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Grundsatzfragen und Konzepte der dynamischen Inzidenzanalyse

Folkers, Cay

Abstract

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Full text

Folke s, Cay A icle G undsa z agen und Konzep e de dynamischen Inzidenzanalyse Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Folke s, Cay (1981) : G undsa z agen und Konzep e de dynamischen Inzidenzanalyse, Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en (ZWS) - Vie eljah essch i de Gesellscha ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en, Ve ein ü Socialpoli ik, ISSN 0342-1783, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 101, Iss. 2, pp. 127-151, h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/291489 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ G undsa z agen und Konzep e de dynamischen Inzidenzanalyse Von Cay Folke s Ausgehend on einigen p inzipiellen F agen de Inzidenzleh e we den P obleme de Analyse lang is ige Ve eilungswi kungen s aa liche Ak- i i ä en un e such . Zunächs we den die g undlegenden Zusammenhänge zwischen Wi scha swachs um, Ve mögens e eilung und Inzidenz en - wickel . Au diese Basis we den sodann die Ansä ze eine kompa a i - dynamischen Inzidenz k i isch analysie , um un e sukzessi e allgemei- ne en Bedingungen Elemen e eine gene ellen dynamischen Inzidenz heo ie zu o mulie en. I. Inzidenzanalysen s aa liche Einnahme- und Ausgabe ä igkei haben sei den ühes en inanzwissenscha lichen Un e suchungen b ei en Raum im Sch i um eingenommen. Dennoch muß man es s ellen, daß die gegenwä ige Inzidenz heo ie nich einmal bezüglich ih e adi- ionellen F ages ellungen zu wide sp uchs eien Aussagen ge üh ha 1. Noch unbe iedigende is die Si ua ion, wenn man sich de bishe nu wenig beach e en F age de lang is igen Ve eilungswi kungen s aa - liche Ak i i ä en im P ozeß des Wi scha swachs ums zuwende , die ans elle de übe wiegend e wende en kompa a i -s a ischen Ansä ze no wendig ein dynamisches Konzep e o de . In de lang is ig-dyna- mischen Analyse s ellen sich mi g oße Schä e einige P obleme, wel- che übe die spezielle F ages ellung hinaus g undlegende Bedeu ung ü die gesam e Inzidenz heo ie haben, jedoch bei de kompa a i -s a i- schen Analyse häu ig übe sehen wo den sind. Im olgenden soll e such we den, einige P obleme au zuzeigen, die bei de Beschä igung mi lang is igen Ve eilungswi kungen s aa - liche Ak i i ä en au e en. Als Konsequenz diese Übe legungen we - den un e Bezug au Wachs ums- und e eilungs heo e ische Ansä ze g undlegende Konzep e dynamische Inzidenzanalysen en wo en, wel- che zu konsis en en, inanzpoli isch e we ba en Aussagen üh en. Ausgangspunk de Be ach ungen sind einige Beme kungen zu zen a- len P oblemen de Inzidenzleh e. Anschließend we den die heo e i- i Vgl. z. B. Li mann (1977), 108 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 128 Cay Folke s sehen Zusammenhänge zwischen Wi scha swachs um, Ve mögens e - eilung und Inzidenz e ö e . Da au au bauend wi d das Konzep de kompa a i -dynamischen Inzidenz k i isch analysie . Als Konsequenz we den sodann in zwei Sch i en die Elemen e eine allgemeinen dyna- mischen Inzidenz heo ie o mulie . II. De Beginn de mode nen Leh e on de ma e iellen Inzidenz wi d du ch die Abkeh on de Vo s ellung de Ve schiebung eine o gege- benen S eue las 2 sowie du ch die dami einhe gehende E kenn nis ma kie , daß die Ve eilungswi kungen s aa liche Ak i i ä en das E - gebnis eine Vielzahl sys embeding e ökonomische Reak ionen da - s ellen. Die zen alen P obleme bei de E assung diese Anpassungs- o gänge bzw. ih e Konsequenzen bes ehen da in, die Gesam hei alle du ch einen s aa lichen Ans oß beding en Reak ionen olls ändig zu e - assen und diese zugleich on den au ande e Phänomene zu ückgehen- den, simul anen Ände ungs o gängen des ökonomischen Sys ems zu ennen. Diese F agen können in de Weise gelös we den, daß g und- sä zlich die Ve ände ungen zwischen al e na i en Gleichgewich en be- ach e we den. Lieg in de Ausgangssi ua ion, die mi einem s aa - lichen Eing i kon on ie wi d, ein Gleichgewich o , so sind die Auswi kungen alle ühe en S ö ungen beende . Nunmeh kann man den E ek de be ach e en Maßnahme isolie e olgen, bis ein neues Gleichgewich ein i , d.h. bis säm liche Reak ionen au diese eine Maßnahme abgeschlossen sind. Aus dem Ve gleich beide Gleichge- wich e kann de Gesam e ek , de allein au diese Maßnahme zu ück- zu üh en is , bes imm we den. Ein Sonde all is dann gegeben, wenn das Sys em ins abil is bzw. du ch den Eing i ins abil wi d, so daß die Reak ionen keinen Endpunk inden. Mi diesem analy ischen Ansa z sind zwa eindeu ig de inie e Be- zugspunk e ü die Ve eilungsanalyse s aa liche Maßnahmen ixie , dennoch sind im inanzwissenscha lichen Sch i um wei e hin kon- o e se Inzidenzaussagen zu inden. Hie ü sind neben e minologi- schen Schwie igkei en, die beim Übe gang on de adi ionellen Übe - wälzungsleh e au ge e en sind3, o allem ie G ünde e an wo lich: (1) Die Be ach ung un e schiedlich eng abg eg enz e ökonomische Sys eme, (2) die Anwendung abweichende Analyseme hoden, (3) die Un e s ellung e schiedena ige Gleichgewich skonzep e, 2 Vgl. Musg a e (1959), 227. 3 Vgl. den Hinweis on Li mann (1977), 109. