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Familienlastenausgleich und demographische Entwicklung

Felderer, Bernhard

Abstract

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Full text

Felde e , Be nha d (Ed.) Book Familienlas enausgleich und demog aphische En wicklung Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 175 P o ided in Coope a ion wi h: Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion Sugges ed Ci a ion: Felde e , Be nha d (Ed.) (1988) : Familienlas enausgleich und demog aphische En wicklung, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 175, ISBN 978-3-428-46432-6, Duncke & Humblo , Be lin, h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/285604 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/legalcode.de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Sch i en des Ve eins ii Socialpoli ik Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en Neue Folge Band 175 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 SCHRIFTEN DES VEREINS FÜR SOCIALPOLITIK Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en Neue Folge Band 175 Familienlas enausgleich und demog aphische En wicklung Duncke & Humblo I De in OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Familienlas enausgleich und demog aphische En wicklung Von Willi Albe s, Heinz P. Galle , Ca s en G ä T, S e an Hombu g, H. We ne Kammann, F ank Klanbe g, He mann Quinke He ausgegeben on Bemha d Felde e Duncke & Humblo / Be lin OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 CIP-Ti elau nahme de Deu schen Biblio hek Familienlas enausgleich und demog aphische En wicklung / on Willi Albe s ... H sg. on Be nha d Felde e . -Be lin : Duncke u. Humblo , 1988 (Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en; N.F., Bd. 175) ISBN 3-428-06432-1 NE: Albe s, Willi [Mi e .]; Felde e , Be nha d [H sg.]; Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en: Sch i en des Ve eins ... Alle Rech e, auch die des auszugweisen Nachd ucks, de o omechanischen Wiede gabe und de Übe se zung, ü säm liche Bei äge o behal en © 1988 Duncke & Humblo GmbH, Be lin 41 Sa z: Hagedomsa z, Be lin 46 D uck: Weme Hildeb and, Be lin 65 P in ed in Ge many ISBN 3-428-06432-1 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Einlei ung des He ausgebe s Von Be nha d Fe/de e , Köln Inhal s e zeichnis Zu ökonomischen Beg ündba kei eines Familienlas enausgleichs Von S e an Hombu g und Ca s en G ä , Köln Konzep e eines op imalen Familienlas enausgleichs Von F ank K/anbe g, Be lin Die Beein lussung de Ve hal ensweisen de Familie mi ökonomischen Mi eln Von Willi A/be s, Kiel Analyse des bes ehenden Familienlas enausgleichs und seine Wei e en wicklung Von H. We ne Kammann, Bonn Familiale Lebenslagen und Familienlas enausgleich. Zu den Oppo uni ä s- kos en amiliale En scheidungen Von Heinz P. Galle , Biele eld Me hoden zu Schä zung de Kos en des Familienlas enausgleichs 7 13 29 53 67 83 Von He mann Quinke, Sank Augus in ................................... 113 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Einlei ung des He ausgebe s Im Feb ua 1987 and in S u ga die Jah es agung des Ausschusses ü Be ölke ungsökonomie des Ve eins ü Socialpoli ik s a , die dem Thema "Familienlas enausgleich und demog aphische En wicklung" gewidme wa . De o liegende Tagungsband en häl die Meh zahl de do gehal enen Re e a e, e gänz um den einlei enden heo e ischen Bei ag on Hombu g und G ä . Aus de poli ischen Kons ella ion, de demog aphischen En wicklung und nich zule z dem quan i a i en Um ang jene s aa lichen Maßnahmen, die man zum "Familienlas enausgleich" echnen kann, e geben sich ü die Ö en lichkei und ebenso ü die Wissenscha einige in e essan e und wich ige F agen. Zu nennen sind hie o allem die P obleme eine alloka i en Beg ündba kei des Familienlas enausgleichs, seine -un e gegebenen Zielse zungen -op imalen Ausges al ung sowie die F age nach den Zielen selbs . Ge ade die le z e F age is in diesem Zusammenhang nich ein ach zu bean wo en. Denn eine sei s wi d, wi nennen dies Familienpoli ik, ein Ausgleich inanzielle Las en anges eb , de meh sozialpoli isch mo i ie is ; ande e sei s abe komm angesich s de s a ken Be ölke ungssch ump ung imme s ä ke die F age nach eine Be ölke- ungspoli ik au , in de en Rahmen T ans e s an Familien nu Mi el zum Zweck sind, die demog aphische En wicklung in gewünsch e Weise zu beein lussen. Dasselbe P oblem s ell sich selbs e s ändlich mi umgekeh en Vo zeichen ü manche En wicklungslände . Die Bei äge des o liegenden Tagungsbandes sollen zu Lösung de ange- sp ochenen F agen e was beis eue n, ebenso abe zu einem wei e en P oblem, das in de de zei igen Si ua ion nich übe sehen we den da : De Familienla- s enausgleich, wie e heu e p ak izie wi d, um aß eine iesige Zahl on Einzel naßnahmen, die in zahllosen Gese zen e anke und in ih e Gesam hei nich übe schauba sind. Ganz abgesehen on de wich igen F age, ob die e waigen Ziele des Familienlas enausgleichs in diese Weise übe haup e izien e olg we den können, e gib sich das wei e e P oblem, die di e sen Maßnah- men zu sammeln und sich ba zu machen. Unabhängig da on, wie man zum Familienlas enausgleich s ehen mag, is die E kenn nis seines Volumens on zen ale Bedeu ung. En sp echend den beiden bishe skizzie en P oblemk eisen sind die olgen- den Bei äge zwei Be eichen zuzuo dnen und en sp echend gegliede , nämlich einem heo e ischen und einem ins i u ionellen. Die Au sä ze on Hom- bu gjG ä und Klanbe g sind dem heo e ischen Be eich zuzu echnen, die OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 14 S e an Hombu g und Ca s en G ä Denn e s ens handel es sich in de Regel um eine eie, willen liche En scheidung; es is heu e -wie auch in ühe en Zei en -niemand gezwungen, Kinde zu haben. Zwei ens is die En scheidung indi iduell und kein gesellscha liche Wahl- ak . D i ens häng die En scheidung eine sei s om Nu zen (im wei es en Sinn) ab, den sich El e n on de Kinde au zuch e sp echen, und ande e sei s on den Kos en de Kinde , wobei de Kos enbeg i eben alls seh wei ge aß we den muß. Folg man eine solchen In e p e a ion5, dann is o läu ig nich e sich lich, wa um de S aa in diesen seh p i a en En scheidungsp ozeß eing ei en soll e. Man wi d insbesonde e nich ohne zusä zliche A gumen e o de n können, daß de Ausgleich eine Kinde las angeb ach ode ga no wendig sei: denn jede beliebige Konsumak des Haushal es in ol ie eine "Belas ung" in dem Sinne, daß ü ande e Konsumausgaben wenige Mi el e bleiben. Die om Haushal wah genommenen Kinde kos en bedeu en auch keine Ve ze ung seine Pe - spek i e, sonde n sie wide spiegeln die de Gesellscha a sächlich en s ehenden Belas ungen, die mi de P oduk ion on Gü e n ü das Kind, abe auch mi einem A bei s e zich de F au (ode des Mannes) e bunden sind. So e n wi also on Ex e nali ä en und ähnlichem absehen, wi d man nich einmal S eue eibe äge ü Kinde beg ünden können -obwohl bei eine p og essi en Einkommens eue im Sinne ho izon ale Ge ech igkei seh wohl an ein "Familienspli ing" gedach we den kann. Auch wenn jemand au g und eligiöse Ge ühle in seine En scheidungs eihei scheinba eingeeng is , bes eh kein G und, die da aus e wachsenden Las en au die Gemeinscha abzuwälzen, de en Mi gliede nich alle solche Ge ühle eilen. Handlungen au g und eligiöse ode ande e Ideale sind wie p i a e Konsum zu bewe en, so e n nich ein ö en liches (also allgemeines) In e esse be üh is . Die F age nach eine ökonomischen Beg ündba kei des Familienlas enaus- gleichs muß deshalb do anse zen, wo auch ande e s aa liche Ko ek u en einzelwi scha liche En scheidungen mo i ie we den: en wede am P oblem des ö en lichen Gu es ode dem analy isch seh ähnlichen Phänomen ex e ne E ek e in de Konsum ion6. Diese beiden A gumen e we den häu ig in meh lüch ige Fo m als ökonomische Beg ündung de heu igen Maßnahmen ange üh , wobei insbesonde e die Ex e nali ä en im Zusammenhang mi de Al e ssiche ung he o gehoben we den 7. Es schein jedoch, daß die dabei au e enden P obleme unzu eichend du chdach sind. Deshalb is jedem diese Aspek e im olgenden ein eigene Abschni gewidme . 5 Sie wi d on Dinkel (1984; 64 .) wei e disku ie . 6 Vgl. hie zu S obbe (1983; 496 .), Blandy (1974; 118). 7 So e wa Schmid e al. (1985), Ki sch (1979), Ball (1984), Dinkel (1984), b:"-"ol/ll ')::-':-,. Engels (1983). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Zu ökonomischen Beg Ündba kei eines Familienlas enausgleichs 15 3. Kinde und P o-Kop -Einkommen Es geh hie , wie in de Einlei ung schon he o gehoben, um eine ökonomi- sche Analyse des Familienlas enausgleichs; deshalb we den im wei e en nich "Kinde als ö en liche Gü e " behandel . Es s eh eine Gesellscha jede zei ei, eine bes imm e Kinde zahl selbs zum ökonomischen Ziel zu e klä en. Is ael mag ein Beispiel da ü sein: "lews he e may eel ha he con inua ion o he his o ical adi ion and he alues o ludaism can be be e se ed by mo e people a he han ewe , and hey may be p epa ed o o e subsidies o child en o ca y he amily name."s Zu eine solche maßen beg ünde en Be ölke ungs- poli ik kann die Wissenscha wenig bei agen, obwohl es du chaus Ve suche gib , Kinde indi ek übe eine soziale Wohl ah s unk ion als ökonomisches Ziel zu de inie en9. Wi hingegen besch änken uns au die F age, ob du ch die Kinde zahl indi ek ande e ö en liche Gü e be üh we den. Als das hie o angig angesp ochene "ö en liche Gu " ließe sich das P o- Kop -Einkommen ode de P o-Kop -Wohls and eine Volkswi scha in e p e- ie en 10. De e wähn e indi ek e Zusammenhang e gib sich aus de Ve mu ung, daß das P o-Kop -Einkommen un e ande em on de Be ölke ungszahl abhängen könn e. Um Zuwendungen an Familien mi Kinde n un e diesem Gesich spunk zu ech e igen, muß also gezeig we den, daß das P o-Kop - Einkommen mi zunehmende Be ölke ung wächs . Is das de Fall, so läß sich da aus ein allgemeines In e esse an de Be ölke ungs e meh ung ablei en, das un e Ums änden -abe dies muß zusä zlich demons ie we den -übe das einzelwi scha liche In e esse hinausgehen kann. Wenden wi uns deshalb eine olkswi scha lichen Analyse dieses P oblems zu. Es sei un e s ell , daß es keine e schöp ba en Ressou cen gib und die Wi scha ein homogenes Gu un e Einsa z on A bei und Kapi al e zeug . Diese Zusammenhang sei du ch eine linea -homogene, s eng mono on wachsende und s eng quasikonka e P oduk ions unk ion besch ieben: (1) 1'; = F(N" K,). Das da aus esul ie ende gesam wi scha liche Modell, in de Li e a u als Neoklassische Wach s ums heo ie ll bekann , ha die, wenn man so will, be ölke- ungsop imis ische Eigenscha , daß das P o-Kop -Einkommen im lang is igen Wachs um unabhängig om Ni eau de Be ölke ung is . Ve doppel man die Be ölke ung gedanklich, dann wachsen lang is ig auch de Kapi albes and und die P oduk ion au das Doppel e, und das P o-Kop -Einkommen bleib un e ände . Nehmen wi hingegen einen es en Bes and na ü liche Ressou cen 8 Simon (1977; 415). 9 Cigno (1983; 18) ode Simon (1977). 10 Zu aus üh lichen Diskussion gl. Phelps (1968). 11 Eine um assende Da s ellung diese Theo ie inde sich in K elle (1985). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 16 S e an Hombu g und Ca s en G ä in die P oduk ions unk ion au , die je z in allen d ei A gumen en linea - homogen sein soll (2) so wi d das lang is ige P o-Kop -Einkommen um so ge inge sein, je zahl ei- che die Be ölke ung is . Die P oduk ions unk ion (2) lieg de Mal husiani- schen Denkweise zug unde. Jedoch is auch die Neoklassische Wachs ums heo ie in einem bedeu samen Sinn "be ölke ungspessimis isch": Das maximal e eichba e lang is ige P o- Kop -Einkommen wi d um so ge inge sein, je höhe die Wachs ums a e (nich das Ni eau) de Be ölke ung is . Diese Kapi al e dünnungse ek (capi al widening e ec ) ha olgende U sache. Wenn, ausgehend on einem s a ionä en Zus and, die Be ölke ung p o Jah mi de Ra e n wächs , muß die Gesellscha in jede Pe iode einen bes imm en P ozen sa z des Sozialp oduk es in es ie en, dami die gleiche Kapi alin ensi ä K lN au ech e hal en we den kann. Bei s a ionä e Be ölke ung hingegen bedeu e jede In es i ion eine Ve g öße ung de Kapi alin ensi ä , mi de das P o-Kop -Einkommen s eig . Bei Annahme eine Keynesianischen Spa unk ion (3) S = S(Y) wi d deshalb, so ein bekann es E gebnis de Neoklassischen Wachs ums heo ie, die Kapi alin ensi ä im lang is igen Gleichgewich um so ge inge sein, je schnelle die Be ölke ung wächs . Dieses E gebnis bleib alle dings nich au ech e hal en, wenn man das Spa mo i au Modiglianis Lebenszyklushypo hese s ü z 12• Angenommen, jede Gene a ion spa e einen kons an en Teil ih es Einkommens (a), um ü das Al e o zuso gen. Hinsich lich des gewünsch en ealen Ve mögens (W) gil deshalb in jede Pe iode (4) w,=u·Y, Be ach e man zu Ve ein achung ein 2-Pe ioden-Modell, dann esul ie die gesam wi scha liche Ne oe spa nis S allein aus Ä·nde ungen de G öße 1';. Bleib Y un e ände , so wi d ne o nich gespa , weil die Al en den Be ag a· 1';-1 en spa en, wäh end die Jungen einen iden ischen Be ag a . 1'; akkumu- lie en. In diesem Modell is die Spa quo e de Wi scha di ek p opo ional zu Wachs ums a e des Sozialp oduk es, denn du ch Bildung e s e Di e enzen gewinn man aus (4) (5) und nach Di ision du ch 1'; e gib sich 12 Vgl. Modigliani und B umbe g (1979). Eine o zügliche Übe sich zu diesem Ansa z gib Modigliani (1986) in seine Nobelp eis ede. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Zu ökonomischen Beg ündba kei eines Familienlas enausgleichs 17 (6) S,/Y,=u'(1 +n,), wobei n die Wachs ums a e de Be ölke ung sein soll, die im lang is igen Gleichgewich und in Abwesenhei echnischen Fo sch i s mi de Ra e des Wi scha swachs ums übe eins imm . In diesem Modell nun wi d die Kapi al- in ensi ä bei zunehmende Be ölke ung nich sinken, sonde n un e ände bleiben, weil die Zunahme des A bei sk ä epo en ials mi eine Zunahme de Spa quo e einhe geh . Gleichwohl sink de P o-Kop -Wohls and, hie im Sinne des P o-Kop -Konsums, de ini i : denn ge ade daß die Kapi alin ensi ä o z wachsende Be ölke ung au ech e hal en bleib , is nu du ch einen e höh en Konsum e zich e eichba . Hal en wi also es , daß bei kons an en Skalene ägen de P o-Kop - Wohls and um so ge inge is , je s ä ke die Be ölke ung wächs ; dies gil unabhängig da on, ob die Spa quo e kons an bleib ode gleichsinnig mi de Wachs ums a e de Be ölke ung a iie . Bezieh man e schöp ba e ode nich e meh ba e na ü liche Ressou cen mi ein, so e s ä k sich de nega i e Zusammenhang zwischen Be ölke ung und Wohls and. Gleichwohl wi d man, und hie mi kommen wi au die E ö e ung de Kinde kos en zu ück, aus diesen Ta sachen nich schließen können, eine Bes eue ung des Kinde eich ums sei angezeig . Denn die Kapi al e dünnung und allgemein de sinkende Wohls and bei s eigende Kinde zahl wi d on den El e n ge agen. Es lieg hie gleichsam eine Subs i u ion on ma e iellem Wohls and du ch Kinde und den dami e bundenen Nu zen o , und ohne Nachweis ex e ne E ek e kann man hie aus keinen wi scha spoli ischen Handlungsbeda ablei en. Samuelson ha in eine mi le weile klassischen Au sa z eihe13 das soeben au gewiesene E gebnis in F age ges ell , und zwa -das mach seinen Bei ag in e essan -in einem seh ähnlichen Modell ahmen. Im Ke n lau en Samuelsons wohlbekann e Übe legungen, die hie nich im einzelnen e e ie we den sollen, au olgendes hinaus: Spal e man den Lebenszyklus eine Gene a ion in die E we bsphase und den Ruhes and au , so is sowohl ü den einzelnen als auch ü die Gesellscha insgesam eine Al e ssiche ung du ch Realkapi albildung möglich. Dieses Al e ssiche ungs e - ah en e b ing eine Ve zinsung, die de G enzp oduk i i ä des Kapi als en sp ich . Die Gesellscha kann jedoch auch in Fo m eines "Gene a ionen e - ages" o so gen, eines Umlage e ah ens also, und in diesem Fall " e zinsen" sich die Bei äge zum Al e ssiche ungssys em i uell mi de Wachs ums a e des Sozialp oduk es. Übe s eig diese Ra e den Zins und läß sie sich du ch Anhebung de Gebu enzahl e höhen, dann kann eine "In es i ion in Kinde " gesellscha lich o eilha e sein als eine Realkapi alin es i ion. Dies wä e ein mögliche G und ü einen ökonomisch mo i ie en Familienlas enausgleich. 13 Samuelson (1958), (1975a), (1975b). 2 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 175 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 18 S e an Hombu g und Ca s en G ä Indes kann Samuelsons Analyse aus meh e en G ünden nich übe zeugen. Zunächs is die on ihm behaup e e "op imale" Wachs ums a e de Be ölke- ung, wie Dea do (1976) gezeig ha , im ypischen Fall kein "Op imum", sonde n ein "Pessimum". In eine Cobb-Douglas-Wel a la Samuelson wä e es gesellscha lich "op imal", wenn die Be ölke ung mi eine Ra e möglichs nahe an -100% sch ump -in diesem Fall wü de die Kapi alin ensi ä und dami de Zins unbesch änk wachsen -ode mi eine unbesch änk g oßen Ra e wächs -hie bei wä e die Rendi e eines Umlage e ah ens unendlich. Wäh end im e s en Fall nach eine Gene a ion ( as ) niemand meh leb , is die E de im zwei en Fall "unendlich dich " besiedel , und o eilha kann so e was nu in eine Modellwel kons an e Skalene äge sein, welche die dann en s ehende Raumno und Ressou cenknapphei nich e aß . In einem spä e en Kommen a ha Samuelson (1976) seine E gebnisse denn auch s a k ela i ie . Zwei wei e e gewich ige Einwände gegen Samuelsons Übe legung s ammen on A hu und McNicoll (1978). Die Au o en weisen zum einen da au hin, daß Samuelsons A gumen nu in bezug au einen unendlichen Zei ho izon gil : "Al e ing popula ion g ow h a es o ake ad an age o ans e s among age- g oups is a chain-Ie e policy: each gene a ion is be e o as long as he one behind i con inues he same g ow h policy. In a wo ld o ini e esou ces, howe e , e en ually some gene a ion mus lose, making his kind o in e en ion di icul o jus i y."14 In de Ta we den ge ade P ak ike Schwie igkei en mi eine Poli ikop ion haben, die nu dann wohl ah s heo e isch ange a en is , wenn sie übe einen unendlichen Zei aum du chgehal en we den kann, die jedoch bei einem beliebig langen, abe endlichen Zei ho izon in keine Weise e izien e is . De zwei e, ielleich noch bedeu same e Einwand on A hu und McNicoll be i , wo um es in diesem Bei ag haup sächlich geh , nämlich die Kinde . Wie e wähn we den die Wi scha ssubjek e in Samuelsons Modell als E we bs ä i- ge gebo en, und sie s e ben als Ren ne . Jede einzelne leb übe zwei Pe ioden. Be ach e man dagegen -und wi klichkei snähe -ein 3- Pe ioden -Modell, in dem alle Menschen zunächs als Kinde wi scha lich unp oduk i sind, bleib Samuelsons E gebnis nich unbeding au ech e hal en. Denn bei s ä ke wachsende Be ölke ung sink zwa de An eil de al en Abhängigen -dies is de eigen liche G und, wa um zunehmendes Be ölke ungswachs um sich bei Samuelson als o eilha e weis -, es nimm jedoch de An eil de jungen Abhängigen zu. A hu und McNicoll haben e such , diese gegenläu igen Wi kungen empi isch, also un e Zug undelegung a sächliche Al e ss uk u- en, zu e aluie en, und sie kommen zu dem E gebnis, daß die nega i e Wi kung au g und zunehmende "Kinde las " die posi i e au g und abnehmende "AI- enlas " übe kompensie . Deshalb bleib es auch hie dabei: das P o-Kop - Einkommen sink , wenn die Wachs ums a e de Be ölke ung zunimm . 14 A hu und McNicoll (1978; 246). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Zu ökonomischen Beg ündba kei eines Familienlas enausgleichs 19 Welche Möglichkei e bleib , um einen posi i en Zusammenhang zwischen P o-Kop -Einkommen und Be ölke ung he zulei en? De echnische Fo - sch i . Sei A ows Hypo hese des "lea ning by doing"15 (7) 1'; = F(N" K" Q,) mi Q,'= L 1'; wi d iel ach un e s ell , daß das echnische Wissen eine Gesellscha bei zunehmende Be ölke ung und P oduk ion schnelle wächs . In (7) häng de Ou pu neben A bei und Kapi al om kumulie en Ou pu de Ve gangenhei ab, wobei de le z e e als Nähe ungsg öße ü die E ah ung und dami ü das echnische Know-How angesehen wi d. Man könn e auch -dies is ein e wand es A gumen -sagen, daß bei zahl eiche e Be ölke ung die Chance zunimm , ein "Genie" anzu e en, welches das echnische Wissen de Gesell- scha e meh . Insowei könn e das P o-Kop -Einkommen um so g öße sein, je schnelle die Be ölke ung wächs . Die S ä ke dieses Zusammenhangs is jedoch äuße s aglich, und daß e übe haup exis ie , is kein hin eichende G und ü eine alloka i mo i ie e Be ölke ungspoli ik. Es müß e zusä zlich gezeig we den, daß e ande e, unzwei elha o handene nega i e ex e ne E ek e 16 übe kompensie . Ein zwei e Ums and e schein hie bei noch wich ige . Au g und de aschen in e na ionalen Di usion des echnischen Wissens muß man das Know-How de Menschhei als du ch die Wel be ölke ung bes imm ansehen. In diesem Lich e nu z eine Be ölke ungspoli ik, die au eine Zunahme de na ionalen Gebu en a e ausge ich e is , nich iel; sie nu z ga nich s, wenn das be ach e e Land e schwindend klein im Ve häl nis zu Wel be ölke ung is . Schließlich muß man bei de De ini ion eines "Genies" o sich ig sein, weil ein solches wenige au g und ein biologische Zu älle als ielmeh du ch das Zusammenwi ken on Biologie und Ausbildung en s eh . Is eine Gene a ion zahlenmäßig g öße , e häl abe aus eben diesem G unde eine schlech e e Ausbildung, dann sp ich nich s ü die g öße e Wah scheinlichkei , in ih ein Genie anzu e en. Die F age, inwiewei "lea ning by doing" und das e wand e "Genie-A gumen " ü sich genommen einen Familienlas enausgleich beg ün- den können, kann hie nich de ini i bean wo e we den; abe e mu lich we den die meis en Lese unse e Skepsis in diese Hinsich eilen. 15 A ow (1962). 