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Jahresbericht / Rapport d´activité 2018

TA-SWISS

Abstract

TA-SWISS Jahresbericht für das Jahr 2018

Full text

Brunngasse 36 CH-3011 Bern www.ta-swiss.ch Jahresbericht Rapport d’activité 2018 Impressum Jahresbericht 2018, Bern 2019 TA-DT 52/2019 Redaktion: Fabian Schluep Texte: Peter Bieri, Elisabeth Ehrensperger, Elise Gortchacow, Moritz Leuenberger, Catherine Pugin, Lucienne Rey, Adrian Rüegsegger, Fabian Schluep, Christina Tobler Layout: Grafikatelier Saxer, Bern Illustrationen: Hannes Saxer, Bern Druck: Jordi AG – Das Medienhaus, CH-3123 Belp, www.jordibelp.ch ZUM AUFTAKT 4 Den Prozess in Gang setzen 4 Grusswort der Präsidenten Un processus à amorcer 5 Mot des Présidents Der politische Bürger im Spiegel der digitalen Demokratie 6 Vorwort der Geschäftsführerin La citoyenneté politique sous le prisme de la démocratie numérique 7 Avant-propos de la Directrice THEMEN UND PROJEKTE 8 Wenn der «Like» die Stimmabgabe ersetzt 8 Klausur 2018 zu Digitalisierung und Demokratie Spurensuche im Erbgut 9 Algorithmes intelligents: Qui décide ? 9 Ice, Ice, Baby! 10 Confiance et disruption 11 Der Gen-Scherenschnitt 11 Passagier sein im Fahrersitz 12 Consommer, échanger, partager 13 Engins volants télécommandés 14 Vermessener Mensch 15 Espace de liberté et lieu de décadence 16 KOMMUNIKATION 17 Entscheide: Vom Finden, Treffen und Fällen 17 Publikationen 2018 18 Vorträge und Veranstaltungen 2018 19 ORGANISATION 21 FINANZEN 22 3 ZUM AUFTAKT Den Prozess in Gang setzen Grusswort der Präsidenten Eine Technologie beobachten wir als ehemalige Politiker besonders aufmerksam: Die Digitalisierung und ihren Einfluss auf die Demokratie. Wenn wir daran denken, wie der Buchdruck, die Ei sen bahn oder die Kernspaltung die gesellschaftlichen Verhältnisse jeweils radikal veränderten, so zweifeln wir nicht daran, dass die Digitalisierung die Demokratie fundamental beeinflussen wird. Diesen Einfluss nicht erst hinterher festzustellen, sondern ihn jetzt, während er in unserem Staatswesen und seinen Institutionen Eingang findet, zu beobachten und die Folgen für die Betroffenen so aufzuzeigen, dass sie sich darauf einstellen können, ist eine klassische Aufgabe von TA-SWISS. Über den Zusammenhang von Digitalisierung und Demokratie wird allüberall gesprochen und geschrieben. Es liegt im Wesen der digitalen Dynamik, dass TA-SWISS nicht eine ultimative Wahrheit oder Lösung hinzaubern kann. Um unserer eigentlichen Aufgabe nachzukommen, wollen wir uns auf die Eigenheiten der schweizerischen direkten Demokratie konzentrieren. Fragen zu Anwendungen wie E-Voting oder Unterschriftensammlungen per Crowd für Referenden und Initiativen mit der damit einhergehenden Marginalisierung von poli tischen Parteien erkennen wir dabei nur als möglichen Einstieg zu einer tieferen Problematik. Werden die Stimmbürgerin und der Stimmbürger im Sog der zunehmenden Digitalisierung zu manipulierbaren Objekten degradiert? Werden sie zu einem Denken in Schemata des digitalen Entweder – Oder konditioniert, zu Wesen, die nur noch innerhalb von Multiple-Choice-Verfahren reagieren können? Stützt dies die Haltung, gegenüber dem Staat bloss Anspruchs steller zu sein? Und verblasst so allmählich die Pflicht, den Staat als aktive Bürgerin und aktiver Bürger mitzugestalten? Wird so unsere Demokratie, die dem Einbezug von Minderheiten und dem Ausgleich von Interessen verpflichtet ist, zu einer Maschinerie der Mehrheitsbeschaffung und des Mehrheitsdenkens? Es versteht sich, dass Fragen dieser Art nicht einfach durch eine Studie behandelt oder gar klar und abschliessend beantwortet werden können. So wie es dem Wesen der direkten Demokratie entspricht, möchten wir einen Prozess in Gang setzen, an dem möglichst viele Interessierte teilnehmen. Wenn wir uns dem Thema Digitalisierung und Demo kratie in einem direkten Dialog nähern können, haben wir schon viel gewonnen. Moritz Leuenberger, Präsident des Leitungsausschusses Peter Bieri, Präsident des Stiftungsrats 4 Un processus à amorcer Mot des Présidents Nous avons tous les deux exercé des fonctions politiques et, à ce titre, il y a une technologie que nous observons avec la plus grande attention : la numérisation et son influence sur la démocratie. Lorsqu’on voit à quel point l’imprimerie, le chemin de fer ou la fission nucléaire ont bouleversé la société, il ne fait aucun doute que la numérisation aura un impact fondamental sur la démocratie. La mission première de TA-SWISS n’est pas de mesurer cet impact a posteriori, mais au contraire d’observer le phénomène au moment où il apparaît dans notre système politique et ses