Integration der Entwicklungsländer in eine instabile Weltwirtschaft – Probleme, Chancen, Gefahren
Abstract
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on U , Win ied (Ed.)
Book
In eg a ion de En wicklungslände in eine ins abile
Wel wi scha – P obleme, Chancen, Ge ah en
Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No. 90
P o ided in Coope a ion wi h:
Ve ein ü Socialpoli ik / Ge man Economic Associa ion
Sugges ed Ci a ion: on U , Win ied (Ed.) (1976) : In eg a ion de En wicklungslände in eine
ins abile Wel wi scha – P obleme, Chancen, Ge ah en, Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik, No.
90, ISBN 978-3-428-43721-4, Duncke & Humblo , Be lin,
h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4
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Sch i en des Ve eins ü Socialpoli ik
Gesellscha ü Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 90
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
SCHRIFTEN
DES
VEREINS
FöR
SOCIALPOLITIK
Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en
Neue Folge Band 90
In eg a ion de En wicklungslände
in eine ins abile Wel wi scha -
P obleme, Chancen, Ge ah en
DUNCKER
&
HUMBLOT
I
BERLIN
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
In eg a ion de
En wicklungslände
in
eine
ins abile
Wel wi scha -
P obleme, Chancen, Ge ah en
Von
Michael
Bohne ,
Jü gen
B.
Donges,
Hans.JÜ gen
Ha bo h,
Willy
K aus,
Ka l
Wol gang
Menck,
He mann
Sau e ,
Ch is ian
Uhlig,
Ho s
Wiesebach
He ausgegeben
on
Win ied
on
Ud
DUNCKER
&
HUMBLOT
/
BERLIN
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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CIP-Ku z i elau nahme
de
Deu schen
Biblio hek
In eg a ion de En wicklungslände in eine
in-
s abile Wel wi scha :
P obleme,
Chancen,
Ge-
ah en
J
on
Michael
Bohne
...
H sg.
on
Win-
ied
on
U .
-
1.
Au l.
-
Be lin
:
Duncke
und
Humblo ,
1976.
(Sch i en
des
Ve eins
ü
Socialpoli ik,
Ge-
sellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissen-
scha en
: N.
F.
;
Bd.
90)
ISBN
3-428-03721-9
NE
:
Bohne ,
Michael
[Mi a b.]
;
U ,
Win ied
on
[H sg.]
Alle
Rech e
o behal en
©
1976
Duncke
&
Humblo ,
Be lin
41
Ged uck
1976
bei
Be line
Buchd ucke ei
Union
GmbH.,
Be lin
61
P in ed
in
Ge many
ISBN
3
428
03721
9
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Vo wo
De
olgende
Band
en häl
die
Re e a e
de
Jah es agung
1975 des
Auschusses
En wicklungslände
de
Gesellscha
ü
Wi scha s-
und
Sozialwissenscha en (Ve ein
ü
Socialpoli ik),
die
am
28./29.
11.
1975
in
F ank u
s a and.
En sp echend
dem
Gesam hema
de
Tagung
"In e-
g a ion
de
En wicklungslände
in
eine
ins abile
Wel wi scha
-
P o-
bleme, Chancen,
Ge ah en"
wu de
zunächs
de
F age
nachgegangen,
ob
ü
die
En wicklungslände
eine
s ä ke e
In eg a ion
in
die
Wel -
wi scha
übe haup
e s ebenswe
sei.
Du ch
die
Ve wendung
des
Beg i es
"In eg a ion"
mi
seinem
posi i
we enden
Gehal
wi d
dies
be ei s
implizi
o ausgese z ,
wäh end
aus
de
Sich
iele
En wick-
lungslände
eine solche
In eg a ion
als
wei e e
Akzen uie ung
eine
"En wicklung
de
Un e en wicklung"
in e p e ie
wi d.
Die
dami
angesp ochenen
Thesen
de
Dependenz heo ie
wu den
on
Sau e
in
einem
einlei enden
Re e a
analysie ,
mi
dem
E gebnis,
daß
nu
ein
Teil
diese
Thesen,
und
auch
diese
nu
in
ela i ie e
Fo m,
Ansp uch
au
Gül igkei
e heben
können.
In
einigen
Fällen
sp ich
ieles
da ü ,
daß
die
posi i en
E ek e
des
in e na ionalen
Han-
dels
ode
on
Di ek in es i ionen
in
En wicklungslände n
die
on
de
Dependenz heo ie
in
den
Vo de g und
ges ell en
nega i en
E ek e
übe wiegen,
in
ande en
Fällen
en ziehen
sich
die
on
de
Dependenz-
heo ie
au ges ell en
Thesen
eine
empi ischen
Ve i izie ung.
Am
Beispiel
de
F anc-Zone
ging
Uhlig
de
F age
nach,
inwiewei
eine
mone ä e
In eg a ion
zwischen
En wicklungslände n
un e
Be ei-
ligung
des
ehemaligen
Mu e landes
Vo eile
ode
Ge ah en
mi
sich
b ing .
Nach
de
Dependenzschule
hä e
man
e wa en
müssen,
daß
bei
de
noch
nich
öllig ollzogenen
in e nen
In eg a ion
diese
Lände
ein
solche
Zusammenschluß
übe wiegend
zu
nega i en
Konsequenzen
üh .
Auch
hie
ließ
sich
ein
eindeu iges
Übe wiegen
de
Nach eile
übe
die
Vo eile
de
In eg a ion
nich
nachweisen.
In
einem
wei gehend
heo e ischen
Re e a
wu den
on
Ha bo h
die
An o de ungen
an
eine
e idie e
In eg a ions heo ie
ü
En wicklungs-
lände
un e such .
Ausgehend
on
de
adi ionellen
In eg a ions heo ie
on
Vine , Meade,
Lipsey
u. a.
wu de
zunächs
die
K i ik
on
Balassa
und
Linde
an
de
Rele anz
diese
Theo ie
ü
die
En wicklungslände
nach ollzogen,
die
da au
hinausläu ,
daß
es -
im
Gegensa z
e wa
zum
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6 Vo wo
Nachk iegseu opa
-
ü
die
En wicklungslände
nich
au
die
bes mög-
liche
Alloka ion
de
o handenen
Ressou cen
sonde n
au
die
En wick-
lung
eben
diese
Ressou cen
selbs
ankomm .
Da
egional
beg enz e
In eg a ionsgebilde
hie zu
nu
einen
beg enz en
Bei ag
leis en
können,
wi d
le z lich
die
E a bei ung
eines
Lei bildes
ü
eine
oll
in eg ie e
Wel wi scha
ge o de ,
eine
Fo de ung,
die,
wie
das
Re e a
zeig , sich
nu
schwe
ope a ionalisie en
und
siche noch
schwe e
e üllen
läß .
Als
Beispiel
ü
eine
wei gehend
au ozen ie e
En wicklung
wu de
on
K aus
die
En wicklung
in
de
Volks epublik
China
o ge agen.
Dabei
wu den
o
dem
Hin e g und
de
insgesam
eind ucks ollen
En -
wicklung
de
landwi scha lichen
und
indus iellen
P oduk ion,
de
i: umlichen
Ve eilung
sowie
de
Di e si izie ung
de
chinesischen
Wi -
scha
die
einzelnen
Phasen
mi
ih en
un e schiedlichen
S a egien
he -
am:gea bei e .
Als
besonde es
Me kmal
wu de
au gezeig ,
daß
in
de
Volks epublik
China
eine
Kombina ion
on
zen alen,
lokalen
und
einzelwi scha lichen
Planungsak i i ä en
ge unden
wu de,
die
an-
scheinend
be iedigend
unk ionie ,
ohne
daß
es
au g und
de
zugäng-
lichen
In o ma ionen
möglich is ,
das
Zusammenspiel
im
einzelnen
au -
zuzeigen.
Die
die
Teilnehme
de
Tagung
b ennend
in e essie ende
F age
nach
eine
übe agba kei
des chinesischen Modells
wu de
om
Re e en en
skep isch
beu eil .
De
le z e
Teil
de
Tagung
wa
ak uellen
P oblemen
de
Wel wi -
schag
und
ih e
Auswi kung
au
die
En wicklungslände
gewidme .
E
wu d
~
eingelei e
du ch
eine
Un e suchung
on
Bohne
übe
die
Aus-
wi kl
aigen
de
Ene gie e eue ung
au
die
G uppe
de
"Mos
Se iously
A e,
ed
Coun ies"
.
Anhand
eines
aus üh lichen
s a is ischen
Ma e ials
wu d
~n
die
Realeinkommens e lus e
diese
Lände
he ausgea bei e ,
die
in
ielen
Fällen
so
g oß
wa en,
daß
sie
nich
du ch
einen
ge inge en
Konsum
au ge angen
we den
konn en,
sonde n
sich auch
in
e minde -
en
In es i ionen
niede schlugen
und
dami
au
länge e
Sich
das
Wachs-
um
de
be e enden
Lände
beein äch ig en.
li i
den
an
die
Ad esse
de
Indus ies aa en
und
de
Gewinne
aus
dei
E döl e eue ung
ge ich e en
Au o de ungen
de
Ve ein en
Na-
im
en
zu
Un e s ü zung
de
MSA-Lände
se z e
sich Menck
in
einem
Ko
~e e a
auseinande .
T o z
des
um ang eichen
Ka aloges
de
be ei s
lau .
~nden
und
de
da übe
hinaus
ge o de en
Maßnahmen
blieben
Zwei el
an
de
Angemessenhei
de
Hil e,
gemessen
am
Um ang
des
P oblems.
Dil
Fo de ungen
de
En wicklungslände
nach
eine
neuen
Wel wi -
scha so dnung
wu den
on
Donges
eine
k i ischen
Analyse
un e zo-
gen.
Haup eno
dieses
Re e a es
wa
ein
Plädoye
ü
eine
Ablehnung
di igis ische
Eing i e
und
eine
en schiedene
Hinwendung
zu
ma k -
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Vo wo 7
wi scha lichen
P inzipien,
wobei
die
Chance
ü
die
En wicklungs-
lände
in
de
konsequen en
Übe lei ung
des
Sys ems
komplemen ä e
A bei s eilung
in
eines
subs i u i e
A bei s eilung
gesehen
wu de.
Fü
die
Indus ielände
bedeu e
dies eine
Abkeh
on
jede
A
P o ek-
ionismus
und
die
bewuß e
Hinnahme
s uk u elle
Anpassungen.
Inwiewei
die
En wicklungspoli ik
de
Bundes epublik
Deu schland
den
Fo de ungen
de
En wicklungslände
Rechnung
äg ,
wu de
on
Wiesebach
in
einem
abschließenden
Re e a
un e such .
In
diesem
Bei ag
wu de
die
g undsä zliche
Posi ion
de
Bundes egie ung
deu -
lich, die
die
zunehmende
Bedeu ung
de
Handels-
und
Wäh ungspoli ik
ü
die
En wicklungslände
du chaus
ane kenn ,
in
de
Gesam hei
de
on
diesen
ge o de en
Maßnahmen
jedoch
kein
geeigne es
Mi el
zu
Lösung
de
ans ehenden
P obleme
sieh .
Aus üh lich
wu den
die
Gegen-
o schläge
de
Bundes egie ung,
wie
e wa
ein
modi izie es
Sys em
de
Expo e löss abilisie ung,
da ges ell .
Die
in
dem
Gene al hema
ges ell e
F age,
ob
bei
eine
s ä ke en
In-
eg a ion
in
die
du ch
Ins abili ä
gekennzeichne e
Wel wi scha
Chan-
cen
ode
Ge ah en
ü
die
En wicklungslände
übe wiegen,
konn e
die
Tagung
-
wie
zu
e wa en
wa
-
nich
eindeu ig
bean wo en.
All-
gemein
übe wog
die
Au assung,
daß
on
de
Dependenzschule
die
ne-
ga i en
Aspek e
de
"wel wi scha lichen
A bei s eilung"
übe be on
we den
(was
eine
g undsä zliche
Ane kennung
eines Teils
de
K i ik
keineswegs ausschließ ).
An
de
allgemeinen
Übe agba kei
de
on
de
Volks epublik
China
mi
E olg
p ak izie en
En wicklung
aus
eige-
ne
K a
wu den
e ns zunehmende
Zwei el
geäuße .
Die
Fo de ung
de
En wicklungslände
nach
eine
wel wei en
Um e eilung
du ch
di ek e
Eing i e
dü e
poli isch
kaum
du chse zba
sein,
ganz
abgese-
hen
da on,
daß
es als
zweiielha
angesehen
we den
muß,
ob
au
diese
Weise
übe haup
eine
daue ha e
Besse s ellung
de
En wicklungslän-
de
e eich
we den
kann.
Ande e sei s
sind
jedoch
auch
Zwei el
an
de
au
s ä ke e
In eg a ion
de
En wicklungslände
in
die
Wel wi scha
abzielenden
"ma k wi scha lichen
Lösung"
angeb ach .
Abgesehen
on
de
poli ischen
Du chse zba kei
de
dami
ü
die
Indus ielände
e bundenen
S uk u anpassung,
ag
es sich, ob
die
on
einigen
En -
wicklungslände n,
o
allem
Os asiens
und
La einame ikas,
mi
E olg
ollzogene
Hinwendung
zu
eine
subs i u i en
A bei s eilung
on
de
Meh zahl
de
En wicklungslände
nach ollzogen
we den
kann.
Au
jeden
Fall
e s ä k
sich
de
Eind uck,
daß
das,
was
den
En wicklungs-
lände n
au
dem
Gebie
de
En wicklungs-,
Handels-
und
Wäh ungs-
poli ik
angebo en
wi d,
ü
eine
g undsä zliche
Wende
zum
Besse en
nich
aus eich ,
zumindes
nich
ü
die
Lände ,
die
die
Leid agenden
de
E döl e eue ung
und
de
dadu ch
ausgelös en
E ek e
sind.
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14
Hennann
Sau e
wenn
du ch
die
außenwi scha lichen
Beziehungen
eine
gegensei ige
Beein lussung
de
En wicklung
alle
Pa ne lände
zus andekomm
5•
5.
In
de
Außenhandelsli e a u
is
sei
J.
S ua
Mill
seh
iel
Mühe
da au
e wand
wo den,
die
genauen
Bedingungen
ü
das
Ein e en
de
en wicklungs ö de nden
Wi kungen
des
Außenhandels
zu
klä en.
Die
im
Rahmen
außenhandels heo e ische
Modelle
o genommene
Be-
weis üh ung
is
dabei
um
so
s ingen e ,
je
wi klichkei s emde
die
gemach en
Annahmen
sind.
Fü
die
hie
ges ell en
F agen
sind
solche
Modellübe legungen
wenig
hil eich.
Hie
soll
ielmeh
nach
den
gene-
ellen
ealen
Bedingungen
ü
das
Ein e en
en wicklungs ö de n-
de
Wi kungen
des
Außenhandels
ge ag
we den.
Dabei
wi d
es nich
meh
möglich sein,
die
Vo eile
des
F eihandels
zwingend
zu
beweisen.
Es
kann
lediglich
on
de
du ch
his o ische
E ah ungen
und
heo e-
ische
E kenn nisse
beg ünde en
Ve mu ung
gesp ochen
we den,
daß
eie
außenwi scha liche
Beziehungen
die
En wicklung
eines
Landes
ö de n.
2.
Allgemeine
Bedingungen ü das Ein e en
de en wicklungs ö de nden Wi kungen
a)
Bedingungen
in e na ionale
A
6.
Als
1.
in e na ionale
Bedingung
ü
das
Ein e en
na ionale
En -
wicklungse ek e
wi d
hie
die
Gegensei igkei
on
Libe alisie ungs-
maßnahmen
in
En wicklungslände n
und
Indus ielände n
angesehen.
Im
Blick
au
das
"Unabhängigkei sziel"
is
diese
Bedingung
unmi elba
einleuch end.
Alle
Maßnahmen,
mi
denen
ein
Land
seine
außenwi -
scha lichen
Beziehungen
libe alisie ,
machen
die
Wi scha
dieses
Lan-
des
an ällige
ü
ex e ne
Impulse
wie
Mengen-
und
P eisände ungen
de
au
dem
Wel ma k
gehandel en
Gü e ,
in e na ionale
Kapi al-
s öme,
Ände ungen
de
P oduk ions echniken
und
de
Konsumen en-
p ä e enzen
in
ande en
Lände n
usw. Deshalb
wi d
ein
Land
nu
dann
"unabhängig"
im
eingangs
de inie en
Sinne
bleiben
können,
wenn
zugleich
mi
de
Besei igung
eigene
Handelshinde nisse
auch
seine
wich igs en
Handelspa ne
ih e
außenwi scha lichen
Beziehun-
gen
libe alisie en.
Die
genann e
Bedingung
is
auch
im
Blick
au
das
5
Es
is
in
diesem
Zusammenhang
beme kenswe ,
daß
die
deu schen
Na-
ionalökonomen
des
19.
Jah hunde s,
die
man
mi
einem
gewissen
Rech
als
die
"En wicklungs heo e ike "
de
damaligen
Zei
bezeichnen
könn e,
seh
s a k
die
Ausgewogenhei
na ionale
Mach posi ionen
als
Vo ausse zung
ü
einen
p ospe ie enden
Außenhandel
be on en.
Nach
Max
Se ing
e mag
ein
eie
Außenhandel
e s
dann
den
wi scha lichen
In e essen
de
Na ionen
zu
en sp echen,
wenn
sich
"gleichmäßig
ausges a e e
und
gleich
s a ke
S aa-
en
au
de
E de
gegenübe s ehen"
(Se ing, M.:
Ag a -
und
Indus ies aa ,
in:
Els e ,
L. (H sg.):
Wö e buch
de
Volkswi scha ,
3.
öllig
umgea bei e e
Au lage.
Band
1,
Jena,
1911, S.
48
-
54,
S.
53).
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
In eg a ion
in
in e na ionale
Gü e -
und
Fak o s öme
15
Wachs u nsziel
on
Bedeu ung.
De
einsei ige
Abbau
on
Handelshin-
de nissen
wü de
nu
dann
das
Realeinkommen
eines
Landes
e höhen,
wenn
dieses
Land
inmi en
eine
Wel
öllig
eien
Außenhandels
seine
Binnenwi scha
om
Spiel
in e na ionale
Ma k k ä e
isolie
gehab
hä e.
In
eine
Wel
un olls ändigen
We bewe bs,
ex e ne
E ek e
au
na ionale
und
in e na ionale
Ebene
und
zahl eiclle
Res ik ionen
a i ä e
und
nich - a i ä e
A
is
es
dagegen
keineswegs
siche ,
ob
sich
das
Realeinkommen
eines
Landes
als
Folge
eines
einsei ig
o ge-
nommenen
Abbaus
on
Handelshinde nissen
e höh
6•
Es
is
du chaus
möglich,
daß
in
diesem
Fall
die
Expo e
in olge
de
beg enz en
Aus-
landsnach age
wenige
s a k
zunehmen
als
die
Impo e
und
die
Zah-
lungsbilanz
nu
um
den
P eis
eine
" e ms
o
ade"-Ve schlech e ung
und
dami
eine
Wachs umsminde ung
ausgeglichen
bleib 7.
7.
Als
2.
in e na ionale
Bedingung
kann
un e
bes imm en
Vo ausse -
zungen
die
S abilisie ung
de
Expo e löse
im
P imä gü e handel
ange-
sehen
we den.
Empi ische
Un e suchungen
lassen
es
zwa
aglicll
e -
scheinen, ob
das
Ausmaß
de
Ins abili ä
ein
besonde es
P oblem
de
En wicklungslände
da s ell
8•
Die
Ins abili ä
schein
zudem
p imä
du ch
in e ne
Fak o en
e umach
zu sein, so
daß
eine
In eg a ion
in
die
Wel mä k e
ehe
zu
S abilisie ung
als
zu
Ins abili ä
bei äg
9•
E ns -
ha e
P obleme
e u sachen
ins abile
Expo e löse
abe
do ,
wo
die
zu
Anpassung
de
P oduk ionskapazi ä
an
e ände liche
Expo p eise
e -
o de lichen
Zei äume
länge
sind
als
die
Pe ioden
gleichge ich e e
P eisbewegungen
au
den
Wel mä k en
und
wo
dadu ch
zyklische
Ma k bewegungen
ausgelös
we den.
Dies
is
besonde s
bei
einigen
Ag a p oduk en
de
Fall
(z.
B. Ka ee,
Na u kau schuk,
Kakao).
Da
in
diesen
Fällen
häu ig
na ionale
S abilisie ungsbemühungen
wenig
e -
olg eich sind,
we den
in e na ionale
Ak ionen
wie
Wa enabkommen,
"bu e
s ocks",
Ausgleichs inanzie ungen
usw.
no wendig,
die die
Risi-
ken
eine
Expo spezialisie ung
e inge n
und
eine
geo dne e
s uk u-
elle
Anpassung
an
lang is ige
P eisände ungen
e leich e n.
In
diesen
G Vgl.: Meade,
J.
E.:
T ade
and
Wel a e, London usw.,
1955,
Kapi el 3I.
7 Die Möglichkei eines En wicklungslandes, du ch einsei ige
Expo es ik-
ionen gegenübe den Indus ielände n seine Wohl ah zu e höhen,
s ell
die genann e Bedingung nich g undsä zlich in F age. Nu
ü
wenige
En -
wicklungslände is die
da ü
no wendige Op imalzollsi ua ion gegeben,
und
selbs
im
Fall de E dölexpo lände is mi el-
und
lang is ig
mi
eine
Schwächung des Angebo smonopols du ch E schließung
neue
Ene giequellen
zu echnen. (Zu Diskussion on Impo es ik ionen
s.
S.
18.)
8
Mac
Bean,
A. 1.: Expo Ins abili y and Economic De elopmen , London,
1966.
9
Ma hieson,
D.,
Mc.
Kinnon,
R.:
Ins abili y
in
Unde de eloped Coun ies:
The Impac o
he
In e na ional Economy (mi neo.), Feb .
1972,
zi ie nach:
Diaz-Alejand o,
C.:
Las poli icas de come cio ex e io y el desa ollo econo-
mieo, FEDESARROLLO, Bogo ä,
1974
(mimeo.), S.
37.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
16
He mann
Sau e
Fällen
kann
on
in e na ionalen
Ak ionen
zu
Expo e löss abilisie ung
als
eine
En wicklungsbedingung
gesp ochen
we den.
8.
Als
"unech e
in e na ionale
Bedingung"
ü
das
Ein e en
en wick-
lungs ö de nde
Wi kungen
des
Außenhandels
wi d
die
Un e ände -
lichkei
ode
die
Ve besse ung
de
"commodi y
e ms
o ade"
eines
Lan-
des
e s anden.
Dies
kann
wie
olg
beg ünde
we den.
E s ens
e gib
de
Hinweis
au
die
angebliche
säkula e
Ve schlech e ung
de
Aus-
ausch e häl nisse
on
Rohs o en
gegenübe
Indus iewa en
kaum
b auchba e
Anhal spunk e
ü
die
en wicklungspoli ische
S a egie
eines
einzelnen
Landes.
Die
Behaup ung
eine
lang is igen
Ve schlech e ung
de
Aus ausch e häl nisse
ü
Rohs o e
is
s a is isch
kaum
gesiche ,
und
in
dem
Zei aum,
ü
den
sich
sinn olle
Zei eihen
au s ellen
lassen,
haben
sich
die
Aus ausch e häl nisse
einzelne
Rohs o e
gegenübe
einem
ausgewähl en
Bündel
on
Indus iee zeugnissen
öllig
un e -
schiedlich
en wickel .
Zwei ens
muß
selbs
die
Ta sache,
daß
sich
die
"commodi y
e ms
o
ade"
ü
die
Expo p oduk e
eines
Landes
e -
schlech e n,
keineswegs
bedeu en,
daß
sich
dieses
Land
on
seinen
na ionalen
En wicklungszielen
en e n .
So e n
es
diesem
Land
geling ,
du ch
P oduk i i ä ss eige ungen
im
Expo sek o
und
du ch
eine
men-
genmäßige
Auswei ung
de
Expo e
die
" ac o al
e ms
o
ade"
bzw.
die
"income
e ms
o
ade"
zu
e besse n,
is
die
In eg a ion
in
die
wel wi scha liche
A bei s eilung
o z
sinkende
"commodi y
e ms
o
ade"
on
Vo eil
lO
•
D i ens
gehö en
Ände ungen
de
Aus ausch e -
häl nisse
zum
no malen
E scheinungsbild
wachsende
Wi scha en.
Nich
diese
Ände ungen,
sonde n
die
unzu eichenden
Anpassungen
da an
s ellen
das
eigen liche
P oblem
da .
Was
als
"unech e
in e na io-
nale
Bedingung"
bezeichne
wu de,
is
deshalb
im
Ke n
eine
na ionale
Bedingung
ü
das
Ein e enen wicklungs ö de nde
Wi kungen
des
Außenhandels
(Flexibili ä
de
P oduk ionss uk u )11.
b)
Bedingungen
na ionale
A
9.
Die
1.
Bedingung
na ionale
A
ds
die
E izienz
de inländischen
Alloka ionsmechanismen
in
de
Ve olgung
des gesam wi scha lichen
10 Na ü lich
läß
sich a gumen ie en, daß
de
Außenhandel
in
diesem Fall
bei
kons an en
"commodi y
e ms
o
ade"
noch
o eilha e
wä e. Doch
dies hieße den Ve gleich
mi
eine hypo he ischen Si ua ion ans ellen,
wäh-
end
de
ele an e
Ve gleich zwischen den a sächlichen Si ua ionen
o
und
nach eine
Ände ung
de
"commodi y
e ms
o
aue"
e olgen muß. Vgl.
Meie ,
G.
M.:
The
In e na ional
Economics o De elopmen , New Yo k usw.,
1968,
S.55.
11 Vgl. dazu Meie ,
G.
M.: "
...
he
basic di icul y would
ha e
been
no
he
ex e n
al change
in
p ices
bu
he
ailu e o
ha e
had
su icien
in e nal
e-
sou ce iexibili y". Meie ,
G.
M.:
The
In e na ional
Economics
...
a.a.O.,
S.239.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
In eg a ion
in
in e na ionale
Gü e -
und
Fak o s öme
17
Op imums.
Un e
den
idealen
Bedingungen
des
We bewe bsgleichge-
wich es
lös
jede
Da enände ung
im
Außenhandel
eine
Realloka ion
de
Ressou cen
aus,
die
zu
jede zei igen
Ve wi klichung
eines
gesam wi -
scha lichen
Op imums
üh .
Is
die
Mobili ä
de
P oduk ions ak o en
beg enz ,
weichen
die
Ma k p eise
de
Fak o en
on
ih en
olkswi -
scha lichen
Oppo uni ä skos en
ab,
is
die
Ma k übe sich
de
Wi -
scha ssubjek e
eingesch änk ,
s immen
in olge
monopolis ische
P ak-
iken
au
den
Gü e mä k en
die
Ma k p eise
nich
mi
den
G enz-
kos en
übe ein
und
e geben
sich
ex e ne
E ek e
bei
de
P oduk ion
und
im
Konsum,
so
kann
die
Anpassung
de
P oduzen en
und
Konsu-
men en
an
die
du ch
einen
eien
Außenhandel
en s ehenden
Ma k -
da en
zu
Wohl ah s e lus en
üh en.
Wohl ah ss eige nd
wi ken
in
diese
Si ua ion
am
ehes en
Maßnahmen,
die die
Ma k e ze ungen
di ek
ko igie en
und
dami
die
Hinde nisse
eine
op imalen
Fak o -
alloka ion
besei igen
l2
.
Auch
unabhängig
om
Bes ehen
außenwi scha -
liche
Beziehungen
kann
sich
ein
Land
seinen
na ionalen
En wicklungs-
zielen
nähe n,
indem
es
du ch
E höhung
de
Ma k anspa enz,
Be ück-
sich igung
ex e ne
E ek e
bei
de
P eisges al ung,
Ko ek u
on
Fak-
o -P eis-
Ve ze ungen
usw.
den
Einsa z
seine
P oduk ions ak o en
so
e izien
wie
möglich
ges al e .
Inso e n
is
hie
nu
eine
Bedingung
genann ,
die
das
Land
im
In e esse
seine
En wicklung
ohnehin
zu
e -
wi klichen
suchen
soll e.
10.
Als
eine
2.
na ionale
Bedingung
soll
die
Wi ksamkei
allgemeine
sozio-kul u elle
En wicklungsk ä e
angesehen
we den.
Au
diese
Be-
dingung
is
u. a.
deshalb
hinzuweisen,
weil
im
Ge olge
on
Nu kse
de
Außenhandel
häu ig
als
"Wachs umsmo o "13
be ach e
wu de
und
dies
die
Ta sache
übe sehen
ließ,
daß
die
en scheidenden
Vo ausse zungen
ü
die
En wicklung
eines
Landes
in e ne
A
sind
l4
.
Es
häng
im
wesen lichen
on
den
allgemeinen
Vo ausse zungen
ü
den
" ake
o "
ab,
ob
de
Zu luß
on
Kapi al
und
echnischem
"know-how"
aus
dem
Ausland
ode
das
Impo angebo
on
P oduk ionsmi eln
und
die
Ex-
po nach age
nach
inländischen
E zeugnissen
im
Inland
inno a o ische
12
Dies is beispielsweise gegenübe dem Manoilesco-A gumen
ü
Zölle
es zuhal en. Vgl. dazu:
Meie ,
G.
M.: The
In e na ional
Economics
...
a.a.O.,
S.
180
.; Johnson,
H.
G.: Op imal T ade
In e en ion
in
he
P esence
0:1'
Domes ic Dis o ions, in: Baldwin, R.
E.
e
al. (Eds.): T ade, G ow h,
and
he
Balance o Paymen s, Chicago/Ams e dam,
1966,
S. 3 -
34,
S. 9
.
13
Nu kse,
R.: Balanced
and
Unbalanced
G ow h;
Pa e ns
o
T ade
and
De elopmen , in: Habe le ,
G.
and
S e n, R.
M.
(Eds.): Nu ske:
Equilib ium
and
G ow h
in
he
Wo ld Economy, Camb idge,
1961.
14
K a is
e i
deshalb gegen
Nu kse
die Au assung, daß
de
Außen-
handel
auch
im
19.
Jah h.
bes en alls eine
"handmaiden
o g ow h" gewesen
sei. Vgl.
K a is,
I.
B.:
T ade
as a
Handmaiden
o
G ow h:
Simila i ies
be ween
he
19 h
and
20 h Cen u ies, in: The Economic
Jou nal,
Vol.
80,
Dec.
1970,
S.
850
-
873.
2
Sch i en
d.
Ve eins
!.
Socialpoli ik
90
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18
He mann
Sau e
P ozesse
auslösen
und
die
Kapi albildung
ö de n.
Zu
diesen
Vo aus-
se zungen
gehö en
beispielsweise
die
Au nahme ähigkei
ü
Neue un-
gen,
die
Leis ungsmo i ie hei
de
Be ölke ung
ode
die
soziale
Mobili ä .
11.
E gänzend
zu
den
beiden
genann en
na ionalen
Bedingungen
soll
die
zei lich
besch änk e
und
eilweise
Ausgliede ung
aus de
wel wi -
scha lichen
A bei s eilung
du ch eine
E ziehungszollpoli ik
als 3. na io-
nale
Bedingung
ü
das
Ein e en
en wicklungs ö de nde
E ek e
ange-
sehen
we den.
Die
E ziehungszollpoli ik
ließen
sei
J.
S ua
Mill
auch
die
übe zeug es en
Anhänge
de
F eihandelsidee
als
beg ünde e
Aus-
nahme
om
P inzip
unbehinde en
Außenhandels
gel en.
Sie
üh
abe ,
wo au
die
nega i en
E ah ungen
iele
En wicklungslände
mi
eine
übe iebenen
Impo subs i u ionspoli ik
mi
alle
Deu lichkei
hinwei-
sen,
nu
un e
ganz
bes imm en
Vo ausse zungen
zum
gewünsch en
E olg.
Zu
diesen
Vo ausse zungen
gehö ,
daß
du ch
diese
Poli ik
dyna-
mische
ex e ne
E ek e
en s ehen,
die
au
ande e
Weise
nich
ealisie
we den
können
und
daß
das
Mill-Bas able-K i e ium
e üll
is .
Insbe-
sonde e
au
die
zei liche
Be is ung
als
Vo ausse zung
ü
den
E olg
eine
E ziehungszollpoli ik
is
hinzuweisen.
Du ch
diese
Be is ung
soll
e eich
we den,
daß
sich
ein
Land
lang is ig
wiede
in
die
in e na io-
nale
A bei s eilung
eingliede
und
dadu ch
dynamische,
wenn
auch
nich
in
jedem
Zei punk
s a ische
kompa a i e
Kos en o eile
e -
wi klich
15•
12.
Im
Hinblick
au
das
eingangs
de inie e
Ziel
kann
es
nich
als
en wicklungs ö de nd
angesehen
we den,
wenn
als
E gebnis
de
Spezia-
lisie ung
eines
Landes
nach
kompa a i en
Kos en o eilen
in
e s e
Linie
das
Einkommen
eiche
Be ölke ungsschich en
s eig .
Diese
Wi -
kung
kann
beispielsweise
dann
ein e en,
wenn
in olge
bes ehende
Fak o in ensi ä en
und
Eigen ums e häl nisse
du ch
die
Auswei ung
de
Rohs o p oduk ion
die
Einkommen
des
obe s en
Dezils
de
Ein-
kommensbeziehe
seh
iel
s ä ke
zunehmen
als
diejenigen
de
un e-
en
Dezile.
In
diesen
Fällen
kann
als
4.
na ionale
Bedingung
ü
das
Ein e en
en wicklungs ö de nde
Wi kungen
die
Funk ions ähigkei
des
e eilungspoli ischen
Ins umen a iums
eines
Landes
bei de
Ve -
wi klichung
de
jeweiligen
sozialen
Wohl ah s unk ion
angesehen
we -
den.
Handels es ik ionen
zu
Ve wi klichung
e eilungspoli ische
Ziele
sollen
hie
ausgeschlossen bleiben,
da
sie
die
Alloka ionse izienz
e schlech e n
und
die
möglichen
Wachs umsgewinne
des
Außenhandels
e minde n
ode
ga
nich
e s
en s ehen
lassen
16•
15
Vgl.
dazu insbesonde e: Li le, I., Sci o sky,
T.,
Sco ,
M.:
Indus y and
T ade
in
some De eloping Coun ies, a Compa a i e S udy. De elopmen
Cen e o he
OECD,
London usw., 1970.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
In eg a ion
in
in e na ionale
Gü e -
und
Fak o s öme
19
3.
Zwischene gebnis
13.
Die
diesem
Abschni
zug undeliegende
F ages ellung
lau e e:
Un e
welchen
Bedingungen
leis e
die
Eino dnung
eines
Landes
in
den
Alloka ionsmechanismus
de
Wel mä k e
einen
Bei ag
zum
na ionalen
Wi scha swachs um
bei
gleiche
Einkommens e eilung
und
E hal ung
de
na ionalen
Unabhängigkei ?
Die
bishe igen
Übe legungen
zusam-
men assend
kann
diese
F age
wie
olg
bean wo e
we den:
Du ch
die
Eino dnung
in
die
in e na ionale
A bei s eilung
nähe
sich
ein
En -
wicklungsland
um
so
ehe
seinen
na ionalen
En wicklungszielen,
-
je
meh
auch
die
Indus ielände
als
die
wich igs en
Handelspa ne
de
En wicklungslände
ih en
Außenhandel
mi
den
En wicklungs-
lände n
libe alisie en;
-
je
ehe
es
geling ,
ku z is ige
Expo e lösschwankungen
bei
einigen
ypischen
Aus uh e zeugnissen
de
En wicklungslände
zu
e hin-
de n;
-
je
unk ions ähige
die
Alloka ionsmechanismen
eines
En wicklungs-
landes
in
de
Ve olgung
eines
gesam wi scha lichen
Op imums
und
dami
in
de
Reak ion
au
außenwi scha liche
Da enände un-
gen
sind;
-
je
wi ksame
die
allgemeinen
sozio-kul u ellen
En wicklungsk ä e
eines
Landes
sind
und
je
ehe
dami
außenwi scha liche
Impulse
au genommen
we den
können;
-
je
geziel e
eine
E ziehungszollpoli ikeingese z
wi d;
-
je
ehe
die
außenwi scha liche
Spezialisie ung
auch
zu
E üllung
e eilungspoli ische
Ziele
bei äg
bzw.
je
wi ksame
beglei ende
e eilungspoli ische
Maßnahmen
sind.
Im
nächs en
Sch i
geh
es
um
die
Klä ung
de
F age,
inwiewei
diese
Bedingungen
e üll
sind.
16
Das e eilungspoli ische Ziel besi z na ü lich auch dynamische
As-
pek e. Es
könn e
de
Fall
ein e en, daß du ch
eine
Außenhandelsspezialisie-
ung
die Beziehe
mi le e
und
hohe
Einkommensg uppen
begüns ig
we -
den, die eine hohe Spa neigung au weisen,
und
daß
dadu ch
die
ealen
Spa -
und
In es i ionsquo en ans eigen
und
au diese Weise
de
s om
kün ige
Einkommen bei einem Ve zich
au
die Ve wi klichung e eilungspoli ische
Ziele
in
de
Gegenwa
höhe
is , als es bei
eine
so o igen Um e eilung
de
Fall wä e. Dies
wü de
abe
nu
dann
einen Ve zich
au
Um e eilungsmaß-
nahmen
in
de
Gegenwa
ech e igen,
wenn
bei gegebene soziale
Diskon -
a e
de
Gegenwa swe
de
kün igen Einkommen
un e e
Einkommens-
g uppen ohne Um e eilung
höhe
wä e
als
mi
eine
Um e eilung.
Geh
man
abe
on
eine
hohen Diskon a e
ü
die
un e en
Einkommensg uppen
aus, was
in
Anbe ach ih es nied igen
Lebenss anda ds
ealis isch
sein
dü e, so
wi d
diese Fall
kaum
ein e en. Die so o ige
Du ch üh ung
on
Um e eilungsmaßnahmen is deshalb une läßlich, sowei nich
uno
ac u
mi
de
Außenhandels spezialiSie ung eines Landes
das
e eilungspoli ische Ziel
e üll wi d.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
20
He mann
Sau e
III. Außenwi scha liehe Beziehungen als En wicklungshinde nis
14.
Ein
g oße
Teil
de
K i ik
de
Dependenz-Schule
an
de
bes ehen-
den
in e na ionalen
A bei s eilung
läß
sich
zu
de
Behaup ung
zusam-
men assen,
die
o s ehend
genann en
Bedingungen
seien
nich
e üll
und
die
außenwi scha lichen
Beziehungen
de
En wicklungslände
wi k en
deshalb
en wicklungshemmend.
Bei
diese
K i ik
spielen
so-
ziale
und
poli ische
Aspek e
sowie
die
his o ische
Dimension
des
En -
wicklungsp oblems
eine
wich ige
Rolle.
Im
olgenden
we den
einige
de
am
häu igs en
in
de
Dependenz-Li e a u
o geb ach en
Behaup un-
gen
zu
sechs
Thesen
zusammenge aß
und
diese
jeweils
k i isch
disku-
ie .
Die
e s e
Theseng uppe
ha
die
Nich -E üllung
in e na ionale
Bedingungen,
die
zwei e
Theseng uppe
die
Nich -E üllung
na ionale
Bediz:1gungen
zum
Gegens and.
1.
In e na ionale Abhängigkei s e häl nisse als En wicklungshinde nis
15.
These
1:
Die
Meh zahl
de
heu igen
En wicklungslände
ha
die
Eingliede ung
in
die
in e na ionale
A bei s eilung
als
ge-
wal same
Eino dnung
in
ein
koloniales
Impe ium
e ah-
en.
In
diese
Si ua ion
bes imm e
nich
die
Gegensei ig-
kei
de
In e essen,
sonde n
die
einsei ige
Aus ich ung
au
die
In e essen
de
Mu e lände
die
Außenwi scha
de
pe iphe en
Lände .
Die
gegenwä ige
Lage
de
mei-
s en
En wicklungslände
kann
nu
als
Konsequenz
diese
geschich lichen
E ah ung
e s anden
we den.
16.
Diese
These
wi d
in
de
Dependenz-Li e a u
wie
olg
beg ünde .
Es
wi d
e s ens
da au
hingewiesen,
daß
die
ühe
E ah ung
de
pe i-
phe en
Lände
mi
eine
außenwi scha lichen
Spezialisie ung
keines-
wegs
on
eine
Gegensei igkei
de
Handelslibe alisie ung
beglei e
gewesen
sei,
sonde n
on
eine
ex emen
Fo m
de
Einsei igkei
gegen-
ü.be
den
Mu e lände n.
Nu
diejenigen
P oduk ionssek o en
seien
in
den
pe iphe en
Lände n
en wickel
wo den,
die
den
Expo -
und
Im-
po in e essen
de
Mu e lände
en sp ochen
hä en.
Gewe bliche
E -
zeugnisse
de
pe iphe en
Lände
seien,
so e n
sie
übe haup
angebo en
wu den,
om
Zugang
zu
den
eu opäischen
Gü e mä k en
on
o nhe -
ein
ausgeschlossen gewesen.
Die
eu opäischen
Kapi almä k e
hä en
nu
inso e n
den
pe iphe en
Lände n
o enges anden,
als
es
um
die
Finan-
zie ung
on
außenwi scha so ien ie en
P ojek en
ging.
Die
Kolonien
seien
also
zwa
in
die
Gü e -
und
Fak o mä k e
Eu opas
eingegliede
wo den,
sowei
es
den
In e essen
de
Mu e lände
en sp acl ,
abe
es
könne
keine
Rede
da on
sein,
daß
die
eu opäischen
Gü e -
und
Fak o -
mä k e
den
Bedü nissen
eine
allgemeinen
En wicklung
de
pe iphe en
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
In eg a ion in in e na ionale Gü e -
und
Fak o s öme
21
Lände
Rechnung
ge agen
hä en.
In
manchen
Fällen
sei
du ch
die
Ve -
knüp ung
on
koloniale
Un e we ung
und
e zwungene
Außenhandels-
spezialisie ung
einheimisches
P oduk ionspo en ial
ze s ö
wo den,
z.
B.
in
de
Ve nich ung
des
Handwe ks
und
de
Ve schleppung
ode
Aus o -
ung
on
Be ölke ungs eilen.
Wolle
man
diese
E ah ungen
mi
den
Mo-
dellbeg i en
de
Außenhandels heo ie
wiede geben,
so
müsse
man
da-
on
sp echen,
daß
nich
eine
Spezialisie ung
bei
gleichbleibende
ode
soga
nach
außen
e schobene
P oduk ionsmöglichkei enku e
ein a ,
sonde n
eine
Ve schiebung
diese
Ku e
zum
Koo dina enu sp ung
hin.
17.
Es
wi d
zwei ens
gesag ,
diese
E ah ungen
p äg en
bis
heu e
die
Wi scha
de
meis en
En wicklungslände .
Das
sei
o
allem
dami
zu
e klä en,
daß
wäh end
de
Kolonialepoche
im
Inland
bes imm e
So-
zial-
und
Wi scha ss uk u en
gescha en
wo den
seien,
die
sich
bis
heu e
nich
wesen lich
geände
hä en
und
die
den
Zus and
eine
sog.
abhängigen
Wi scha
auch
nach
de
E langung
poli ische
Unabhän-
gigkei
au ech e hiel en.
Diese
Behaup ung
wi d
im
Zusammenhang
mi
de
ün en
und
sechs en
These
noch
aus üh liche
disku ie
we den.
18.
P ü
man
diese
These
k i isch, so
is
zunächs
es zuhal en,
daß
zu
ih e
Beg ündung
eine
Fülle
unbes ei ba e
his o ische
Ta sachen
he angezogen
we den
kann.
Es
dü e
auch
ohne
wei e es
einsich ig
sein,
daß
die
heu ige
Si ua ion
iele
En wicklungslände
seh
s a k
du ch
das
koloniale
E be
gep äg
is ,
wenn
auch
im
Einzel all
die
Möglichkei-
en
eine
au onomen
En wicklung
op imis ische
einzuschä zen
sind,
als
es
in
de
Dependenz-Li e a u
häu ig
un e s ell
wi d.
De
am
häu ig-
s en
o geb ach e
Einwand
gegen
diese
These
bes ei e
die
au gezeig-
en
Fehlen wicklungen
nich ,
abe
e
besag ,
daß
die
einzige
ealis ische
Al e na i e
diese
Fehlen wicklung
im
Ve zich
au
jede
Fo m
on
En -
wicklung
bes anden
hä e
17•
19.
Zu
diesem
Einwand
is
olgendes
zu
sagen.
Die
Übe legung
is
müßig,
welche
En wicklung
in
den
pe iphe en
Lände n
ohne
die
E ah-
ung
des
Kolonialismus
möglich
gewesen
wä e.