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 G undsa z agen und Konzep e de dynamischen Inzidenzanalyse 129 (4) die Zug undelegung di e gie ende e eilungs heo e ische An- sä ze. De e s e Punk wi d du ch die bekann e Kon o e se zwischen dem mik o- und dem mak oökonomischen Ansa z beleg , die le z lich da au be uh , daß du ch die un e schiedliche Abg enzung de Sys eme on- einande abweichende A en on Reak ionen e aß we den. Dabei geh es um die G undsa z age, inwiewei Ve eilungs o gänge isolie we - den können bzw. welche Reak ionsebenen sich als e eilungs ele an e weisen. De zwei e G und ü di e gie ende Aussagen bes eh in un e - schiedlichen Analyse e ah en auch bei iden isch abgeg enz en Modell- beziehungen. Es geh dabei um die P oblema ik eine dynamischen Analyse im Ve gleich mi de bishe übe wiegend e wende en kom- pa a i -s a ischen Me hode, eine F age, die sich bei lang is igen Un e - suchungen as zwangsläu ig s ell . Schon ü eine lang is ige Analyse de Einkommens e eilung is die explizi e Be ach ung des P ozeß- ablau s in de Zei nich ohne Bedeu ung, denn de En wicklungsp ozeß ha nich nu Ein luß au die Inzidenz, sonde n wi d auch seine sei s on dem Ve eilungs o gang e ände . Geh man jedoch on de Ein- kommens e eilung zu Ve eilung de Bes andsg öße Ve mögen übe , so wi d de dynamische Ansa z zu me hodischen No wendigkei , da nu die Ve ände ung on Bes andsg ößen in de Zei mi den ko - espondie enden S omg ößen kompa ibel is . Jede Inzidenzanalyse de Ve mögensbes ände muß somi inne halb eines dynamischen Konzep s e olgen; umgekeh gil auch, daß jede dynamische Inzidenzun e - suchung die Ve mögens e eilung in ih e Be ach ung einbeziehen muß. De d i e de genann en Punk e ü abweichende Inzidenzaussagen is bishe meis nich explizie wo den, wenngleich e g a ie ende ma e ielle Konsequenzen haben kann, wie die bishe o liegenden Un e suchungen zu dynamischen Inzidenz nachd ücklich belegen. Die Implika ionen des Gleichgewich skonzep s we den in de olgenden Analyse g undlegende heo e ische Ansä ze dynamische Inzidenz- un e suchungen dahe eine wesen liche Rolle spielen. Das ie e A gumen is bishe o allem im Zusammenhang mi ande en de genann en G ünde, z. B. zu Punk 1 e wähn wo den. Da die Inzidenzaussagen en scheidend on de e wende en Ve eilungs- heo ie abhängen, muß die Deba e um die geeigne e Theo ie jedoch einen zen alen S ellenwe inne halb de Inzidenzleh e haben. In dem o liegenden Bei ag kann au de a ige F agen indessen nich im ein- zelnen eingegangen we den, wohl abe we den die analy ischen Kon- sequenzen al e na i e Theo ien eine wesen liche Rolle spielen. 9 Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en 1981/2 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 130 Cay Folke s III. Bezugsg ößen ü heo e ische Wachs umsanalysen und dami auch ü lang is ig-dynamische Konzep e de Inzidenz sind die un e schied- lichen Wachs umsgleichgewich e, wie sie sei Ha od4 geläu ig sind. Im dynamischen Kon ex besch eib ein Gleichgewich eine Si ua ion, in de die be ach e en ökonomischen Va iablen mi eine kons an en p o- po ionalen Ra e expandie en5. Übliche weise we den d ei Gleich- gewich sbedingungen gese z , mi de en eilweise ode öllige E ül- lung zwei Wachs umsgleichgewich e ko espondie en. S e s wi d o - ausgese z , daß — ein k eislau heo e isches Gleichgewich im Sinne de Kompa ibili- ä zwischen geplan en In es i ionen (I) und geplan en E spa nissen (S) he sch : (III.l) I = S . Is zusä zlich Vollauslas ung des Fak o s Kapi al gegeben, so olg , daß — die Wachs ums a e des olkswi scha lichen Realkapi als bzw. Ve - mögens (W) de jenigen des Sozialp oduk s (Y) en sp ich : W Y (IH.2) dies sind die Bedingungen eines „be iedigenden" (wa an ed) Wachs- ums. Is bei gegebene Wachs ums a e de Be ölke ung (n) zusä zlich Vollbeschä igung des Fak o s A bei (A) gegeben, so gil auch, daß — die Wachs ums a e des olkswi scha lichen Realkapi als de jeni- gen de A bei en sp ich : W Ä (IH.3) ____„; ein Wachs um, welches diesen Bedingungen genüg , wi d als na ü liches (na u al) bzw. s e iges (s eady S a e) Wachs um bezeichne . Un e klassischen Ve eilungs o s ellungen, d. h. bei Annahme zweie Klassen, on denen nu eine, die sogenann e Kapi alis enklasse, spa , wäh end die A bei e klasse keine E spa nis bilde , gewäh leis en diese d ei Bedingungen zugleich eine gleichgewich ige, kons an e Einkom- mens e eilung. Diese wi d bes imm du ch die Wachs ums a e, den 4 Ha od (1948), 87. s Vgl. z. B. Hahn, Ma hews (1964), 781. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 G undsa z agen und Konzep e de dynamischen Inzidenzanalyse 131 Kapi alkoe izien en und die Spa quo e de Kapi alis en6. Die F age de Ve mögens e eilung is dabei ausgeklamme , da nu eine Klasse de ini ionsgemäß das gesam e Ve mögen häl . Das zug undeliegende Klassenkonzep kann heu e nich meh als aus- sage ähig gel en, da es die Ve mögens e eilung de ini o isch es leg und zugleich das zen ale Phänomen de Que e eilung7, d.h. den Einkommensbezug aus Leis ungen meh e e Fak o en, ausschließ . We - den die dami implizie en Di e genzen zwischen unk ionelle und pe sonelle Einkommens e eilung hingegen in die Analyse einbe- zogen, so sind die d ei genann en Bedingungen au g und de kompli- zie e en Modells uk u nich meh hin eichend zu Bes immung eines Ve eilungsgleichgewich s. Un e diesen ealis ische en Annahmen sind ielmeh S eady-s a e-Wachs umsp ade möglich, au welchen s ändige Ve ände ungen de Einkommens- und Ve mögens e eilung e olgen. Die zen ale Fes s ellung, daß au Wachs umsp aden, ü welche die d ei klassischen Bedingungen des s eady S a e gel en, s ändige Ve ei- lungsände ungen e olgen können, s ell den Ausgangspunk ü den e s en und bishe g undlegenden