institutions, et d’en exposer les conséquences de telle sorte que les personnes concernées puissent s’y adapter. Le rapport entre numérisation et démocratie est commenté un peu partout et fait couler beaucoup d’encre. De par la nature même de la dynamique numérique, il est impossible pour TA-SWISS d’énoncer une vérité absolue ou de proposer une solution idéale. Afin de remplir notre véritable mission, nous nous concentrons sur les spécificités de la démocratie directe telle qu’elle est exercée en Suisse. Les questions telles que le vote électronique et l’utilisation de plateformes Internet pour récolter des signatures lors de référendums ou d’initiatives, qui entraînent inévitablement une marginalisation des partis politiques, ne représentent pour nous que les possibles signes avant-coureurs d’une problématique bien plus profonde. Cette numérisation croissante réduit-elle les électrices et les électeurs à l’état d’objets manipulables ? Les conditionne-t-elle à penser sur un mode binaire dicté par le schéma numérique, à devenir des êtres incapables de se prononcer en dehors de procédures à choix multiples ? Les encourage-t-elle à se comporter en simples quémandeurs vis-à-vis de l’Etat ? Et le devoir de la citoyenne et du citoyen d’apporter sa contribution active pour façonner l’Etat est-il progressivement en train de s’évanouir ? Notre démocratie attachée à l’intégration des minorités et à l’équilibre des intérêts est-elle en train de devenir une machine destinée à acquérir une majorité et à créer une pensée majoritaire ? Il va sans dire que de telles questions ne peuvent pas être traitées dans le cadre d’une étude ni trouver de réponse claire et définitive. Dans l’esprit de la démocratie directe, nous souhaitons amorcer un processus impliquant le plus grand nombre possible de personnes intéressées. Si nous parvenons à mieux appréhender le rapport ent re numérisation et démocratie par le biais d’un dialogue direct, nous aurons fait un grand pas en avant. Moritz Leuenberger, Président du Comité directeur Peter Bieri, Président du Conseil de fondation 5 Der politische Bürger im Spiegel der digitalen Demokratie Vorwort der Geschäftsführerin Föderalistische Strukturen und der Umstand, dass wir als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mehrmals pro Jahr für politische Entscheide an die Urne gebeten werden, schaffen in der Schweiz einen ganz spezifischen Rahmen, vor welchem die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Politik zu diskutieren sind: Das System der direkten Demokratie funktioniert nur dank dem strengen Schutz von Privatsphäre und politischen Rechten – dem Schutz des Wahlgeheimnisses ebenso wie der Redeund Meinungsfreiheit. Eine Einflussnahme auf die Wählerschaft durch Erhebung und Auswertung von Daten für gezielte Social-Media-Kampagnen stellt vor diesem Hintergrund ein grosses Risiko dar. Umwälzungen stehen aber nicht nur bei Abstimmungen, sondern schon bei der Entwicklung politischer Ideen an: Dank digitaler Werkzeuge können innerhalb kürzester Zeit grosse Menschenmengen für eine Idee gewonnen und ihre Unterschriften dazu gesammelt werden – ohne Parteibindungen, ohne langwierige Vereinsarbeit oder Sozialisierung in traditionellen Institutionen der Zivilgesellschaft. Unverbindliche und attraktive Events, die sofortige Vorteile versprechen, ersetzen die Arbeit traditioneller Intermediäre. Die Kantone wiederum weisen darauf hin, dass sich die Finanzschwachen unter ihnen keine eigenen IT-Lösungen leisten können, denn Digitalisierung erfordert ein Mindestmass an Standardisierung und Zentralisierung. So wurde die E-Voting-Plattform im Kanton Genf nach einer Betriebszeit von mehr als 15 Jahren aus Kostengründen – nicht aus sicherheitstechnischen Überlegungen – eingestellt. Dabei ist es ja nicht so, dass neue digitale Tools einfach bestehende Prozesse ins Digitale überführen sollen; vielmehr wird gehofft, damit neue Formen der Meinungsbildung und Partizipation schaffen zu können. Zu den technischen Fragen digitaler Vernehmlassungs-, Wahl-, Abstimmungsverfahren gesellen sich daher auch Fragen anthropologischer und soziologischer Natur: Schafft die Digitalisierung ein neues politisches Verhalten, einen neuen politischen Bürger? Droht die politische Entscheidung durch den Einsatz digitaler Hilfsmittel auf dieselbe Ebene zu liegen zu kommen wie ein Like auf Facebook oder ein Klick im Online-Shop? Oder wird im Gegenteil die direkte Demokratie von ungeahnten neuen Mitbestimmungsmöglichkeiten profitieren? TA-SWISS hat sich im Berichtsjahr diesen Fragen gestellt und viel Stoff für die Ausschreibung einer neuen Studie gesammelt. Elisabeth