Es
mag
du chaus
ich ig
sein,
daß
die
En wicklungslände
ohne
die
gewal same
E schließung
im
Zei al e
koloniale
Expansion
heu e
noch
iel
ä me
wä en.
Die
eigen -
liche
Bedeu ung
des
genann en
Einwandes
lieg
nich
in
de a igen
Mu -
maßungen
übe
mögliche
En wicklungs e läu e
in
de
Ve gangenhei ,
sonde n
in
seinem
S ellenwe
ü
die
gegenwä ige
en wicklungspoli-
ische Diskussion.
Mi
dem
Hinweis
au
die
ehlende
Al e na i e
zu
En wicklung
un e
kolonialen
Vo zeichen
könn e
bewuß
ode
unbe-
wuß
die
Rela i ie ung
bes ehende
P obleme
und
die
Beschwich igung
d ängende
Fo de ungen
e such
we den.
Wä e
dies
de
Hin e g und
17 Meie ,
G.
M.:
The In e na ional Economics
...
a.a.O.,
S.
232 .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
22 He mann
Sau e
des
genann en
Einwandes,
so
wä e
ihm
en schieden
en gegenzu e en.
Die
Indus ielände
haben
zu
einem
nich
unwich igen
Teil
zu
den
heu-
igen
P oblemen
de
En wicklungslände
beige agen,
und
sie
können
sich
de
Ve an wo ung
ü
eine
Lösung
nich
mi
dem
Hinweis
en -
ziehen,
daß
es
ohne
ih e
ühe en
Leis ungen
um
die
En wicklungs-
lände
noch
schlech e
bes ell
wä e.
20.
These
2:
Angesich s
bes ehende
En wicklungsun e schiede
e gib
sich
o z
eine
o malen
Gleichbehandlung
alle
Lände
in
de
in e na ionalen
Handelspoli ik
keine
Gegensei ig-
kei
de
Handelslibe alisie ung
zwischen
den
En wick-
lungslände n
und
den
Indus ielände n.
Die
gegenwä i-
gen
P inzipien
de
in e na ionalen
Handelspoli ik
we -
den
dahe
den
Bedü nissen
de
En wicklungslände
nich
ge ech .
21.
Zu
Beg ündung
diese
These,
die
nich
nu
in
de
Dependenz-
Li e a u
e e en
wi d,
inden sich
olgende
A gumen e.
Es
wi d
zu-
nächs
au
eine
undamen ale
Ungleichhei
zwischen
En wicklungs-
lände n
und
Indus ielände n
hingewiesen,
die
z.
B.
da in
zum
Aus-
d uck
komme,
daß
de
G ad
de
Fak o mobili ä
und
das
inno a o ische
Po en ial
un e schiedlich
seien
ode
daß
die
Reibungs e lus e
bei
de
außenhandelsbeding en
Realloka ion
de
Ressou cen
in olge
un e -
schiedliche
Einkommensni eaus
in
den
En wicklungslände n
eine
e-
la i
g öße e
Wohl ah seinbuße
e u sach en
als
in
den
Indus ielän-
de n.
Angesich s
diese
Ungleichhei en
wü de
die
un e schiedslose
An-
wendung
on
ma k wi scha lichen
P inzipien
zu
öllig
un e schied-
lichen
E gebnissen
üh en
18•
22.
Hinsich lich
de
im
GATT
e olg en
in e na ionalen
Handelspoli-
ik
wi d
diese
These
wie
olg
p äzisie .
Es
wi d
da au
hingewiesen,
daß
die
E olge
des
GATT
bei
de
In ensi ie ung
de
in e na ionalen
A bei s eilung
zu
einem
g oßen
Teil
au
eine
Ve handlungs echnik
be-
uh en,
die
es
allen
S aa en
un e
p inzipielle
Gleichbe ech igung
e -
möglich en,
Handelslibe alisie ungen
on
gegensei igem
Vo eil
zu
e -
einba en.
Die
P inzipien
de
Bila e ali ä
und
Rezip ozi ä
s ell en
des-
halb
wich ige
Elemen e
dieses
Abkommens
da .
Die
Möglichkei en
de
En wicklungslände
seien
abe
seh
beg enz ,
un e
diesen
Spiel egeln
die
Indus ielände
zu
eine
nennenswe en
Libe alisie ung
ih e
Im-
po e
aus
En wicklungslände n
zu
e anlassen.
Ganz
abgesehen
on
de
ge ingen
Ma k g öße
de
En wicklungslände
hä en
diese
ih e
Han-
dels es ik ionen
ü
wachs umsno wendige
Kapi algü e
und
Vo p o-
18
Vgl. dazu die Aussage des Inde s R. Pillai: "Equali y o
ea men
is
equi able only among equals", zi ie nach My dal, G.: An In e na ional
Economy, New Yo k,
1956,
S.
291.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
In eg a ion in in e na ionale Gü e - und Fak o s öme 23
duk e
schon
wei gehend
au gehoben,
wäh end
sie
bei
ande en
Gü e n
au
einen
Zollschu z
nich
e zich en
könn en.
T o z
o male
Gleich-
behandlung
de
En wicklungslände
könne
also
die
gegenwä ige
in e -
na ionale
Handelspoli ik
keine
Gegensei igkei
de
Handelslibe alisie-
ung
zwischen
En wicklungslände n
und
Indus ielände n
he bei üh en.
23.
Die
These
on
de
Benach eiligung
de
En wicklungslände
im
Sys em
de
in e na ionalen
Handelspoli ik
wi d
e ne
mi
dem
Hin-
weis
au
die
gene elle
Ausnahme
des
Ag a handels
on
den
wel wei en
Libe alisie ungsmaßnahmen
beg ünde .
Zahl eiche
En wicklungslände
besäßen
kompa a i e
Kos en o eile
in
de
He s ellung
on
Ag a -
e zeugnissen, die
auch
in
den
Indus ielände n
e zeug
wü den.
Ge ade
bei
diesen
P oduk en
we de
abe
eine
Handelslibe alisie ung
de
In-
dus ielände
aus
einkommenspoli ischen
und
s uk u poli ischen
G ün-
den
as
olls ändig
ausgeschlossen.
Im
Falle
de
EG
sei
im
Lau e
de
le z en
Jah e
soga
eine
Ve schä ung
des
Ag a p o ek ionismus
es -
zus ellen
gewesen.
Das
wi scha liche
Po en ial
und
dami
die
Ve hand-
lungsmach
de
meis en
En wicklungslände
sei
zu
ge ing,
um
die
In-
dus ielände
zu
eine
spü ba en
Ve inge ung
ih e
Impo sch anken
e anlassen
zu
können.
24.
Als
wei e es
Beispiel
ü
die
ehlende
handelspoli ische
Gegen-
sei igkei
we den
die
Bemühungen
um
eine
S abilisie ung
de
Wel -
mä k e
ü
P imä gü e
genann .
Nahezu
alle
Ansä ze
ü
eine
wel -
wei e
S abilisie ung
seien
bishe
geschei e .
Die
Indus ielände
hä en
dagegen
na ionale
Sys eme
de
P eiss abilisie ung
gescha en, die
un e
bes imm en
Vo ausse zungen
die
Ins abili ä
de
Wel mä k e
noch
e -
s ä k en.
Diese
Wi kung
esul ie e
aus
de
Va ia ion
on
Expo sub-
en ionen
bzw.
Impo belas ungen,
du ch
die
im
Inland
en s ehende
P eisschwankungen
au
ausländische
Mä k e
übe agen
we den
könn-
en. Hinsich lich
de
S abilisie ungsbemühungen
sei
in
diesen
Fällen
eine
einsei ige
Du chse zung
de
In e essen
de
Indus ielände
zu
Las en
de
En wicklungslände
es zus ellen.
25.
Man
kann
gegen
die
genann e
These
k i isch
einwenden,
daß
die
ehlende
Ausgewogenhei
im
Sys em
de
in e na ionalen
Handelspoli ik
inzwischen
on
den
Indus ielände n
e kann
wo den
is
und
daß
da -
aus
Konsequenzen
gezogen
wu den.
So
is
im
Jah e
1966
in
eine
E -
wei e ung
des
GATT
die
besonde e
P oblema ik
de
En wicklungslän-
de
ane kann
und
eine
Ausnahme
om
P inzip
de
Rezip ozi ä
zuge-
lassen
wo den.
Es
kann
wei e
au
die
wachsende
Bedeu ung
de
UNCTAD
hingewiesen
we den,
die
als
In e essen e e ung
de
En -
wicklungslände
in
gewisse
Weise
zu
Gegeno ganisa ion
des
GATT
gewo den
is .
Dem
beha lichen
Insis ie en
de
En wicklungslände
au
den
bishe igen
Wel handelskon e enzen
is
es
zu
e danken,
daß
die
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
30
He mann
Sau e
haup ung
eine
nied ige en
P o i a e
in
den
En wicklungslände n
mi
de
Annahme
eine
unbehinde en
in e na ionalen
Mobili ä
des
Fak o s
Kapi al.
Du ch
sie
wÜl'den
die
P o i a en
alle
Lände
einande
ange-
glichen
we den.
Es
is
abe
o ensich lich,
daß
in e na ionale
Kapi al-
s öme
nu
e klä
we den
können,
wenn
man
un e schiedliche
P o i -
a en
in
e schiedenen
Lände n
o ausse z ,
also
ge ade
das,
was
den
ungleichen
Tausch
ausschließ .
Ve such
man,
diesen
Zusammenhang
ohne
Rückg i
au
die
A bei swe leh e
zu
e deu li.chen, so
könn e
man
sagen,
daß
allen alls
in
einem
in e na ionalen
Gleichgewich szu-
s and
on
einem
Ausgleich
de
Kapi al en abili ä en
gesp ochen
we den
könn e;
in
diesem
Gleichgewich szus and
müß en
abe
auch
die
Lohn-
ni eaus
einande
angeglichen
sein, so
daß
die
Vo ausse zung
ü
den
un-
gleichen
Tausch
nich
gegeben
wä e.
Wenn
also
de
ungleiche
Tausch
mi
dem
Hinweis
au
den
Ausgleich
de
P o i a en
e klä
wi d,
dann
wi d
das
Ungleichgewich
dami
e klä ,
daß
die
Bedingungen
des
Gleichge-
wich s
e üll
seien.
Diese
Unlogik
wi d
auch
in
de
ma xis ischen
Li e-
a u
gesehen.
Mandel
sp ich
da on,
daß
mi
de
A gumen a ion
Em-
manuels
nich
die
Un e en wicklung,
sonde n
ehe
die
"Unmöglichkei
de
Un e en wicklung"
zu
e klä en
seP ,
und
ein
ande e
ma xis ische
Au o ,
KlausBusch,
sp ich -wissenscha lich
e b ämend- on
einem
"Emmanuel-Pa adoxon
"32.
38.
Wei e e
Einwände
gegen
die
These
4
sind
naheliegend.
Diese
These
be uh
au
einem
Ve gleich
öllig
ik i e
We e;
Ma k zusam-
menhänge
we den
öllig
igno ie ;
das
eigen liche
P oblem,
nämlich
das
de
Ve eilung
de
in
den
Expo sek o en
de
En wicklungslände
en -
s ehenden
Gewinne
au
Inlände
und
Auslände
wi d
öllig
e deck ,
und
die
en wicklungspoli ischen
Folge ungen
sind
öllig
i e üh end.
So
kann
Emmanuel
au
dem
Boden
seine
Theo ie
beispielsweise
zu
de
Emp ehlung
kommen,
die
En wicklungslände
soll en
bei
hohen
Schu z-
zöllen
ih
Lohnni eau
um
60
-100
%
anheben,
um
dadu ch
ausländische
Un e nehmen
zu
In es i ion
im
Inland
zu
e anlassen
und
au
diese
Weise
eine
E höhung
de
A bei sp oduk i i ä
induzie en,
die
nach-
äglich
die
Lohne höhung
ech e ige3
3•
Die
k i ische
Diskussion
die-
31
Mandel,
E.:
De
Spä kapi alismus, F ank u /M.,
1973,
S.326.
32
Busch,
K.
Ungleiche Tausch -
zu
Diskussion
übe
in e na ionale
Du chschni sp o i a e, ungleichen Tausch
und
kompa a i e Kos en heo ie
anhand
de
Thesen on A ghi i Emmanuel, in: P obleme des Klassen-
kamp es,
3.
Jah g.,
(1973),
N .
3,
He
8/9,
S.
47
-
88,
S.63: "Emmanuel
kann
nich eine sei s die Exis enz eine in e na ionalen du chschni lichen P o i -
a e
behaup en
und
ande e sei s das P oblem
de
Un e en wicklung
in
de
3.
Wel aus eben
de
Exis enz diese in e na ionalen P o i a e ablei en".
33
Emmanuel,
A.:
Unequal Exchange, New Yo k/London,
1972,
3.
Kapi el,
insbesonde e
S.
132
.
An
ande e
S elle lehn Emmanuel die Anhebung des
Lohnni eaus als eine o de g ündige Maßnahme ab,
abe
e
kann
diese Ab-
lehnung
im
Rahmen seine Theo ie nich beg ünden. Seine Aus üh ungen in
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In eg a ion in in e na ionale
Gü e -
und
Fak o s öme
31
se
These
soll
hie
abgeb ochen
we den.
Zusammen assend
läß
sich
zu
These
4
es s ellen:
Sie
is
in
sich
wide sp üchlich,
empi isch
nich
nach-
p ü ba
und
ohne
en wicklungspoli ische
Rele anz.
So e n
diese
These
Ungleichhei en
im
Außenhandel
e klä ,
geschieh
dies
nich
mi
dem
Ins umen a ium
de
A bei swe leh e,
sonde n
un e
Ve wendung
zu-
sä zliche
Annahmen.
Diese
Annahmen
e lauben
abe
eine
E klä ung
ü
ungleich
e eil e
Außenhandelsgewinne
auch
ohne
jeden
Rückg i
au
die
These
om
ungleichen
Tausch.
39.
Mi
de
These
4
is
die
k i ische
Diskussion
einige
ypische
Ein-
wände
de
Dependenz-Theo e ike
abgeschlossen,
mi
denen
behaup e
wi d,
die
in e na ionalen
Bedingungen
ü
en wicklungs ö de nde
Wi -
kungen
des
Außenhandels
seien
nich
e üll .
Die
K i ik
de
Dependenz-
Schule
geh
abe
noch
wei e .
Es
wi d
behaup e ,
die
en wicklungshem-
menden
Ein lüsse
in e na ionale
A
beein äch ig en
auch
die
En al-
ung
na ionale
En wicklungsk ä e
in
den
pe iphe en
Lände n.
Es
wi d
also
nich
nu
es ges ell ,
daß
die
im
Abschni
H.
genann en
na ionalen
En wicklungsbedingungen
nich
e üll
seien,
sonde n
die
wei e gehende
Aussage
gemach ,
daß
dies
nich
au
ein
eigenes
Ve sagen
de
En wick-
lungslände ,
sonde n
au
den
Ein luß
ausländische
Fak o en
zu ückzu-
üh en
sei.
Mi
diese
Behaup ung
be assen
sich
die
Thesen
5
und
6.
2.
Die
Blockie ung
na ionale
En wicklungsk ä e
du ch
ausländische
Ein iüsse
40.
These 5:
Die
in
de
Kolonial-
und
Nachkolonialepoche
he beige-
üh e
Spezialisie ung
de
pe iphe en
Lände
au
die
He s ellung
on
P imä gü e n
ha
die
Funk ions ähig-
kei
de
in e nen
Alloka ionsmechanismen
beein äch ig
und
die
allgemeinen
sozio-kul u ellen
Vo ausse zungen
on
En wicklungsp ozessen
e schlech e .
Die
ge inge
Reak ions ähigkei
au
Da enände ungen
im
Außenhan-
del
und
die
Un ähigkei
zu
Au nahme
ex e ne
En -
wicklungsimpulse
sind
also
le z lich
au
ex e ne
U sachen
zu ückzu üh en.
41.
DieseThese
wi d
in
de
Dependenz-Li e a u
wie
olg
beg ünde .
Es
wi d
e s ens
da au
hingewiesen,
daß
die
Le ne ek e
und
die
Ve -
ke ungse ek e,
die
einen
allgemeinen
En wicklungsp ozeß
in
Gang
se zen
könn en,
nich
bei
allen
Fo men
de
Expo p oduk ion
gleich
seien.
Den
pe iphe en
Lände n
sei
abe
eine
Expo spezialisie ung
au -
gezwungen
wo den,
bei
.de
diese
E ek e
besonde s
ge ing
gewesen
diesem Zusammenhang sind nich übe zeugend. Vgl.
Emmanuel,
A.:
EI
in e -
cambio desiguaI, in: Emmanuel,
A.
e al. (Eds.): Impe ialismo y come cio
in e nacional, a.a.O.,
S.
56.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
32
He mann
Sau e
seien.
So
wi d
z.
B.
da au
hingewiesen,
daß
o zugsweise
Gü e
expo -
ie
wo den
seien,
zu
de en
He s ellung
keine
ausgebilde en
A bei s-
k ä e
no wendig
wa en.
Diese
Gü e
seien
auße dem
un e
Ve wendung
impo ie e
Kapi algü e
he ges ell
wo den,
so
daß
sich
die
wich igs en
Ve ke ungse ek e
im
Ausland
niede geschlagen
hä en.
Die.im
Inland
du chge üh en
In as uk u in es i ionen
hä en
die
Ve knüp ung
de
Expo enkla en
mi
dem
Ausland,
abe
nich
die
Ve lech ung
inländi-
sche
Regionen
un e einande
zum
Ziel
gehab .
42.
Es
wi d
zwei ens
behaup e ,
daß
ausgehend
on
diese
Lage
zahl-
eiche
kumula i e
P ozesse
das
ypische
E scheinungsbild
"s uk u ell
he e ogene
Wi scha en"34
gescha en
hä en.
Die
aus
de
Expo en-
kla en-
Wi scha
übe nommene,
ungleiche
Einko nmens e eilung
habe
beispielsweise
wäh end
de
Impo subs i u ionsphase
dazu
ge üh ,
daß
o wiegend
daue ha e
Konsumgü e
ü
den
Beda
de
Obe -
und
Mi elschich
he ges ell
wo den
seien,
wobei
o
allem
ausländische
Techniken
und
Kapi algü e
e wende
wo den
wä en.
Dadu ch
seien
die
Beschä igungse ek e
de
Indus ialisie ung
ge ing
geblieben,
die
Einkommens e eilung
sei
nich
e besse
wo den,
und
nach
an äng-
lichen
E olgen
habe
dies
zu
S agna ion
de
Indus ialisie ung
ge üh .
Ein
wei e e
kumula i e P ozeß
wi d
da in
gesehen,
daß
das
Wachs um
aus
den
genann en
U sachen
impo kapazi ä sabhängig
sei.
Die
ge in-
gen
Expo chancen
bei
gewe blichen
E zeugnissen
hä en
dahe
die
Fö -
de ung
de
adi ionellen
Expo sek o en
no wendig
gemach . Dies
habe
die
Mach
de
al en
Oliga chie
ges ü z ,
um assende
Re o men
unmög-
lich
gemach
und
dami
eine
binnenma k o ien ie e
En wicklung
un e
Be eiligung
b ei e
Be ölke ungsschich en
behinde .
Das
E gebnis
diese
P ozesse
seien
Wi scha en
mi
einem
ge ingen
sek o alen
und
egionalen
Ve lech ungsg ad.
Die
Exis enz
un e bundene
Teilmä k e
begüns ige
das
En s ehen
on
Monopolen,
beein äch ige
die
T anspa-
enz
des
Gesam ma k es
und
üh e
au
den
Fak o mä k en
zu
Abwei-
chungen
on
Ma k p eisen
und
Oppo uni ä skos en.
Le z lich
seien
es
also
ex e ne
U sachen,
die
ü
die
ge inge
E izienz
de
gesam wi -
scha lichen
Fak o alloka ion
e an wo lich
zu
machen
seien.
43.
In
eine
k i ischen
Wü digung
de
These
5
is
zunächs
au
die
Behaup ung
einzugehen,
es
seien
die
P oduk eigenscha en
de
Expo -
e zeugnisse
gewesen,
die
eine
allgemeine
En wicklung
de
pe iphe en
Lände
e hinde
hä en.
Ohne
Zwei el
sind
,die
Ve ke ungs-
und
Le ne ek e
einzelne
P imä gü e
seh
un e schiedlich.
Es
is
abe
nu
seh
schwe
möglich,
diese
p oduk spezi ischen
Eigenscha en
on
den
34
Zum
Beg i
de
s uk u ellen
He e ogeni ä
gl.
z.
B.: Co d o a, A.:
S uk u elle
He e ogeni ä
und
wi scha liches
Wachs um,
F ank u /M.
1973.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
In eg a ion
in
in e na ionale
Gü e -
und
Fak o s öme
33
allgemeinen
wi scha lichen
Bedingungen
des
Landes
zu
ennen.
So
ha
es
beispielsweise
wenig
Sinn
zu
behaup en,
daß
die
Bananenp oduk-
ion
wenige
en wicklungs ö de nd
sei
als
die
Weizenp oduk ion,
da
Bananen
imme
nu
in
opischen
Lände n
p oduzie
we den,
in
denen
z.
B.
die
Leis ungsmo i ie hei
de
Be ölke ung
ge ing
is ,
wäh end
Weizen
imme
in
Lände n
de
gemäßig en
Klimazonen
e zeug
wi d,
in
denen
die
allgemeinen
Bedingungen
ü
En wicklungsp ozesse
güns ige
sind
35•
In
dieselbe
Rich ung
weis
die
Beobach ung,
daß
die
Au nahme
eines
expo o ien ie en
Be gbaus
zu
öllig
un e schiedlichen
En wick-
lungsp ozessen
ge üh
ha ,
je
nachdem, ob
diese
P oduk ion
in
Kanada
ode
in
einem
a ikanischen
Land
au genommen
wu de.
Dies
üh
zu
eine
gene ellen
K i ik
an
diese
These.
44.
Mi
de
These
5
wi d
un e s ell ,
daß
le z lich
alle
in e nen
wi -
scha lichen
P obleme
de
En wicklungslände
au
ex e ne
U sachen
zu-
ückzu üh en
seien.
Die
Dependenz-Schule
wi d
dami
genauso
einsei ig
wie
die
on
ih
k i isie e
"Mode nisie ungs heo ie".
Fü
diese
is
"Un e en wicklung"
gleichbedeu end
mi
dem
in e n
e u sach en
Zu-
ückbleiben
einzelne
Lände
in
einem
wel wei en
En wicklungsp ozeß,
ü
die
Dependenz-Theo ie
is
Un e en wicklung
ge ade
das
E gebnis
eines
wel wei en,
als
"kapi alis isch"
apos ophie en
En wicklungsp o-
zesses.
Eine
sachgemäße
Analyse
des
P oblems
wi d
au
keine
de
bei-
den
Theo ien
e zich en
können.
Sie
wi d
die
Wi ksamkei
in e ne
En wicklungshinde nisseebenso
in
Be ach
ziehen
müssen
wie
die
Wi ksamkei
ex e ne
Hinde nisse
und
dabei
den
E klä ungswe
de
e s e en
nich
dadu ch
aushöhlen
dü en,
daß
sie
diese
zum
ausschließ-
lichen
Resul a
ex e ne
K ä e
e klä
36
•
45. Die
Schwächen
und
Uns immigkei en
eine
Theo ie,
die die
Un e -
en wicklung
le z lich
nu
du ch
ex e ne
Fak o en
e klä en
will,
we den
in
de
Dependenz-Li e a u
selbs
o enkund1g.
Es
is
beispielsweise
nu
mi
de
Wi kung
in e ne
En wicklungs ak o en
zu
e klä en,
weshalb
eine
G uppe
on
Lände n
zu
Kolonialmäch en,
eine
ande e
G uppe
on
Lände n
zu
Kolonien
we den
konn e37•
T o z
ih e
Neigung
zu
eine
his o ischen
E klä ung
de
Un e en wicklung
übe geh
die
Dependenz-
35 Ca es, R.
E.:
Expo -Ied-G ow h
and
he
New
Economic
His o y,
in:
Bhagwa i,
J.
N.
e
al.
(Eds.):
T ade,
Balance
o
Paymen s
and
G ow h,
a.a.O.,
S.
403 -442,
S.
432.
36 NuscheleT
i
in
diesem
Sinne
ü
eine
Kombina ion
on
Mode nisie-
ungs heo ien
und
Abhängigkei s heo ien
ein.
Vgl.:
NuscheleT,
F.:
Bank o
de
Mode nisie ungs heo ien?,
in:
Nohlen,
D.;
Nuschele ,
F.
(H sg.):
Hand-
buch
de
3.
Wel ,
Band
1,
Hambu g,
1974,
S.
195 -207.
37
Dies
be on
z. B.
Pin o,
A.:
No as
sob e
desa ollo,
subdesa ollo
y
depen-
dencias,
in:
EI
T imes e
Econ6mico,
Vol.
XXXIX
(1972), No. 154, S. 243 -264,
S.
248
.
3
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
90
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
34 He mann
Sau e
Li e a u
diese
Ta sache
olls ändig
38•
Es
is
abe
nich
einzusehen,
wa um
eine
his o ische
E klä ung
de
Un e en wicklung
ü
alle
En -
wicklungslände
in
de
gleichen
Weise
mi
de
Kolonisie ung
als
dem
"Zei punk
Null"
beginnen
soll
und
wa um
die
ein
in e nen
Fak o en,
die
die
Vo ausse zung
ü
die
En s ehung
koloniale
Abhängigkei
da -
s ell en
und
die
nach
de
Kolonisie ung
nich
öllig
in
ex e nen
Fak o en
au gegangen
sein
können,
dabei
öllig
e nachlässig
we den
sollen.
Zu
welchen
Uns immigkei en
es
üh ,
wenn
bei
eine
Analyse
de
Un e -
en wicklung
die
in
nega i em
wie
posi i em
Sinn
wi kenden
eigen-
s ändigen
En wicklungs ak o en
eines
Landes
nich
be ücksich ig
we -
den,
komm
beispielsweise
bei
Szen es
zum
Ausd uck.
E
echne
bei
seinen
en wicklungspoli ischen
Vo schlägen
zu
übe windung
de
Ab-
hängigkei
in
e s e
Linie
mi
den
au onomen
K ä en
eines
Landes
und
wide sp ich
dami
zumindes
eilweise
seine
Analyse,
in
de
diese
K ä e
p ak isch
nich
o kamen
39•
46.
These
6:
Un e
dem
Ein luß
außenwi scha liche
Beziehungen
haben
sich
in
den
pe iphe en
Lände n
soziale
und
poli-
ische
Wandlungen
ollzogen.
Die
dadu ch
begüns ig en
sozialen
G uppen
haben
sich
eine
allgemeinen
En wick-
lung
ih e
Lände
wide se z .
Inso e n
ha
die
außen-
wi scha liche
Ve lech ung
die
in e nen
En wicklungs-
bedingungen
de
pe iphe en
Lände
e schlech e .
47.
Zu
Beg ündung
diese
These
wi d
in
de
Dependenz-Li e a u
da au
hingewiesen,
daß
insbesonde e
in
a ikanischen
Lände n,
die
du ch
wei gehend
egali ä e,
bäue lich
s uk u ie e
Gesellscha en
ge-
kennzeichne
gewesen
seien,
die
Ö nung
ü
den
Außenhandel
in
de
kolonialen
Epoche
zu
He ausbildung
eine
Handels-
und
Ve wal ungs-
eli e
ge üh
habe.
Das
ü
die
Plan agenp oduk ion
no wendige
A -
bei sk ä eangebo
sei
du ch
Kop s eue n
und
ähnliche
Maßnahmen
ge-
scha en
wo den,
die
das
ehemalige
Sozialge üge
nachhal ig
ges ö
hä -
en.
Die
En wicklungs-
und
Außenhandelspoli ik
de
Folgezei
sei
nu
zu
e s ehen,
wenn
man
die
au
diese
Weise
en s andene
dualis ische
Gesellscha ss uk u
be ücksich ige
und
den
In e essens andpunk
de
einheimischen,
om
Außenhandel
begüns ig en
Eli e
in
Be a,ch
ziehe
40
•
Nach
ma xis ische
Deu ung
ha
de
übe legene
ausländische
Ein luß
die
38
Szen es deu e zwa an, daß
e
diesen Zusammenhang nich abs ei e ,
abe
e
miß ihm
ü
seine A gumen a ion keine lei Bedeu ung bei. Szen es,
T.: The Poli ical Economy o Unde de elopmen , Budapes ,
1973,
S.
126
.
39
Vgl. Szen es, T.: The Poli ical Economy
...
, a.a.O., Kapi el IV, Abschni e
2 - 4.
40 Vgl. dazu: Hyme , S .; Resnick, S . A.: In e na ional
T ade
and
Une en
De elopmen , in: Bhagwa i,
J.
N.
e
al. (Eds.): T ade, Balance o Paymen s
and
G ow h
...
, a.a.O.,
S.
473
-
494,
S.480.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
In eg a ion in in e na ionale Gü e - und Fak o s öme
35
adi ionelle
Sozials uk u
e schü e
und
unk ionsun ähig
gemach ,
abe
nich
zu
En s ehung
eine
"na ionalen
Bou geoisie"
ge üh ,
die
nach
dem
Vo bild
wes eu opäische
Lände
als
T äge
eine
au onomen
En wicklung
in
F age
gekommen
wä e.
S a dessen
sei
eine
sog.
"Kom-
p ado en-Bou geoisie"
en s anden
4
1,
die
ih e
Vo ech e
wei gehend
de
Ta sache
e danke,
daß
sie
sich
die
In e essen
de
Kolonialmäch e
zu
eigen
mach e,
und
die
deshalb
an
de
Au ech e hal ung
de
Abhängig-
kei sbeziehungen
in e essie
sei.
48.
Auch
on
nich -ma xis ische
Sei e
wi d
die
du ch
den
Außenhan-
del
s ändig
e neue e
Auslandso ien ie ung
de
na ionalen
Füh ungs-
schich
häu ig
als
ein
En wicklungshinde nis
bezeichne .
Eine
wich ige
Rolle
spiel
dabei
de
Hinweis
au
den
sog.
"Demons a ionse ek "
.
Da-
nach
ha
die
Auslandso ien ie ung
de
Obe -
und
Mi elschich
zu
Folge,
daß
die
Konsums anda ds
de
wohlhabenden
Lände
übe nom-
men
we den
und
dadu ch
die
inländische
Konsumneigung
in
den
En -
wicklungslände n
zu
Las en
de
Spa neigung
zunimm .
Es
wi d
e ne
au
den
o ensich lichen
Wide s and
einheimische
Füh ungsschich en
gegen
jede
Fo m
eine
Ve eilungspoli ik
hingewiesen.
So e n
die
In e-
g a ion
in
die
in e na ionalen
Gü e -
und
Fak o s öme
die
Mach
diese
G uppen
s ä ke
(z.
B.
du ch
Kapi alimpo e,
Spezialisie ungs-
und
Ve -
eilungsgewinne),
e schwe e
sie
nich
nu
eine
Um e eilung
de
Außen-
handelsgewinne,
sonde n
auclJ.
eine
ge ech e
Ve eilung
de
Wachs ums-
gewinne
schlech hin.
49.
Bei
eine
k i ischen
Wü digung
is
ähnlich
wie
im
Fall
de
These
5
au
den
naheliegenden
Einwand
hinzuweisen,
daß
die
gesellscha lichen
Ve häl nisse
eines
En wicklungslandes
nich
ausschließlich
du ch
seine
außenwi scha lichen
Beziehungen
e klä
we den
können.
Die
ex e -
nen
Ein lüsse
wa en
ü
die
meis en
Lände
ambi alen .
So
kann
bei-
spielsweise
dem
"Demons a ionse ek "
im
Konsum e hal en
du chaus
de
"Demons a ionse ek "
in
de
Leis ungsmo i ie ung
en gegenge-
hal en
we den
42•
Den
Fällen,
in
denen
de
Außenhandel
die
Mach posi-
ion
de
adi ionellen
Oliga chie
ge es ig
ha ,
lassen
sich
ande e
gegen-
übe s ellen,
in
denen
e
die
Mach
diese
Schich en
en scheidend
schwäch e43•
Es
läß
siclJ.
nich
ohne
Rückg i
au
in e ne
Fak o en
e -
klä en,
wa um
diese
ode
jene
de
ambi alen en
Ein lüsse
s ä ke
om
Inland
au genommen
wu de.
Die
6.
These
deu e
abe
eine
Möglichkei
an,
die
bei
eine
ein
ökonomischen
Be ach ung
außenwi scha liche
Beziehungen
übe sehen
und
au
die
in
de
En wicklungssoziologie
mi
41 Szen es, T.: The Poli ical Economy
...
, a.a.O., S.152.
42 Meie ,
G.
M.: The In e na ional Economics o De elopmen
...
, a.a.O.,
S.
237
.
43 Siehe dazu
z.
B.
auch
Hyme ,
S . H.; Resnick, S .
A.:
In e na ional
T ade
...
, a.a.O., S.481.
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36 He mann
Sau e
de
These
om
"Kul u schock"
hingewiesen
wi d.
Es
is
möglich,
daß
die
Ö nung
eines
Landes
ü
die
in e na ionalen
Gü e -
und
Fak o s öme
die
sozio-kul u ellen
Anpassungsk ä e
dieses
Landes
übe o de
und
dami
nich
einen
An eiz
zu
eigens ändigen
En wicklung
da s ell ,
sonde n
eine
solche
En wicklung
en scheidend
behinde
44• Diese
Ge ah
wi d
um
so
g öße
sein,
je
meh
die
wi scha liche
Ö nung
eines
Lan-
des
au
äuße e
poli ische
K ä e
zu ückzu üh en
is
und
je
wenige
sie
die
no male
Folge
in e ne
En wicklungsp ozesse
da s ell .
Es
sp ich
ieles
ü
die
Annahme,
daß
ge ade
diese
Si ua ion
in
manchen
pe i-
phe en
Lände n
gegeben
wa .
3.
Zusammen assung
50. Die
in
diesem
Abschni
ge üh e
Diskussion
soll
zusammenge aß
we den,
indem
die
eingangs
ges ell e
F age
wiede
au geg i en
wi d.
Diese
F age
lau e e,
inwie e n
die
K i ik
de
Dependenz-Schule
be ech-
ig
sei,
daß
die
Bedingungen
ü
das
Zus andekommen
en wicklungs-
ö de nde
Wi kungen
des
Außenhandels
nich
e üll
seien.
übe blick
man
die
in
diesem
Abschni
disku ie en
Thesen,
so
läß
sich
o z
zahl-
eiche
k i ische
Einwände
olgendes
E gebnis
es hal en:
a)
Die
in e na ionalen
Bedingungen
de
Gegensei igkei
on
Handels-
libe alisie ungen
und
de
S abilisie ung
de
Expo mä k e
sind
nu
eilweise
e üll ,
weil
-
die
Spiel egeln
de
in e na ionalen
Handelspoli ik
bei
o male
Gleichbehandlung
alle
Lände
die
En wicklungslände
benach ei-
ligen;
-
die
Indus ielände
wi ksame
Maßnahmen
zu
S abilisie ung
de
P imä gü e mä k e
bishe
nu
insowei
zugelassen
haben,
als
sie
selbe
da on
p o i ie en;
-
einzelne
En wicklungslände
sich
in
eine
schwachen
Ve handlungs-
posi ion
gegenübe
ansna ionalen
Un e nehmen
be inden
und
da-
du ch
eilweise
die
Vo ausse zungen
ü
das
En s ehen
in e depen-
den e
außenwi scha liche
Beziehungen
e le z
sind.
b)
Die
E üllung
de
na ionalen
Bedingungen
eines
unk ions ähigen
Alloka ions-
und
Ve eilungsmechanismus
is
eilweise
ge ade
du ch
die
Fo m,
in
de
die
außenwi scha lichen
Beziehungen
e wi k-
lich
wu den,
beein äch ig
wo den,
denn
-
die
adi ionelle
Außenhandelsspezialisie ung
zwischen
Indus ie-
lände n
und
En wicklungslände n
begüns ig e
die
En s ehung
he e-
44
Beh end ,
R. F.: Soziale S a egie
ü
En wicklungslände ,
En wu
eine
En wicklungssoziologie, F ank u /M., 1965,
S.
261.
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In eg a ion
in
in e na ionale
Gü e -
und
Fak o s öme
37
ogene
Wi scha s-
und
Gesellscha ss uk u en,
die
eine
op imale
Alloka ion
de
P oduk ions ak o en
e schwe en,
und
die
mi
de
außenwi scha lichen
Spezialisie ung
einhe gehenden
Ve schiebungen
im
in e nen
Sozialge üge
haben
in
einzelnen
Fällen
en wicklungshemmende
K ä e
ausgelös .
51.
Dieses
E gebnis
e laub
den
Schluß,
daß
die
en wicklungs ö de n-
den
Wi kungen
außenwi scha li.che
Beziehungen
seh
iel
g öße
wä-
en,
wenn
es
gelänge,
die
au gezeig en
Hinde nisse
zu
besei igen.
Wei-
e gehende
Schluß olge ungen
s ehen
au
unsiche em
Boden.
Dies
gil
z.
B.
ü
die
These,
die
une üll en
in e na ionalen
und
na ionalen
Be-
dingungen
hä en
übe wiegend
en wicklungshemmende
E ek e
zu
Folge
gehab .
Eine
Beg ündung
diese
These
wü de
ein
Abwägen
zwi-
schen
posi i en
und
nega i en
Wi kungen
e o de n
und
wä e
nu
mög-
lich,
wenn
de
Nachweis
gelänge,
daß
die
En wicklungslände
ohne
eine
Ve lech ung
in
die
bes ehende,
un ollkommene
wel wi scha liche
A -
bei s eilung
einen
höhe en
En wicklungss and
e eich
hä en.
Im
Blick
au
die
Ve gangenhei
wü de
de
Ve such
eine
solchen
A gumen a ion
zu
eine
Spekula ion
üh en.
Im
Blick
au
die
Gegenwa
und
Zu-
kun
en s eh
die
wi scha spoli ische
F age,
wie
die
au gezeig en
Hin-
de nisse
eine
ollen
Ausschöp ung
posi i e
Außenhandelse ek e
be-
sei ig
we den
können
und
welche
Al e na i en
es
ü
eine
solche
Poli-
ik
gib .
Zu
Bean wo ung
diese
F age
sollen
abschließend
im
Ab-
schni
IV
die
Um isse
al e na i e
außenwi scha Hche
S a egien
skizzie
we den.
Die
bishe
ge üh e
Diskussion
dü e
gezeig
haben,
daß
die
Au ech e hal ung
de
bes ehenden
Bedingungen
keine
Al e -
na i e
sein
kann,
so e n
das
Ziel
eine
En wicklung
de
sog.
D i en
Wel
bejah
wi d.
IV. Al e na i e S a egien eine außenwi scha lichen
En wicklungs ö de ung
52.
Ausgehend
on
de
E kenn nis,
daß
im
In e esse
de
En wicklung
de
sog.
D i en
Wel
Ände ungen
de
bes ehenden
außenwi scha -
lichen
Bedingungen
d ingend
e o de lich
sind,
können
olgende
g obe
Al e na i en
au gezeig
we den:
a)
die
Ausgliede ung
de
En wicklungslände
aus
de
bes ehenden
wel wi scha lichen
A bei s eilung,
b)
die
Ve besse ung
de
in e na ionalen
A bei s eilung
bei
g undsä z-
liche
Bejahung
ih e
Alloka ionsau gabe
du ch
Besei igung
de
ge-
nann en
En wicklungshinde nisse,
c)
eine
e ände e
Au .gabens ellung
de
in e na ionalen
A bei s ei-
lung
du ch
Einbeziehung
e eilungspoli ische
Ziele.
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38
Hennann
Sau e
53.
Zu
a):
Bei
de
Lek ü e
iele
k i ische
Analysen
de
Dependenz-
Theo e ike
d äng
sich
zwa
häu ig
de
Eind uck
au ,
die
Ve e e
die-
se
Theo ie
wü den
die
pu is ische
Lösung
eine
ölligen
Ausgliede ung
de
En wicklungslände
aus
de
in e na ionalen
A bei s eilung
be ü -
wo en.
Au
konk e e
en wicklungspoli ische
Maßnahmen
,angesp o-
chen,
sind
die
Dependenz-Theo e ike
abe
wenige
pu is isch,
und
sie
e kennen
an,
daß
ein
um assende
P o ek ionismus,
de
wei
übe
eine
E ziehungszollpoli ik
hinausgehen
wü de,
keinen
gangba en
Weg
ü
die
En wicklungslände
da s ell .
Als
einzige
mögliche
Ausnahme
wi d
dabei
China
gesehen.
Die
d as ische
Ve minde ung
de
Impo e
und
Expo e
und
die
Un e bindung
des
Kapi al e keh s
wü den
in
Lände n,
in
denen
die
Auslas ung
bes ehende
und
die
Scha ung
neue
Kapazi-
ä en
wei gehend
impo kapazi ä sabhängig
sind,
nich
zu
eigens ändi-
gen
En wicklung,
sonde n
zum
Zusammenb uch
jede
En wicklung
üh en.
54.
Zu
b):
S ell
die
Aussonde ung
aus
de
wel wi scha lichen
A -
bei s eilung
keinen
gangba en
Weg
da ,
so
is
nach
Möglichkei en
zu
a-
gen,
die
posi i en
E ek e
diese
A bei s eilung
s ä ke
als
bishe
zu
Gel ung
zu
b ingen.
Dabei
soll
zunächs
on
de
Annahme
ausgegangen
we den,
daß
das
ma k wi scha liche
P inzip
kons i u i
ü
die
O d-
nung
de
in e na ionalen
Gü e -
und
Fak o mä k e
bleiben
soll.
De
in e na ionalen
A bei s eilung
wi d
dami
ebenso
wie
bishe
die
Au -
gabe
zugewiesen,
eine
op imale
Alloka ion
de
Wel essou cen
he bei-
zu üh en,
ohne
daß
dabei
die
in e na ionale
Handelspoli ik
als
ein
In-
s umen
zu
in e na ionalen
Einkommensum e eilung
eingese z
wi d.
Dies
bedeu e
beispielsweise,
daß
zu
Besei igung
eines
de
ex e nen
En wicklungshinde nisse
die
P eise
au
den
in e na ionalen
Rohs o -
mä k en
um
einen
mi el-
und
lang is ig
sich abzei,chnenden
T end
s abilisie
we den
müß en,
daß
abe
eine
bewuß e
Ände ung
dieses
T ends
zuguns en
ohs o p oduzie ende
Lände
zu
un e lassen
wä e,
um
eine
Fehlalloka ion
de
Wel essou cen
zu
e meiden.
Fü
die
In-
dus ielände
bedeu e
dies
e ne ,
daß
sie
e s ä k e
Ans engungen
un-
e nehmen
müß en,
die
Ein uh
on
Gü e n
zu
e leich e n,
bei
de en
He s ellung
die
En wicklungslände
kompa a i e
Kos en o eile
au -
weisen.
Sie
müß en
eine
libe ale e
Handelspoli ik
gegenübe
den
En -
wicklungslände n
du ch
eine
en sp echende
Anpassungspoli ik
im
Inne-
en
e leich e n
und
soll en
dabei
auch
kün ige
S uk u wandlungen,
die
sich
aus
absehba en
Ände ungen
de
kompa a i en
Kos en o eile
e geben,
nich
e hinde n.
Soll
das
Bekenn nis
de
Indus ielände
ü
einen
eien
Wel handel
e ns genommen
we den,
so
muß
e ne
auch
ih
Ag a p o ek ionismus
zu
Disposi ion
s ehen.
Im
Hinblick
au
die
Tä ig-
kei
ansna ionale
Un e nehmen
wä en
gemeinsame
Ve hal ens egeln
und
in e na ionale
Kon ollins anzen
zu
scha en,
an
denen
die
En -
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In eg a ion
in
in e na ionale Gü e -
und
Fak o s öme
39
wicklungslände
nich
nu
o mal
gleichbe ech ig ,
sonde n
ih e
be-
sonde en
Fö de ungswü digkei
en sp echend
pa izipie en
könn en.
Gene ell
geh
es
beim
P oblem
ansna ionale
Un e nehmen
um
Lö-
sungen,
die
die
posi i en
E ek e
diese
Un e nehmen
s ä ke
zu
Gel-
ung
und
die
aus
ih e
Ma k nach
esul ie enden
nega i en
E ek e
un e
Kon olle
b ingen
lassen.