heo e ischen Ansa z zu dyna- mischen Inzidenz da , de on Douglas Dosse 8 o geleg wu de. Dos- se e gleich in kompa a i -dynamische Weise die Einkommensen - wicklungen au al e na i en s e igen Wachs umsp aden o und nach einem S eue ans oß, ohne jedoch den Anpassungsp ozeß zwischen bei- den P aden zu be ücksich igen9. Da die Rela ionen zwischen den G up- peneinkommen — wie beg ünde — auch nach E eichen eines s e igen Wachs umsgleichgewich s nich kons an sein müssen, komm Dosse zu dem E gebnis, s aa liche Maßnahmen hä en im Wachs umsp ozeß nich eine einzige Inzidenz, sonde n könn en je nach dem Zei punk de E mi lung un e schiedliche Ve eilungse gebnisse au weisen10. Di e ie en die Wachs ums a en des Einkommens zwischen den G up- pen genügend s a k, so kann eine S eue u. U. zu einem Zei punk p o- g essi , zu einem ande en jedoch eg essi in bezug au das Einkom- men wi ken; in jedem Fall un e scheide sich zumindes das Ausmaß eine gegebenen P og ession ode Reg ession. Eine Konsequenz diese Fes s ellung, die in de anschließenden Diskussion11 eine wesen liche Rolle gespiel ha , bes eh in de Kons uk ion on sogenann en „buil - in edis ibu o s"12. Diese s ellen S eue maßnahmen da , welche nach 6 Vgl. z. B. Folke s (1974), 374. 7 De Beg i geh zu ück au S obbe (1962), 20. 8 Dosse (1961). Siehe dazu auch: Bain (1963), P es (1963), Dosse (1963), Mieszkowski (1969). » Dosse (1961), 575. io De s. (1961), 582. n Vgl. Fußno e 8. 12 Dosse (1961), 589. n* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 132 Cay Folke s ih e Ein ich ung ohne wei e e Eing i e zu Kon e genz de Ve ei- lung gegen einen e wünsch en Inzidenzp ad üh en. Ande e Maßnah- men können demgegenübe zwa zu bes imm en Zei punk en e - wünsch e Ve eilungen e zeugen, üh en danach jedoch wiede zu abweichenden Rela ionen, so daß wei e e Eing i e no wendig we den. De zen ale Einwand gegen diesen Ansa z und dami auch gegen die zunächs nich unplausibel e scheinenden E gebnisse bes eh da in, daß Dosse die Rolle de Ve mögens e eilung im Wachs umsp ozeß nich e kenn . E be ach e nämlich die Einkommensen wicklungen de G uppen als isolie e P ade, die jeweils spezi ische Wachs ums a en, abe keine Beziehungen un e einande au weisen. Diese ein ache Vo - s ellung un e bundene g uppenmäßige Wachs umsp ade inne halb eines mak oökonomischen Wachs umsmodells is jedoch nich au ech - zue hal en, denn Ve ände ungen de Einkommens ela ionen e olgen in einem s eady S a e keines alls öllig beliebig und ohne Bezugs- punk . Vielmeh is bei willkü lichen Ve eilungsände ungen die Au - ech e hal ung eines s eady S a e au die Daue kaum möglich, da die Ve eilungsände ungen Rückwi kungen au die De e minan en des Wachs umsp ozesses und dami die Gewäh leis ung de d ei Gleich- gewich sbedingungen haben we den. En gegen seinem Ansp uch han- del es sich bei de Un e suchung on Dosse somi nich um eine Inzidenzanalyse im üblichen Sinn, da sie nich zwischen Gleichgewich- en de ele an en G ößen, d. h. Ve eilungsgleichgewich en, de inie is . Es wi d somi kein sys ema ische Bezug au säm liche esul ie en- den Ve eilungse ek e genommen, sonde n mi einem willkü lich he - ausgelös en Teil Vo lieb genommen. Lang is ige Pe manenz eines s eady S a e wi d un e den e allge- meine en Annahmen bezüglich de Klassens uk u , die auch bei Dosse zumindes implizi un e s ell we den, nu dann gewäh leis e , wenn die d ei klassischen Gleichgewich sbedingungen um eine ie e Bedingung e wei e we den. Diese muß sich au die Rela ion de Ve - mögensbes ände zwischen den Klassen beziehen. E s bei eine kon- s an en Ve mögens e eilung is ein „solides"13 s eady S a e e eich , d. h. nu un e diese Bedingung können Einkommensumschich ungen und da aus esul ie ende Rückwi kungen au das s e ige Wachs um ausgeschlossen we den. Ein Gleichgewich de Ve mögens e eilung is gegeben, wenn alle Klassen gleiche p opo ionale Wachs ums a en des Ve mögens ealisie en, und wenn diese Ra en de gesam wi scha - lichen Ve mögenszuwachs a e en sp echen: 13 Zu Beg i und Implika ionen eines „soliden" Wachs umsgleichgewich s gl. Folke s (1980), 273. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 G undsa z agen und Konzep e de dynamischen Inzidenzanalyse 133 Wi W (III.4) ^_ = ___ ü allez. Diese Rela ion bes imm das lang is ige Ve eilungsgleichgewich als Bedingung ü ein solides s eady S a e. Sie mach zugleich deu lich, daß eine gleichgewich ige Ve eilung nu un e den Bedingungen des s eady S a e gewäh leis e is . Die F age, ob s e ige Wachs umsp ozesse on sich aus K ä e in Rich ung au eine Gleichgewich s e eilung des Ve mögens eise zen, beda zu ih e Klä ung eine Analyse de ab- lau enden Dis ibu ions o gänge. Dami e wei e sich die on Ha od o mulie e P oblema ik de Beziehungen zwischen ak uellem, be ie- digendem und na ü lichem Wachs um um den zusä zlichen Aspek de In e dependenzen diese En wicklungen mi dem soliden Wachs um. Du ch das Gleichgewich de Bes ands e eilung is de bei Dosse ehlende Bezugspunk ü die dynamische Inzidenzanalyse de inie . Man kann es s ellen, daß seine zen ale Aussage, „ he e is no , inal' o ,ul ima e' incidence o gi en o de a ibu able o a budge policy"14, un e diesem Aspek nich gene ell gül ig is , da seh wohl endgül ige Gleichgewich swe e de Ve eilung besch ieben we den können. Es is eine öllig ande e F age, die indessen eben alls nu un e Bezug au diese We e geklä we den kann, ob die Exis enz und S abili ä de be e enden Inzidenze gebnisse gewäh leis e sind. G undsä zlich kann somi