Ehrensperger, Geschäftsführerin TA-SWISS 6 La citoyenneté politique sous le prisme de la démocratie numérique Avant-propos de la Directrice En Suisse, pays aux structures fédérales où l’électorat est appelé à voter plusieurs fois par an, il existe un cadre très particulier permettant d’examiner les effets de la numérisation sur la politique: le système de démocratie directe ne peut fonctionner que grâce à une protection stricte de la sphère privée et des droits politiques, c’est-à-dire la protection du vote à bulletin secret, de la liberté d’opinion et de la liberté d’expression. La collecte de données et les campagnes ciblées sur les réseaux sociaux peuvent influencer l’électorat ce qui, dans ce contexte, représente un risque important. Mais les bouleversements ne se produisent pas uniquement dans les urnes, ils ont déjà lieu lors du développement des idées politiques: grâce aux outils numériques, convaincre un grand nombre de personnes du bien-fondé d’une idée et recueillir leur signature dans un laps de temps très court devient possible, et ce sans être lié à un parti, sans avoir à passer par un travail associatif fastidieux ni à socialiser dans des institutions traditionnelles de la société civile. Des événements attrayants qui n’impliquent aucun engagement offrent la promesse d’avantages immédiats et remplacent le travail des intermédiaires traditionnels. Les cantons soulignent que ceux d’entre eux qui ne disposent pas des ressources finan cières suffisantes ne sont pas en mesure de se doter de leurs propres solutions in formatiques car la numérisation requiert un minimum de standardisation et de centralisation. C’est ainsi par exemple, que la plateforme de vote électronique du canton de Genève a été abandonnée après plus de 15 ans de fonctionnement, non pour des considérations de sécurité, mais en raison de son coût. Il ne s’agit pas simplement de rendre numériques les processus existants grâce à de nouveaux outils numériques ; il faut espérer créer aussi de nouveaux moyens de se forger une opinion et d’encourager la participation. Aux questions techniques relatives aux procédures numériques lors de consultations, de votations ou d’élections s’ajoutent les questions d’ordre anthropologique et sociologique : la numérisation façonne-t-elle un nouveau comportement poli tique, une nouvelle forme de citoyenneté poli tique ? La mise en place d’outils numériques menacetelle de reléguer la décision politique au même ni veau qu’un Like sur Facebook ou qu’un clic sur une bou ti que en ligne ? Ou au contraire, la démocratie directe bénéficiera-t-elle de nouvelles possibilités de par tici pation encore insoupçonnées ? Au cours de l’année sous revue, TA-SWISS s’est posé toutes ces ques tions et a recueilli une multitude de données pour mettre au concours une nouvelle étude. Elisabeth Ehrensperger, Directrice de TA-SWISS 7 THEMEN UND PROJEKTE Wenn der «Like» die Stimmabgabe ersetzt Klausur 2018 zu Digitalisierung und Demokratie Ob in der Arbeitswelt, in der Ausund Weiterbildung oder während der Freizeit: Die digitale Transformation verändert unseren Alltag. Dieser Wandel macht auch vor der Politik nicht Halt. Doch welchen Einfluss soziale Medien wie Facebook und Twitter oder neue Cyberaktionen wie Online-Petitionen auf die politischen Prozesse ausüben, ist noch weitgehend unklar. Grund genug für den Leitungsausschuss von TA-SWISS, für seine Klausur im September 2018 zwei Fachleute einzuladen, die sowohl mit dem poli tischen Betrieb als auch mit den neuen Kommu nikatio nstechnologien vertraut sind. Anja Wyden Guelpa, heute im selber gegründeten Beratungsunternehmen CivicLab tätig, schaut auf eine Laufbahn u.a. als Staatskanzlerin des Kantons Genf zurück. Ihr zufolge erhalten heute die älteren Personen in der politischen Meinungsäusserung überproportional viel Gewicht. Denn die Stimmbeteiligung der Jungen sei in letzter Zeit stetig gesunken. Zudem fühlten sich immer mehr junge Menschen von starken Führungsfiguren angezogen – ein Trend, der dem politischen System der Schweiz ebenfalls widerspreche. Daniel Graf, Experte für politische Kampagnen und Mitbegründer der Online-Plattform «WeCollect», mittels derer im Netz Unterschriften für Initiativen und Referenden gesammelt werden, bemängelte die hierzulande herrschende Verteidigungshaltung. Sie verhindere, dass die Digitalisierung eingesetzt werde, um die politische Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern zu erleichtern. Gerade die jüngere Generation dürfte sich von modernen, technisch un terstützten Formen der Beteiligung angesprochen fühlen. So könnte laut Graf etwa eine früh aktive