16 Phelps (1968; 51O .) und ähnlich Blandy (1974) üh en e wa die Lu e schmu zung und Ve keh sp obleme an. In diesen Zusammenhang gehö en auch wei e e on Blandy (1974; 124) ange üh e A gumen e wie: "The la ge amilies associa ed wi h mo e apid popula ion g ow h may each mo e accep able modes o social beha io han would be augh in sm alle amilies. La ge popula ions may pe mi ex e n al economies wh ich canno be achie ed h ough o eign ade; o example in a s and in de ence; al hough he incidence o c ime and he cos o supp essing i may inc ease disp opo ionally wi h popula ion size, as weil." 2* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 20 S e an Hombu g und Ca s en G ä Es läß sich olglich nich zwingend zeigen ode auch nu plausibel machen, daß de P o-Kop -Wohls and mi zunehmende Be ölke ungszahl wächs . Somi kann mi diesem A gumen ein Familienlas enausgleich kaum beg ünde we den. 4. Familienlas enausgleich und Ex e nali ä en Wi wenden uns nun de Möglichkei ex e ne E ek e on Kinde n zu, mi de ein alloka i es Ve sagen und dami die zumindes heo e ische Vo eilha igkei eines Familienlas enausgleichs beg ünde we den könn en. Das A gumen ex e ne E ek e wi d as ausschließlich im Zusammenhang mi de Al e ssiche- ung disku ie , wo au wi e s im olgenden Abschni eingehen. Zunächs sollen Ex e nali ä en ohne Beziehung zum Al e ssiche ungssys em e ö e we den. Es schein , als hä en sich bei de Behandlung dieses P oblemk eises einige ha näckige Fehle in die Li e a u eingeschlichen, weshalb zunächs eine allgemeine e Be ach ung zu Na u ex e ne E ek e o ausgeschick sei. Wi d ein A bei nehme e anlaß , s a wie bishe No nun (No + dN) S unden p o Woche zu a bei en, und wi d e o he und nachhe zum G enzp oduk en lohn , dann e geben sich aus diese En scheidung eine ganze Reihe on Wohl ah s- ode , wenn man so will, Ve eilungse ek en: E s ens wächs das Sozialp oduk um das In eg al un e de G enzp oduk i- i ä sku e. Zwei ens geling es dem A bei nehme nich , sich den gesam en zusä z- lichen E ag anzueignen. Sein Gesam lohn wächs on wo· No au (wo -dw)· (No + dN), abe du ch das zusä zliche Angebo is dw nega i , und de A bei nehme e häl ü jede geleis e e A bei ss unde (auch ü jene bis No) den einhei lichen und ge inge en Lohn (wo - dw). D i ens we den die Anbie e ähnliche (ode gleiche ) Fak o en geschädig , weil ih Lohn eben alls sink . Vie ens gewinnen die Anbie e komplemen ä e Fak o en, o allem die Anbie e on Kapi al, weil bei s eigendem A bei seinsa z die G enzp oduk i- i ä des Kapi als alle Vo aussich nach zunimm . Und schließlich we den selbs e s ändlich alle Käu e des P oduk es in Vo eil gese z . Sie und die zule z genann e G uppe e hal en, was de A bei nehme und seine We bewe be e lie en. Könn e man nun schließen, daß die Gesellscha dem A bei nehme eine Sub en ion zahlen soll e, wo ih Wohls and doch unzwei elha du ch das zusä zliche Angebo e höh wi d? Obwohl hie ein ex e ne E ek o lieg , ein sogenann e pekuniä e ex e ne E ek , bes eh kein Anlaß ü eine Sub en ion. Ode genaue gesp ochen: Die Gesellscha kann den A bei nehme , ausgehend om u sp ünglichen Zus and, nich du ch eine Sub en ion zu e höh em OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Zu ökonomischen Beg ündba kei eines Familienlas enausgleichs 21 Angebo e anlassen, ohne selbs zu e lie en 17. Dies olg ein ach aus de Pa e o-Op imali ä des allgemeinen Gleichgewich s. Wä e die Gesellscha zu eine Kompensa ion in de Lage, so wü de sich das in eine en sp echend höhe en A bei snachl age wide spiegeln, so daß die obige Si ua ion am Ma k ga nich en s ehen könn e . . Aus diesem Beispiel is zu en nehmen: Nich allein schon eine "ex e ne Auswi kung" gib Anlaß zu wi scha spoli ische Ko ek u ; ielmeh is buchs äblich jede ökonomische Ak ion eines Menschen mi "ex e nen E ek en" e bunden, du ch die ande e eilweise geschädig und eilweise begüns ig we den. Es is soga so, daß jede einzelne du ch sein Angebo de Gesellscha meh gib , als e ii sein Angebo on ih bekomm (ein schönes Pa adoxon); gleichwohl en s eh keine lei Ko ek u beda , sowei die Vo ausse zungen ü ein allgemeines Gleichgewich e üll sind. Ein eigen liche ode nich -pekuniä e ex e ne EjJek 18 also se z o aus -nich daß die Handlungen des einen den Wohls and de ande en be üh en, sonde n - daß die ökonomischen En schei- dungen eines Wi scha s subjek es di ek e A gumen e de Nu zen- ode P o- duk ions unk ion eines ande en sind. Nu ein solche ex e ne E ek , das sei ü die wei e e Diskussion es gehal en, kann zu Beg ündung s aa liche Maßnah- men wie e wa des Familienlas enausgleichs dienen19. Nach einem mi le weile seh e b ei e en A gumen in ol ie die En schei- dung de Familie übe die Kinde zahl einen ex e nen E ek , de sowohl zu alloka i e Ine izienz als auch zu dis ibu i e Unge ech igkei üh , und die Au gabe des Familienlas enausgleichs wi d imme s ä ke da in gesehen, diesen E ek zu kompensie en 20 • Schon Willge od (1956, S. 132) kons a ie e dieses damals neua ige A gumen : "Es wi d behaup e , ein Fehle de im üb igen au dem Leis ungsp inzip und Leis ungsen gel be uhenden Ma k wi scha liege da in, daß oie spezi ische , olkswi scha liche' Leis ung de Familie -nämlich die Au zuch on Kinde n und dami on A bei sk ä en -de Allgemeinhei unen gel lich übe lassen we de. An S elle eine sozialpoli isch zu ech e igen- den Sub en ion könne die Familie eigen lich on de ,Wi scha ' Ba zahlung ü ih ,P oduk ' e langen." Dieses A gumen sei nun eingehende un e such , wobei die en scheidende F age lau e , ob mi de Gebu on Kinde n ex e ne E ek e au e en, die eine wi scha spoli ischen Ko ek u bedü en. Dazu e schein olgendes Gedankenexpe imen angeb ach : Man s elle sich ein Land mi gegebene Gebu en a e o , wie sie aus p i a en En scheidungen ohne s aa lichen Eing i esul ie en wü de. Welche Wi kungen e geben sich, 17 Vgl. hie zu auch Simon (1977; 411). 18 Die Un e scheidung diese beiden A en ex e ne E ek e s amm on Vine (1931) und Sci o sky (1954). Vgl. hie zu auch Mishan (1971) und Schumann (1987; 405). 19 Deshalb auch sp ich Phelps (1968; 507) bei den pekuniä en ex e nen E ek en on "pseudo-ex e nali ies". 20 Vgl. als Beispiel un e ielen Schmid e al. (1985; 45). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 22 S e an Hombu g und Ca s en G ä wenn je z , induzie du ch einen Familienlas enausgleich, einige wei e e Kinde gebo en we den? E s ens e besse sich e mu lich die Lage de Äl e en. Un e welchen Vo ausse zungen dies zu i , we den wi wei e un en disku ie en. Zwei ens e schlech e sich die Lage de ande en Kinde , weil sie mi den neu hinzugekommenen um A bei splä ze konku ie en und jeden alls einen ge inge en Lohn e hal en. Ge ade die jüngs en demog aphischen Ände un- gen und die Diskussionen um Leh s ellen und Leh e mangel soll en eind inglich o Augen ge üh haben, wie s a k die Wohl ah eine Gene a ion on ih e ela i en zahlenmäßigen S ä ke abhäng . Die wohl ah s heo e ische Bewe ung diese Ände ung is nich ganz ein- ach 21 • Das K i e ium de Pa e o-E izienz läß sich in seine S anda d o m nich da au anwenden, weil die Zahl de Wi scha ssubjek e nich gegeben, sonde n selbs e ände lich is . Ve suchen wi , die Dinge aus de Sich de je z Lebenden zu be ach en, denn sie sollen ja eine e waige Sub en ion zahlen, und assen wi die El e n sam den Kinde n zu Einhei en, also Familien zusammen. Wi behaup en, daß in diesem Fall die Zahlung de Sub en ion gesellscha lich ine izien is . Begonnen sei mi olgende Übe legung: Im Ausgangszus and -d.h. ohne Familienlas enausgleich -mögen No Kinde gebo en we den, die in de Folgepe iode zum Lohn Wo a bei en. Wi be ach en eine Familie, die ge ade "an de G enze" de En scheidung s eh , un e diesen Ve häl nissen ein zusä zliches Kind zu haben. Schon bei de kleins en Sub en ion wü de sich die Familie zuguns en des Kindes en scheiden. Wi d das Kind gebo en und is es in de olgenden Pe iode e we bs ä ig, so e wächs de Gesellscha da aus ein Vo eil, de sich du ch Abzug des an das Kind zu zahlenden Lohnes om zusä zlichen P oduk e gib . Diese Vo eil wä e ü eine Kinde sub en ion e ügba ; e en s eh in olge de Ta sache, daß sich die Familie nich das gesam e G enzp o- duk des Kindes aneignen kann, weil bei zunehmendem A bei sangebo de Lohn sink . Wegen diese Lohnsenkung is die Familie je z abe nich meh indi e en , wenn sie beim u sp ünglichen Lohn Wo an de G enze de En scheidung s and, sonde n sie wi d sich nu dann zuguns en eines Kindes en scheiden, wenn die Lohnsenkung übe kompensie wi d. Ande e sei s e gib sich aus de Lage de A bei snach age unk ion, daß die Gesellscha eine solche Kompensa ion nich leis en kann, ohne selbs geschädig zu we den, denn sons 21 Die olgende A gumen a ion s ell au ökonomische E izienz im Sinne on Pa e o- Op imali ä ab. Wi gehen nich au Ve suche wie den on Cigno (1983) ein, mi Hil e ka dinale Meßba kei und in e pe sonelle Ve gleichba kei des Nu zens eine "soziale Wohl ah s unk ion" zu kons uie en, und wi hal en diese Ve suche auch nich ü ziel üh end. Es is beispielsweise eine Schein age, welches "Gewich " den noch nich Gebo enen in eine "sozialen Wohl ah s unk ion" zugemessen we den soll, weil die je z Lebenden zu en scheiden haben, ob sie die Be ölke ungszahl du ch Sub en ionen e höhen wollen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Zu ökonomischen Beg ündba kei eines Familienlas enausgleichs 23 wä e schon am Ma k ein en sp echend höhe e Lohn zus ande gekommen. Sie is höchs ens be ei , den du ch die Lohnsenkung en s ehenden eigenen Vo eil zu begleichen. Folglich is die u sp üngliche Si ua ion pa e o-op imal22• Fü den Beweis is die Zusammen assung de jeweiligen Einkommen on El e n und Kinde n zu einem Familieneinkommen wesen lich. Finde ein inanzielle Ausgleich du ch eiwillige T ans e s inne halb de Familie nich s a und is den El e n gleichgül ig, was das Kind spä e e dien , dann können die be ei s Lebenden du ch einen Familienlas enausgleich un e Ums änden besse ges ell we den, abe nu un e de Bedingung, daß die Kinde geschädig we den. Denn bei hohe Elas izi ä de Gebu enzahl in bezug au eine Kinde sub en ion eich schon eine Zahlung, die ge inge als de den ande en en s ehende Vo eil is , aus, um die El e n zu Gebu zusä zliche Kinde zu e anlassen. In diesem Fall müssen die Kinde , weil nach Annahme kein Ausgleich in de Familie s a inde , die Las au g und de ge inge en Ve diens - möglichkei en selbs agen, wäh end ih e El e n p o i ie en. Mi dem obigen Beweis soll e gleichzei ig deu lich gewo den sein, daß allende ode s eigende Skalene äge kein A gumen ü einen Familienlas enausgleich abgeben. Liegen e wa s eigende Skalene äge o , so gehen sie in Fo m höhe e e wa e e Löhne in die einzelwi scha lichen En scheidungen ein, ebenso ge inge e Löhne au g und allende Skalene äge. Wi scha spol ische Eing i - e lassen sich deshalb nu übe Ex e nali ä en beg ünden, nich übe Skalene - äge. Somi kommen wi zum E gebnis, daß sich ein Familienlas enausgleich übe ex e ne E ek e nich beg ünden läß , so e n man sich nich au höchs spekula i e A gumen a ionsebenen begib . 5. Familienlas enausgleich und Al e ssiche ung Ein A gumen , das dem im o igen Abschni disku ie en ähnel , bezieh sich au den Zusammenhang on Al e ssiche ungssys em und Familienlas enaus- gleich; hie mi haben sich insbesonde e Ball (1984; 172) und Dinkel (1984; 157) in ensi auseinande gese z . Ih e A gumen a ion lau e e wa wie olg : De gesam wi scha liche Nu zen on Kinde n bes eh auch da in, daß de je z e we bs ä igen Gene a ion eine Al e ssiche ung möglich wi d; ohne die E we bs ä igen de Zukun müß en die Al en e hunge n. Au g und des U nlage e ah ens in de Gese zlichen Ren en e siche ung (GRV) ha indes de 22 Diese ielleich nich ein ach e scheinende A gumen a ion en sp ich einem S an- da d-A gumen de allgemeinen Gleichgewich s heo ie: Du ch den Lohnmechanismus wi d endenziell ein Zus and he beige üh , in dem die G enz a en de T ans o ma ion und de Subs i u ion übe eins immen. Ein Kompensa ionsschema kann nu dann zu eine Ve besse ung im Pa e o-Sinn üh en, wenn nich -pekuniä e ex e ne E ek e im Sinne eine di ek en Abhängigkei de Nu zen- und P oduk ions unk ionen o liegen. Im obigen Fall handel es sich um einen no malen pekuniä en ex e nen E ek , und jedes Kompensa ions- schema bewi k einen gesam wi scha lichen Wohl ah s e lus . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 30 F ank Klanbe g E ike "Familien ö de ung" du chziehen? Ode muß man bei Maßnahmen wie Kinde geld u. U. soga mi alloka ionspoli isch ungüns igen E ek en echnen? Nun dü e on o nhe ein kla sein, daß man solche F agen sinn oll nu in einem in e empo alen Zusammenhang s ellen kann. Selbs die p ak ische Poli ik ha sich eine solche Sich weise zu eigen gemach . Die in de Bundes epu- blik Deu schland 1986 im Rahmen de "neuen Familienpoli ik" einge üh e An echnung on Kinde e ziehungszei en als en ens eige nde Fak o in de gese zlichen Ren en e siche ung o ien ie sich in ge adezu exempla ische Weise an einem alloka ionspoli ischen Beg ündungsmus e , indem es zei e - se z e Kompensa ionszahlungen ü diejenigen o sieh , die Kinde in die Wel se zen und du ch diese p i a e En scheidung einen posi i en ex e nen E ek e zeugen. Das Ziel de o liegenden A bei bes eh da in, die ökonomischen Bedingun- gen des Zus andekommens eines solchen ex e nen E ek es zu analysie en und die Bedeu ung desselben ü die Ges al ung des Kinde las enausgleichs sowie ü Familien ö de ungspoli ik schlech hin abzuschä zen. Dazu wi d im zwei en Teil de A bei zunächs ein Übe blick übe die in de Li e a u be ei s o handenen Ansä ze zum Thema "Op imale Familienlas enausgleich" gegeben, wobei die beiden bahnb echenden A bei en on Cigno (1983; 1986) im Mi elpunk des In e esses s ehen we den. Im d i en Teil wi d gezeig , wie und mi welchen Implika ionen sich die zen ale F age nach dem ex e nen E ek bei de Au zuch on Kinde n in einem ande en Modell behandeln läß , dessen G undidee zwa be ei s besch ieben wo den is (Ball, 1984), das abe hie e s malig allgemein o mulie und den speziellen Un e suchungszwecken angepaß wi d. Im abschließenden Teil soll dann e such we den, Spannwei e und Bedeu ung de o liegenden heo e ischen Resul a e abzuschä zen und da aus Hinweise au e olg e sp echende Ansa zpunk e wei e e Fo schung zu gewinnen. 2. Op imale Familienlas enausgleich au de G undlage amiliale En scheidungsmodelle 2.1 Einige sys ema ische Un e scheidungen De Beg i "op imale Familienlas enausgleich", (hie synonym mi "Kinde - las enausgleich" e wand ) beda zunächs eine E läu e ung. E bezieh sich hie au ein Ges al ungsmus e amilien- ode kindo ien ie e Ausgleichszah- lungen, ü die aus wohl ah s heo e ischen Analysen Vo sch i en abgelei e we den können und die in englischsp achigen A bei en " amily allowances" ode " amily g an s" genann we den. Bei den Ansa zpunk en heo e ische Analysen, in denen mi de a igen Beg i en ope ie wi d, muß alle dings zwischen zwei deu lich e schiedenen F ages ellungen un e schieden we den, nämlich: (1) Wie muß ein op imales S eue -T ans e -Sys em bei gegebenen amilienpoli- ischen Ve eilungszielen aussehen? OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Konzep e eines op imalen Familienlas enausgleichs 31 (2) Füh en p i a e En scheidungen übe die Anzahl de e wünsch en Kinde zu Fehlalloka ionen und wie lassen sich diese gegebenen alls beheben? Die A gumen a ion zu (1) ollzieh sich im Rahmen a empo ale Modelle, und die E gebnisse ges a en Aussagen übe die Op imali ä de eingese z en Ins umen e eines Kinde las enausgleichs. Au zwei A bei en sei ku z eingegan- gen: So kommen B uno und Habib (1976) zu dem E gebnis, daß Kinde eibe- äge in de Einkommens eue ih e Rech e igung im Ve gleich zu di ek en T ans e s (Kinde geld) aus den ge inge en nega i en An eizwi kungen beziehen, die bei eine e minde en S eue las in bezug au den A bei seinsa z esul ie en. Dami is alle dings noch nich gesag , daß Kinde eibe äge das geeigne s e Ins umen zu Un e s ü zung on Familien mi nied igem Einkommen wä en. Einen e was ande en Weg im Rahmen de e s en F ages ellung geh Ch is ian- sen (1981), de sich dami be aß , wie die Zahlung eines gegebenen An eils am S aa shaushal in Fo m on Kinde geld dis ibu i e izien ges al e we den kann. Um das P oblem lösen zu können, muß das Ve eilungsziel in eine sozialen Wohl ah s unk ion spezi izie und die Ve eilungsgewich e, mi denen Indi iduen ode G uppen on Indi iduen e sehen we den sollen, bes imm we den. De Au o wähl hie zu eine Funk ion om isoelas ischen Typ, in welche de soziale G enznu zen des Einkommens mi de Einkommenshöhe abnimm . Um die Abhängigkei des G enznu zens on de Kinde zahl zum Ausd uck zu b ingen, wi d nich om beobach e en Haushal seinkommen, sonde n on einem (e echne en) äqui alen en Einpe sonen-Einkommen ausge- gangen. Diese Um echnung des Haushal seinkommens üh im E ek zu eine s ä ke en Gewich ung kinde eiche Familien3• Bei gegebene Kinde zahl kann sich demnach im E gebnis das Einkommen um so s ä ke e höhen, je höhe die Kinde zahl is , ohne daß de G enznu zen und dami das Ve eilungsgewich abnimm . Die A de on eine amilieno ien ie en Ve eilungspoli ik zu se zenden Akzen e is dami o gegeben: Begüns igungen du ch Kinde geld müssen au jedem Einkommensni eau mi de Zahl de Kinde p og essi s eigen. Unbean wo e bleib bei de a igen Analysen eilich die F age, wie kons an die e mi el en Ve eilungsgewich e in einem dynamischen poli ischen P ozeß sind. Haup gegens and on Modellen, die sich mi de zwei en F ages ellung be assen, is die op imale In es i ion in Kinde du ch p i a e En scheidungs ä- ge , d. h. du ch die El e n. Die in ellek uelle T adi ion solche Modelle geh unzwei elha au G. S. Becke zu ück, de (1960) den Beg i de "child quali y" (Ausbildungsni eau de Kinde ) in die Diskussion ein üh e. Kennzeichen de Bes immung des p i a en Nu zenop imums in den heu igen Modellen de Fe ili ä sen scheidung is dahe nach wie o ein ade-o zwischen Kinde - wunsch (Anzahl de Kinde ), ökonomisch bes immba em Lebensglück de Kinde (child quali y) und p i a em Wohle gehen de El e n4, wobei alle dings 3 Zu Technik solche "Vollpe sonen-Rechnungen" siehe auch: D i e Familienbe- ich , Bundes agsd ucksache 8/3121, 1979, S.35. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 32 F ank Klanbe g die Spezi izie ung de o wiegend aus Zei kos en bes ehenden Au wendungen de EI e n, die zu E zielung eines bes imm en Ni eaus an Kindquali ä e o de lich sind, zu eilweise komplizie en Modellansä zen ge üh ha . Die zwei e g undlegende in de a igen Modellen en hal ene Idee bes eh in de Ein üh ung eine Meh gene a ionen-Nu zen unk ion. De ökonomische Ke n dieses Gedankens bes eh in de Vo s ellung, ein als Angehö ige eine bes imm en Gene a ion ge ade lebende E wachsene sei nich nu an seinem eigenen Konsumni eau, sonde n auch am du ch eine geeigne e ökonomische Va iable ep äsen ie ba en Wohle gehen seine Kinde in e essie . Die Idee eine Gene a ionen olge-P ä e enz inde inzwischen ih en konsequen es en Ausd uck im Konzep eine "dynas ischen Nu zen unk ion" (Becke und Ba o, 1986), in welche de Nu zen eine EI e ngene a ion die Summe des Nu zens aus eigenem Konsum und dem Lebensnu zen jedes ih e Kinde und Kindeskinde is , wobei de Lebensnu zen zukün ige Gene a ionen mi einem Fak o diskon ie wi d, de den G ad des el e lichen Al uismus gegenübe Kinde n, Enkeln, U enkeln usw. -ode besse : den G ad des In e esses am Fo bes and de eigenen Sippe -symbolisie . Diese G undideen lassen sich nun mi dem Thema Familienlas enausgleich e knüp en. Dabei is zunächs zu un e suchen, un e welchen Vo ausse zungen es zu eine Di e genz zwischen p i a em und sozialem Op imum bei de Fe ili ä sen scheidung kommen kann. Mindes ens ebenso in e essan is indes die F age, ob die Fo m des Al e ssiche ungssys ems da au einen Ein luß ausüb . Es geh hie bei nich nu um den wissenscha lichen Nachweis, sonde n auch um e en uell poli isch da aus zu ziehende Konsequenzen. So sp ich sich z. B. auch de Sach e s ändigen a (Jah esgu ach en 1986/87, Zi e 316) da ü aus, die Ren en e siche ung als "D eigene a ionen e ag" anzulegen und neben Bei ä- gen de Ak i en auch die Leis ung des Au ziehens on Kinde n en en ech lich zu be ücksich igen 5• Im olgenden sollen dahe diese F agen analy isch au gea - bei e we den. 2_2 Annabmen und S uk u de CIGNO-ModeUe Eine Analyse on Rückwi kungen des Kinde las enausgleichs au amiliale En scheidungsp ozesse e o de eine dem Analysenzweck angepaß e Modell- s uk u . Die beiden on Cigno (1983 und 1986) en wickel en Modelle sind da ü exempla ische Beispiele. Au S uk u und E gebnisse de selben muß dahe e was aus üh liche eingegangen we den, dami ein Ve gleich mi dem anschlie- 4 Ökonomisch e wand e F ages ellungen inden sich z. B. in A bei en zum P oblem de op imalen Be ölke ungszahl. Besonde s ele an e Beispiele sind Mi lees (1972), Ne lo e. Razin und Sadka (1982 sowie 1984) sowie insbesonde e Ecks ein und Wolpin (1985). 5 Die Li e a u zu diesem Thema is um ang eich und kon o e s; zu Übe sich en siehe P inz und Klanbe g(1985) sowie E be (1986); zu einem in e essan en neuen Vo schlag, de einen ex e nen E ek bei de p i a en Fe ili ä sen scheidung alle dings o ausse z , gI. Rich e und Weinmann (1987). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Konzep e eines op imalen Familienlas enausgleichs 33 ßend en wickel en Modell möglich is . Kons i u i ü die Cigno-Modelle sind olgende Annahmen: (a) Die handelnden Ak eu e (Haushal e) e en ih e En scheidungen als ep e- sen a i e agen un e Siche hei . Kinde gehö en, wie es die ökonomische Theo ie de Familie6 e o de , zu den En scheidungs a iablen de El e n. (b) De Zei ho izon de zu e enden En scheidung e s eck sich übe meh als eine Pe iode. In diesem Sinne handel es sich um sinngemäße Übe agungen de g undlegenden Idee eines Modells mi übe lappenden Gene a ionen in den Vo bilde n on Samuelson (1958) sowie Diamond (1965). Diese in e empo ale En scheidungsho izon wi d jedoch aus G ünden analy i- sche Handhabba kei jeweils s a k s ilisie . Im Cigno-Modell on 1983 (CIGNO I) leben Indi iduen zwei Pe ioden: zunächs als Kinde (Pe iode 1), wo sie nu konsumie en, danach als E wachsene (Pe iode 2), wo sie sowohl a bei en als auch konsumie en. In Pe ode 1 gib es eine bes imm e Anzahl E wachsene (aus de Vo pe iode) und eine zu bes immende Anzahl Kinde . Im Modell des gleichen Ve asse s aus dem Jah e 1986 (CIGNO 11) wi d die gesam e p i a e En scheidungsak i i ä au eine Planpe iode konzen ie . Geld- und Zei au wand ü Kinde haben und -e ziehung e olgen ideali e an de en An ang, Übe gabe akkumulie e Pe iodene spa nisse an die nach ol- gende Gene a ion an ih em Ende 7. (c) In jede Pe iode sind Gü e - und A bei sma k du ch Spo ma k bedingun- gen gekennzeichne . Die in de Pe iode zu Wel gekommenen Kinde s ehen in de Folgepe iode + 1 oll dem A bei sma k zu Ve ügung. Haushal e sind gleichzei ig P oduzen en in dem Sinne, daß ihnen Gewinne aus de P oduk ion, sei es als Konsumgu ode als bi unk ionales Konsum- gu /Kapi algu , unmi elba zukommen. Au dem Hin e g und diese Basisannahmen können nunmeh die Nu zenmaxi- mie ungsp og amme de einzelnen Modelle und die dami implizie en ade- o s e glichen we den. Im Modell CIGNO I maximie de Haushal eine Nu zen unk ion olgende A (1) U = U(a) +lXn U(q), wobei U eine s ik konka e Funk ion is . De Gesam nu zen se z sich addi i aus zwei Komponen en zusammen: dem Nu zen, den die in Pe iode 1 o handenen E wachsenen aus ih em P okop e - b auch a ziehen, sowie dem mi einem kons an en Fak o S (X> 1 gewich e en 6 Siehe dazu: Zimme mann (1986) sowie on Zameck (1986). 7 Cigno (op. cil., S. 1036) sp ich deshalb on eine "simple pe iod analysis wi h o e lapping gene a ions s uc u e". 8 Wie sich aus (1) leich ablei en läß , kann de Ausd uck (I/IX) -1 als p i a e Zei p ä e enz a e de Ve schiebung on Konsum aus de Gegenwa in die Zukun in e p e ie we den. 3 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 175 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 34 F ank Klanbe g Nu zen, de aus dem P okop e b auch q de in Pe iode 1 gebo enen n Kinde esul ie , wenn diese in Pe iode 2 selbs e wachsen sind. De Ansa z implizie s eigenden Gesam nu zen mi de Anzahl de Kinde , gewich e alle dings mi dem Wohls andsni eau, das die Kinde spä e als E wachsene e eichen. Wei e hin we den die ma e iellen Kinde kos en in Pe iode 1 lediglich als eine kons an (je Kind) angenommene Ve minde ung des Lebenss anda ds ade E wachsenen be ach e . Die Ak eu e in diesem Modell haben also die Wahl zwischen olgenden Op ionen: gegenwä ige Lebenss anda d a, Anzahl de Kinde n und de en spä e e Lebenss anda d q. De P okop konsum ungie dabei als Wohls ands- indika o , de wiede um ein Maß ü die eigen lich zu de inie ende Va iable "Kinde quali ä " is . Das P og amm en häl keinen zusä zlichen ade-o zwischen Ans engungen zu E höhung des eigenen Konsums du ch A bei sein- sa z und Ve zich au A bei . F eizei und A bei szei sind exogen gegeben. Es sei beme k , daß die Kinde zahl n in (1) nich als A gumen de Nu zen unk ion au auch , ohne daß die gewähl e Fo mulie ung dem Sinn de aus de ökonomischen Theo ie de Familie gewohn en Ansä ze zuwide lie e. Zu dem P og amm max! U in (1) is je z eine Budge besch änkung zu {a,n,q} o mulie en. Sie lau e w2 -q G+Wl +n--=a+n(c+wd l+ (2) wobei bedeu e : G de "P okop gewinn" in Pe iode 1, d.h. de Übe schuß zwischen Einnahmen und Ausgaben; wj(i = 1,2) is de Lohnsa z in Pe iode i, de im Cigno-Modell in Gü e einhei en gemessen wi d, also einem P okop - Einkommen aus A bei gleichse zba is ; is de Zinssa z, de ü ein Da lehen in Pe iode 1 gil . Au de linken Sei e on (2) s ehen somi Te mini de Mi elhe kun , au de ech en solche de Mi el e wendung. Le z e e um assen die di ek en Kos en p o Kind c, mul iplizie mi de Anzahl de Kinde n sowie den Oppo uni ä skos en, die hie aus G ünden de Ve ein achung mi nW l angese z we den. In e p e ie man die linke Sei e on (2) en sp echend, so i die S uk u des Modelles kla e als in de u sp ünglichen Ve ö en lichung he o : Die Ausd ücke G + W1 s ellen Fak o einkommen da , welches on den El e n in Pe iode 1 e ziel wi d, wäh end de Ausd uck n(w2 -q)/(1 + ) als abdiskon ie e Bei ag zu "Al e ssiche ung" in Pe iode 2 au zu assen is , de on den Kinde n bezahl we den muß. Das Modell CIGNO I is dahe als "Gene a ionen e ags"-Modell de Al e ssiche ung und des Familienlas en- ausgleichs anzusehen. (3) Aus de Lösung des P og amms max! (1) u.d.N. (2) olg U'(a) --=I+ a;U'(q) OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Konzep e eines op imalen Familienlas enausgleichs 35 und cxU(q) w2 -q --=C+Wl---· U'(a) l+ (4) Die Op imal bedingung (3) ha die aus consump ion-loan Modellen e au e Fo m. Die G enz a e de Subs i u ion zwischen dem Lebenss anda d in den bei den Pe ioden muß den K edi zinsen en sp echen, die en s ehen, wenn eine Einhei des Nume ai e Gu es in Pe iode 1 geliehen wi d. Bedingung (4) besag , daß die G enz a e de Subs i u ion zwischen de Anzahl de Kinde und Konsum in Pe iode 1 gleich den Kos en eines zusä zlichen Kindes sein muß. Im P og amm CIGNO I is die Modellie ung de Kinde kos en äuße s udimen ä und wenig wi klichkei snah. Dies ha e mu lich mi zu En wick- lung eines Nach olgemodells (CIGNO 11) beige agen, in dem die Kinde kos en explizi spezi izie sind. Das Op imie ungsp oblem ha olgendes Fo ma : (5) max! U (a, n, q). {a.n. q} Auch in diesem Modell gib es keine Wahlmöglichkei bezüglich de Au eilung des Zei budge s in A bei s- und Nich a bei szei . Die insgesam e ügba e Zei eines Haushal s is ielmeh ausschließlich au Kinde e ziehung und Einkommense zielung au eilba . A gumen e de quasi-in e empo alen Nu zen unk ion (5) sind de kindunab- hängige Konsum a e wachsene Haushal smi gliede , die Anzahl de Kinde n sowie eine Va iable q, die ähnlich wie in o he gehenden Modell die Quali ä on Kinde n wide spiegel . Ande s als im Modell CIGNO I wi d alle dings q in Fo m eine Funk ion V(.) einge üh : (6) q = V(b, c, ). De Nu zen U is somi eine s eigende Funk ion de Kindquali ä q. Diese is wiede um eine s eigende Funk ion de Au wendungen de El e n ü ih e Kinde in Fo m on Zei , in Fo m on Geld c und des an Kinde zu e e benden Ve mögens b. Zu disku ie en bleib die Budge besch änkung, die im Modell CIGNO 11 olgende Fo m annimm : (7) a + np = Bo + m(1 -9) W + '1'. Au de ech en Sei e on (7) s ehen Te mini de Mi elhe kun : Bo is das Geld e mögen, das El e n zu Beginn ih e eigenen E wachsenenphase on ih en Vo ah en übe nehmen; de Ausd uck m(l- 9)w ep äsen ie ein Ne oa bei s- einkommen bei oll ausgeschöp e A bei skapazi ä nach dem " ull income" Konzep mi m als maximale A bei skapazi ä eines Haushal s, w dem Lohnsa z und 9 dem S eue sa z au A bei seinkommen9; p is ein lump-sump T ans e , 9 Das a sächliche A bei sangebo in S unden e gib sich aus de Obe g enze m du ch Abzug de Zei kos en ü Kinde , x = n-n . Man e sieh da aus, daß "leisu e" in diesem Modell nich exis ie . Das B u oa bei seinkommen y e gib sich als y = wx = w(m -n ). 3* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 36 F ank Klanbe g de zwa ü die p i a e Op imie ungsen scheidung bedeu ungslos is , im Modell abe einge üh wi d, um spä e als Re e enzlinie ü inanzpoli ische Maßnah- men des S aa es zu dienen. Die Mi el e wendung au de linken Sei e on (7) se z sich zusammen aus den Ausgaben ü den p i a en eigenen Konsum a sowie den Ne okinde kos en np. De inie ba is die Va iable p (Cigno bezeichne sie als "P eis" eines Kindes) nu ü ein bes imm es anges eb es Quali ä sni eau q. Ökonomisch ep äsen- ie q den Lebensnu zen de Kinde in de (ex an e) Vo s ellung de El e n. Es läß sich deshalb eine Funk ion z = z(q, qJ, W, 1:) de inie en, die alle di ek ode indi ek kos en e u sachenden Fak o en in bezug au Kinde en häl : qJ bezeichne eine Va iable, welche die di ek en Kinde kos en c in (6) nach i gendeine Vo sch i de Bemessung des Kinde geldes (z. B. als p opo ionale An eil) e minde ; W == w(l- 9); und 1: is ein S eue sa z eine A E ban all- s eue , die au b e hoben we den kann. Es gil e ne Zq, ZO)' Z, > 0; z'" > o. Aus den Bedingungen 1. O dnung ü ein Op imum e geben sich ü die Lag ange unk ion (8) L= U(a, n, q) - l(a + np - BQ - mw - p) zwei leich in e p e ie ba e Beziehungen 10 (9) U./U.=p und (10) GI. (9) besag , daß die G enz a e de Subs i u ion zwischen dem Konsum eines E wachsenen und de Kinde zahl dem "P eis" eines zusä zlichen Kindes en sp echen muß; gemäß (10) muß die G enz a e de Subs i u ion zwischen E wachsenenkonsum und Kindquali ä den G enzkos en de Kindquali ä en sp echen. 3. Ein e allgemeine es amilienpoli isches Modell au de G undlage des Ansa zes on H. Ball Im Jah e 1984 ha H. Ball eine A bei e ö en lich , die sich in seh um assende und o iginelle Weise mi den Zusammenhängen zwischen Kapi al- bildung, Ausbildungsin es i ionen ü Kinde und Al e ssiche ungssys emen be aß . Die Bedeu ung diese A bei ü das Thema Gene a ionen e ag und Familienlas enausgleich is , wie es schein , bishe nich e kann wo den. Ein wesen liche G und da ü dü e eilich da in liegen, daß Ball den o malen Teil 10 Die Bedingungen (9) und (10) gel en un e de Vo ausse zung eie Wählba kei on n. De Kinde wunsch muß also imme un e halb de G enze des biologisch Möglichen bleiben, was ü en wickel e Volkswi scha en im Du chschni siche zu i . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Konzep e eines op imalen Familienlas enausgleichs 37 seines Ansa zes ausschließlich au den speziellen Fall eine Cobb-Douglas- Nu zen unk ion besch änk . Die Allgemeingül igkei de E gebnisse is dahe nich ohne wei e es o auszuse zen. Au diesem Hin e g und bes eh de Zweck des olgenden Abschni s in zweie lei: (1) Fo mulie ung des Ansa zes in eine allgemeinen Fo m, die geeigne is , die Analogie zu den Cigno-Modellen sich ba zu machen; (2) Modi ika ion de allgemein o mulie en Ansä ze mi dem Ziel, den Ein luß de Ausges al ung des Al e ssiche ungssys ems au p i a e Fe ili ä sen - scheidungen au zeigen zu können. Wie in den Cigno-Modellen geh es also im e s en Sch i um die Ablei ung de Bedingungen ü ein p i a es Alloka ionsop imum. Da au au bauend we den dann ( gl. Abschni 4.3) aus dem Ve gleich on p i a em und gesellscha lichem Alloka ionsop imum Schluß olge ungen ü die Ges al ung des Kinde las en- ausgleichs gezogen we den. 3.1 Moden I: Al e ssicbemngssys em als s ilisie es Umlage e ab en Das Modell wi d du ch olgende Annahmen cha ak e isie : (1) Das e zeug e P oduk Yeine Eingu wi scha wi d mi Hil e de Fak o be- s ände B und K gemäß (11) Y, = J (B" K,), JB > 0, JK > 0 e zeug , wobei B de A bei ss ock und K, de Kapi als ock is , de in de P oduk ionsphase olls ändig e b auch wi d. (2) Die in gebo enen Kinde bilden den A bei ss ock de Folgepe iode: B +1 =n. (3) Die Gü e p oduk ion in eil sich au in d ei Ve wendungsa en : Bildung des Kapi als ocks, de am Beginn de Pe iode + 1 zu Ve ügung s ehen muß; Konsumausgaben de E wachsenengene a ion M ; Ausgaben ü die Gü e e so gung de äl e en Gene a ion R ("Ren enausgaben") (12) Y = K'+l +M +R,. (4) De eigene Konsum M se z sich zusammen aus den Konsumausgaben a i.e.S. sowie den als p opo ional zum Konsum de El e n angenommenen Kinde kos en. De P opo ionali ä s ak o sei ~(O < ~ < 1) (13) M, = a, + ~a,n = a,(1 + n~) (5) Die Ren enausgaben R bilden einen es en An eil des Sozialp oduk s (14) R = IXY" O<IX < 1 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 38 F ank Klanbe g Au diesem Hin e g und maximie en die En scheidungs äge eme quasI- in e empo ale Nu zen unk ion (15) V=V(a,n,A) Die A gumen e a und n -de Ein achhei halbe ohne Zei indices gesch ieben -sind in den Annahmen be ei s de inie ; A is de Konsum (== Lebenss an- da d), den das Indi iduum nach seinem Ausscheiden aus dem E we bsleben, also in de "Ren ne phase" + 1, e eich . In de Be ücksich igung des gene a ionen- e se z en Konsums A bes eh de g undlegende Un e schied zu den Maximie- ungsp og ammen de Cigno-Modelle. Do wi d übe q ( == Wohl de Kinde ) maximie , und die Lohnsä ze W1 und W2 sind bekann . Im o liegenden Fall de GI. (15) wi d -in die Te minologie des Modelles CIGNO I übe se z -die Va iable (W2 - q) maximie . De An eil de Ren enausgaben am Sozialp oduk in (14) läß sich als mak oökonomisches Ren enni eau in e p e ie en. De Becke 'sche G undgedanke eines Aus ausch e häl nisses zwischen "Quan i ä " und "Quali ä " on Kinde n wi d in (15) modi izie , da de ade- o zwischen dem ma e iellen Lebenss anda d eines ep äsen a i en Indi idu- ums in zwei s ilisie en Lebensphasen (E we bs- und Ren enphase) und de Anzahl de Kinde e olg . Das s a k al uis isch gep äg e Mo i de An isie- ung eines höhe en Lebenss anda ds ode Wohls de Kinde als Komponen e des Nu zens de El e n wi d im Ansa z Balls e gänz du ch ein egois isches Mo i de eigenen Zukun s o so ge. Kinde we en einen ökonomischen Nu zen in doppel e Weise ab. E s ens haben sie ü ih e El e n einen Eigenwe und s i en einen Konsumnu zen, zwei ens sind sie ein kün ig e wendba e P oduk ions ak o und besi zen deshalb einen In es i ionsnu zen. Zu analy ischen Ve ein achung sei angenommen, daß die Haushal e den in Pe iode zu P oduk ion eingese z en Kapi als ock K ih en Nach olge n ge ade wiede in de al en Höhe hin e lassen: K + 1 ~ K • Dami e ein ach sich A = a (n, K + 1) zu A = R = a (n, K ), und man e häl als Lag ange unk ion (Zei indices weggelassen) (16) L= V(a,n,R)+Jc[K +a(1 +n~)+(a-l) (n,K)] wo aus die Bedingungen 1. O dnung olgen (17) (18) (19) (20) Va+A(1+n~)=O Vn+ VR• a. .+Jc[a~+(a-l) nJ =0 VRa K+Jc[1 +(a-l) KJ =0 K +a(1 +n~)+(a-l) (n, K)=O. Aus (17) bis (20) esul ie nach einigen Um o mungen (21) Vn ( n)/( K) - ~a Va 1 +n~ OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Konzep e eines op imalen Familienlas enausgleichs 39 Im Zähle de ech en Sei e on (21) ep äsen ie das Ve häl nis de G enzp oduk i i ä en ,,/ K den E ag de In es i ion in Kinde , wäh end ~a die au zuwendenden Kos en sind. De Nenne 1 + n~ symbolisie die Summe alle Kinde kos enan eile und kann als Gewich s ak o in e p e ie we den. GI. (21) besag , daß eine E wachsenengene a ion um so ehe be ei is , au gegenwä igen Konsum zuguns en de "P oduk ion" on Kinde n zu e zich- en, je o eilha e die Di e enz zwischen E ag und Kos en wi d. 3.2 Modell 11: Al e ssiche ung als s ilisie es Anwa scha sdeckungs e ah en Um das Szena io eines Anwa scha sdeckungs e ah ens modellie en zu können, muß un e den Annahmen (1) bis (5) des Modelles I lediglich die ün e ausge auch we den. Im Modell 11 wi d de Kapi als ock du ch Anspa en on Teilen des Sozialp oduk s de lau enden Pe iode au gebau mi dem Ziel, aus den E ägen des Kapi als ocks in de Folgepe iode die Ren en zu zahlen. Fü diesen Fall läß sich e ein ach sch eiben (22) Das Op imie ungsp og amm lau e (23) n.d.N. (24) maxI U = U(a,n,A) {a.n.A} (n,K)=a(l + ~n)+ K + KK = a(l + ~n) + K(l + K)' Die Lösung dieses P og amms lie e in Analogie zu (16) bis (21) die Beziehung (25) Un n-~a -- -- Ua 1 + ~n Beim Ve gleich de E gebnisse (21) und (25) äll au , daß sich die G enz a e de Subs i u ion zwischen Konsum in de Gegenwa und In es i ion in Kinde nu du ch den Fka o l/ K au de E agssei e un e scheide . Es gil (26) I Uni""' I Uni J. ""'J. {'""' 1 -Ci '< -Ci +-+-- '< n--+JK'< . al all JK Die Be ei scha zum Konsum e zich in de Gegenwa is also in einem "Anwa scha sdeckungs e ah en" g öße als in einem "Umlage e ah en", wenn das G enzp oduk des Kapi als den We eins übe s eig . Fü sich genommen is dieses E gebnis noch nich sonde lich aussagek ä ig. Man kann dahe an diese S elle lediglich sagen, daß die Haushal e un e schiedliche p i a e Alloka ionsop ima e eichen, wenn das eine Al e ssiche ungssys em du ch ein ande es e se z wi d. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 46 F ank Klanbe g mi (39a) (39b) u.d.N. (40) (K, N)=K + I aj(1 +~nj)+lX (K, N) j wobei zu Ve ein achung wiede um K ~ K + 1 un e s ell wo den is . Mi Hil e de Lag ange unk ion (41) L= I Vj(aj, nj, Ri) + A.[K + I ai(1 + ~ni) + (IX -1) (K, N)] i und den zugehö igen Bedingungen 1. O dnung e häl man nach einigen Um o mungen als E gebnis (42) E Vn; E(~ai) -( N)/( K) EVa; E(1 + ~ni) GI. (42) is die op imale G enz a e de Subs i u ion zwischen Kinde zahl und Konsum de El e ngene a ion, d.h. alle i Indi iduen de Gesellscha zusam- mengenommen. Aus (30) is bekann , daß ü ein p i a es Alloka ionsop imum gil (43) Vn; ~ai - -- Va; 1 + ~nj Beim Ve gleich on p i a em und gesellscha lichem Op imum zeig sich (44) _~_a,_. > -=--~ a--,--i ---,----:.:-U.:c.:;N )-=--/ (-=-};=K) 1 + ~nj 1 + ~ni d. h., es lieg ein du ch das Al e ssiche ungssys em he o ge u ene ex e ne E ek 17 o , de zu eine zu nied igen Kinde zahl üh 173. Um die beiden 17 Zu ModelIie ung eines ex e nen E ek es bezüglich de Kapi albildung in einem übe lappenden Gene a ionen-Modell siehe Kanaya (1984, S. 203-207, insbes. S. 206). Im Kanaya-Modell en s eh die Ex e nali ä dadu ch, daß El e npaa A und Schwiege ei e n- paa B sich nich da übe abs immen, wie iel Kapi al jede on ihnen dem Sohn/Toch e - Haushal als E bscha hin e lassen will. Sinngemäß könn e man in den obigen Familien- poli ik-Al e ssiche ungsmodellen ielleich sagen, de ex e ne E ek komme du ch einen 173 In eine empi ischen Un e suchung ü die USA komm Swidle (1986) zu dem E gebnis, daß ein Ans ieg on Sozial e siche ungs en en zu eine Ve inge ung de Familieng öße (Kinde zahl) üh , alle dings bei seh kleine Elas izi ä des Zusammen- hangs. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Konzep e eines op imalen Familienlas enausgleichs 47 G enz a en in Übe eins immung zu b ingen, müß e die Kinde zahl ni au de linken Sei e de Ungleichung (44) s eigen und de Konsum ai en sp echend sinken. Es en s eh je z die F age, ob die Ex e nali ä e schwinde , wenn man on einem Umlage e ah en gemäß Modell I zu einem Anwa scha sdeckungs e - ah en gemäß Modell 11 übe geh . Die Bedingung ü ein p i a es Alloka ions- op imum im Modell 11 e gib sich aus (25): (45) U., ~aj- ., - --- Ua, l+~nj Zu Bes immung des gesellscha lichen Op imums is die Funk ion (46) mi (47) I, Rj= d(K, N) und N=I,nj un e de Budge besch änkung (48) (K, N)= I, aj(l +~nj)+K(l + K) j zu maximie en. Dies lie e mi (49) I U., I(~aj) - N I Ua, I(1 + ~nj) eine zu Gleichung (42) analoge Beziehung. Die Bedingung ü ein soziales Op imum in einem "Anwa scha sdeckungs- e ah en" ge n. GI. (49) da je z abe nich meh mi de Bedingung (45) bzw. (25) ü ein p i a es Op imum e glichen we den, sonde n die hie in Be ach zu ziehende Ve gleichssi ua ion en sp ich dem p i a en Op imum in GI. (30), d.h. eine Si ua ion, in de die Indi iduen den Ein luß ih e p i a en En scheidung hinsich lich de Kinde zahl au das zukün ige Sozialp oduk nich be ücksich i- gen. Fo mal esul ie olgende Ungleichung: (50) ~a ~a- N -->-- 1 + ~n 1 + ~n In e essan e weise e schwinde die Ex e nali ä auch in einem Anwa - scha sdeckungs e ah en nich öllig, denn auch un e diese Kons ella ion we den au g und p i a e En scheidungen wenige Kinde in die Wel gese z , als sozial op imal wä e. Man soll e keineswegs übe sehen, daß dieses eine Konsequenz de Modell omulie ung is . Sobald die Bei äge de Kinde als P oduk ions ak o en zum Sozialp oduk (übe die gesam wi scha liche P o- duk ions unk ion) nich meh wie im Al e ssiche ungssys em eine G oß amilie OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 48 F ank Klanbe g (Ball, 1984, 167 .) den El e n selbs zugu ekommen, schwäch sich de An eiz de El e n, Kinde zu haben, in dem Maße ab, wie de "In es i ionsnu zen" schwinde und nu noch de "Konsumnu zen" de Kinde ü de en El e n -de We de Kinde als Pe sonen an sich, um wiede in de Te minologie de CIGNO-Modelle zu sp echen - ü die Fe ili ä sen scheidung maßgeblich wi d. F eilich gib es zwischen Umlage- und Anwa scha sdeckungs e ah en de Al e ssiche ung einen beach lichen Un e schied, dessen Bedeu ung un e s i- chen we den muß. Beim Ve gleich de Op imalbedingungen (44) und (43) sieh man, daß das G enzp oduk des Kapi als in le z e e nich meh au auch . Inhal lich bedeu e das, daß die Auswi kungen des p i a en Op imie ungskal- küls au den Kapi alma k in einem Anwa scha sdeckungs e ah en (wie es hie modellie is ) in e nalisie we den. Als Ex e nali ä bleib lediglich üb ig, was man den "Humankapi ale ek " -die Un e schä zung de ü ein soziales Op imum e o de lichen Kinde zahl- eines solchen Al e ssiche ungssys ems nennen könn e 18 • In de ModelIie ung eines Umlage e ah ens gemäß Glei- chung (27), wo nich de Kapi als ock, sonde n die Ren e als A gumen de Nu zen unk ion einge üh wo den is , komm ein Kapi alma k e ek hinzu. Es dü e in ui i plausibel sein, daß ein ökonomische Mechanismus, in dem p i a e Kapi albildung ü Zwecke de Al e ssiche ung keine nu zens eige nde Wi kung im Kalkül eines Indi iduums ha , im Gesam e gebnis zu eine olkswi scha lich subop imalen Kapi alakkumula ion üh en muß. Die im o liegenden Modell abgelei e en E gebnisse können dahe als S ü ze de o allem on Engels (1987) e e enen Au assung in e p e ie we den, demzu olge ein Umlage e ah en in doppel e Weise "schädlich" is . Es bie e keinen An eiz ü eine aus eichende Kinde zahl, und es blockie die gesam wi scha lich no wendige Kapi albildung. Eine en scheidende F age wä e dann, ob das Op imie ungskalkül des Modelles III in Abschni 3.3 diese A bei ein ealis i- sches Abbild de An eizwi kungen is , die om in de Bundes epublik Deu sch- land exis ie enden Ren en e siche ungssys em ausgehen. Ein ande es he o zuhebendes Resul a bes eh da in, daß jede Ausges al- ungs o m eines Al e ssiche ungssys ems auße halb de Absiche ung de Nich - meh -E we bs ä igengene a ion im Ve band de G oß amilie einen ex e nen E ek de da ges ell en A p oduzie . Nu du ch Einbe ung in eine G oß ami- lie kann ein Indi iduum siche sein, den "In es i ionsnu zen" seine eigenen Nachkommen auch unmi elba zu e hal en19• 18 Es soll hie olTen bleiben, ob diese ElTek du ch Ände ung de Modellkons uk ion behebba wä e. 19 Von Mig a ionselTek en und e en uellen A bei sma k es ik ionen wi d im o lie- genden Modell öllig abgesehen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Konzep e eines op imalen Familienlas enausgleichs 49 5. Implika ionen ü ein op imales Kinde geldsys em Wie müß e nun ein e izien es Kinde geldsys em un e de Ägide eines umlage inanzie en Ren en e siche ungssys ems aussehen? O ensich lich müs- sen p i a e Indi iduen e anlaß we den, die Anzahl de im Du chschni on ihnen gewünsch en Kinde zu e höhen. Dazu bie e sich als amilien poli isches Ins umen eine Senkung de du chschni lichen Kinde kos en an. Ein de a i- ge kinde kos ensenkende T ans e sei Zen). Dieses Kinde geld muß ebenso wie die lau enden Ren enzahlungen R aus dem Sozialp oduk de jeweiligen Pe iode bes i en we den. Fo mal muß dahe im Modell III bei un e ände e Nu zen unk ion U = U(a, n, R) die Budge besch änkung modi izie we den. Ans elle on (28) gil je z (51) Yz=K + [a(1 + n~)-Z(n)] + R wobei de Ein achhei halbe Yz + Z (n) = Y gese z we de. Die leich ablei ba e (p i a e) G enz a e de Subs i u ion zwischen Kinde - zahl und Konsum de El e ngene a ion wi d dann (52) U. ~a-Z. - --- U. 1 +~. Sie muß nunmeh mi de gesellscha lichen G enz a e de Subs i u ion, die du ch Gleichung (42) gegeben is , e glichen we den, um das op imale Kinde - geld ü ein zusä zliches Kind (== Zn) zu bes immen. Fü das i- e Indi iduum muß gel en: p i a e G enz a e = gesellscha liche G enz a e, d. h., (53) ~a-Z. ! ~a-( Nl K) 1 +~. 1+~. wo aus olg (54) Fü jedes zusä zliche Kind müß e sich das Kinde geld im Ve häl nis de olkswi scha lichen G enzp oduk i i ä en on Human- und Sachkapi al e än- de n. Sind beide G enzp oduk i i ä en zumindes übe einen gewissen Zei aum kons an , gil also iN I K = ')' ~ cons , so wä e eine e izien e Ausges al ung eines solchen Sys ems mi eine linea en Kinde gelds a elung e eichba . Es wü de gel en . (55) Z = S ( Nl K) dn, nE [1, ... ii] (55a) --+Z = yn + cons . --+ Z. = Y 4 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 175 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 50 F ank Klanbe g Ein eale Anpassungsbeda wü de in einem solchen Sys em nu dann o liegen, wenn sich die G enzp oduk i i ä en du ch echnischen Fo sch i e ände n wü den. Daß mi eine de a igen Vo sch i e hebliche Ope a ion al i- sie ungsp obleme e bunden wä en, beda e mu lich keine wei e en E läu e- ung. 6. Schluß olge ung und Zusammen assung Das Haup anliegen diese A bei bes and da in, die Möglichkei en eine alloka i en Beg ündung eines Kinde las enausgleichs zu übe p ü en. Vo ausse - zung da ü is s e s de Nachweis eine Konsumex e nali ä im Sinne des g undlegenden Ansa zes de mode nen ökonomischen Theo ie de Familie, aus de en Vo handensein eine Be ech igung zu einem Eing ei en des S aa es in die ökonomische En scheidung p i a e Indi iduen ü ode gegen das Au ziehen on Kinde n abgelei e we den kann. Ein wei e e wich ige Un e suchungsge- gens and konzen ie e sich au die F age, wie man das Zus andekommen eines ex e nen E ek es ökonomisch e klä en kann. Du ch eine au den speziellen Analysezweck zugeschni enen Ve allgemeine ung und Auswei ung eines in de deu schen Li e a u o handenen Ansa zes (H. Ball) ließ sich ein dominie ende Ein luß de Fo m des Al e ssiche ungssys ems nachweisen. Ein Umlage e ah- en schneide dabei inso e n ungüns ige als ein Kapi aldeckungs e ah en ab, als in jenem sowohl Kinde zahl als auch Kapi albildung im p i a en Ma k - gleichgewich nied ige sind als im gesellscha lichen Op imum. Allein aus E izienzgesich spunk en müß e de S aa dahe die Kos en de Au zuch eines Kindes sub en ionie en. Es wä e siche lich e ehl , die Möglichkei en de Umse zung de E gebnisse eine heo e ischen Analyse in p ak ische Familien- und Sozialpoli ik zum augenblicklichen Zei punk zu übe schä zen. Das Konzep eines op imalen Familienlas enausgleichs is noch nich genügend ausge ei , als daß es unmi el- ba poli ische Rendi en abwe en könn e 20 • Imme hin deu en die be ei s o liegenden E gebnisse da au hin, daß eine O ien ie ung des Kinde las enaus- gleichs an den im Du chschni de Volkswi scha an allenden Kinde kos en eine sinn olle, wohl ah s heo e isch beg ünd ba e Ausges al ung da s ellen könn e. Ein solches P og amm läß jedoch das gesam e Spek um mögliche Ve eilungszielse zungen auße Be ach . Es is jedoch du chaus denkba und z. T. auch be ei s nachgewiesen (Balce und Sadka, 1983 sowie Sheshinski und Weiss, 1983), daß eine modell heo e ische Spezi izie ung bes imm e Ve ei- lungszielse zungen auch zu eine Konk e isie ung de jeweils in Be ach zu ziehenden Ins umen e üh 21 • Gene ell is indessen die Modellie ung spezi i- 20 Ähnliches gil mögliche weise in bezug au die ökonomische Theo ie de Familie schlech hin. Zu eine de a igen Einschä zung siehe Walis (1987). 21 Die Wi kungen amilienpoli ische Ins umen e wie di ek e T ans e s (Kinde geld) e sus F eibe äge im Einkommens eue ech au die Einkommens e eilung p i a e OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Konzep e eines op imalen Familienlas enausgleichs 51 sche Al e ssiche ungssys eme in einem dem amilienpoli ischen Analysezweck angepaß en D ei-Gene a ionen-Zusammenhang noch zu udimen ä . Alle Vo aussich nach sind deshalb au diesem Gebie noch subs an ielle Fo sch i e zu e wa en. Li e a u e zeichnis Auge, M. (1984): Human e mögen, Sozialisa ion und Familienlas enausgleich. Zu e mögens heo e ischen Pe spek i e in de Familienpoli ik. Spa do . Balce , F. und Sadka, E. (1983): Ho izon al Equi y in Modells o Sel -Selec ion wi h Applica ions o Income Tax and Signaling Cases, in: Helpman, E., Razin, A. und Sadka, E. 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Klanbe g (1987). 4" OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 52 F ank Klanbe g Heldmann, E. (1986): Kinde las enausgleich in de Bundes epublik Deu schland, F ank- u /New Yo k. Kanaya, S. (1984): Household Fo ma ion and he Failu e o In e gene a ional Resou ce Alloca ion, in: Economics Le e s 15, S. 203-207. Klanbe g, F. (1987): Familien ö de ung und ih e Finanzie ung im Sozialleis ungssys em -S and und Pe spek i en, in: O. Fich ne (Hg.), Familie und soziale A bei , Sch i en des Deu schen Ve eins ü Ö en liche und P i a e Fü so ge, N . 266, F ank u a. M., S.66-87. Mi lees, J. A. (1972): Popula ion Policy and he Taxa ion o Family Size, in: Jou nal o Public Economics, Vol. 1, S. 169-198. Mi schke, J. (1985): S eue - und T ans e o dnung aus einem Guß, Baden-Baden. Ne lo e, M., Razin, A. and Sadka, E. 