Die
skizzie en
außenwi scha spoli i-
schen
Maßnahmen
wü den
nich s
ande es
zum
Inhal
haben,
als
eine
konsequen e e
Anwendung
des
ma k wi scha lichen
P inzips
au
in-
e na ionale
Ebene,
nachdem
es
sich
auch
au
na ionale
Ebene
als
In-
s umen
zu
He bei üh ung
eines
op imalen
Einsa zes
de
P oduk-
ions ak o en
bewäh
ha .
Ebenso
wie
au
na ionale
Ebene
wä e
auch
in e na ional
eine
An imonopolpoli ik
und
eine
ak i e
S uk u anpas-
sungspoli ik
zu
be eiben
sowie
die
Ma k anspa enz
zu
e höhen.
55.
Diese
S a egie
wü de
es
den
En wicklungslände n
e leich e n,
ih en
na ionalen
En wicklungszielen
nähe
zu
kommen.
Es
is
alle oings
zu
e mu en,
daß
au
diese
Weise
das
in e na ionale
En wicklungsge-
älle
nich
übe wunden
we den
kann.
Es
is
soga
wah scheinlich,
daß,
ausgehend
on
de
gegebenen
Ve eilung
des
Wel einkommens,
die
kon-
sequen e e
Anwendung
ma k wi scha liche
P inzipien
zu
in e na io-
nalen
Fak o alloka ion
das
Einkommensge älle
zwischen
den
Indus ie-
lände n
und
En wicklungslände n
e s ä ken
wü de.
Eine
ein
ma k -
wi scha liche
Regelung
de
Rohs o mä k e
wü de
beispielsweise
die
eichen
Lände
noch
s ä ke
als
bishe
in
die
Lage
e se zen,
ih en
Rohs o beda
zu
He s ellung
on
"Luxusgü e n"
zu
decken,
wäh end
de
seh
iel
d ingende e
Beda
de
En wicklungslände
nich
be ie-
dig
we den
könn e.
Um
die
ma k wi scha liche
Fak o alloka ion
au
in e na ionale
Ebene
un e
wel -sozialen
Gesich spunk en
ech e i-
gen
zu
können,
müß e
sie
deshalb
-
analog
zum
egionalen
Einkom-
mensausgleich
inne halb
eines
Landes
-
du ch
eine
in e na ionale
Ve -
eilungspoli ik
e gänz
we oen.
Die
dabei
als
"in e na ionale
T ans e -
zahlungen"
beweg en
Summen
müß en
das
Ni eau
de
gegenwä igen
En wicklungshil e
deu li.ch
übe s eigen.
Die
skizzie e
S a egie
wü de
also
bedeu en,
daß
eine
in e na ionale
Alloka ionspoli ik,
bei
de
kon-
sequen e
als
bishe
ma k wi scha liche
P inzipien
zum
T agen
kom-
men,
mi
eine
in e na ionalen
Ve eilungspoli ik
kombinie
wi d
45•
56.
Zu
c:
Die
an
zwei e
S elle
disku ie e
S a egie
mu e
im
Augen-
blick u opisch an.
Daß
sie
abe
meh
is
als
ein
un e bindliches
Gedan-
45 Au eine abs ak en Ebene
ha
Pe oux
die P inzipien
eine
solchen
S a egie he ausgea bei e .
E
sp ich om "komme ziellen T ans e ",
de
zu Ungleichhei en
und
Abhängigkei en
üh
und
on einem "Solida i ä s-
ans e ",
de
den e s genann en e äglich mach . Vgl.:
Pe oux,
F.: Mach
und
ökonomische Gese zmäßigkei , in: Schneide ,
H.
K.; Wa in,
C.
(H sg.):
Mach und ökonomisches Gese z. Sch i en des Ve eins
ü
Socialpoli ik,
N.
F., Band 74/2, Be lin,
1973,
S.
737
-
754,
S.
741.
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46
Ch is ian Uhlig
ungs e bund
um
ein
den
Bedü nissen
de
übe seeischen
Pa ne
gu
angepaß es
Sys em
zu
handeln.
T o z
ih e
noch
schwachen
wi scha -
lichen
Po enz
we den
diese
in
das
in e na ionale
Finanz-
und
Wi -
scha ssys em
in
eine
Fo m
eingebunden,
die
ihnen
iele
Vo eile
bie e .
Um
so
in e essan e
is
es
es zus ellen,
daß
o z
diese
Vo eile
e -
hebliche
K i ik
gegen
das
Sys em
o geb ach
wi d.
Diese soll
im
ol-
genden
übe p ü
we den.
111.
Die K i ik an de Fo m de In eg a ion
Die
K i ik
am
Funk ionsmechanismus
de
F anc-Zone
ich e
sich
zu-
nächs
haup sächlich
gegen
die
olgenden
Punk e
l2
:
1.
Es
wi d
a gumen ie ,
daß
das
Sys em
o nehmlich
F ank eich
be-
güns ige,
da
die
übe seeischen
Mi gliedslände
im
Handel
mi
D i län-
de n
auße halb
de
Zone
meis
posi i e
Salden
au weisen,
wäh end
o
allem
de
Handel
mi
F ank eich
de izi ä
sei.
Folglich
seien
die
Übe -
seelände
ein
beach liche
De isenlie e an
ü
die
F anc-Zone,
wäh end
F ank eich
seinen
Übe schuß
im
Handel
mi
den
Übe seelände n
de
Zone
übe
den
Mechanismus
des
Ope a ionskon os
mi
den
on
diesen
e dien en
De isen
abdecke.
2.
Da
die
Zahlungsbilanzen
de
Übe seelände
in olge
des
Zu lusses
ö en liche
und
p i a e
Mi el,
insbesonde e
aus
F ank eich,
bishe
übe wiegend
eine
Tendenz
zum
Ausgleich
bzw.
soga
zum
Übe schuß
au weisen,
komme
de
o gesehene
Ga an iemechanismus
kaum
zum
Zuge.
F ank eich
gebe
also
eine
as
kos enlose
Ga an ie,
gewinne
abe
dadu ch
den
Zugang
zum
Ma k
de
üb igen
F anc-Zonen-Mi gliede .
3.
Gegenübe
de
g undsä zlichen
Bedingung
de
ollen
F eizügigkei
des
Geld-
und
Kapi al e keh s
inne halb
de
F anc-Zone
wi d
gel end
gemach ,
daß
da on
eben alls
o
allem
die
Me opole
p o i ie e,
ins-
besonde e
übe
die
p i a en
Kapi alin e essen.
Die
Bilanz
de
p i a en
Kapi albewegungen
sei
ü
die
übe seeischen
Mi gliedslände
in olge
de
hohen
Gewinn-
und
Kapi al ück ans e s
sowie
des
T ans e s
on
Gehal s eilen
anzösische
Übe seemi a bei e
ode
-beam e
seh
o
nega i
und
könne
nu
du ch
e hebliche
Übe weisungen
ö en liche
anzösische
ode
ande e
Mi el
ausgeglichen
we den.
12
Zu
K i ik gl. besonde s
Amin,
S.:
Pou
un
am{magemen
du
sys eme
mone ai e des pays a icains de la Zone F anc, in: Le mois
en
A ique,
No.
41
(1969);
Diallo,
S.:
La
Zone F anc
e
les E a s a icains ap es dix ans d'inde-
pendance, in: P esence a icaine, Pa is
1971;
Di a,
M.: Les E a s a icains
e
la ga an ie mone ai e de la F ance, Pa is
1972;
eine o izielle anzösische
Auseinande se zung
mi
de
F age in: Les p oblemes de
la
Zone F anc.
Rappo p esen e
au
nom du Conseil economique e social
pa
X.
de la
Fou -
nie e, in:
Jou nal
O iciel de la Republique F anc;;aise,
No.
3/1970,
S.
185
.
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Möglichkei en und Ge ah en eine mone ä en In eg a ion
47
4.
Vo
allem
abe
behinde e
die
Einbindung
de
übe seemi gliede
in
das
Wäh ungssys em
de
F anc-Zone
eine
au
die
na ionale
En wick-
lung
des
jeweiligen
Landes
ausge ich e e
eigens ändige
Geld-
und
Fi-
nanzpoli ik.
Die
eingebau en
Au oma ismen,
die
den
mi el-
und
lang-
is igen
Ausgleich
de
Zahlungsbilanz
siche n
sollen,
zwingen
den
übe -
seelände n
häu ig
ühzei ig
eine
de la ionä e
Geldpoli ik
au ,
wäh-
end
F ank eich
selbs
in
seinem
na ionalen
Be eich
ehe
eine
expan-
si e
Poli ik
be eibe.
Auße dem
hä en
die
jeweiligen
Zen albanken
s a u engemäß
nu
ge inge
Möglichkei en,
die
ihnen
zu
Ve ügung
s e-
henden
Rese en
ü
eine
ak i e
En wicklungs inanzie ung
einschließ-
lich
de
Ve gabe
länge is ige
K edi e
an
die
na ionalen
Scha zäm e
einzuse zen.
Au g und
diese
k i ischen
A gumen e
wi d
eine
Re ision
de
Ve -
äge
zuguns en
de
übe seeischen
Pa ne ,
wenn
nich
soga
die
öllige
Au lösung
ode
Regionalisie ung
de
wäh ungspoli ischen
Koope a ion
mi
F ank eich
ge o de .
Auch
nach
de
le z en
Re ision
de
Ve äge
mi
den
a ikanischen
Lände n
is
diese
g undsä zliche
K i ik
nich
e s umm .
IV. Die Vbe p ü ung de A gumen e
Im
olgenden
sollen
die
Punk e
im
einzelnen
un e such
we den.
Zu
1):
Was
die
Lage
de
Handelsbilanz
anbe i ,
so
is
es
ich ig,
daß
ü
die
beiden
a ikanischen
Zen albankbe eiche
im
Handel
mi
D i -
lände n
endenziell
ein
übe schuß
bes eh ,
de
o nehmlich
du ch
die
Lände
El enbeinküs e,
Mau e anien,
Gabun
und
Kame un
e wi scha -
e
wi d
( gl.
Tabelle
1)13.
Die
üb igen
Lände
p äsen ie en
jedoch
ch onische De izi e,
wobei
we mäßig
besonde s
dasjenige
Senegals
ins
Gewich
äll .
Auch
Mada-
gaska s
und
o
allem
Malis
Handelsbilanzen
zeig en
s e s
De izi e
im
Handel
mi
D i lände n.
Auße dem
äll
au ,
daß
die
E gebnisse
bei
den
übe schußlände n
in
den
Jah en
1969
-71
sinkende
Tendenzen
au -
weisen.
Das
wi d
sich
ü
einige
Rohs o lände ,
wie
Gabun
und
Mau e-
anien
bei
es e en
P eisen
de
Expo e
zwa
wiede
ände n,
abe
es
zeig doch,
daß
auch
de
Ein uh beda
aus
den
D i lände n
schnell
wächs ,
und
somi
zunehmende
mone ä e
Übe schüsse
keineswegs
lang-
is ig
ga an ie
sind.
De
Handel
mi
F ank eich
is
allgemein
s a k
de izi ä , so
daß
au
den
gesam en
Außenhandel
bezogen
nu
noch
die
Bilanzen
on
El enbeinküs e,
Mau e anien
und
Gabun
g öße e
übe -
schüsse
au weisen.
Diese
eichen
jedoch schon
kaum
ü
die
Lände
13
Die Analyse basie au de o iziellen S a is ik
de
F anc-Zone:
Rap-
po
publie
pa
le Sec e a ia
du
Comi e Mone ai e de
la
Zone F anc:
La
Zone F anc en 1971, in: S a is iques
e
E udes Financie es,
No.
293 (1973).
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
48
Ch is ian Uhlig
selbs
aus,
um
die
De izi e
ih e
Diens leis ungsbilanzen
zu
kompensie-
en,
geschweige
denn,
die
De izi e
de
e schiedenen
Wäh ungsbe eiche
auszugleichen
14•
Mi
dem
Aus i
Mau e aniens
aus
de
F anc-Zone
äll
sei
1973
auch
noch
ein
wich ige
De isenb inge
aus, so
daß
de
Ausgleich
noch
schwie ige
wi d.
Diese
Sachlage
ela i ie
die
Vo wü e
de
Übe o eilung
du ch
F ank eich
schon be äch lich.
Hinzu
komm
olgende
Sach e hal :
Wenn
auch
uns ei ig
is ,
daß
die
a ikanischen
Lände
De isen
e wi -
scha en,
die
in
den
Pool
ein ließen, so
is
ü
alle
Lände
doch
unab-
weisba ,
daß
sie,
wü den
sie
nich
in
F ank eich
kau en,
zu
Käu en
in
ande en
Lände n
gezwungen
wä en.
Dami
wä en
ih e
De isenübe -
schüsse
im
Ende ek
eben alls
saldie .
Alle dings
könn en
dann
kaum
so
g oßzügig
De izi e
wie
im
Ve häl nis
zu
F ank eich
inanzie
we den.
G a ie ende
Nach eile
e geben
sich
hie bei
ü
die
Mi gliedslände
mögliche weise
au g und
on
P eis-
und
Quali ä sun e schieden
de
Lie e ungen.
Hie
lieg
siche lich
ein
e ns ha es
P oblem.
Obwohl
in-
zwischen
die
ühe
p ak ~sch
nu
ü
F ank eich
zugängigen
Mä k e
de
Übe seelände
du ch
die
EWG-Assozia ion
auch
ü
die
üb igen
eu opäischen
Mi gliedslände
zugängig
gewo den
sind
und
dami
de
We bewe b
e schä
wo den
is ,
können
sich
in
manchen
Be eichen
anzösische
Monopols ellungen
noch
imme
e hal en;
zum
al
häu ig
eu opäische
P oduk e
du ch
anzösische
Handels e e ungen
angebo-
en
we den.
Die
anzösischen
Expo eu e
e langen
auch
du ch
die
an-
zösische
En wicklungshil e
mi
ih e
Lie e bindung
eine
be o zug e
S ellung.
So
sind
o enba
ü
manche
P oduk e
imme
wiede
übe -
höh e
P eiss ellungen
zu
beobach en,
die
die
E inne ung
an
die
P ak i-
ken
de
Kolonialpe iode
bei
den
übe seeischen
Mi gliede n
wachhal en
und
zu
K i ik
üh en.
De
anzösische
Wi scha s-
und
Sozial
a
ha
im
üb igen
diese
möglichen
P ak iken
eben alls
k i isie
und
die
Ein-
ich ung
eine
Un e suchungskommission
ange eg 15.
Diese
Monopols eI-
lungen
könn en
du ch
eine
geziel e
na ionale
Wi scha spoli ik,
die
den
Au bau
na ionale
Handels-
und
Ve siche ungsun e nehmen
sowie
die
di ek e
Ak i i ä
ande e
eu opäische
Anbie e
ö de ,
auch
un e
Bei-
behal ung
des
Wäh ungs e bundes
bekämp
we den.
Handelspoli isch
e gib
sich
ü
F ank eich
du ch
die
übe schüsse
de
Übe seelände
im
Handel
mi
D i lände n
und
den
De izi en
mi
F ank-
eich
na ü lich
ein
Vo eil,
da
die
De izi e
mi
auße halb
de
F anc-Zone
e wi scha e en
De isen
abgedeck
we den.
Das
s ell
abe
im
P inzip
14 Vgl. dazu die Angaben ü 1969 in Tab.
3,
de en s a is ische Quellen sich
alle dings on denen
de
Tab. 1 + 2 un e scheiden, so daß die Angaben nich
oll e gleichba sind.
15
Vgl. Rappo de la Fou nie e, a.a.O.,
S.187.
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Möglichkei en
und
Ge ah en eine
mone ä en
In eg a ion
49
nich
ü
die
übe seeischen
Mi gliede ,
sonde n
ielmeh
ü
die
po en-
iellen
Lie e an en
de
D i lände
eine
Einbuße
da ,
die
nun
nich
nach
den
Übe seelände n
lie e n
können.
Von
F ank eich
aus
gesehen,
ha
zudem
die
Bedeu ung
des
Handels
mi
den
F anc-Zonen-Lände n
e heblich
abgenommen,
so
daß
die
hie
en s ehenden
Vo eile
im
Ge-
sam e gebnis
imme
wenige
zu
Buche
schlagen
16,
wenn
sie
auch
hin-
sich lich
de
S abili ä
des
Ma k es
nich
un e schä z
we den
sollen
17•
Zu
2):
Daß
die
Zahlungsbilanzen
de
Mi gliedslände
wei gehend
aus-
geglichen
seien,
so
daß
die
Ga an ie
des
anzösischen
Scha zam es
kaum
zum
Zuge
zu
kommen
b auche,
gil
nu
besch änk .
Tabelle
2
zeig ,
daß
1971
die
konsolidie e
Zahlungsbilanzposi ion
de
a o-mada-
gassischen
Lände
nega i
is
und
daß
im
Lau e
de
Jah e
1968 -
71
beach liche
Schwankungen
bei
den
Zahlungsbilanzposi ionen
de
ein-
zelnen
Zen albankbe eiche
au a en.
Tabelle
3
zeig
ü
1969,
daß
die
Meh zahl
de
Lände
eine
nega i e
Zahlungsbilanzposi ion
au weis .
Insbesonde e
die
apide
Ve schlech e ung
de
Handelsbilanz
de
wes -
a ikanischen
S aa en
und
de
da aus
olgende
nega i e
Saldo
de
Zah-
lungsbilanz
zeigen,
wie
schnell
eine
als
siche
geglaub e
Posi ion
e -
lo en
gehen
kann.
Rich ig
is ,
daß
alle
Zen albanken,
auße
in
Mali,
eine
posi i e
Re-
se eposi ion
ausweisen,
so
daß
dadu ch
de
Ga an iemechanismus
au
den
Zen albankbe eich
bezogen,
nich
zum
Zuge
zu
kommen
b auch .
Fü
MaU
spiel
die
Ga an ie
abe
sei
langem
eine
wich ige
s abilisie-
ende
Rolle.
Die
ela i
güns ige
Zahlungsbilanzlage
und
Rese eposi ionen
de
üb igen
übe seeischen
F anc-Zonen-Lände
is
zum
einen
Teil
besonde s
den
kon inuie lichen
ö en lichen
Übe agungen
und
En wicklungs-
hil eleis ungen
on
sei en
F ank eichs
zu
e danken
18•
Das
zeig
deu -
16 Deshalb
häl
Vellas die K i ik, daß die
F anc-Zone
o nehmlich
an-
zösischen In e essen diene,
ü
übe ieben.
E
e weis
dagegen
au
das
e -
hebliche anzösische Engagemen
im
Be eich
de
inanziellen,
wi scha -
lichen
und
kul u ellen
Koope a ion. Vgl.
VelIas,
P.:
De elopmen o
he
F anc-A ea
and
o
F anco-A ican
Mone a y Coope a ion, in:
Jou nal
o
Wo ld
T ade
Law., Vol. 2 (1968),
S.
95 .; dazu auch
Rappo
de
la
Fou nie e,
a.a.O., S. 213
.
17
De
An eil
de
a ikanischen Mi gliedslände
an
den
Gesam expo en
de
F anc-Zone
be ug
1968
11
%,
1971
abe
nu
noch 8
%,
an
den
Gesam -
impo en
13%
bzw.
11%.
Vgl.
La
Zone F anc, a.a.O., S.
31
.; 1972 gingen
4,5 %
de
Gesam expo e F ank eichs
in
die
F anc-Zone
und
es
kamen
on
do
4,2 %
de
Gesam ein uh en.
De
übe schuß
de
Leis ungsbilanz
F ank-
eichs gegenübe den
F anc-Zonen-Lände n
be ug
1972 2 754 Mill. FF,
da on
1971
Mill.
FF
aus Diens leis ungen. Vgl.
Balance
de
paiemen s
en e
la
F ance
e
l'ex e ieu
en
1972, in: S a is iques
e
e udes inancie es N . 3031
1974, S. 44 .
lS
Die ö en liche Hil e F ank eichs an die a o-madagassischen
s aa en
be ug
1971 (1968)
1627
Mill. F.
(1323
Mill. F.), wo on 471 Mill. F. (451 Mill. F.)
4
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
90
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
50 Ch is i
an
Uhlig
lich
Tabelle
3.
Diese
Leis ungen
sind
abe
si.che lich
als
abhängige
Va-
iable
des
Zus ands
de
poli ischen
Beziehungen
zwischen
den
Lände n
zu
be ach en.
Zum
ande en
agen
die
Übe schußposi ionen
einige
Mi gliedslände
wie
El enbeinküs e,
Mau e anien
und
Gabun
iel
zu
Ve besse ung
de
Lage
alle
F anc-Zonen-Mi gliede
bei.
Hie
we den
also
die
Vo eile
de
gemeinsamen
Nu zung
de
Wäh ungs ese en
so-
wohl
ü
die
einzelnen
Lände
wie
auch
die
Regionen
und
den
Gesam -
e band
deu lich
sich ba
l9
•
Zu
3):
In e essan e
Au schlüsse
e gib
die
Übe p ü ung
de
Einwände,
daß
die
Bilanz
de
p i a en
Kapi albewegungen
de
a ikanischen
und
madagassischen
Mi gliede
du cl1den
hohen
T ans e
on
Gewinnen
bzw.
Gehäl e n
de
eu opäischen
K ä e
endenziell
nega i
sei
und
de
Saldo
nu
du ch
die
o iziellen
Übe agungen
on
sei en
F ank eichs
gedeck
we den
könne
20•
Das
zugängliche
Ma e ial
de
Zahlungsbilanzs a is ik
is
zu
lücken-
ha ,
um
eindeu ige
In e p e a ionen
de
p i a en
Zahlungss öme
zu
e lauben
21
•
Imme hin
läß
sich
aus
dem
o handenen
Ma e ial
eine
Be-
s ä igung
de
oben
behaup e en
Tendenz
ablei en,
wobei
alle dings
die
Bedeu ung
des
Ab lusses
p i a e
Mi el
aus
e schiedenen
G ünden
nich
übe schä z
we den
da .
Was
den
lang is igen
p i a en
Kapi al e keh
in
de
F anc-Zone
be i ,
so
wa
nach
de
Unabhängigkei
de
a ikanischen
Lände
1959/60
zunächs
ein
ü
A ika
nega i e
T end
zu
beobach en,
de
du ch
die
Repa iie ung
e hebliche
Kolonialkapi alien
ausgelös
wu de2
2•
Sei
Mi e
de
60e
Jah e
is
diese
Tendenz
zuguns en
de
a ikanischen
Lände
e ände
wo den,
als
du ch
angepaß e
In es i ions ö de ungs-
Ne okapi alleis ungen
und
1156 Mill. F.
(872
Mill.
F.)
Ausgaben
ü
ech-
nische,
kul u elle
und
inanzielle Hil e wa en. Vgl.
La
Zone
F anc
en
1971,
a.a.O., S.
124.
19
Zu
Da s ellung des De isenmonopols gl. besonde s
Vinay,
B.:
La
mise
en
commun des de ises. My he ou eali e de
la
Zone F anc?
In:
Re ue
Tie s-monde, ome XIV
(1973),
No.
55,
S.
463
.
20 Vgl. dazu
o
allem
Amin,
S.:
Pou
un
amenagemen , a.a.O.; gl. auch
de
Za
Fou nie e,
X., a.a.O., S.
65.
Amin
geh
auch
in
seine S udie
übe
die
En wicklung
de
wes a ikanischen
S aa en
Mali, Guinea
und
Ghana
da on
aus, daß
de
Saldo
de
p i a en
Kapi albewegungen im ehemaligen
F an-
zösisch-Wes a ika nega i ,
in
Ghana
und
Nige ia dagegen posi i sei. Vgl.
Amin,
S.: T ois expe iences a icaines
de
de eloppemen :
Le
MaU,
la
Guinee
e
la
Ghana.
E udes
Tie s-Monde,
Pa is
1965,
S.
220.
Fü
1969
läß
sich diese
Aussage
ü
Ghana
und
Nige ia nich
meh
bes ä igen.
Hie
is die Bilanz
eben alls
s a k
nega i .
(Vgl.
Tab.
3.).
21
Zu
F age
de
konzep ionellen Abg enzung
de
Zahlungsbilanzs a is ik
in
A ika
gl.
Ex e nal
T ansac ions S a is ics
o
A ica, in: UN S a is ical
and Economic In o ma ion Bulle in o A ica, No. 4
(1973),
S.
133
.
22 Vgl. IMF:
Su eys
o A ican Economies, Vol.
3,
Washing on
1970,
S.
91
.; Vol.
1,
Washing on
1968,
S.
33
.; Vol.
4,
Washing on
1971,
S.175 .
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Möglichkei en
und
Ge ah en eine mone ä en In eg a ion
51
gese ze
und
zum
Zwecke
de
E schließung
on
Rohs o lage n
ein
be-
äch liche
Kapi alzu luß
o
allem
in
die
Lände
Mau e anien,
El en-
beinküs e,
Gabun,
Kame un
und
Togo
s a and.
Tabelle
3 zeig ,
daß
1969
bis
au
Togo
alle
au ge üh en
Lände
de
F anc-Zone
(11
on
14
Mi gliede n)
einen
posi i en
Saldo
im
p i a en
lang is igen
Kapi al-
e keh
(Spal e
6)
au weisen
konn en.
E heblich
wa
de
Zu luß
o
allem
auch
in
Nige , wo
de
Au schluß
de
U ane zläge
begann.
Auße -
gewöhnlich
nied ig
wa
alle dings
de
übe schuß
ü
die
El enbeinküs e,
die
abe
zwischen 1963
und
1968
einen
p i a en
Kapi alzu luß
on
jäh -
lich du chschni lich
15
Mill. $
zu
e zeichnen
ha e23•
De
nega i e
Saldo
ü
Togo
häng
mi
beginnenden
Rückzahlungen
on
K edi en
ü
die
Phospha e schließung
zusammen.
Dagegen
zeigen
die
Salden
ü
den
T ans e
on
In es i ionse ägen
und
ü
die
p i a en
unen gel lichen
übe agungen
die
P oblema ik
de
s a ken
Auslandsabhängigkei
au .
De
Ab luß
on
In es i ionsein-
kommen,
wo in
eilweise
alle dings
auch
s aa liche
Zinszahlungen
en -
hal en
sind,
is
in
den
Lände n
mi
hohem
Zu luß
an
Auslandskapi al,
wie
z.
B.
El enbeinküs e,
Mau e anien
und
Gabun,
ode
auch
Senegal
und
Madagaska
mi
hohem
Bes and
on
Auslands e mögen
be äch -
lich
und
weis
eilweise
s eigende
Tendenz
au .
De
T ans e
on
In-
es i ionseinkommen
aus
de
El enbeinküs e,
de
inzwischen
au
40
Mill. $
ges iegen
is ,
en sp ich
e wa
20
%
de
B u oin es i ionen
des
Landes.
Fü
1975
wi d
de
Ab luß
on
p i a en
Mi eln
du ch
T ans-
e
on
InV'es i ionse ägen
und
unen gel lichen
übe agungen
au
e wa
15
G/
o
des
B u osozialp oduk s
de
El enbeinküs e
geschä z
24•
Fü
Madagaska
mach e
diese
T ans e
1965 -
69
jäh lich
du chschni -
lich
16
Mill. $ aus;
das
en sp ich
zwischen
25
und
30
O o
de
B u o-
in es i ionen
25•
Bei
den
unen gel lichen
übe agungen,
in
denen
die
übe weisungen
de
Löhne
und
Gehäl e
einbeg i en
sind,
is
alle dings
zu
beach en,
daß
hie
seh
beach liche
in aa ikanische
übe weisungen
on
Wande a bei e n
en hal en
sind.
So
is
de
g öß e
Teil
des
nega-
i en
Saldos
de
El enbeinküs e
au
solche
übe weisungen
nach
Obe -
ol a,
Togo
und
Dahomey
sowie
Mali
zu ückzu üh en.
Senegal
zahl
da-
ü
o
allem
an
Mali,
Gabun
an
die
Nachba lände .
Imme hin
e gib
de
Saldo
de
p i a en
T ansak ionen
einschließlich des
Kapi al e keh s
(Spal en
1,
2
und
6
de
Tabelle
3)
ü
die
Lände
de
wes a ikanischen
Zahlungsunion
(UMOA)
im
Jah e
1969
ein
De izi
on
60
Mill. $
(Spal e
8).
Un e
Be ücksich igung
de
ö en lichen
Leis ungen
beläu
sich
de
Saldo
jedoch
au
einen
übe schuß
on
137,7 Mill.
$.
Ta sächlich
übe -
23
Vgl.
ebenda,
Vol.
3,
a.a.O.,
S.305;
Vol.
4,
a.a.O.,
S.176.
24
Vgl.
ebenda, Vol.
3,
a.a.O., S. 223
.
u.
S. 305;
ü
1975 gl. A ica Resea ch
Bulle in,
Vol.
12 (1975), N .
8,
S. 3618.
25
Vgl.
IMF: Su eys o A ican Economies, Vol.
4,
a.a.O.,
S.113
und
176.
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52
Ch is ian Uhlig
wieg
also
de
Ab luß
p i a e
Ressou cen;
das
De izi
wi d
e s
du ch
den
Zu luß
ö en liche
Mi el
(En wicklungshil e,
Budge zuschüsse,
Aus-
landsanleihen)
wei
übe kompensie .
Ve gleich
man
diese
Si ua ion
mi
de
in
d ei
nich
zu
F anc-Zone
gehö enden
wes a ikanischen
Lände n
Sie a
Leone,
Ghana
und
Ni-
ge ia,
so
zeig
sich
do
eben alls
ein
s a k
nega i e
Saldo
ü
den
T ans e
on
In es i ionseinkommen
(besonde s
au g und
de
Öl-
an iemen
in
Nige ia) sowie
ü
unen gel liche
Übe agungen.
Diese
Saldo
wi d
du ch
wesen lich
höhe e
Zu lüsse
an
p i a em
Kapi al
als
in
den
F anc-Zonen-Lände n
zu
zwei
D i el
gedeck .
De
Res
wi d
du ch
Zu lüsse
s aa liche
Mi el
kompensie ,
die
jedoch
ge inge
sind
als
bei
den
Lände n
de
F anc-Zone,
so
daß
schließlich
de
Saldo
on
Kapi al-
und
übe agungsbilanz
ge ade
ausgeglichen is .
Fü
den
Be-
eich
de
wes a ikanischen
Zahlungsunion
e gib
sich
dagegen,
wie
gezeig
wu de,
ein
e hebliche
Übe schuß,
de
aus eich ,
auch
das
De izi
de
Leis ungsbilanz
zu
decken
und
einen
gu en
Übe schuß
de
G und-
bilanz
auszuweisen.
Das
is
bei
den
üb igen
wes a ikanischen
Lände n
de
S e ling-Zone
nich
de
Fall.
Zu
4): Rich ig is ,
daß
die
Vo eile
des
Sys ems
des
Wäh ungs e -
bundes
mi
eine
Besch änkung
de
na ionalen
Sou e äni ä
und
eine
gewissen
Abhängigkei
om
Lei wäh ungsland
und
seine
Wäh ungs-
und
Außenwi scha spoli ik
e bunden
is .
Denn
um
die
Funk ions-
ähigkei
des
Gesam sys ems
zu
siche n,
muß
de
geld-
und
inanz-
poli ische
Spiel aum
de
einzelnen
Mi gliede
no wendige weise
ge-
inge
sein
als
in
einem
Sys em
mi
olle
Au onomie.
Dennoch
is
es -
zus ellen,
daß
im
Falle
de
F anc-Zone
die
Zen albanken
bzw.
die
na ionalen
K edi komi ees
be äch liche
Möglichkei en
de
mi el-
und
lang is igen
K edi inanzie ung
sowie
auch
ü
die
Ve gabe
on
Kas-
senk edi en
an
die
ö en liche
Hand
haben.
De
Global ahmen
lieg
hie ü
zu
Zei
bei
20
%
de
S eue einnahmen
im
o au gegangenen
Haushal sjah .
In e essan
is
dabei,
daß
diese
Möglichkei en
im
ge-
sam wi scha lichen
Rahmen
häu ig
ga
nich
oll
ausgeschöp
we den.
Die
Beu eilung
de
E izienz
bes imm e
Maßnahmen
häng
na ü lich
auch
on
de
g undsä zlichen
Einschä zung
ab,
wie
de
En wicklungs-
p ozeß
op imal
ges eue
we den
kann.
Manche
K i ike
des
Sys ems
de
F anc-Zone
gehen
o enba
on
de
s uk u alis ischen
Au assung
aus,
nach
de
du ch
eine
expansi e e
Geld-
und
Finanzpoli ik
die
s uk-
u elle
Ve ände ung
de
Volkswi scha
beschleunig
we den
kann.
Die
die
Geschicke
de
F anc-Zone
bes immenden
Bankp ak ike
und
Wi -
scha spoli ike
geben
dagegen
eine
o sich igen,
nich -in la ionä en
Poli ik,
ge üh
on
eine
s a ken
Zen albank,
den
Vo zug.
Im
E gebnis
in
es zus ellen,
daß
das
du ·chschni
liche
Wachs um
de
Mi gliedslände
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Möglichkei en
und
Ge ah en eine mone ä en In eg a ion
53
de
F anc-Zone
nich
schlech e
is
als
das
de jenigen
Lände ,
die
in
ih e
na ionalen
Geldpoli ik
unabhängig
agie en
können.
Und
de
ge n
zi ie e
Ve gleich
mi
Lände n
wie
Guinea,
Ghana
ode
Mali,
die
den
expansi e en
Weg
besch i en
ha en,
äll
bis
heu e
zuguns en
de
konse a i e en
F anc-Zonen-Mi gliede
aus
26
•
Die
Übe p ü ung
de
k i ischen
A gumen e
gegen
das
Sys em
de
F anc-Zone
zeig ,
daß
in
ielen
Fällen
die
nega i en
Auswi kungen
de
Wäh ungsin eg a ion
in
de
F anc-Zone
ü
die
Übe seelände
übe -
schä z
we den.
P oblema isch
is
abe
zwei ellos
de
zu
beobach ende
Ab luß
p i a e
Mi el
in
die
Me opole.
.
Tie e e U sachen de Unzu iedenhei
Bleib
nun
die
F age,
wa um
o z
de
gegebenen
Vo eile
des
F anc-
Zonen-Sys ems
-
gesiche e
in e na ionale
Zahlungs ähigkei ,
" isk-
sha ing"
und
"shock-abso p ion"
du ch
das
Pooling
de
Wäh ungs-
ese en
mi
ela i
g oße
außenwi scha liche
Bewegungs eihei ,
Zugang
zu
den
anzösischen
und
in e na ionalen
Finanzmä k en
-
die
Unzu iedenhei
un e
den
Mi gliede n
so
g oß
is .
O enba
ha
das
Sys em
de
F anc-Zone
einen
wesen lichen
s uk-
u ellen
Mangel.
Das
Lei wäh ungsland
be inde
sich
nämlich
als
me o-
poli anes
Zen um
gegenübe
den
pe iphe en
Mi gliedsländem
in
eine
wi scha lich
und
poli isch
übe agenden
Posi ion,
die
on
den
üb igen
Lände n
als
Abhängigkei
und
Domina ion
emp unden
wi d
27
•
Nich
nu ,
daß
p ak isch
de
gesam e
Appa a
de
Wäh ungszone
on
Pa is
aus
ges eue
wi d,
auch
de
Ein luß
au
die
Wi scha s-,
Finanz-
und
En wicklungspoli ik
de
Übe seelände
s
nach
de
E langung
de
Unabhängigkei
und
eine
gewissen
En kolonisie ung
noch
be äch lich.
F ank eich
behe sch
den
p i a en
Bankenappa a ,
den
G oß eil
de
wi scha lichen
Ak i i ä en
und
auch
g oße
Teile
des
Ve wal ungs-
appa a es.
Diese
Posi ion
wi d
du ch
das
Sys em
de
F anc-Zone
noch
ges ä k ,
da
die
da in
es geleg e
wei gehende
F eizügigkei
im
Wi -
scha s-
und
o
allem
Finanz e keh
im
wesen lichen
den
anzösischen
In e essen
und
denen
de
üb igen
Indus ielände
zugu ekomm .
Das
heimische
Kapi al
is
dagegen
de
übe agenden
"Konku enz
des
Geldes
und
de
Köp e"
de
al en
Me opole
nu
unzu eichend
gewachsen.
Da-
mi
en s eh
die
Ge ah ,
daß
ein
s a k
ex o e ie es
Wachs um
ge-
scha en
wi d,
das
wenig
zu
S ä kung
de
na ionalen
Schich en
und
26 Vgl. dazu Nähe es bei
Uhlig,
C.:
Mone ä e In eg a ion, a.a.O., S.49.
27 Vgl. dazu allgemein die in e essan e S udie on
Amin,
S.: Le de eloppe-
men
inegal,
Pa is
1973; sowie Senghaas,
D.
(H sg.):
Pe iphe e
Kapi alismus.
Analyse
übe
Abhängigkei
und
Un e en wicklung,
F ank u
1974.
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54 Ch is i an Uhlig
zu
In eg a ion
de
na ionalen
Volkswi scha en
bei äg .
Die
Möglich-
kei
des
ungehinde en
Kapi al ans e s
wi d
in
einem
solchen
Sys em
zu
ge äh lichen
o enen
Flanke
eine
abhängigen
Wi scha ,
die
in
eine
in e na ionale
Wäh ungs
zone
eingebunden
is
und
Tendenzen
eines
une wünsch en
Kapi alab lusses
nich
in
geeigne e
Fo m
bekämp en
kann.
Die
o ene
außenwi scha Iiche
Flanke
mach
sich
z.
B.
auch
da in
beme kba ,
daß
die
na ionalen
Kapi albesi ze
sich
ohne
P obleme
p o i able
Anlageobjek e
im
Ausland
suchen
können,
besonde s
dann,
wenn
die
in e na ionale
Zinss uk u
die
Geldanlage
im
Ausland
in e -
essan
mach .
Neben
de
Kapi al luch
gib
es
ganz
legale
Wege
des
Kapi al ans e s
ü
Inlände ,
die
ih
Geld
eizügig
in
an
de
Pa ise
Bö se
gehandel en
We en
anlegen
können.
Dadu ch
wi d
abe
das
na ionale
In es i ions olumen
besch änk .
Diese
Möglichkei
nimm
üb igens
auch
de
S aa
in
Ansp uch,
de
seine
Gu haben
gu
e zins
in
F ank eich
anleg .
Dabei
kann
sich
das
Ku iosum
e geben,
daß
das
on
den
Übe seelände n
do
angeleg e
Geld
on
den
anzösischen
De-
po banken
anzösischen
Un e nehmen
als
K edi
zu
Ve ügung
ge-
s ell
wi d,
die
es
wiede um
in
Übe see
in es ie en.
Die
Folge
de
Ope-
a ion
is ,
daß
mi
den
E spa nissen
des
Übe seelandes
zwa
eine
p o-
duk i e
In es i ion
in
diesem
Land
e olg ,
daß
abe
das
Kapi aleigen-
um
an
den
Anlagen
sich
dann
nich
in
na ionale ,
sonde n
in
ausländi-
sche
Hand
be inde
28•
Ande e sei s
muß
man
na ü lich
auch
sehen,
daß
die
wei gehende
O enhei
de
Lände
ü
Ak i i ä en
des
Auslandskapi als
und
den
Einsa z
ausländische
A bei sk ä e
du chaus
zu
e heblichen
Wachs ums-
a en
in
den
Emp änge lände n
üh en
kann.
Beispiele
wie
die
En -
wicklung
on
El enbeinküs e
ode
auch
Gabun
und
Kame un
zeigen
das.
Ob
dami
abe
imme
eine
En wicklung
im
Sinne
eine
na ionalen
In eg a ion
on
Wi scha
und
Gesellscha
zus ande
komm ,
wi d
on
manche
Sei e
bes i en
29•
Bejah
man
abe
die
posi i en
E ek e
aus-
ländische
Kapi alin es i ionen,
beklag
jedoch
den
e heblichen
Ab luß
on
Ressou cen
im
p i a en
Be eich, so
muß
man
wohl
zuges ehen,
daß
Kapi al
und
know-how
aus
dem
Ausland
nu
zu
einem
bes imm en
P eis
zu
e hal en
sind.
Will
man
diesen
P eis
e inge n,
muß
man
in
güns ige
Ve handlungsposi ion
sein
(E döl-
und
Rohs o lände )
ode
in
de
Lage
sein,
ausländisches
Kapi al
du ch
im
Inland
gebilde es
Kapi al
abzu-
lösen.
28
Dazu
Emgba-Mekongo,
L.:
F on
economique
du
Tie s-monde
e
es au-
a ion
de
la Zone
F anc
CFA,
Pa is
1968,
S.
250
.
29
Vgl. dazu u. a.
Amin,
S.: Le de eloppemen
du
capi alisme
en
Cö e
d'I oi e, Pa is
1968.
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Möglichkei en
und
Ge ah en eine mone ä en In eg a ion
55
Insgesam
zeig
sich
die
g undsä zliche
P oblema ik
eine
wei -
gehenden
F eizügigkei
des
Kapi al e keh s
30
•
Diese
komm
zunächs
o nehmlich
den
Auslände n
aus
den
Indus ielände n
zugu e,
die
das
libe ale
Handelssys em
au g und
ih e
wi scha lichen
Posi ion,
ih e
Ma k kenn nis
sowie
de
mi
dem
ehemaligen
Mu e land
übe eins im-
menden
wi scha spoli ischen
Rahmenbedingungen
de
F anc-Zone
be-
sonde s
gu
nu zen
können.
Fü
das
einheimische
Kapi al
dagegen
sind
Tü
und
To
ü
die
Kapi al luch
geö ne ,
was
sich
o
allem
bei
Un-
siche hei en
de
allgemeinen
Poli ik
und
de
s aa lichen
Wi scha s-
poli ik
e hängnis oll
auswi ken
kann.
Um
hie
sowohl
ku z is ig
als
auch
lang is ig
einen
b emsenden
Ein luß
ausüben
zu
können,
müß en
den
Übe seelände n
Ins umen e
de
-
häu ig
lediglich
o übe gehen-
den
-
Kapi al e keh skon olle
auch
inne halb
de
F anc-Zone
zu
Ve ügung
s ehen.
Das
is
abe
du ch
die
G und e äge
de
F anc-
Zone
bishe
ausgeschlossen.
VI. Vo - und Nach eile de Wäh ungsin eg a ion
Faß
man
die
Diskussion
übe
die
F anc-Zone
zusammen,
so
is
es -
zus ellen,
daß
es
sich
um
ein
komplexes
Gebilde
handel ,
dessen
Beu -
eilung
hinsich lich
de
Vo -
und
Nach eile
schwie ig
is .
Sowohl
aus
heo e ische
Sich
wie
auch
au g und
de
p ak ischen
E gebnisse
könn e
man
in
de
Fo m
de
übe egionalen
In eg a ion
zwischen
einem
Indus ieland
und
mehl'e en
En wicklungslände n
ge-
adezu
ein
Mus e beispiel
eine
pa ne scha Hchen
Zusammena bei
zwischen
En wicklungs-
und
Indus ielände n
sehen,
die
dem
wenige
en wickel en
Pa ne
unleugba e
Vo eile
b ingen.
Hie
sind
o
allem
zu
nennen:
-
die
gesiche e
in e na ionale
Zahlungs ähigkei
du ch
die
um assende
Wäh ungsga an ie;
-
die
Ve s e igung
de
Außenhandels inanzie ung
du ch
den
Wäh-
ungspool
(" isk-sha ing",
"shock
abso p ion");
-
Zugang
zu
den
in e na ionalen
Finanzmä k en
und
hohe
Zu luß
on
Auslandskapi al
in olge
lang is ige
Wäh ungss abili ä ;
30 Nach Au hebung
de
De isenkon ollen
1967
- empo ä
1968/69
wie-
de
einge üh
und
wiede abgescha -sind
zwa
alle Zahlungs o gänge
mi dem Ausland, einschließlich F ank eich
und
Monaco, aus s a is ischen
G ünden egis ie p lich ig,
de
Kapi al e keh is
abe
p inzipiell ei.
Da-
gegen un e liegen Kapi algeschä e
mi
D i lände n
auße halb
de
F anc-
Zone in bes imm en Fällen
de
Genehmigungsp lich . Vgl. IMF: Su eys o
A ican Economies, Vol.
3,
a.a.O., S.
137
.
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Tabelle
1:
Handelsbilanzen de a o-madagassischen G uppe de F anc-Zone
in
Mill.
FF
Wes a ikanische
S aa ena)
...........
.
da on
El enbeinküs e
..
Mau e anien
...
.
Senegal
........
.
Togo
...........
.
Zen ala .
S aa en
....
.
da on
Gabun
.........
.
Kame un
......
.
Kongo
.........
.
Madagaska
..........
.
Wes a ikanische
S aa ena)
...........
.
da on
El enbeinküs e
..
Mau e anien
...
.
Senegal
........
.
Togo
...........
.
Zen ala .
S aa en
...
.
da on
Kame un
......
.