OnlinePlattform zum Austausch von Informationen und Argumenten gerade aus Sicht der Jungen at trak tiver sein als das herkömmliche Abstimmungsbüchlein. In der Diskussion waren sich die Mitglieder des Leitungsausschusses einig, dass die Digitalisierung internationale Beziehungen und Kooperationen stärkt und damit auch die externe politische Einflussnahme zunimmt. Skeptisch stimmte viele der Trend, dass die «Kultur der Klicks und Likes» den ernsthaften politischen Prozessen einen allzu spielerischen Anstrich verleiht. Das Thema «Digitalisierung und Demokratie» ist aus Sicht des Leitungsausschusses brisant – wenngleich es in seiner Vielschichtigkeit nicht ohne Weiteres in Studien oder Diskussionsveranstaltungen zu erfassen ist. 8 Spurensuche im Erbgut Studienausschreibung: «Neue Anwendungen der DNAAnalyse» Projektmanagement bei TA-SWISS: Adrian Rüegsegger Die Analyse der DNA hat sich von einem aufwändigen Vorhaben der Grundlagenforschung zu einem weit verbreiteten Werkzeug in verschiedenen Bereichen gewandelt. So lassen sich aus DNA-Daten mit Hilfe von Algorithmen Aussagen über äusserliche Merkmale herleiten wie Augenund Haarfarbe («DNA-Phenotyping»). Bereits ist die Rede vom Phantombild aus der Genprobe, was für die Rechtsmedizin von besonderem Interesse ist. Und immer mehr Personen lassen «Lifestyle-Gentests» machen, die via Internet oder in Apotheken frei erhältlich sind, zum Beispiel um Ahnenforschung zu betreiben oder um ihre Ernährung gemäss genetischem Profil zu optimieren. In der interdisziplinären Studie sollen Chancen und Risiken neuer Anwendungen der DNA-Analyse abgeschätzt werden. Es soll aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten es schon gibt, an welchen geforscht wird und welche künftigen Einsatzbereiche absehbar sind. Die Studie wurde im Juli 2018 ausgeschrieben und startet im Sommer 2019. Algorithmes intelligents: Qui décide ? Etude: « Quand les algorithmes décident à notre place: les défis de l’intelligence artificielle » Direction du groupe de Projet: Markus Christen, UZH Digital Society Initiative, Universität Zürich Gestion du projet TA-SWISS: Catherine Pugin Durée du projet: avril 2018 à décembre 2019 Le thème de l’intelligence artificielle est dans l’air du temps depuis les années 1960. Les progrès dans ce domaine ont été réguliers mais on assiste avec l’avènement de la technologie du deep learning (apprentissage en profondeur) à une déferlante qui interroge sur les espoirs et les inquiétudes à avoir par rapport à ces nouveaux algorithmes. Cette technologie qui se nourrit avant tout de données est maitrisée par des acteurs de plus en plus nombreux, en premier lieu par les géants informatiques américains et chinois. On parle souvent du nombre d’emplois, parfois à haute valeur ajoutée, qui dispa raitront au profit des machines, mais moins des nouveaux métiers qui apparaitront, à l’instar du Data Scientist, ce spécialiste des données pour lequel la demande est forte aujourd’hui sur le marché suisse de l’emploi. Il semble évident que ces algo rithmes vont petit à petit toucher la plupart des pans de nos vies et de nos activités professionnelles et privées : il devient nécessaire de s’y préparer et de s’assurer que chacun soit en mesure de déterminer si une décision, qu’il subit, a été prise par une machine ou par un humain. Comment alors former les jeunes générations pour qu’elles soient capables d’appréhender ce nouveau défi ? En 2018, TA-SWISS a mandaté une équipe de projet, menée par Markus Christen, du laboratoire Digital Society Initiative de l’Université de Zurich, Clemens Mader du Technology and Society Lab à l’EMPA et Johann Cas de l’Institute für Technology Assessment de l’Académie des Sciences autrichiennes (ÖAW), pour réaliser une étude interdisciplinaire sur ce thème. Sous le titre «Quand les algorithmes décident à notre place : les défis de l’intelligence artificielle», cette étude d’experts se focalisera sur cinq axes spécifiques : le monde du travail, la con som mation, les médias, l’éducation et l’administration. Elle examinera quelles sont les pratiques en matière d’intelligence artificielle dans ces différents domaines, quelles sont les attentes, quelles sont les implications éthi ques et sociétales, puis émettra une série de recommandations à l’attention du monde politique. 