auch im dynamischen Ansa z eine kons an e Ve eilungs ela ion als E gebnis s aa liche Eing i e im Sinne eines Gleichgewich swe es und nich nu ü sogenann e „eingebau e Redis ibu o en" bes imm we den, die als besonde es Konzep in dem on Dosse o geschlagenen Sinn olglich keine Be ech igung haben. Somi is mi dem en wo enen Gleichgewich skonzep das bishe ehlende dynamische Analogon zum s a ischen Gleichgewich sbeg i de Inzidenz bes imm . Das Konzep soll im olgenden k i isch un e such we den. Aus den dabei o enba we denden P oblemen we den sodann wei e gehende Übe legungen im Hinblick au die Übe windung des unbe iedigenden me hodischen S an- des de o liegenden Ansä ze zu dynamischen Inzidenz en wickel . IV. Aus den Aus üh ungen zu Bedingung (III.4) e gib sich, daß al e - na i e Ve eilungsgleichgewich e on Einkommen und Ve mögen o und nach eine Maßnahme des S aa es eine iden ische gleichgewich ige Wachs ums a e des Sozialp oduk s implizie en müssen. Diese Wachs- ums a e is du ch die exogene G öße n gegeben15 und gewäh leis e 14 Dosse (1961), 583. Die Möglichkei , daß n keine exogene G öße is , sonde n beispielsweise du ch den s aa lichen Eing i angie wi d, sei ü die olgenden Übe - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 134 Cay Folke s Vollbeschä igung beide P oduk ions ak o en. Dami schein auch die Ve gleichba kei de al e na i en Ve eilungs ela ionen als G undlage ü die eindeu ige Bes immung de Ve eilungse ek e s aa liche Ein- g i e gewäh leis e zu sein. Diese Fes s ellung muß indessen bei eine genaue en Be ach ung de zug undeliegenden Beziehungen un e bes imm en Bedingungen in F age ges ell we den. Die d ei Gleichgewich sbedingungen (III.l) bis (III.3) implizie en ü ein s eady S a e die bekann e Rela ion wobei S die olkswi scha liche E spa nis bzw. Ne oin es i ion be- zeichne . Das heiß , das Ve häl nis aus Spa quo e und Kapi alkoe i- zien en sp ich im Gleichgewich de Wachs ums a e des Fak o s A - bei , wobei A bei zu Be ücksich igung echnische Fo sch i e auch in E izienzeinhei en gemessen we den kann. Die A de Bes immung diese Rela ion spiel eine wesen liche Rolle ü die Ve gleichba kei de Ve eilungsgleichgewich e o und nach dem s aa lichen Eing i . Es komm ü die Inzidenzaussage somi en scheidend au die zug unde- liegende Wachs ums- und Ve eilungs heo ie an. E olg eine Inzidenzun e suchung au de G undlage de pos - keynesianischen Theo ie, beispielsweise im Rahmen eines Pasine i- Modells16, so wi d ü die Analyse un e s ell , daß die gesam wi scha - liche In es i ionsquo e und de Kapi alkoe izien exogen gemäß Rela- ion (IV.l) ixie sind. Beide G ößen we den nich om ablau enden Dis ibu ionsp ozeß angie , sonde n sind ielmeh en scheidende De e minan en des Ve eilungse gebnisses. Al e na i e Gleichgewich s- p ade un e scheiden sich somi allein hinsich lich ih e Ve eilungs- ela ionen, wäh end die Wachs um a e des Einkommens, die Rela ion zwischen Konsum und E spa nis sowie das Einsa z e häl nis on A - bei und Kapi al iden isch sind und nich au die Ve eilungsabweichun- gen eagie en. We den in einem de a igen Modell kompa a i -dynamische Un e - suchungen im Sinne des eingangs da ges ell en Konzep s de Inzidenz du chge üh , so e geben sich im No mal all Wide sp üche zu de zen- alen Annahme de exogenen ixie en In es i ionsquo e in dem ü s e iges Wachs um no wendigen Ausmaß. Va ia ionen einzelne s aa - liche Pa ame e bewi ken nämlich meis Ände ungen de gesam wi - legungen ausgeschlossen, um die g undlegenden Zusammenhänge zu e - deu lichen. Sie üh nich zu eine p inzipiellen Ände ung de E gebnisse, sonde n un e s ü z diese zusä zlich. iß Pasine i (1961/62). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 G undsa z agen und Konzep e de dynamischen Inzidenzanalyse 141 De Ansa z üh jedoch no ged ungen zu s a ken Einsch änkungen in den esul ie enden Inzidenzaussagen, so daß aus inanzpoli ische Sich ein Konzep o eilha e schein , welches die In e dependenzen zwischen den e schiedenen Ebenen des Wi scha sp ozesses be ück- sich ig . Da im e s en Fall nu die Ve eilungs o gänge un e sons „idealen" Ve häl nissen geklä we den, e schein es alle dings nü z- lich, zunächs einige p inzipielle F agen un e diesen Annahmen zu e ö e n und e s im olgenden Abschni die Konsequenzen des zwei en Falles au zuzeigen. We den die En wicklungsp ade zwischen al e na i en Gleichgewich- en de Ve mögens e eilung un e den Annahmen des Falles 1 be ach- e , so kann man Aussagen ablei en, die den Fes s ellungen on Dosse in gewissen Teilaspek en en sp echen, ohne alle dings die do behaup- e en Implika ionen zu besi zen. Be ei s die Bes immung de Zei punk e ode -pe ioden ü die E assung de Ve eilungse ek e ha bei un- gleichgewich ige Ve eilung en scheidenden Ein luß au das E gebnis, da sowohl de G ad als auch die Ta sache de P og ession bzw. Reg es- sion Wandlungen un e liegen. Auch wenn man de Meinung is , daß ein Umschlagen on P og ession in Reg ession im zei lichen Ablau nu ausnahmsweise zu e wa en is , bleib doch de E ek au den G ad de P og ession on g oße Bedeu ung; e zeig nämlich, daß je nach dem Zei punk de Messung un e schiedliche Konsequenzen mi eine inanzwi scha lichen Maßnahme e bunden sein können. Diese Zu- sammenhang kann du ch zwei ypische Kons ella ionen beispielha beleg we den. 1. Bei übe eins immende Gleichgewich s e eilung des Ve mögens zweie Maßnahmen kann die Anpassungsgeschwindigkei di e ie- en, so daß die beiden gleichgewich igen Ve eilungs ela ionen un e - schiedliche soziale Konsequenzen implizie en. 2. Die Realisie ung eine p ä e ie en Ve eilungs ela ion kann äuße s lang is ige Zei äume e o de n, wäh end eine wenige p ä e ie e Ve eilung seh schnell anges eb wi d, so daß au mi le e Sich (0 < i < '2) die le z e e güns ige e schein ; e s in eine e nen Zukun ( s) üh de P ad übe den zwei en Gleichgewich swe hinaus ( gl. Fig. 1 au S. 142; do wi d die En wicklung de Ve - mögensquo e de A bei nehme als Ausd uck ü die Ve eilungs- ela ion in einem Zwei-Klassen-Modell da ges ell ). Ein spezielle Fall, de bei bes imm en Um e eilungsmaßnahmen nich auszuschließen is , lieg dann o , wenn ein Eing i zwa in bezug au die gleichgewich ige Ve mögens e eilung meh Gleichhei scha , zugleich abe zu Ins abili ä dieses Gleichgewich s üh . Ein solches E gebnis kann jedoch als kaum bedeu same Ausnahme gel en. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 142 Cay Folke s Maßnahmen mi diese Konsequenz, de en Inzidenz üb igens nich meh in de üblichen Weise e aß we den kann, können g undsä zlich als ande en Maßnahmen un e legen angesehen und aus dem Möglichkei s- aum dis ibu i e Poli iken ausgeschlossen we den. Die beispielha en Übe legungen dü en e deu lich haben, daß lang is ige Inzidenzanalysen nich nu eine Be ach ung on Gleich- gewich en de Ve eilung, sonde n auch de gesam en Zei p ade und ih e Eigenscha en e o de n. Mi diese Fes s ellung wi d jedoch noch nich das P oblem gelös , eine eindeu ige, p ak isch e we ba e Inzi- denzaussage zu gewinnen. Dies is , wie be ei s die Übe legungen zu kompa a i en Dynamik aus ande en G ünden e gaben, nu möglich, wenn soziale bzw. poli ische We ungen einbezogen we den. Un e Inzidenz kann in dem o liegenden Fall nich meh allein eine Be- sch eibung de posi i es s ellba en Ve eilungswi kungen e s anden we den. Die E ek e we den nich nu gemessen, sonde n auch beu - eil , so daß das Inzidenzkonzep ein no ma i es Elemen e häl . Soll eine eindeu ige Inzidenzaussage un e den gegebenen Bedingun- gen gewonnen we den, so muß eine soziale P ä e enz unk ion ü die in e empo ale Bewe ung de Ve eilungs ela ionen übe den gesam- en Zei ho izon bekann sein. Diese kann im ein achs en Fall die Fo m OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 G undsa z agen und Konzep e de dynamischen Inzidenzanalyse 143 (V.l) ü= co o annehmen, wobei w den au Pe iode bezogenen Wel a e-Index, Q den Gesam index de Wohl ah und die soziale Zei p ä e enz a e bezeichnen. In allgemeine e Fo m kann de Ausd uck bei meh als zwei Klassen und nich no wendig kons an e Zei p ä e enz a e ge- sch ieben we den als oo (V.2) Q = o ( ) w o W{ wobei ( —, ) die Dich e unk ion de Ve eilung de Ve mögensan eile w de Klassen zum Zei punk und q (i) die Diskon ie ungs o sch i be- zeichnen. Wende man einen de a igen Ausd uck au die e mi el en En wicklungsp ade an, so e häl man skala e und dami unmi elba e gleichba e We e ü die Inzidenz. Es beda kaum de E wähnung, daß die spezi ische Fo m eine sol- chen Funk ion und die E mi lung de Diskon ie ungs a e p ak isch un- übe windliche Hinde nisse da s ellen, so daß subs an ielle Aussagen ü poli ische Zwecke au diese Weise nu mi g oßen Schwie igkei en gewonnen we den dü en. Die p ak ikable Al e na i e bes eh da in, du ch die Besch eibung eine no mie en Skala on Punk en und Eigenscha en des En wicklungsp ades e gleichba e Aussagen in ek- o ielle Fo m zu gewinnen und diese als G undlage ü poli ische En - scheidungen zu e wenden, auch wenn ihnen die Eindeu igkei de skala en Ausd ücke ehl . Im P inzip handel es sich dabei um eine Klasse on dynamisch de inie en sozialen Indika o en, die dem Man- gel eine um assenden Wel a e-Funk ion ü alle Zus ände de Wel zu- mindes no dü ig abhel en. Auch wenn Gleichgewich s e eilungen ü iden ische Wachs ums- p ade e mi el we den können, bemessen sie in einem solchen Sys em nich meh das Inzidenze gebnis, sonde n s ellen nu noch eine Klasse on Indika o en un e ande en da . Neben ihnen sind die Ungleich- gewich s e eilungen in bes imm en, no mie zu e assenden Zei - punk en zu e echnen. Wei e hin is nach dem Zei beda de Anpas- sung an bes imm e, o gegebene P ozen sä ze de Gleichgewich swe e zu agen. Die Be echnungen sind ü meh e e Zei in e alle bzw. P o- zen punk e o zunehmen und um In o ma ionen übe mögliche Um- schlagpunk e en sp echend dem We e zu e gänzen. Eine Anzahl de - a ige In o ma ionen, die in s anda disie en Tabellen geo dne we - den, i dann an die S elle de einen Inzidenz kompa a i -dynami- sche P ägung als G undlage e eilungspoli ische En scheidungen. W, W e- d OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 144 Cay Folke s Dami we den nich nu einzelne Ve eilungs ela ionen an bes imm en Zei punk en, sonde n die gesam en En wicklungs e läu e de Ve ei- lung in die Beu eilung einbezogen. Dies e schwe zwa das Ve ah- en, mach jedoch e s die Komplexi ä lang is ige e eilungspoli i- sche En scheidungen und de ihnen zug undeliegenden poli ischen We ungen anspa en . Es schein , daß diese Fo m de Inzidenzbe- s immung den bes ehenden P oblemen ehe ge ech wi d als de ag- wü dige Ve such, eindeu ig skala e Lösungen zu e zeugen. Bezieh man Ungleichgewich e de Ve eilung bei iden ischen gleich- gewich igen Wachs umsp aden in die Inzidenzaussage ein, so bleiben neben den hie e ö e en P oblemen auch die im o igen Abschni be ach e en F agen de gleichgewich igen Bezugsp ade p äsen . Ge- ling es nich , die Wi kungen au den Wachs umsp ad oll zu kompen- sie en, so is das