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OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Die Beein lussung de Ve hal ensweisen de Familie mi ökonomischen Mi eln Von wau Albe s, Kiel Die Bundes egie ung ha sich mi Rech zugu e gehal en, daß sie iel ü Familien mi Kinde n ge an habe. Sie ha die on ih in de abgelau enen Legisla u pe iode beschlossenen Leis ungs e besse ungen, die be ei s in K a ge e en sind ode inne halb dieses ode des nächs en Jah es in K a e en we den, au 10 M d. DM bezi e . Die wich igs en Maßnahmen sind die E höhung bzw. Wiede ein üh ung eines Kinde eibe ags in de Einkommen- s eue , e bunden mi eine Au s ockung des Kinde geldes ü Beziehe kleine Einkommen, die die S eue o eile nich ausschöp en können ( 5,45 M d. DM), die Ein üh ung des E ziehungsgeldes (2,8 M d. DM) und die Ane kennung on Kinde e ziehungszei en bei de Al e ssiche ung ü alle Mü e ohne Rücksich da au , ob sie Mi glied de gese z lichen Ren en e siche ung gewesen sind (1,1 M d. DM). Das P esse- und In o ma ionsam de Bundes egie ung schließ seine Übe sich übe diese Leis ungs e besse ungen mi dem Sa z: "Noch nie ha es in de Nachk iegsgeschich e in eine Legisla u pe iode amilienpoli ische Maßnahmen on solche Bedeu ung und solchem Um ang gegeben, wie sie on diese Bundes egie ung und on de Meh hei des Deu schen Bundes ages beschlossen wo den sind." Die Poli ike -bis zu Ebene de S aa ssek e ä e de Bundes egie ung hinau -haben da aus geschlossen, daß es dami möglich sei, die "Gebu en a e wiede zu e höhen." 1 Das S eben nach Geld is siche eine s a ke T ieb ede menschlichen Handeins, wie iele Sp ichwo e und Redensa en bezeugen. Man könn e in diesem Zusammenhang den Tanz um das goldene Kalb aus dem al en Tes amen ode auch Goe hes Faus : nach Golde d äng , am Golde häng , doch alles -abe mi dem Nachwo : ach, wi A men! -zi ie en. T o zdem is es e s aunlich, wie ohne jede Wi kungsanalyse im poli ischen Raum solche Aussagen übe posi i e Wi kungen on Geldleis ungen de ö en lichen Hand im Hinblick au das Ve hal en de Familien gemach we den; denn es gib auch genügend Redensa en, die die Bedeu ung des Geldes ela i ie en: wie: Geld mach bequem, abe nich glücklich ode : wo Geld die B au is , ha de Teu el ein Ei in die Wi scha geleg . Dami bin ich beim Thema, das de F age nachgeh , wie wei ma e ielle Hil en das Ve hal en de Familie beein lussen können. 1 Poli ik, In o ma ionen aus Bonn, N . 8, Dezembe 1985, Hgb. P esse und In o ma- ionsam de Bundes egie ung. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 54 Willi Albe s Die ökonomische Wissenscha ha sich mi diese F age noch nich lange beschä ig , weil die Familie als solche ü sie kein Fo schungsgegens and wa . Na ü lich ha es sei langem in de Einkommen-, Ve mögen- und E bscha s- s eue Familiene mäßigungen gegeben, die abe un e dem Ziel eine Bes eue- ung nach de Leis ungs ähigkei ode de Ve wi klichung de s eue lichen Ge ech igkei gesehen wu den. Au eine Ve ände ung de Ve hal ensweisen kam es dabei nich an. Ökonomen haben sich zwa auch ühe schon mi de Ausges al ung eines Familienlas enausgleichs beschä ig und da au hingewie- sen, daß ma e ielle Hil en ü die E üllung de auch im In e esse de Gesellscha liegenden Au gaben de Familien wich ig seien. Abe e s im Rahmen de "neuen Haushal sökonomik" ha die ökonomische Theo ie sich des Zusammenhangs zwischen de Ände ung ökonomische G ößen und de Ve hal ensweisen de Familien angenommen. Dabei wi d im Rahmen de heo e ischen Modellansä - ze mi Nu zen-Kos en-Analysen, ela i en P eisen, üppo uni ä skos en on Kinde n usw. gea bei e . Das is legi im. P oblema isch is nu , daß e such wi d, Ve hal ensände ungen ausschließlich aus de Ände ung ökonomische G ößen abzulei en. Wenn dies z. B. ü Gebu en e hal en nich be iedigend geling , wi d die wi scha liche Lage de El e n amilie wäh end de Zei de Gebu on Kinde n mi be ücksich ig , und man is be iedig , wenn man du ch die Einbeziehung diese G öße einen höhe en Ko ela ionskoe izien en e häl . In ielen Fällen dü e es e olg e sp echende sein, die E klä ung im nich ökonomischen Be eich bei psychologisch, soziologisch und nich zule z auch eligiös bes imm en Ein lußg ößen zu suchen, die abe den Nach eil haben, daß sie quali a i en Cha ak e haben und sich deshalb schwe in quan i a i e G ößen übe se zen lassen, wie sie de Ökonom ü seine Modellanalysen geb auch . Um nich miß e s anden zu we den: dami ziehe ich nich den Sinn de a ige Modellanalysen in Zwei el. Im Gegen eil lie e n sie wich ige Baus eine zum Ve s ändnis amilialen Handels. Man da nu nich e wa en, daß man bei eine au ökonomische G ößen besch änk en Einbeziehung on Ein luß ak o en in eine Modellanalyse die " olle Wah hei " e häl , wenn ein wich ige Teil de Ein lußg ößen im nich ökonomischen Be eich lieg . Sie we den mich na ü lich agen - und zwa zu Rech ; denn K i isie en is imme leich e als Besse machen -, wie die e wähn en P obleme zu bewäl igen sind. Ich muß ges ehen, daß ich nu seh bescheidene Zielse zungen e olge. Ich we de nich e suchen, die Modelle zu Haushal sökonomik um die nach meine Meinung wich igen imma e iellen Ein lußg ößen zu e wei e n. Ich we de mich da au besch änken, Übe legungen anzus ellen, welche auße ökonomischen Ein lußg ößen welche Ve hal ensweisen beein lussen und ob und gegebenen alls au weiche Weise du ch om S aa es gese z e ökonomische Rahmenbedingun- gen solche Ve hal ensweisen (P ä e enzen) zu ände n sind. Es lieg au de Hand, daß au diese Weise zus andegekommene E gebnisse nich meh als eine gewisse Plausibili ä beansp uchen können. Doch auch das wä e im Ve häl nis zu de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Die Beein lussung de Ve hal ensweisen de Familie 55 eingangs zi ie en Meinung de Poli ike , man b auche nu 10 M d. DM auszugeben, um das gewünsch e E gebnis zu e zielen, schon ein Fo sch i . Ausgangspunk ü einen zweckmäßigen Einsa z s aa liche Hil smaßnahmen ü Familien, wä e die Fes s ellung, wo De izi e bei ih e Au gabene üllung o handen sind. Es is also bei den Au gaben de Familie anzuse zen, die eils na u gegeben (ein Kind kann nu on eine Mu e ausge agen und zu Wel geb ach we den), eils du ch Rech sno men es gese z sind. Im allgemeinen we den die olgenden Au gabenbe eiche genann , die mi Schwe punk , abe nich ausschließlich au Kinde ausge ich e sind:- 1. Die Familien siche n du ch die Gebu on Kinde n den Fo bes and de Gesellscha . Zwa we den Kinde auch auße halb on Familien gebo en, abe sie machen in de Bundes epublik wenige als 10 . H. de jäh lich gebo enen Kinde aus, so daß die zen ale Rolle de Familie ü den Fo bes and de Gesellscha dadu ch nich angie wi d. 2. Die Familien e üllen einen wich igen Teil de Daseins o so ge ü ih e Mi gliede . Sie geh übe die Ve so gung mi lebenswich igen Gü e n wie Nah ung, Wohnung und Kleidung hinaus und schließ auch die Au gabe ein, den im A bei sleben s ehenden Mi gliede n und den Kinde n ein Ge ühl de Gebo genhei zu geben. Regene a ion K anke und Hil sbedü ige gehö eben alls zu diesen Au gaben. 3. Die E ziehung de Kinde , die sich nich da au besch änk , sie lebens üch ig zu machen, sonde n zu de auch die Vo be ei ung ü den spä e en Be u (Placie ungs unk ion) und die Vemi lung on We o s ellungen als Rich - schnu ü das eigene Handeln gehö , bilde eben alls, wenn auch in A bei s eilung mi ande en Sozialisa ions äge n, eine wich ige Au gabe. Ich bin da on ausgegangen, daß es o diesem G emium sinn oll is , den Schwe punk au die e s e Au gabe zu legen. Dabei möch e ich mich nich dazu äuße n, ob als be ölke ungspoli isches Ziel eine kons an e, sch ump ende ode wachsende Be ölke ung anzus eben is . Meine Meinung dazu habe ich in meinem Buch: ,Au die Familie komm es an' zum Ausd uck geb ach . Ich gehe on de P ämisse aus, daß die Poli ike eine E höhung de de zei igen Gebu en a e mi eine Tendenz in Rich ung au eine Bes andse hal ung de Be ölke ung ü wünschenswe hal en. Die F age lau e demen sp echend: mi welchen Maßnahmen kann eine Ve ände ung des Gebu en e hal ens e eich we den? Selbs diese F ages ellung dü e nich unums i en sein, weil sie implizie , daß Be ölke ungspoli ik ein in eg ale Bes and eil de Familienpoli- ik is . De Ve such, Be ölke ungs- und Familienpoli ik saube zu ennen, is eine spezi isch bundesdeu sche Eigena . Denn in ande en Lände n we den ma e ielle Hil en ü Familien di ek im Hinblick au ih e be ölke ungspoli i- schen Wi kungen angesp ochen, so z. B. die hohen Kinde gelde in F ank eich nach dem Ende des Zwei en Wel k ieges, die den Ru F ank eichs, es sei ein s e bendes Volk, Lügen s a en soll en. O ensich lich ha de Mißb auch de Be ölke ungspoli ik zu mach poli ischen Zwecken wäh end de NS-Zei dazu OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 62 Willi Albe s nich geschehen. Ich e mu e, daß dies beim Wü zbu ge und ande en P ojek en eben alls un e blieben is . Abe selbs dann, wenn eine e s ä k e Un e b echung de E we bs ä igkei als Folge des E ziehungsgeldes zu beobach en wä e, bliebe die Auswi kung au das Gebu en e hal en o en. Um das beu eilen zu können, müß e auch das Gebu en e hal en on Ve gleichsg uppen mi beobach e we den, was abe nu übe einen länge en Zei aum zu aussage ähigen E gebnissen üh en wü de. Ku z: bei eine Wi kungsanalyse des E ziehungsgel- des s ehen wi au seh unsiche em Boden. Die Be agung zeig alle dings, daß die Kinde kos en, die on 12 . H. de e we bs ä igen Mü e mi kleinen Kinde n mi als G und ü ih e E we bs ä ig- kei genann wu den, hin e den genann en ande en G ünden deu lich zu ück- zu e en. Da diese Beu eilung auch ü das Gebu en e hal en zu e en dü e, soll en ma e ielle Hil en, wenn sie die Ve hal ensweisen de Familien ände n sollen, nich in gleiche Weise wie bishe und wie o enba auch ü die kommende S eue e o m geplan in Fo m on En las ungen ü den Un e hal on Kinde n gewäh we den. Auße dem komm es au die Fo m de En las ung an. Wenn ma e ielle Hil en eine Ve ände ung de Ve hal ensweisen de Familien bewi ken sollen, müssen sie spü ba sein. Kinde eibe äge in de Einkommen- s eue sind dies nich ; denn we weiß schon, wie iel S eue n e wenige zahl , weil e 1, 2 ode 3 Kinde besi z ? Hie is das au An ag gewäh e und di ek ausgezahl e Kinde geld wi ksame . Im Gegensa z zu den Un e hal skos en ü Kinde is die Bescha ung on aus eichendem Wohn aum zu angemessenen P eisen ü Kinde amilien ein g oßes P oblem, o dessen Lösung die El e n iel ach kapi ulie en. Die jungen Familien sind zu einem g oßen Teil au die Wohnungen de jünge en Baujah - gänge, d.h. au die eue s en Wohnungen, angewiesen. Da in de Au bauphase de Familien die inanzielle Anspannung in de Regel g oß is , we den kleine Wohnungen gemie e , in denen ü Kinde ode jeden alls ü meh als 1 Kind kein Pla z is . Das Mie en eine g öße en Wohnung schei e iel ach an den Kos en, weil wiede um übe wiegend die Familien au die eue s en Neubauwoh- nungen angewiesen sind, so daß bei eine Wohn lächen e g öße ung um 25 . H. wegen de inzwischen einge e enen Baup eiss eige ungen die Mie e um 50 . H. s eigen wü de. Vo einem solchen Sch i scheuen iele Familien zu ück, so daß sich -übe spi z o mulie -ih e Wohnung nich nach de Kinde zahl, sonde n ih e Kinde zahl nach de o handenen Wohnung ich e . Die Familien- poli ik ha bishe die g oße Bedeu ung de Wohnungs e so gung ü Kinde a- milien un e schä z ; alle dings nich übe den sozialen Wohnungsbau, sonde n übe einen Ausbau des Wohngeldgese zes mi eine e s ä k en Be ücksich i- gung de Kinde komponen e soll en die Hil en au ges ock we den. Dazu gehö auch eine e s ä k e Fö de ung des Wohneigen ums, das meh F ei aum ü die En wicklung on Kinde n und wenige Reibungs lächen mi Mi bewohne n scha , die ü eine Familie mi kleinen Kinde n seh belas end sein können. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Die Beein lussung de Ve hal ensweisen de Familie 63 Auch wenn die F au nich aus ökonomischen G ünden e we bs ä ig is , kann das E ziehungsgeld indi ek die En scheidung, ob die F au e we bs ä ig sein will ode meh Kinde haben möch e, beein lussen. Wenn mi Hil e des E ziehungs- geldes die Vo s ellung ko igie wi d, Emanzipa ion und Pe sönlichkei sen al- ung de F au seien nu übe eine eigene E we bs ä igkei zu e eichen, und die E ziehung on Kinde n in den Augen de Mü e so au gewe e wi d, daß sie mi eine auße häuslichen E we bs ä igkei als gleichwe ig anzusehen is , könn en, sowei die En scheidung ü eine E we bs ä igkei und eine Übe nah- me on Mu e p lich en als al e na i angesehen wi d, die P io i ä en zuguns en de Mu e scha e schoben we den. Dazu gehö abe auch, daß die Familie, in de ein Ehepa ne um de E ziehung on Kinde n willen au eine E we bs ä igkei und dami au Wohls and e zich e ha , im Al e nich noch dadu ch da ü bes a wi d, daß die zwei e Ren e aus äll ode jeden alls e heblich nied ige is als bei du chge- hende E we bs ä igkei . Das 1986 einge üh e Babyjah e kenn zwa die E ziehungsleis ung de El e n an, abe seine au 1 Jah besch änk e en ens ei- ge nde Wi kung is ü einen ins Gewich allenden Ausgleich iel zu klein. Eine g oßzügige e Ane kennung on E ziehungszei en wi d wegen de inanziellen Belas ung abgelehn . Schon um die Zue kennung on E ziehungszei en auch ü äl e e, schon im Ren enal e s ehende F auen ha es ein une euliches Tauzie- hen aus inanziellen G ünden gegeben. Diese A gumen a ion is nu s ichhal ig, wenn man nach bishe ige P axis da on ausgeh , daß Ände ungen im sozialen Be eich nu du ch Au s ockung on Leis ungen o genommen we den dü en. Wenn jedoch die P io i ä en sich e schieben, is es legi im, aus nich meh so wich ig angesehenen Be eichen Mi el abzuziehen und dami d ingende e Maßnahmen zu inanzie en. Eine g oßzügige e Ane kennung on E ziehungs- zei en bei de Al e ssiche ung läß sich du chaus inanziell neu al e wi kli- chens. Nich zule z spiel die F age, ob die F au da on ausgehen kann, daß sie nach eine kinde beding en Un e b echung ih e E we bs ä igkei wiede einen ih en Fähigkei en angepaß en A bei spla z inden kann, ü die Be ei scha , Kinde zu bekommen, ein wich ige Rolle. Die S a is ik zeig , daß de An eil de F auen, die wiede in das E we bsleben ein e en, wenn die Kinde nich meh eine s ändigen Be euung bedü en, klein is . Die En scheidung de F auen is nich ausschließlich dadu ch beding , daß ihnen de A bei sma k e schlossen is , sonde n bei einem Teil ehl auch die Be ei scha , wiede in das E we bsleben einzu e en. Es jedoch komm au die Vo s ellung de jungen F auen an, die o de F age s ehen, ein Kind ode wei e e Kinde zu bekommen - und die dü e ganz übe wiegend on dem Wunsch gep äg sein, mi de Gebu eines Kindes nich endgül ig die E we bs ä igkei au zugeben. Daß das a sächliche Ve hal en spä e on diese Wunsch o s ellung abweich , is une heblich. B Vgl. W. Albe s: Soziale Siche ung, Kons uk ionen ü die Zukun , S u ga 1982, S. 1011T und W. Albe s: Au die Familie komm es an, S u ga 1986, S. 1061T. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 64 Willi Albe s Das heiß abe , es komm da au an, daß die Un e nehme den äl e en Mü e n besse e Chancen zum Wiede ein i in das E we bsleben bie en, so daß bei den F auen nich meh die Vo s ellung bes eh , daß ü sie nu die Al e na i e bes eh , en wede sich ü Kinde bei gleichzei igem endgül igen Ausscheiden aus dem E we bsleben ode ü Beibehal ung de E we bs ä igkei zu en schei- den. Nun, die Un e nehme handeln kos enbewuß , d.h. sie e gleichen die Inpu - Ou pu ela ion on männlichen und weiblichen Mi a bei e n. Von den Kos en he schein die Be o zugung männliche A bei sk ä e nich be ech ig zu sein. S a is isch is eindeu ig nachzuweisen, daß de du chschni liche K ankens and übe alle Al e ss u en hinweg bei F auen nied ige als bei Männe n lieg , und iele Un e nehme bes ä igen auch, daß iel ach F auen e läßliche als Männe sind. Es ag sich also, ob die Benach eiligung on F auen im E we bsleben au Vo u eilen de Un e nehme be uh ode ob ande e ökonomische G ünde da ü o liegen. Da is einmal de Wunsch iele äl e e F auen nach Teilzei a - bei , die ü den A bei sablau in ielen Be ieben Unbequemlichkei en mi sich b ing . Zum ande en is bei dem K ankens and de mi eine Mu e scha e bundene A bei saus all nich be ücksich ig . Hinzu komm , daß die Un e - nehme nich nu du ch den A bei saus all be o en sind, sonde n daß e auch noch mi zusä zlichen Kos en e bunden is . Auch nach Ein üh ung des E ziehungsgeldes und dem daneben wei e bes ehenden Mu e scha geld bleiben die Un e nehme mi einem Teil de Kos en belas e . Das on den K ankenkassen gezahl e Mu e scha sgeld geh nämlich dem E ziehungsgeld o , muß also wie bishe an o he e we bs ä ige F auen wei e gezahl we den; es wi d abe höchs ens bis 25,- DM äglich gezahl . Die Au s ockung au das ühe e Ne oa bei sen gel oblieg den Un e nehmen. Von diesem nich kleinen Be ag soll en sie en las e we den; e ne soll e ih e Be ei scha zu meh Teilzei a bei splänen ge ö de we den. Auße dem ha de S aa wenig ge an, um du ch eine Au klä ungs- und We bekampagne eine Ände ung de Eins el- lung de Un e nehme zu e eichen. Schließlich is auch de ö en liche Be eich selbs au ge u en, du ch e s ä k und geziel au äl e e Mü e ausge ich e e Maßnahmen (Au ischung on Be u skenn nissen und Fo bildung) die Aussich au einen Wiede ein i in das E we bsleben und die Bedingungen, zu denen dies möglich is , zu e besse n. An dem Spannungs eld zwischen E we bs ä igkei und Gebu en e hal en, in dem die F au sich be inde , wi d die g undsä zliche Bedeu ung eines Wandels ih e We o s ellungen ü das Gebu en e hal en deu lich -und man kann wohl da on ausgehen, daß in de Meh zahl de Fälle die F au den g öße en Ein luß au die gewünsch e Kinde zahl besi z , schon weil sie s ä ke du ch das Aus agen de Kinde und die Gebu be o en is . -Ja, ich möch e behaup en, daß hie de zen ale Ansa zpunk ü eine Ände ung des Gebu en e hal ens lieg , demgegenübe ma e ielle Hil en nu einen e gänzenden Cha ak e besi - zen. Abe Op imismus da übe , ob eine solche Ände ung on We o s ellungen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Die Beein lussung de Ve hal ensweisen de Familie 65 zu e eichen is , is nich angeb ach . Die Ki che, die wohl in e s e Linie au ge u en wä e, eine solche Au gabe zu e üllen, kann ih e Mi gliede nich meh in en sp echende Weise ansp echen. Sie ha inne lich längs o de Exis enz nich eheliche Lebensgemeinscha en und o de Be iedigung sexuelle Bedü nisse, die nich um Kinde willen e olg , kapi ulie . Und wo is de S aa , de die Au o i ä ha , We o s ellungen de Bü ge zu ände n? So bleib nu die Ho nung, daß die Bü ge selbs e kennen, daß eine einsei ige Aus ich ung au imme meh Wohls and nich zu einem g öße en Glück üh und das Au ziehen und E ziehen on Kinde n eine He aus o de ung is , de en Bewäl igung meh Be iedigung e scha . Zwa sind in de jungen Gene a ion einige Ansä ze zu e kennen, die die Wich igkei ma e ielle Gü e ela i ie en. Abe wie wei sie sich du chse zen, is eine o ene F age. In eine W ohls andsge- seIlscha , in de die F eizei einen hohen We besi z , ha de F eizei e lus du ch die Be euung on Kinde n -im G enz all und um die Uh -ein iel höhe es Gewich als ühe . De Wohls and e wöhn , und de du ch Kinde beding e Ve lus an Bequemlichkei und F eihei wieg schwe . Ökonomisch gesp ochen: die Oppo uni ä skos en ü Kinde sind ges iegen, abe es sind Kos en, die zu einem g oßen Teil nich im ökonomischen Be eich liegen. Eine solche Rela i ie ung ökonomische Fak o en ü Ve hal ensweisen de Familien mach ma e ielle Hil en ü Familien zwa nich übe lüssig. Abe die Hil en soll en s ä ke da au ausge ich e we den, ob Aussich au ein den Zielen und Au gaben de Familien besse angepaß es Ve hal en e eich we den kann. Einige seh o läu ige Übe legungen dazu habe ich Ihnen o ge agen. Sie lassen e kennen, daß die adi ionellen Hil en: En las ung on Kinde kos en und s eue liche En las ungen ü den Un e hal des Ehepa ne s einen ela i schlech en Wi kungsg ad besi zen und eine Ane kennung de E ziehungsau ga- be de Mu e wäh end de Be euung de Kinde , abe auch im Al e sowie Hil en bei de Bescha ung amilienge ech e Wohnungen ein g öße es Gewich e hal en soll en. 5 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 175 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Analyse des bes ehenden Familienlas enausgleichs und seine Wei e en wicklung Von H. We ne Kammann, Bonn A. Vo beme kungen De Familienlas enausgleich in de Bundes epublik Deu schland is ein ace en eiches Gebilde. E is his o isch gewachsen und um aß eine Vielzahl on T ans e s, die die Kinde kos en on Familien minde n. Den Familienlas en- ausgleich kennzeichnen un e schiedliche T äge und un e schiedliche T ans e - o men. T äge des Familienlas enausgleichs sind insbesonde e de Bund, die Lände , die gese zliche Sozial e siche ung, abe auch Gemeinden und Wohl- ah s e bände. Familiale T ans e s we den als eale ode mone ä e, di ek e ode indi ek e T ans e s gewäh !. Es gib T ans e s, die ausschließlich zu En las ung on Familien gedach sind, wie beispielsweise Kinde geld und E ziehungsgeld ode die kos enlose Be ei s ellung on Ausbildungsein ich un- gen; da übe hinaus sind in ielen Leis ungsgese zen Familienkomponen en en hal en2. Nun mag es gelingen, die einzelnen T ans e s des Familienlas enausgleichs au Bundes- und ielleich auch noch au Landesebene zusammenzus ellen; P oble- me e geben sich jedoch in jedem Fall bei de E assung des Familienlas enaus- gleichs au kommunale Ebene. Kinde - und Familiensonde a i e im ö en li- chen Nah e keh , in Thea e n und Schwimmbäde n sind de a zahl eich und un e schiedlich, daß es hie be ei s nich meh gelingen kann, einen bundeswei- en Übe blick übe das Leis ungsangebo zu e hal en. Eine Analyse des Familienlas enausgleichs s eh jedoch o noch g öße en P oblemen. Selbs ü T ans e s, die in die Gese zgebungskompe enz des Bundes allen, lassen sich T ans e olumen und Ve eilungswi kungen nich in jedem Fall hin eichend genau be echnen. Die Be echnung de S eue aus älle ode -meh einnahmen bei Ve ände ung einzelne Pa ame e des Einkommens eue - gese zes is bspw. nu app oxima i möglich, da selbs die am wei es en en wickel en Me hoden on BMF 3 und BMJFFG 4 au eine syn he ischen 1 Zu T ans e de ini ion siehe: T ans e -Enq ue e-Kommission, Das T ans e sys em in de Bundes epublik Deu schland, S uüga 1981, S. 22. 2 F i zsche, Be nd, Einkommenshil en und s eue liche En las ung ü Familien mi Kinde n 1975 bis 1986, RWI-Mi eilungen, Jg. 37/38, S.47. 5* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 68 H. We ne Kammann S ichp obe basie en. Wie hoch die Un e schiede bei S eue aus allschä zungen sein können, zeig olgendes Beispiel: Die E höhung des Kinde eibe ages um 100 DM hä e 1986 nach Schä zungen des Bundesminis e s de Finanzen zu einem S eue aus all in Höhe on 380 Mio DM ge üh ; nach Schä zungen des Bundesminis e s ü Jugend, Familie, F auen und Gesundhei au de Basis seines Analyse- und Planungssys ems ü den Familienlas enausgleich5 hä e diese S eue aus all nu 317 Mio DM be agen. Wü de de Kinde eibe ag um 1000 DM e höh , e gäbe dies imme hin einen Un e schiedsbe ag on 630Mio DM. Ein ande es P oblem e gib sich beim Kinde geld. Es ehlen hie genaue Angaben übe die Zahl de Kinde , da es keine zusammen assende S a is ik de Kinde on Angehö igen des ö en lichen Diens es gib . Bei allen Real ans e s is die E mi lung de Ve eilungswi kung höchs p oblema isch. Dies ha zule z noch de Be ich de T ans e enque e-Kommis- sion6 deu lich gemach . Die ange üh en Beispiele zeigen, daß zum je zigen Zei punk eine um assende Analyse des Familienlas enausgleichs in de Bundes- epublik Deu schland noch nich in Sich is . Die genaue Wi kung des Familienlas enausgleichs mi eine Vielzahl höchs un e schiedliche , his o isch gewachsene Leis ungen bleib uns bis heu e wei gehend e bo gen. Dies gil insbesonde e ü die Gesam wi kung, abe auch ü die Wi kung au einzelne Familien. B. Analyse des Familienlas enausgleichs in de Bundes epublik Deu schland Eine Analyse des Familienlas enausgleichs in de Bundes epublik Deu sch- land muß sich dahe zwangsläu ig au einige wenige T ans e s, de en En wick- lung und Zusammenwi ken besch änken. 1. Familienlas enausgleich 1986 au hohem Ni eau Nach Jah en de Einspa ungen bei amilienbezogenen Leis ungen bedeu e das Jah 1986 einen Wendepunk de Familienpoli ik. Du ch das Familienen la- 3 Lie meye , Volke , Mic oanaly ic axsimula ion models in Eu ope de elopmen and expe ience in he Ge man Fede al Minis y o Finance, in: G. O cu e al., Mic oanaly ic simula ion models o suppo social and inancial policy, Ams e dam 1986, S. 139 T. 4 Quinke, He mann, Me hoden zu Schä zung de Kos en des Familienlas enaus- gleichs, e schein in: Fe1de e , B.; H sg., Demog aphische En wicklung und Familienla- s enausgleich, Be lin. 5 Gya as, Gabo ; Quinke, He mann, APF, ein DV-ges ü z es Analyse- und Planungs- sys em ü den Familienlas enausgleich, Gesellscha ü Ma hema ik und Da en e a bei- ung mbH, No embe 1985. 