Gabun
.........
.
Madagaska
..........
.
a)
Einsehl.
MaU.
1968
I I I '
Insge-
mi
I
Res
I I
sam
I F a.nk-
F anc-.
Ausland
I
Deckung
eIch
Zone
I I
Ex/Im
+ 156 -177 13 + 346 104
+ 3 - 398 -17 + 418 100
-269 -337 + 79 -11 68
Insge-
sam
-178
+ 638
+ 165
-388
-62
+ 160
+ 331
+ 135
-178
mi
F ank-
eich
-381
57
10
32
15
-269
+ 24
-113
-200
1969
Res
F anc-
Zone
Deckung
Ausland
Ex/Im
-40 + 243
+ 28 + 667
+ 12 + 163
-29 -327
- 2 - 45
-12 + 441
+ 40 + 267
-14 + 262
+ 4 + 18
96
137
170
62
79
107
182
113
56
62
-361 i - 267 I + 88 -182
1970
---I---'-----~,
1971
___
~
_==~=
-_
..
_------------_
...•
_----
-117 -566 + 90 + 359
+ 450
+ 238
-227
-55
-76
-56
+ 327
-145 + 33 + 562
8 10 + 256
-
91
I + 79 -206
-20 i - 2 - 33
-411 35 + 370
-276 29 + 249
+ 63 + 27 + 237
-147 -240 + 129 -32
98
121
190
79
85
97
96
174
85
-726
+ 314
+ 187
-17
-116
-121
-205
+ 493
-369
-771
-192
-22
-214
-48
-619
-335
+ 54
-386
+ 68
-43
+ 13
+ 52
- 4
+ 50
+ 73
+ 90
-23
+ 463
+ 196
-355
-64
+ 448
+ 130
+ 366
-73
87
114
159
57
70
71
85
197
69
Quelle:
MInis e e
de
I'Economle
e
des
Flnances:
s a is iques
e
E udes
Flnancie es
No.
293/1973:
La
Zone
F anc
en
1971.
Rappo
pa
Je
Sec e a ia
du
ComI e
Mone ai e
de
Ja
Zone
F anc,
Pa is,
S.
184.
0)
~
(')
::
'"1
ii·
-
~.
c::
::
-
öq'
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Tabelle
2:
Zahlungsbilanz-
und
Rese eposi ionen
de
Zen al-
bzw.
Emission!ibanken
in
A ika
und
Madagaska
(in Mill.
FF)
Bankbe eich
A)
B.
C.
E.A.
O.
1968
1969
1970
1971
B.
C. E.
A.
E. C.
1968
1969
1970
1971
1971
Madagaska
1969
1970
1971
1
Saldo
de
Handels-
bilanz
+ 268
-
72
-
73
-598
+ 1
+ 135
-
76
-123
120
-360
-142
-370
,
I
2
O .
übe agun-
gen
in
de
F anc-Zone
a)
+ 346
+ 389
+ 391
+ 345
+ 148
+204
+ 257
+ 289
Eins. I
Kapi al-
übe .
bilanz
+ 108 - 5
+ 109 + 7
+ 131 + 19
+ 178
+ 158
+ 170
+ 44
+ 38
+
60
1
3
Ande e
Vo gänge
b)
-528
-107
+ 132
+ 231
-
90
-362
-49
-126
77
+ 10
+ 64
+ 114
11
1I
I
: I
I
I
I
I'
I
11
[I
4
Saldo
insges.
+ 86
+ 210
+450
-
22
+ 59
-23
+ 132
+ 40
-80
-28
_
A'7
47
-38
+ 118
-26
•
5
Rese e-
posi ion
1103
1553
1531
115
247
287
373
137
270
267
1
I
,
6
da on
ö .
Sek o
-94
-
67
-69
-63
-
81
-107
32
49
83
83
a)
Auße
Finanzübe weisungen
de
T eso s.
-b)
Be ücksich ig
üb igen
T ans e ,
insbesonde e
ü
Diens leis ungen.
-
c)
Die
Zahlen
de
Spal en
2
und
3
des
Be eiches
B
sind
mi
denen
des
Be eiches
A
wegen
un e schiedliche
Au ellung
nich
oll
e gleichba .
QueUe:
Sec e a ia
du
Comi e
Mone ai e
de
la
Zone
F anc:
La
Zone
F anc
en
1971,
in:
Minis e e
de
l'Economie
e
des
Finances.
S a ls l-
ques
e
E udes
Financie es,
No.
293,
Mai
1973,
S.
167
-
179.
~
~
g:
[
....
CI)
::s
s::
::s
P-
O
~
~
§
!B.
::s
CI)
"1
i3
§
~
~:
~
......
::s
....
cl&
"1
~
....
g'
0)
w
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Mau e anien
....
.
Senegal
.........
.
Nige
...........
.
El enbeinküs e
..
.
Obe ol a
......
.
Dahomey
.......
.
Togo
...........
.
1----------
In es i-
ions-
eink.
1
-11,1
-11,5
1,4
-39,0
1,6
2,7
4,6
Tabelle
3:
G undbilanz ü 14 a ikanische Lände 1969 (in Mill. $)
In es i ionseink.
und
unen gel l.
T ans e
-
----
----------
I'
Saldo
(1+2+3)
I 4
unen gel l.
übe agungen
p i .
1 ö .
2 I 3
Kapi albilanz
(Kapi al
e keh )
insges.
da on
p i .
5 6
Saldo
-
Diens -
Saldo
1_._____
_
__
Handels-
lei-
Lei-
msges.
da on
bilanz
I
s ungs-
s~ungs-
(4+5)
p i .
bilanz
bllanz
a)
(1+2+6)
!
(9+10)
7 8 9 10 11
1,9 + 10,3 2,7 + 13,6 + 7,9 + 10,9 ! 5,1 + 2,1 7,9 I - 5,8
3,7 + 35,6 + 20,4 + 18,6 + 6,0 + 39,0 9,2 72,5 + 3,2 i - 69,3
1,0 + 25,8 + 23,4 + 16,3 + 11,2 + 39,7 + 8,8 22,9 5,9
'I
-28,8
-36,0 + 20,0 55,0 + 27,0 + 1,0 28,0 -74,0 + 111,0 35,0 + 76,0
+ 24,1 + 20,8 + 43,3 + 3,0 + 2,0 + 46,3 + 24,5 33,2 + 8,1 I - 25,1
+ 1,1 + 17,0 + 13,5 5,6 6,6 + 7,9 -10,1 + 5,0 -4,7 + 0,3
+ 3,9 + 14,4 + 15,6 + 6,3 + 3,9 + 21,9 +
5,1
-23,8 I -
3'41
-27,2
UMOA
..........
71,9
;--~13,5
1-+143-;91+-58,5
+ 79,2 i + 25,4 +
-li7~7T=60~o-
-=-i~3T~--45,61
-79,9
Saldo
G und-
bilanz
(1
-11)
12
+
5,1
-30,3
+ 10,9
+ 48,0
+ 21,2
5,3
+ 8,2
+ 57,8
Sie~ a
Leo~~
..
-~~.
-7,4 + 1,3
I-
+~,~-
--
---;-
-~~~,;
li
-~---;'6,3
- -+
15~
--+
10,2
~-6,6-i_-
-=-
~,5
i--=
6,9-
+ 8,5
Ghana.
. . . . . . . . . . 36,7 -13,2 + 0,9 -49,0 + 44,9 + 8,1 4,1 -41,8 + 48,2 I - 58,2 I - 10,0 -14,1
N· . I i 3 I
370
Igena
..........
-154,0 + 5,0 I + 24,0 -125,0 + 115,0 I + 110,0 10,0 -39,0 + 23 ,0 i - 260,0 I - 27,0 - ,
, '
3
Lände i~~ge-s~-
-=-198,l -~-6,9- +
27,9
T~-l77,l-
+-178,4-!-+
134,4 + 1,3 -
70,6-.+2s7,S-
-331,7
1=-43,9-
-42,6
---------------- -----'--------
----
------I-~---
----
-----
--------
-
-----------1----
Tschad
..........
2,5 I + 1,3 + 17,9 + 16,7 + 2,0 + 2,6 + 18,7 + 1,4 7,5 18,0 -25,5 6,8
Zen .
a .
Rep.
..
1,6 I + 2,3 ' + 10,2 + 10,9 + 2,3 I + 5,8 + 13,2 + 6,5 + 4,0 26,4 I - 22,4 9,2
Gabun
........
. . . 15,9 5,2 _ + 9,3 11,8 + 11,9 : + 7,9 + 0,1 -13,2 + 68,7 68,7 0,0 + 0,1
Madagaska
.....
13,3!
+ 9,1 i + 25,4 + 21,2 + 8,2 I + 2,7 + 29,4 -1,5 40,3 I + 3,9 I - 36,4 7,0
a)
Ohne
In es i ionseinkommen.
QueUe:
E echne
nach
Angaben
aus
"Ex e nal
T ansac ions
S a is ics
o
A ica"
Annexe
II
E
und
II
F.
In:
S a is ical
and
Economic
In o ma ion
Bul-
le in
o
A ica,
No.
4
(1973),
S.
245
.
und
253
.
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An o de ungen an eine e idie e In eg a ions heo ie
ü En wicklungslände
Von
Hans-Jü gen
Ha bo h,
Aachen
Vo wo
In
de
olgenden
Ausa bei ung
geh
es,
obwohl
on
"In eg a ions-
heo ie"
schlech hin
gesp ochen
wi d,
in
e s e
Linie
um
die
ökonomi-
schen
Aspek e
de
In eg a ions heo ie.
Dami
sollen
und
können
die
poli isch-gesellscha lichen
Aspek e
des
In egm ionsp oblems
keineswegs
"ausgeklamme "
bleiben.
Es
gib
-
im
Gegen eil-
eine
doppel e
Ve -
klamme ung:
Eine sei s
können
die
neue en,
on
de
Poli ikwissenscha
e a bei e en
Ansä ze
de
In eg a ions heo ie
1
wie
auch
die
neue e
Im-
pe ialismus-
und
Dependenzdeba e
2
zu
einem
gu en
Teil
als
An wo
e s anden
we den
au
das
a sächliche
ode
e mein liche
Un e mögen
de
he kömmlichen
"ökonomischen"
In eg a ions heo ie,
die
speziellen
P obleme
de
En wicklungslände
eine
Lösung
nähe zub ingen.
An-
de e sei s
is
zu
be ü ch en,
daß
die
Ve e e
de
adi ionellen,
meh
ökonomisch
ausge ich e en
V:a ian e
und
de
neue en,
meh
poli isch
und
poli -ökonomisch
ausge ich e en
Va ian en
de
In eg a ions heo ie
jeweils
wei e
ih e
eigenen
Wege
gehen,
ans a
eine
Syn hese
zu
e -
suchen.
In
de
o liegenden
A bei
wi d
die
These
e e en,
daß
die
öko-
nomische
Va ian e
de
In eg a ions heo ie
zwa
e isionsbedü ig,
abe
doch
in
dem
Sinne
e isions ähig
is ,
daß
sie
e ände e
Fo schungsziele
zu
beg ünden
e mag,
de en
E eichung
einen
wesen lichen
Bei ag
zu
eine
in e disziplinä
konzipie en
In eg a ions heo ie
leis en
könn e.
Die
Themens ellung
implizie
die
No wendigkei
eine
Re ision
de
In eg a ions heo ie,
und
zwa
im
Hinblick
au
die
besonde en
P obleme
1 Vgl. z. B. Haas, E. B.:
Beyond
he
Na ion
s a e:
Func ionalism
and
In e -
na ional
O ganisa ion,
S an o d
1964; E zioni,
A:
PoU ical
Uni ica ion,
New
Yo k
1965; Deu sch, K. W.:
De
Na ionalismus
und
seine
Al e na i en,
Mün-
chen
1972
und
die
Au sa zsammlung
bei
F ei, D.
(ed.):
Theo ien
de
in e -
na ionalen
Beziehungen,
München
1973.
2 Vgl.
z.
B.
die
Au sa zsammlung
in:
Senghaas, D. (H sg.):
Impe ialismus
und
s uk u elle
Gewal ,
Analysen
übe
abhängige
Rep oduk ion,
F ank-
u
1972.
(De
Band
en häl
auch
eine
aus üh liche
Bibliog aphie.)
Vgl.
auch
den
Bei ag
on
H. Sau e
im
o liegenden
Band.
5
Sch i en
d.
Ve eins
.
So
cl
al
poli ik
90
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66
Hans-Jü gen Ha bo h
de
En wicklungslände .
Im
olgenden
e s en
Teil soll diese
Ausgangs-
o ausse zung
nähe
beg ünde
we den.
Fußend
au
den
E gebnissen
diese
übe legungen
soll
dann
im
zwei en
Teil
e such
we den,
einige
wich ige
An o de ungen
zu
konk e isie en,
die
an
eine
e idie e
In e-
g a ions heo ie
zu
s ellen
sind.
I.
Is eine Re ision de In eg a ions heo ie no wendig?
Diese
F age
läß
sich
am
bes en
bean wo en,
wenn
man
einzelne
E appen
de
in eg a ions heo e ischen
Diskussion
in
die
Be ach ung
einbezieh .
1. T adi ionelle In eg a ions heo ie
Eine
e s e,
e wa
on
1950 -1960
eichende
Phase
wa
behe sch
du ch
die
on
Vine
und
Meade
ausgea bei e
Theo ie
de
Zollunion
3• Diese
Theo ie
kombinie
zwei
scheinba
un e einba e
Konzep e,
nämlich
ein
eihändle isches
(das
au
de
Theo ie
de
kompa a i en
Kos en
be-
uh )
und
ein
p o ek ionis isches
(das
au
Hamil on
und
insbesonde e
Lis
zu ückzu üh en
is ).
Das
bedeu e
F eihandel
-
und
in
den
höhe-
en
In eg a ions o men
auch
Fak o mobili ä -im
Innen e häl nis,
d. h.
ü
eine
beg enz e
Anzahl
benachba e
S aa en,
und
eine
meh
ode
wenige
s a ke
Abschi mung
nach
außen.
Die
zug undeliegende
Idee
is
die
olgende:
De
Weg all
on
Zöllen
und
sons igen
Res ik ionen
des
eien
Wa en-
und
Fak o e keh s
inne halb
de
In eg a ionszone
soll
und
wi d
wah scheinlich
dazu
üh-
en,
daß
die
Nied igkos en-P oduzen en
de
Union
die
" eu en
P odu-
zen en",
die
nunmeh
ih e
na ionalen
P o ek ion
be aub
sind,
e -
d ängen.
Die
" en ablen
P oduzen en"
we den
je z
auch
jene
Mi gliede
de
Union
belie e n,
die
das
P oduk
ühe
eu e
he ges ell
haben.
Diese
E ek ,
de
sich
in
zusä zlichen
Handelss ömen
(" ade
c ea ion")
niede schläg ,
is
Ausd uck
ü
eine
e höh e
P oduk i i ä
und
dahe
posi i
zu
bewe en.
Die
P ozedu
des
Zusammenschlusses
kann
abe
auch
Wohls ands-
e lus e
bewi ken.
Als
Beispiel sei
ein
Land
genann ,
das
ein
bes imm-
es
P oduk
niemals
selbs
he ges ell ,
sonde n
on
jehe
aus
billigen
D i lände n
impo ie
ha .
De
Weg all
de
na ionalen
P o ek ion
ge-
genübe
den
Handelspa ne n
kann
nun
seh
wohl
diese
(D i lände -)
Impo e
un e binden
und
das
Land
dazu
zwingen,
seinen
Beda
bei
eu e en
unionsin e nen
P oduzen en
zu
decken.
Es
ände
hie
also
eine
3 Vgl.
Vine ,
J.: The Cus oms Unions Issue, New Yo k 1950 sowie Meade,
J. E.: The Theo y o Cus oms Unions, Ams e dam 1955.
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An o de ungen
an
eine In eg a ions heo ie
ü
En wicklungslände
67
Umschich ung
om
billigen
zum
eu en
P oduzen en
s a .
Diese
Vo -
gang,
" ade
di e sion"
genann ,
is
dahe
nega i
zu
bewe en.
Nach
de
adi ionellen
In eg a ions heo ie
is
ein
Zusammenschluß
dann
e -
s ebenswe ,
wenn
die
zu
e wa ende
" ade
c ea ion"
g öße
is
als
die
" adedi e sion".
Nach
den
eingehenden
Un e suchungen
on
Vine
und
Meade
is
eine
Zollunion
zwischen
zwei
Lände n
um
so
e olg e -
sp echende ,
-
je
höhe
de
An eil
de
be e enden
Pa ne lände
am
Gesam -
handel
be ei s
is
(und
je
ge inge
de
An eil
de
Nich -Pa ne -
lände
am
Gesam handel
is );
und
-
je
ge inge
das
gesam e
Volumen
des
in e na ionalen
Handels
de
be e enden
Lände
übe haup
is
4•
Lipsey
sch eib
mi
Rech ,
daß
die
e s e
Bedingung
unmi elba
an
den
gesunden
Menschen e s and
appellie e:
Sie
is
sozusagen
eine
Fo -
mel
ü
die
ich ige
Wahl
de
In eg a ionspa ne .
Je
meh
"in azonale "
Handel-
o z
bishe ige
Behinde ungen
-
be ei s
o handen
is ,
des o
g öße
is
o enba
die
Wah scheinlichkei ,
daß
sich
nach
Weg all
de
Zölle
und
sons ige
Handelsbesch änkungen
neue
Möglichkei en
ü
eine
e besse e
A bei s eilung
e geben.
Die
zwei e
Bedingung
kling ,
wie
auch
Lipsey
sag ,
e was
übe -
aschend
5•
Sie
is
am
bes en
zu
e s ehen,
wenn
man
sich
die
Si ua ion
e gegenwä ig ,
die
auch
in
de
klassischen
Außenhandels heo ie
eine
en scheidende
Rolle
spiel :
Zwei
(ode
meh e e)
Lände ,
die
bishe
wenig
Außenhandel
gehab
haben,
die
jedoch
eine
Reihe
on
inländischen
Ak-
i i ä en
be ei s
en wickel
haben,
sind
nun
" ei "
ü
die
E ö nung
des
Außenhandels.
M.
a. W.
is
e s
je z -nach
eine
langen
Pe iode
in-
e ne
In eg a ion
(und
dami
e bundene
Außenhandelsabs inenz)
-
übe haup
eine
Subs anz
o handen,
die
nach
dem
P inzip
de
kompa-
a i en
Kos en
umgeschich e
we den
kann.
Es
is
unschwe
zu
sehen,
daß
es
nach
diesen
K i e ien
ü
die
mei-
s en
En wicklungslände
nich
emp ehlenswe
gewesen
wä e,
Zollunio-
nen
bzw.
Wi scha sgemeinscha en
anzus eben.
Denn
o
ieben
selbs
benachba e
Lände
kaum
Handel
mi einande ,
ande e sei s
wa en
sie
as
du chweg
s a k
in
Wel handelsbeziehungen
(Pe iphe ie-Ke n-Han-
deI) einbezogen.
4
Vgl.
Lipsey,
R.
G.:
The Theo y
o
Cus oms Union: A Gene al Su ey, in:
Economic Jou nal, Sep . 1960,
S.508.
5
Vgl.
ebenda.
5·
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68
Hans-Jü gen Ha bo h
2.
I ele anz
de
adi ionellen
In eg a ions heo ie
ü
En wicklungslände
Daß
die
e an wo lichen
Poli ike
in
den
En wicklungslände n
sich
um
dieses
Ve dik
de
Theo ie
nich
gekümme
haben,
is
bekann .
Dies
is
um
so
e klä liche ,
als
die
In eg a ions heo ie
sich
zunächs
in
Rich ung
au
eine
seh
wei
ge iebene
wel a e- heo e ische
Kasuis ik
en wickel e
6,
die
das
In eg a ionskonzep
insgesam
zu
eine
as
un-
du chschauba en
"wolkigen
Angelegenhei "
mach e
1,
in
die
man
schließ-
lich
alle
möglichen
ökonomischen
wie
poli ischen
Wunsch o s ellungen
hineinin e p e ie en
konn e.
Hinzu
kam,
daß
das
Beispiel
de
insgesam
als
e olg eich
angesehenen
eu opäischen
In eg a ionsbes ebungen
zu
analogen
Ans engungen
de
En wicklungslände
he aus o de e.
Eine
besonde en
"Theo ie"
schien es
nich
meh
zu
bedü en.
T o zdem
wa
eine
wei e e
En wicklungsphase
de
In eg a ions heo-
ie
du ch
den
Ve sum
gekennzeichne ,
die
be ei s
ealisie en
bzw.
die
"iC'h
abzeichnenden
Zusammenschlüsse
on
En wicklungslände n
heo-
e isch
zu
ech e igen.
Dazu
gehö e
o
allem
de
Nachweis,
daß
die
adi ionelle
In eg a ions heo ie
ü
die
En wicklungslände
nich
ele-
an
sei
und
dahe
nich s
übe
die
Wünschba kei
on
Zusammenschlüs-
sen
in
diesen
Regionen
aussagen
könne.
Dies
is
in
de
Ta
leich
einzu-
sehen.
Diese
Theo ie
is
deu lich
au
die
Nachk iegs e häl nisse
in
Wes eu opa
zugeschni en:
Damals
ging
es
da um,die
eils
du ch
K iegs-
einwi kungen,
eils
du ch
die
lange
andaue nde
Au a kiepe iode
du ch-
einande ge a ene
P oduk ionss uk u
Wes eu opas
neu
zu
o dnen
bzw.
wiede
au zubauen.
Vo ausgese z
wi d
jeden alls
eine
in
allen
Teil-
nehme lände n
be ei s
au gebau e,
wenn
auch
"subop imale"
P oduk-
ionskapazi ä ,
die
dann
du ch
Umschich ungen
(Re-Alloka ionen)
e -
besse
und
gg .
op imie
we den
kann.
In
den
En wicklungslände n
abe
s ell
sich
ein
ganz
ande es
P oblem.
Hie
geh
es
nich
-
wie
in
Wes eu opa
-
da um,
isolie e
und
eil-
weise
de o mie e
Teile
eines
ehemaligen
Ganzen
wiede
zusammenzu-
ügen,
sonde n
da um,
die
Teile,
die
es
spä e
zusammenzu ügen
gil ,
übe haup
e s
einmal
zu
bauen.
Das
P oblem
is
m. a. W.
nich
die
Re-
Alloka ion
be ei s
bes ehende
Ressou cen,
sonde n
die
En wicklung
diese
Ressou cen
selbs
8•
Es
is
dahe
du chaus
zu e end
zu
sagen,
diese
"s a ische
Re-Alloka ions-Theo ie"
sei
zu
Beu eilung
on
In e-
g a ions o haben
de
En wicklungslände
i ele an .
Es
wi d
im
Ge-
6 Insbesonde e bei Meade, J. E.: a.a.O.
7 "
•••
a c10uded issue", wie es bei Allen heiß . Vgl. A Zen,
R.
L.: In eg a ion
in Less De eloped Coun ies, in: Kyklos, Vol. XIV (1961),
S.317.
8 Vgl. Balassa, B.: Towa d A Theo y
o
Economic In eg a ion, in:
Wion-
czek,
M.
S.
(ed.):
La in
Ame ican Economic In eg a ion. Expe iences and
P ospec s. New Yo k, Washing on, London 1966,
S.30.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
An o de ungen an eine In eg a ions heo ie
ü
En wicklungslände 69
gen eil
he o gehoben,
daß
man
im
Hinblick
au
die
En wicklungslän-
de
zu
einem
Konzep
de
"e icien
ade
di e sion"
kommen
müsse
9•
Mi
diesem
ebenso
be ech ig en
wie
e olg eichen
Ang i
wa
zwa
die
adi ionelle
In eg a ions heo ie
als
ü
En wicklungslände
i ele-
an
e klä
wo den,
abe
man
ha e
dami
noch
keine
e idie e
In e-
g a ions heo ie
an
ih e
S elle
gese z .
3.
A gumen e
ü
und
gegen
egional
beg enz e
In eg a ionsgebilde
Nun
bo
sich an,
das
inzwischen
allgemein
akzep ie e
P o ek ions-
a gumen
on
de
na ionalen
au
eine
mul ina ionale
Basis
zu
heben.
Denn
was
einem
einzelnen
Land
im
Ve häl nis
zum
Res
de
Wel
an
"Schon aum"
und
"Schonzei "
zuges anden
we de,
könne
man
eine
Lände meh hei
mi
ähnliche
(Un e -)En wicklungss uk u
nich
o -
en hal en,
wede
poli isch
noch
heo e isch.
Hie
abe
e wies
sich
ein
Gegena gumen ,
das
sich
im
üb igen
au
alle
egional
beg enz en
Zusammenschlüsse
bezieh ,
als
ein
schwe
zu
übe -
windendes
Hinde nis.
Es
handel
sich
um
einen
a sächlichen
ode
e -
mein lichen
logischen
Wide sp uch:
Genau
die
G ünde,
die
da un
sollen,
daß
mul ina ionale
Zusammenschlüsse
ökonomische
sind
als
na ionale
p o ek ionis ische
Alleingänge,
sind
genau
die
G ünde,
de en wegen
" he
union
i5
necessa ily
in e io
o
ee
ade"lO.
Wa um
also
nich
so-
o
wel wei e
F eihandel?
Ode :
Wa um
nich
wenigs ens
so o
eine
Union
alle
En wicklungslände ?
Übe zeug e
"F eihändle "
wie
e wa
Habe le
11
ode
Röpke
12
haben
die
e s e
F age
(mi
en sp echende
Ab-
sich )
on
o nhe ein
ges ell .
Ha en
die
"F eihändle "
ih en
Wide -
s and
gegen
das
na ionale
E ziehungszoll-A gumen -wenn
auch
wide -
s ebend
-
au gegeben
13, so
bo
ihnen
nun
das
Konzep
mul ina ionale
P o ek ion
neue
Ang i s lächen.
In
de
Ta
ha
die
"mul ina ionale
In eg a ions heo ie"
de
o malen
Schluß olge ung,
ein
In eg a ions-
gebilde
sei
um
so
wi kungs olle
und
wünschenswe e ,
je
meh
Na io-
nen
es
umschließe,
im
G unde
nich s
en gegenzuse zen:
Sie
kann
wede
bes ä igen
noch
e neinen.
9 Vgl. Linde , S .
B.:
Cus oms Unions and Economic De elopmen , in:
Wionczek,
M.
S.
(ed): La in Ame ican Economic In eg a ion, a.a.O., S.40.
10 Coope ,
C.
A. and Massell,
B.
F.: Towa d A Gene al Theo y o Cus oms
Unions o De eloping Coun ies, in:
Jou nal
o Poli ical Economy, Val.
73
(1965),
S.461.
11 Vgl.
Habe le ,
G.: De ec s in
he
Concep o Regionalism o Sol e
T ad-
ing P oblems, in: Indian
Jou nal
o Economics,
July
1957.
12
Vgl.
Röpke,
W.: In eg a ion
und
Desin eg a ion, in:
.
Becke a h,
E.,
Meye ,
F.
W.,
Mülle -A mack,
A.
(eds.): Wi scha s agen
de
eien Wel ,
F ank u
1957,
S.494.
13 Vgl. Habe le , G.: De in e na ionale Handel,
Jena
1933,
S.
205
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
70
Hans-Jü gen
Ha bo h
Nun
ha e
Balassa
zwa
ühzei ig
e such , sich dieses
P oblems
da-
du ch
zu
en ledigen,
daß
e
den
"absolu is
app oach" (den
so o igen
Übe gang
zum
F eihandel)
mi
p agma ischen
A gumen en
ablehn e:
Eine
Abs immung
de
na ionalen
Wi scha spoli iken
sei
"no
easible
o
he
wo ld
as a whole"l4,
und
dahe
müsse
es
bei
egional
beg enz en
In eg a ionen
bleiben. Diese
A ,
ein
ü
die
T ag ähigkei
des
gesam en
In eg a ionskonzep es
wich iges
G undsa zp oblem
zu
umgehen,
konn e
au
die
Daue
na ü lkh
nich
be iedigen.
De
wohl
beme kenswe es e
Ve such,
die
In eg a ionsansä ze
in
En -
wicklungslände n,
so
wie
sie
sich
ge ade
e geben
haben,
zu
ech e i-
gen
ode
doch
de
K i ik
zu
en ziehen,
geh
au
B e on,
Johnson
sowie
insbesonde e
au
Coope
und
Massell
zu ück
15•
Diese
Ansa z
läu
da -
au
hinaus,
in eg a ions-
und
indus iepoli ische En scheidungen,
ü
die
eine
ökonomische
Beg ündung
nich
zu
sehen
is ,
dadu ch
in
die
Nähe
des
Ra ionalen
zu
b ingen,
daß
man
en sp echende
"soziale
P ä-
e enzen",
e wa
ü
"Indus ialisie ung",
un e s ell
und
als
wi scha s-
poli ische
Ziel o s ellung
espek ie
16
•
Nun
e schein
es
du chaus
ge ech e ig ,
das
In eg a ionskonzep
au
seine
gesellscha lichen
Implika ionen
zu
übe p ü en,
um
e en uell
öko-
nomische
Vo eile
zuguns en
gesellscha liche
Vo eile
-
und
mani-
es ie en
sich diese
auch
"nu "
in
ausgep äg en
"sozialen
P ä e enzen"
-
zu
op e n. Dies
mag
auch
de
G und
ü
die
Ta sache
gewesen sein,
daß
diese
Ansa z
on
einigen
Au o en
o enba
als
eine
A
heo e ische
Re ungsanke
ü
egional
beg enz e
Zusammenschlüsse
on
En wick-
lungslände n
angesehen
wu de.
Jeden alls
leg
die
lebha e,
u.
W.
wei -
gehend
zus immende
Resonanz
in
de
Fachli e a u
diesen Schluß
nahe
17•
14
Balassa,
B.:
Towa d
a
Theo y
o
Economic
In eg a ion,
a.a.O.,
S.29.
15 Vgl.
B e on,
A:
The
Economics
o
Na ionalism,
in:
Jou nal
o
Poli ical
Economy,
Aug. 1964;
Johnson,
H. G.:
An
Economic
Theo y
o
P o ec ionism,
in:
Jou nal
o
Poli ical
Economy,
June
1965;
Coope ,
C. A
and
Massen,
B.
F.:
Towa d
a
Gene al
Theo y
o
Cus oms
Unions
o
De eloping
Coun ies,
a.a.O.
18
Die
wich igs e
Annahme
de
Au o en
is ,
" ha
he e
may
be
a
social
p e e ence
o
pa icula
ypes
o
economic
ac i i y
-
which
we
shall
call
,indus y'
-
compa ed
wi h
o he
o ms
o
ac i i y.
Speci ically
we
assume
ha
economic
planne s
in
a
less
de eloped
coun y
may
be
willing
o
accep
some
educ ion
in
na ional
income
o
an
inc ease
in
indus ial
p oduc ion.
"
Coope ,
C. A
and
Massen,
B.
F.:
Towa d
a
Gene al
Theo y
o
Cus oms
Unions
o
De eloping
Coun ies,
a.a.O., S.462.
Aus
en sp echenden
Hin-
weisen
sowie
aus
dem
Kon ex
e gib
sich,
daß
in
Coope s
und
Massells
A bei
wede
das
E ziehungsa gumen ,
noch
das
siche hei spoli ische
A gu-
men
(meh
Ve so gungssiche hei
du ch
Eigenp oduk ion)
noch
i gendwelche
"dynamischen"
In eg a ionsa gumen e
eine
Rolle
spielen
sollen.
üb igens
kann
die
on
den
Ve asse n
in
eine
Fußno e
un e geb ach e
Einsch änkung
" ha
we
do
no
assume
ha
planne s
do
p e e
indus y,
only
ha
hey
may"
(Fußno e
7,
S.463)
nich
da übe
hinweg äuschen,
daß
die
gesam e
Ablei ung
au
eine
a sächlich
o handenen
Indus iep ä e enz
be uh .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
An o de ungen
an
eine In eg a ions heo ie
ü
En wicklungslände
71
Um
so
nachd ückliche
muß
au
die
P oblema ik
dieses
Ansa zes
hin-
gewiesen
we den.
Sie
lieg
siche
nich
in
den
seh
so g äl igen
Ablei-
ungen,
auch
nich
in
e s e
Linie
in
einigen
ech
un ealis ischen
An-
nahmen,
wie
sie
in
de
heo e ischen
Diskussion
üblich
sind
18•
Sie
lieg
ielmeh
in
zwei
wesen lichen
"poli ischen"
G undannahmen:
E s ens:
Die
Au o en
un e s ellen
eine
Iden i ä
on
"sodal
choice
wi h
he
choice
o
he
na ional
economic
planne s"19,
eine
Annahme,
die
e hebliche
Implika ionen
ha
angesich s
de
Ta sache,
daß
die
hie
an-
gesp ochenen
"Plane "
in
de
Regel
Abkömmlinge
(und
Rep äsen an en)
p i ilegie e
Schich en
ih e
Lände
sind.
Is
es
ealis isch
anzunehmen,
daß
die
We eskala
diese
Plane
mi
de
We eskiala
de
Gesam gesell-
scha ,
also
auch
de
g oßen
Masse
de
Un e p i ilegie en
übe ein-
s imm ?
Zwei ens:
Um
so
ealis ische
-
abe
unhe oische
-
is
nun
die
An-
nahme
de
Au o en,
diese
Plane
hä en
eine
ausgep äg e
"P e e ence
o
Indus y".
Es
soll e
de
Genauigkei
halbe
hinzuge üg
we den,
daß
es
sich
hie
o
um
eine
P ä e enz
ü
"mode ne",
a bei sspa ende
Indus ie
handel ,
und
daß
diese
P ä e enz
einhe zugehen
p leg
mi
eine
nich
wenige
ausgep äg en
Indi e enz
gegenübe
solchen
P o-
blemen
wie
Massena bei slosigkei ,
egionalen,
sozialen
und
sek o alen
Dualismen
2o
•
17 Vgl.
z.
B. Robson, P.: Economic
In eg a ion
in
A ica,
London
1968;
Kahne ,
F.,
Richa ds,
P.,
S ou jesdijk,
E.,
Thomopoulos,
P.:
Economic
In e-
g a ion
among De eloping Coun ies,
Pa is
(OECD)
1969.
(Im olgenden
zi ie
als
"Kahne ,
F.
und
Mi au o en
...
");
Andic,
F.
and
Andic,
S.
and
Dosse , D.:
A Theo y o Economic
In eg a ion
o De eloping Coun ies, London
1971.
Bei eingen
Au oen
inde sich bezeichnende weise auch
das
Miß e s ändnis,
es
handele
sich bei dem Coope -Massell-Ansa z
um
eine
"dynamische
Ana-
lyse". Vgl.
z.
B.
Kahne ,
F.
und
Mi au o en: Economic
In eg a ion
among
De eloping Coun ies, a.a.O., S.15
ode
K auss,
M.
B:: In oduc ion,
in:
K auss,
M.
B. (ed.):
The
Economics o In eg a ion, London
1973,
S.13.
Eine
"dynamische Analyse"
abe
woll en Coope
und
Massell ausd ücklich
nich
lie e n. Vgl.
Coope ,
C.
A.
and
Massell,
B. F.:
Towa d
a
Gene al
Theo y
o
Cus oms Unions
o
De eloping Coun ies, a.a.O., S.462.
18
"To simpli y
he
exposi ion,
we
assume ull employmen ,
cons an
cos s,
compe i i e p icing,
and
cons an
e ms
o ade."
Coope ,
C.
A.
and
Massen,
B.
F.:
Towa d
a
Theo y
o Cus oms Unions
o
De eloping Coun ies, a.a.O.,
S.463.
19
Ebenda, S.
462.
20
De
ehemalige "Chie Economis o
he
Pakis an
Planning
Commission",
Mahbub
ul
Haq,
e inne
sich: "
...
looking
a
he
na ional
plans
o
he
de-
eloping coun ies,
i
was
ob ious
ha
employmen
was
o en
a seconda y,
no
a
p ima y,
objec i e o
planning
...
Recalling
my
own
expe ience
wi h
he
o mula ion o
Pakis an's
i e
yea
plans
...
he
chap e
on
employmen
s a egy
was
always
added
a
he
end,
o
ound
o
he
plains
and
make
hem
look comple e
and
espec able
...
"
Mahbub
ul
Haq:
Employmen
in
he
1970s:
A
New
Pe spec i e, in:
In e na ional
De elopmen
Re iew
(Washing on),
1971/4,
S.
10.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
78
Hans-Jü gen
Ha bo h
Wenn
In eg a ionsp ozesse
nun
abe
eine
"des uk i e"
und
eine
"kon-
s uk i e"
Phase
haben
34,
dann
muß
nich
nu
ge ag
we den,
ob
de
Ges'am p ozeß
sich
pe
Saldo
lohn ,
sonde n
auch,
we
die
Ve lus e
de
Desin eg a ionsphase
äg ,
und
wem
die
E äge
de
Rein eg a ions-
phase
zu ließen.
Hie
sind
deu liche
Ansä ze
ü
eine
Ideologiek i ik
des
In eg a ions-
konzep s
o handen.
S ell
man
die
an
jede
sozialwissenscha liche
Theo ie
zu
ich ende
F age,
"die
in
jedem
K iminal oman
ges ell
wi d:
Cui
bono?
Welchen
In e essen
wi d
gedien ?"35,
dann
e geben
sich
ü
die
In eg a ions heo ie
in e essan e
Pe spek i en.
E inne
sei
an
den
Haup punk
de
K i ik
an
de
adi ionellen
In eg a ions heo ie.
Wel-
chen
In e essen
wi d
gedien
bzw.
wessen
In e essen
we den
e nach-
lässig ,
wenn
man
ausschließlich
nach
Möglichkei en
p oduk i i ä ss ei-
ge nde
Umschich ungen
be ei s
o handene
Ressou cen
ag ,
wäh end
die
En wicklung
bislang
b achliegende
Ressou cen
(insbesonde e
des
A bei sk ä epo en ials)
nich
in e essie ?
Wen
nich
in e essie ?
Wel-
chen
In e essen
wi d
gedien ,
wenn
be ei s
bes ehende
Mä k e
zusam-
mengeleg
we den
sollen,
dami
G oßbe iebs o eile,
on
denen
in
de
gesam en
In eg a ionsli e a u
so
übe aus
iel
die
Rede
is ,
ealisie ba
we den?
Wem
nü z
es,
wenn
in
de
In eg a ionsli e a u
as
aus-
schließlich
on
"Indus ie"
die
Rede
is
36
?
Is
es
Zu all
ode
wessen
In-
e essen
könn e
es
dienen,
wenn
in
de
Theo ie
dem
Außenwi scha s-
sek o ,
de
ja
in
alle
Regel
den
G oß eil
des
"mode nen
Sek o s"
um-
schließ ,
ein
de a ig
s a kes
'Fo schungsin e esse
en gegengeb ach
wu de,
wäh end
de
un e en wickel e
Binnensek o
mi
seinen
un e -
und
unbeschä ig en
Massen
ela i
ku z
gekommen
is
37
?
Wa um
ha
es
so
lange
gedaue
bzw.
wa um
is
es
imme
noch
schwie ig,
das
Fo -
schungsin e esse
o n (ökonomischen)
Wachs um
au
die
gesellscha -
liche
"Wachs umsbe eiligung"
(P iebe)
zu
lenken,
on
de
Ou pu maxi-
mie ung
au
die
Besei igung
de
A bei slosigkei ?
34
P iebe
sp ich
hie
on "Rein eg a ion
au
höhe e
Ebene". Ebenda.
35
My dal,
G.: Poli isches Mani es
übe
die
A mu
in
de
Wel ,
F ank u
1972,
S.244.
36
Vgl.
Kahne ,
F.
und
Mi au o en: Economic In eg a ion among
De-
eloping Coun ies, a.a.O.,
S.
13.
37
W.
G.
Tyle
komm
in
eine
1973
o geleg en Un e suchung
übe
die
Beschä igungse ek e on Fe igwa enexpo en
de
En wicklungslände nich
nu
zu
eine
insgesam skep ischen Beu eilung,
e
üg auch hinzu: "Alle,
die wei e hin die expo o ien ie e Indus ialisie ung als Allheilmi el
an-
sehen, scheinen sich selbs
und
jene, die
au
sie hö en, zu äuschen.
Auße -
dem
lie e n sie eine wissenscha liche
E klä ung
da ü , daß keine
adikale en
Maßnahmen
zu
Lösung des P oblems
de
nich olls ändigen Nu zung des
A bei sk ä epo en ials
und
des A bei sübe schusses e g i en we den."
W.
G.
Tyle :
Die Scha ung on A bei splä zen
und
die Fö de ung
des
Fe -
igwa enexpo s
in
wenige en wickel en
Lände n:
Einige Diskussionsan e-
gungen, in:
Gie sch,
H.
und
Haas, H.-D. (eds.): P obleme
de
wel wi scha -
lichen A bei s eilung, Be lin
1974,
S.
426.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
An o de ungen
an
eine In eg a ions heo ie
ü
En wicklungslände 79
Die
Diskussion
um
die
No wendigkei
eine
beschä igungso ien ie -
en
En wicklungspoli ik,
selbs
wenn
sie
-
wenigs ens
ku z-
und
mi -
el is ig
-
im
Gegensa z
zu
eine
p oduk i i ä so ien ie en
Wachs-
umspoli ik
s eh ,
is
wel wei
in
Gang
gekommen
3s•
Und
diese
Dis-
kussion
kann
und
da
die
In eg a ions heo ie
nich
unbe üh
lassen.
Alle dings,
so
plausibel
das
Konzep
de
"Einbeziehung"
alle
nich
ode
nich
"p oduk i "
A bei enden
in
ein
a bei s eiliges,
p oduk i e es
Wi scha ssys em
klingen
mag:
Es
kann
e däch ig
we den,
hie
soll-
en
genuine
We o s ellungen
übe
Muße,
Kon empla ion,
Religion
usw.
om
lachen
U ili a ismus
und
Ma e ialismus
übe wuche
we den.
Abe
auch
die
umgekeh e
Fo de ung
wä e
e däch ig:
Rüh
die
Be-
ei willigkei ,
dem
ande en
"seine
We o s ellungen
zu
lassen",
ihn
in
seine
glücklichen
A mseligkei
nich
zu
s ö en,
ielleich
dahe ,
daß
de
G enzau wand,
diese
Menschen
zunächs
einmal
mi
dem
No wendig-
s en
an
Nah ung,
Kleidung
und
(Aus-)Bildung
zu
e so gen,
seh
iel
g öße
wä e
als
de
G enze ag,
den
sie
bei
unmi elba em
Einsa z
in
de
P oduk ion
e wi scha e en?
Jede
An wo
au
diese
F age
is
eminen
poli ische
N
a u 3
9•
Ein
mögliches
(nega i es)
K i e ium
könn e
sein,
daß
die
Respek ie ung
eine
sogenann en
"P ä e enz
ü
Muße"
um
so
ungl-aubwü dige
und
i ele an e
wi d,
je
wenige
Al e na i en
ü
die
Be e enden
objek-
i
o handen
sind
bzw.
je
wenige
Al e na i en
au g und
mangelnde
Übe sich
ode
ganz
allgemein:
Bildung
on
ihnen
gesehen
we den.
Hie aus
lei en
My dal/King
die
Be ech igung
ü
eine
o cie
beschä -
igungso ien ie e
En wicklungspoli ik
ab
40•
De
Umkeh schluß
wü de
besagen,
daß
eine
"P ä e enz
de
Muße"
(die
ja
i.
d.
R.
mi
eine
P ä e enz
ü
möglichs
g oße
Unabhängigkei
zusammen allen
dü e)
dann
un e
allen
Ums änden
zu
espek ie en
wä e,
wenn
sie
in
Kenn nis
und
nach
Abwägung
o handene
Al e na-
i en
zus andegekommen
is .
Fü
die
In eg a ions heo ie
bedeu e
dies,
on
o nhe ein
mi
de
Möglichkei
zu
echnen,
daß
bes imm e
G up-
pen,
ielleich
soga
ganze
Na ionen
nicl1
"in eg ie "
zu
we den
wün-
38
Vgl.
Ma zke,
0.:
Die Beschä igung als Ke np oblem
eine
sozialen
und
wi scha lich koo dinie en En wicklung,
in:
Ma zke,
O.
und
P iebe, H.:
En wicklungspoli ik ohne Illusionen,
s u ga
usw. 1973.
My dal
ha
be-
on , daß die Einbeziehung
alle
Menschen
in
den
En wicklungsp ozeß (und
dami
e bunden:
meh
Gleichhei ) "ge adezu die Vo bedingung
ü
schnel-
le es Wachs um is ".
My dal,
G.: Poli isches Mani es
übe
die
A mu
in
de
Wel , a.a.O., S.35.
311
Vgl.