9 Espace de liberté et lieu de décadence Workshop participatif: «Focus City» Gestion du projet TA-SWISS: Elise Gortchacow Gestion du projet Science et Cité: Yasemin Tutav Rapport final: Focus City – Participatory Workshop. TA-SWISS, Berne, 2018. Plus de confort, moins de tâches astreignantes, une mobilité plus efficace : les innovations techniques nous promettent le bien-vivre, voire le «mieuxvivre». Reste que la définition du bien-vivre dépend pour beaucoup d’échelles de valeurs personnelles. Pour mettre en lumière l’étendue des idées nourries à ce sujet, TA-SWISS en collaboration avec la fondation Science et Cité a invité des citoyennes et des citoyens à une journée de débat sous l’égide de l’association des académies a+. L’atelier participatif «Focus City» s’est penché sur la ville du futur. Les villes, en effet, sont le terrain d’expérimentation de nouvelles façons de vivre. Les villes, en tant que centres névralgiques («hotspots») du développement, constituent d’une certai ne manière des laboratoires dans lesquels des ten dances nouvelles sont testées à un stade précoce et reflètent le champ de tension entre dystopie et utopie: Les technologies de la communication facilitent-elles les rencontres dans le quartier et l’entraide entre voisins? Ou au contraire renforcent-elles l’isolement dans le numérique, car chacun se soucie uniquement de sa présence sur les réseaux sociaux et n’a plus le temps de rencontrer les habitants de son immeuble? L’infrastructure de transports de la ville, efficace et rapide, permet-elle de raccourcir et d’accélérer les trajets et de gagner ainsi en liberté? Ou, en alimentant la mobilité, augmente-t-elle au con traire la précipitation, le stress et la pollution envi ronnementale? Focus City s’inscrit dans l’orientation stratégique de l’association des académies suisses des sciences a+ visant à intégrer une démarche participative dans l’évaluation des choix technologiques. Pendant toute une journée, plus d’une trentaine de personnes in té ressées ont discuté de différents aspects de la thé ma tique. Les différentes rondes de discussion, intro duites par des spécialistes, traitaient des thè mes de la mobilité, de l’urbanisme, du «vivre en semble», des logements connectés (smart home) et de l’Internet des objets, de l’architecture ainsi que de l’énergie et l’écologie. TA-SWISS im Verbund der Akade mien der Wissenschaften a+ Die Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS erforscht und evaluiert die Chancen und Risiken neuer Technologien. Sie ist als unabhängige Institution Mitglied im Verbund der Akademien der Wissenschaften Schweiz a+. Innerhalb von a+ verantwortet TA-SWISS zusammen mit der Stiftung Science et Cité den Schwerpunkt der partizipativen Technologiefolgen-Abschätzung. Im Rahmen von Focus-Veranstaltungen ermöglicht es TA-SWISS einer interessierten Öffentlichkeit, sich an der Diskussion über neue Technologien einzubringen. Im Berichtsjahr wurde der Anlass «Focus City» durchgeführt, der die Stadtentwicklung im Zeichen des Internets der Dinge in all ihren Facetten ins Zentrum stellte. Die Zusammenarbeit von TA-SWISS mit den anderen Mitgliedern des Verbundes a+ war im Berichtsjahr insbesondere durch die Erarbeitung einer gemeinsamen Mehrjahresplanung und eines entsprechenden Globalbudgets geprägt. Zum ersten Mal wird der Verbund für die Jahre 2021 bis 2024 dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation eine gemeinsame strategische und finanzielle Planung vorlegen. 16 KOMMUNIKATION Entscheide: Vom Finden, Treffen und Fällen Das grosse Thema, das TA-SWISS in diesem Jahr beschäftigte, war die Digitalisierung der Demokratie. Auch in Medien und Öffentlichkeit erfährt es hohe Beachtung. Doch wie und aus welcher Perspektive soll sich TA-SWISS damit auseinandersetzen? Soll eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben werden, nachdem die digitale Demokratie schon in aller Munde ist? Ist das Thema nicht zu umfangreich und müsste es heruntergebrochen werden auf einen einzelnen Teilaspekt? Gibt es einen Bereich der Demokratie, den TA-SWISS im Hinblick auf die Digitalisierung besonders untersuchen sollte? Solche und weitere Fragen wurden im Leitungsausschuss in aller Tiefe und mit der nötigen Zeit – für manche wohl gar zum Überdruss – behandelt. Doch was wäre die Alternative zu diesem Debattieren und Deliberieren? Meinungsbildung mittels YouTube-Filmchen und Abstimmung via Mausklick? Eine Entscheidung wäre so schnell gefällt, doch hätte sie dann die entsprechende demokratische Abstützung? Das ist ein Aspekt, den kritische Stimmen auch im Hinblick auf die Digitalisierung der Demokratie aufwerfen. Für den Leitungsausschuss von TA-SWISS ist klar: Die fundierte Debatte lässt sich nicht durch eine Online-Abstimmung ersetzen. Auch wenn die Entscheidungsfindung dadurch etwas träg erscheinen mag – Deliberation stellt sicher, dass ein Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet wird und nicht voreilige Entscheide gefällt werden. Können solche vertieften Debatten auch in der Online-Welt stattfinden? Welche Hilfsmittel und Werkzeuge könnten eingesetzt werden, damit digitale Demokratie nicht einfach Demokratie per Mausklick bedeutet, sondern Partizipation, Mitbestimmung und fundierte Meinungsbildung mittels digitaler Hilfs mittel? Gerade das Beispiel der Diskussion zur digi talen Demokratie im Leitungsausschuss von TA-SWISS zeigt den hohen Stellenwert auf, den die Debatte in der Demokratie hat: Nicht kopflos darauf loshauen, sondern besonnen nach den drängenden Fragen suchen, Meinungen austauschen und so solide Entscheidungsgrundlagen schaffen. 