da ges ell e Konzep nich meh in de o gesehenen Fo m e wendba , da die En wicklung de Basisg ößen di e ie . De G undgedanke des Ansa zes bie e jedoch die Möglichkei , dieses P o- blem un e gewissen Bedingungen zu be ücksich igen. Die o gesehe- nen Inzidenz abellen müssen nunmeh um zusä zliche Da en übe den al en und den neuen Wachs umsp ad e gänz we den. Dami wi d nich nu e deu lich , welche di e en iellen Ve eilungswi kungen au e- en, sonde n auch, in welche Höhe sich Oppo uni ä skos en diese Di- s ibu ionse ek e eins ellen. We den meh e e Al e na i en be ach e , so sind zu besse en Ve gleichba kei nu solche Maßnahmenbündel zu- g undezulegen, welche einen gleichen E ek au den Wachs ums e lau haben. Mi diesem Vo gehen ück das Ziel eine eindeu igen Inzidenz- aussage zwa in noch g öße e Fe ne, es we den abe neben de Zei - s uk u de Ve eilung auch In o ma ionen übe un e meidliche Al- e na i en zwischen Ni eau- und Ve eilungsg ößen ausgewiesen. VI. Die aus de bishe igen Analyse abgelei e en Konsequenzen we den noch ausgep äg e , wenn die d ei Bedingungen s e igen Wachs ums nich meh ü den Ablau des Ve eilungsp ozesses als gegeben un e - s ell we den, sonde n wenn Rückwi kungen au die Beschä igung de Fak o en und die Wachs ums a e des Sozialp oduk s einbezogen we - den, die ih e sei s die Ve eilungsen wicklung übe die Zei beein lus- sen. Ände sich de Wachs umsp ozeß, so i neben die e ö e e F age de in e empo alen Ve gleichba kei on Ve eilungs ela ionen das P oblem, di e gie ende En wicklungen de gesam wi scha lichen Agg ega e übe die Zei zu be ücksich igen, die den Ve gleich zusä zlich komplizie en. Dami wi d jedoch ein ealis ische e Bezugs ahmen ü die Analyse de Inzidenz gescha en und zugleich au die Beding hei en des Wachs umsp ozesses eingegangen. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 G undsa z agen und Konzep e de dynamischen Inzidenzanalyse 145 Un e neoklassischen Annahmen sind Rückwi kungen au die Be- schä igung de Fak o en und die Wachs ums a e nu empo ä e Na- u , denn das Wachs umsgleichgewich is s abil. Abweichungen können jedoch neben dem Ve lau des Wachs umsp ades in bezug au die Zei - daue de Anpassung o liegen. Beide F agen wu den be ei s disku- ie . Diese heo e ische Ansa z muß somi im gegebenen Zusammen- hang, de sich au mak oökonomische E ek e bezieh , nich wei e e - olg we den. Fü das pos keynesianische Modell wu de demgegenübe be ei s da - au hingewiesen, daß Wi kungen au die olkswi scha liche In es i- ionsquo e die s e ige En wicklung au Daue s ö en können. In olge eines s aa lichen Eing i s kann in diesem Fall sowohl säkula e Ins a- bili ä , d.h. ein s ändiges Ungleichgewich au dem A bei sma k , als auch konjunk u elle Ins abili ä im Sinne eines s ändig unausgegliche- nen Kapi alma k es esul ie en. Es e gib sich somi neben den bishe e ö e en E o de nissen ü kompensa o ische Maßnahmen gleichzei ig die Au gabe, die aus dem s aa lichen Eing i esul ie enden Reak- ionen de ak uellen Wachs ums a e sowie die Abweichungen de gleichgewich igen Wachs ums a e auszugleichen. Dabei können jedoch bekann lich Zielan inomien au e en, denn die gleichgewich ige Wachs- ums a e s eig mi s eigende olkswi scha liche Spa quo e, wäh- end die ak uelle Wachs ums a e mi s eigende Spa quo e sink . Soll die Inzidenzanalyse wie ge o de au iden ische gleichgewich- ige Wachs umsp ade bezogen sein, so sind nunmeh mi jedem Eing i des S aa es Kompensa ionsmaßnahmen au e schiedenen Ebenen e - bunden, denn es gil mi de Wachs ums a e zugleich die Beschä igung beide Fak o en zu s abilisie en. Is diese Ausgleich ü den lang is i- gen Gleichgewich swe olls ändig ealisie ba , so we den in de Inzi- denzs udie zusä zlich zu den bishe da ges ell en E ek en die wechsel- sei igen Beziehungen zwischen den Anpassungen de ak uellen und de gleichgewich igen Wachs ums a e sowie den Ve eilungsände ungen e - aß . Sie können A und Daue de ablau enden P ozesse e glichen mi den isolie en Ve eilungsanpassungen des o igen Abschni s e - heblich e ände n. Neben den bishe be ach e en Zusammenhängen is ein wei e e Punk einzubeziehen, de im o s ehenden be ei s angesp ochen wu de. Die Regie ung kann bes imm e E gebnisse de eigenen In e en ionen au g und on Zielse zungen und Ve p lich ungen in ande en Be eichen nich ole ie en, sonde n wi d ähnlich wie die p i a en Wi scha s- subjek e da au eagie en. Wü de eine Ve eilungsmaßnahme beispiels- weise Un e beschä igung zu Folge haben, so muß de S aa kompen- sie ende Maßnahmen einlei en, die den E ek de e s en Maßnahme 10 Zei sch i ü Wi scha s- und Sozialwissenscha en 1981/2 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 146 Cay Folke s u. U. in F age s ellen. Auch alls diese Maßnahmen ku z is ig zu ück- ges ell we den können, wenn de Wahl e min nich unmi elba be- o s eh 25, wi d lang is ig die endenzielle Realisie ung eine hohen Beschä igung wesen lich übe die Wiede wahl on Regie ungen en - scheiden, so daß ü den S aa in en sp echende Weise wie ü die P i- a en bes imm e Reak ions unk ionen au gegebene ökonomische Kon- s ella ionen un e s ell we den müssen. Wäh end die Reak ions unk ionen im p i a en Be eich au indi i- duelle Zielse zungen wie die Gewinnmaximie ung zu ückge üh we - den, hängen die Reak ionen im s aa lichen Be eich on De e minan en de poli ischen Sphä e, z. B. on Zielse zungen de S immenmaximie- ung un e Nebenbedingungen, ab26. Die he kömmliche ma e ielle In- zidenz, welche ausschließlich die p i a en Anpassungsmechanismen