My dal,
G.lKing,
S. S.: Asia isches D ama. Eine Un e suchung
übe
die
A mu
de
Na ionen. (Es
handel
sich
um
eine
on
King
selbs ändig
e a bei e e
Ku z assung des "Asian D ama" on My dal.)
F ank u
1973,
S.223.
40 Vgl. ebenda, S.
221
.
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80
Hans-Jü gen
Ha bo h
schen,
und
dies
nich
e wa,
weil
sie
die
Theo ie
de
kompa a i en
Ko-
s en
nich
e s anden
hä en,
sonde n
weil
sie
G ünde
haben,
die
poli -
ökonomischen
Implika ionen
eine
(angeblich
ü
alle
Be eilig en
o -
eilha en)
"gegensei igen
Abhängigkei "
zu
ü ch en
41
.
Da aus
olg :
Eine
sich
" ein
ökonomisch"
e s ehende
In eg a ions-
heo ie,
die die
Möglichkei
eine
(nich
au
bloße
Igno anz
be uhen-
den)
P ä e enz
ü
Unabhängigkei
leugnen
ode
als
ö ich
abquali i-
zie en
wü de,
ge ie
mi
Rech
in
Ideologie e dach .
Ande e sei s
is
nami
die
Au gabe,
eine
Re ision
de
ökonomisch
beg ünde en
In eg a-
ions heo ie
zu
e suchen,
keineswegs
hin ällig
gewo den.
Im
Gegen-
eil:
Jedes
nich
o wiegend
ökonomisch
beg ünde e
Wel modell
wie
im
Ex em
e wa
das
au
Rousseau
und
Fich e
zu ückgehende
Modell
des
"Wel iedens
du ch
die
Koexis enz
au a ke
Kleins aa en"42,
muß
au
seine
ökonomischen
Implika ionen
un e such
we den
können,
um
be-
u eilba
zu
sein.
Um,
m. a. W.
" ealpoli isch"
beg ünde e
In eg a ions-
konzep e
beu eilen
zu
können,
muß
es
das
Idealbild
eines
" ein
öko-
nomischen"
In eg a ionskonzep s
geben,
on
dem
abzuweichen
e was
"kos e ".
Von
de
No wendigkei
und
möglichen
Ansä zen,
ein
solches
Lei bild
ü
eine
ollin eg ie e
Wel wi scha
zu
en wickeln,
is
im
ol-
genden
die
Rede.
3.
Die
Haup au gabe:
E a bei ung
eines
Lei bildes
ü
eine
ollin eg ie e
Wel wi scha
Die
Fo de ung,
ein
Lei bild
ü
eine
ollin eg ie e
Wel wi scha
zu
e a bei en,
e gib
sich
aus
de
No wendigkei ,
den
globalen
En -
wicklungsp ozeß
ex
an e
zu
koo dinie en.
Dies
abe
se z
eine
Ziel o -
s ellung
o aus:
Au
welche
S uk u
hin
ode
allgemeine ,
au
welches
o ges ell e
in eg ie e
Sys em
hin
soll
en wickel
we den?
Au
eine
41
Vgl.
e wa
das NEIN No wegens
zum
EG-Bei i
ode Rumäniens Rolle
im
Comecon.
De
T end
zu au a kis ischen Gedankengängen
und
Ve hal-
ensweisen
(so
e wa
die besonde s in den USA lo ie ende Zu ück-au s-
Land-Bewegung)
is
ganz o ensich lich. Ein en schiedenes Plädoye
ü
meh
"Sel -Reliance" (die
e
nich
mi
Au a kie
e wechsel
haben
möch e) inde
sich bei
Gal ung,
J.: Sel -Reliance and Global In e dependence. Some
Re-
lec ions on
he
New
In e na ional Economic O de . Vo ag, gehal en
au
de
Eu opean
Regional Con e ence
de
Socie y o
In e na ional
De elopmen
in
Linz, Sep .
1975,
Con . Doc.
No.
12-e.
42 V gl.
Fe sche ,
1.: Modelle
de
F iedenssiche ung, München
1972,
S. 44 .
Rousseaus Ansich
wi d
on Fe sche so zusammenge aß : "
...
daß eine ,ge-
sunde Republik' (die
wi
Demok a ie
nennen
wü den)
nu
in
kleinen,
ela i
au a ken
S aa en
sich
au
die
Daue
hal en
kann, weil sie
mi
dem
Geis des
Konku enzkamp es,
den
de
F eihandel
mi
sich b inge,
un e einba
sei.
Die iedliche Koexis enz
de
kleinen Republiken
be uh
dahe
nach Rous-
seau
ge ade
nich
au
ih en
engen wechselsei igen Handelsbeziehungen, son-
de n
umgekeh
au
ih e
olls ändigen wi scha lichen (und psychischen)
Unabhängigkei oneinande ,
au
eine
Minimisie ung
de
Kon ak e, die
no wendig zu eine Minimisie ung
de
Reibungsmöglichkei en üh ."
(S.
10.)
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An o de ungen
an
eine In eg a ions heo ie
ü
En wicklungslände
81
" ich ige
Wel p oduk ionss uk u ",
sagen
Kahne
und
Mi au o en
43•
Abe
was
is
das?
Tinbe gen
sp ich
on
de
"mos
desi able
s uc u e
o
in e na ional
economy
...
(sowie on)
desi able
elemen s
o
coo dina ion
o
uni-
ica ion"44.
Nach
Robson
komm
es
da au
an,
" o
look
beyond
he
exis ing
pa e ns
o
p oduc ion
o
wha
is
likely
o
eme ge
in
he
u u e,
when
compa a i e
ad an age
and
ade
pa e ns
a e
likely
o
be
di e -
en "45.
Hie
wi d
mi
alle
Deu lichkei
das
eigen liche
P oblem
an-
gesp ochen:
daß
das
heu e
gül ige
Signalsys em
(kompa a i e
Kos en-
un e schiede)
nich
aus eich
ode
schlech es en alls
soga
in
eine
alsche
Rich ung
weis ,
wenn
es
um
die
Konzep ion
eine
olls ändig
zu
en -
wickelnden
in eg ie en
Wel wi scha
geh .
Es
müß en
dahe
E sa z-
k i e ien
gesuch
we den,
die
Hinweise
da ü
geben
können,
welche
S uk u en
in
welchen
Wi scha s äumen
au gebau
we den
müß en,
dami
eine
spä e e
"Re-Alloka ion"
g öße en
Ausmaßes
unnö ig
wi d.
Solche
E sa zk i e ien
müß en
meh
leis en
als
die
nich ssagende
Emp-
ehlung,
die
En wicklungslände
soll en
sich
"indus ialisie en".
Die
dami
angesp ochene
Au gabe
mag
p ima
acie
unlösba
e scheinen,
abe
sie
muß
o zdem
in
Ang i
genommen
we den.
Wich ige
Au schlüsse
wä en
be ei s
zu
e hal en,
wenn
man
An wo en
au
die
olgende
F age
ände:
Wie
müß e
die
Wel wi scha
heu e
s uk u ie
sein,
dami
man
sie
als
olls ändig
in eg ie
bzw.
allsei ig
en wickel
ansp echen
könn e?
Insbesonde e:
Is
eine
Aussage
da übe
möglich
un e
Zug undelegung
de
be ei s
eingese z en
ode
doch
al e -
na i einse zba en
echnisch-wi scha lichen
Möglichkei en?
Hie in
ein-
geschlossen
sind
solche
F agen
wie
sie
in
den
du ch
den
Club
o
Rome
e anlaß en
S udien
on
Fo es e ,
Meadows
USW.
46
ges ell
wo den
sind:
Was
kann
unse
Globus
maximal
agen,
und
wie
lange
eichen
seine
Ressou cen?
Wie iel
Menschen
können
ihn
mi
einem
wie
hohen
Lebenss anda d
bewohnen?
Angenommen,
die
Globalbedingungen
wü -
den
sich -
o z
de
noch
andaue nden
he igen
Kon o e se
um
me ho-
dologische
F agen
-
einige maßen
abgesiche
o mulie en
lassen
47
, so
43
Vgl.
Kahne , F.
und
Mi au o en:: Economic In eg a ion among De elop-
ing Coun ies, a.a.O.,
S.
17/18.
44 Tinbe gen,
J.:
In e na ional Economic In eg a ion, Ams e dam
1954,
S.95.
45 Robson,
P.:
Economic In eg a ion in A ica, London
1968,
S.33.
46
Vgl. Fo es e ,
J.
W.: De eu lische Regelk eis,
S u ga
1972
und
Meadows,
D.
and
D.,
Zahn,
E.,
Milling,
P.
und
wei e e
au
S.8
namen lich
genann e d eizehn Mi a bei e : Die G enzen des Wachs ums. Be ich des
Club o Rome
zu
Lage
de
Menschhei .
S u ga
1972.
(Im olgenden zi ie :
Meadows,
D.
und
Mi au o en: Die G enzen des Wachs ums
...
)
47
In
ih em sogenann en "S abilisie en Wel modell I" kommen die
Ve -
asse zu dem E gebnis, daß
un e
bes imm en ( echnisch machba en)
Be-
6
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
90
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82
Hans-Jü gen
Ha bo h
bliebe
doch
die
iel
schwie ige e
F age
o en,
wo
welche
P oduk ions-
s uk u en
au zubauen
wä en.
Soll en
au
diese
F age
wenigs ens
an-
nähe ungsweise
An wo en
ge unden
we den,
so
wü de
dies
bedeu en:
Es
wü den
die
Um isse
eine
nach
bes imm en
Quali ika ionen
au zu-
bauenden
Wel wi scha
e kennba
we den.
E kennba
we den
müß en
dann
auch
die
Um isse
de
einzelnen
In eg a ions äume
nebs
ih en
zu
en wickelnden
Wi scha ss uk u en.
De
Sinn
eines solchen
Lei bildes
48
läge
also
da in,
daß
on
einem
zu
konzipie enden
globalen
Sys em
(Wel wi scha )
au
die
zweckmäßige
Lage,
den
Um ang
und
die
G obs uk u
de
einzelnen
Subsys eme
(In eg a ions äume)
zu
schließen
wä e,
nich
abe
umgekeh :
on
meh
ode
wenige
"zu ällig"
en s andenen
Teilen
au
ein
dann
eben alls
meh
ode
wenige
zu älliges Ganzes.
Wenn
Fo sch i e
bei
de
Kon-
zep ion
eines solchen
Lei bildes
gemach
wü den,
könn en
die
be ei s
o handenen
In eg a ionsgebilde
da au hin
übe p ü
we den,
ob
sie
-
nach
planmäßige
En wicklung
-
in
eine
ollin eg ie e
Wel wi scha
hineinpassen
wü den,
ode
ob
sie
so unglücklich
konzipie
sind,
daß
sie
sich
eine
Rückkeh
zu
einem
mul ila e alen
Wel wi scha ssys em
we-
gen
unannehmba
hohe
F ik ions e lus e
e mu lich
ga
nich
leis en
könn en.
Da übe
hinaus
müß e
es
dann
möglich sein,
heo e isch
sinn-
olle
In eg a ions äume
nebs
ih en
G obs uk u en
zu
iden i izie en,
en wede
in
Übe eins immung
mi
ode
im
Kon as
zu
den
be ei s
be-
gonnenen
Ansä zen.
Es
e üb ig
sich
zu
sagen,
daß
die
E a bei ung
eines
solchen
Lei bildes
ex em
schwie ig is , u. a. deshalb,
weil
ein
solche
Ve such
nu
in
eine
be äch lichen
in e disziplinä en
Ans engung
Aus-
sich
au
E olg
hä e.
Im
Be eich
de
ökonomischen Wissenscha
wä en
es
o
allem
be ei s
o handene
wie
auch
noch
zu
gewinnende
E -
kenn nisse
de
Raumwi scha s heo ie,
die
hie
einen
Bei ag
leis en
könn en.
dingungen
eine
Wel be ölke ung
on
ca. 4
M d.
Menschen
den
Globus
lang-
is ig
bewohnen
könn e.
Alle dings
wä e
zu
wählen
zwischen
ge inge em,
abe
auskömmlichem
Lebenss anda d
ü
alle
ode
nach ägliche
Ko ek u
de
Be ölke ungszahl
nach
un en.
Vgl.
Meadows,
D.
und
Mi au o en:
Die
G enzen
des
Wachs ums,
a.a.O., S. 149/150.
48
Ein
solches
"Lei bild"
wä e,
me hodologisch
gesehen,
ein
Ideal ypus
bzw.
ein
"Kons uk ",
und
zwa
on
de
A ,
daß
es
"einen
ode
meh e e
Real-
ypen
als
empi isches
,Gegens ück'
...
"
hä e.
(Machlup,
F.:
Ideal ypus,
Wi k-
lichkei
und
Kons uk ion
(1960/61),
Wiede abd uck
in:
Jochimsen,
R.
und
Knobel,
H. (eds.):
Gegens and
und
Me hoden
de
Na ionalökonomie,
Köln
1971, S.248.) -
Ein
solches
Lei bild
müß e
wei e hin
mindes ens
en hal en:
Annahmen
übe
den
e eichba en
G ad
kosmopoli ische
Solida i ä ,
übe
no wendige
und
akzep able
S eue ungs echniken,
übe
P ä e enzsys eme
in
bezug
au
A bei szei /F eizei
und
au
die
A
de
Einkommens e wendung
sowie
übe
Um ang
und
Ve eilung
de
Wel be ölke ung
ü
den
be e -
enden
Zei aum.
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An o de ungen
an
eine In eg a ions heo ie
ü
En wicklungslände
83
4.
Raumwi scha lich o ien ie e In eg a ions heo ie
Die
bis
heu e
o he schende
mul ina ionale
In eg a ions heo ie
ü
En wicklungslände
en häl
ein
doppel es
Tabu:
nämlich
e s ens
eine
A
s illschweigende
Selbs e p lich ung,
die
on
den
Poli ike n
so
ode
so
konzipie en
Lände kombina ionen
als
Da um
und
nich
als
P oblem
anzusehen,
und
zwei ens,
sich
ü
die
aumwi scha lich
" ich-
ige"
In eg a ion
on
Teil äumen
g öße e
S aa sgebie e
in
eben
dieses
S aa sgebie
bzw.
auch
in
das
übe geo dne e
Globalsys em
ü
nich
zus ändig
zu
e klä en.
So
is
zum
Beispiel
das
indisch-ägyp isch-jugo-
slawische
Koope a ionsabkommen
Gegens and
diese
Theo ie,
nich
abe
e wa
die
Einbeziehung
des
b asilianischen
No dos ens
in
einen
wie
auch
imme
gea e en
In eg a ionszusammenhang.
Dieses
doppel e
Tabu
da
on
eine
im
egionalen
Sinn
"um assen-
den",
d. h.
aumwi scha lich
konzipie en
In eg a ions heo ie
nich
hingenommen
we den.
Diese
muß
sich
inso e n
in
doppel e
Weise
on
de
mul ina ionalen
In eg a ions heo ie
he kömmlichen
S ils
un e -
scheiden.
Sie
muß
im
egionalen
Sinne
"enge "
sein
als
jene,
indem
sie
aucil
die
"in e ne"
In eg a ion
zu
ih em
P oblem
e heb .
Gleichzei ig
muß
sie
abe
auch
"wei e "
sein
inso e n,
als
sie,
wie
im
o igen
Ab-
schni
da geleg ,
die
zu
konzipie enden
In eg a ionsgebilde
au aß
als
Subsys eme
im
Gesam zusammenhang
eines
a sächlich
o handenen
ode
eben alls
zu
konzipie enden
Wel wi scha ssys ems.
Die
Un e scheidung
on
"in e ne "
und
"ex e ne "
In eg a ion
4U
,
die
in
wei e e
Dimension
in
dem
Beg i spaa
on
de
"na ionalen"
und
de
"in e na ionalen"
In eg a ion
ih e
Pa allele
inde ,
ela i ie
die
bishe
allein
he schende
(mul ina ionale)
In eg a ions heo ie:
"
...
in-
e nal
economic
in eg a ion
is
a
p io
condi ion
o
he
success
o
ex-
e nal
economic
in eg a ion
on
a
egional
basis"50.
Was
bedeu e
dies
konk e ?
Kann
da aus
die
Emp ehlung
abgelei e
we den,
die
En wick-
lungslände
soll en
sich
eine
Zei lang
-
beispielsweise
in
eine
en sp e-
chend
benann en
"Dekade"
-
au
sich
selbs
zu ückziehen,
um
sich
aus-
scilließlich
eine
sek o al
wie
egional
b ei
angeleg en,
abe
doch
mi -
elal e lich
anmu enden
Phase
de
in e nen
In eg a ion
zu
widmen?
Eine
solche
Idee
wä e
o enba
absu d,
nich
nu ,
weil
die
einzelnen
49 P iebe will In eg a ion "
...
nich
nu
ex e n
als Vo gang
de
äum-
lichen E wei e ung, des äwnlichen Hinauswachsens on Beziehungen
und
K ä en e s ehen, sonde n auch in e n, als P ozeß des inne en Wachs ums
de
Wi scha eine Region,
de
sich im Zusammenhang
mi
in e nen
S uk-
u wandlungen ollzieh ." P iebe, H.: Leh en aus
de
eu opäischen
Wi -
scha s-In eg a ion
ü
die En wicklungslände , a.a.O.,
S.
58.
50
Myin ,
H.: Dualism and he
In e nal
In eg a ion o
he
Unde de eloped
Economies
(=
Chap e
14
in
Myin ,
H.: Economic Theo y and
he
Unde -
de eloped Coun ies), London u. To on o
1971,
S.347.
G'
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84
Hans-Jü gen
Ha bo h
En wicklungslände
und
- egionen
sich
in
ih em
jeweiligen
En wick-
lungss and
e heblich
oneinande
un e scheiden,
sonde n
o
allem,
weil
die
En wicklungslände
sich des
unschä zba en
his o ischen
Vo -
eils
begeben
wü den,
be ei s
en wickel e
mode ns e
Technologien
übe -
nehmen
zu
können.
So
is
P iebe
zuzus immen,
"daß
es
keine
ech e
Al e na i e
gib
zwischen
dem
inne en
Wachs um
eine
Wi scha
ode
dem
übe na ionalen
Gü e aus ausch
-also zwischen
eine
in e nen
ode
ex e nen
In eg a ion.
Im
Gegen eil: beides
muß
in
gegensei ige
E gänzung
gesehen
we den"51.
Hie aus
e gib
sich
abe
eine schwie ige
Simul anau gabe:
nich
nu
eine
beschä igungso ien ie e
B ei enen wicklung
" on
un en"
(in-
e ne
In eg a ion)
zu
be eiben,
sonde n
auch
den
Au bau
bzw. die
Wei e en wicklung
mode ne ,
g oßindus ielle
Ak i i ä en
52,
die
wegen
ih e
o
wei äumigen
Bezugs-
und
Absa zbeziehungen
in
einen
g ö-
ße en,
manchmal
wel wei en
(ex e nen)
In eg a ionszusammenhang
ein-
geo dne
we den
müssen.
Die
mi
diese
Simul anau gabe
e bundenen
ma e iellen
und
gesellscha lich-poli ischen
Schwie igkei en
53
sind
schon
g oß
genug. Doch
e geben
sich (insbesonde e
ü
den
Be eich
de
"ex-
e nen
In eg a ion")
schwie ige achliche
P obleme,
was
die
Auswahl,
die
zei liche
und
äumliche
Plazie ung
de
au zubauenden
S uk u en
angeh .
Im
Be eich
de
"in e nen
In eg a ion"
gib
es
zwa
e hebliche
poli-
isch-gesellscha liche,
abe
wenige
" heo e ische"
P obleme.
Bei
die-
sem
Au bau
" on
un en"
geh
es
um
eine
A
Bodensa z
sozioökonomi-
sche
Ak i i ä en,
die
dadu ch
gekennzeichne
sind,
daß
sie
on
allen
Menschen
benö ig
we den
und
daß sie auch
as
übe all
p oduzie
we den
können.
Es
handel
si.ch
um
P oduk ion
und
Nach age
"lokale
51
P iebe,
H.:
Leh en
aus
de
eu opäischen
Wi scha s-In eg a ion
ü
die
En wicklungslände ,
a.a.O.,
S.73.
52 z. B. solche
Ak i i ä en,
ü
de en
P oduk e
schon
in
ühen
En wick-
lungss adien
eine
en sp echende
Nach age
zu
e wa en
is
und
ü
de en
kapi alin ensi e,
g oßindus ielle
Technologie
o e s
keine
disku able
Al e -
na i e
bekann
is .
53
Au
die
poli isch-gesellscha lichen
Implika ionen
jede
e olg eichen
En wicklungspoli ik
ha
wiede um
My dal
nachd ücklich
hingewiesen.
Vgl.
My dal,
G.:
Poli isches
Mani es
übe
die
A mu
in
de
Wel , a.a.O.,
insbe-
sonde e
Kapi el
8:
"Kein
Alibi,
sonde n
eine
He aus o de ung",
S.
151
.
Es
dü e
indes
kla
sein,
daß
die
poli isch-gesellscha lichen
Hinde nisse
o
allem
bei
en wicklungspoli ischen
Maßnahmen
de
"in e nen
In eg a ion"
au e en,
weil
sie,
wie
My dal
unumwunden
sag ,
" adikale
Re o men"
(ebenda,
S.
151)
in
den
En wicklungslände n
selbs
o ausse zen.
Hie zu
ge-
hö
auch
die
nu
gegen
s a ke
In e essen
du chzuse zende
"Zähmung"
des
mode nen
Sek o s:
Regelung
de
Konku enz-,
Lie e -
und
Absa zbeziehun-
gen
zum
eigenen
(na ionalen)
adi ionellen
Sek o .
Vgl.
dazu
Myin ,
H.:
Dualism
and
he
In e nal
In eg a ion
o
he
Unde de loped
Economies,
a.a.O.,
insbes.
S.
318
.
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An o de ungen
an
eine In eg a ions heo ie
ü
En wicklungslände 85
Gü e "54.
Ih e
no wendige
Zusammense zung
zu
e mi eln
-
e wa
nach
dem
"Balanced-G ow h"-Schema
-
is
ge ade
ü
die
ühen
En -
wicklungss adien
keine
unlösba e
Au gabe,
und
o
,allem:
P oduk ion
und
Nach age
diese
Gü e
sind
on
de
"Wel wi scha "
ela i
un-
abhängig.
Das
Abs immungsp oblem
s ell
sich
nich
in
olle
Schä e.
Es
sp ich
iel
da ü ,
daß
in
diesem
scheinba
bescheidenen
Be eich,
de
abe
die
g oße
Masse
de
nich in eg ie en
Be ölke ung
e assen
wü de,
die
g öß en
En wicklungschancen
ü
as
alle
En wicklungs-
lände
liegen.
Es
wä e
dies
im
wesen lichen
eine
on
P iebe
so
genann e
"En wicklung
on
de
ländlichen
Basis
he "55.
Hie
lieg
auch,
wie
o
allem
das
Beispiel
de
VR
China
gezeig
ha ,
das
Haup anwendungs-
gebie
de
"angepaß en
Technologie".
Schwie ige
Abs immungs-
und
Lokalisie ungsp obleme
auchen
da-
gegen
bei
Ak i i ä en
des
"mode nen
Sek o s"
au ,
sowei
sie
wei äu-
mige
Bezugs-
und
Absa zbeziehungen
au weisen
und
somi
den
"na io-
nalen",
"kon inen alen"
ode
ga
"mondialen"
Ak i i ä en
zuzu echnen
sind
56
.
Hie
s ell
sich
das
P oblem,
dem
sich
auch
die
Theo e ike
des
"ausgewogenen"
wie
auch
des
"unausgewogenen"
Wachs ums
gegen-
übe sahen:
nämlich
(simul an
ode
sukzessi )
eine
Vielzahl
on
In e-
s i ionsen scheidungen
im
Hinblick
au
ein
zusammenhängendes
Indu-
s iesys em
zu
e en,
das
noch
ga
nich
ode
e s
b uchs ückha
exi-
s ie .
Die
P obleme
de
" ich igen"
Auswahl
und
Alloka ion
po enzie-
en
sich,
wenn
die
En scheidungen
nich
im
na ionalen,
sonde n
im
mul ina ionalen
Rahmen
ge o en
we den
müssen
57
•
Dasselbe
gil
ü
die
Au gabe,
ganze
Ve keh s-
und
Nach ich enne ze
nach
geog aphi-
sche
Lage
und
Dich e
zu
planen,
und
zwa
wiede um
im
Hinblick
au
kün ige
En wicklungen,
die
ih e sei s
noch
Gegens and
on
E wa -
ungen
und
Planungen
sind.
Gib
es
die
Möglichkei ,
diese
Zwänge
des
In e dependenzp oblems
58
abzumilde n,
indem
man
z.
B.
nach
dem
" ial
and
e o "-Ve ah en
M Vgl.
z.
B.
S olpe ,
W.
F.: S ando heo ie
und
Theo ie des
in e na io-
nalen
Handels, in: Zei sch i
ü
die gesam e S aa swissenscha , Bd.
112,
(1956),
S.
193
.
und
Tinbe gen,
J.:
Eine neue Raumwi scha sleh e, in:
Zei -
sch i
ü
die gesam e S aa swissenscha , Bd.
121
(1965),
S.
625
.
55
Vgl.
P iebe,
H.: En wicklung on
de
ländlichen Basis he , in:
Ma zke,
O.
und
P iebe,
H.: En wicklungspoli ik ohne Illusionen, a.a.O., S. 9 .
56
Vgl.
Tinbe gen,
J.:
Eine neue Raumwi scha sleh e, a.a.O., S.628.
57 Au die
übe agba kei
des (ansons en o wiegend
au
die En WIck-
lung
on
Inlandsak i i ä en
angeleg en) Konzep s des "Balanced
G ow h"
au
in e na ionale Dimensionen
ha
Nu kse selbs hingewiesen. Vgl.
Nu kse,
R.: Dynamic Aspec s o
T ade
Theo y, in:
Habe le ,
G.
and
S e n,
R.
M.
(eds.): Equilib ium and
G ow h
in
he
Wo ld Economy, Economic Essays
by
Ragna
Nu kse, Camb idge (Mass.)
1962,
S.
331.
Hi schman -als
de
Ve -
e e
des "Unbalanced G ow h" -widme diesem
Punk
das
10.
Kapi el
seine "S a egie
...
" Vgl.
Hi schman,
A.
0.:
Die
S a egie
de
wi scha -
lichen En wicklung,
S u ga
1967
(1.
ame ik. Au !.
1958),
S.
171
.
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86
Hans-Jü gen
Ha bo h
o geh ,
also
zunächs
einmal
mi
ein,
zwei
mode nen
Indus iezweigen
an äng ?
So
heiß
es
bei
Coope
und
Massell:
"I
is
assumed
ha
in-
dus ies
unde
conside a ion
...
a e
sepa able
-
ha
p oduc ion
in
one
does
no
equi e
he
p esence
o
ano he ,
ei he as
a
ma ke
o
as
a
sou ce
o
supply."59
Solche
"Annahmen"
abe
e weisen
sich
bei
nähe-
em
Hinsehen
-
nämlich
beim
S udium
on
Inpu -Ou pu -S uk u en
en wickel e
Indus iesys eme
-
als
üge isch.
Es
gib
kaum
einen
"mode nen"
Indus iezweig,
de
on
ande en
(lie e nden
ode
abneh-
menden)
Indus ien
unabhängig
wä e.
Es
gib
o enba
nich
einmal
om
"Res "
sepa ie ba e,
unabhängige
Un e -Sys eme
60•
Aus
diesem
G und
en scheide
sich
ein
Land
ode
eine
Lände meh hei
im
Regel-
all
nich
ü
ode
gegen
ein
ode
zwei
Indus ien,
sonde n
ü
ode
gegen
einen
ganzen
Indus iekomplex
61
•
Das
hie mi
angesp ochene
P oblem
wi d
gewöhnlich
un e schä z ,
indem
es
au
ein
Me hodenp oblem
eduzie
wi d:
Sollen
und
können
die
neuen
Indus iekomplexe
meh
ode
wenige
gleichzei ig
(Balanced
s.
Unbalanced
G ow h)
au gebau
we den?
Welche
Rolle
sollen
und
können
dabei
Impo subs i u ion
und/ode
Expo di e si izie ung
spie-
len
usw?
Dagegen
wi d
kaum
e ns ha
die
F age
ges ell ,
ob
de
Au -
bau
solche
Indus iekomplexe
in
allen
Teilen
de
en wickel en
und
de
un e en wickel en
Wel
anzus eben
sei.
Im
Gegen eil:
Es
gehö
nich
nu
zu
den
G undübe zeugungen
de
meis en
en scheidungsbe ug en
P ak ike ,
sonde n
auch
zu
den
nahezu
unbes i enen
Leh meinungen,
li8 Wi bleiben
dami
bei
eine
zwa
ungenauen,
abe
üblichen Bezeich-
nung
ü
"Sys emzusammenhang". Ungenau is die Bezeichnung deshalb,
weil
de
echnisch-ökonomische Gesam zusammenhang nich ausschließlich
on In e dependenz, sonde n (o übe wiegend) on Dependenz gekennzeich-
ne
is .
59 Coope ,
C.
A.
and
MasseH, B. F.:
Towa d
a
Gene al
Theo y o Cus oms
Unions o De eloping Coun ies, a.a.O.,
S.
464.
60
In
de
Sp ache
de
Inpu -Ou pu -Theo ie
wä en
dies "Un e ma izen
de
gesam en T ansak ionsma ix". Vgl.
Helms äd e ,
E.: Die D eiecks o m
de
Inpu -Ou pu -Ma ix
und
ih e möglichen Wandlungen im Wachs umsp ozeß,
in:
Neuma k,
F. (ed.):
S uk u wandlungen
eine wachsenden Wi scha ,
Bd. H,
Be lin
1964, S. 1029. Es geh dabei
um
das
P oblem
de
"s engen
Ze legba kei ",
und
Helms äd e
beme k
hie zu: "Es
is
übe haup
bishe
kein
Fall
eine
s eng
ze legba en empi isch es ges ell en
Inpu -Ou pu -
Ma ix
bekann gewo den. Das heiß , daß die Wi scha sg uppen
eine
Volks-
wi scha
im
allgemeinen
in
einem einzigen Sys emzusammenhang s ehen."
(Ebenda, S. 1030.)
61 Es gib ande s gelage e Fälle,
in
denen -meis kleine e
Lände
-
scheinba isolie e
Indus ien
au bauen
konn en. Dazu gehö en die
in
Hong
Kong e ablie en, hochspezialisie en Expo indus ien, die eilweise -
so
die
Bekleidungs-, Plas ik-, Elek onik-
und
Pe ückenindus ie -
Expo quo en
on
80%
bis 90 % au weisen. (Vgl.
Riedel,
J.:
The
Hong Kong Model o
Indus ializa ion
(=
Kiele Diskussionsbei äge 29), Kiel 1973, insbes. S. 16.
Diese
Indus ien
s ü zen sich
in
Bezug
und
Absa z also
au
be ei s
bes e-
hende
ex e ne
Sys eme, den sog. Wel ma k .
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
An o de ungen an eine In eg a ions heo ie
ü
En wicklungslände
87
dies sei
eine
selbs e s ändliche
No wendigkei :
"The
p ocess
o
de el-
opmen
consis s
essen ially
in
he
ins alla ion
and
building
o
an
app oxima ion
o
he
sys em
embodied
in
he
ad anced
economies
o
he
U.S.
and
wes e n
Eu ope
and,
mo e
ecen ly,
o
he
U.S.S.R.".62
Es
is
eine
He aus o de ung
an
die
Raumwi scha s heo ie,
eben
die-
ses
Axiom
in
F age
zu
s ellen.
Posi i
gesp ochen,
muß
sie
e suchen,
die
Bedingungen
he auszua bei en,
un e
denen
Regionen
bes imm e
G öße,
bes imm e
Auss a ung
mi
na ü lichen
Ressou cen
und
insbe-
sonde e
mi
bes imm e
Mindes be ölke ung
nach
Zahl
und
Dich e
ü
die
Ausbildung
solche
(na ionale
ode
mul ina ionale )
Indus iekom-
plexe
geeigne
sind.
In
eine
ühe en
A bei
ha
de
Ve asse
die
These
e e en,
die
wich igs e
Bedingung
sei
eine
bes imm e
Mindes -
be ölke ung
nach
Zahl
und
Dich e
63
•
Wenn
diese
These
ich ig
is
(und
sich
e en uell
auch
quan i izie en
läß ),
wü den
dami
die
Um isse
neue
po en ielle
Indus iekomplexe
deu lich.
Sie
könn en
in
Teil äumen
g o-
ße
S aa sgebie e
lokalisie
sein,
abe
auch
meh e e
(kleine e)
S aa en
um assen.
Au
diese
Weise
könn en
sie,
in
Analogie
zu
de
äumlichen
S uk u
de
be ei s
en wickel en
Teile
de
Wel wi scha ,
jeweils
zum
Nucleus
ü
zusammenhängende
In eg a ions äume
we den,
die
auch-
nach
angenommen
planmäßige
En wicklung
-
eine
Rückkeh
zum
globalen
F eihandel
nich
zu
scheuen
hä en.
Denn
was
Jü gensen
und
P edöhl
als
Plädoye
ü
die
In eg a ion
Wes eu opas
gal ,
wü de
nun
auch
ü
die
neu
zu
konzipie enden
In eg a ions äume
gel en:
"Regio-
nale
Wi scha sin eg a ionen
sind
...
besonde s
o eilha ,
wenn
sie
ganze
Kemgebie e
einbeziehen.
Je
olls ändige
diese
e aß
sind,
um
so
unbedeu ende
we den
die
e u sach en
Handelsumlenkungen."64
Wenn
sich
au
die
angedeu e e
Weise
po en ielle
Kem egionen
(P edöhl)
im
Be eich
de
En wicklungslände
iden i izie en
ließen,
hä e
dies
g oße
Bedeu ung
nich
nu
ü
die
Konzep ion
sinn olle
In eg a ions äume,
sonde n
unmi elba
ü
eine
Reihe
on
au
lange
Sich
zu
e enden
In es i ionsen scheidungen,
insbesonde e
im
Be eich
de
In as uk u .
Das
Lei bild
eine
ollin eg ie en
Wel wi scha
wä e
hie nach
das
eine
mul izen ischen
Wel wi scha ,
die
implizi e
auch
(en wickel e)
Pe iphe ien
en hal en
wü de.
Es
sei
hie
nochmals
da an
e inne ,
daß
62
Leon ie ,
W.: The
S uc u e
o De elopmen , in: Scien i ic Ame ican,
Sep . 1963,
S.
159.
6:J Vgl.
Ha bo h,
H.-J.:
Zu
Rolle
de
En wicklungslände in eine
mul i-
zen ischen Wel wi scha , in: Jah buch
ü
Sozialwissenscha , Bd. 22 (1971),
S.
244 . Eine e wei e e Fassung inde sich in: Economics. A
Biannual
Collec ion o Recen Ge man Con ibu ions o he Field o Economic Science,
Vol.
5,
Tübingen 1972, pp. 68 -83
64
Jü gensen,
H.
und
P edöhl,
A.: A ikel "Eu opäische In eg a ion", in:
Handwö e buch
de
Sozialwissenscha en, S u ga , Tübingen, Gö ingen
1961, S. 380.
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94
Willy
K aus
als
E ziehungsp ozeß
und
als
Bei ag
zu
eine
um assenden
Mode ni-
sie ung
und
Indus ialisie ung
blieben
zumindes
als
Lei bilde
in
den
Köp en
de
Ak i is en
e ha e ,
die
wäh end
des
"G oßen
Sp ungs
nach
o n"
ih e
ganze
Ene gie
ü
die
Realisie ung
eines so
um assen-
den
P og amms
eingese z
ha en.
Abe
e s
einmal
ha e
die
chinesi-
sche
Füh ung
mi
den
wi scha lichen
Schwie igkei en
e ig
zu
we -
den,
die
unmi elba
nach Einschlagung dieses
neuen
Ku ses
ein a en.
Au
dem
6.
Plenum
des VIII.
Zen alkomi ees
in
Wuhan
zwischen
dem
28.
No embe
und
10.
Dezembe
1958
wu den
einschneidende
Be-
schlüsse
zu
Ko ek u
adikale
Übe s eige ungen
de
Poli ik
de
"D ei
Ro en
Banne "
ge aß .
Übe eil e
Ve suche,
un e
noch
nich
he -
ange ei en
ma e iellen
Vo ausse zungen
kommunis ische
P inzipien
einzu üh en,
wu den
abgeb ochen.
De a ige
Ve suche
wu den
nun
als
U opie
bezeichne ,
de
kein
E olg
beschieden
sein
könne
19•
Das
kom-
munis ische
Ve eilungsp inzip
"Jedem
nach
seinen
Bedü nissen"
wu -
de
in
eine
e ne e
Zukun
geschoben,
denn
es
könne
nu
e wi klich
we den,
wenn
es
einen
Übe luß
an
gesellscha liche
P oduk ion
gebe
20•
Den
Kommunemi gliede n
wu den
konk e e
Rech e hinsich lich
A -
bei szei ,
En lohnung,
F eizei
und
P i a eigen um
gewäh .
Au
eine
e wei e en
Poli bü osi zung
in
Chengchou
im
Feb ua
und
Mä z
1959
wu den
eben alls
Beschlüsse
und
Rich linien
zu
Übe p ü ung
de
Volkskommunen
ge aß . Das
7.
Plenum
des VIII.
Zen alkomi ees,
das
om
2.
bis
5.
Ap il
1959
in
Shanghai
zusammen a ,
bes ä ig e
die
Cheng
chou-Beschlüsse. Auch
wu de
die
in
Wuhan
abgegebene
Ga an-
iee klä ung
ü
den
P i a besi z
an
Haus
und
Ga en
nochmals
deu -
lich gemach .
Au
dem
10.
Plenum
des VIII.
Zen alkomi ees
in
Peking
om
24.
bis 27.
Sep embe
1962
wu den
zum
e s en
Mal
die
sek o alen
P io i-
ä en
geände
und
das
En wicklungskonzep
"Landwi scha
als
G undlage
und
Indus ie
als
üh ende
Fak o "
zu
neuen
Rich linie
e hoben.
Ohne
Au gabe
de
Indus ialisie ungsabsich en
wu de
die
Landwi scha
als
Fundamen
de
Wi scha
o iziell
ane kann .
Die
Landwi scha
angie e
nunmeh
o
de
Leich indus ie
und
de
Schwe indus ie.
Die
Ände ung
de
sek o alen
P io i ä en
wu de
zu-
dem
du ch
eine
Reihe
on
Miße n en
e zwungen.
Die
Ge eidep oduk-
in
wa
in
den
Jah en
1960/61
au
das
Ni eau
on
1954/55
gesunken
2
•
Die
Be ölke ung
wa
abe
im
gleichen
Zei aum
um
d.
80 Millionen
ges iegen. Auch
wa en
im
Ve lau e
eines
Jah zehn s
die
Kapazi ä en
in
de
Schwe indus ie
zu
P oduk ion
mode ne
Inpu ak o en
ü
die
19
Jenmin
shou se
(Volkshandbuch)
Peking
Jg.
1959,
S.41.
20
Ebenda.
21
Ashb ook,
A. S., J ., a.a.O.,
S.42.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
En wicklungss a egien de Volks epublik China
95
Landwi scha
gescha en
wo den.
De
Landwi scha
die
höchs e
P io-
i ä
einzu äumen,
e schien
nun
sinn oll,
da
de
In es i ionsgü e be-
eich
je z
sowei
ausgebau
wa ,
daß
T ak o en,
Landmaschinen,
che-
mische
Dünge
usw.
dem
landwi scha lichen
Sek o
aus
de
eige-
nen
P oduk ion
be ei ges ell
we den
konn en.
Die
dem
G oßen
Sp ung
olgende
Pe iode
is
dadu ch
gekennzeich-
ne ,
daß
das
G undkonzep
d as isch
modi izie
wu de.
An
die
S elle
ex em
egali ä e
Au assungen
a
das
Leis ungsdenken.
Die
d ei
S u en
de
landwi scha lichen
P oduk ionseinhei en,
Kommune,
B i-
gade
und
P oduk ionsg uppe
wu den
o mal
beibehal en,
inhal lich
abe
ih e
u sp ünglichen
Funk ionen
en kleide .
Teilweise
wu den
P oduk ionsau gaben
und
S eue las
den
einzelnen
Haushal en
zuge-
eil .
Diesen
Tendenzen
wi k en
alle dings
die
on
Mao
Tse- ung
aus-
gehenden
"sozialis ischen
E ziehungskampagnen
au
dem
Lande"
en -
gegen. Schließlich
wu de
die
P oduk ionsg uppe
zu
G undeinhei
ü
die
Einkommens e eilung,
ü
die
A bei splanung
und
ü
die
A bei s-
o ganisa ion.
B igade
und
Kommune
e hiel en
p imä
Ve wal ungs-
und
Koo dinie ungs unk ionen.
Sie
spielen
abe
sei
de
Kul u e o-
lu ion
im
Rahmen
de
ländlichen
Indus ialisie ung
eine
wesen liche
Rolle,
ohne
jene
Bedeu ung
wiede e lang
zu
haben,
die
sie
wäh end
des
"G oßen
Sp ungs
nach
o n"
besaßen.
Im
Indus iebe eich
wa
deu lich
die
Tendenz
e kennba ,
die
Un e nehmungen
de
bü ok a i-
schen
und
poli ischen
Be o mundung
zu
en ziehen
und
sie
einem
qua-
li izie en
Managemen
zu
un e s ellen.
Viel ach
se z e
sich
das
Ein-
Mann-Managemen
du ch.
In
E mangelung
eine
aus eichenden
Zahl
on
Füh ungsk ä en
wu de
auch
de
Ve such
un e nommen,
Einzel-
be iebe
zu
g öße en
Un e nehmenseinhei en
zusammenzu assen
22
•
In
zahl eichen
Wi scha s
be eichen
en s anden
na ionale
Un e nehmens-
konzen a ionen,
hochspezialisie
und
e ikal
gegliede
23•
Fü
die
Leis ungsauslese
in
Schulen
und
Uni e si ä en
wa en
No en
und
P ü-
ungen
maßgebend.
P ole a ische
Gesinnung
wa
nich
meh
ge ag .
Die
Kul u e olu ion
(1966 -1968)
kann
als
e olu ionä e
Ausein-
ande se zung
um
den
zukün igen
en wicklungspoli ischen
Ku s
au -
ge aß
we den.
In
Fo m
eine
Massenkampagne,
die
abe
an
Um ang
und
In ensi ä
alle
bishe
du chge üh en
Ak ionen
diese
A
in
den
Scha en
s ell e,
wu den
in
allen
gesellscha lichen
G uppen
und
Ins i-
u ionen
jene
S ömungen
angeg i en,
abe
auch
on
den
Opponen en
ha näckig
e eidig ,
die
den
en wicklungspoli ischen
Vo s ellungen
22
Wäh end
de
Ku u e olu ion wu de diese halb
de
Vo wu
de
Ve -
us ung e hoben
23
Indus ial De elopmen in China.
ARe u n
o Decen alisa ion.
By
he
Edi o , in: Cu en Scene, De elopmen in Mainland China,
Vol.
VI,
No.
22,
Decembe 20, 1968, S. 3 .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
96
WillyK aus
Mao
Tse- ungs
nich
ode
nich
meh
zu
olgen
e moch en.
Es
handel e
sich also
da um,
ob
die
Volks epublik
China
Maos
adikal-egali ä en
en wicklungspoli ischen
Ku s
wei e hin
einschlagen
soll e
ode
ob
ein
an
de
indi iduellen
Leis ung
o ien ie e
En wicklungsgang
un e
Fö de ung
on
Expe en
und
Inkau nahme
de
Bildung
eine
neuen
eli-
ä en
Klassens uk u
zu
be o zugen
sei.
De
Sieg
de
G uppe
um
Mao
Tse- ung
in
diese
ha en
Auseinande se zung
wa
zumindes
ku z-
is ig
olls ändig.
Im
Ve lau e
des
de
Kul u e olu ion
olgenden
ie en
Fün jah es-
planes
(1971 -1975)
wa
die
chinesische
Füh ung
bemüh ,
jene
Aus-
wüchse
ih e
G undeins ellung
zu
eliminie en,
die
insbesonde e
mi
ih-
en
en wicklungspoli ischen
Vo s ellungen
in
Kollision
ge a en
konn en.
Da
sind
o
allen
Dingen
die
Auswüchse
des
Egali a ismus
zu
nennen.
Sie
wu den
meh
und
meh
in
Zwei el
gezogen,
insbesonde e
dann,
wenn
sie
mi
Leis ungs ähigkei
und
objek i en
Fo sch i en
o enba
nich
zu
e einba en
wa en.
