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Erfolgsorientierte Steuerung marktbezogener Organisationseinheiten in Kreditinstituten

Rolfes, Bernd,Krämer, Christoph

Abstract

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Full text

Rol es, Be nd; K äme , Ch is oph A icle E olgso ien ie e S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en K edi und Kapi al P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Rol es, Be nd; K äme , Ch is oph (1988) : E olgso ien ie e S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 21, Iss. 1, pp. 118-142, h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/293107 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ E olgso ien ie e S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en Von Be nd Rol es und Ch is oph K äme , Müns e I. E olgso ien ie ung als Reak ion au s uk u elle Ve ände ungen im K edi gewe be In den e gangenen Jah en gelang den deu schen K edi ins i u en eine nachhal ige Ve besse ung ih e E agslage1. Die posi i e En wicklung kann jedoch nich da übe hinweg äuschen, daß schwe wiegende, en abili- ä sge äh dende P obleme zu Lösung ans ehen. De en nega i e Implika io- nen be e en Kos en und E löse als p imä e De e minan en de bank- be ieblichen Ren abili ä ebenso wie das quan i a i e und quali a i e Geschä swachs um sowie o allem auch die eingegangenen Risiken. Wachsende Aus all isiken du ch Zahlungseins ellung ausländische K e- di nehme , Konku se inländische Fi menkunden sowie du ch Fo de ungs- aus älle im P i a kundenbe eich wegen anhal end hohe A bei slosigkei gehen einhe mi zunehmenden Risiken im Zusammenhang mi Zins- und Wäh ungsku sschwankungen2. Au de Kos ensei e d äng de übe p opo ionale Ans ieg de Pe sonal- kos en zu Ra ionalisie ung pe sonalin ensi e Rou ine ä igkei en du ch die Ein üh ung e schiedene Ve ah en de Kundenselbs bedienung. Elek o- nische Medien in de Ges al leis ungs ähige In o ma ions- und Telekom- munika ionssys eme e leich e n und beschleunigen die Geschä sabwick- lung und -S eue ung im F on - und Back-O ice. T o z de Subs i u ion on Pe sonal- du ch Sachkos en kann jedoch bes en alls eine Ve langsamung des Kos enans iegs im echnisch-o ganisa o ischen Be eich bewi k we - den; die Möglichkei de Kos ensenkung e schein aus heu ige Pe spek i e nich ealis isch. Die Siche ung de E agslage kann also le z lich nu übe die Leis ungs- sei e e eich we den. Dabei sind p inzipiell die Ausdehnung des Geschä s- 1 Vgl. o.V. (1986), S. 15. 2 Vgl. H. Schie enbeck (1985), S. 1. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en 119 olumens ebenso wie die s uk u elle Ände ung des Bankgeschä s zugun- s en e agss ä ke e P oduk e, die quali a i e Ve besse ung und p eis- mäßige Anpassung de be ei s im So imen be indlichen P oduk e ode die E wei e ung des Bankso imen s in Be ach zu ziehen. De e olg eichen Realisie ung diese bankpoli ischen Maßnahmen s ehen jedoch wei e e Hinde nisse gegenübe . In den siebzige Jah en wa die Geschä spoli ik de K edi ins i u e in s a kem Maße on Wachs ums- denken, on de E schließung des Mengengeschä s und de Expansion des Zweigs ellenne zes gep äg 3. Heu e is de inländische Ma k ü Bank- leis ungen wei gehend e schlossen. Auch ausländische Mä k e, au denen eine Expansion ohnehin nu ü g oße Ins i u e in Be ach komm , haben au g und ges iegene T ans e - und Aus all isiken an Anziehungsk a e lo en. Au dem Inlandsma k hingegen s eh dem gegebenen Ma k po en ial eine s eigende Zahl on We bewe