Welches Gesicht hat Verdrängung in touristischen Berggebieten?
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Full text
Soziale Arbeit Welches Gesicht hat Verdrängung in touristischen Berggebieten? Schweizer Wohntage 2025, BWO –10.11.2025 Interlaken „Mehr Erstwohnraum in Tourismusgemeinden“ Dr. Miriam Meuth Dozentin und Projektleiterin, Co-Programmleitung MAS Gemeinde-, Stadtund Regionalentwicklung Institut für Soziokulturelle Entwicklung
I. Zum Forschungsprojekt II. Ausgangslage und Forschungsbedarf III. Zentrale Begriffe und Konzeptionalisierung Ablauf
Teil I Zum Forschungsprojekt
•Titel: Prekäres Wohnen in touristischen Berggemeinden: Konzeptionelle und empirische Zugänge zu Verdrängungsformen •Förderung: Bundesamt für Wohnungswesen (Forschungsprogramm 2024-2027), Interdisziplinäres Netzwerk (IDN) «Raum & Gesellschaft» der HSLU, Eigenbeiträge der beteiligten Institute •Laufzeit: 04/2025-03/2027 •Beteiligte Organisationen •Institut für Soziokulturelle Entwicklung (ISE), Departement Soziale Arbeit –Antragstellende beim BWO •Institut für Tourismus und Mobilität, Departement Wirtschaft •Team •Dr. Miriam Meuth (PI), Mauro Ronchetti, Nadja Hutmacher (ISE) •Anna-Katharina Kilp, Prof. Urs Wagenseil (beratend) (ITM) •Integriertes Zusatzprojekt zu quantitativen Daten •Ivo Willimann, CC Betriebsund Regionalökonomie, Department Wirtschaft HSLU Forschungsprojekt zu Verdrängung in touristischen Berggemeinden
1. Konzeptionelle Grundlagenarbeit zu Verdrängung leisten 2. Qualitative Erkenntnisse zu unterschiedlichen Ausprägungen von Verdrängung generieren 3. Regionalökonomische Herausforderungen durch Verdrängung aufzeigen Bezug zu Themenschwerpunkten der Forschungsstrategie des BWO →Wohnungsmarkt und politische Rahmenbedingungen →Bezahlbares Wohnen Zielsetzungen
Zielsetzung 1 Wie kann Verdrängung in touristischen Berggemeinden begrifflich gefasst werden und wie sieht eine angemessene Operationalisierung aus? Zielsetzung 2 Welche Verdrängungsformen sind qualitativ für ausgewählte touristische Berggemeinden belegbar? Wie werden diese verschiedenen Formen von den (noch) ansässigen, weggezogenen oder denjenigen Personen, die nicht zuziehen können erlebt und wie gehen sie damit um? Ist Verdrängung aus Sicht der Stakeholder der jeweiligen Gemeinden ein Thema und wenn ja, inwiefern? Zielsetzung 3 Was bedeutet es für touristische Gemeinden, wenn Wohnraum für Angestellte und Familien fehlt? Welche Folgen und Herausforderungen von Verdrängung in sozialer wie regionalökonomischer Hinsicht werden deutlich? Forschungsfragen entsprechend der Zielsetzungen
•Auswahl von vier unterschiedlichen Gemeinden •Zwei Sprachregionen •Unterschiedliche Kantone •Typologisierung von touristischen Berggemeinden -> Varianz sicherstellen •Anfertigen von Gemeindeportraits zur Schilderung der spezifischen Lage in den Gemeinden Forschungsmethoden - Fallstudiendesign A: Touristische Hotspot -Gemeinde B: Gemeinde mit ausgeprägtem Tourismus C: Angrenzende Gemeinde an Typ A/B D: Gemeinde mit nachhaltigem Tourismus
•Erhebungsmethoden •Fokusgruppengespräche Stakeholder •Qualitative Interviews mit von Verdrängung betroffenen Personen •Aufbereitung der Daten –Transkription •Auswertungsmethode •Inhaltsanalyse •mehrstufiges Kodieren (Grounded Theory: Strauss/Corbin 1996) Erhebungsund Auswertungsmethoden
Teil II Ausgangslage und Forschungsbedarf
Hochschule Luzern Soziale Arbeit Institut für Soziokulturelle Entwicklung Dr. Miriam Meuth Dozentin und Projektleiterin T direkt +41 41 367 48 80 miriam[email protected]