in- olge s aa liche Eing i e e aß , is im G unde ein Relik des laissez- ai e, wäh end die Inzidenz heo ie ü den In e en ionss aa nich al- lein die p i a en, sonde n auch die ö en lichen Reak ionsmechanismen e assen muß. Diese Fes s ellung wi d im lang is igen Fall besonde s g a ie end, kann jedoch da übe hinaus gene elle Gül igkei bean- sp uchen. Die allzu isolie e Be ach ung de p i a wi scha lichen P ozesse im adi ionellen Inzidenzkonzep muß als wesen liche G und ü die F agwü digkei manche ih e Aussagen und ü ih Ve sagen in bezug au iele p ak ische P obleme de Finanzpoli ik gel en. Die wi scha spoli ischen Reak ionen des S aa es und die ü die In- zidenz on Maßnahmenbündeln e o de lichen Kompensa ion scheinen einande g undsä zlich zu en sp echen, da o ensich lich on übe ein- s immenden Zielen ausgegangen we den kann. Dies is jedoch nich no wendig de Fall. Beispielsweise können Zielkon lik e zwischen ku z- und lang is igen E ek en au e en, die ü das Inzidenzkonzep zu- guns en de lang is igen Gleichgewich ss abilisie ung, ü den poli i- schen P ozeß jedoch meis zuguns en ku z is ige E ek e en schieden we den. Auch aus ande en Au gabenbe eichen des S aa es können zu- sä zliche Ziele e wachsen. Diese poli isch e o de lichen Reak ionen müssen jedoch einbezogen we den, wenn eali ä sbezogene Ve ei- lungse gebnisse abgelei e we den sollen, auch wenn dabei die Ve - gleichsbasis de iden ischen Gleichgewich e e lo engeh . Eine Inzi- 25 No dhaus lei e beispielsweise Schwankungen on A bei slosenquo e und In la ions a e übe den Wahlzyklus aus a ionalem Regie ungs e hal en ab. Vgl. No dhaus (1975). 26 De Un e schied zu den eben alls un e diese Zielse zung abgelei e en Ansä zen poli ische Konjunk u zyklen bes eh in de F is igkei de Ana- lyse. Wäh end do das ak uelle ku z is ige Ve hal en on Regie ungen be ach e wi d, geh es im gegebenen Zusammenhang de Wachs ums- analyse um den Du chschni swe diese Ak i i ä en ü g öße e Zei - in e alle, d. h. um eine lang is ige Ve hal ens unk ion de Regie ung. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 G undsa z agen und Konzep e de dynamischen Inzidenzanalyse 147 denzanalyse mi hypo he ischen, abe eal undu ch üh ba en Kompen- sa ionsmaßnahmen is jeden alls wenig sinn oll und ohne p ak ische Rele anz. In bes imm en Fällen können die un e idealen Bedingungen e mi el en Inzidenze gebnisse au g und de a sächlichen Reak ionen in ih Gegen eil e keh we den, so daß eine zunächs sinn oll e - scheinende Maßnahme dann un e bleiben wi d. Realis ische Inzidenzmodelle müssen somi die möglichen Gleichge- wich ss ö ungen au g und eine Maßnahme zusammen mi den no wen- digen Kompensa ionsmaßnahmen explizi im Modellzusammenhang e - assen und die esul ie enden Wi kungen au die Ve eilung einbezie- hen. Hie ü bie e de pos keynesianische Ansa z einen geeigne en Rahmen, ohne daß jedoch die Ve eilungsmechanismen on Kaldo un- e ände übe nommen we den müssen. Dami wi d die Bedeu ung des iden ischen Gleichgewich sp ades zusä zlich ela i ie . Es wi d ü den Ve gleich al e na i e Maßnahmen häu ig nich meh ein übe - eins immende Wachs umsp ad im Endgleichgewich zug undegeleg we den, sonde n ein ungleichgewich ige mi el is ige Wachs ums- p ozeß e gleichba e A . Dies schein ehe ein ealis ische Ve - gleichss anda d ü die dynamische Inzidenz on Maßnahmenbündeln zu sein, de auch im Hinblick au poli isches S abilisie ungs e hal en on Bedeu ung is . Das E o de nis eines gleichen Endgleichgewich s wi d somi au gegeben, da es i. a. wede die Ve gleichba kei de En - wicklungen siche noch poli isch bedeu sam is . Als Konsequenz sind neben den Indika o en de Ve eilungsen wicklung zusä zlich s e s die ele an en G ößen de Wi scha sen wicklung inne halb de Inzi- denzaussagen auszuweisen, wie dies be ei s ü den ein ache en Fall de Ve schiebung on Gleichgewich sp aden en sp echend o gesehen wu de. Das E gebnis eine de a igen Inzidenz is nich nu wegen de eh- lenden Eindeu igkei , sonde n auch wegen de Abhängigkei on s aa - lichen No men mi g oße Vo sich zu in e p e ie en. G undsä zlich gil die Fes s ellung, daß keine eindeu igen, quasi-objek i en Aussagen übe die Inzidenz möglich sind, sonde n daß Messung und Bewe ung eine unlösba e Ve bindung eingehen. Zusä zlich is zu beach en, daß u. U. selbs ü gegebene poli ische P ä e enzen meh e e Lösungen möglich sind. Ein s eue liche Eing i kann nämlich in de Regel du ch kom- pensa o ische Maßnahmenkombina ionen un e schiedliche A neu a- lisie we den; diese müssen jedoch, wie e wähn , ih e sei s nich e - eilungsneu al sein, so daß die Inzidenz abweichen kann. Es zeig sich als wei e e Einsch änkung, daß man in de Ta nu on de Inzidenz eines bes imm en Maßnahmenbündels, jedoch nich meh eine spezi- ischen S eue ände ung als solche sp echen kann. 10* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 148 Cay Folke s Eine Möglichkei , die kons a ie e Schwie igkei zu übe winden, be- s eh da in, al e na i e Maßnahmen bei s uk u ell no mie en Reak- ionen des S aa es zu e gleichen. Dabei muß beispielsweise un e - s ell we den, daß im Falle eine bes imm en Abweichung de gleich- gewich igen on de s e igen Wachs ums a e nu eine einzige, in ih e Rela ion eindeu ig ixie e Kombina ion on Gegenmaßnahmen in einem als angemessen bes imm en Ausmaß e olg . Dadu ch wi d zwa das Konzep eine isolie en Inzidenz de einzelnen Maßnahmen nich zu ückgewonnen, wohl abe wi d die Möglichkei on Maßnah- men e gleichen bei einem spezi ischen Ve hal en