17 Publikationen 2018 Studien und Berichte Quantified Self – Schnittstelle zwischen Lifestyle und Medizin. Ursula Meidert, Mandy Scheermesser, Yvonne Prieur, Stefan Hegyi, Kurt Stockinger, Gabriel Eyyi, Michaela Evers-Wölk, Mattis Jacobs, Britta Oertel, Heidrun Becker (2018). In TA-SWISS Publikationsreihe (Hrsg.): TA 67/2018. Zürich: vdf. Das Mass aller Dinge: Potenziale und Risiken der digitalen Selbstvermessung. Kurzfassung der Studie «Quantified Self» TA-SWISS, Bern, 2018. Zivile Drohnen – Herausforderungen und Perspektiven. Markus Christen, Michel Guillaume, Maximilian Jablonowski, Peter Lenhart und Kurt Moll (eds.) (2018). In TA-SWISS Publikationsreihe (Hrsg.): TA 66/2018. Zürich: vdf. Ferngelenkte fliegende Kisten. Kurzfassung der Studie «Zivile Drohnen – Herausforderungen und Perspektiven». TA-SWISS, Bern, 2018. Sharing Economy – teilen statt besitzen. Thomas von Stokar, Martin Peter, Remo Zandonella, Vanessa Angst, Kurt Pärli, Gabi Hildesheimer, Johannes Scherrer, Wilhelm (2018). In TA-SWISS Publika tionsreihe (Hrsg.): TA 66/2018. Zürich: vdf. Teilen als Konsumkultur. Kurzfassung der Studie «Sharing Economy–teilen statt besitzen». TA-SWISS, Bern, 2018. Schlussbericht FOCUS CITY – Participatory Workshop. TA-SWISS, Bern, 2018. Jahresbericht 2017. TA-SWISS, Bern, 2018. Newsletter Technologien ohne Grenzen. Christine D’AnnaHuber, Elisabeth Ehrensperger, Kathy Riklin, Armin Grunwald; TA-SWISS Newsletter 1/2018 (d/f). Zahlreiche Datensammlungen – gefährdete Privatsphäre? Bruno Baeriswyl, Christine D’AnnaHuber, Elisabeth Ehrensperger, Elise Gortchacow, Lucienne Rey; TA-SWISS Newsletter 2/2018 (d/f). Wenn der Algorithmus für uns entscheidet. Lucienne Rey, Jürg Röthlisberger, Fabian Schluep; TA-SWISS Newsletter 3/2018 (d/f). Artikel Die digitale Selbstvermessung in Lifestyle und Medizin. Eine Studie zur Technikfolgenabschätzung. Mandy Scheermesser, Ursula Meidert, Michaela EversWölk, Yvonne Prieur, Stefan Hegyi, Heidrun Becker. In TATuP – Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Nr. 27/3, 2018, S.57– 62 «Quantified Seniors» – Technisch unterstützte Selbstvermessung bei älteren Personen. Alexander Seifert, Ursula Meidert. In Prävention und Gesundheitsförderung, Vol. 13 (4), 2018, S. 353 – 360 Ethische Normen und Werte in Zeiten von Quantified Self. Michael Widmer, Stefan Hegyi. In Jusletter, 5.2.2018 Drohnen als Partner im Luftraum – Rahmenbedingungen für eine Regulierung des zivilen Drohnenwesens. Markus Christen, Michel Guillaume, Maximilian Jablo nowski, Peter Lenhart, Kurt Moll. In TATuP – Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Nr. 27/3, 2018, S. 20 – 26 Automatisiertes Fahren als Herausforderung für Städte und Regionen – Eine interdisziplinäre Analyse denkbarer Anwendungen und Effekte. Fabienne Perret, Remo Fischer, Holger Frantz. In TATuP – Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Nr. 27/2, 2018, S. 31– 37 18 Vorträge und Veranstaltungen 2018 26. Februar Zürich, Teilnahme der Geschäftsführerin an einem Workshop der Taskforce Blockchain unter dem Patronat der BR Ueli Maurer und Johann Schneider-Ammann. 15. März Bern, Bundeshaus, Teilnahme der Geschäftsführerin an einer Sitzung der Arbeitsgrupe «Politik» der Taskforce Blockchain. 22. März Bern, Medienkonferenz zur Studienpräsentation «Quantified Self – Schnittstelle zwischen Lifestyle und Medizin». 27. März Bern, Medienkonferenz zur Studienpräsentation «Zivile Drohnen – Herausforderungen und Perspektiven». 5. April Graz, Österreich, Dreiländerkongress der Gesundheitsund Medizinsoziologie 2018 zum Thema «Soziologische Analysen von Arbeit, Alter und Gesundheit». Beitrag von Mandy Scheermesser und Ursula Meidert: «Eine Nutzungstypologie der Selbstvermesser/-innen». 12. und 13. April Tessin, Digitale21, Teilnahme des Stiftungsratspräsidenten und der Geschäftsführerin. 17. April Bern, Medienkonferenz zur Studienpräsentation «Sharing Economy – teilen statt besitzen». 