6 T ans e -Enque e-Kommission, Das T ans e sys em in de Bundes epublik Deu sch- land, a.a.O., S. 62 T. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Analyse des bes ehenden Familienlas enausgleichs 69 s ungspake de Bundes egie ung e eich e das Gesam olumen des Familienla- s enausgleichs 7 1986 seinen bislang höchs en S ands. Mi 29820 Mio DM lag das En las ungs olumen noch leich übe dem bislang höchs en S and des Jah es 1981 (29615 Mio DM), dem le z en Jah o dem Beginn des Konsolidie- ungsp ozesses de ö en lichen Haushal e. Bei eale Be ach ungsweise, das heiß un e Be ücksich igung des Kau k a e lus es, e eich de Familienla- s enausgleich des Jah es 1986 mi 26242 Mio DM jedoch nich das T ans e o- lumen des Jah es 1981. Beide Indika o en we den in de poli ischen Diskussion häu ig zu Messung de Leis ungs ähigkei on T ans e sys emen he angezogen. Sie sind jedoch nich dazu geeigne , die Wi kung des Familienlas enausgleichs ü die einzelne Familie zu beu eilen. Zu be ücksich igen is nämlich, daß sei 1981 die Zahl de Kinde kon inuie lich zu ückgegangen is . Dies ha au oma isch bei gleichem Ausgaben olumen eine zunehmende En las ungje Kind zu Folge. Nimm man diesen Indika o zu Beu eilung de Leis ungs ähigkei des Familienlas enaus- gleichs, dann is de Familienlas enausgleich 1986 mi d. 167 DMje Kind auch eal höhe als 1981 ( d. 161 DM je Kind). Eine wei e di e enzie e Analyse de En wicklung des Familienlas enaus- gleichs sei 1981 zeig jedoch auch, daß eine e hebliche Umschich ung inne halb des Familienlas enausgleichs s a ge unden ha . 2. S eue liche Familienlas enausgleich gewinn an Bedeu ung De s eue liche Familienlas enausgleich ha an Bedeu ung gewonnen. Das duale Sys em des Familienlas enausgleichs, bes ehend aus Kinde geld und s eue lichen Kinde eibe ägen, wi d zunehmend gleichgewich ig ausges al e . Wäh end das Kinde geld on 1981 bis 1986 on 19165 Mio DM au 14 590 Mio DM zu ückging, e höh e sich de allgemeine s eue liche Familienlas enaus- gleich on 4100 Mio DM 9 au 9160 Mio DM IO • P ozen ual s ieg sein An eil am allgemeinen Familienlas enausgleich in dem Beobach ungszei aum on 17,6% au 38,5%. Die Wiede ein üh ung des mi zunehmendem Einkommen p og essi wi ken- den Kinde eibe ages 1983 und dessen E höhung au 2484 DM je Kind 1986 e ö ne e einen zunehmenden Ges al ungsspiel aum ü das Kinde geld. Diese 7 Da in en hal en sind: Kinde geld, Mu e scha su laubs- bzw. E ziehungsgeld, Un e hal s o schuß, S i ung "Mu e und Kind", Bundesausbildungs ö de ung und einkommens eue liche Kinde komponen en. 8 Bei ande e Abg enzung des Un e suchungsgegens andes komm F i zsche zum gleichen E gebnis, F i zsche, Be nd, Einkommenshil en und s eue liche En las ungen ü Familien mi Kinde n 1975 bis 1986, a.a.O., S. 52. 9 Be ücksich igung on Kinde be euungskos en und Kinde e höhungsbe äge bei den Vo so geau wendungen. 10 Be ücksich igung on Kinde be euungskos en und Kinde eibe ägen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 70 H. We ne Kammann wu de zwei ach genu z . Zum einen wu de das Kinde geld in Höhe on 50 DM ü das e s e Kind, 100 DM ü das zwei e Kind, 220 DM ü das d i e Kind und 240 DM ü das ie e und jedes wei e e Kind ü zwei e und wei e e Kinde ab einem bes imm en Einkommen bis au Sockelbe äge in Höhe on 70 DM ü das zwei e Kind und 140 DM ü das d i e und jedes wei e e Kind geminde . Zum ande en wu de denjenigen, die den Kinde eibe ag -wegen zu ge ingen Einkommens -nich ode nich oll ausschöp en konn en, ein Kinde geldzu- schlag in Höhe de En las ungswi kung des Kinde eibe ages in de un e en P opo ionalzone des Einkommens eue a i s gewäh . De Ges al ungsspiel- aum wu de mi hin dazu genu z , das Kinde geld s ä ke nach Beda sk i e ien wei e zuen wickeln. Beda s- und Leis ungs ähigkei sp inzip, die agenden P inzipien des Familienlas enausgleichs, die ab 1975 beide in dem einhei lichen Kinde geldsys em be ücksich ig we den soll en, we den sei Wiede ein üh ung de Kinde eibe äge nunmeh - wie be ei s o 1975 -du ch ge enn e En las ungsins u nen e be ücksich ig . De einkommen s eue liche Kinde eibe ag üh im Ta i e lau zu un e - schiedlichen S eue en las ungen 11. Bei nied igen Einkommen wi k sich de Kinde eibe ag nich aus, da ohnehin keine Einkommens eue an äll . Nach einem schmalen Einkommensbe eich, in dem eine Teilausschöp ung des Kinde - eibe ages e olg , be äg die S eue en las ung zunächs 22% des Kinde ei- be ages, ehe dann in de P og essionszone die En las ungswi kung des Kinde eibe ages kon inuie lich zunimm . In de obe en P opo ionalzone wi d die höchs e En las ung in Höhe on 56% des Kinde eibe ages e eich . Diese p og essi e Ans ieg de S eue en las ung des Kinde eibe ages en sp ich dem im Einkommens eue ech maßgeblichen Leis ungs ähigkei s- p inzip. Beim Kinde geld is ein endenziell gegenläu ige En las ungs e lau es zu- s ellen. Spiegelbildlich zum Ve lau de En las ungswi kung des Kinde eibe- ages wi d bei ge ingen Einkommen das Kinde geld um den Kinde geldzu- schlag e höh , de mi zunehmende En las ungswi kung des Kinde eibe ages olls ändig abgebau wi d. Bis in gehobene Einkommen hinein wi d dann de Kinde geldhöchs be ag gezahl . Ab eine bes imm en Einkommensg enze e olg eine s e ige Abschmelzung des Kinde geldes bis au den Kinde geld- sockel. Kinde geldzuschlag und Kinde geldabschmelzung sind Bes and eile eine beda sge ech en En wicklung des Kinde geldes zum Sozial ans e . 11 Zu den olgenden Aus üh ungen gl. Zeichnung S. 6, in de am Beispiel eine Familie mi d ei Kinde n das Zusammenwi ken on Kinde geld und Kinde eibe ag da ges ell wi d, und Aus üh ungen on Obe hause , de im wesen lichen die Auswi kungen des dualen Familienlas enausgleichs, bezogen au Kinde nach de O dnungszahl, un e such ha . Obe hause , Alois, Die Unge eim hei en des dualen Sys ems, in: Soziale Fo sch i , 34. Jg. 1985, S. 15 T. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Analyse des bes ehenden Familienlas enausgleichs 71 Das Zusammenwi ken on Kinde geld und einkommens eue lichen Kinde - eibe ägen zeig jedoch, daß die Konsis enz einzelne Ins umen e nich zwangsläu ig auch bei ih em Zusammenwi ken e hal en bleib . Vielmeh e gib sich ein diskon inuie liche Ve lau de Gesam en las ung du ch Kinde geld und Kinde eibe äge mi wachsendem Einkommen. Bei Familien mi zwei und meh Kinde n s eig die En las ung du ch Kinde geld und Kinde eibe äge nach Ende de un e en P opo ionalzone des Einkommens eue a i s bis zu einem gehobenen Einkommen kon inuie lich an. Ein B uch in diesem En la- s ungs e lau ma kie die jeweils maßgebende Einkommensg enze des Kinde - geldes, on dem an das Kinde geld geminde wi d. E s wenn de jeweilige Kinde geldsockel e eich is , se z wiede eine mi dem Einkommen kon inuie - lich ans eigende En las ung ein, alle dings on einem nied ige en En las ungsni- eau aus. Mi zunehmende Kinde zahl we den die Einb üche im Gesam en la- s ungs e lau ausgep äg e 12 • Diese B üche im En las ungs e lau im dualen Sys em des allgemeinen Familienlas enausgleichs üh en wede aus e eilungspoli ische noch aus s eue poli ische Sich zu einem be iedigenden E gebnis. Sie sind ein Gebu s- ehle duale En las ungssys eme, de sich zwa minimie en, jedoch nich gänzlich e meiden läß . 3. Die Gewich e des Familienlas enausgleichs e schieben sich zuguns en junge Familien Auch im Ve lau des Lebenszyklus haben sich in den le z en Jah en die Gewich e des Familienlas enausgleichs e schoben. Neben de Ve besse ung des allgemeinen Familienlas enausgleichs sind insbesonde e die Leis ungen ü junge Familien e besse wo den. Das Mu e scha su laubsgeld, das sozial e - siche ungsp lich ige Mü e nach de Mu e schu z is bis zu Vollendung des sechs en Lebens nona s des Kindes e hiel en, is 1986 in einen E ziehungsu laub und ein E ziehungsgeld in Höhe on 600 DM mona lich umgewandel wo den. Mi dem E ziehungsgeld soll die Be euungsleis ung de El e n ane kann we den. Folge ich ig wi d E ziehungsgeld -ande s als das Mu e scha su laubsgeld -Mü e n und Vä e n, E we bs ä igen und Nich e we bs ä igen, A bei neh- me n und Selbs ändigen gleiche maßen gewäh . Es wi d übe das ie mona ige Mu e scha su laubsgeld hinaus wei e e ie (ab 1986) beziehungsweise sechs Mona e (ab 1988) gezahl . Ab dem 6. Lebensmona des Kindes wi d das E ziehungsgeld on eine bes imm en Einkommensg enze an geminde . Das Ausgabe olumen ü das E ziehungsgeld ha 1986 d. 1700 Mio DM be agen. 1987 wi d es au d. 3200 Mio DM, 1989 au d. 3700 Mio DM 12 S. Zeichnung S. 8. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 78 H. We ne Kammann 5. Auch einzelne wenige bekann e Familien ans e s können Gewich haben Familien- und auenpoli isch on besonde e Bedeu ung is de E laß de Rückzahlungs e p lich ung de Da lehen ü die Zei de Be euung on Kinde n bis zum zehn en Lebensjah . Eine F au, die ün Jah e nach dem Abschluß ih es S udiums ein Kind bekomm , dieses zu Hause be eu und kein bzw. nu ein ge inges Einkommen ha , bekomm bis zum zehn en Lebensjah des Kindes p o Jah de Kinde be euung einen Da lehensbe ag on 1440 DM e lassen. Kommen wei e e Kinde , e länge sich die F is bis zum zehn en Lebensjah des jüngs en Kindes. Das gleiche gil ü den Va e , wenn e seine Kinde zu Hause be eu . Es is also du chaus ealis isch, daß eine Mu e ode einem Va e on d ei Kinde n, wenn sie zu Be euung ih e Kinde zu Hause bleiben, ein Da lehense laß on übe 20000 DM gewäh wi d17 • An diesem Beispiel wi d deu lich, daß es im S eue - und T ans e sys em de Bundes epublik Deu schland amilienpoli ische Leis ungskomponen en gib , die nich im Zen um de ö en lichen Diskussion s ehen, gleichwohl ü einzelne Familien abe eine e hebliche En las ung bedeu en können. Die mona liche Schulden ilgung on 120 DM en sp ich genau dem Kinde geldbe ag, den Familien als Kinde geldsockel ü zwei Kinde e hal en. Auch die Lau zei is e gleichba . Das Kinde geld wi d in de Regel bis zum 16. Lebensjah gewäh . Bei eine Familie mi d ei Kinde n, die die Vo ausse zungen ü den Da lehens- e laß e üllen, is eine 16jäh ige Tilgungszei eben alls ealis isch. 6. Ungleichgewich zwischen Ehega en- und Kinde en las ung De Un e hal s e p lich ung gegenübe dem Ehega en eine sei s und gegen- übe Kinde n ande e sei s wi d einkommens eue ech lich un e schiedlich Rechnung ge agen. Die Un e hal s e p lich ung gegenübe dem Ehega en wi d du ch das sogenann e Ehega enspli ing, die ü Kinde du ch Kinde ei- be äge -und als di ek e T ans e s -du ch das Kinde geld be ücksich ig . Die Wi kungsweise beide Sys eme is höchs un e schiedlich. Kinde eibe äge we den on de Bemessungsg undlage de Einkommens eue abgezogen. Das heiß , de en En las ungswi kung e gib sich aus de Mul iplika ion des jeweili- gen du chschni lichen G enzs eue sa zes mi dem Kinde eibe ag. Die En la- s ungswi kung e eich in de obe en P opo ionalzone des Einkommens eue - a i s (zu e s eue ndes Einkommen übe 260000 DM bei Ehepaa en) das 2,5 ache de En las ungswi kung in de un e en P opo ionalzone. Beim Ehega enspli ing wi d das Einkommen de Eheleu e halbie und die au das halbie e Einkommen en allende Einkommens eue e doppel . Das Ehega enspli ing ha dadu ch zwei En las ungskomponen en, eine p og es- sionsunabhängige du ch die Ve doppelung des G und eibe ages und eine 17 Das Volumen des sog. Kinde eile lasses is on d. 0,6 Mio DM (1983) au d. 3 Mio DM (1986) anges iegen und wi d auch zukün ig noch wei e ans eigen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Analyse des bes ehenden Familienlas enausgleichs 79 p og essionsabhängige du ch das He un e üh en de Häl e des Einkommens on höhe en zu nied ige en G enzs eue sä zen. Das Ehega enspli ing e eich seine höchs e Wi kung bei einem Allein e - diene -Ehepaa . Es s eig mi zunehmendem Einkommen s ä ke an als beim F eibe ag und e eich in de obe en P opo ionalzone das 16 ache de in de un e en P opo ionalzone zu e eichenden En las ung. Sobald beide Eheleu e e we bs ä ig sind, äll zumindes de du ch die Ve doppelung des G und eibe- ages en s ehende Spli ing o eil weg. Je meh sich das Einkommen de Eheleu e angleich , um so ge inge äll de Spli ing o eil aus. Sind beide Einkommen gleich g oß, is de Spli ing o eil gleich Null. De Ve gleich zwischen En las ung ü den Ehega en und En las ung ü Kinde wi d an olgenden Beispielen deu lich: Ein A bei nehme , de einen B u olohn on 50000 DM jäh lich ha , e häl ü seine nich e we bs ä ige Ehe au eine s eue liche En las ung on 5106 DM. Fü das e s e Kind e äh e du ch Kinde geld und Kinde eibe ag eine En las ung on insgesam 1210 DM, ü das zwei e Kind 1774 DM, ü das d i e Kind 3214 DM und ü das ie e Kind 3520 DM. Deu lich wi d die ungleichgewich ige s eue liche Behandlung on Ehega en eine sei s und Kinde n ande e sei s an dem Beispiel des lei enden Anges ell en, de ein B u oeinkommen on 120000 DM im Jah ha . E e häl als En las ung ü seinen Ehega en 13 745 DM, ü das e s e Kind 1784 DM, ü das zwei e Kind 1914 0 M, ü das d i e Kind 2844 DM und ü das ie e Kind 2834 DM. Beim Ve gleich de En las ungs olumina zeig sich ein ähnliches Bild. Die S eue minde einnahmen des Ehega enspli ing be agen 1986 27800 Mio DM, das En las ungs olumen on Kinde eibe ägen und Kinde geld 23250 Mio DM. C. Wei e en wicklung des Familienlas enausgleichs 1. Die gesam wi scha lichen Rahmenbedingungen Die Wei e en wicklung des Familienlas enausgleichs is nich ohne Beach- ung de gesam wi scha lichen Rahmenbedingungen und de da aus olgenden An o de ungen an die zukün ige Finanzpoli ik möglich. De en wich igs e Zielse zungen sind die wei e e Rück üh ung de Ne oneu e schuldung des Bundes und de Lände , die Beibehal ung ode ga Senkung de S eue quo e und dami e bunden eine um assende S eue e o m, ü die eine Ne oen la- s ung on 25 M d 'DM in de Diskussion is . Gleichzei ig kommen neue ausgabenwi ksame Au gaben au die ö en lichen Haushal e und Sozial e siche- ungs äge zu. S ichwo e hie ü sind z. B. die Neuo dnung de gese zlichen Ren en e siche ung, die wei e hin übe p opo ional ans eigenden Bei äge zu gese zlichen K anken e siche ung, die zu e wa enden Meh ausgaben im Rahmen de Eu opäischen Gemeinscha und die wi scha liche Absiche ung de P lege bedü igkei . Die Ve eilungsspiel äume de Haushal e on Bund und OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 80 H. We ne Kammann Lände n dü en in den nächs en Jah en zunehmend ge inge we den. Zielkon- lik e zwischen eine Ve besse ung des Familienlas enausgleichs ode eine ande wei igen Ve wendung de be ei s ehenden Finanzmi el sind angesich s diese Ausgangssi ua ion o p og ammie . De Um ang wei e e En las ungen ü Familien wi d en scheidend auch on eine übe zeugenden A gumen a ion ü die Ve besse ung des Familienlas enausgleichs abhängen. 2. P io i ä ü den Familienlas enausgleich De Familienlas enausgleich is , gemessen an den inanziellen Belas ungen de Familien, imme noch nich aus eichend. Die inanzielle En las ung du ch den allgemeinen Familienlas enausgleich (Kinde geld und Kinde eibe äge) be- äg heu e ü einen du chschni lich e dienenden Facha bei e -mi einem Kind 96 DM, -mi zwei Kinde n 241 DM, -mi d ei Kinde n 507 DM und -mi ie Kinde n 792 DM. Wäh end sich die En las ungswi kungen ü Kinde ela i genau e mi eln lassen, gil dies nich in en sp echende Weise ü die E mi lung de Au wendun- gen ü Kinde . Das P oblem de E mi lung de a sächlichen Au wendungen ü Kinde is sowohl heo e isch als auch empi isch noch nich gelös . Obwohl die Me hoden in den le z en Jah en e besse wo den sind, is eine eindeu ige Zuo dnung de Gesam au wendungen eines Haushal s au einzelne Haushal s- mi gliede noch nich möglich. Je nach Da enbasis, Zu echnungsme hode, Familieneinkommen und Kinde zahl schwanken die e mi el en Ausgaben ü Kinde e heblich. Nach den meis en Be echnungen liegen die Kinde kos en heu e zwischen 400 DM und 600 DM mona lich. Sie s eigen i. d. R. mi zunehmendem Einkommen an und nehmen mi wachsende Kinde zahl ab. Un e s ell man Kinde kos en in Höhe on 500 DM mona lich, dann be äg de s aa liche En las ungsan eil an den Kinde kos en bei dem Facha bei e -mi einem Kind 19,2%, -mi zwei Kinde n 24,1 %, -mi d ei Kinde n 33,8 % und -mi ie Kinde n 39,6%. Selbs wenn man e gleichsweise seh nied ige Kinde kos en in Höhe on nu 400 DM je Kind un e s ell , e eich die s aa liche Fö de ung bei keine de Familien die 50-P ozen -Ma ke. Dies eich nich aus, um die Op ion Familie al e na i en Op ionen gleichzu- s ellen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Analyse des bes ehenden Familienlas enausgleichs 81 Es sp ich einiges da ü , daß die "in es i e" En scheidung ü Kinde gegenübe ande en, ehe konsum i en En scheidungen gesellscha lich disk imi- nie wi d. Die En scheidung ü Kinde schließ ande e En scheidungen häu ig aus. We Kinde ha , kann -zumindes o übe gehend -ande e Ziele nich wei e e olgen. Fü die übe wiegende Zahl de Familien sind die Oppo uni- ä skos en ü Kinde seh hoch. Neben de amilienpoli ischen gewinn die be ölke ungspoli ische A gumen- a ion zunehmend an Bedeu ung. Die Bundes epublik Deu schland is sei Jah en das Land mi de ge ings en Gebu en a e de Wel . Sie is das einzige Land de Wel , in dem wenige als 10 Kinde je 1000 Einwohne gebo en we den. Sei 1972 is die Zahl de S e be älle g öße als die Zahl de Gebu en. Wäh end 1964 im s a is ischen Du chschni au jede Ehe noch 2,5 Kinde kamen, wa en es 1983 nu noch 1,3 Kinde . Diese We is de nied igs e We in de Nachk iegszei . Eine Umkeh diese En wicklung is nich e kennba . Die Folgen ü die Al e ss uk u de Be ölke ung im nächs en Jah ausend lassen sich aus de Modell echnung des S a is ischen Bundesam es ablesen. De An eil de un e 25jäh igen sink bis zum Jah 2030 on 31,3% au 19,5%. Be ei s zu Jah ausendwende is de An eil au 24% gesch ump . Spiegelbildlich nimm de An eil de übe 65jäh igen zu. E e höh sich on 15,6% au 28,3% im Jah 2030. Übe spi z ausged ück inde eine zunehmende Ve g eisung de Be ölke ung in de Bundes epublik Deu schland s a . Dies ha u.a. zu Folge, daß eine kleine we dende Zahl on E we bs ä igen die Ren en eine g öße we denden Zahl on Ren ne n zahlen muß. Das Be ölke ungs e häl nis de 25- bis 65jäh igen zu den übe 65jäh igen wi d on 3,4 au 1,8 sinken. Auch die Belas ungen in de K anken e siche ung we den s eigen. Mi zunehmendem Al e we den Menschen häu ige k ank. Ein zunehmende An eil äl e e Menschen üh dahe zu übe p opo ional wachsenden Ausgaben des K anken e siche ungssys ems. Mi zunehmende Übe al e ung de Be ölke ung wi d auch die Zahl de P legebedü igen zunehmen. Die Zahl de e , die diese P lege (in de Familie) übe nehmen könn en, wi d gleichzei ig sinken. Das P lege isiko wi d sich dami zwangsläu ig on de Familie zu Bund, Lände n, Gemeinden und Sozial e si- che ung e lage n. Bei un e ände em gene a i em Ve hal en is ü zukün ige Gene a ionen on E we bs ä igen ein Ans ieg de Abgabenlas zu e wa en, de den Gene a- ionen e ag eine schwe en Belas ungsp obe ausse zen wi d. Auch die inanz- poli ische Zielse zung eine Senkung de Abgabenquo e dü e ge ah de we den. Eine Au gabe de Finanzpoli ik wi d es sein, diese sich abzeichnenden En wicklung en gegenzuwi ken. 6 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 175 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 82 H. Weme Kammann Zunehmende Bedeu ung e häl de Familienlas enausgleich auch du ch die neue e Rech sp echung des Bundes e assungsge ich s. Dies ha in neue en U eilen zu § 33 a Abs. 1 Einkommens eue gese z deu lich gemach , daß bei de s eue lichen Be ücksich igung on Un e hal s e p lich ungen keine eali ä s e - nen G enzen gezogen we den dü en. Es is uns ei ig, daß dies auch ü alle ande en, au Un e hal s e p lich ungen be uhenden S eue en las ungen anzu- wenden is . Eine Anhebung de Kinde komponen en im Einkommens eue ech könn e dahe zu Ve meidung eines e assungs ech lichen Risikos no wendig we den. Familien-, inanz-, sozial- und be ölke ungspoli isch is eine Ve besse ung des Familienlas enausgleichs gebo en. In diese Übe eins immung gesellscha spoli- ische Zielse zungen lieg die Chance ü den Familienlas enausgleich. 3. Zu e wa ende Ve besse ungen des Familienlas enausgleichs Die Kon u en eine Ve besse ung des Familienlas enausgleichs zeichnen sich be ei s heu e ab. De s eue liche Familienlas enausgleich wi d wei e an Bedeu ung gewin- nen. Die Ve besse ung de s eue lichen Kinde komponen en lassen sich gu mi de geplan en Ta i e o m de Einkommens eue e binden, e minde n die S aa squo e und kommen de neues en Rech sp echung des BVe G en gegen. Zudem belas e de S eue aus all den Bund nu mi 42,5%. Den Res agen Lände und Gemeinden. Die soziale und amilien poli ische Ausgewogenhei de S eue e o m kann nu gewah bleiben, wenn auch eine Anhebung einkommensabhängige di ek e T ans e s e olg . Mi de E höhung de einkommens eue lichen Kinde eibe äge wi d es auch eine en sp echende Anhebung des Kinde - geldzuschlags geben. Da übe hinaus könn e eine Ve besse ung des einkom- mensabhängigen E ziehungs- und Kinde geldes zu sozialen Ausgewogen- hei de S eue e o m bei agen. Insbesonde e junge und kinde eiche Familien sind wi scha lich s a k belas e . Dies sp ich ü eine besonde e Fö de ung diese Familien, die im Einkommens eue ech nich möglich is . Diese Fö de ung wü de auch dazu bei agen, daß Familien bezüglich ih e Kinde wünsche wiede an En scheidungs eihei gewinnen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Familiale Lebenslagen und Familienlas enausgleich Zu den Oppo uni ä skos en amiliale En scheidungen Von Heinz P. Galle , Biele eld 1 1. Einlei ung Mi dem Familienlas enausgleich we den in de Bundes epublik Deu schland zumeis e eilungspoli ische Zielse zungen e bunden, wenn e wa au die Siche ung des Exis enzminimums bzw. eines beda sge ech en Einkommens ü die Familien abges ell wi d (z. B. Zeppe nick 1974). Die his o ischen E ah un- gen haben zu wei en Ve b ei ung de libe alen These beige agen, amiliale En scheidungen seien P i a sache, de S aa sei le z lich nich legi imie , in diesem Be eich s eue nd einzug ei en. Alle dings wi d zugleich auch häu ig ein Beda ü einen Familienlas enausgleich im Sinne eine Kompensa ion on Nach eilen gesehen, die sich nega i au die Be ei scha zu Familienbildung auswi ken. So wi d zumindes gegenwä ig de Familienpoli ik die Au gabe zugewiesen, "Bedingungen zu scha en, die eine En scheidung ü ein Leben in de Familie, ü Kinde , ü eine Tä igkei im Haus und in de Familie nich länge gegenübe ande en En scheidungen benach eiligen" (Sozialbe ich 1986, S. 49). Familienpoli ik e häl dami eilich eine be ölke ungspoli ische Dimen- sion im Sinne de Einwi kung au amiliale En scheidungen du ch die Ve ände- ung ih e Rahmenbedingungen. Zu Beg ündung wi d neben e eilungspoli ischen Gesich spunk en au die Leis ungen e wiesen, die die Familie ü die Gesellscha e b ing , und da aus die Fo de ung nach einem Familienlas enausgleich beg ünde , de die Lei- s ungs ähigkei de Familie e besse bzw. sie übe haup e s beg ünde (z. B. Wingen 1986). Solche Übe legungen s ellen au die posi i en ex e nen E ek e de Familienbildung e wa ü die S abilisie ung des sozialen Ge üges, bei de Sozialisie ung de Kinde ode allgemein ü die Siche ung de Zukun de Gesellscha ab. Die These, Familienpoli ik könne hie s eue nd eing ei en, implizie dann die Annahme, daß on ih en Maßnahmen im Sinne de Zielse zung posi i e An eizwi kungen au amiliale En scheidungen ausgehen2• I De Bei ag is im Rahmen des Sonde o schungsbe eichs 3 "Mik oanaly ische G undlagen de Gesellscha spoli ik", F ank u jMannheim, en s anden. Insbesonde e No bu ga OU, F ank u , ha sowohl du ch ih e Mi a bei bei den empi ischen Analysen als auch du ch An egungen und k i ische Diskussionen wesen lich zum En s ehen diese A bei beige agen. 6* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 84 Heinz P. Galle Die Möglichkei en, du ch amiliale T ans e s insbesonde e au das gene a i e Ve hal en einzuwi ken, we den eilich häu ig ehe skep isch beu eil (z. B. Höhn 1984). De a ige Maßnahmen haben in de Ve gangenhei meis nu ku z is ige Wi kungen gezeig , die Mi nahmee Tek e, abe keine daue ha e Ve hal ensände ung, e mu en lassen. Au de ande en Sei e zeigen abe z. B. die ame ikanischen Income-Main enance-Expe imen e, daß on de Ausges al ung amilienpoli ische Maßnahmen du chaus An eizwi kungen ausgehen können, die zu e ände en amilialen Ve hal ensweisen üh en (z. B. Bishop 1980). So ha die Fö de ung un olls ändige Familien e mu lich zu Des abilisie ung on Ehen beige agen. Man kann on dahe e mu en, daß bei eine en sp echenden Ausges al ung amilienpoli ische Maßnahmen du chaus An eizwi kungen au indi iduelle amiliale En scheidungen ausgehen können. Sowohl un e be ölke ungspoli ischen als auch un e dis ibu i en Gesich s- punk en s ell sich die F age nach de Leis ungs ähigkei des Familienlas enaus- gleichs im Sinne zumindes eines Ausgleichs de mi de Familienbildung e bundenen Belas ungen sowie nach den on amilienpoli ischen Maßnahmen ausgehenden An eizwi kungen. Bedeu sam sind hie aus ökonomische Sich sowohl ku z- wie auch lang is ige Kos en und E äge amiliale En scheidun- gen sowie die Rich ung und das Ausmaß, in dem diese du ch Maßnahmen des Familienlas enausgleichs e ände we den. Ausgehend on de S uk u des Familienlas enausgleichs in seine heu igen Fo m soll dahe im wei e en an hand empi ischen Ma e ials eine Gegenübe s ellung de Kos en amiliale En schei- dungen und de Leis ungen des Familienlas enausgleichs o genommen we - den. 2. Familienpoli ik als Rahmen amiliale En scheidungen En scheidend ü die Wi kungen de Familienpoli ik is zunächs die Ausge- s al ung des amilienpoli ischen Ins umen a iums. Dieses is in de Bundes e- publik du ch eine Fülle on Einzelmaßnahmen gekennzeichne , die e gleichs- weise un e bunden nebeneinande s ehen. Sie eichen on explizi en mone ä en 2 Diese Aspek de Familienpoli ik dü e in Zunkun ehe an Bedeu ung gewinnen. Zwa mögen soziale No men in gewissen Um ang da ü so gen, daß sich amiliale En scheidungen auch an sozialen Funk ionen de Familie o ien ie en. Sowei es jedoch zu eine "Indi idualisie ung" und "Ökonomisie ung" des Ve hal ens komm , dü e diese Ein luß ehe an Bedeu ung e lie en. An ih e S elle müssen dann ande e Reize e wa im Rahmen des Familienlas enausgleichs e en, die übe die In e nalisie ung de ex e nen E ek e in Rich ung au sozial e izien e En scheidungen wi ken. Familiale Leis ungen können als me i o ische Gü e au ge aß we den. Übe äg man die Pigou'sche Analyse ex e ne E ek e au amiliale En scheidungen, so könn e man en sp echend den Familien- las enausgleich als Ve such in e p e ie en, übe die Ausges al ung on S eue n und T ans e s eine In e nalisie ung de ex e nen E ek e und dami alloka i e izien e En scheidungen zu e eichen. Al e na i könn e man im Rahmen des P ope y-Righ s- Ansa zes im Familienlas enausgleich Ausgleichszahlungen de Gesellscha ü ex e ne Leis ungen de Familie sehen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 übe -sich 1: F ami 1 i e n pol i i s ehe Maß nah m e n Zi~lbe eiche Ve -besse -ung de - wi - sch lichen Laye on Familien ZWlschen=lele ~mlilenge ech e Eln~ommen ,none a -e T -ans e -s~ Mi el FLA i .e. 5. ~milienlas e~;~~gleich i.w.s. (FLA) I Kinde -las enaUSgleiCh"BegÜns igUng d.Ehe Kinde -geld u. glb. T ans e s 15510 , l S eue e güns . S eue - e güns . :1 Kinde - 2499 ü - Ehepa - ne - 2690( Mu e -scha slei- I s unge . 