de s aa lichen En - scheidungs äge e ö ne . Ein Modell diese A , in welchem die s aa - lichen Anpassungen sich in bes imm e Fo m inne halb des Modell- mechanismus niede schlagen, wu de om Ve asse ü ungleichge- wich ige Wachs umsp ozesse en wo en27. Es zeig eine Reihe on Be- ding hei en de Inzidenze gebnisse au und e weis seine Aussage ähig- kei sowohl beim Ve gleich de Wi kungen gegebene S aa sak i i ä en als auch bei de da au au bauenden Konzipie ung geeigne e Maßnah- men de s aa lichen Dis ibu ionspoli ik. Eine allgemeine e, analy isch jedoch nich unp oblema ische Al e - na i e e gib sich, wenn man die F ages ellung in de Weise umkeh , daß ü gleiche Ve eilungse ek e al e na i e Maßnahmen die auße - halb des Ve eilungsbe eichs au e enden Wi kungen zu Beu eilungs- k i e ien we den. Dabei wü den z. B. die Beschä igungs- und Wachs- umse ek e un e schiedliche S eue - bzw. T ans e maßnahmen e - glichen we den, die eine gleiche Dis ibu ionswi kung haben. En sp e- chende Ve ah ensweisen sind ü Un e suchungen übe dis ibu ions- poli ische F agen du chaus üblich28. Nun is alle dings da geleg wo - den, daß die Bes immung gleiche Ve eilungse ek e im dynamischen Ansa z keineswegs ein ach zu lösen is . Es müssen nämlich Redis ibu- ionen in olge al e na i e Maßnahmen e glichen we den, welche die- selbe Ve ände ung im Wel a e-Index he o u en. Kann man eine um- assende Wohl ah s-Funk ion nich e mi eln, so müssen im Rahmen de ek o iellen E gebnisse die inne halb gewisse Bandb ei en als e - gleichba angesehene E ek e, d.h. E ek e mi einande wei gehend en sp echenden sozialen Implika ionen, e glichen we den. Das Kon- zep en häl somi be ei s in bezug au die G undlage de Ve gleiche ein Elemen de Willkü , das den zunächs e mu e en Vo eil des An- sa zes deu lich ela i ie . 27 Folke s (1981), o allem Teil F. 28 Vgl. als Beispiel Fohl, Wegne , Kowalski (1964), o allem Teil C. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 G undsa z agen und Konzep e de dynamischen Inzidenzanalyse 149 VII. Die en wickel en Sch i e zu eine allgemeinen dynamischen Inzi- denz heo ie mögen im Ve gleich mi bishe geläu igen Vo s ellungen ela i komplizie anmu en, sie e scheinen jedoch un e meidba , wenn die Inzidenz heo ie de p ak ischen Finanzpoli ik nu zba gemach we den soll. Nu au diesem Wege kann siche ges ell we den, daß die ele an en Aspek e des P oblems in den poli ischen Kalkül eingehen und nich eine o ge äusch en Eindeu igkei de E gebnisse zum Op- e allen, die nu als Sonde all in seh ein achen Modells uk u en beg i en we den kann. Das Ziel bes and zunächs da in, die Beg enzungen de om s a i- schen Ansa z gep äg en Gleichgewich sanalyse und die einsei ige He - auslösung des Ve eilungsaspek s aus den ökonomischen P ozessen zu übe winden, um au diese G undlage ein heo e isch undie es und wide sp uchs eies Bezugssys em ü lang is ige Inzidenzanalysen zu en we en. Mi de Au gabe des Gleichgewich skonzep s wi d endgül ig die Möglichkei eindeu ige Inzidenze gebnisse, die auch inne halb die- ses Konzep s be ei s agwü dig e schein , ausgeschlossen. Ein en schei- dendes E gebnis ü die gesam e Inzidenzanalyse, das in wissenscha - lichen Expe isen s ä ke he o gehoben we den soll e, bes eh in de E kenn nis, daß jede Inzidenzaussage on sozialen No men abhäng und diesen nich als posi i e Analyse gegenübe s eh . Mi diese Fes - s ellung we den die En scheidungsp obleme de Ve eilungspoli ik zwa nich ein ache , wohl abe we den e b ei e e Fehleinschä zungen o enba , und die T anspa enz de En scheidungsg undlagen wi d e - höh . Zusammen assung Ausgehend on de E ö e ung einige G undp obleme de Inzidenz wi d aus Wachs ums- und e eilungs heo e ischen Zusammenhängen eine In- konsis enz des au Dosse zu ückgehenden Konzep s de dynamischen In- zidenz abgelei e . Als Konsequenz wi d ein neue kompa a i -dynamische Gleichgewich sansa z de Inzidenz on Maßnahmenbündeln o mulie , de indessen noch keine eindeu igen E gebnisse e b ingen kann. Diese Fes s el- lung üh zum En wu zweie un e sukzessi e Au hebung bes imm e Gleichgewich sannahmen en wickel e Konzep e de ungleichgewich igen dynamischen Inzidenz. Da aus we den s anda disie ba e Vo gehensweisen ü p ak ische Inzidenzs udien abgelei e . Die Un e suchung diese Ansä ze beleg die Unmöglichkei eindeu ige , posi i e Inzidenzaussagen jensei s soziale No men. Summa y A e discussing some undamen al incidence p oblems i is shown ha he concep o dynamic incidence based on Dosse is inconsis en wi h a cen al aspec o g ow h and dis ibu ion heo y. Consequen ly a new com- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.101.2.127 | Gene a ed on 2023-04-04 11:59:45 150 Cay Folke s pa a i e-dynamic equilib ium concep o he incidence o policy bundles is de eloped which s ill, howe e , ails o yield unique esul s. Successi ely omi ing ce ain equilib ium assump ions wo concep s o dynamic dis- equilib ium incidence a e hen designed. F om his s anda d p ocedu es o p ac ical incidence esea ch a e de eloped. The analysis o hese concep s demons a es he impossibili y o unique, posi i e incidence esul s beyond social no ms. Li e a u Bain, A. D. (1963), Tax Incidence and G ow h: A Commen . The Economic Jou nal 73 (1963), 533 - 535. Dosse , D. (1961), Tax Incidence and G ow h. The Ecnomic Jou nal 71 (1961), 572 - 591. — (1963), Incidence and G ow h Fu he Conside ed. The Economic Jou nal 73 (1963), 547 - 553. Föhl, C., M. Wegne und L. 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