19. April Winterthur, ZHAW Departement Gesundheit. After Work Lecture von Heidrun Becker, Ursula Meidert und Mandy Scheermesser: «Quantified Self – Schnittstelle zwischen Lifestyle und Medizin». 23. Mai Kapstadt, Südafrika, World Congress of Occupational Therapy. Beitrag von Ursula Meidert, Heidrun Becker und Mandy Scheermesser: «M-Health Apps and Self-Quantification Techno logies on the rise. Opportunities and Risks for use in practice». 29. Mai Yverdon-les-Bains, Verleihung des Prix Suisse de l’Ethique. Die Geschäftsführerin ist Mitglied der Jury. 30. Mai bis 1. Juni Strassburg, Directors’ Meeting der Konferenz der Europäischen Parlamentarischen TA-Organisationen (EPTA) beim Europäischen Parlament, die Geschäftsführerin rapportiert über die TA-Aktivitäten in der Schweiz. 7. Juni Universitätsspital Zürich, Symposium zum Thema «Medical Freezing – Social Freezing». Vortrag von Sarah Fässler: «Social Freezing – ein Projekt von TA-SWISS». 11. und 12. Juni Wien, TA18 «Technikfolgenabschätzung und Normativität – An welchen Werten orientiert sich TA?», Teilnahme des Präsidenten des Leitungsausschusses und der Geschäftsführerin. 13. bis 15. Juni Bergen, Niederlande, EPTA Practitioners’ Meeting. TA-SWISS vertreten durch Elise Gortchacow, Catherine Pugin und Christina Tobler. 6. und 7. August Karlsruhe, NTA8 Konferenz des Netzwerk Technikfolgenabschätzung, «Gesellschaftliche Transformation: Gegenstand oder Aufgabe der Technikfolgenabschätzung?», Moderation einer Session durch die Geschäftsführerin. 4. September Zürich, Swiss Congress for Health Professions, organisiert von der Kaleidos-FachhochschuleSchweiz. Vortrag von Ursula Meidert, Mandy Scheermesser und Heidrun Becker: «Quantified Self: Empowerment und Partizipation von Patientinnen und Patienten durch Selbstvermessung?». 6. September Zürich, «Im Takt des Algorithmus?» Symposium on Privacy and Security, Teilnahme der Geschäftsführerin. 19 12. September Bern, Swiss E-Health-Summit zum Thema «Patients Leading the Digital Transformation», organisiert von der Schweizerischen Gesellschaft für medizinische Informatik. Beitrag von Ursula Meidert, Mandy Scheermesser, und Heidrun Becker: «Partizipation von Patientinnen und Patienten durch Selbstvermessung?». 16. Oktober Bern, 20 Jahr-Feier der Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausser humanbereich EKAH, Grusswort des Präsidenten des Stiftungsrates von TA-SWISS. 27. Oktober Bern, Fachtagung «Aktivierung goes digital», organisiert vom Zentrum für medizinische Bildung. Beitrag von Ursula Meidert: «Stand der Gerontotechnologie und Robotik». 1. November Bern, Präsentation der Studie «Genome Editing» in der WBK des Nationalrats. 14. November Zürich, Buchhandlung und Bar Sphères, Dialogveranstaltung zum Thema «Personalisierte Gesundheit: Bin ich noch gesund oder schon krank?» im Rahmen des Projekts «Mensch nach Mass» der Akademien der Wissenschaften Schweiz. Beiträge von Tobias Eichinger, Ursula Meidert, Oliver Senn. 20. November Bern, Veranstaltung zum Thema «Chancen der Selbstvermessung und Risiken der Fremdvermessung», organisiert vom Datenschutz-Forum Schweiz. Beiträge von Kurt Stockinger, Yvonne Prieur und Franziska Sprecher. 23. November Zürich, Konferenz «Mehrsprachigkeit 4.0», Teilnahme der Geschäftsführerin an der Podiums diskussion zum Thema: «Digitalisation du plurilinguisme helvétique – Chances et risques». 23. November Zürich, Jahrestagung der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft zum Thema «Knowledge (Trans)Formations in Anthropology». Beitrag von Mandy Scheermesser und Ursula Meidert: «Exploring Quantified Self attitudes and practices». 3. und 4. Dezember Brüssel, Europaparlament, Konferenz der Europäischen Parlamentarischen TA-Organisationen (EPTA) zum Thema «Towards a digital democracy». Die Geschäftsführerin, der Stif tungsratspräsident sowie Mitglieder der Geschäftsstelle und des Leitungsausschusses vertreten TA-SWISS. 20 ORGANISATION TA-SWISS Stiftungsrat Stiftungsratspräsident: Dr. Peter Bieri, alt Ständerat Vizepräsidentin: Josiane Aubert, alt Nationalrätin Stiftungsrätinnen und Stiftungsräte: • Prof. Dr. Dr. h.c. Antonio Loprieno, Präsident Akade mien der Wissenschaften Schweiz • Christine Egerszegi-Obrist, alt Nationalund alt Ständerätin • Dr. h.c. Moritz Leuenberger, ehemaliger Bundesrat • Prof. Dr. Marcel Tanner, Präsident Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften TA-SWISS Leitungsausschuss Präsident: Dr. h.c. Moritz Leuenberger, ehemaliger Bundesrat Mitglieder: • Dr. David Altwegg, Ökonom und Ingenieur, Biel • Dr. Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich • Prof. Dr. Alberto Bondolfi, Universität Genf • Dr. Olivier Glassey, Faculté des sciences sociales et politiques (SSP), Universität Lausanne • Dr. Jean Hennebert, Département d'informatique de l'Université de Fribourg • Prof. Dr. Lorenz Hilty, Institut für Informatik der Universität Zürich und Abteilung für Technologie und Gesellschaft der Empa, St. Gallen • Huma Khamis, Wissenschaftsjournalistin, RTS, Genf • Thomas Müller, Redaktor Schweizer Radio SRF, Bern • Prof. Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin Vpod, alt Nationalrätin, Zürich • Prof. Dr. Reinhard Riedl, University of Applied Sciences, Bern • Prof. Dr. med. Giatgen A. Spinas, Universitätsspital Zürich • Dr. Stefan Vannoni, CemSuisse, Bern Gäste als Vertreter und Vertreterinnen von Institutionen: • Prof. Dr. Jean-Jacques Aubert, Schweizerische Akademie der Geistesund Sozialwissenschaften SAGW • Dr. Philipp Burkard, Stiftung Science et Cité • Valérie Clerc, Schweizerische Akademie der Medizi nischen Wissenschaften SAMW • Marc Gindraux, Vizedirektor Bundesamt für Sta tis tik BFS • Dr. Rolf Hügli, Schweizerische Akademie der Techni schen Wissenschaften SATW • Prof. Dr. Samia Hurst / Prof. Dr. Maya ZumsteinShaha, Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin NEK • Dr. Daniel Marti, Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI • Dr. Stefan Nussbaum, Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT • Barbara Pfluger, Kommission für Technologie und Innovation KTI • Dr. Dimitri Sudan, Schweizerischer Nationalfonds SNF • Dr. Alexandra Volz, Bundesamt für Gesundheit BAG • Ariane Willemsen, Eidg. Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH • Dr. Markus Zürcher, Schweizerische Akademie der Geistesund Sozialwissenschaften SAGW TA-SWISS Geschäftsstelle • Dr. Elisabeth Ehrensperger (Geschäftsführerin) • Helen Curty (Sekretariat) • Claudia Lehmann (Sekretariat) • Elise Gortchacow (Projektmanagement) • Dr. Catherine Pugin (Projektmanagement) • Dr. Christina Tobler (Projektmanagement) • Dr. Adrian Rüegsegger (Projektmanagement) • Fabian Schluep (Kommunikation) • Dr. Lucienne Rey (Externe Mitarbeit) 21 FINANZEN Erfolgsrechnung per 31.12.2018 Ertrag Einnahmen Bundesbeitrag 1'877'700 Erträge für Projekte von Dritten 2'000 Aufwand Projektbezogene Kosten Biotechnologie und Medizin Quantified Self – 29'060 Social Freezing – 83'829 Genome Editing – 68'565 DNA-Analyse –173 Lohnkosten aus Umlage, Biotechnologie und Medizin – 186'332 Informationsgesellschaft Zivile Drohnen – 26'962 Blockchain – 81'406 Sharing Economy – 74'356 Künstliche Intelligenz – 102'164 Roboter, Empathie und Emotionen – 1'522 Digitalisierung und Demokratie 0 Lohnkosten aus Umlage, Informationsgesellschaft – 228'891 Internationale Zusammenarbeit Internationales TA-Netzwerk – 12'063 Lohnkosten aus Umlage, Internationale Zusammen arbeit – 20'553 Energie und Mobilität Selbstfahrende Autos – 63'018 Lohnkosten aus Umlage, Energie und Mobilität – 50'888 Internationale Projekte CIMULACT – 8'462 Lohnkosten aus Umlage, Internationale Projekte – 2'736 Partizipative TA Focus City – 21'163 Focus Robots 0 Lohnkosten aus Umlage, Partizipative TA – 58'366 Politikberatung Dialog Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit – 13'086 Lohnkosten aus Umlagen, Politikberatung – 71'936 Personalaufwand Personalaufwand (Löhne) – 693'729 Leistungen von Sozialversicherungen 980 Sozialversicherungsaufwand – 156'765 Übriger Personalaufwand – 52'753 Umlage Lohnkosten auf Projekte 619'703 Übriger betrieblicher Aufwand Raumaufwand – 54'502 Unterhalt, Reparaturen Einrichtungen URE –10'278 Sachversicherungen und Gebühren – 904 Energieund Entsorgungsaufwand – 1'648 Verwaltungsund Informatikaufwand – 164'864 Aufwand Öffentlichkeitsarbeit – 20'840 Abschreibungen und Wertberichtigung Abschreibungen auf Büromaschinen, EDV-Anlagen –1'723 Finanzerfolg Finanzertrag 1'542 Finanzaufwand –2'673 Rückstellungen für Projekte Auflösung von Rückstellungen für Projekte 208'285 Bildung von Rückstellungen für Projekte – 344'000 Jahresgewinn 0 Bilanz per 31.12.2018 Aktiven Umlaufvermögen Flüssige Mittel 1'065'555 Aktive Rechnungsabgrenzung 20'669 Anlagevermögen Mobile Sachanlagen Büromobiliar 5'169 Total Aktiven 1'091'393 Passiven Fremdkapital Kurzfristiges Fremdkapital Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39'926 Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 8'384 Passive Rechnungsabgrenzung 39'142 Kurzfristige Rückstellungen 777'439 Langfristiges Fremdkapital Rückstellungen 150'000 Eigenkapital Stiftungskapital 60'000 Freiwillige Gewinnreserven 16'502 Total Passiven 1'091'393 22 TA-SWISS Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung Brunngasse 36 CH-3011 Bern [email protected] www.ta-swiss.ch