Um
so
s ä ke
a
de
G undsa z
in
E -
scheinung:
"Jedem
nach
seinen
Leis ungen
und
Fähigkei en".
Kollek-
i e
Füh ungsg emien
wu den
eilweise
zuguns en
des
Expe en-
managemen
e d äng
-
o enba
gegen
den
Wide s and
de
Ve e-
e
de
Massenlinie.
All
dies zeig doch
seh
deu lich,
daß
die
en wicklungspoli ischen
Be-
mühungen
de
Volks epublik
China
on
de
Wiede au bauphase
bis
zum
ie en
Fün jah esplan
ge ade
dadu ch
gekennzeichne
sind,
daß
ech
lexibel
wechselnde, en wicklungspoli ische
Ziel o s ellungen
e -
olg
und
un e schiedliche
Wege
zu
ih e
Realisie ung
eingeschlagen
wu den,
iel ach
ausge ich e
am
poli ischen
E ag
de
jeweiligen
Kampagnen
und
Ak ionen.
Zudem
heben
sich
eine
Reihe
on
Phasen
ab,
die
in
seh
un e schiedlichem
Maße
als
eigens ändige,
spezi isch
chine-
sische
En wicklungsbemühungen
gel en
können.
Auch
wa
die
chine-
sische
Füh ung
jeweils
elas isch genug,
um
nach
Fehlen wicklungen
noch
ech zei ig
das
S eue
he umzuwe en.
Ge ade
weil
die
Volks-
epublik
mi
wechselnden
Zielen
und
Me hoden,
mi
lexiblen
En wick-
lungss a egien
ech
e olg eich
und
nachhal ig
die
En wicklung
Chi-
nas
o ange ieben
ha ,
we den
En wicklungs o schung
und
En wick-
lungspoli ik
bes eb
sein
müssen,
die
inzwischen
gewonnenen
E ah-
ungen
de
Volks epublik
zu
nu zen.
III. Lei linien und En wicklungse ah ungen
Als
wesen liche
En wicklungse ah ungen
in
Hinblick
au
de en
Nu z-
ba machung
in
ande en
Lände n
de
D i en
Wel
können
wohl
ol-
gende
gel en:
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
En wicklungss a egien
de
Volks epublik China 97
1.
En wicklung
on
oben
und
un en
Die chinesische
En wicklungspoli ik,
die
sich
sei
de
G ündung
de
Volks epublik
China
wei hin
du ch
ial
and
e o
ih en
Weg
gebahn
ha ,
zeig
seh
deu lich,
daß
sie
de
Mobilisie ung
und
de
Pa izipa ion
de
Be ölke ung
bzw.
de
Massen
zumindes
die
gleiche
Bedeu ung
beimiß
wie
de
a ionalen
Alloka ion
on
Ressou cen.
Die
bekann en
"Balanced"-
(Nu kse,
Rosens ein-Rodan)
und
"Unbalanced-g ow h"-
Modelle (Hi schmann)
gehen
im
G und
on
eine
Alloka ionss a egie
aus,
die
zu
a sächlichen
Implemen a ion,
de
Mobilisie ung
und
Pa -
izipa ion
b ei e
Be ölke ungsschich en,
kaum
Bezug
ha
24•
Auch
die
"außen-
wie
innenwi scha lich
o ien ie en"
En wicklungss a egien
(Expo di e si ika ion
bzw.
Impo subs i u ion)
sind
in
e s e
Linie
au
außenhandelspoli ische
bzw.
s uk u poli ische
En scheidungen
in
Hin-
blick
au
eine
sinn olle
Nu zung
mögliche
kompa a i e
Kos en o -
eile
bezogen. Die
o liegenden
E ah ungen
in
ielen
En wicklungslän-
de n
zeigen
indes
hinlänglich
den
ex emen
Kon as
zwischen
in ellek-
uellen
plane ischen
Inpu s
und
den
a sächlichen
E gebnissen.
O enba
ehl
es
wenige
an
alloka i en
Techniken
als
an
dem
Ve mögen,
die
Mi a bei
b ei e
Be ölke ungsk eise
als
Mi äge
de
En wicklung
zu
mobilisie en.
Die
Folge
is ,
daß
expansi e
E ek e
sich
au
eine
Au -
blähung
de
Regie ungs-,
Ve wal ungs-
und
Planungsappa a e
be-
sch änken,
wäh end
die
landwi scha liche
und
gewe blich-indus ielle
E zeugung
wei e
s agnie .
2.
Kombina ion
on
zen alen
und
lokalen
bzw.
einzelwi scha lichen
Planungsak i i ä en
Zumindes
sei
de
Diskussion
übe
die
"Zehn
G oßen
Beziehungen"
am
25.
Ap il
1956
bilde
die
Be eiligung
de
un e en
Ebenen
am
wi -
scha lichen
En scheidungsp ozeß
ein
G undp inzip
de
chinesischen
Wi scha splanung
25•
Alle dings
sollen
lokale
Ak i i ä en
jeweils
de
zen alen
Kon olle
und
Koo dina ion
un e liegen.
O enba
is
man
bemüh ,
eine sei s
die
Schwe älligkei
eines
zen alis ischen
Ve wal-
ungsappa a es
möglichs
zu
e meiden.
Abe
man
sieh
auch
die
du ch
ungeplan e,
unkoo dinie e
Ak i i ä en
lokale
Ebenen
en s ehenden
P obleme.
Deu lich
zeichne
sich
demnach
die
Tendenz
ab,
in
den
eigen lichen
En wicklungsphasen,
z.
B.
wäh end
des
G oßen
Sp ungs,
wäh end
de
Kul u e olu ion
und
zu
Beginn
des
ie en
Fün jah es-
planes
den
Wi kungsbe eich
de
lokalen
Ini ia i e
auszuwei en,
um
au
24
Ilchmann,
W. F., and
Bha ga a,
R.
C.:
Balanced Though
and
Economic
G ow h, in: Economic De elopmen and Cul u al Change. Vol. XIV,
No.
4
(1966), S. 385 -399.
25
Moa
Tse- ung
Un ehea sed, Talks and Le e s: 1956 -71, edi ed
and
in oduced
by
Sch am, S ., Ha mondswo h, Middlesex, England 1974,
S.
61
.
7
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
90
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
98
WillyK aus
diese
Weise
Imp o isa ionsgabe
und
O ganisa ions alen
en wicklungs-
poli isch
nu zba
zu
machen.
So
be on e
die
Volkszei ung
bei
de
In-
gangse zung
des
ie en
Fün jah esplanes
in
ih em
Lei a ikel:
"Es
is
iel
besse ,
die
Ak i i ä
on
zwei
Sei en
he
zu
en al en
als
nu
on
eine
Sei e
he .
Man
soll
die
ö lichen
O gane
un e
de
einhei lichen
Planung
de
Zen allei ung
noch
meh
un e nehmen
lassen
26
."
In
Pe io-
den
de
Konsolidie ung
des
E eich en
wi d
indes
die
zen ale
Lenkung
wiede
ausgedehn ,
um
Fehlen wicklungen
möglichs
un e
Kon olle
zu
hal en.
Diese
Gewich s e lage ung
wu de
wäh end
de
lau enden
Planungspe iode
im
Jah e
1972
deu lich
e kennba .
Gegenübe
den
P o-
inzen
und
lokalen
Behö den
wu de
die
No wendigkei
be on ,
de
zen-
alen
Wi scha splanung
in
e s ä k em
Maße
Beach ung
zu
schenken.
Selbs
bei
kleinbe ieblichen
P ojek en
wu de
au
die
"einhei liche
Lei-
ung
und
Gesam planung
on
Sei en
de
übe geo dne en
Behö den"
e wiesen
27•
Jeden alls
is
man
im
Gegensa z
zum
Ve hal en
zahl ei-
che
En wicklungslände
bemüh ,
einen
e nün igen
Ausgleich
zwi-
schen
s a e
Kon olle
bzw.
Koo dina ion
und
en wicklungspoli isch
zu
nu zenden
In e essen
und
Ini ia i en
de
un e en
Ebenen
bzw.
Ein-
hei en
zu
scha en.
3.
P io i ä
de
Ag a en wicklung
Die
Volks epublik
China
ha
de
landwi scha lichen
En wicklung-
zumindes
nach
Au gabe
des
sowje ischen
En wicklungsmodells
-
höch-
s e
P io i ä
einge äum .
China
ha
es
e iggeb ach ,
seine
Be ölke-
ung
zu
e näh en
-
nu
wenige
En wicklungslände
haben
dies
e -
eich .
Millionen
Menschen
wu den
zu
Du ch üh ung
on
Wasse bau-
o haben
eingese z ,
die
wohl
die
wesen liche
Vo ausse zung
ü
das
Wachs um
de
Ag a p oduk ion
bilde en.
Da übe
hinaus
wa
die
chi-
nesische
Füh ung
imme
wiede
bemüh ,
einen
gewal igen
Le np ozeß
in
Gang
zu
se zen
und
in
Gang
zu
hal en
in
Rich ung
au
die
ag a wi -
scha lichen
E o de nisse.
Selbs
dann,
wenn
Ag a expe en
in
den
S äd en
ausgebilde
wu den,
so
s and
nich
in
F age,
daß
sie
au s
Land
zu ückkeh en
wü den.
China
is
es
im
Gegensa z
zu
ielen
ande en
En wicklungslände n
gelungen,
nich
nu
de
Land luch
Einhal
zu
ge-
bie en,
sonde n
da übe
hinaus
eine
Abwande ung
aus
den
S äd en
au s
Land
zu
ö de n.
Wah scheinlich
haben
in
de
Ve gangenhei
plane ische
Ak i i ä en
und
ih e
wi scha spoli ische
Realisie ung
um
so
g öße e
ideologische
26
Volkszei ung, Peking, Neujah 1971.
übe nommen
du ch Peking
Rund-
schau N .
1,
5.
Janua
1971,
S.9.
Vgl. auch Pe king Rundschau N .
2,
11.
Ja-
nua
1971.
27 Peking Rundschau N . 9,
7.
Mä z 1972,
S.23.
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En wicklungss a egien
de
Volks epublik
China
99
Ve s ändnisschwie igkei en
ausgelös ,
je
spezielle
sie
angeleg
wa en,
keinen
di ek en
Bezug
zu
den
Massen
ha en
ode
Expe enwe k
da -
s ell en,
das
die
egali ä en
G undsä ze
e le zen
konn e.
Bei
ag a poli-
ischen
Maßnahmen
sind
diese
P obleme
kaum
au ge auch .
Poli ik,
Re-
olu ion,
Massen
und
Ag a poli ik
konn en
wohl
seh
schnell
au
einen
gemeinsamen
Nenne
geb ach
we den.
Im
Rahmen
eine
unabhängigen
Indus iepoli ik,
e bunden
mi
den
üblichen
U banisie ungsbemühun-
gen,
wie
sie
on
zahl eichen
En wicklungslände n
so
häu ig
be ieben
we den,
hä e
mi
wei aus
g öße en
Ve s ändnisschwie igkei en
und
Wide s änden
ge echne
we den
müssen.
Die
chinesische
Füh ung
ha
jeden alls
nich
den
Au bau
indus ielle
Ballungsgebie e
be o zug .
Indes
ha
die
chinesische
Füh ung
du ch
den
G undsa z
"Landwi -
scha
als
G undlage
und
Indus ie
als
üh ende
Sek o "
dem
en wick-
lungspoli isch
bedeu samen
Zusammenhang
zwischen
Indus ie
und
Ag a en wicklung
Rechnung
ge agen
2B
•
Auch
wa
sie
bemüh ,
diese
gegensei ige
Abhängigkei
dem
ganzen
Volke
kla zumachen.
"Die
S ei-
ge ung
de
landwi scha lichen
P oduk ion
-so
heiß
es
imme
wie-
de
-
ö de
die
En wicklung
de
Indus ie
und
die
En wicklung
de
Indus ie
wiede um
ö de
die
S eige ung
de
landwi scha lichen
P oduk ion.
Wenn
wi
diese
dialek ischen
Wechselbeziehungen
zwi-
schen
de
Indus ie
und
de
Landwi scha
ich ig
e kennen
und
beide
Be eiche
gu
mi einande
e binden,
können
wi
die
En wicklung
de
Indus ie
wiede um
ö de
die
S eige ung
de
landwi scha lichen
Landwi scha
mi
de
Un e s ü zung
du ch
die
Indus ie
beschleuni-
gen
29
."
So
we den
die
Fehle
iele
En wicklungslände
e mieden,
die
ländlichen
Gebie e
zu
e nachlässigen.
Alle dings
wa
diese
Weg
auch
du ch
den
Ve lau
de
chinesischen
Re olu ion
o gezeichne .
Sie
be-
gann
in
den
ländlichen
Gebie en,
die
wei e hin
nich
nu
au
ih
Re-
olu ions e s ändnis
e weisen,
sonde n
auch
au
ih e
wohle wo benen
Rech e
pochen.
4.
Au bau eine ländlichen Lokalindus ie
Die
an
das
Konzep
des
"G oßen
Sp ungs
nach
o n"
aus
dem
Jah e
1958/59
anknüp ende
En wicklungspoli ik
de
d i en
Planpe iode
is
da au
ausge ich e ,
lokale
Kleinindus ien
im
Rahmen
de
dezen ali-
213
Von
Mao
Tse- ung
wu de
be ei s
im
Ap il
1956
he o gehoben,
daß
es
no wendig
sei,
die
Landwi scha
und
die
Leich indus ie
zu
ö de n,
um
die
Schwe indus ie
lang is ig
schnelle
en wickeln
zu
können.
In:
Mao
Tse- ung:
On
he
Ten
G ea
Rela ionships,
25.
Ap il
1956,
in:
Mao
Tse- ung
Un ehea sed,
Talks
and
Le e s,
1956 -1971,
edi ed
and
in oduced
by
Sch am,
8 .,
Ha mondswo h,
Middlesex
England
1974, S.
62
.
Zu
diese
Zei
wa
noch
die
En wicklung
de
Schwe indus ie
die
zen ale
Zielg öße
und
die
allgemeine
Wi scha spoli ik
olg e
wei e hin
dem
sowje ischen
Vo bild.
29
Li
Feng:
Die
Indus ie
en wickeln
und
die
Landwi scha
un e s ü zen.
Peking
Rundschau
N .
1,
8.
Janua
1974,
S.13.
7'
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
100
WillyK aus
sie en
Planung
du ch
Massenini ia i e
zu
en wickeln.
Im
Rahmen
de
Poli ik
"Landwi scha
an
e s e
S elle"
wa
man
bemüh ,
au bauend
au
ländliche
Ini ia i e
und
au
ländlichen
Ressou cen,
Be iebe
zu
en wickeln,
die
landwi scha liche
Inpu ak o en
wie
Dünge ,
We k-
zeuge,
landwi scha liche
Ge ä e
und
Maschinen
he s ell en
und
die
landwi scha lichen
P oduk e
e a bei e en.
G oßbe iebe
wu den
an-
gewiesen,
die
Kleinindus ien
echnisch
und
o ganisa o isch
zu
un e -
s ü zen.
Die
ländlichen
Regionen
wu den
du ch
eine
en sp echende
Fis-
kalpoli ik
-
im
Jah e
1952
be ug
die
Landwi scha ss eue
12
O o,
im
Jah e
1974
nu
noch 6
O o
de
ländlichen
P oduk ion
30 - inanziell
in
die
Lage
e se z ,
aus
eigene
K a
die
ländliche
Indus ialisie ung
in
Gang
zu
se zen.
Jede
P o inz
e such
o enba ,
ih e
eigene
Indus ialisie ung
du ch-
zuse zen,
den
e o de lichen
Beda
an
Rohs o en
selbs
zu
decken
und
selbs e s ändlich
die
E näh ung
de
Be ölke ung
ohne
Zuhil enahme
ande e
Regionen
aus
eigene
K a
siche zus ellen.
In
as
allen
P o-
inzen
we den
K a wagen
he ges ell .
Au a kie
einzelne
Regionen
ans elle
eine
möglichen
Massenp oduk ion
in
g oßbe iebliche
Fo m
kann
alle dings
bedeu en,
daß
man
au
Kos ensenkungen
e zich e
und
dami
Ressou cen
e schwende .
In e egionale
A bei s eilung
se z
abe
in e egionale
T anspo -
und
Ve keh smöglichkei en
o aus,
die
de zei
in
China
wie
in
zahl eichen
ande en
En wicklungslände n
nu
in
besch änk em
Um ang
gegeben
sind.
Ge inge
Ve keh sdich e
e -
zwing
ge adezu
die
Konzipie ung
on
egionalen
En wicklungsp o-
g ammen,
e bunden
mi
einem
en sp echend
hohen
Au a kieg ad.
Sol-
che
egionalen
En wicklungsp og amme
können
auch
einen
Bei ag
lei-
s en,
die
Ausb ei ung
eine
schwe älligen
Wi scha sbü ok a ie
eini-
ge maßen
in
G enzen
zu
hal en.
Alle dings
bes eh
die
Möglichkei ,
daß
sich
neben
de
zen alen
Bü ok a ie
das
Gleiche
nochmals
au
P o inz-
ebene
e ablie .
Abe
o enba
leg
man
in
China
We
da au ,
insge-
sam
den
Bü ok a isie ungsp ozessen
dadu ch
Einhal
zu
gebie en,
daß
möglichs
iele
En scheidungen
und
Zus ändigkei en
au
die
lokalen
Ebenen
selbs
e lage
we den.
5. Subs i u ion on Kapi al und Technologie du ch A bei
Die
Volks epublik
China
ha
im
Ve lau e
des
zwei en
Fün jah espla-
nes
e s mals
eine
En wicklungss a egie
e wende ,
die
sich u. a.
au
eine
um assende
Subs i u ion
on
Kapi al
und
Technologie
du ch
A -
bei ,
au
eine
Nu zba machung
des
b achliegenden
ländlichen
A bei s-
po en ials
zum
Indus ieau bau
s ü z .
Sie
is
also
bemüh ,
die
ländliche
30 Dscheng Schi, a.a.O.,
S.
60.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
En wicklungss a egien de Volks epublik China
101
Übe schußbe ölke ung
in
nich -ag a en
Be eichen
einzuse zen
31 •
Dazu
gehö
auch
die
Du ch üh ung
um ang eiche
In as uk u in es i io-
nen,
wie
z.
B.
S aßenbau,
Bau
on
Bewässe ungssys emen,
E da bei en
bei
de
E ich ung
on
K a we ken
usw.
Siche lich
wü de
ein
Massen-
einsa z
on
A bei sk ä en
in
manchen
En wicklungslände n
eine
Reihe
schwe
zu
lösende
o ganisa o ische
P obleme
hinsich lich
E assung,
T anspo ,
Un e kun ,
Aus üs ung,
Ve p legung
u.
a.
au we en.
O ga-
nisa o ische
Schwie igkei en
des
zen alisie en
G oßeinsa zes
können
abe
e mieden
we den,
wenn
man
sich
e ns ha
bemüh e,
im
Rahmen
des
Do e bandes
und
au
genossenscha liche
G undlage
die
zwischen
den
saisonalen
A bei sspi zen
b achliegende
A bei sk a
zu
Sachkapi albildung
(S aßen-
und
Wegebau,
Bau
on
Bewässe ungs-
sys emen
u. a.)
zu
mobilisie en.
Abe
nu
wenige
Lände
haben
bishe
diesen
Weg
besch i en.
Die
Nu zba machung
des
b achliegenden
länd-
lichen
A bei sk ä epo en ials
du ch
Masseneinsä ze
und
Kampagnen
zum
Indus ie-
und
In as uk u au bau
schließ
abe
nich
aus,
daß
kapi alin ensi e
Technologien
selbs
en wickel
ode
impo ie
we den.
China
beabsich ig
nich , sich
on
den
g oßen,
wel wei en
echnologi-
schen
En wicklungen
auszuschließen.
Alle dings
wi d
diese
echnolo-
gische
Dualismus
du ch
den
G undsa z
beg enz ,
das
Land
unabhängig
und
selbs ändig
im
Ve auen
au
die
eigene
K a
au zubauen.
6.
Abbau
de
Un e schiede
zwischen
geis ige
und
kö pe liche
Be u sausübung
Die
chinesische
En wicklungspoli ik
e such
sys ema isch,
indus i-
elle
und
gewe bliche
Tä igkei en
b ei lächig
übe
das
gesam e
Land
zu
e eilen.
Die
Indus ie
soll
also
nich
nu
in
G oßs äd en
konzen ie
we den.
Indem
sie
bewuß
au
die
Landgebie e
ausgeb ei e
wi d,
ech-
ne
man
lang is ig
mi
einem
Ausgleich
de
Lebenshal ung
zwischen
S ad
und
Land.
Zumindes
soll
eine
Ve schä ung
diese
Un e schiede
un e bunden
we den.
Viele
En wicklungslände
sehen
eilnahmslos
eine
Indus iekonzen a ion
in
wenigen
G oßs äd en
zu
ode
ö de n
sie
soga .
Un e
solchen
Ums änden
is
es
nich
e wunde lich,
daß
die
Un e schiede
in
de
Lebenshal ung
zwischen
S ad
und
Land
imme
g öße
we den,
e bunden
mi
Land luch ,
g oßs äd ische
A bei slosig-
kei
und
Slumbildung.
Zusä zlich
zu
Angleichung
des
Lebenss anda ds
wi d
im
Rahmen
de
E ziehungs e o m
und
mi
Hil e
des
Sys ems
"Halb-A bei /Halb-S udium"
bzw.
de
Ve bindung
on
Ausbildung
und
31
Im
Jah e
1956
wu de
geschä z , daß die
190
Mio.
Baue nhaushal e
jäh -
lich
45
Millia den A bei s age zu Ve ügung s ellen könn en. Da on
wü den
abe
nu
30
Millia den
ü
die landwi scha liche P oduk ion e wende ,
de
Res bliebe ungenu z .
Pang,
Th.: Les Communes populai es
u ales
en
Chine, F ibou g
1967,
S.47.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
102
WillyK aus
p oduk i e
A bei
den
ideologischen
Vo s ellungen
Rechnung
ge agen,
die
Un e schiede
zwischen
A bei e n
und
Baue n,
S ad
und
Land,
physische
und
geis ige
A bei
abzubauen.
Da übe
hinaus
äg
das
Sys em
auch
zum
Ausgleich
des
sek o alen
A bei sk ä ebeda s
bei,
leis e
einen
Bei ag
zu
Lösung
des
A bei slosenp oblems
und
e mög-
lich
schließlich,
im
Namen
und
mi
Hil e
des
Bildungssys ems,
Jugend-
liche
in
dünn
besiedel e
Gebie e
ode
in
G enzgebie e
zu
senden.
Nach
Abschluß
de
Mi elschule
gehen
z.
B.
die
16- bzw.
17jäh igen
Jungen
und
Mädchen
egelmäßig
ü
zwei
ode
d ei
Jah e
in
die
Kommunen.
Hochschul-
und
Fachschulabsol en en,
Technike
und
Ingenieu e
we -
den
egelmäßig
an
die
Maschinen
gehol
ode
in
die
Masseneinsä ze
eingegliede .
Die
o liegenden
E ah ungen
zahl eiche
En wicklungs-
lände
haben
deu lich
gezeig ,
daß
bei
Ve ach ung
kö pe liche
A bei
kaum
ein
höhe es
En wicklungsni eau
e eichba
is ,
das
dem
Indu-
s ialisie ungss adium
nähe üh .
7.
Ausgeglichene
Einkommens e eilung
Das
kommunis ische
Regime
is
en sp echend
seinen
egali ä en
Au -
assungen
mi
Nachd uck
bemüh ,
Einkommensdi e enzie ungen
mög-
lichs
zu
eduzie en.
Die chinesische
Gesellscha
is
nach
maois ische
Au assung
iel
zu
a m,
um
Ungleichhei en
dulden
zu
dü en.
Funk-
ionä e
des
S aa es
und
de
Pa ei
nehmen
hie bei
keine
Sonde s el-
lung
ein.
De
chinesischen
Füh ung
wi d
man
jeden alls
nich
nachsa-
gen
können,
daß
sie
dem
Volke
ges engen
Sozialismus
p edig ,
wäh-
end
sie
mi
Hil e
de
sich
selbs
gewäh en
F eihei en
die
Annehm-
lichkei en
und
F euden
diese
Wel
auskos e .
Man
mag
da übe
s ei-
en,
ob
ein
solches
Sys em
de
Einkommensni ellie ung
un e
allen
Um-
s änden
ge ech
und
en wicklungskon o m
is .
Auch
in
de
Volks epu-
blik
China
we den
Pe ioden
eine
ela i en
Angleichung
de
Einkom-
men
on
Pe ioden
abgelös ,
in
denen
die
Bedeu ung
de
Einkommens-
di e enzie ung
he o gehoben
wi d.
Abe
imme hin
ha
die
Volks-
epublik
China
jene
skandalöse
Ungleichhei
in
zahl eichen
En wick-
lungslände n
e mieden,
die
selbs
bei
hohen
Wachs ums a en
une -
äglich
is .
8.
Iden i ika ion
de
Massen
mi
de
En wicklung
Die
Volks epublik
China
ha
e s malig
im
kommunis ischen
Mach -
be eich
den
e olg eichen
Ve such
un e nommen,
den
Au o i ä san-
sp uch
de
Pa ei-
und
S aa s unk ionä e
in
die
Sch anken
zu
weisen
und
ih en
Regie ungss il
d as isch
zu
ände n.
Das
wa
nu
möglich
du ch
eine
Eins ellung
gegenübe
Pa ei
und
Funk ionä en,
die
sich
g undlegend
on
de
bis
dahin
üblichen
Hal ung
in
kommunis ischen
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
En wicklungss a egien
de
Volks epublik China
103
Sys emen
abheb .
Nach
maois ische
Au assung
muß
de
Weg
in
die
egali ä e
Zukun sgesellscha
schwe
e kämp
we den:
De
Kamp
gil
de
Fo mie ung
neue
Eli en,
neue
Klassen,
neue
G uppie un-
gen
und
allen
sozialen
Di e enzie ungen.
Zu
bekämp en
sind
e ne
bü ok a ische
E s a ung,
p o essionelle
A oganz,
Expe endünkel,
in-
ellek uelle
Hochmu
und
alle
jene
Hal ungen,
die
poli ischem
Ei e ,
e olu ionä em
Einsa z,
k ea i em
Ve hal en
de
Massen
und
p ole a-
ische
Reinhei
im
Wege
s ehen.
Die
Klu
zwischen
Regie en,
zwi-
schen
Pa eikade n
und
Ve wal
ungsbü ok a ie
eine sei s
und
den
b ei en
Schich en
des
Volkes,
den
Massen,
ande e sei s
wi d
zumindes
e in-
ge .
Es
bes eh
kein
Zwei el,
daß
Auswüchse
an
A oganz
und
Willkü
besei ig
wo den
sind.
T o z
manche
en wicklungspoli isch
p oblema i-
sche
Sei en
ha
die
Kul u e olu ion
siche lich
eines
zus ande
geb ach :
Mo i ie ung
b ei e
Schich en
nich
nu
ü
en wicklungskon o me
Ve -
hal ensweisen,
sonde n
da übe
hinaus
auch
ü
Ini ia i en
und
Ak i i-
ä en
du ch
spon ane
En wicklungs ö de ung
on
un en
he
un e
den
Di ek i en
on
Re olu ionskomi ees
au
lokale
Ebene.
Aus
den
En -
wicklungslände n
lieg
indes
genügend
E ah ungsma e ial
o ,
das
in
e sch eckendem
Ausmaß
zeig ,
wie
eine
e ablie e,
sich
pe manen
aus-
wei ende
Bü ok a ie
zum
Selbs zweck
wi d,
jeden
Kon ak
zum
Volke
e lie
und
den
En wicklungsp ozeß
meh
behinde
als
ö de .
9.
"Massen"
als
En wicklungs äge
Im
Rahmen
de
En wicklungs heo ie
wi d
den
Un e nehme n
bzw.
den
Eli en
die
Inno a ions unk ion
(Joseph
Schumpe e )
bzw.
die
Em-
pa hie
(Daniel
Le ne )
zugewiesen.
Maos
Typ
"Neue
Mensch"
bezieh
sich
nich
au
den
engen
Beg i
de
"En wicklungseli e",
sonde n
au
die
en wicklungsadäqua e
Eins ellung
jedes
Einzelnen
und
dami
de
b ei en
Massen.
Ih e
K a
und
K ea i i ä
bes imm
nach
maois ische
Au assung
den
wei e en
Ve lau
de
chinesischen
Geschich e
32
•
Im
G unde
handel
es sich
da um,
daß
in
de
Gesellscha
des
En wick-
lungslandes
China
jene
Vo ausse zungen
gescha en
we den,
die
eine
Wei e en wicklung
e möglichen:
Op e be ei scha ,
Einsa zbe ei scha
und
Genügsamkei .
De
chinesischen
Füh ung
is
es
jeden alls
zumin-
des
bis
zu
einem
gewissen
G ade
gelungen,
den
kämp e ischen
und
selbs losen
Geis
de
Jugend
zu
wecken,
gleichsam
als
Vo s u e
ü
die
Scha ung
eines
neuen
Menschen yps.
Wi
s ellen
doch
imme
wiede
es
-
und
zwa
in
allen
En wicklungs egionen
-
wie
unbesch änk e
Eigennu z,
Ko up ion
und
Familienegoismus,
de
nu
die
Belange
des
32
Vgl.
hie zu
Be elheim,
Ch.,
and
Cha ie e,
J.:
Ein spezi ische S il des
sozialis ischen Au baus, in:
C.
Be elheim,
H.
Ma chisio,
J.
Cha ie e:
De
Au bau des Sozialismus
in
China, München
1969,
S.
145.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
110
WillyK aus
sa ion
die
übe kommenen
Bindungen
noch so
s a k,
daß
die
als
Gegen-
k a
dienende
P opagie ung
de
Massenlinie
und
de
Vo angigkei
de
Re olu ion
o
de
Expe enkompe enz
nich
'aus eich ,
um
Re-
bü ok a isie ungs o gängen
Einhal
zu
gebie en.
e)
Da übe
hinaus
konn en
sich
iele
en wicklungspoli ische
Maß-
nahmen
nu
deshalb
als
e izien
e weisen,
da
in
China
be ei s
übe
einige
Jah zehn e
hinweg
die
konk e en
Bedingungen
ü
de en
e -
olg eiche
Du chse zung
gescha en
wu den.
Hie zu
gehö
die
g oße
Zahl
begeis e e ,
mi
den
Massen
e bundene
Kade ,
die
be ei s
o
1949
un e
e heblichem
pe sönlichem
Einsa z
ü
den
Au bau
eines
neuen
China
gea bei e
ha en.
Die
Regie ung
konn e
siche
sein,
daß
dieses
Po en ial
an
O ganisa ions ähigkei
in
loyale
Hal ung
zum
Ein-
sa z
kam.
Fe ne
is
de
e olg eiche
Au bau
de
s aa lichen
Ve wal ung
au
den
e schiedenen
Ebenen
bis
zu
den
K eisen
und
Kommunen
zu
nen-
nen.
Au
diese
Weise
wu de
die
G undlage
ü
den
sog.
demok a ischen
Zen alismus
gescha en.
Die
Zen ale
e moch e
sich
bis
zu
un e en
und
un e s en
Ebene
du chzuse zen,
wäh end
die
un e en
Ebenen
wie-
de um
in
die
Lage
e se z
wu den,
sich
Gehö
nach
oben
zu
e scha -
en.
Auch
is
au
die
spezi ische
Fo m
de
zwischenbe ieblichen
Ko-
ope a ion
zu
e weisen.
G oßbe iebe
ha en
den
Au bau
de
Lokal-
indus ie
auch
dann
zu
un e s ü zen,
wenn
diese
hinsich lich
ih es
P o-
duk ionsp og amms
in
Konku enzbeziehungen
zu
ihnen
s anden.
Au
diese
Weise
soll e
Vo so ge
ge o en
we den,
daß
die
au
den
Lokal-
ebenen
e ich e en
adi ionellen
Be iebe
in
die
We bewe bs ähigkei
hineinwachsen
konn en
und
wäh end
diese
Übe gangszei
zu
Anhe-
bung
des
echnischen
Ve s ändnisses
b ei e
Schich en
bei ugen.
All
dies
läß
e kennen,
daß
die
chinesische
En wicklung
zahl eiche
eigens ändige,
au och hone
Elemen e
au weis
und
un e
Bedingungen
e olg e,
die
ih
spezi ischen
Rang
e leihen.
Wenn
auch
China
inzwi-
schen
zum
"K is allisie ungspunk
de
Un uhe"46
un e
den
En wick-
lungslände n
gewo den
is , so
legi imie
dies noch nich ,
die
ypisch
chinesischen,
die
eigens ändigen
en wicklungss a egischen
Ve hal ens-
mus e
und
die
konk e en
in
China
o he schenden
Rahmenbedingun-
gen
zu
übe sehen.
Das
schließ
nich
aus, sich
pa iell
anzulehnen
ode
au
jene
e wähn en
allgemeinen
En wicklungsg undsä ze
zu
bauen,
die
wei gehend
on
den
speziellen
Bedingungen
de
En wicklungslände
unabhängig
sind,
die
abe
in
de
Volks epublik
China
wei gehend
be-
ach e
und
wei e
en wickel
wu den.
46
Baue ,
W.: Chinas Ve gangenhei als T auma
und
Vo bild, S u ga ,
Be Un, Köln, Mainz 1968,
S.
19.
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En wicklungss a egien
de
Volks epublik China
111
Anhang
Zu quan i a i en Analyse de chinesischen En wicklung (Schä zungen,
Schä zme hoden, Angaben zu globalen und sek o alen En wicklung)
De
E olg
ode
Miße olg
en wicklungspoli ische
Maßnahmen
und
Konzep e
wi d
u. a.
am
Zuwachs
sek o ale
und/ode
globale
P oduk-
ionszi e n
und
Einkommensg ößen
gemessen.
Sei
ün zehn
Jah en
sind
on
chinesische
Sei e
nu
wenige
Angaben
übe
die
globale
P o-
duk ions-
und
Einkommensen wicklung
e ö en lich
wo den.
Um
einen
Übe blick
übe
den
Gesam e lau
und
die
einzelnen
Sek o en
zu
e hal en,
is
man
dahe
o
allem
au
Schä zungen
angewiesen
47
.
Die
E gebnisse
diese
Schä zungen
sind
u.
a.
on
d ei
Komponen en
ab-
hängig:
1.
on
de
A
und
dem
Um ang
de
s a is isch
zu e lässigen
In o ma ionen,
2. on
den
Agg ega ions e ah en,
3.
on
de
subjek i en
Einschä zung
de
wi scha lichen
En wicklung
in
China.
Die
g oße
Zahl
abweichende
Schä zwe e
is
im
wesen lichen
au
eine
ode
meh-
e e
diese
Komponen en
zu ückzu üh en:
A
und
Um ang
de
s a-
is ischen
In o ma ionen
hängen
on
dem
zugänglichen
Dokumen a-
ionsma e ial
ab,
das
ausländischen
Beobach e n
zu
Zusammens ellung
und
zu
Auswe ung
s a is ische
Einzelangaben
aus
China
zu
Ve -
ügung
s eh .
De
Um ang
s a is ische
In o ma ionen
is
auch
om
Zei punk
abhängig,
in
dem
die
s a is ische
Un e suchung
du chge üh
wu de.
Zuweilen
we den
s a is ische
Angaben
(absolu ,
p ozen ual
ode
meh
ode
wenige
e schlüssel )48
on
wei e
zu ückliegenden
Jah en
bekann ,
die
das
bishe
gewonnene
Bild
seh
e ände n.
Die
im
Au -
ag
des
Join
Economic
Commi ee
in
den
Jah en
1972
und
1975
on
den
gleichen
Au o en
e s ell en
S udien
übe
die
Ag a -
und
Indus ie-
p oduk ion
und
übe
das
Volkseinkommen
können
hie
als
Beispiel
ge-
nann
we den.
An
Hand
zusä zliche
s a is ische
Angaben
ü
e gan-
gene
Jah e
wu den
die
on
den
Au o en
e s ell en
Zei eihen
ü
einen
47
Vgl.
z.
B.
die Schä zungen
de
Wel bank: Wo ld
Bank
A las. Popula ion,
Pe
Capi a
P oduc
and
G ow h
Ra es, Washing on
D.
C.
1974.
Vgl. auch:
Fa
Eas e n Economic Re iew: Asia Yea book
1975,
Hong Kong
1975,
S.165;
Liu,
Ta-Chung
and
Yeh,
Kung-Chia:
Chinese
and
O he
Asian Economies:
A Quan i a i e E alua ion, in:
The
Ame ican Economic Re iew, Vol.
LXIII,
1973,
No.
2,
S.
215
.;
Kla ,
W.: China's Economy: A S a is ical
Balance
Shee :
1973,
in: Issues
and
S udies, Vol. X No.
6,
1974,
S. 2 .;
Swamy,
S.:
Economic G ow h
in
China
and
India,
1952
-
1970.
A Compa a i e App aisal,
in: Economic De elopmen
and
Cul u al Change, Vol.
21
No.
4,
Pa
II
1973,
S. 1 .;
Join
Economic Commi ee: People's Republic o China.
An
Economic
Assessmen , Washing on,
D.
C.,
1972;
Join
Economic Commi ee: China:
A Reassessmen o
he
Economy, Washing on,
D.
C.,
1975.
48
Vgl.
z.
B.: "Die du chschni liche S eige ung
de
Jah esp oduk ion
on
chemischen Düngemi eln on
1970
bis
1973
e ün ach e sich
im
Ve gleich
zu
de
du chschni lichen
Zunahme
in
den zehn
Jah en
o
1970."
In:
Dscheng
Schi, a.a.O., S.
30.
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112 Willy K aus
zu ückliegenden
Zei aum
on
meh
als
10
Jah en
d as isch
geände .
Alle
Schä zungen
wu den
be äch lich
e höh .
Die
Schä zung
de
land-
wi scha lichen
P oduk ion
des
Jah es
1965
wu de
im
Be ich
des
Jah-
es
1975
gegenübe
dem
des
Jah es
1972
um
14%
nach
oben
ko i-
gie V
9• Die
Indus iep oduk ion
des
Jah es
1965
un e lag
in
den
beiden
e wähn en
Ve ö en lichungen
eine
Ko ek u
on
d.
30
%
nach
oben
50
•
Das
BSP
ü
1965
wu de
schließlich
um
20
0J0
höhe
einge-
schä z
51
•
Ähnlich
hohe
Ände ungen
wu den
as
im
gesam en
Zei aum
de
60e
und
de
beginnenden
70e
Jah e
o genommen.
Die
chinesischen
s a is ischen
Einzelangaben
beziehen
sich
häu ig
nu
au
die
P oduk ion
ode
die
P oduk ionszunahme
bes imm e
P oduk e
einzelne
Be iebe
ode
Kommunen.
Die
Einzelin o ma ionen
müssen
mosaikweise
zusammenge üg
we den,
um
eine
Basis
ü
die
Schä zung
on
Globalg ößen
zu
e hal en.
Zu
E mi lung
de
Gesam p oduk ion
einzelne
P oduk e
is
es
e o de lich,
Abg enzungsk i e ien
bzw.
Um-
echnungskoe izien en
zu
en wickeln,
die die
Möglichkei
bie en,
auch
So en a ia ionen
Rechnung
zu
agen.
Fe ne
is
zu
klä en,
wie
e-
p äsen a i
In o ma ionen
übe
die
P oduk ionse gebnisse
einzelne
Be iebe
ode
Kommunen
ü
die
Gesam en wicklung
de
be e enden
B anche
sind.
In
manchen
Fällen
s ehen
sachlich
undie e
S uk u -
da en
zu
Ve ügung,
wie
z.
B.
bei
manchen
landwi scha lichen
P o-
duk en.
Sind
Anbauka en
e ügba ,
die
Auskun
übe
die
P oduk-
i i ä
e schiedene
Regionen
geben
und
sind
z.
B.
die
P oduk ions-
e gebnisse
ela i
ungüns ige
Regionen
bekann ,
so
kann
au g und
de
P oduk i i ä s e häl nisse
un e
Be ücksich igung
de
Wi e ungsbe-
dingungen
usw.
das
P oduk ions
e gebnis
in
ande en
Regionen
geschä z
we den.
In
ande en
Fällen,
z.
B.
in
manchen
indus iellen
B anchen,
is
das
subjek i e
Momen
wei
s ä ke .
Inwiewei
P oduk ions ück-
gänge
ode
-s eige ungen
einzelne
Be iebe
als
ep äsen a i
ü
die
gesam e
B anche
anzusehen
sind,
is
häu ig
om
pe sönlichen
S and-
punk
des
Be ach e s
abhängig.
Auch
sind
en wicklungspoli ische
Vo -
u eile
häu ig
da ü
bes immend,
ob
bekann gewo dene
pa ielle
P o-
duk ions ückgänge
e allgemeine
we den
ode
nich .
So
we den
z.
B.
de
"G oße
Sp ung
nach
o n",
die'
Kul u e olu ion
und
die
An i-
Kon uzius-Kampagne
on
de en
Be ü wo e n
als
Massenbewegungen
zu
"Be eiung
de
P oduk i k ä e"
be ach e ,
die
sich
gegen
die
49 Vgl.
Ashb ook,
A.
G.
J .: China Economic Policy and Economic Resul s,
1949
-
1971,
in:
Join
Economic Commi ee: People's Republic
...
, a.a.O.,
S.47
und
de s. in:
Join
Economic Commi ee: China: A Reassessmen
...
,
a.a.O., S.42.
60
Ebenda
.'11
Ebenda. Vgl. auch die in den zi ie en We ken du chge üh en Sek o -
analysen on
Fie d,
R.
M.,
E isman,
A.
L.
und
Pe kins,
D.
H.
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En wicklungss a egien de Volks epublik China 113
"
e ablie en
"
Fachk ä e
und
Mach habe
ich en.
Die
au
die
Kam-
pagnen
mögliche weise
zu ückzu üh enden
P oduk ions e lus e
ode
Wachs umsminde ungen
ku z is ige
A
we den
wah scheinlich
on
diese
Sei e
nied ige
eingeschä z
als
on
den
Gegne n.
Zwei el
man
da an,
daß
die
Massenini ia i e
du ch
Kampagnen
angespo n
we den
kann
und
häl
man
die
du ch
Behinde ung
de
Fachleu e
he o ge u-
enen
P oduk ionseinbußen
ü
g öße
als
die
e l.
au
Massenbewe-
gungen
zu ückzu üh enden
P oduk ionsgewinne,
so
wi d
man
zu
nied-
ige en
P oduk ionswe en
kommen
als
im
umgekeh en
Fall
52
•
Die
E mi lung
de
P oduk ionsmengen
einzelne
P oduk e
s ell
den
e s en
Sch i
zu
Ablei ung
wi scha liche
Globalg ößen
da .
Um
die
sek o ale
und
globale
wi scha liche
En wicklung
abzulei en,
sind
die
einzelnen
Reihen
zu
agg egie en.
Hie zu
müssen
Me hoden
zu
T ans-
o ma ion
de
Gü e mengen
in
We g ößen
en wickel
we den.
Die
e -
schiedenen
Ansä ze
en e nen
sich
häu ig
seh
wei
on
den
idealen
Be-
dingungen
eine
T ans o ma ion
angesich s
des
spä lichen
In o ma-
ionsma e ials
und
un e
den
Bedingungen
eine
zen algeplan en
Wi -
scha ,
in
de
P eise
nich
au
Knapphei s ela ionen
be uhen.
Als
Beispiel
we den
nach olgend
die
Annahmen,
die
im
Be ich
des
Join
Economic
Commi ee
on
1972
ge o en
wu den,
um
die
Einzel-
angaben
zu
agg egie en
und
schließlich
in
Dolla we e
umzu echnen,
ange üh .
Es
sei
hie
be ei s
da au
e wiesen,
daß
die
Wi scha s-
s uk u
Ende
de
50e
Jah e
im
wesen lichen
als
wei e hin
kons an
angenommen
we den
muß e,
um
übe haup
E gebnisse
ablei en
zu
kön-
nen.
1.
Ablei ung
de
landwi scha lichen
Gesam p oduk ion
a) Die
Ge eidep oduk ion
wi d
geschä z .
b)
Es
wi d
die
Annahme
ge o en,
daß
Ge eide
we mäßig
85 0
/0
de
Nah ungsmi elp oduk ion
ausmach .
Gemüse,
F uch anbau,
Schweinezuch
usw.
zählen
zu
den
es lichen
150/0.
c)
Die
Baumwollp oduk ion
wi d
geschä z .
·52
Die Di e enzen zwischen aiwanesischen, sowje ischen
und
wes lichen
Schä zungen,
abe
auch zwischen den Schä zungen e schiedene wes liche
Au o en
be uhen
häu ig
au
un e schiedlichen En wicklungsideologien.