2229 I O - zuschlag O szuschlag 4172 4588 Un e -hal s o -schuß 138 Waisenleis ungen Hi n e,-b li ebenen- 2551 leis ungen 58784 Ausbildungs ö de- ung 469 Ve güns igungen Ve güns igungen i. d. Vec - mögens i l- i. d. Ve mögens- dung 139 bildung 315 Td l e mäßigungen Sozlalhil e . Wohngeld -- eale T .n e s F.milienmi e - siche ung i.d. GKV 30392 Bildungsein- -ich ungen Kinde -gä - en, Splelplä ze LI. ä. Qu~lle: Heldmann (1986,5.33) sowie Sozialbe -ich 1986 amilienge -. Wohn- ~um u. Umwel be- bedingungen Maßnahmen i .R. d·1 Wohnungsbaus i S ad -und Ve -- keh -splanung F eizei ein ich- Lungen Familien e -ien- " ä e,, ___ ---- S Ä kung de - E - ziehungs Ählgk. El e nbildungs- e ans al ungen Gesundhei s- be -.a ung E -ziehungsbe- be -a ung Ehebe a ung gese zliche Schu z de Fa- milie Ehe-und F.a- mili .. n -ech E -b -ech Kindes- und Jugend ech A -bei s- u.50-1 zial ech Schul -ech Mie -ech OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 86 Heinz P. Galle T ans e s übe implizi e Begüns igungen im Rahmen des S eue - und Sozial e - siche ungs ech s hin zu Real ans e s. Hinzu kommen Regelungen, die die ech liche S ellung de Familie ges al en. Bei einem Teil de Ins umen e handel es sich eilich um Maßnahmen, die zunächs nich p imä amilienpoli isch o ien ie sind, wie e wa die Spa ö de ung, die abe du ch eine nach de Familiensi ua ion di e enzie e Ausges al ung eine amilien poli ische Kompo- nen e e hal en. Ve suche de Sys ema isie ung de Ziele und Ins umen e de Familienpoli ik inden sich bei e schiedenen Au o en (z.B. Wingen 1965, S.168 .). In Übe sich 1 sind amilienpoli ische Maßnahmen in eine e gleichsweise um assenden Abg enzung on Heldmann (1986, S. 33) mi den im Sozialbudge ü 1985 ausgewiesenen Be ägen zusammenges ell . Zum Familienlas enaus- gleich im wei e en Sinne we den i. a. alle mone ä en T ans e s ge echne , die die Einkommenslage on Familien e besse n sollen. In eine enge en Sich wi d de Familienlas enausgleich au die Begüns igung on Familien im S eue ech und du ch das Kinde geld besch änk . Hinzu kommen die Mu e scha sleis ungen, sei 1986 das E ziehungsgeld sowie die An echnung on E ziehungszei en in de Ren en e siche ung. Fü die Analyse de Rahmenbedingungen amiliale En - scheidungen is eine solche enge Beg i sbildung alle dings wenige geeigne , da ü die Lebenslage on Familien wesen liche Fak o en auße Be ach bleiben. So wi d die Wohl ah sposi ion on Familien z.B. auch du ch Real ans e s bes imm , die Familien in Ansp uch nehmen können. Le z lich kann auch die Ges al ung de ech lichen Rahmenbedingungen nich e nachlässig we den, sowei sie die Posi ion de Familie angie en. Familiale En scheidungen zeichnen sich übe wiegend du ch eine länge is i- ge Fes legung aus, die bis zu I e e sibili ä im Fall de En scheidung ü ein Kind eich . Von dahe is zu e wa en, daß Risikoübe legungen ü das indi iduelle En scheidungs e hal en eine nich unbedeu ende Rolle spielen. So könn e sich die abnehmende S abili ä on Ehen nega i au die Be ei scha on F auen auswi ken, die E we bs ä igkei zuguns en de Familie au zugeben3. Rech liche Regelungen, wie z. B. die Ges al ung on Un e hal sp lich en und des Ve so gungs ausgleichs, können eine Ve minde ung de mi de Familienbildung e bundenen Risiken bewi ken. Umgekeh kann abe auch e wa eine s ä ke e Indi idualisie ung on Siche hei sansp üchen zu eine e inge en S abili ä amiliale Lebens o men bei agen, wenn die indi iduellen Wohl ah s e lus e e minde we den, die mi eine Au lösung de Familie e bunden sind4. 3 Ein Indiz in diese Rich ung is , daß on F auen, die nach eine Un e b echung wiede eine E we bs ä igkei au genommen haben, knapp ein D i el un e ande em als G und angib , du ch eigenen Ve diens unabhängige sein zu wollen (GaugIe u. a. 1984, S.62). 4 Be ach e man die Familie aus spieI heo e ische Sich als ein koope a i es Spiel, so bewi k eine Ve ände ung de ech lichen Posi ion de Familienmi gliede eine Ve ände- ung des "D ohpunk s" mi de Folge eine Ve ände ung de in a amilialen Beziehungen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Familiale Lebenslagen und Familienlas enausgleich 87 Die Zuo dnung einzelne Maßnahmen zu Familienpoli ik is nich imme unp oblema isch. Dies gil insbesonde e ü die Sozialhil e und das Wohngeld. Beide T ans e s siche n die Mindes e so gung unabhängig on de amilialen Si ua ion ab. Inso e n gehen on ihnen kaum posi i e An eizwi kungen au die Familienbildung aus im Sinne eine Begüns igung des Zusammenlebens in de Familie5• Alle dings können sie insowei zum Be eich de Familienpoli ik ge echne we den, als du ch die Familienbildung das A mu s isiko s eig und dieses e höh e Risiko du ch die Sozialhil e und das Wohngeld au ge angen wi d. Die Minde ung de mi de Familienbildung e bundenen Einkommens isiken kann hie als Real ans e beg i en we den, bei dem "Mindes siche ung" als ö en liches Gu be ei ges ell wi d. Selbs bei eine Besch änkung au mone ä e T ans e s weis de Familienla- s enausgleich bei eine wei e en De ini ion insgesam ein e hebliches Volumen au . Fü die in Tabelle 1 ausgewiesenen mone ä en T ans e s wi d im Sozialbe- ich ü 1985 un e Ausschluß de nich ohne wei e es zu echenba en Leis un- gen de Sozialhil e und des Wohngeldes ein Volumen on ca. 118 M d. DM ausgewiesen, was einem An eil on e wa 20% am Sozialbudge en sp ich . Hinzu kommen die Real ans e s, bei denen allein die Begüns igung de bei ags ei mi e siche en Familienmi gliede in de gese zlichen K anken e siche ung om Volumen he bedeu same is als das Ehega enspli ing ode das Kinde - geld. Inne halb de mone ä en T ans e s dominie en bei de gewähl en Abg en- zung mi einem An eil on e wa 75% eindeu ig die ehebezogenen Leis ungen im Ve gleich zu Begüns igung on Kinde n6• Alle dings en allen e wa zwei D i el dieses Volumens au die Hin e bliebenen e so gung im Rahmen de gese zli- chen Ren en e siche ung. Da die Bei äge unabhängig om Familiens and sind und auch ü die Absiche ung de Hin e bliebenen keine zusä zlichen Bei äge e hoben we den, kann die Hin e bliebenen e so gung im Rahmen de gese zli- chen Ren en e siche ung als eine Begüns igung de Ehe mi en sp echenden und eine Ve ände ung de Wah scheinlichkei amilienge äh dende Kon lik e (z. B. O 1986). 5 Zwa is im Bundessozialhil egese z (§ 17 BSHG) de G undsa z de amilienge ech- en Hil e e anke , doch s ell die Sozialhil e konzep ionell au das Indi iduum und seinen G undbeda ab. De Familienzusammenhang wi d le z lich nu be ücksich ig , um eine Ände ung des Beda s in Abhängigkei on de Haushal szusammense zung zu e assen. En sp echend s ell auch de Kinde n zugebillig e Beda ssa z le z lich keine Begüns igung de Familie da , da auch alleinlebende Kinde e wa in Heimen p inzipiell einen en sp echenden Ansp uch haben. Auch im Bundeswohngeldgese z wi d de Familienzu- sammenhang im Sinn eine Kos endeg ession bei g öße en Familien be ücksich ig . Zwa soll nach § 18,3 WoGG eine Begüns igung nich - amiliale Lebens o men e mieden we den, eine Besse s ellung on Familien wi d abe kaum e eich . 6 Zu beach en is hie alle dings auch, daß das Volumen de einzelnen T ans e s auch om Be ölke ungsau bau abhäng . Um olle Ve gleichba kei he zus ellen, müß e zunächs eine Be einigung um die un e schiedliche G öße de einzelnen BeVÖlke ungsseg- men e e olgen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 94 Heinz P. Galle Zusä zlich sind in Tabelle 2 ü einzelne amilienbezogene T ans e s de jeweilige Du chschni sbe ag übe alle Haushal e und de en sp echende An eil am du chschni lichen Haushal sne oeinkommen de jeweiligen G uppe ausge- wiesen. So e n ein Haushal einen T ans e nich e hal en ha , is e dabei mi einem Be ag on Null in den Du chschni eingegangen. Die We e können also im Sinne de Begüns igung eines ü die jeweilige G uppe " ep äsen a i en" Haushal s in e p e ie we den. Be ücksich ig wu den neben den explizi en mone ä en T ans e s und den amiliens andsabhängigen Einkommenszuschlä- gen im Ö en lichen Diens auch die implizi e Begüns igung de Familie im Einkommenss eue ech sowie de Real ans e du ch die bei ags eie Mi e si- che ung on Familienangehö igen im Rahmen de gese zlichen K anken e si- che ung 14 . De An eil de mone ä en T ans e s am Haushal sne oeinkommen is ü kinde lose Haushal e ge ing und s eig mi de Kinde zahl deu lich an. Bei Ve hei a e en mi d ei und meh Kinde n bzw. geschiedenen F auen mi Kinde n e eich e e wa ein D i el des Ne o-Einkommens. Dabei sind bei Familien mi bis zu zwei Kinde n die implizi en T ans e s im Rahmen de Einkommensbes eue ung ü die Einkommenssi ua ion bedeu same als die explizi en T ans e zahlungen. E s bei Ve hei a e en mi d ei und meh Kinde n haben die explizi en T ans e s insbesonde e du ch das höhe e Kinde geld eine ähnliche quan i a i e Bedeu ung wie die S eue begüns igung. Die implizi en T ans e s im Rahmen des S eue ech s be uhen beim Rech s- s and des Jah es 1983 i. w. au dem Spli ing-Vo eil. Begüns ig wi d le z lich die Nich e we bs ä igkei bzw. ge inge e E we bs ä igkei eines Ehega en unab- hängig da on, ob Kinde e zogen we den ode nich . Dagegen wu den Kinde e schiedenen G uppen dü e dann die Oppo uni ä skos en endenziell un e schä zen. Eine un e ze e Schä zung is p inzipiell au de G undlage eines olls ändig spezi izie - en Modells des En scheidungs e hal ens möglich, wie Heckman (1974) ü die Modellie- ung des weiblichen E we bs e hal ens gezeig ha . Alle dings häng de E olg solche Lösungen ü das Selek ionsp oblem wesen lich da on ab, ob bei de Modellspezi ika ion die ich igen Annahmen ge o en we den. Da es zu Besch eibung amiliale En scheidun- gen allen alls seh e ein ach e Modellansä ze gib , die bislang die Wi kungen s aa liche T ans e s allen alls seh s ilisie be ücksich igen (z. B. Zimme mann 1986, S. 136 .), wu de on einem solchen Ve such abgesehen. 14 Bei de Be echnung de implizi en Kinde begüns igung im Rahmen de Einkom- mensbes eue ung wu de so o gegangen, daß die S eue schuld al e na i nach dem 1983 gel enden Rech sowie bei Weg all de Kinde eibe äge und de e höh en Vo so gepau- schale be echne wu de. Die Di e enz en sp ich dann de S eue minde ung in olge de Be ücksich igung de Kinde . Analog wu de die Begüns igung du ch das Ehega en- Spli ing e mi el , indem die S eue schuld bei gemeinsame Ve anlagung mi de jenigen bei ge enn e Ve anlagung de Ehega en e glichen wu de. Dabei wu de om Fall ohne Kinde begüns igung ausgegangen um die Addi i i ä de beiden T ans e s siche zus ellen. Zug undegeleg wu de jeweils das 1983 gül ige S eue ech . In den We en is also die sei 1986 gül ige Neu egelung de Kinde begüns igung nich be ücksich ig . Ähnlich is bei den T ans e s das E ziehungsgeld und das Baby-Jah nich e aß . Die du ch diese Neu egelungen beding en Ve ände ungen wu den anhand on Al e na i echnungen abgeschä z . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Familiale Lebenslagen und Familienlas enausgleich 95 e gleichsweise wenig begüns ig . Du ch die E höhung de Kinde eibe äge ab 1986 sind die kinde beding en S eue e spa nisse deu lich anges iegen. Wende man die Neu egelung au die ü 1983 beobach e en Einkommen an, so e gib sich eine im Ve gleich knapp d eimal so hohe S eue e spa nis. De Be ag mach abe imme noch nu e wa ein D i el de Begüns igung de Ehe du ch das Spli ing aus. Bei den explizi en T ans e s spielen, beding du ch die Besch änkung au jünge e F auen, Leis ungen aus de Hin e bliebenen e so gung sowie BAFöG- Leis ungen p ak isch keine Rolle. Auch kann in dem hie benu z en Da enma e- ial die Familienbegüns igung im Rahmen de Spa ö de ung nich e mi el we den. Diese T ans e s we den nich gesonde ausgewiesen. Es bleiben dami neben dem Kinde geld noch Mu e scha sleis ungen sowie Zahlungen on Sozialhil e und Wohngeld. Das Kinde geld mach bei ein ode zwei Kinde n nu einen e häl nismäßig kleinen Teil des Ne o-Einkommens aus und kompensie bei wei em nich den Rückgang des e ügba en Einkommens. Von den üb igen explizi en T ans e s sind in de Du chschni sbe ach ung allen alls noch Leis ungen de Sozialhil e und des Wohngeldes bedeu sam, die mi zunehmende Zahl on Kinde n deu lich s eigen. Hie wi d das höhe e A mu s isiko on Familien mi Kinde n deu lich, das du ch diese beiden T ans e s abgesiche wi d. Zu beach en is alle dings, daß die hie ausgewiesenen We e Ansp üche da s ellen, die in de P axis häu ig nich ausgeschöp we den. Die en sp echend dem Rech ss and on 1983 geleis e en Zahlungen on Mu e scha sgeld e ände n eben alls die du chschni liche Einkommensposi- ion de Familien nich wesen lich. F eilich spiel hie die G uppenabg enzung eine Rolle, da ein e hebliche An eil de F auen 1983 keine Gebu ha e. Bei eine Besch änkung au diese G uppe e geben sich en sp echend höhe e We e. Die sich du ch die Ein üh ung des E ziehungsgeldes e gebenden Ände ungen wu den abgeschä z , indem im Rahmen eine Al e na i echnung ü alle F auen in de S ichp obe, die 1983 ein Kind gebo en haben und e ziehungsgeldbe ech- ig gewesen wä en, die Einkommensände ung be echne wu de, die sich e geben hä e, wenn sie die E we bs ä igkei au gegeben und s a dessen ü ein Jah E ziehungsgeld bezogen hä en. Un e diesen Bedingungen e gib sich bei den F auen de jünge en G uppe ein An eil des E ziehungsgeldes am Haushal sne - oeinkommen on du chschni lich e wa 4%. Bei den äl e en F auen e geben sich dagegen nu ge inge Ve ände ungen, da kaum Gebu en au e en. Dem Zuwachs beim E ziehungsgeld s eh alle dings in einigen Fällen ein e inge es E we bseinkommen gegenübe , was die Begüns igung z. T. wiede kompensie . Obwohl nu ein Teil de E we bs ä igen im Ö en lichen Diens beschä ig is , bilden die in diesem Be eich gezahl en amiliens andsabhängigen Zuschläge ein im Ve gleich nich unbedeu endes Elemen des Familienlas enausgleichs. An- hand de 1983 gül igen Regelungen wu den ü alle im ö en lichen Diens beschä ig en S ichp obenmi gliede die in den angegebenen B u oeinkommen OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 96 Heinz P. Galle en hal enen Zuschläge e mi el 15 und anhand des jeweiligen indi iduellen du chschni lichen S eue sa zes in Ne o-Be äge umge echne . Zusä zlich wu de de Ve such un e nommen, die Begüns igung de Familie im Rahmen de K anken e siche ung abzuschä zen. Wäh end die K anken e - siche ungsbei äge im Da enma e ial an hand de Angaben zu Ve siche ungsa ech gu e mi el we den können, sind keine In o ma ionen zu Inansp uch- nahme on Leis ungen e ügba . Eine Schä zung is abe möglich, wenn man den Ve siche en wie den mi e siche en Familienmi gliede n jeweils Du ch- schni swe e ü die Leis ungen de K anken e siche ung zuo dne . Ein solches Vo gehen is auch dem Ve siche ungsansa z angemessene , da die Leis ung in de Absiche ung des e wa e en Risikos lieg , das du ch die mi le en Ausgaben in e wa e aß wi d. Sowei diese Leis ungen die im Du chschni gezahl en Bei äge übe s eigen, kann ein Real ans e zuguns en de Familie e mu e we den. Geh man on du chschni lichen Leis ungen im Mona in Höhe on 139 DM je Ve siche en bzw. on 74 DMje mi e siche em Familienangehö igen aus 16, so e häl man ü kinde lose Haushal e einen nega i en T ans e , da wegen de hohen E we bsbe eiligung in diese G uppe ein g oße Teil de F auen selbs bei agsp lich ig e siche is . Umgekeh e hal en Familien mi Kinde n im Mi el einen posi i en Real ans e , de bei d ei und meh Kinde n eine nich unbeach liche G ößeno dnung e eich . F eilich da man dabei nich übe se- hen, daß sich du ch die eingespa en Kos en die ausgewiesene Einkommensposi- ion diese Familien nich e besse , sonde n nu eine zusä zliche Ve schlech e- ung e mieden wi d. Selbs wenn man die du ch den kleinen S ichp obenum ang beding en Unsiche hei en be ücksich ig , zeigen diese E gebnisse doch ech deu lich die im Que schni s e gleich ungüns ige e Einkommensposi ion on Familien mi Kinde n insbesonde e im Ve gleich zu kinde losen Ehepaa en. Die du ch die ge inge e E we bs ä igkei kinde e ziehende F auen beding en Einkommens- einbußen we den du ch die T ans e leis ungen des Familienlas enausgleichs bei wei em nich ausgeglichen. Beme kenswe e schein auch, daß im Familienla- s enausgleich mi dem Spli ing-Vo eil im S eu ech quan i a i ein T ans e dominie , de die Nich e we bs ä igkei eines Ehega en begüns ig unabhängig da on, ob Kinde e zogen we den ode nich . 15 Eine kleine Ungenauigkei muß e dabei inso e n in Kau genommen we den, als eine Un e scheidung nach de Ta i klasse nich eindeu ig möglich wa . Da die Un e schiede abe nu ge ing sind, spiel dies ü das E gebnis p ak isch keine Rolle. 16 Diese Be äge be uhen au Be echnungen on M. Baumann, Sonde o schungsbe- eich 3, au de G undlage on Da en des Bundesminis e iums ü A bei und Sozialo d- nung sowie des Mik ozensus 1982. Sie um assen nich die Ausgaben im Rahmen de K anken e siche ung de Ren ne . Die Ausgaben sind ü Ve siche ungsmi gliede höhe , da neben den eigen lichen Gesundhei sleis ungen z. B. auch Einkommense sa zleis ungen in Fo m on K ankengeld e b ach we den, die bei mi e siche en Familienmi gliede n en allen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Familiale Lebenslagen und Familienlas enausgleich 97 In diesem Zusammenhang is auch die e gleichsweise ungüns ige Einkom- menssi ua ion geschiedene F auen mi Kinde n nich unin e essan . Zwa bilden bei diese G uppe die T ans e einkommen im Du chschni einen e heblichen Teil des Ne o-Einkommens, doch is dies im wesen lichen au e gleichsweise hohe Ansp üche beim Wohngeld und de Sozialhil e zu ückzu- üh en und wenige au spezi ische amilienbezogene T ans e s. Hie zeig sich das hohe A mu s isiko diese G uppe, das du ch den Familienlas enausgleich nich wesen lich geminde wi d. Sowei F auen das Risiko eines Schei e ns de Ehe e s ä k wah nehmen, mag dies mi zu e minde en Be ei scha Kinde g oßzuziehen beige agen haben. 4. Familienbildung und Lebenseinkommens e läu e on F auen Neben dem Einkommensaus all, den Familien ku z is ig du ch das Ausschei- den de F au aus dem E we bsleben e leiden, sind auch länge is ige Einkom- menseinbußen du ch die Un e b echung de E we bsbiog aphie zu e wa en. Geh man om Ansa z de Humankapi al heo ie aus, so implizie eine Un e b echung de E we bs ä igkei den Ve zich au die Akkumula ion on Humankapi al in Fo m zusä zliche Be u se ah ung. In de Folge wä e bei eine Wiede au nahme de E we bs ä igkei mi einem im Ve gleich zu du chgängig E we bs ä igen ge inge en E we bseinkommen zu echnen. Da übe hinaus kann es noch zu zusä zlichen Humankapi al e lus en, e wa du ch ein Ve al en de Kenn nisse ode ein aches Ve gessen, kommen17• Zum Ein luß on Un e b echungen de E we bs ä igkei au das E we bsein- kommen on F auen liegen eine Reihe on Un e suchungen ü die USA o . Mince und Polachek (1974) schä zen au de G undlage on Que schni sda en einen e gleichsweise hohen Ve lus an Humankapi al on e wa 5% p o Jah de Un e b echung, de alle dings nach Wiede au nahme de E we bs ä igkei du ch höhe e Humankapi alin es i ionen zum Teil wiede kompensie wi d. Ein ähnliche Zusammenhang e gib sich auch au de G undlage neue e Panelda en (Minee und O ek 1982). Demgegenübe e hal en Co co an und Duncan (1979) und Co co an u. a. (1983) anhand de Longi udinalda en des PSID-Panels ehe kleine un e b echungsbeding e Absch eibungsda en au das H umanka pi al. Fü die Bundes epublik liegen nu wenige e gleichba e Un e suchungen o . Schä zungen on Helbe ge (1984) anhand e ospek i e Da en zeigen kleine, i. w. insigni ikan e un e b echungsbeding e Absch eibungs a en. Zugleich ha die Daue de E we bs ä igkei o de Un e b echung p ak isch keinen Ein luß au die Höhe de Einkommen nach de Wiede au nahme de E we bs ä igkei . Dies könn e so in e p e ie we den, daß du ch eine Un e b echung und den 17 Auch ande e a bei sma k heo e ische Ansä ze lassen solche Ve lus e e mu en. So wi d e wa in de Theo ie segmen ie e A bei smä k e eine ela i e Schlech e s eIlung ge ade on Beschä ig en mi un egelmäßigen E we bs e läu en behaup e . 