Je
wei e
sich die chinesische En wicklungspoli ik
und
Gesam poli ik on
den
eigenen Vo s ellungen en e n , des o ungüns ige allen zuweilen die Schä -
zungen
ü
die
VR
China aus
und
des o
s ä ke
is die
K i ik
an
höhe en
Schä zwe en
ande e
Au o en. Vgl.
z.
B.
Kao,
Hsiang-Kao:
Mainland China·s
Economy Reassessed, in: Issues
and
S udies, Vol. IX,
No.
1,
Oc . 1972, p.
30
.,
de
die hohen Schä zungen des
Join
Economic Commi ees aus dem
Jah e
1972 k i isie : "Thus
when
he
(US)
go e nmen was in ending o
be iend
he
Chinese Reds, he go e nmen -hi ed specialis s
had
o
y
by
e e y
means o sing p aise
o
he
Communis s".
8
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
90
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114
Willy
K aus
d)
Es
wi d
die
Annahme
ge o en,
daß
die
En wicklung
de
Baum-
wollp oduk ion
ep äsen a i
ü
die
En wicklung
de
P oduk-
ion
echnische
Kul u en
is .
e)
Au g und
eine
Un e suchung
on
1957
mach e
de
We
de
Nah ungsmi elp oduk ion
85
%
des
We es
de
gesam en
land-
wi scha lichen
P oduk ion
aus,
de
We
de
echnischen
Kul-
u en
15
%. Diese
Rela ion
wi d
im
Zei ablau
als
kons an
un-
e s ell .
)
Mi
Hil e
diese
angenommenen
S uk u kons an en
wi d
die
landwi scha liche
P oduk ion
be echne .
2.
Ablei ung
de
indus iellen
Gesam p oduk ion
a)
Fü
einige
ausgewähl e
Gü e
we den
P oduk ions eihen
ge-
schä z .
b)
Es
we den
B anchenzei eihen
gebilde ,
indem
die
Gü e
inne -
halb
eine
B anche
mi
den
en sp echenden
P eisen
gewich e
und
agg egie
we den.
e)
Um
die
En wicklung
de
indus iellen
Gesam p oduk ion
zu
e -
hal en,
we den
die
B anchen eihen
mi
den
An eilen
de
B an-
chen
an
de
indus iellen
We schöp ung
on
1956
gewich e
und
agg egie .
3.
Ablei ung
de
olkswi scha lichen
Gesam p oduk ion
a)
Da
die
In o ma ionen
übe
die
En wicklung
des
Handels,
des
T anspo sek o s
und
de
üb igen,
nich ma e iellen
Sek o en
un-
olls ändig
sind,
wi d
die
We schöp ung
diese
Sek o en
im
Jah e
1957
im
Ve häl nis
1 : 1
au
die
beiden
Sek o en
Landwi -
scha
und
Indus ie
au ge eil .
b)
Das
im
Jah e
1957
bes ehende
Ve häl nis
de
B u owe schöp-
ung
des
so
gebilde en
indus iellen
Be eichs
zum
landwi scha -
lichen
Be eich
wi d
zu
Bewe ung
de
Zei eihen
ü
die
land-
wi scha liche
und
ü
die
indus ielle
P oduk ion
kons an
ge-
se z .
e)
Das
E gebnis
is
eine
Zei eihe
zu
En wicklung
des
BSP.
Da
In-
dex eihen
mi
dem
Basisjah
1957
e wende
we den,
e häl
man
das
BSP
eben alls
als
Index o m.
d) Die
Index eihe
des
BSP
wi d
in
zwei
Sch i en
in
1970e
US-
Dolla
ans o mie .
Das
chinesische
und
das
ame ikanische
BSP
on
1955
we den
al-
e na i
mi
Dolla -
und
mi
Yuanp eisen
bewe e .
De
An eil
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En wicklungss a egien
de
Volks epublik
China
115
des chinesischen
BSP
am
ame ikanischen
BSP
wi d
in
Yuan-
und
in
Dolla p eisen
be echne
und
jedes
Mal
in
absolu en
Dol-
la we en
ausged ück .
Das
geome ische
Mi el
aus
beiden
Dol-
la we en
wi d
als
das
chinesische
BSP
in
Dolla
be ach e .
In
einem
zwei en
Sch i
wi d
das
BSP
in
1955e
Dolla
au
Dol-
la basis
1970
umge echne .
Hie zu
we den
die
Dolla we e
en -
sp echend
den
ame ikanischen
P eisindizes
in la ionie .
Es zeig sich
demnach,
daß
Schä zungen
zu
quan i a i en
Wi -
scha sen wicklung
de
Volks epublik
China
nu
dazu
dienen
können,
ein
unge äh es
Bild
übe
die
wi scha liche
En wicklung
des
Landes
zu
e hal en.
Sie
sind
nu
mi
Vo behal en
geeigne ,
Auskun
übe
E -
olg
ode
Miße olg
de
einzelnen
en wicklungspoli ischen
Maßnahmen
zu
geben.
Es
komm
hinzu,
daß
Auswi kungen
en wicklungspoli ische
Maßnahmen
in
einem
Lande,
das
zunächs
einmal
die
wi scha lichen,
gesellscha lichen
und
poli ischen
G undlagen
ü
das
Wi scha swachs-
um
legen
muß,
seh
schwe
zu
quan i izie en
sind,
insbesonde e
in
de
ku zen
Pe iode.
Aus
de
Vielzahl
o liegende
Schä zungen
zu
wi scha lichen
En -
wicklung
de
Volks epublik
China
wi d
die
des
Join
Economic
Com-
mi ee
on
1975
hie
o geleg .
Sie
is
jüngs en
Da ums,
ih en
Au-
o en
s anden
e mu lich
die
s a is ischen
Un e suchungen
e schiede-
ne
ame ikanische
Ins i u e
ü
die
China o schung
zu
Ve ügung.
Die
Agg ega ionsme hoden
sind
explizi
da ges ell .
Es
kann
da on
aus-
gegangen
we den,
daß
diese
Schä zungen
gegenwä ig
zu
den
am
bes en
undie en
Angaben
zählen
53
•
Im
beiliegenden
s a is ischen
übe blick
sind
einige
E gebnisse
de
Schä zung
zusammenges ell
wo den.
Im
einzelnen
we den
Zei eihen
übe
das
BSP,
die
Be ölke ung,
das
P o-
Kop -Einkommen,
die
Indus iep oduk ion
_.
hie
im
einzelnen
die
P oduk ion
on
Rohs ahl,
Kohle, Rohöl, chemischem
Dünge ,
T ak o en
und
Baumwolls o en
-
und
übe
die
landwi scha liche
P oduk ion
on
Ge eide
und
Baumwolle
wiede gegeben.
Auße dem
sind
Angaben
übe
die
En wicklung
des
Außenhandelsumsa zes,
de
Expo e
und
de
Impo e
en hal en.
a)
Die landwi scha liche
P oduk ion
Rund
80
J/o
de
Be ölke ung
leben
in
ländlichen
Gebie en.
Die
Acke -
läche
be ug
1958 108 Mio.
Hek a ,
die
Anbau läche
156 Mio.
Hek a .
33
Mio.
Hek a
Anbau läche
e b ach en
1974
auch
bei
Regen
und
Dü e
s abile
E äge.
Bis
zum
Jah e
1958
wu de
au
knapp
80 010
de
Anbau-
63
Es
is
da au
hinzuweisen,
daß
o izielle
Angaben
ode
aus
o iziellen
Hinweisen
ekons uie e
We e
zumeis
die
Obe g enze
da s ellen,
un e
de
die
ame ikanischen
Schä zungen
häu ig
bleiben.
,.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
116 Willy K aus
läche
Ge eide
p oduzie .
Da on
en ielen
d.
200/0
au
den
Anbau
on
Reis
und
d.
18
I/
O
au
den
Anbau
on
Weizen. Technische
Kul-
u en
wu den
au
d. 8 %
de
Anbau läche
angebau
54
•
Es
kann
da on
ausgegangen
we den,
daß
sich diese
An eile
sei he
nich
wesen lich
ge-
ände
haben.
Die
landwi scha liche
P oduk ion
wu de
du ch
e -
schiedene
Maßnahmen
e höh .
Hie zu
gehö en
Neulandgewinnung,
Be-
und
En wässe ung,
Dünge einsa z,
Teil-
und
Vollmechanisie ung,
Ein-
sa z
on
besse em
Saa gu
und
on
Insek iziden,
Ra ionalisie ung
de
A bei so ganisa ion,
Scha ung
mode ne
O ganisa ions o men,
E hö-
hung
de
bäue lichen
Ini ia i e
usw.
E s
sei
1958
ha
man
T ak o en
he ges ell .
Bis
dahin
ha
man
45
000
S anda d ak o en
(1
S anda d ak o
=
15
PS)
impo ie .
De
Beda
an
S anda d ak o en
wi d
au
1,1
Mio.
Einhei en
geschä z ,
wobei
diese
Beda sschä zung
im
in e na ionalen
Ve gleich
alle dings
als
seh
nied ig
anzusehen
is .
Aus
dem
s a is ischen
Übe blick
kann
z.
B.
e sehen
we den,
daß
1974 133000
S anda d ak o en
p oduzie
wu den.
1958
wu den
nu
1,35 Mio.
Tonnen
Kuns dünge
he ges ell .
De
Be-
da
wi d
au
mind.
50
Mio.
Tonnen
p o
Jah
geschä z .
Die
Kuns -
dünge p oduk ion
be ug
1974
(s.
Übe blick) 24,9 Mio.
Tonnen.
Be ück-
sich ig
man
diesen
Sach e hal ,
so
wi d
e sich lich,
daß
China
in
den
50e
Jah en
die
landwi scha liche
P oduk ion
wei gehend
nu
im
Rah-
men
de
adi ionellen
ma e iellen
P oduk ionsbedingungen
e höh
ha .
E s
im
Lau e
de
60e
Jah e
e üg e
das
Land
übe
die
e o de lichen
indus iellen
Kapazi ä en,
um
mode ne
Inpu ak o en
ü
die
Land-
wi scha
e s ellen
zu
können.
Die
Höhe
de
landwi scha lichen
P oduk ion
is
nich
nu
om
Fak-
o inpu
abhängig.
T ockenhei
und
Übe schwemmungen,
E izienz
de
A bei so ganisa ion
usw.
beein lussen
eben alls
wei gehend
die
P o-
duk ionse gebnisse.
So
s ieg
die
Ge eidep oduk ion
zwischen 1949
und
1952
um
430/0, zwischen 1952
und
1958
um
30%,
sank
abe
zwischen
1958
und
1960
um
200/0,
als
das
Land
du ch
Dü eka as ophen
und
Übe schwemmungen
heimgesuch
wu de,
zumal
Ände ungen
in
de
A -
bei so ~anisa ion
die
au
E ah ung
be uhende
Anpassung
de
länd-
lichen
Be ölke ung
an
Na u ka as ophen
e schwe en.
In
den
Jah en
1960
bis
1970
konn e
die
Ge eidep oduk ion
wiede
um
50
O o
e höh
we den.
Zwischen
1970
und
1974
s ieg
sie
um
60 0
an.
Ve gleich
man
dami
das
Wachs um
de
Be ölke ung
55, so
s ieg
die
Ge eidep oduk ion
M
Chen
Nai-Ruenn:
Chinese Economic S a is ics. A Handbook o Main-
land China, Edinbu gh
1966.
55
übe
die G öße de chinesischen Be ölke ung liegen
seh
abweichende
Schä zungen o . Die Basis
ü
die Vielzahl un e schiedliche Schä zungen
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
En wicklungss a egien
de
Volks epublik
China
117
lang is ig
s ä ke
,an
als
die
Be ölke ungszahl.
Eine
Wachs ums a e
de
Be öLke ung zwischen 1949
und
1974
on
71
(J/o
s eh
eine
Wachs-
ums a e
de
Ge eidep oduk ion
on
136
O o
gegenübe .
Nich
so
posi i
sieh
das
Ve häl nis
de
beiden
Wachs ums a en
aus,
wenn
sie
au
den
Zei aum
1952
-1974
bezogen
we den.
Die
Be ölke ung
wuchs
um
61
010,
die
Ge eidep oduk ion
um
66
O o.
Die
Baumwollp oduk ion
s ieg
zwischen 1949
und
1952
um
as
100
O o,
zwischen 1952
und
1974
um
92
O o.
De
Kleidungsbeda
de
Be ölke-
ung
konn e
du ch
die
zusä zliche
P oduk ion
on
Kuns ase n
gedeck
we den.
Die
landwi scha liche
P oduk ion
wuchs
sei
1952
du ch-
schni lich
um
2,4010.
Die
Wachs ums a e
de
Be ölke ung
im
gleichen
Zei aum
be ug
2,2
(J/o.
b)
Die
indus ielle
P oduk ion
Die
Rohs ahlp oduk ion
konn e
on
158000
Tonnen
im
Jah e
1949
au
23,8 Mio.
Tonnen
1974
e höh
we den.
Zwischen
1949
und
1952
s ieg
sie
um
750
O o,
zwischen 1952
und
1974
um
1 660
(J/o
an.
P o
Kop
de
Be ölke ung
s ieg
die
S ahlp oduk ion
dami
on
0,29
kg
im
Jah e
1949
au
25
kg
im
Jah e
1974 an. Die
Kohlep oduk ion
s ieg
on
32
Mio.
Tonnen
1949
au
389
Mio.
Tonnen
1974 an.
Die
Wachs ums a e
be ug
zwischen 1949
und
1952 105
O o,
zwischen 1952
und
1974
485
O o.
P o
Kop
wu den
1949
60
kg, 1974
423
kg
Kohle
p oduzie .
Die
Rohölp oduk-
ion
e eich e,
wie
schon
e wähn ,
1974
ein
Ni eau
on
65
Mio.
Ton-
nen.
Die
Baumwolls o p oduk ion
s ieg
on
1,889
M d.
Me e
im
Jah e
1949
au
7,6 M d.
Me e
im
Jah e
1974 an.
Die
indus ielle
P oduk ion
insgesam
wuchs
sei
1952
um
du chschni lich 10,5
O o.
c)
Die
En wicklung
des
BSP
Das
BSP
e sechs ach e sich
im
Zei aum
1949 -1974.
Das
P o-Kop -
Einkommen
s ieg
alle dings
nu
um
e was
meh
als
das
D ei ache.
Die
du chschni liche
Wachs ums a e
des
BSP
be ug
sei
1952 5,6
O o,
die
des
P o-Kop -Einkommens
3,4
{J/o.
sind
die
E gebnisse
de
Volkszählung
on
1953/54.
Die
hie
e wende en
Zahlen
sind
dem
Reassessmen
en I!0mmen,
das
mögliche weise
die
Be öl-
ke ungszahl
zu
hoch
angib .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
118
WillyK aus
Ausgewähl e Indika o en zu wi scha lichen En wicklung
1949 1950
1951
1952 1953 1954 1955
1956
1957 1958 1959
BSP
a)
(M d.
1973
-
US
Dolla )
.................
40 49
56
67
71
75
82
88
94
113
107
Be ölke ung
a)
(Mio.
J
ah esmi
e)
..........
538
547
558 570
583
5%
611
626
641
657
672
P o-Kop -Elnkommen
a)
(1973
-
US
Dolla )
....
74
89
101
117 122 125
134
141
147 172
160
BSP
a)
(Index,
1957
= 100)
42
52
60
71
76
79
87
94
100
120
114
P o-Kop -Elnkommen
a)
51
61
69
80
(Index
1957
= 100)
.....
83
85
91
96
100
117
109
Indus iep oduk Ion
a)
20
27
38 48
61
70 73
88 100
145
(Index,
1957
=
100)
•....
177
Rohs ahl
b)
(Mlo.
Ton-
0,16
0,61 0,90 1,35
nen)
....................
1,78 2,23 2,86 4,47 5,36 11,10 13,40
Kohle
b)
(Mio.
Tonnen)
32,4 42,9 53,1 66,5 69,7 83,7 98,3 110,4 130,7 230,0 300,0
Rohöl
b)
(Mio.
Tonnen)
..
0,12 0,20 0,31 0,44 0,62 0,79 0,97 1,16 1,46 2,30 3,70
Chemische
Dünge
b)
0,03 0,07 0,14 0,19
(Mio.
Tonnen)
........
0,26 0,34 0,43 0,66 0,80 1,35 1,88
T ak o en
c)
(in
1000
je
1,1 9,4 23,8 16,2
15
PS)
..................
20,9 24,6 29,3 33,3 46,1
43,1
47,8
Baumwolls o e
d)
(M d.
1,89 2,52 3,06 3,83 4,69 5,23 5,77 5,05 5,70
Me e )
..................
4,36 6,10
landwi ~ch.
P od.
a)
54 64
71
83
(Index
1957
= 100)
......
83
84
94
97
100
108
83
Ge eide
a)
(Mio.
Ton-
nen)
....................
108
125
135
154
157 160 175
182
185
200
165
Ge eide
a)
(Index
1957
=
100)
..............
58
68
73
83
85
86
95
98
100 108
89
Baumwolle
a)
(Mio.
Ton-
nen)
....................
0,44 0,89 1,0 1,3 1,2 1,1 1,5 1,4 1,6 1,7 1,2
Außenhandelsumsa z
e)
(Mio.
US
Dolla )
......
1,21 1,90 1,89 2,30 2,35 3,04 3,12 3,06
3,77
4,29
Expo
c)
(Mlo.
US
Dol-
la ;
.
o.
b.)
............
0,62 0,78 0,88 1,04 1,06 1,38 1,64 1,62 1,94 2,23
Impo e
c)
(Mio.
US
Dol-
la ;
c.
1.
.)
............
0,59 1,12 1,02 1,26 1,29 1,66 1,49 1,44 1,83 2,06
a)
Ashb ook,
A.
G.,
J .:
China:
Economic
O e iew,
a.a.O.,
S.
42
.
b)
FieId,
R.
M.:
Ci ilian
Indus ial
P oduc ion
in
he
PeopIe's
Republ!c
o
China:
1949
-1974,
in:
Join
Economic
...
,
a.a.O.,
S.
166.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
En wicklungss a egien
de
Volks epublik
China
119
1960
1961
1962
1963 1964
1965
1966
1967
1968 1969 1970
1971
1972 1973 1974
106
82
93
103
117
134
145
141
142
157
189 190
197
217
223
685
695
704
716
731 747
763
781
798
817 837
857
878 899 920
155
118
133
144
160 179 190 180 178
192
214 222
225
241
343
113
87
99
110
125
143
154 150
151
167
190
203
210
231
238
106
81
90 98
109 122
129
123
121
131
146
152 154
165
166
184
108 114
137
163
199
231
202
222 265
313
341 371
416
432
18,70 8,0 8,0 9,0 10,80 12,50 15,00 12,00 14,00 16,00 17,80 21,00 23,00 25,50 23,80
280,0 170,0 180,0 190,0 204,0 220,0 248,0 190,0 205,0 258,0 310,0 335.0 356,0 377,0 389,0
5,SO
5,30 5,80 6,40 8,70 10,80 13,90 13,90 15,20 20,30 28,50 36,70 43,00 54,50 65,30
2,52 1,85 2,78 3,86 5,78 7,60 9,60 8,10 9,50 11,30 14,00 16,80 19,80 24,75
24,88
23,8 16,2 20,9 24,6 29,3 33,3 46,1 43,1 47,8 58,0 73,3 90,9 206,9 133,3
4,90 3,30 3,50 4,60 5,10 6,40 6,70 5,50 6,00 6,60 7,50 7,20 7,30 7,60 7,60
78
77
92
96
106 114 116
123
116
118
129 134
130 138 141
160 160
180
185 195
210 215 230
215
220
240
246 240
250 255
86
85
97
100
105
114
116
124 116 119
130
133 130
135
138
0,9 0,8 1,0 1,2 1,7 1,9 1,8 1,9 1,8 1,8 2,0 2,2
2,1
2,5 2,5
3,99 3,02 2,68 2,77 3,22 3,88
4,2;
3,90 3,77 3,86 4,29 4,72 5,92 9,80 13,72
1,96 1,53 1,53 1,57 1,75 2,04 2,21 1,95 1,95 2,03 2,05 2,42 3,09 4,90 6,31
2,03 1,49 1,15 1,20 1,47 1,85 2,04 1,95 1,82 1,83 2,24 2,31 2,84
4,
~8
7,41
c)
Ebenda,
S. 165.
d)
Ebenda,
S. 167.
e)
Chen,
Nai-Ruenn:
China's
Fo eign
T ade,
1951}
-74,
in:
Join
Economic'
.•.
,a.a.O~,
S.
645.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
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126
Michael
Bohne
de
Leis ungsbilanz,
die
le z lich
als
wesen liche
Basis
zu
Auswahl
de
MSA-Lände
he angezogen
wu de
10,
wu den
die
di ek en
höhe-
en
T anspo -
und
T ansi kos en
somi
au
jeden
Fall
e aß .
)
Rolle des
Außenhandels
ü
den
En wicklungsp ozeß
Als
wei e es
K i e ium
wu de
on
de
UN
die
ela i e
Bedeu ung
des
Außenhandels
im
En wicklungsp ozeß
es geleg . Dieses
K i e-
ium
miß
in
einem
gewissen
Sinne
die
Fähigkei
eine
Wi scha ,
Schocks
zu
übe s ehen,
die
du ch
den
ex e nen
Sek o
he o ge u en
we den.
Die
Bedeu ung
des
Außenhandels
ü
den
En wicklungsp o-
zeß
läß
sich
am
ein achs en
messen
du ch
die
Höhe
de
Expo -
und
Impo quo en,
d. h.
du ch
das
Ve häl nis
on
Expo en
bzw.
Impo -
en
zum
B u oinlandsp oduk .
In
eine
quan i a i en
Analyse
11
wu den
die
Expo -
und
Impo quo en
de
MSA-Lände
e mi el .
Die
quan i a i e
Auswe ung
üh
zu
olgende
G uppenbildung
12 :
Expo -
und
Impo quo en
un e
15'%
Ä hiopien
Bangla
Desh
Bi ma
Bo swana
Bu undi
Indien
Khme
Laos
Mall
Nige
Obe ol a
Ruanda
Pakis an
Tschad
ZAR
Expo -
und
Impo quo en
15
% -
30
%
Ägyp en
Dahomey
EI
Sal ado
Ghana
Hondu as
Kame un
Kenia
Madagaska
Senegal
Sie a
Leone
S iLanka
Somalia
Sudan
Tansania
Uganda
Dabei
wu den
meh e e
G uppen
un e schieden:
Expo -
und
Impo quo en
übe
30%
El enbeinküs e
Gambia
Guyana
Leso ho
Mau e anien
-
Lände ,
de en
Expo -
und
Impo quo en
ge inge
sind
als
15
0/0,
-
Lände ,
de en
Expo -
und
Impo quo en
zwischen
15
und
30
%
liegen,
-
Lände ,
de en
Expo -
und
Impo quo en
übe
30
% liegen.
10
Vgl.
dazu
S. 129.
11
E mi el
au g und
on
Da en
des
IMF:
In e na ional
Financial
S a is ics,
meh e e
Ausgaben
sowie
DIW:
Ku zda ensa z,
Teil
II,
Augus
1974.
12
Wenn
nach
de
Höhe
de
Expo quo e
das
Land
z.
B.
in
G uppe
1 iel,
nach
de
Höhe
de
Impo quo e
dagegen
in
G uppe
2 -
was
sel en
o -
kam
-,
so
wu de
ü
die
Eino dnung
de
Du chschni
aus
Expo -
und
Impo quo e
gewähl .
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
Die
Auswi kungen
de
wel wi scha lichen
Ve ände ungen
127
Die
Tabelle
zeig ,
daß
die
MSA-Lände
das
ganze
Spek um
de
so-
wohl
om
Außenhandel
nu
ge ing ügig
abhängigen
Lände
als
auch
de
om
Außenhandel
seh
s a k
abhängigen
Lände
wide spie-
geln
13• Dies
mach
deu lich,
daß
das
K i e ium
"Bedeu ung
des
Au-
ßenhandels
im
En wicklungsp ozeß"
bei
de
Auswahl
de
MSA-Län-
de
in
Wi klichkei
keine
Rolle spiel e.
Als
wei e e
K i e ien
wu den
noch
unzu eichende
Expo einnahmen
sowie
das
Fehlen
expo ähige
Übe schüsse
genann .
Diese
K i e-
ien
we den
le z lich
du ch
den
oben
abgehandel en
Indika o
"Be-
deu ung
des
Außenhandels
ü
den
En wicklungsp ozeß"
e aß ,
denn
bei
Lände n,
de en
Expo einnahmen
unzu eichend
sind
ode
ehlen,
is
na u gemäß
die
Expo quo e
nied ig.
Deshalb
b auch
an
diese
S elle
nich
nähe
da au
eingegangen
zu
we den.
g)
Schluß olge ung
Wie
die
o s ehenden
Aus üh ungen
gezeig
haben,
ha
sich
eines
de
on
de
UN-Resolu ion
es geleg en
K i e ien
als
un auglich
ü
die
Beu eilung
de
Auswahl
de
MSA-Lände
e wiesen
(die
Te ms
o
T ade),
ande e
K i e ien
wie
die
Schuldendiens a e,
die
Höhe
de
Wäh ungs ese en
und
die
Bedeu ung
de
Rolle
des
Außenhandels
ü
den
En wicklungsp ozeß
hä en
zum
Ausschluß
eines
g öße en
Teils
de
ä ms en
Lände
aus
de
MSA-Lis e
ge üh ,
was
poli isch
nich
gewoll
wa .
Auch
wenn
diese
P obleme
nich
au ge e en
wä en,
wä e
die
Ope a ionalisie ung
de
K i e ien
schwie ig
gewe-
sen,
da
keine
Ziele
bzw.
G enzwe e
angegeben
wa en.
Auch
s ell e
sich
s e s
das
g undsä zliche
P oblem
de
Gewich ung
de
K i e ien.
Um
all
diesen
Schwie igkei en
aus
dem
Weg
zu
gehen,
wu den
in
einem
Un e
ausschuß
ein ach
diejenigen
Lände
als
MSA-Lände
de inie ,
de en
Zahlungsbilanzde izi e
1974
und
1975
mindes ens
50/0
de
Impo e
in
den
be e enden
Jah en
e eichen
und
de en
P o-
Kop -Einkommen
wenige
als
400 $
be äg
(1971)14.
Dami
wu den
on
den
p oklamie en
K i e ien
lediglich
noch
die
Höhe
des
P o-
Kop -Einkommens
und
die
Auswi kungen
de
höhe en
T anspo -
und
T ansi kos en
sowie
-
mi
den
en sp echenden
Einsch änkun-
gen-auch
noch
die
Te ms
o T ade-En wicklung
be ücksich ig .
Alle
ande en
K i e ien
ielen
un e
den
Tisch.
Zusä zlich
wu de
mi
de
Ein üh ung
de
Zahlungsbilanz
als
ein
Indika o elemen
s illschwei-
gend
die
Höhe
de
Kapi alzu üsse
aus
En wicklungshil e
und
son-
13
Die
Expo -
und
Impo quo en
sind
na u gemäß
bei
g oßen
Lände n
mi
g oßem
Binnenma k
ge ing
(Beispiel:
Indien,
Bangla
Desh.
Pakis an).
14 Vgl.
UN:
P og ess
o
he
Uni ed
Na ions
Eme gency
Ope a ion,
Al9828,
6.
No . 1974,
Dis .
Gene al.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
128
Michael Bohne
s igen
Quellen
(z. B.
Di ek in es i ionen)
zu
einem
en scheidenden
Beu eilungsk i e ium
ü
die
Auswahl
de
MSA-Lände
e hoben,
ohne
daß
dies
an
i gend
eine
S elle
e wähn
wu de.
Um
die
Zahlungsbilanzsi ua ion
abschä zen
zu
können,
ha
die
UN,
un e s ü z
du ch
die
Wel bank,
den
IMF,
die
FAO,
UNCTAD
und
UNDP,
de aillie e
P ojek ionen
ü
die
Wa enbilanz,
die
Leis ungs-
bilanz
und
die
Kapi albilanz
alle
Lände
mi
nied igem
P o-Kop -
Einkommen
e s ell
15•
Diese
P ojek ionen
be uhen
au
olgenden
An-
nahmen
16:
-Es
wu de
angenommen, daß die
Impo e
jedes Landes
so
s a k
wie
mög-
lich eingesch änk we den, ohne die En wicklungsaussich en zu ge äh den,
die sich
in
bescheidenen Wachs ums a en des B u oinlandsp oduk es
aus-
d ücken. Dabei
wu den
e gangene Wachs ums ends als Bezugsg öße
genommen
und
angenommen, daß die no wendigs en
Impo e
an
Nah-
ungsmi eln, Düngemi eln
und
Öl au ech e hal en we den.
-Die Expo e
und
Impo e
wu den
au
de
Basis
de
jüngs en Vo aus-
sagen
de
P eise
in e na ional gehandel
e
Gü e
und
den Angebo s-
und
Nach agebedingungen
in
Indus ie-
als auch
in
En wicklungslände n
o ausgeschä z .
-Bei
de
P ojek ion
de
T ans e zahlungen
und
de
Kapi albewegungen
wu den
die
jüngs en
e ügba en Da en
übe
die En wicklungshil e
he -
angezogen.
Die
nach olgende
Tabelle
2
zeig
das
geschä z e
gesam e
Zahlungs-
bilanzde izi ,
das
De izi
de
Leis ungsbilanz,
den
Ne okapi alzu luß
als
auch
das
Ve häl nis
on
Gesam de izi
zu
c.
i.
.-Impo en.
Fe ne
en häl
die
Tabelle
das
P o-Kop -Einkommen
des
Jah es
1971,
da
ledig-
lich
Lände
in
die
MSA-Lis e
au genommen
wu den,
de en
P o-Kop -
Einkommen
wenige
als
400 $
be äg
(1971).
Im
Augus
1974
um aß e
die
Lis e
de
MSA-Lände
32
S aa en,
im
Mai
1975
wu de
die
Lis e
au
42
Lände
e wei e ,
ohne
daß
bishe
In o ma ionen
da übe
e -
häl lich
sind,
welche
Indika o en
zu
E wei e ung
de
Lis e
he ange-
zogen
wu den.
15
UN: P og ess o
he
Uni ed Na ions Eme gency Ope a ion, a.a.O.,
Annex
1,
S.l.
16 UN: P og ess
...
, a.a.O., S.
2.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
Die
Auswi kungen
de
wel wi scha lichen
Ve ände ungen
129
Tabelle
2
MSA-Lände :
Zahlungsbilanz
ü
1974
und
19751)
(in
MUl. $)
P o-
Leis ungs-
Ne o-
Gesam -
de izi
in
%
Kop -
Gesam -
bilanz-
kapi al-
de
Impo e
Einkom-
de izi a) de izi a)
zu lüsse
b) (ci )
men
(in $)d)
1974
1975
1974
1975
1974
1975
1974
1975
Ä hiopien
........
80
Bangla
Desh
.....
70
375
407
612 657
237 250
28,3 30,0
Dahomey
........
100
9
14
23
30
14 16
5,5
7,7
El enbeinküs e
..
330
57
77
153
203
96
126
5,7
6,7
EI
Sal ado
......
320
48
78
30
10,0
Ghana
...........
250
23
82
-7
85
-30 3
3,6
10,9
Guinea
..........
90
21
-10
92
70
71
80
13,9 -5,8
Guyana
.........
390
16
16
74
48
58
32
5,9
5,2
Hai i
............
120
8 -8
50
67
42
75
7,4
Hondu as
........
300
33
44
84
104
51
60
8,9
10,2
Indien
...........
110 820
880
1919 2270 1099
1390
16,8
15,7
Kame un
........
200
25
42
43
67
18
25
5,6 8,2
Kenia
...........
160
84
137 197
274
113
137
8,9 12,3
Khme
..........
130
Laos
•••••••••
0
•••
120
Leso ho
..........
100
87
c)
95
c)
Madagaska
.....
140
32
25
88 82
56
57
10,3
7,6
MaU
.............
70
42
32
53
46
11
14
30,9
24,6
Mau e anien
.....
170
17
16
26 28
9
12
9,6
8,3
Nige
............
100
30
22
31
23
1 1
21,1
19,6
Obe ol a
.......
70
10
17
82
73
72
56
7,4
12,6
Pakis an
.........
130
155
78
485
513
330
435
8,6 3,8
Senegal
..........
250
69 67
133
109
64
42
13,0 11,5
Sie a
Leone
.,
...
200
31
20
70
62
39
42
14,8 8,7
Somalia
.........
70
27
29
56
59
29
30
18,6 18,7
S i
Lanka
....... 100
69
100
152
185
83 85
9,7 13,0
Sudan
• 0
•••••••••
130 46 30
90
122
44
92
8,5 4,9
Tansania
........
110 120 124
229 218
109
97
16,4 16,5
Tschad
..........
80
16
30
68
80
53
50
10,1 17,1
A ab.
Rep.
Jemen
90
11
54
43
5,0
Dem. Rep.
Jemen
120
45
70
25
12,2
ZAR
......
,
......
150
19
25
39
49
20
24
21,6 25,0
QueUe:
Basie end
au
Uni ed
Na ions
Eme gency
Ope a ion
sowie
au
Zahlen
de
FAD,
IMF,
UNCTAD
und
Wel bank
(A/9828).
1)
P ojek ion
ü
1974
und
1975.
a)
Minus
bedeu e
übe schuß.
b)
Minus
bedeu e
Ne okapi alab luß.
Nach
de
Zahlungsbilanzde lni ion
des
IMF
e aß
diese
Pos en
o izieIIe
übe agungen
und
den
Kapi al e keh .
c)
Handelsbilanzde lzi .
d)
1971.
9
Sch i en
d.
Ve eins
.
Socialpoli ik
90
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
130 Michael Bohne
Folgende
zusä zliche
10
Lände
wu den
1975
au genommen:
Ruanda
..
,
.............
.
Bu undi
..............
.
A ghanis an
..........
.
Bi ma
................
.
Uganda
...............
.
Wes -Samoa
..........
.
Kap e dische Republik .
Ägyp en
...
,
...........
.
Guinea-Bissau
........
.
Mosambik
............
.
P o-Kop -Ein-
kommen
in
$
(1971)
60
60
80
80
130
140
180
220
250
280
Die
meis en
de
42
MSA-Lände
inden sich
in
A ika
(27),
de
Res
en äll
au
Asien
(11)
und
La einame ika
(4).
In
den
MSA-Lände n
leb
die
Häl e
de
Be ölke ung
de
En wicklungslände
17
(900 Mill.),
au
die
asia ischen
MSA-Lände
en allen
da on
allein
700 Millionen.
2.
Zu P oblema ik de G uppenbildungen
(MSA-Lände , LLDC-Lände , "land-Iocked coun ies")
In
de
u sp ünglichen
UN-Resolu ion
(3202 -S VI)
wu den
als
MSA-
Lände
"die
,leas
de eloped', die
,land-locked'
und
ande e
Lände
mi
med igem
Einkommen
bezeichne ,
die
du ch
die
gegenwä ige
Wi -
scha sk ise,
Na u ka as ophen,
ausländische
Agg ession
ode
Bese -
zung
am
s ä ks en
be o en
wu den"18.
Diese
allgemeine
Sa z
kann
jedoch
nu
im
Lich
des
ausschlaggebenden
Auswahlk i e iums
des
le z en
Abschni es
in e p e ie
we den,
das
sich
au
die
No wendig-
kei
bezieh ,
die
lebenswich igen
Impo e
in
ku z is ige
Sich
zu
si-
che n.
Siche lich
benö igen
auch
die
"leas -de eloped"-
und
die
"land-
locked"-coun ies
ode
die
au g und
on
Na u ka as ophen
ode
"aus-
ländische
Agg ession
ode
Bese zung"
be o enen
Lände
Hil e,
abe
diese
Hil e
is
keine
No hil e.
En scheidend
is
also
nich
de
Beda
an
lang is ige
En wicklungs-
ode
Au bauhil e,
sonde n
die
No wendig-
kei ,
lebenswich ige
Impo e
au ech zue hal en.
Wede
de
Wo lau
de
Resolu ion
noch
die
e ügba en
Mi el
wü den
e was
ande es
zu-
lassen.
Da
de
Beg i
de
MSA-Lände
abe
on
An ang
an
mi
dem
de
LLDC-Lände
und
de
"land-locked
coun ies"
e knüp
wa ,
sollen
im
olgenden
zu
In o ma ion
die
d ei
Lände g uppen
gegenübe ge-
s ell
we den
( gl.
Tabelle
3).
17
Ohne Be ücksich igung on China.
1:8
UN-Resolu ion 3202
(8
-VI): P og amme o Ac ion on
he
Es ablish-
men o a New In e na ional Economic
O de ,!.
May 1974,
Xc.
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Die
Auswi kungen
de
wel wi scha lichen
Ve ände ungen
131
Tabelle
3
En wicklungslände , die eine ode meh e e
de 3 genann en G uppie ungen angehö en
A ika
Ägyp en
Ä hiopien
Bo swana
a)
','
Bu undi
Dahomey
El enbeinküs e
Gambia
b)
Ghana
Guinea
Guinea-Bissau
Kame un
Kap e dische
Republik
Kenia
Leso ho
Madagaska
Malawi
Mali
Mau e anien
Mosambik
Nige
Obe ol a
, ,
Ruanda
Sambia
Senegal
Sie a
Leone
Somalia
Sudan
Swasiland
Tansania
Tschad
Uganda
a)
ZARb)
Ame ika
Boli ien
ElSal ado
Guyana
,
..
Hai i
Hondu as
Pa aguay
'"
9·
..
'
'"
"
','
MSA
(mos
se iously
a ec ed
coun ies)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
LLDC
(leas
de eloped
coun ies)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
land-
locked
coun ies
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
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132 Michael
Bohne
Asien
A ghanis an
....................
. x X X
Bangla
Desh
....................
. X
Bhu an
.........................
. X X
Bi ma
..........................
. X
Indien
..........................
. X
Jemen,
A ab. Rep. .
.............
. X X
Jemen,
Dem. Volks ep.b)
.........
. X X
Khme
.........................
. X
Laos
...........................
. X X X
Maledi ien
.....................
. X
Nepal
..........................
. X X
Pakis an
........................
. X
Samoa
Wes a)
...................
. X X
Sikkim
.........................
. X X
S iLanka
.......................
. X
a)
Soll
aus
de
Lis e
de
LLDC-Lände
nach
neues en
Vo schlägen
ges ichen
we den.
b)
Soll
in
die
LLDC-Lis e
au genommen
we den.
Aus
de
Tabelle
is
e sich lich,
daß
allein
53
de
insgesam
114
En -
wicklungslände
19
,20
eine
ode
meh e e
de
d ei
genann en
G uppie-
ungen
angehö en.
12
Lände
gehö en
allen
d ei
G uppen
an,
14
Län-
de
je
2
G uppie ungen
und
die
es lichen
27
Lände
nu
je
eine
G uppie ung.
Es
sei
an
diese
S elle
da an
e inne ,
daß
es
lange
Diskussionen
gab,
be o
die
K i e ien
ü
die
Auswahl
de
LLDC-Lände
es geleg
wu -
den.
Dabei
wu de
be ücksich ig
21
:
das
B u oinlandsp oduk
p o
Kop
(100 $
ode
wenige ),
de
An eil
de
e a bei enden
Indus ie
am
BIP
(10%
ode
wenige ),
die
Alphabe isie ungsquo e
(in
de
Al e sg uppe
übe
15
Jah e)
(20
O o
ode
wenige ).
Das
B u oinlandsp oduk
p o
Kop
wu de
als
g obe
Indika o
ü
die
A mu
angesehen,
de
An eil
de
e a bei enden
Indus ie
19
Insgesam
gel en
151
S aa en
und
Te i o ien
als En wicklungslände .
Von
ihnen
sind
108
Mi glied
de
Ve ein en
Na ionen,
38
gehö en
ihnen
nich
an,
da
sie
übe wiegend
noch
un e
koloniale
He scha
s ehen
und
5 sozia-
lis ische
Lände
gel en
als En wicklungslände ,
we den
abe
o iziell nich
als solche bezeichne (Albanien, Volks epublik China, Dem. Rep. Ko ea,
Mongolei, Dem. Rep. Vie nam).
20
Vgl. auch Be ich
zu
En wicklungspoli ik
de
Bundes egie ung, Bonn,
No .
1973,
Anlage
8.
21
E.
Beche :
An
Ac ion
P og amme
o
Land-Iocked LDC's,
in:
In e
Economics
5/72,
S.
145
.
und
UNCTAD: Special
measu es
o
he
leas
de-
eloped among
he
de eloping coun ies, TD/153/9. Ma ch
1972,
und
S.
SeZ-
wyn:
The
leas
de eloped coun ies as a special case, IDS Discussion
Pape
No.
48,
Ap il
1974.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
Die
Auswi kungen
de
wel wi scha lichen
Ve ände ungen
133
als
Indika o
ü
die
s uk u elle
Ve ände ung
de
Wi scha
und
die
Alphabe isie ungsquo e
als
Indika o
ü
die
G öße
des
Po en-
ials
an
Fachk ä en.
Daneben
wu den
noch
das
B u oinlandsp oduk
als
K i e ium
ü
die
G öße
de
Wi scha
(genaue
des
inländischen
Ma k es)
sowie
die
jäh liche
du chschni liche
Wachs ums a e
des
BIP
zu
kons an en
P eisen
übe
eine
gewisse
Zei pe iode
hinweg
als
K i e-
ium
ü
das
Ausmaß
de
S agna ion
eine
Wi scha
he angezogen.
Die
beiden
le z en
Indika o en
gaben
in
G enz ällen
den
Ausschlag.
Au g und
diese
K i e ien
wu den
1971 25
LLDC-Lände
es geleg .
1975
wu de
diese
Lis e
übe p ü ,
danach
sollen
d ei
Lände
zusä zlich
au genommen
we den,
nämlich
die
Zen ala ikanische
Republik,
die
Demok a ische
Volks epublik
Jemen
und
Gambia,
wäh end
o geschla-
gen
wu de,
d ei
Lände
he auszunehmen,
nämlich
Bo swana,
Uganda
und
Wes
Samoa.
Die
De ini ion
de
"land-Iocked-coun ies"22
is
dagegen
p oblemlos.
Dies
sind
diejenigen
Lände ,
die
keinen
Zugang
zum
Mee
haben.
Un e
diese
Ka ego ie
allen
20
En wicklungslände
(13
a ikanische,
5
asia i-
sche
und
2
la einame ikanische).
In
de
jüngs en
en wicklungspoli ischen
Diskussion
haben
sich
wei-
e e
Tendenzen
zu
G uppenbildungen
gezeig , so
wi d
nunmeh
die
be-
sonde e
Au me ksamkei
au
die
geog aphisch
benach eilig en
Insel-
s aa en
23
un e
den
En wicklungslände n
(geog aphically
mo e
disad-
an aged
de eloping
island
coun
ies)
gelenk .
E inne
sei
in
diesem
Zusammenhang
auch
an
die
en wicklungspoli isch
bedeu same
G uppe
de
Sahellände
(Nige ,
Obe ol a,
Tschad, Mali,
Mau e anien,
Senegal),
on
denen
lediglich 4
zu
den
"leas
de eloped
coun ies"
,
abe
alle
6
zu
den
MSA-Lände n
zählen.
Fe ne
ha
kü zlich
die
EG-Kommission
eine
neue
Ein eilung
de
En wicklungslände
in
ach
un e schiedliche
G up-
pen
24
o geschlagen. Dies zeig ,
daß
es
be ei s
eine
e wi ende
Viel-
zahl
on
Lände g uppie ungen
un e
den
En wicklungslände n
gib ,
die
alle
du ch
eine
meh
ode
wenige
willkü liche
K i e ienauswahl
gebilde
we den.
Dabei
is
s e s
zu
beobach en,
daß
zue s
de
Beg i
gep äg
wi d,
dann
eine
Vielzahl
on
K i e ien
genann
we den,
die
jedoch
nich
zu
ope a ionalisie en
sind
und
in
eine
d i en
Phase
de
Zwang
en s eh ,
zu
einigen
wenigen
quan i a i en
K i e ien
Zu luch
22
UN:
Special
measu es
ela ed
o
he
pa icula
need
o
he
land-locked
de eloping
coun ies,
A/I0203,
27.
Aug. 1975
und
UN:
A
anspo
s a egy
o
land-Iocked
de eloping
coun ies,
TD/B/453/Add
lIRe .
1,
1974.
23
UN:
Special
economic
p oblems
and
de elopmen
needs
o
geog aphic-
ally
mo e
disad an aged
de eloping
island
coun ies,
E/5647,
27.
Ma ch
1975.
24
Vgl.