7 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 175 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 98 Heinz P. Galle dami häu ig e bundenen A bei spla zwechsel unabhängig on de Daue de Un e b echung (spezi isches) Humankapi al e lo en geh . O en bleib in de Un e suchung Helbe ge s, wie sich eine zwischengeschobene Phase de Teilzei - a bei au den Lebenseinkommens e lau auswi k , da nich zwischen Vollzei - und Teilzei beschä igung un e schieden wi d. Aus amilienpoli ische Sich schein dies abe du chaus in e essan , da Teilzei a bei eine mögliche Al e na i- e zu olls ändigen Au gabe de E we bs ä igkei da s ell . Alle Un e suchungen de Auswi kungen un e b ochene E we bsbiog a- phien au den Lebenseinkommens e lau gehen on einem e gleichsweise ein achen Humankapi alansa z aus, wobei un e schiedliche Ne o-Akkumula- ions a en ü die einzelnen Abschni e de Ausbildungs- und E we bsbiog a- phie zugelassen we den. Übliche weise wi d un e s ell , daß wäh end de o malen Ausbildung in den e s en s Jah en die Akkumula ions a e den We Eins ha , wäh end ü die spä e en Phasen linea allende Ra en angenommen we den. Man e häl dann bei n au einande olgenden Abschni en als Schä zan- sa z ü die loga i hmie e Lohn a e w( ) bei eine kons an en E ags a e au das Humankapi al einen in de Daue de einzelnen E we bsphasen e; quad a i- schen Ansa z 18 : . logw( )= s+ I [ a;e;+ b;e J i=2 P inzipiell können in einem solchen Ansa z Phasen mi Vollzei - bzw. Teilzei ä igkei wie auch Un e b echungsphasen un e schieden we den. Um die Iden i izie ba kei des Modells siche zus ellen sind alle dings zusä zliche An- nahmen zum Zusammenhang zwischen den Pa ame e n a; bzw. b; in den einzelnen Phasen no wendig. Üblich is die Annahme, daß ü alle o de le z en beobach e en E we bsphase gelegenen E we bs- bzw. Un e b echungsphasen jeweils die Pa ame e den gleichen We haben. Um Mul ikollinea i ä zu e meiden, we den auch meis ü die ühe en Phasen nu die linea en Te me be ücksich ig . Es wi d also implizi eine kons an e Akkumula ions a e un e - s ell . Dies kann auch als Schä zung des ma ginalen Ein lusses eines ühe en E we bs- bzw. Un e b echungsjah es au die beobach e en Einkommen in e - p e ie we den. In Tabelle 3 sind Schä ze gebnisse ü im Jah 1984 unselbs ändig beschä ig e F auen zusammenges ell , die nich in de Ausbildung wa en. Sie be uhen wiede um au dem Da enma e ial de e s en Welle des Sozio-Ökonomischen Panels. Neben seine G öße ha diese Da ensa z den Vo eil, daß neben den Me kmalen zum E hebungszei punk auch e ospek i die E we bsbiog aphie e hoben wo den is . Es is dami möglich, explizi zwischen Phasen de Nich - 18 In diese Spezi ika ion we den keine un e schiedlichen Absch eibungs a en ü allgemeines bzw. spezi isches Humankapi al be ücksich ig . Hie zu wä e ein nich linea e Ansa z no wendig, de die Absch eibungs a e abhängig mach om An eil des spezi ischen Humankapi als an de gesam en Einkommenskapazi ä . Die ein ache Spezi ika ion s ell eine Nähe ung an diesen Zusammenhang da . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Familiale Lebenslagen und Familienlas enausgleich Tabelle 3: Einkommensscbä zung ü unselbs ändig bescbä ig e F auen (Abbängige Va iable: log B u o-Mona seinkommen) 99 Insgesam Ohne Ö T. D. Ö T. Diens Fälle 1273 881 392 R-Quad a 0.645 0.628 0.690 adj. R**2 0.640 0.620 0.675 Kons an e 6.6218 6.6515 6.7724 99.5 64.1 79.6 Schuljah e (s) 0.0746 0.0675 0.0698 15.1 8.1 12.4 Wei e bildung (sw) 0.0155 0.0363 -0.0163 0.9 1.5 -0.8 VI 0.0001 0.0037 -0.0114 .0 0.8 -2.2 V2 0.0343 0.0295 0.0531 5.0 3.5 3.7 ~ -0.0009 -0.0007 -0.0016 -3.4 -2.3 -2.5 V3 0.0362 0.0404 0.0244 4.7 4.1 2.1 ~ -0.0008 -0.0008 -0.0007 -2.9 -2.4 -1.7 V4 0.0391 0.0435 0.0301 7.1 6.0 4.0 ~ -0.0007 -0.0009 -0.0005 -5.0 -4.3 -2.6 TZ -0.0408 -0.0081 -0.0907 -0.9 -0.1 -1.3 l -0.0057 -0.0075 -0.0016 -0.9 -0.9 -0.2 2 0.0099 0.0062 0.0163 2.7 1.3 3.0 3 0.0038 0.0015 0.0103 1.1 0.3 1.8 UN 0.0906 0.1018 0.0496 1.4 1.3 0.5 UI 0.0015 -0.0015 0.0147 0.2 -0.2 1.3 U2 -0.0032 -0.0050 0.0018 -1.1 -1.4 0.4 Teilzei besch. (HT) -0.4640 -0.4985 -0.3994 -12.0 -10.1 -6.9 Ge ing .besch. (HG) -1.3153 -1.3461 -1.1508 -26.9 -22.0 -14.9 Basis: E s e Welle des Sozio-Ökonomischen Panels 1984, S ichp obe A (Deu sche P i a haushal e) 7* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 100 Heinz P. Galle E we bs ä igkei , de be u lichen Wei e bildung sowie de Teil- und Vollzei e - we bs ä igkei zu un e scheiden 19. Als abhängige Va iablen wu de bei den Schä zungen om mona lichen B u o-Einkommen ausgegangen 20. E klä ende Va iable sind neben Dummy- Va iablen (HT, HG) ü die jeweilige A bei szei die ins i u ionell bes imm en Schuljah e (s) sowie Jah e de Wei e bildung nach dem e s en Schulabschluß (sw). Als E we bsdaue wu de die Zahl de Jah e mi Voll- bzw. Teilzei a bei ge enn nach E we bsphasen e mi el . Dabei wu den alle Phasen o de le z en zusammenge aß . Fü F auen mi un e b ochene E we bsbiog aphie geben die Va iablen VI und V2 die Zahl de Jah e mi Vollzei ä igkei in ühe en E we bsphasen bzw. in de le z en E we bsphase an. Die Va iablen 1 und 2 en hal en die en sp echenden We e ü die Teilzei beschä igung. Bei F auen ohne Un e b echung wu de danach un e schieden, ob sie du chgehend ollzei - beschä ig wa en ode eine Teilzei phase au weisen. Die Va iable V4 gib die Daue de du chgängigen Vollzei beschä igung an, wäh end die Va iablen V3 und 3 die Zahl de Vollzei - bzw. Teilzei jah e bei unun e b ochene E we bs- biog aphie mi wechselnde A bei szei au nehmen. Um e en uelle Einkom- menseinbußen beim Wechsel zwischen Voll- und Teilzei a bei splä zen zu e assen, wu de zusä zlich noch eine Dummy-Va iable einge üh , die den We TZ = 1 annimm , wenn in de Biog aphie Teilzei phasen exis ie en, und sons Null is . Ähnlich wu de de Ein luß on Un e b echungen de E we bsbiog aphie sowohl anhand de Un e b echungsdaue n wie auch mi eine Dummy- Va iablen modellie . Die Un e b echungsdaue n wu den in Zei en ühe e Un e b echungen U1 sowie die Daue U2 de le z en Un e b echung au gespal en. Beide gehen linea in die Modellspezi ika ion ein. Die zusä zliche Dummy- 19 Bei den biog aphischen Angaben wu de nich zwischen Teilzei e we bs ä igkei und ge ing ügige Beschä igung un e schieden. Die Teilzei phasen um assen en sp echend beide A en on Beschä igung. Dagegen is zum Be agungszei punk die Un e scheidung anhand de A bei szei angaben möglich. Da de E we bss a us jah esweise e hoben wu de und en sp echend Jah e zu eine Phase zusammenge aß wu den, in denen kein Wechsel im angegebenen S a us e olg , we den ku z is ige Un e b echungen nich e aß , sowei sie on den Be ag en bei den jäh lichen Angaben nich genann wo den sind. Die Daue de Schulausbildung wu de nich den biog aphischen Angaben en nommen, sonde n anhand de ü den jeweils e eich en Abschluß no wendigen Ausbildungsdaue es geleg ( gl. Helbe ge 1981, S. 16; Dwo schak 1986, S.285). Ande n alls wü de Pe sonen, die "Bildungsumwege" gegangen sind, eine im Ve gleich zu a sächlichen Quali ika ion zu hohe Ausbildungszei zugeo dne . 20 Die Lohn a e is im Sozio-Ökonomischen Panel nich unmi elba e hoben wo den. Zwa könn e man e suchen, sie aus den Angaben zum Einkommen und de A bei szei zu be echnen, doch e geben sich hie gewisse P obleme, da die A bei szei - bzw. Einkom- mensangaben nich imme öllig konsis en zu sein scheinen. Die so be echne en We e sind dahe ech ungenau, die Meß ehle in den Einkommen und in den A bei szei en übe lage n sich. Dahe wu de ü die Schä zung unmi elba on den indi iduellen Einkommen ausgegangen und die A bei szei in Fo m on Dummy-Va iablen ü Teilzei beschä ig e bzw. F auen in eine ge in ügigen Beschä igung be ücksich ig . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Familiale Lebenslagen und Familienlas enausgleich 101 Va iable nimm den We UN = 1 an, wenn eine un e b ochene E we bsbiog a- phie o lieg und is sons Null. Sie soll E ek e de Un e b echung au nehmen, die unabhängig on de Daue de Un e b echung sind. In ih en Koe izien en geh auch de "Repa a u "-E ek nach eine Un e b echung ein, wenn das Einkommen zunächs schnelle ans eig , als es mi Hil e des linea en Ansa zes ü die Akkumula ions a e besch ieben we den kann 21 • Au den Einschluß de E we bsquo e im Sinne de Heckman-Ko ek u wu de e zich e , da sich diese Spezi ika ion bei ühe en Schä zungen wenig bewäh ha ll . Die Schä zungen wu den sowohl ü die Gesam g uppe de unselbs ändig beschä ig en F auen du chge üh wie auch ge enn nach de Zugehö igkei zum Ö en lichen Diens , da in diesem Be eich besonde e Bedingungen bezüg- lich de Un e b echungsmöglichkei en o liegen. Dabei muß e om S a us im Jah de Beobach ung ausgegangen we den, da keine e ospek i en Angaben zu ühe en Zugehö igkei zum Ö en lichen Diens zu Ve ügung s ehen. Die G uppe de im Ö en lichen Diens Beschä ig en en häl also auch F auen, die e s im Lau e ih e E we bsbiog aphie do hin gewechsel sind. Die Schä zwe e ü die Bildungse ags a e en sp echen mi ca. 7% p o Schuljah (s) ande en Schä zungen. Wei e bildungsak i i ä en nach dem Ende de Schul ausbildung (sw) agen dagegen nich signi ikan zu E klä ung de Einkommenshöhe bei. Dies dü e z. T. abe au die ech ungenaue Messung zu ückzu üh en sei bei de seh un e schiedliche Ak i i ä en zusammenge aß we den. Auch de Koe izien ü unun e b ochene Vollzei beschä igung (V4) en sp ich sons e mi el en We en. So e n in eine unun e b ochenen E we bs- biog aphie auch Zei en de Teilzei beschä igung au e en, is die Akkumula- ions a e ü die Vollzei jah e (V3) e was nied ige als bei du chgehende Vollzei beschä igung. Alle dings is diese Un e schied s a is isch nich signi i- kan . Die Daue de Teilzei a bei ( 3) selbs äg nich signi ikan zu E klä ung des Einkommens bei. Bei un e b ochenen E we bsbiog aphien wi d das Einkommen neben de Schulbildung wesen lich on de Daue de Vollzei beschä igung in de le z en E we bsphase (V2) bes imm . Die Akkumula ions a e is e was nied ige als bei unun e b ochenen E we bsbiog aphien. Dies gil alle dings nich im Ö en li- chen Diens , was au die am Al e und wenige an de Be u se ah ung o ien ie e En lohnung in diesem Be eich zu ückzu üh en sein dü e. Im üb igen äg eine 21 De "Repa a u "-E ek bes eh in einem aschen Wiede he s ellen de ühe en Einkommensposi ion du ch Wiede eina bei en. Im Rahmen des Humankapi almodells implizie dies zunächs seh hohe Akkumula ions a en, die abe schnen au ein "no males" Ni eau allen. Dies kann mi dem linea en Ansa z nich angemessen modellie we den. En sp echend e geben sich e ze e Schä ze ü die un e b echungsbeding en Ve lus e und die Akkumula ions a e nach de Un e b echung. Dies kann du ch Einschluß de Dummy-Va iablen zumindes ansa zweise e mieden we den, da diese dann die ku z is igen E ek e de Un e b echung au nimm . 22 Dies dü e e mu lich mi de Annahme beding no mal e eil e A bei szei en zusammenhängen, die zumindes bei deu schen E we bsda en kaum e üll is . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 102 Heinz P. Galle ühe e Vollzei beschä igung (VI) ebensowenig zu Höhe des Einkommens bei wie Pe ioden de Teilzei beschä igung ( l' 2 ). Kon ollie man die E we bsdaue , so is keine signi ikan e Abhängigkei on de Daue de Un e b echung es zus ellen. Wede die Daue ühe e Un e b echungen (ud noch die de le z en Un e b echung (u 2) wi k sich signi ikan au das Einkommen aus. Nu ü die un e b echungsspezi ische Dummy-Va iable (UN) e gib sich ein signi ikan posi i e E ek . E kann alle dings kaum im Sinne eine posi i en Wi kung de Un e b echung in e p e- ie we den, sonde n dü e das Au holen des Einkommens ücks andes unmi - elba nach eine Un e b echung wiede geben, das du ch die quad a ische Spezi ika ion ü die Akkumula ions a e wohl nich aus eichend e aß wi d. Insgesam sp echen die E gebnisse da ü , daß die Einkommensposi ion on F auen mi un e b ochene E we bsbiog aphie neben de allgemeinen Bildung im wesen lichen du ch die jeweils le z e Vollzei -E we bsphase bes imm wi d. Wede haben ühe e E we bsphasen einen signi ikan en Ein luß, noch lassen sich deu liche Humankapi al e lus e als Folge de Un e b echung nachweisen. Dies kann so in e p e ie we den, daß eine Un e b echung de E we bs ä igkei zu eine unmi elba en En we ung de bishe igen Be u se ah ung üh . Bei de Wiede au nahme de E we bs ä igkei we den ühe e E ah ungen unabhängig on de Daue de Un e b echung nich hono ie . Die im Zuge de E we bs ä- igkei e wo benen Fähigkei en müß en dann im wesen lichen spezi ische A und in spä e en Tä igkei en kaum e we ba sein23. Auch scheinen Phasen de Teilzei e we bs ä igkei zu keinem Anwachsen de Einkommenskapazi ä zu üh en. Eine al e na i e E klä ung de beobach e en Abhängigkei e häl man, wenn man on de Exis enz inne be iebliche Ka ie elei e n ausgeh . So e n be ieb- liche Lohns uk u en nach de Daue de Un e nehmenszugehö igkei di e en- zie en, üh ein Un e b echen de E we bs ä igkei zum Ausscheiden aus de jeweiligen Ka ie elei e . Bei de Wiede au nahme de E we bs ä igkei e olg dann die En lohnung zunächs wiede en sp echend de Eingangss u e. Nach den Schä ze gebnissen dü e auch eine Teilzei beschä igung zum "Ausklinken" aus de Ka ie e üh en, was nich öllig unplausibel e schein . Anhand diese Schä zgleichungen können im Rahmen eine Modell echnung Lebenseinkommensp o ile in Abhängigkei on de E we bsbiog aphie e mi - el we den, wenn man un e s ell , daß die im Que schni beobach e en Einkommensun e schiede zwischen F auen e schiedenen Al e s auch im Längsschni gel en. Die Auswi kungen eine Un e b echung de E we bs ä ig- kei bzw. eine zwischengeschobenen Phase mi Teilzei a bei sind in Abbil- 23 Dies wi d in de Tendenz in de Be agung on F auen nach de Wiede au nahme de E we bs ä igkei du ch Gaugie u.a. (1984, S.204) bes ä ig , wo e wa ein Vie el de F auen angib , nach de Un e b echung einen be u lichen Abs ieg e ah en zu haben. Alle dings geben auch zwei D i el an, keine Ve ände ung in de be u lichen Posi ion e ah en zu haben. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 2.8 2.6 2.4 2.2 2.0 1.8 i1Q 1.6 E c E 8l 1..1 Jl " ~ 1.2 1.0 0.8 0.6 DA 0.2 0.0 0 Abb.4: Beispielha e Einkommens e lau e 5 10 15 E wD bsjah a a: du chgehend Vollzei b: Vollzei mi Teilzei phase c: Vo~lzei mi Un e b echung a 20 25 30 "Tl §. ~ h I ::I e- llJ g ~ ::I P- "Tl §. g [ g ~ OQ " ('i. :: ..... o !.;> OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 110 Heinz P. Galle einschließlich de dami e bundenen Belas ungen implizie en. Auch hie können g öße e Wi kungen wohl nu e ziel we den, wenn es geling , die Einkommens e lus e übe haup zu e meiden. Dies wü de le z lich Maßnah- men e o de n, die den F auen die Wiede eingliede ung in den A bei sma k e leich e n bzw. es möglich machen, auch wäh end de Kinde e ziehung e we bs ä ig zu bleiben. Solche Lösungen sind in Lände n wie Schweden, abe auch den USA, schon meh ode wenige wei en wickel 29. Gene ell is wohl de Familienlas enausgleich in seine heu igen Fo m aus de Sich de dami e bundenen alloka i en Ziele als wenig e izien zu bewe en. Neben und e en uell auch an die S elle de an eine Ve besse ung de ku z is igen Einkommenssi ua ion on Familien o ien ie en T ans e s müß en Maßnahmen e en, die ü F auen die Möglichkei en zum Einkommense we b e besse n. Zu denken is hie einmal an a bei s ech liche Regelungen, wie sie beim E ziehungsgeld einge üh wu den. Daneben is abe auch an Real ans e s in Fo m e besse e Möglichkei en zu Kinde be euung auße halb de Familie zu denken. Die heu ige O ganisa ion de Kinde be euung in Kinde - gä en und Schulen is un e dem Aspek de Fö de ung de F auene we bs ä- igkei wohl ungeeigne 30 • Ein solche Ansa z en sp ich le z lich auch besse den P inzipien de Subsidia i ä und de Fö de ung de Möglichkei en zu Selbs hil- e, die in de Sozialpoli ik eine lange T adi ion haben. Li e a u Bishop, J. H. (1980): Jobs, Cash T ans e s and Ma i al Ins abili y: A Re iew and Syn hesis o he E idence, in: Jou nal o Human Ressou ees, Bd. 15, S. 301- 334. Co co an, M. and Duncan, G. (1979): Wo k His o y, Labo Fo ce A achmen , and Ea nings Di e ences Be ween Races and Sexes, in: Jou nal o Human Ressou ees, Bd. 14, S. 3-20. Co co an. M u.a.(1983): A Longi udinal Analysis o Whi e Women's Wages, in: Jou nal o Human Ressou ees, Bd. 18, S. 497 - 520. 29 Ein solche Ansa z e o de eine Auswei ung de Beschä igungschancen mi eine S abilisie ung de Einkommense wa ungen. Alle dings muß dies nich unbeding zu eine s a ken Auswei ung des A bei sangebo s üh en. Sowei es geling , die mi eine Un e b echung de E we bs ä igkei e bundenen di ek en und indi ek en Einkommens- e lus e zu eduzie en, is im Gegen eil o s ellba , daß im Ve gleich zu heu e die Be ei scha zu Un e b echung de E we bs ä igkei soga zunimm und on dahe de A bei sma k endenziell en las e wi d. Alle dings dü en dazu Einkommens ans e s allein nich aus eichen ( gl. auch Galle , O 1987). 30 Ein Indiz in diese Rich ung is , daß e we bs ä ige Mü e in deu lich ge inge em Um ang die Kinde be euung in Kinde gä en in Ansp uch nehmen als nich -e we bs ä i- ge F auen und au ande e Be euungsmöglichkei en ausweichen (Vo ele 1985, S. 112). Hie schein ein wesen liches P oblem ü die Ve einba kei on Be u und Familie zu liegen, das mi e gleichsweise ge ingem Au wand besei ig we den könn e. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Familiale Lebenslagen und Familienlas enausgleich 111 Co nelius, I. u.a. (1986): Ökonomische Rahmenbedingungen de Familien, Ma e ialien und Be ich e de Familienwissenscha lichen Fo schungss elle (P ojek g uppe im S a is ischen Landesam Baden-Wü embe g), S a is isches Landesam Baden-Wü - embe g (Hg.), S u ga . Dwo schak, F. (198(;): S uk u on A bei seinkommen, Ids ein. Galle , H. P. (1979): Schulische Bildung und Hei a s e hal en, in: Zei sch i ü Be ölke- ungswissenscha , H. 2/1979. -und Ol , M. (1987): Familienlas enausgleich: E izien e e Lösungen sind möglich, in: Wi scha sdiens , he 8/1987, S. 402-408. Gaugie , E. u.a. (1984): Wiede eingliede ung on F auen in quali izie e Be u s ä igkei nach länge e Be u sun e b echung, Fo schungsbe ich im Au ag des Minis e iums ü Soziales, Gesundhei und Umwel Rheinland-P alz, Mannheim. 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OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 112 Heinz P. Galle Wingen, M. (1965): Familienpoli ik -Ziele, Wege und Wi kungen, 2. Au l., Pade bo n. -(1986): Zu sozialen Lage on Familien heu e, in: Zei sch i ü Be ölke ungswissen- scha , Jg. 12, S.221-237. Zeppe nick, R. (1974): Un e suchungen zum Familienlas enausgleich, Köln. Zimme mann, K. F. (1986): E izien e Alloka ion des Familienbudge s, in: Demog aphi- sche P obleme de Haushal sökonomie, Bei äge zu Quan i a i en Ökonomie Vol. IX, K.F. Zimme mann (Hg.), Bochum, S. 126-140. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Me hoden zu Schä zung de Kos en des Familienlas enausgleichs Von He mann Quinke, Sank Augus in 1. Einlei ung Die Schä zung de Kos en des Familienlas enausgleichs kann un e iel äl i- gen Aspek en e ö e we den. Hie soll das Thema un e dem besonde en Gesich spunk de planenden Ve wal ung un e such we den. Im Vo de g und s ehen Analyseme hoden zu Un e s ü zung de Fach e e a e, die mi de Vo be ei ung on Gese zesände ungen im Rahmen des Familienlas enaus- gleichs be aß sind. In Minis e ien we den die iel äl igs en Ände ungen on Leis ungsgese zen (explizi e T ans e s) ode S eue e güns igungen (implizi e T ans e s), die Fami- lien be e en, disku ie . Die Analyse beginn meis mi de Un e suchung on einzelnen, als ep äsen a i angesehenen Familien ypen, wie z. B. eine A bei - nehme amilie mi zwei Kinde n und du chschni lichem Facha bei e einkom- men. Auch diese sogenann e Einzel allanalyse beda bei de heu igen Komplexi- ä de T ans e - und S eue gese ze eine wi ksamen DV - echnischen Un e s ü - zung. Im olgenden soll jedoch diese P oblembe eich ausgeklamme we den. Eine wesen liche Au gabe de planenden Ve wal ung is die Schä zung de mone ä en Kos en on Gese zesände ungen. Diese geschä z en Kos en spielen - wie allgemein bekann -eine bedeu ende Rolle im poli ischen En schei- dungsp ozeß. Auch allein aus ech lichen G ünden müssen die en s ehenden Kos en in den Gese zen wü en angegeben we den. Neben den Kos en on Gese zesände ungen sind auch Angaben übe die Höhe de explizi en und implizi en T ans e s e o de lich. Die Höhe de explizi en T ans e s muß jäh lich im Bundeshaushal splan ausgewiesen we den, wenn die zug undeliegenden Gese ze eine Leis ungsp lich des Bundes beg ünden. Hinsich lich de indi ek en T ans e s (S eue e leich e ungen) bes eh keine solche egelmäßige Be ich s- p lich . Schä zungen diese G ößen sind in den Sub en ions- und Sozialbe ich- en de Bundes egie ung en hal en, die in meh jäh igen Abs änden e scheinen. Nich zule z is -neue dings in e s ä k em Maße -die Ve eilungswi - kung on In e esse. Un e such wi d dabei, welche An eil des gesam en En las ungs- ode Belas ungs olumens eine Gese zesände ung au un e schied- liche Teilg uppen äll (Ehepaa e, Alleins ehende mi Kinde n e c.). Die F age is , ob die Wi kung diejenigen e eich , die nach de poli ischen Zielse zung 8 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 75 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 114 Hennann Quinke begüns ig bzw. benach eilig we den sollen, ode ob nich in endie e Nebene - ek e au e en. In Abschni 2 we den al e na i e Ansä ze zu Schä zung explizi e T ans e s, im Abschni 3 Me hoden zu Schä zung on S eue e leich e ungen e ö e . 2. Analyse explizi e T ans e s De Beg i des Familienlas enausgleichs is nich eindeu ig. E kann in einem meh ode wenige wei en Sinn e s anden we den 1. In de Planungsp axis wi d on eine seh um assenden De ini ion des Beg i s ausgegangen. Fak isch we den da un e alle implizi en und explizi en mone ä en Leis ungen des S aa es an Familien e s anden. Bei diese wei en De ini ion kann nich meh eine genaue T ennungslinie zwischen allgemeinen T ans e s und Leis ungen des Familienlas enausgleichs gezogen we den. Denn es is on amilienpoli ischem In e esse, wie die Einkommenslage de Familien du ch Um e eilung beein luß wi d, gleichgül ig ob de auslösende Fak o de T ans e leis ung an Ta bes ände anknüp , die nu Familien be e en (Gebu , Eheschließung, Ausbildung de Kinde ). So is z. B. beim Wohngeldgese z und dem Bundessozialhil egese z on g oße Bedeu ung, inwiewei hie e schiedene Familien ypen im Ve gleich zueinande und im Ve gleich zu ande en G uppen (Alleins ehende, nich eheliche Lebensgemein- scha en) ges ell we den. Dami wi d auch deu lich, daß die Kos enschä zung ein spezielles P oblem de T ans e analyse is und dahe im G undsa z au die do en wickel en Ve ah en zu ückgeg i en we den kann. 2.1 Falsi izie ba kei de Kos enschä zung Einlei end wu de zwischen den Kos en eine Gese zesände ung und den Schä zungen des gesam en Ausgabenni eaus ü ein T ans e gese z un e schie- den. Das gesam e Ausgabenni eau explizi e T ans e s ha im Un e schied zum Ni eau implizi e T ans e s eine ein ache Bedeu ung: es sind die Kassenausga- ben inne halb eines bes imm en Zei aums, i. d. R. inne halb eines Jah es. Jede Ni eauschä zung is dahe ein ach zu alsi izie en, da die Kassenausgaben in de Haushal s echnung e aß we den. G undlegend ande s is die Si ua ion bei den Kos en on Gese zesände un- gen, wie sie auch in den Gese zes o lagen angegeben we den. Diese G ößen sind g undsä zlich nich alsi izie ba , was so o deu lich wi d, wenn man sich die De ini ion des Beg i s Kos en e gegenwä ig . Das Ausgabenni eau häng ab om Gese zess and und eine Reihe wei e e sozioökonomische Fak o en, die mi X bezeichne seien. Diese Zusammen- 1 Vgl. A. Obe hause , Familienlas enausgleich, in: Handwö e buch de Wi scha s- wissenscha en, Band 2, 1980, S. 583 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Schä zung de Kos en des Familienlas enausgleichs 115 hang sei o mal mi de Abbildung F (.) bezeichne . Die Kos en eine Ände ung en sp echen de Di e enz zweie Ni eaug ößen, und zwa dem Ausgabenni eau ohne bzw. bei Ände ung des Gese zes. Kos en = F (Goeu, XI) - F(G al , XI) G oeu bezeichne dabei den Gese zess and nach, Gal den S and o Ände ung des Gese zes. Eine de G ößen in de De ini ionsgleichung is nich beobach ba , o sind soga beide unbekann , wenn wede Gal noch G oeu in K a i . Dami sind auch die Kos en nich beobach ba , wenngleich sich iel ach Plausibili ä s- sch anken angeben lassen. Die De ini ion mach zudem deu lich, daß die Schä zung di ek om un e s ell en unk ionalen Zusammenhang abhäng . Hinsich lich de Falsi izie ba kei is die Si ua ion somi e gleichba mi de Schä zung on Mul iplika o en in ökonome ischen Modellen. Genau wie do sind die E gebnisse nu e auenswü dig, wenn de e wende e unk ionale Zusammenhang als hin eichende App oxima ion de Reali ä angesehen we - den kann. 2.2 Äl e e Me hoden de P axis Lange be o neue, DV-ges ü z e Ins umen e e ügba wu den, muß e sich die P axis in den Minis e ien mi dem P oblem de Kos enschä zung auseinan- de se zen. Die dabei eingese z en Ve ah en wa en ein ach ges al e . De dami e bundene Rechenau wand muß e ge ing gehal en we den, um ihn mi den e ügba en echnischen Mi eln (Tisch echne ) bewäl igen zu können. Man i imme wiede Pe sonen, die ela i schnell aus den e ügba en S a is iken plausible Schä zungen an e igen und die Plausibili ä ande e Schä zungen übe p ü en können. Leide sind die Me hoden nich genau dokumen ie . Wenn übe haup , inden sich Besch eibungen in Ve me ken, die allgemein nich zugänglich sind. Was die Ve ah en zu Kos enschä zung on Gese zesände ungen angeh , so be uhen sie, sowei ich sehe, au olgende au ologische Ze legung: n Kos en = I Ai· di· i=l Die Gesam zahl de on eine Ände ung Be o enen wi d ze leg in n Teilg uppen Al . .. An. Fü jede Teilg uppe Ai e olg dann - i. d. R. au g und on Einzel allanalysen -eine Abschä zung de du chschni lichen T ans e än- de ung di. Die Anzahl de Be o enen wi d den Geschä ss a is iken ode ande en E hebungen en nommen und un e Ums änden o gesch ieben. Die Gü e des Ve ah ens häng wesen lich da on ab, ob die gewähl en Teilg uppen Ai möglichs homogen hinsich lich de Me kmale sind, an denen die Gese zesände ung anknüp . Bei Homogeni ä können die du chschni li- 8* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 116 Hennann Quinke ehen T ans e ände ungen d; gu geschä z we den. Das is bei ein ach s uk u- ie en Gese zesände ungen, wie z. B. eine E höhung de Kinde geldsä ze, de Fall. Die hie skizzie e Vo gehensweise e sag abe , wenn komplexe e Regelungen zu un e suchen sind. Beispiele da ü sind die Ums ellung des Einkommensbeg i Ts und Ände ungen in de An echnung on Einkommen. In diesen Fällen is eine ein ache Au gliede ung in homogene G uppen nich meh möglich. Im üb igen lassen sich mi diesem Ansa z Ve eilungsanalysen kaum du ch üh en. Hie ü muß au neue e Ansä ze zu ückgeg i Ten we den. Die Schä zung de Haushal sansä ze basie bei den äl e en Ve ah en au modi izie en T endansä zen. Das le z e bekann e Ni eau wi d en sp echend de T enden wicklung o gesch ieben, wobei au meh ode wenige in ui i e A die e wa e e En wicklung de sozio-ökonomischen Ein luß ak o en be ück- sich ig wi d. Falls e o de lich, is dann du ch Zu- ode Abschläge ü Kos en on Gese zesände ungen die T endp ognose zu ko igie en. So ein ach und me hoden emd diese Ve ah en auch scheinen mögen, sie spielen doch noch eine wesen liche Rolle. Sowei ich sehe, basie bishe die Ausgabenplanung ü das Bundeskinde geldgese z au diesen Ve ah en. Dies Gese z (Volumen 14,3 M d DM in 1986) is o z de 1983 einge üh en Absenkung ü Beziehe höhe e Einkommen ela i ein ach s uk u ie , sieh man einmal on dem 1986 einge üh en Kinde geldzuschlag ab. Auße dem da nich übe sehen we den, daß - wie bei allen P ognosep oblemen -E ah ung und um assende ins i u ionelle Kenn nisse eine g oße Rolle spielen. 2.3 Mik oanaly ische Simula ionsmodelle Sei und 20 Jah en s eh mi den mik oanaly ischen Simula ionsmodellen (Mik osimula ionsmodelle, MSM) ein me hodisch undie e und p ak ikable Ansa z zu Ve ügung, de wesen lich meh Analysemöglichkei en e ö Tne als die eben skizzie en äl e en Me hoden de P axis. Die G undidee des Ansa zes is , in eine ep äsen a i en S ichp obe ü jeden e aß en Einzel all (Mik oein- hei ) die Auswi kungen eine Gese zesände ung zu un e suchen und dann du ch Hoch echnung zu eine Abschä zung de Gesam e Tek e zu gelangen2. Basis des Modells is also eine S ichp obe de om Gese z im G undsa z be o Tenen Pe sonen bzw. Familien. Diese S ichp obe muß in eine e s en S u e au be ei e und - alls e o de lich -um ehlende Me kmale e gänz we den. Dann is die S ichp obe so o zusch eiben, daß sei ein möglichs ep äsen a i es Abbild de Be o Tenen in dem Zei aum da s ell , ü den die Analyse 2 Ein Übe blick übe Ansa z, die wich igs en Modelle in den USA und Eu opa sowie exempla ische Anwendungen inde sich in den Sammelbänden R. H. Ha emann. K. Hollenbeck (H sg.), Mic oeconomic simula ion models o public analysis. Band I und 11, New Yo k u. a. 1980 sowie G. H. O cu e al. (H sg.), Mic oanaly ic simula ion models o suppo social and inancial policy, Ams e dam u.a. 1986. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Schä zung de Kos en des Familienlas enausgleichs 117 du chge üh we den soll. Hie zu exis ie en e schiedene Techniken, die s a i- sche und die dynamische Fo sch eibung, wobei die wesen lich ein ache e Technik de s a ischen Fo sch eibung in de P axis dominie . Sie be uh im G undsa z da au , die e wa e en Ände ungen on Einkommen und Ausgaben wie z. B. Mie e und Heizkos en du ch eine en sp echende E höhung diese G ößen bei den in de S ichp obe e laß en Mik oeinhei en und sons ige s uk u elle Ände ungen wie die demog aphische En wicklung du ch Ände ung de Fallgewich e zu be ücksich igen. Die dynamische Fo sch eibung e such dagegen die Biog aphien de in de S ichp obe e aß en Einhei en mi els s ochas ische Simula ion zu schä zen. Diese heo e isch be iedigende Fo sch eibungsme hode is ech au wendig. Sie e lang zudem eine Spezi ika ion on Ve hal ens unk ionen als Basis de Simula ion. Die Anwendung diese Technik is dann un e zieh ba , wenn Leis ungsansp üche (z. B. Ren e) un e such we den, die nich nu om gegen- wä igen Einkommen, sonde n auch om gesam en Lebens e lau abhängen. Fü jeden so o gesch iebenen Fall wi d dann de Leis ungsansp uch un e e schiedenen Va ian en be echne . Wenn alle benö ig en Me kmale zu Be echnung des T ans e ansp uchs in de S ichp obe e aß sind, können die in ein ache Weise zu Diskussion s ehenden Regelungen un e such we den. Diese Analysemöglichkei is ein en scheidende Vo eil in de P axis. In einem nächs en Sch i is zu simulie en, inwiewei die T ans e ansp üche auch a sächlich ealisie we den. Bekann lich machen nich alle Pe sonen ih e Ansp üche au T ans e leis ungen gel end. Die Höhe de Ausschöp ung schein bei e schiedenen T ans e leis ungen un e schiedlich zu sein. Sie häng insbe- sonde e ab on de Höhe des Ansp uchs und dem sozialen S igma, das mi dem Bezug e bunden sein kann. Ame ikanische Modelle be ücksich igen eilweise noch wei e e Ve hal eps e- ak ionen, wobei die Auswi kungen au das A bei sangebo im Vo de g und s ehen. Fü jede Mik oeinhei wi d geschä z , wie sich das A bei sangebo du ch die geände e T ans e leis ung e ände . G undlage sind ökonome ische Analysen. Wesen liches E gebnis neue e ame ikanische Un e suchungen schein jedoch zu sein, daß zwa ü Pe sonen im un e en Einkommensbe eich die E ek e signi ikan abe doch so klein sind, daß sie bei Kos enanalysen e nachlässig we den können3• Eine S udie on Me z4 au de Basis des sozio- ökonomischen Panels des SFB 3 /DIW komm ü den wich igen Teilbe eich de e hei a e en F auen zu eine ähnlichen Aussage. 3 Vgl. F. S. Le y, R. C. Michel, Wo k o wel a e: Howmuchgood will i do?, Ame ican Economic Re iew, Pape s and P oceedings, May 1986, S.401. 4 J. Me z, Das A bei sangebo e hei a e e F auen in de Bundes epublik Deu sch- land, Sonde o schungsbe eich 3, Mik oanaly ische G undlagen de Gesellscha spoli ik, A bei spapie N . 207, Sep embe 1986. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 118 Hennann Quinke E gebnis de bishe besch iebenen Sch i e is ein ü das Planjah ep äsen a- i es Mik oda en ile, das ü jede Mik oeinhei T ans e ansp üche un e e schiedenen Gese zes a ian en en häl . Du ch Auswe ung können dann die gesam en Kos en und die Meh - bzw. Minde ausgaben e mi el we den. Diese Modelle e assen na ü lich nu die E ek e de "e s en Runde". Indi ek e gesam wi scha liche E ek e wie e höh e Konsumausgaben und de en Wi kun- gen we den nich e aß . 2.4 Anwendung de mik oanaly ischen Simula ionsmodelle Was die Anwendung dieses Modell yps in de p ak ischen Regie ungsa bei angeh , so sind au dem Gebie de Analyse di ek e T ans e s die USA üh end. He o zuheben sind insbesonde e das Mic o Analysis o T ans e s o House- holds model (MATH), en wickel om p i a en Fo schungsun e nehmen Ma- hema ica Policy Resea ch, und das T ans e Income Model 2 (TRIM 2), en wickel im U ban Ins i u . In de Bundes epublik wi d diese Ansa z sei 1976/77 bei de Vo be ei ung on Gese zes o haben angewende . Hie sind insbesonde e das Wohngeldmodell im Bundesminis e ium ü Raumo dnung, Bauwesen und S äd ebau (BMBau) und das BA öG-Planungssys em (BAF- PLAN) im Bundesminis e ium ü Bildung und Wissenscha (BMBW) zu e wähnen. Die hie genann en deu schen Modelle wu den nich im minis e ialen Be eich en wickel , sonde n on Fo schungsein ich ungen -de Indus ieanlagen- Be iebsgesellscha (IABG) in O ob unn bzw. de Gesellscha ü Ma hema ik und Da en e a bei ung (GMD) in Sank Augus in. Auch die Wei e en wicklung und P lege e olg im Rahmen on Fo schungsau ägen in den beiden Ins i u ionen. 2.5 Das Wohngeldmodell Das Wohngeldmodell wi d nich kon inuie lich eingese z , sonde n nu zu V o be ei ung eine S uk u e o m des Wohngeldsys ems, wie sie zule z 1986 in K a a . Die G unds uk u des Modells is in Übe sich 1 da ges ell 5. Basis de neues en Ve sion des Wohngeldmodells is eine S ichp obe de Wohngeldemp änge aus dem Jah 1982. Diese wu de -im wesen lichen aus Da enschu zg ünden - om S a is ischen Bundesam au den S and on 1987 o gesch ieben. Angepaß wu den nu die. Einkommen, au eine Be ücksich i- gung on S uk u ände ungen is dabei e zich e wo den. 5 Indus ieanlagen-Be iebsgesellscha mbH, Anpassung on Wohngeldleis ungen, 4. Anpassung im Rahmen de Gese zesno elle 1986, Bea bei e : M. Wiesemann, Be ich an den Au aggebe , 1985. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Schä zung de Kos en des Familienlas enausgleichs 119 De Ansa z e wende also implizi die Hypo hese, daß die S uk u de Wohngeldemp änge 1987 nach Um ang und S uk u dem Emp änge k eis 1982 en sp ich , sieh man einmal on de Ta sache ab, daß du ch die un e s ell en Einkommenss eige ungen ode geände e Regelungen Haushal e ih en Ansp uch e lie en können. Insbesonde e kann nich abgeschä z we den, in welchem Um ang Haushal e einen neuen Ansp uch e we ben können ode wegen Au s ockung de Ansp üche diese e meh ausschöp en. Wenn es alle dings bei den un e such en Regelungen da um geh , Ansp üche zu be- sch änken, kann die alleinige Ve wendung on p ozeßp oduzie en Da en aus eichend sein6• Eine Haup au gabe de IABG is , die Wohngeld o mel so umzuges al en, daß sie eine sei s den o gegebenen poli ischen Ziel o gaben en sp ich und ande- e sei s die Kos en de Ände ung im o gegebenen Rahmen bleiben. Wich ig sind auch In o ma ionen übe die Ve eilung on Besse - und Schlech e s ellun" gen ("Winne - and Loose -Tables"). Bei den S uk u e o men wu de s e s e such , die Anzahl de Haushal e, die un e dem neuen Rech ss and gegenübe dem gel enden Rech schlech e ges ell sind, so ge ing wie möglich zu hal en. Die Ni eauschä zungen des Modells inden keinen di ek en Eingang in die Haushal splanung. Diese wi d nach den oben besch iebenen äl e en Ve ah en e s ell , wobei jedoch die Kos enschä zung de Ände ung aus den Modelle geb- nissen übe nommen wi d. 2.6 Das BAFPLAN-Sys em Das BAFPLAN-Sys em wi d schon sei 1977 im BMBW eingese z . Im Un e schied zum Wohngeldmodell ope ie es nich nu au eine S ichp obe de Leis ungsemp änge , sonde n die zug undeliegende S ichp obe um aß alle dem G unde nach BA öG-Be ech ig en ( gl. Übe sich 2). Kennzeichen de S ichp obe is , daß Einzelangaben de Ge ö de en und Nich -Ge ö de en un e schiedlich gewonnen wu den. Wäh end Angaben ü die Nich -Ge ö de en aus eine eigens du chge üh en E hebung gewonnen wu den, sind die Angaben de Ge ö de en eine S ichp obe aus den beim Ve wal ungs ollzug an allenden An ags- und Be echnungsda en. Im Rahmen de s a ischen Fo sch eibung wi d neben de Einkommensen - wicklung insbesonde e die Anzahl de Schüle und S uden en en sp echend in e nen P ognosen des BMBW o gegeben. Wie in ande en P ognosen wu de auch hie nich de sich 1985 abzeichnende Umb uch bei den S uden enzahlen ich ig e aß . Dies zeig deu lich, daß die Fo sch eibung eine wesen liche Fehle quelle sein kann. Die Ausschöp ung wi d nach empi isch e mi el en 6 Vgl. R. A. Kas en, F. J. Samma ino, Mic osimula ion in he O ice o income Secu i y Policy, 1977 -1984, Manusk ip 1984. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 126 Hennann Quinke 3.4 Disagg ega ion und In e pola ion Ausgangspunk de Gene ie ung is die aus de LS -S a is ik e ügba e TabelIie ung de Lohns eue p lich igen nach Höhe des B u olohns, S eue klas- se und Kinde zahl. Zu beach en is dabei, daß in den sog. "Doppel e diene "- S eue klassen bei Ve hei a e en de gemeinsame B u olohn e aß wi d. Diese Tabelle wi d nun nach de sozialen S ellung disagg egie , wobei zwischen Ve so gungsemp änge n, Beam en und sozial e siche ungsp lich igen A bei - nehme n (A bei e und Anges ell e) un e schieden wi d 14 . Dami s ehen -ge enn nach soziale S ellung, Lohns eue klasse und Kinde zahl (0, 1, 2, 3, 4 und meh ) -Schich ungen des B u olohns in 32 G ößenklassen zu Ve ügung. Da die S eue schuld eine nich linea e Funk ion des B u olohns is , üh jede disk e e App oxima ion de gla en Einkommens e eilung zu Ve ze ungen bei den Be echnungen de S eue schuld. Um diesen Fehle möglichs ge ing zu hal en, wu den die gegebenen Einkommensklassen in kleine e Klassen au ge- spal en. Dabei kann zunächs au ldeen de Spline-In e pola ion zu ückgeg i en we den. Die Spline-Ansä ze gehen da on aus, daß die zug undeliegende Ve eilung "gla " is . Die Sp ungs eIlen in den His og ammen sind also au die TabelIie- ung nach Einkommensklassen zu ückzu üh en. Die Vo gehensweise is nun, diese Fo m de gla en Ve eilung aus den gegebenen Da en zu schä zen. Die Anzahl de Pe sonen und die Du chschni seinkommen in eine en Einkom- mensklassen lassen sich dann du ch In eg a ion diese gla en Ve eilung bes immen. Die Spline-In e pola ion un e s ell zusä zlich, daß sich die gla e Ve eilung in jedem In e all de abellie en Ve eilung du ch Polynome app oximie en läß . Diese Polynome können on In e all zu In e all un e - schiedlich sein. Es wi d abe ge o de , daß die Polynome an den In e allg en- zen gla aneinande anschließen. Die Ve eilung soll also im gesam en De ini ionsbe eich di e enzie ba sein. Das bekann es e Ve ah en ha in diesem Zusammenhang Spahn en wickel . E geh on den kumulie en Häu igkei en aus, die du ch kubische Splines in e polie we den. Die Ve eilung selbs e gib sich dann du ch die e s e Ablei ung de App oxima ionspolynome ü die kumulie en Häu igkei en15• Dieses Ve ah en e we e jedoch nich die In o ma ionen übe die Einkommensdu chschni e in de abellie en Ve ei- lung. Dahe wu de ein modi izie es Ve ah en en wickel , das diese In o ma ionen be ücksich ig . Wi un e s ellen, daß sich die gla e Ve eilung in jedem In e all du ch Polynome d i en G ades da s ellen läß . Gegeben sei eine Lohn e ei- lung mi n In e allen, go, ... , gn seien die n + 1 In e allg enzen, h; die Anzahl 14 Zum Ve ah en gl. G. Gya as. H. Quinke. a.a.O., S. 77 . 15 Vgl. P. B. Spahn. Die Bes eue ung ... , a.a.O. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Schä zung de Kos en des Familienlas enausgleichs 127 de Lohns eue p lich igen in In e all i, und d; de Du chschni slohn m In e all i. Wi suchen ü jedes In e all i ein Polynom: Diese Polynome müssen na ü lich die Da en ep oduzie en. Die sich e geben- de Anzahl de Lohns eue p lich igen und die Lohnsumme muß mi den Angaben übe eins immen. Dahe ha zu gel en: g, S /;(x)dx=h; i=l, ... ,n gi -1 sowie g, S x/;(x)dx=h;d; i=l, ... ,n Schließlich o de n wi , daß die sich e gebende Ve eilung gla is . An den In e allg enzen müssen also die We e und e s en Ablei ungen "benachba e " Polynome übe eins immen. /;(g;) =/;+ l(g;) i= 1, ... , n-l /;' (g;) = /;'+ 1 (g;) i = 1, ... , n -1 Wei e hin o de n wi , daß die Ablei ungen an de obe en und un e en G enze e schwinden. Dies is eine ehe echnische Annahme. {(go)=O :(g.) =0 Du ch Aussch eiben sieh man di ek , daß die angegebenen Bedingungen 4n linea e Gleichungen in den unbekann en 4 n Polynomkoe izien en a~ da s ellen. Dieses Gleichungssys em is lösba . Die Spline-In e pola ion ha einen Nach eil. Sie kann zu Schwingungen im Ve lau de Ve eilung üh en, die in de gegebenen Tabellie ung nich beobach ba wa en. Um dieses in manchen Fällen au e ende E gebnis zu e meiden, wu de ein ehe heu is isches Ve ah en zu Gewich sabspal ung en wickel , das au de i e a i en lokalen Glä ung des His og amms be uh 16 • Es wu de in solchen Fällen angewende , in denen die Spline-In e pola ion zu unplausiblen Schwingungen üh e. Das E gebnis de In e pola ion is eine Schä zung de den Tabellen zug unde- liegenden gla en Ve eilung. Ausgehend on diese Schä zung konn en die o gegebenen G ößenklassen in eine e Klassen au gespal en we den. Danach wu den die so disagg egie en Tabellenzellen als Du chschni s älle in e p e- ie . und in die Fo m eines Mik oda en iles übe agen. Die Fallgewich e en sp echen den Zellenbese zungen, die ausgewiesenen Va iablenwe e sind die 16 Vgl. G. Gya as, H. Quinke, APF ... , a.a.O., S.72 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 128 Hennann Quinke zugehö igen Me kmalskombina ionen de Zelle. Die so e zeug e Da ei en häl A bei nehme . Sie wi d e gänz du ch eine Da ei mi Beziehe n on Lohnein- kommen, die zwa in de ES -S a is ik, abe nich in de LS -S a is ik e aß sind, sowie S eue p lich igen, die keine Einkün e aus unselbs ändige A bei beziehen (Selbs ändige). Hie wu de die Schich ung nach G ößenklassen de Einkün e- ge enn nach Familiens and und Anzahl de Kinde -eben alls in e polie , be o nach dem besch iebenen Ve ah en Du chschni s älle gene ie wu den. 3.5 E gänzung de Da ei um wei e e Me kmale Die bishe igen Me kmale sind nich aus eichend, um Kos enschä zungen du chzu üh en. Insbesonde e müssen bei Lohns eue p lich igen die Einkün e aus ande en Einkun sa en, die hie nu zusammenge aß be ach e we den, bei Ehega en mi beide sei igem B u olohn die Au eilung des B u olohns au die Ehega en (die S a is ik weis nu den gemeinsamen Lohn aus), die ausgeglichenen Ve lus e sowie das Al e und die Ausbildung de Kinde geschä z we den. G undlage de Schä zungen sind K euz abellie ungen zwischen schon e aß- en Me kmalen und den zu schä zenden Me kmalen. Zu Ve meidung de kombina o ischen Explosion müssen hie Me hoden de kon ollie en s ocha- s ischen Simula ion angewende we den. In wich igen Fällen sind diese K euz abellen nich e ügba . Sie müssen aus den o handenen Angaben geschä z we den. Dies i zu au den Zusammen- hang zwischen B u olohn und üb igen Einkün en und die Au eilung des B u olohns au die Ehega en in den S eue klassen Ill/V und IV /IV. Die Vo gehensweise sei am Beispiel de Au eilung des gemeinsamen B u o- lohns e läu e . Die LS -S a is ik weis bei den S eue klassen Ill/V und IV /IV nu den gemeinsamen B u olohn aus. Fü eine möglichs gen aue Nachbildung de Bes eue ung und de T ans e leis ungen is ein ge enn e Nachweis des B u olohns de Ehega en e o de lich. Ve ügba sind eine K euz abellie ung des B u olohns de Ehega en,jedoch nich ge enn nach S eue klasse I1I/V und IV /IV, eine Schich ung de Löhne de Ehemänne bei Doppel e diene n, eine Schich ung de Löhne bei Ehe auen bei Doppel e diene n, eine Schich ung des gemeinsamen B u olohns, ge enn nach den beiden S eue klassen I1I/V und IV /IV. Es wä e siche lich alsch, nu die K euz abellie ung des B u olohns bei Doppel e diene n zu Au eilung des B u olohns zu e wenden. Die dadu ch OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 Schä zung de Kos en des FamiJienlas enausgleichs 129 implizie e Annahme eine gleichen Au eilung in den S eue klassen 111/ Y und IV /IV i nich zu. Die S eue klasse III/V is ge ade ü solche Fälle güns ig, bei denen ein Ehega e deu lich wenige e dien als de ande e, die S eue klasse IV /IV is bei e wa gleichem B u olohn o eilha . Die g undlegende Annahme bei de Schä zung is , daß die S eue klasse a ional gewähl wi d, also die Ehega en jene S eue klassen wählen, welche die Lohns eue im Rahmen des Quellenabzugs minimie . Im einzelnen wi d wie olg o gegangen. Aus den 32 Einkommensklassen de LS -S a is ik we den du ch D ei eilung de In e alle 96 Einkommenswe e bes imm . Als We wi d jeweils de Mi elpunk de einen In e alle gewähl . Aus diesen Einkommenswe en we den 96 x 96 = 9216 hypo he ische Fälle e zeug , die alle bei diesen Einkommenswe en möglichen Kombina ionen de Einkommen abdecken. Dann we den en sp echend de Ve eilung in de LS - S a is ik diesen Fällen Kinde -Zahlen s ochas isch zugewiesen. Fü jeden diese Fälle wi d dann un e Ausnu zung de Fo de ung nach a ionale Wahl de S eue klasse die S eue klassenkombina ion bes imm , welche den Quellenabzug minimie . Schließlich wi d jedem Fall ein Gewich on eins zugewiesen. In einem le z en Sch i wi d dann mi "i e a i e p opo ional i ing" das so gene ie e File an die oben angegebenen Tabellen angepaß . Diese Me hode bes imm die neuen Gewich e gni so, daß de In o ma ionsgewinn I gni . In(gni) i un e de Res ik ion de gegebenen Tabellenwe e minimie wi d. Du ch Auszählen des Files kann dann di e enzie nach den beiden Lohn- s eue klassen eine Ve eilung des An eils de Ehe au am gemeinsamen B u o- lohn e mi el we den. Bei de Schä zung des Zusammenhangs zwischen B u olohn und üb igen Einkün en wu de ein ähnliches Ve ah en angewende . Nu konn e au eine Ve hal ensannahme e zich e we den. 3.6 P obleme Ein wesen liches P oblem bei diesem Ansa z is , daß die Modelle gebnisse - e wa im Un e schied zu den BAFPLAN-Schä zungen - nu eingesch änk übe p ü we den können. Die zen ale E gebnis a iable des Modells is die en s ehungsmäßige a i liche Einkommens eue in einem bes imm en Jah . Diese G öße wi d nu im Rahmen de LS /ES -S a is ik alle d ei Jah e e hoben. Fü das Jah 1980 be ug die Abweichung des Modells bei diese Va iablen 1,6 .H. Daneben e geben sich schwie ige P obleme bei de Fo sch eibung de Gewinneinkün e. Die in de Volkswi scha lichen Gesam echnung ausgewie- senen Gewinne sind wegen de un e schiedlichen Konzep e nu ein unzu eichen- de Indika o ü die s eue lich ele an e Gewinnen wicklung. 9 Sch i en d. Ve eins . Socialpoli ik 175 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30 130 Hennann Quinke Mi dem hie besch iebenen Ansa z we den sowohl im BMF als auch im BMJFFG die Ni eaus de implizi en T ans e s geschä z , in dem in eine Modell echnung gel endes Rech und Weg all de Ve güns igung e glichen wi d. In den Sozialbe ich en we den diese G ößen einzeln au ge üh und addie , um so zu eine Abschä zung de gesam en implizi en T ans e s zu gelangen. Diese Da s ellung wi d auch eilweise in de Li e a u übe nommen 17. Die Zusammen assung is p oblema isch, da In e ak ionse ek e übe sehen we den. Falls z. B. das Ehega enspli ing en äll , wi d sich die di ek e S eue - p og ession ü Ehepaa e d as isch e schä en -bei Allein e diene n e dop- peln - und dahe we den sich zwangsläu ig die Kos en de Kinde eibe äge e höhen. 4. Abschließende Beme kungen Be ach e man die le z en Jah e, so ha de Einsa z neue me hodische Ansä ze zu Analyse amiliale T ans e s in de planenden Ve wal ung de Bundes epublik deu lich zugenommen. Sie wu den eilweise zu einem selbs e - s ändlichen A bei sins umen . Die ühe häu ig zu beobach ende Scheu, DV- ges ü z e Ve ah en einzuse zen, schwinde . Doch die Minis e ialbü ok a ie e häl sich beim Einsa z neue Me hoden ande s als die Fo schung. Ande e als die he geb ach en Techniken we den nich p imä deshalb übe nommen, weil sie un e heo e ischen Gesich spunk en übe legen sind. Sie inden dann Akzep anz, wenn die bishe igen Analysen "im Hause" als unzu eichend angesehen we den ode dami das poli ische Du chse zungs e mögen e höh wi d. Da on zu un e scheiden is die Ve gabe on Fo schungsgu ach en, on denen ge ade de Einsa z des neu es en Ins umen a iums ge o de wi d. Insgesam gesehen is jedoch die me hodische Un e s ü zung on Analysen bei de Gese zes o be ei ung -besonde s im s eue lichen Be eich de Familienpoli ik -im Ve gleich zu den Ve einig en S aa en bishe ge ing. Eine undamen ale S eue e o m, wie sie in den USA disku ie und eilweise ealisie wu de, wü de hie zu e heblichen Analysep oblemen üh en. 17 Vgl. A. B. P a . M. Ke sch ei e . Die Familie im Um e eilungsp ozeß: Mone ä e Leis ungen ü Ehega en und Kinde , in: F. X. Kau mann, S aa liche Sozialpoli ik und Familie, München und Wien 1982, S. 153. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-46432-6 | Gene a ed on 2023-01-16 12:48:30