Eu opäische
Gemeinscha en:
En wicklungshil e,
Skizze
de
Ge-
meinscha sak ion
on
mo gen,
Bulle in
de
Eu opäischen
Gemeinscha en,
8/74, S.
17
.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
134
Michael
Bohne
zu
nehmen,
da
die
G uppenbildung
in
den
en wicklungspoli ischen
G e-
mien
be ei s
einen
poli ischen
S ellenwe
gewonnen
ha
und
eine
Län-
de lis e
au ges ell
we den
muß.
In
eine
ie en
Phase
s ell
dann
eine
Expe eng uppe
eine
Lände lis e
au ,
o
ohne
die
pos ulie en
K i e-
ien
zu
beach en
und
nebenbei
s illschweigend
neue
K i e ien
ein üh-
nmd.
In
eine
ün en
Phase
e gib
sich
im
Ein-
ode
Zweijah es hy h-
mus
die
No wendigkei ,
die
en sp echenden
Lis en
zu
e idie en,
weil
einige
Lände
sich
benach eilig
ühlen
ode
Schwellenwe e
gewisse
Indika o en
e heblich
übe -
ode
un e sch i en
wu den.
So
is
die
Lis e
de
LLDC-Lände
als auch
die
de
MSA-Lände
e wei e
wo den.
Fe ne
gib
es
Bes ebungen,
einige
Lände
aus
de
LLDC-Lis e
wiede
he auszunehmen.
Ziel solche
G uppenbildungen
is
es, en wicklungspoli ische
Sonde -
maßnahmen
zu
s imulie en,
die
den
genann en
G uppen
zugu e
kom-
men
sollen.
Da
jedoch
die
a sächlichen en wicklungspoli ischen
Reak-
ionen
au
solche
Fo de ungen
ge ing
bleiben,
bleib
zu agen, ob sol-
che
G uppenbildungen
in
Zukun
übe haup
noch
sinn oll
sind,
ange-
sich s
de
Schwie igkei en,
b auchba e
K i e ien
zu inden
und
diese
K i e ien
zu
ope a ionalisie en
und
angesich s
de
poli ischen Schwie-
igkei en,
die
en s ehen,
wenn
gewisse
Lände
nich
in
die
Lis e
au ge-
nommen
we den.
Du ch
die
G uppenbildungen
wu den
also
allein
poli ische Ziele
e -
olg ,
die
zum
einen
bes ehen
in
de
Mo i ie ung
de
Be ölke ung
und
de
Regie ungen
in
den
Indus ielände n
zu
e höh e
En wicklungshil e
(Beispiel
Sahellände ,
MSA-Lände ),
zum
ande en
den
poli ischen
Wün-
schen
einige
En wicklungslände
zu Blockbildungen
en sp ingen,
um
Sonde maßnahmen
zu
o de n
(Beispiel:
LLDC-Lände ,
land-locked
coun ies, Insellände ).
Je
meh
solche
G uppen
en s ehen,
des o
meh
e lie en
sie
ih en
We ,
des o
he e ogene
und
unübe schauba e
we -
den
die
ge o de en
Maßnahmen
und
des o
ge inge
wi d
die
a säch-
liche en wicklungspoli ische Reak ion.
11.
Die
Auswi kungen
de
wel wi scha lichen
Ve ände ungen
au
die
MSA-Lände
1.
Die
Auswi kungen
au
die
Zahlungsbilanz
Bei
de
Beu eilung
de
wel wi scha lichen
Ve ände ungen
au
die
Zahlungsbilanz
bes eh
ein
g undlegende
Un e schied
zwischen
den
Indus ielände n
und
den
En wicklungslände n
25• Die
Indus ielände
25 Vgl. dazu
OECD,
a.a.O., S.37.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
Die Auswi kungen de wel wi scha lichen Ve ände ungen 135
können
ü
die
nächs e
Zukun
eine
Ve schlech e ung
ih e
Leis ungs-
bilanz
hinnehmen.
Diese
Ve schlech e ung
is
soga
un e meidlich,
da
die
Öllände
ü
eine
ge aume
Zei
nich
in
de
Lage
sein
we den,
meh
als
einen
B uch eil
ih e
Meh einnahmen
ü
eine
S eige ung
de
Gü-
e -
und
Diens leis ungsimpo e
zu
e wenden.
Demgegenübe
haben
sich
iele
En wicklungslände
be ei s
de a
s a k
im
Ausland
e schul-
de ,
daß
um ang eiche
neue
K edi e
die
Schuldendiens las ,
gemessen
an
den
kün igen
Expo e lösen
de
be e enden
Lände ,
e heblich
e g öße n
wü den.
Es
is
es zuhal en,
daß
die
Ölde izi e
de
En wick-
lungslände
nu
ein
Teil
des
g öße en
Ungleichgewich es
zwischen
öl-
impo ie enden
und
öl
expo ie enden
Lände n
da s ellen.
Die
ölimpo -
ie enden
Lände
als
G uppe
haben
ein
Zahlungsbilanzde izi ,
das
s uk u ell
is .
Fü
die
ölimpo ie enden
En wicklungslände
is
die
Ve wendung
on
De isen ese en
zu
Finanzie ung
eines
s uk u ellen
De izi s
kaum
möglich,
da
diese
Lände
als
G uppe
-
on
wenigen
Ausnahmen
abgesehen
-
wenig
De isen ese en
besi zen.
Ande e -
sei s
is
de
Rückg i
au
ku z is ige
Auslandsanleihen
p oblema isch,
weil
dies
die
S uk u
und
Höhe
de
Schulden
ungüns ig
beein luß .
Die De izi e
müssen
also
du ch
lang is iges
Auslandskapi al
inanzie
we den.
Wäh end
die
Zu e ügungs ellung
lang is ige
Anleihen,
spe-
ziell
ü
In es i ionen,
Au gabe
de
Wel bank
is ,
is
die
Be ei s ellung
on
ku z is ige
Zahlungsbilanzhil e
Au gabe
des
IMF.
Die
Un e schei-
dung
zwischen
ku z ~s ige
Zahlungsbilanz inanzie ung
und
lang is i-
ge
Finanzie ung
on
Kapi alin es i ionen
26
is
jedoch
angesich s
eines
globalen
Ungleichgewich es,
das
s uk u ell
is
und
nich
ku z is ig
be-
ding
is ,
übe hol .
Im
olgenden
we den
die
Auswi kungen
de
wel -
wi scha lichen
Ve ände ungen
au
die
Zahlungsbilanzen
de
MSA-
Lände
quan i izie ,
um
eine
Vo s ellung
on
de
benö ig en
Zahlungs-
bilanzhil e
zu
e hal en.
Zahlen
und
P ojek ionen
liegen
ü
die
Jah e
1973
bis
1975 o . Diese
Zahlen
basie en
au
P ojek ionen
de
UN27.Das
E gebnis
inde sich
in
Tabelle
4.
Die
Zahlen
zeigen
eine
e hebliche
Ve -
schlech e ung
de
Posi ion
de
MSA-Lände .
Die
Abschwächung
de
P oduk ionsausdehnung
in
den
Indus ielände n
im
Jah e
1973
und
1974
wa
die
U sache,
daß
ein
wesen liches
Wachs um
im
Volumen
de
Ex-
po e
de
MSA-Lände
ausblieb.
Au
de
ande en
Sei e
s iegen
die
Im-
po e
u. a.
au g und
des
ges iegenen
Volumens
als
Folge
de
Nah ungs-
mi elknapphei ,
insbesonde e
in
Gebie en
wie
de
Sahelzone,
abe
auch
in
e schiedenen
asia ischen
Lände n,
die
mi
Schwie igkei en
zu
kämp-
enha en,die
sich ,aus
Na u ka as ophen
e gaben.
1974
wuchsendieIm-
26
Vgl. UNCTAD: The in e dependence o money,
ade
and
inance:
he
balance o paymen s adjus men p ocess in he
cu en
wo ld economic
si ua ion, TD/B/571,
10.
July
1975,
S.
16.
27
UN: Uni ed Na ions Eme gency Ope a ion, Repo o
he
Sec e a y-
Gene al,
A/10201,
21.
Augus
1975,
Dis . Gene al.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
142
Michael
Bohne
a)
Auswi kungen
au
die
Landwi scha
Zahl eiche
En wicklungslände ,
die
o
dem
2.
Wel k ieg
Expo übe -
schüsse
bei
Ge eide
e ziel en,
wu den
in
den
le z en
20
Jah en
zu
Ne -
oimpo eu en,
wäh end
sich
die
USA
und
Kanada
zu
Haup expo eu-
en
ü
Ge eide
en wickel en
und
nach
B own
"übe
einen
An eil
de
expo ähigen
Wel ge eide o ä e
e ügen,
de
g öße
is
als
de
Wel e dölan eil
de
OPEC-Lände "33. In olgedessen
sind
die
Lände
de
D i en
Wel
zunehmend
bei
ih e
Ge eideein uh
on
Indus ies aa en
abhängig
gewo den.
Dies
gil
insbesonde e
ü
die
MSA-Lände
S i
Lanka,
Ägyp en,
El enbeinküs e,
Mali
und
Senegal.
Da
die Nach age
das
Angebo
an
Nah ungsmi eln
übe s eig ,
e höh en
sich zwischen
1970
und
1974
die
P eise
ü
Weizen, Reis
und
Soja
um
das D ei ache
und
ü
Mais
und
So ghum
um
das Zwei ache. Die geschä z en
Meh -
kos en
de
Ge eideein uh
in
%
de
Gesam ein uh
be ugen
z.
B. 1974
in
Ägyp en
73
{l/o,
in
Pakis an
36
0
/0,
in
Indien
und
Senegal
28
O o
und
in
S i
Lanka
27
%. Die
en sp echenden
Zahlen
ü
die
geschä z en
Meh -
kos en
in
°/0
des
BSP
lau en:
S i
Lanka
9
%,
Bangla
Desh
und
Ägyp en
8 %,
Senegal
70/0,
Pakis an
40
10
und
Indien
1
%34.
Diese
Zahlen
e -
mi eln
imme hin
eine
gewisse
Vo s ellung
om
Um ang
de
Ausgaben,
die
einige
MSA-Lände
au g und
de
ges iegenen
höhe en
Ge eide-
impo olumen
und
-p eise
agen
müssen.
Zum
P eisans ieg
de
G undnah ungsmi el
komm
de
Ans ieg
de
P eise
ü
Düngemi el
hinzu. Zwischen 1971
und
1974
e ie ach en
sich
die
P eise
ü
S icks o dünge
und
e d ei ach en
sich die
P eise
ü
Phospha dünge
35•
Diese
P eis
ans ieg
e klä
sich
o
allem
aus
de
gene ellen
Zunahme
de
Nach age,
de
unzu eichenden
S eige ung
des
Angebo s,
den
Auswi kungen
de
Ene giek ise
au
die
P oduk ion
on
S icks o dünge
und
den
höhe en
See ach kos en.
Da
die
En wick-
lungslände
übe
die
Häl e
des
Düngemi elbeda s
du ch
Ein uh en
decken müssen,
ha
diese
En wicklung
die
Zahlungsbilanz
e heblich
be-
las e .
Dies
gil
in
besonde em
Maße
ü
die
MSA-Lände
Pakis an,
In-
dien
und
Bangla
Desh. Die
o s ehend
geschilde en
Fak o en
e schä -
en
in
ih em
Zusammenwi ken
die
P obleme
in
de
Landwi scha .
Die
Baue n
s oßen
bei
de
K edi bescha ung
au
Schwie igkei en,
denn
das
lau ende
Kapi al
de
mi
ene giein ensi en
P oduk ionsme hoden
a -
bei enden
Be iebe
eich nich aus,
um
die
höhe en
Ene giep eise
au -
33
L. R.
B own:
The
nex
C isis?
Food,
in:
Fo eign
Policy,
1974,
gl.
auch
FAO:
Die
E näh ungslage
de
Wel ,
1974.
34
OECD, a.a.O.,
S.
156.
35
OECD,
a.a.O., S. 157.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
Die Auswi kungen de wel wi scha lichen Ve ände ungen 143
zu angen,
wodu ch
z.
B.
die
Bewässe ung
und
die
Bes ellung
de
G enz-
lächen
beein äch ig
wi d.
Zudem
wi ken
sich
de
s a ke
Ans ieg
de
Düngemi elp eise
und
die
Ve so gungslücken
au
diesem
Gebie
hem-
mend
au
die
Ag a p oduk ion
aus.
De
s eile
Ans ieg
de
T anspo -
kos en
ha
zu
Folge,
daß
wenige
Nah ungsmi el
aus
den
Übe schuß-
in
die
De izi gebie e
gelangen,
was
wiede
zu
eine
Ve inge ung
de
Ag a p oduk ion
in
den
Übe schußgebie en
selbs
üh .
Du ch
diesen
ci culus
i iosus
e minde
sich
die
e ma k ba e
P oduk ion
an
Nah-
ungsmi eln
lau end.
b)
Auswi kungen
au
den
Ene giesek o
Die
Ausgangslage
is
in
den
En wicklungslände n
du ch
eine
unzu-
eichende
Eigenene gie e so gung
gekennzeichne .
De
Ene gie-Selbs -
e so gungsg ad,
d. h.
das
Ve häl nis
on
Ene gieau kommen
zu
Ene -
gie e b auch
lieg
bei
den
asia ischen
En wicklungslände n
bei
0,65,
bei
den
süd
ame ikanischen
En wicklungslände n
bei
0,62,
die
so
mi
dem
Ene gieselbs e so gungsg ad
de
Indus ielände
on
0,69
du ch-
aus
e gleichba
sind.
Bei
a ikanischen
En wicklungslände n
äll
diese
Quo ien
au
0,14
ab
(alle
Zahlen
bezogen
au
1971)36.
In
den
le z en
Jah en
blieb
die
Si ua ion
in
Südame ika
e wa
gleich,
sie
e schlech-
e e
sich
in
Asien
und
e besse e
sich
ge ing ügig
in
A ika.
Ande s
als
in
Indus ielände n,
die
ih e
Indus ialisie ung
bis
in
die
Mi e
die-
ses
Jah hunde s
wei gehend
au
de
Basis
on
hohen
Kohle o kom-
men
du ch üh en,
e ließen
sich die
En wicklungslände
as
aus-
schließlich
au
das
Mine alöl.
De
An eil
des
E döls
am
Gesam ene gie-
e b auch
be äg
in
A ika
und
Südame ika
80 0
/0.
De
ela i
ge inge
An eil
on
48 %
ü
die
asia ischen
Lände
be uh
au
dem
ela i
g o-
ßen
Kohle e b auch
on
Indien
und
Südko ea,
au
die
wei
meh
als
90
'010
des
gesam en
asia ischen
Kohle e b auchs
en allen
37•
Somi
e -
gib
sich
ü
die
üb igen
Lände
Asiens
die
gleiche
Si ua ion
wie
ü
A ika
und
La einame ika.
Du ch
diesen
Ta bes and
sind
die
En wick-
lungslände
in
bezug
au
ih e
ökonomische
En wicklungs ähigkei
as
ausschließlich
om
E döl
abhängig,
wobei
die
MSA-Lände
zwei
D i el
ih es
Beda s
du ch
Impo e
decken
müssen.
Um
die
F age
mögliche
Ene gieeinspa ungen
bean wo en
zu
können,
is
die
Ene gie-Ve -
b auchss uk u
de
En wicklungslände
on
besonde em
In e esse.
De
Ene gie e b auch
is
im
Indus iesek o
am
höchs en, es
olg
de
Ve -
keh ssek o ,
wäh end
in
de
Landwi scha
de
Ene gie e b auch
ge-
36
M.
Tie zel,
J.
Melche :
E döl
und
die D i e Wel , Bonn, 1975,
S.44.
37
M.
Tie zel,
J.
Melche ,
a.a.O., S.48.
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
144
Michael
Bohne
ing
is ;
die
Haushal e
schließlich
e b auchen
am
An ang
des
Indu-
8 ialisie ungsp ozesses
wenig.
Hie
is
de
au älligs e
Un e schied
zu
den
Indus ielände n
zu
sehen,
in
denen
de
Sek o
"Haushal e
und
Klein e b auch"
den
Ve keh ssek o
wei
übe hol
ha
und
in
einigen
Lände n,
wie
de
Bundes epublik,
soga
den
Indus ie e b auch
übe -
i
38•
Da aus
olg ,
daß
die
Möglichkei
zu
Ene gieeinspa ung
in
En -
wicklungslände n
ge inge
is
als
in
Indus ielände n,
da
in
den
En -
wicklungslände n
de
übe wiegende
Teil
des
Ene gie e b auchs
dem
G undbeda
ü
die
Indus ialisie ung
dien .
Die
Ölk ise
ha
also
die
En wicklungslände
hä e
ge o en
als
die
Indus ielände ,
da
ih e
Einspa ungsmöglichkei en
ge inge
sind.
Bei
den
de zei igen
Ölp eisen
wi d
somi
die
Suche
nach
neuen
La-
ge s ä en
und
die
E schließung
bishe
unwi scha liche
Vo kommen
lohnend.
Au
länge e
Sich
dü en
die
Aussich en
besonde s
güns ig
ü
Indien,
Bangla
Desh
und
Pakis an
sein.
Auch
die
E zeugung
on
Elek izi ä
du ch
Wasse k a
könn e
be äch lich
o ange ieben
we -
den,
abe
auch
ande e
unkon en ionelle
Ene giequellen
ließen
sich
nu zen
(z.
B. Geo he mal-Ene gie)39.
Fe ne
e ügen
Indien
und
einige
ande e
En wicklungslände
übe
ausgedehn e
Kohle o kommen,
Paki-
s an
und
Bangla
Desh
übe
E dgas
Jo
•
Au
De ails
kann
an
diese
S elle
nich
eingegangen
we den.
Die
En scheidungen
übe
die
kün ige
Ene giepoli ik
de
MSA-Län-
de
haben
in
jedem
Fall
wei eichende
Konsequenzen
ü
die
En wick-
lung
diese
Lände ,
da
die
e o de lichen
In es i ionen,
gemessen
an
den e ügba en
Ressou cen,
seh
hoch sind.
Die
En scheidungen
hängen
wesen lich
da on
ab, welche
Annahmen
ü
die
kün ige
En wicklung
de
ela i en
Ölp eise
ge o en
we den.
Wenn
z.
B.
die
ela i en
Öl-
p eise
sinken,
nachdem
um ang eiche
In es i ions o haben
in
Ang i
genommen
wo den
sind,
könn e
es
zu
eine
e heblichen
Ve geudung
eale
Ressou cen
kommen.
Hie in
zeig sich,
wie
no wendig
es is ,
die
F age
zu
klä en,
welche
Ölp eis
au
lange
Sich
angemessen
wä e.
c)
Auswi kungen
au
sons ige
Sek o en
Be o en
sind
insbesonde e
de
Indus ie-
4
,
Ve keh s-
42
und
Tou is-
mussek o .
Aus
Raumg ünden
kann
hie au
nich
im
einzelnen
einge-
gangen
we den.
38
M.
Tie zel,
J.
Melche ,
a.a.O., S.
55
.
39
H. Amann:
Ene gy
Supply
and
Economic
De elopmen
in
Eas
A ica,
München,
1969.
40
OE
CD, a.a.O., S. 100/101.
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Die Auswi kungen
de
wel wi scha lichen Ve ände ungen 145
111.
Mögliche
ku z-
und
lang is ige
Anpassungsmaßnahmen
de
MSA-Lände
Als
e s es
s ell
sich
die
F age,
ob es
ü
die
MSA-Lände
möglich
is , sich
gegenübe
den
Auswi kungen
de
wel wi scha lichen
Ve än-
ände ungen
abzuschi men.
Dies
wä e
heo e isch
denkba
bei
En wick-
lungslände n,
bei
denen
die
Bedeu ung
des
Außenhandels
ü
den
En -
wicklungsp ozeß
ge ing
is , also
bei
Lände n
mi
nied igen
Expo -
und
Impo quo en.
Zu
diesen
Lände n
zählen
un e
den
MSA-Lände n
die
g oßen
Lände
Indien,
Pakis an
und
Bangla
Desh,
sowie
auch
einige
kleine e
Lände ,
de en
Wi scha
noch
o nehmlich
au
de
Subsis enz-
wi scha
be uh ,
z.
B.
Bu undi,
Laos, Mali,
Nige ,
Obe ol a,
Ruanda
und
Tschad
( gl.
dazu
S. 126). Dies
wü de
einen
bewuß en
Ve zich
au
Mode nisie ung
im
bishe
e s andenen
Sinne
bedeu en
und
als
Ve -
such
zu
we en
sein,
du ch
Ausdehnung
de
" ood
c ops"
au
Kos en
de
"cash
c ops"
die
E näh ungslage
zu
siche n,
Kuns dünge
du ch
nich -chemischen
Dünge
zu
subs i uie en
und
on
den
01-
und
In e-
s i ionsgü e impo en
du ch
d as ische
Einsch änkung
de
En wicklungs-
und
insbesonde e
de
Indus ialisie ungsp og amme
unabhängig
zu
we den.
Fe ne
wü de
dies
einen
Abbau
de
ausländischen
Kapi alzu-
lüsse
und
einen
Rückg i
au
die
Eigen inanzie ung
de
En wicklung
bedeu en,
d. h.
au
nich -mone ä e
Kapi albildung
43•
Dabei
sind
die
Möglichkei en
ü
die
g oßen
Lände
in
de
Theo ie
güns ige
zu
be-
u eilen
als
ü
d e
kleinen
Lände ,
da
de
Inlandsma k
de
e s e en
g öße
is . Ich
hal e
solche Ve suche, sich
om
Wel ma k
abzukapseln,
ü
die
übe wiegende
Zahl
de
MSA-Lände
ü
poli isch
nich
mach-
ba .
Bishe
sind
keine
e ns ha en
Bes ebungen
in
diesen
Lände n
e ~
kennba ,
die
au
eine
solche
S a egie
hindeu en.
Da
de
Ko e e en
sich
im
wesen lichen
mi
den
möglichen
ku z-
und
lang is igen
Anpassungsmaßnahmen
de
MSA-Lände
be aß ,
we den
diese
hie
lediglich
,skizzie .
G undsä zlich
denkba
wä e:
eine
Ve minde ung
de
Impo e,
eine
E höhung
de
Expo e
sowie
eine
E -
höhung
de
Ne okapi alzu lüsse.
Die
ealen
und
mone ä en
S öme
dü en
dabei
na ü lich
nich
isolie
gesehen
we den,
sonde n
bedingen
41
Die Auswi kungen
au
den Indus iesek o
ha
u.
a.
behandel
E.
Kö -
ne : The on C isis - a C isis o LDCs, in:
In e
Economies, Feb . 1975,
No.
2,
S.
47 .
4!
Vgl. hie zu
M.
Tie zel
und
J.
Melehe , a.a.O.,
S.
61
.
4-' Vgl. dazu
H.
P iebe: Eigen inanzie ung
de
En wicklung, Sch i en des
Ve eins
ü
Soeialpoli ik, Bd. -84, Be lin, 1975.
10
Sch i en
d.
Ve eins
.
Soclalpoli ik
90
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146
Michael
Bohne
einande .
Eine
Ve minde ung
de
Impo e
wü de
in
e wa
kong uen
sein
mi
gewissen
Elemen en
de
Abscho ungss a egie,
eine
E höhung
de
Expo e
und
eine
E höhung
de
Ne okapi alzu lüsse
wü de
sich
dagegen
in
die
gegenwä ige
En wicklungss a egie
de
En wicklungs-
lände
ein ügen.
Es
is
sinn oll,
zwischen
ku z is igen
und
lang is igen
Aspek en
zu
un e scheiden.
Zu
den
ku z is igen
Maßnahmen
zählen
heo e isch
die
Impo einsch änkungen,
alle
Fo men
de
Zahlungsbilanzhil e
sowie
die
Umschuldungen.
Zu
den
lang is ig
o ien ie en
Maßnahmen
gehö en
neben
de
E höhung
de
adi ionellen
En wicklungshil e
in
Fo m
de
P ojek hil e:
die
Ene gieeinspa ung,
die
d as ische
Übe p ü ung
de
In-
es i ions-,
Technologie-
und
Ve keh sp io i ä en,
die
En wicklung
eigene
Ene giequellen
und
die
E höhung
des
Expo po en ials,
um
zu-
sä zliche
De iseneinnahmen
zu
e schließen. Diese
s uk u ellen
Anpas-
sungen
b auchen
jedoch
nich
nu
Zei ,
sonde n
machen
auch
zusä z-
liche,
hohe
In es i ionen
e o de lich,
die
In es i ionsgü e impo e
e -
o de n.
Diese
zusä zlichen
In es i ionen
we den
auch
kein
zusä zliches
Wachs um
scha en,
sonde n
lediglich
den
wi scha lichen
S a us
"quo
an e
e höh e
Ölp eise"
wiede
he s ellen.
Es
is
deshalb
wünschenswe ,
daß
im
Rahmen
de
gegenwä igen
Hil smaßnahmen
nich
nu
lebens-
wich ige
Impo e
inanzie
we den,
sonde n
auch
einige
de
In es i io-
nen,
die
nö ig
sind,
um
die
s uk u ellen
Anpassungen
zu
e leich e n.
G undsä zlich
gil ,
daß
die
Fähigkei
zu
Anpassung
um
so
ge inge
is ,
je
nied ige
de
En wicklungss and
eines
Landes
44•
Die
Möglichkei en
ü
die
Ve b auchseinsch änkung
VOn
Öl
und
Nah ungsmi eln
sind
um
so
besch änk e
und
die
Möglichkei en,
die
Expo e
zu
e höhen,
um
so
ge inge ,
je
ä me
das
Land
is .
Fü
iele
MSA-Lände
is
deshalb
die
G enze
de
in e nen
Anpassungsmöglichkei en
be ei s
e eich .
No -
wendig
is
also
eine
Kapi alhil e
"be
only
sligh ly
dis inguishable
om
g an s"45.
Ex em
ausged ück
heiß
dies,
daß
die
MSA-Lände
im
Wel naßs ab
lang is ig
sub en ionie
we den
müssen.
44
H. B.
Chene y:
Res uc u ing
he
Wo ld
Economy,
in:
Fo eign
A ai s,
Jan.
1975, S.259.
45
K.
Fa man a maian,
A.
Gu owski,
S.
Oki a,
R.
V.
Roosa, C.
L.
Wilson:
How
can
he
wo ld
a o d
OPEC
oil?
in:
Fo eign
A ai s,
Jan.
1975, S. 214.
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Ko e e a
zu
dem
Vo ag:
Auswi kungen
de
wel wi scha lichen
Ve ände ungen
au
Mos
Se iously
A ec ed
Coun
ies
(M.
Bohne )
Von
Ka l
Wol gang
Menck,
Hambu g
I.
Um ang
und
S uk u
de
Sonde hil e
ü
die
MSA-Lände *
1.
Un e
dem
Eind uck
wei
um
sich
g ei ende
Na u ka as ophen
(E dbeben,
Hochwasse ,
Miße n en,
Unwe e )
o
allem
in
wenige
en -
wickel en
S aa en
Asiens
und
A ikas
wand en
die
Indus ielände
ih
In e esse
den
da on
be o enen
Gebie en
zu.
Nach
den
Ölp eise hö-
hungen
1973
muß en
die
eichen
Lände
schnell
es s ellen,
daß
beson-
de s
a me
En wicklungslände
au
No s andshil e
angewiesen
wa en.
Diese
Fo m
de
En wicklungshil e
soll e
besonde s
den
on
Ka as o-
phen
und
den
Folgen
de
Ölp eise höhung
be o enen
Lände n
(mos
se e ely
a ec ed
coun ies,
MSA-Lände ;
gl.
Tabelle
1)
gewäh
we -
den!.
Die
einzelnen
Emp änge s aa en
muß en
u.
,a.
olgende
Auswahl-
k i e ien
e üllen:
a)
"Nied iges
P o-Kop -Einkommen
au
G und
ela i e
A mu ,
nied ige
P oduk i i ä ,
ge ingen
echnologischen
Fachwissens
und
eines
nied igen
En wicklungss andes.
b)
D as ische
Ve eue ung
de
Ein uh p eise
lebenswich ige
Gü e
im
Ve -
gleich
zu
den
Expo einnahmen.
c)
Hohe
Schuldendiens quo e
im
Ve häl nis
zu
den
Expo einnahmen.
d) Unzu eichende
und
e häl nismäßig
unelas ische
Expo einnahmen
sowie
das
Fehlen
expo ähige
Übe schüsse.
c)
Ge inge
ode
nich
dem
Beda
en sp echende
Um ang
de
De isen-
ese en.
*
Da
das
Re e a
on
M.
Bohne
eine
aus üh liche
Lageanalyse
de
MSA-
Lände
en häl ,
konzen ie
sich
das
Ko e e a
au
die
Da s ellung
und
Wü digung
en wicklungspoli ische
Maßnahmen
de
Indus ielände
in
die-
sen
S aa en
nach
dem
S and
om
Dezembe 1975.
1 Vgl.
O ganisa ion
ü
wi scha liche
Zusammena bei
und
En wicklung:
Zusammena bei
im
Diens
de
En wicklung,
Poli ik
und
Leis ungen
de
Mi -
gliede
des
Ausschusses
ü
En wicklungshil e,
Jah esp u ung
1974,
No em-
be
1974, S. 114
.,
im
olgenden
zi ie
als
.zusammena bei
im
Diens
de
En wicklung.
10·
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DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
148
Ka l
Wol gang Menck
)
Nach eilige Auswi kung
de
höhe en
T anspo -
und
T ansi kos en.
g)
Rela i wich ige Rolle des Außenhandels
ü
den En wicklungsp ozeßz."
2.
Eine
genaue
Einhal ung
diese
Me kmale
muß e
bei
dem
Mangel
an
geeigne en
s a is ischen
Da en
in
den
meis en
Lände n
zu
eine
Ve -
eilung
de
Mi el
au
einige
wenige
Lände
üh en.
Vo
allem
die
am
wenigs en
en wickel en
und
ä ms en
S aa en
hä en
den
o malen
K i-
e ien
nich
genügen
können
und
wä en
deshalb
on
de
No s ands-
und
Sonde
hil e
ausgeschlossen
wo den.
Deshalb
beschlossen
die
OE
CD-
Mi glieds aa en,
die
Auswahlk i e ien
ü
a me
En wicklungslände
g oßzügig
auszulegen
und
dabei
de
"Ungewißhei
übe
die
Wel wi -
scha "
sowie
dem
nich
genau
abschä zba en
Wi ken
de
"Anpassungs-
maßnahmen,
die
die
Indus ies aa en
beschließen
könn en",
Rechnung
zu
agen
3•
3.
In
de
ö en lichen
Diskussion
übe
die
En wicklungshil e
in
den
eichen
Lände n
spiel en
die
No s ands-
und
Sonde hil e
eine
wich ige
Rolle.
Nachdem
nämlich
Lie e spe en
und
Boyko d ohungen
de
OPEC-
Lände
in
den
meis en
Indus ielände n
einen
Umschwung
in
de
ö -
en lichen
Meinung
übe
No wendigkei
und
Zweckmäßigkei
on
Hil e-
leis ungen
an
die
Lände
de
D i en
Wel
he beige üh
ha en,
a gu-
men ie en
die
ü
das
Resso
En wicklungshil e
zus ändigen
Minis e
und
Fachleu e
o
allem
mi
dem
Hinweis
au
die
No lage
in
den
MSA-
Lände n.
Diese
S aa en
seien
-so
hieß
es
-
o
allem
nach
de
Öl-
k ise
au
die
Hil e
de
eichen
Lände
angewiesen.
Deshalb
müß en
diese
S aa en
ih e
En wicklungspoli ik
o se zen,
alle dings
neu
kon-
zipie
und
schwe punk mäßig
au
die
MSA-Lände
ausge ich e .
Dem-
gegenübe
soll en
die
eichen
En wicklungslände ,
beispielsweise
die
OPEC-Lände
und
ande e
wei e
en wickel e
Lände ,
einen
Teil
de
Kos en
ü
die
En wicklungshil e
-
gemessen
an
ih e
wi scha lichen
Leis ungs ähigkei
-
selbs
agen
4•
4.
Die
P og amme
ü
die
So o hil e
im
Sinne
de
No s ands-
und
Ka as ophenhil e
ü
die
MSA-Lände
wu den
e gleichsweise
schnell
e wi klich .
En wicklungslände
in
de
Sahel-Zone,
Bangla
Desh
und
ande e
on
den
Ölp eise höhungen
be o ene
Lände
e hiel en
En -
wicklungshil e
aus
meh e en
Indus ielände n.
Maßgeblich
ü
die
Aus-
wahl
diese
Em änge s aa en
wa en
das
P o-Kop -Einkommen,
die
Fol-
2 Ebenda, S.
129.
3 Ebenda,
S.
130;
UN:
P og am
o
he
Uni ed Na ions Eme gency Ope a ion,
Repo o
he
Sec e a y Gene al,
A/9828,
6.
No .
1974,
S. 8
.
4 Vgl.
o.
V.: Rede des Bundesaußenminis e s
o
den Ve ein en Na ionen.
7.
Sonde gene al e sammlung
übe
En wicklung
und
in e na ionale
wi -
scha liche Zusammena bei , in: En wicklungspoli ik, Ma e ialien N .
51,
Bonn, No embe
1975,
S.18;
o.
V.: Kissinge -Rede
o
de
Sonde si zung
de
Ve ein en Na ionen, New Yo k,
1.
Sep embe
1975,
in: ebenda, S.36.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
Auswi kungen de wel wi scha lichen Ve ände ungen 149
gen
na u beding e
Ka as ophen
und
die
apide
Ve schlech e ung
de
Handelsbilanz.
Zusä zlich
e lang en
die
Gebe lände ,
daß
die
Emp än-
ge
"in
gewissem
Um ang
Mi el
au nehmen
sowie
eine
Ve inge ung
ih e
De isen ese en
und
eine
gewisse
Senkung
ih e
Ein uh en
hin-
nehmen"5.
5.
Zahlen
liegen
lediglich
ü
die
Leis ungen
de
Indus ielände
o .
Die
Ka as ophenhil e
de
OE
CD-S aa en
wu de
on
jäh lich
0,651
M d.
US-$
au
1,6
M d.
US-$
insgesam
zwischen
1970
und
1973
e höh .
Nach
einem
Be ich
des
Gene alsek e ä s
de
Ve ein en
Na ionen
ha -
en
bis
zum
1.
11. 1974
17
Lände (g uppen)
und
d ei
übe na ionale
O -
ganisa ionen
e wa
2,8
M d.
US-$
be ei ges ell
( gl.
Tabelle
2).
Wich-
igs e
Emp änge lände
wa en
Bangla
Desh
(e wa
25
O o
1973)
und
Tan-
sania
(e wa
16
G/
o 1973).
Die
Leis ungen
an
die
einzelnen
Lände
schwan-
ken
im
Beobach ungszei aum
zum
Teil
e heblich:
beispielsweise
e hiel
A ghanis an
1970
d.
18
Mio.
US-$
und
1973 49 Mio.
US-$,
Bo swana
14,25 Mio.
US-$
1970
bzw.
d.
82
Mio.
US-$
1973.
De
An eil
ü
Uganda
sank
im
gleichen
Zei aum
on
39 Mio.
US-$
au
9 Mio.
US-$.
Die
Lei-
s ungen
ü
Hai i
(1970 7 Mio.
US-$,
1973 6 Mio.
US-$)
und
Somalia
(1970 30,15
US-$;
1973 33,80 Mio.
US-$)
blieben
nahezu
un e ände
8•
6.
An
de
Ka as ophen-
und
So o hil e
be eilig en
sich
die
meis en
Indus ielände .
Die
USA
leis e en
o
allem
Hil e
an
A ghanis an,
Ä hiopien,
Hai i,
Laos,
G oßb i annien
an
Leso ho,
F ank eich
an
Da-
homey,
Tschad,
Guinea-Bissau,
Mali,
Nige ,
Obe ol a
und
die
BRD
an
Sudan
und
Yemen.
E gänz
wu den
diese
bila e alen
Maßnahmen
de
So o -
und
Ka as ophenhil e
an
MSA-Lände
du ch
mul ila e ale
Mi elzuweisungen
sowie
du ch
Leis ungen
egionale
En wicklungs-
banken
7•
7.
Die
bishe
angewand en
Ins umen e
de
So o -
und
Ka as o-
phenhil e
lassen
sich
nu
schwe
un e
eindeu ige
und
wide sp uchs ei
sys ema isie ende
Obe beg i e
zusammen assen.
Häu ig
wu de
bila e-
al
ungebundene
Kapi alhil e
e einba
(EWG,
G oßb i annien,
Däne-
ma k).
Daneben
wa en
Nah ungsmi ellie e ungen
und
die
Be ei s el-
lung
on
Kuns dünge
(Kanada,
No wegen,
Neuseeland)
sowie
Wa en-
hil e
(No wegen)
Gegens and
on
Maßnahmen
de
So o hil e
ode
Ka as ophenhil e
8•
Einzelne
mul ila e ale
O ganisa ionen
üh en
g öß-
5 Zusammena bei
im
Diens
de
En wicklung, a.a.O.,
S.
130.
~
Vgl. UNCTAD: Re iew o P og ess in
he
Implemen a ion o Special
Measu es in
Fa ou
o he Leas De eloped among
he
De eloping Na ions,
TDIB/
AC.
17/3/ Add.
1,
12.
June
1975,
Tab.
12.
7 Vgl. UN: Second Uni ed Na ions De elopmen Decade. Special Measu es
in
Fa ou
o
he
Leas De eloped Among
he
De eloping Coun ies, E/5467.
30.
Ap il
1975.
8 Vgl.
u.
a.
Zusammena bei im Diens
de
En wicklung, a.a.O., S.134.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06
150
Ka l
Wol gang Menck
en eils
Be a ungen und
Ausbildungs ö de ung
in
den
MSA-Lände n
du ch
9•
8.
Viele
Maßnahmen
wa en
on
de
Absich
bes imm ,
die
MSA-
Lände
in
die
Lage
zu
e se zen,
"die
une läßlichen
Ein uh en
an
Nah-
ungsmi eln,
Kuns dünge ,
B enn-
und
T eibs o en
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Indus ie-
ohs o en
au ech zue hal en,
wäh end
sie
die
e o de lichen
Anpas-
sungsmaßnahmen
einlei en,
um
ih en
Zahlungs e keh
mi
dem
Aus-
land
und
ih e
Wi scha
de
e ände en
Lage
anzupassen"10.
Im
ein-
zelnen
wu den
Ins umen e
wie
-Zahlungsbilanzhil en
und
ungebundene Wa enk edi e,
-Lie e ung on Kuns dünge ,
-Nah ungsmi elhil e,
-Schuldendiens e leich e ungen
und
die Gewäh ung on K edi en
zu
"wei-
chen" Kondi ionen11
eingese z .
Da übe
hinaus
soll e
die
Hil e
zu
E höhung
de
P oduk ion
in
de
gewe blichen
Wi scha
bei agen,
insbesonde e
den
VeDb auch
on
in-
ländisch
e ügba en
Rohs o en
und
Ene gie äge n
in ensi ie en,
und
da ü
-ene giespa ende
T anspo e ah en
en wickeln,
-du ch Anwendung lokale Technologien
und
einheimische Ressou cen
zu
Impo subs i u ion bei agen,
-ene giespa ende landwi scha liche P oduk ions e ah en
ein üh en
und
-den Tou ismus
in
den lVlSA-Lände n ö de n.
11.
Die
Rolle de MSA-Lände
in
den Vo s ellungen
übe die
neue
Wel wi scha so dnung
9.
Die
P obleme
de
MSA-Lände
wu den
gleichzei ig
mi
den
Fo -
de ungen
ohs o expo ie ende
En wicklungslände
nach
eine
Neuen
Wel wi scha so dnung
in
den
Indus ielände n
und
in
den
Be a un-
gen
de
in e na ionalen
O ganisa ionen
disku ie .
Die
a men
S aa en
soll en
nach
Ansich
de
Indus ielände
besonde e
Hil en
alle
eichen
Lände
e hal en;
da ü
wu den
neben
zusä zlichen
inanziellen
Leis un-
gen
Maßnahmen
de
echnischen
Hil e
emp ohlen.
10.
In
de
UN-Resolu ion
nach
de
6.
Sonde gene al e sammlung
am
1.
5.
1974
wu den
beispielsweise
olgende
Maßnahmen
zuguns en
diese
Lände g uppe
emp ohlen:
9 Vgl. Second Uni ed Na ions De elopmen Decade, a.a.O.
10
Zusammena bei im Diens
de
En wicklung, a.a.O., S. 131
.
11 Ebenda,
S.
132
.
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Auswi kungen
de
wel wi scha lichen
Ve ände ungen
151
a)
"Sonde e einba ungen
zu
besonde s
güns igen
Bedingungen,
einschließ-
lich
de
Sub en ionie ung
und
Siche s ellung
de
Ve so gung
mi
lebens-
wich igen
G unds o en
und
Gü e n;
b)
Zahlungsau schub
ü
alle
ode
einen
Teil
de
einge üh en
lebenswich-
igen
G unds o e
und
Gü e ;
e)
Wa enhil e
einschließlich
Nah ungsmi elhil e
als
Zu
schuß
ode
mi
Au -
schub
de
Zahlung
in
Landeswäh ung;
hie bei
is
zu
be ücksich igen,
daß
die
Aus uh en
de
En wicklungslände
dadu ch
nich
beein äch ig
we -
den
dü en;
d)
lang is ige
Lie e k edi e
zu
güns igen
Bedingungen;
e)
lang is ige
Kapi alhil e
zu
Vo zugsbedingungen;
)
Ziehungs ech e
aus
Sonde ein ich ungen
des
In e na ionalen
Wäh ungs-
onds
zu
en gegenkommenden
Bedingungen;
g)
He s ellung
eine
Ve bindung
(links)
zwischen
de
Scha ung
on
Sonde -
ziehungs ech en
und
de
En wicklungshil e
un e
Be ücksich igung
des
zus ändigen
Finanzbeda s
de
am
schwe s en
be o enen
Lände ;
h)
bila e al
ode
mul ila e al
gewäh e
Zinssub en ionen
ü
Mi el,
die
on
den
am
schwe s en
be o enen
Lände n
zu
handelsüblichen
Bedingun-
gen
geliehen
wu den;
i)
allweise
Neu e handlung
übe
Schulden
mi
dem
Ziel,
übe einkün e
übe
Schuldene laß,
Mo a o ien
ode
Umschuldung
zu
schließen;
j)
Gewäh ung
güns ige e
Bedingungen
ü
In es i ionsgü e
und
echnische
Hil e
zu
Beschleunigung
de
Indus ialisie ung
de
be o enen
Lände ;
k)
Vo nahme
on
In es i ionen
in
Indus ie-
und
En wicklungs o haben
zu
güns igen
Bedingungen;
1)
Sub en ionienmg
de
zusä zlichen
T ansi -
und
T anspo kos en,
im;be-
sonde e
bei
Binnenlände n
12
."
11.
In
de
E klä ung
und
im
Ak ionsplan
de
2.
UNIDO-Gene alkon-
e enz
om
12.
-16.
Mä z
1975
wu den
besonde e
indus ie-
und
ge-
we be ö de nde
Maßnahmen
gelo de :
a) "Speci ie,
u gen
measu es
o
es ablish
he
neeessa y
eondi ions
o
in-
dus ializa ion:
in as ue u es,
in en o ies
o
na u al
esou ees,
and
he
echnieal
and
inancial
assis anee
equi ed
o
he
exploi a ion
o
hese
esou ees;
b)
The
es ablishmen
and
inancing
o
eomple e
indus ial
es a es
and
pilo
plan s
based
as
much
as
possible
on
he
use
o
a ailable
Ioeal
esou ees;
e)
The
e ea ion
o
in eg a ed
p odue ion
uni s
such
as
ag ieul u al
machin-
e y
plan s,
app op ia e
enginee ing
indus ies,
and
epai
and
main en-
anee
se ices;
d)
The
implemen a ion
o
an
app op ia e
ag a ian
poliey
as
an
essen ial
basis
o
he
p omo ion
o
in eg a ed
u al
de elopmen
schemes
in ol -
ing
he
es ablishmen
o
smallseale
p odue ion
uni s
o
mee
bo h
he
needs
o
in e nal
ma ke s
and
expo
equi emen s;
e)
The
de elopmen
o
c a s
and
co age
indus ies
including
a is ic
c a s;
)
Assis anee
o
sys ema ie s udies
o
hei
indus ializa ion
po en ial;
12
UN:
P og amme
o
Ac ion
on
he
Es ablishmen
o
a
New
In e na ional
Eeonomic
O de ,
Res/3202 (S-VI),
1.
5.
1974,
S.20,
o izielle
deu sche
übe -
se zung.
OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/
DOI h ps://doi.o g/10.3790/978-3-428-43721-4 | Gene a ed on 2023-01-16 12:57:06