be n gegenübe . Eine sei s e wischen sich die G enzen zwischen den Banken als adi ionellen Anbie e n on Finanz- diens leis ungen und Ve siche ungsgesellscha en, B oke i men, In es - men gesellscha en und ande en Finanzun e nehmen als Anbie e um as- sende inanzielle P oblemlösungen imme s ä ke . Ande e sei s ealisie- en Handelsun e nehmen übe den E we b on K edi ins i u en den Ein- s ieg in den Finanzdiens leis ungsma k . Hinzu komm , daß auch die Deu - sche Bundespos in ensi an eine Ve besse ung ih e We bewe bsposi ion a bei e . De on ielen Sei en umwo bene Kunde indes eagie mi e besse em In o ma ionss and, Zins- und P eissensibili ä sowie mi de Fähigkei , Angebo e zu bewe en und zu e gleichen. Hinzu e en die mi de Ein üh- ung de Kunden-Selbs bedienung einhe gehenden Anonymisie ungs en- denzen, die - wenngleich das Bedü nis nach e wei e e zei liche und äumliche Ve ügba kei on Rou ineleis ungen be iedig wi d - eine Einengung des p eispoli ischen Spiel aumes Vo schub leis en4. Au diese S uk u e ände ungen kann le z lich nu mi de Scha ung pe sönliche P ä e enzen beim Kunden du ch eine en sp echende Ges al- ung de indi iduellen Beziehung zwischen dem Kunden und „seinem" Be eue bzw. „seine " Be euungsg uppe eagie we den. Denn als Rep ä- sen an des anonymen Gebildes „Bank" e kö pe im Ende ek de ein- zelne Mi a bei e das en scheidende Elemen eine ma k - und doch zugleich e agso ien ie en Bankpoli ik. Wäh end die Ma k o ien ie ung 3 Vgl. J. Süch ing (1982), S. 333. 4 Vgl. K.-F. Co dewene (1982), S. 168 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 120 Be nd Rol es und Ch is oph K äme au die inanziellen P obleme des Kunden sowie au die zu ih e maßge- schneide en Lösung be ei s ehenden Leis ungen Bezug nimm , komm in de E agso ien ie ung das In e esse de Bank an eine en ablen Kunden- e bindung zum Ausd uck. Ve kau sbewuß sein ode , e ende , Un e nehme gesinnung als Zusam- men assung de Komponen en Ma k - und E agso ien ie ung sind jedoch bishe im di ek en Kundenkon ak nu schwach ausgep äg . Dami en äll eine wesen liche Vo ausse zung zu Auswei ung des p eispoli ischen Spiel- aumes. Es s ell sich also die F age, au welche Weise das o handene Po en ial quali izie e A bei sk ä e im Sinne diese Zielse zung mo i ie und mobilisie we den kann. Bei de Analyse de jenigen Fak o en, welche die E giebigkei ebendieses P oduk ions ak o s A bei g undsä zlich beein lussen, lassen sich die objek i en A bei sbedingungen am A bei spla z on den subjek i en De e - minan en - nämlich dem Leis ungs e mögen und dem Leis ungswillen - un e scheiden5. Le z e e sind ü die Ges al ung des Kundenkon ak es on besonde em In e esse. Geben sie doch die Fähigkei , abe eben alls die Mo i a ion des Be eue s wiede , diejenigen Leis ungen zu e kau en, die sowohl die Wünsche des Kunden e üllen als auch zu Realisie ung de Ren abili ä s- und Risikoziele de Gesam bank bei agen. Als selbs e s ändliche Vo ausse zung muß jede kompe en e Gesp ächs- pa ne im Kundenkon ak eine en sp echende bankbe iebliche, in zuneh- mendem Maße abe auch achübe g ei ende Quali ika ion o weisen kön- nen. Zwa sind hie die indi iduelle Begabung sowie de schulische und be u liche We degang jedes Mi a bei e s als Da um zu akzep ie en, doch kann die Bank übe wei e e Schulungsmaßnahmen ebenso wie übe psycho- logische Fak o en (Füh ungss il, An eizsys em) Ein luß au das an o de- ungsge ech e Quali ika ionsp o il nehmen. Neben bankspezi ischen Inhal- en als Vo ausse zung ü die Ve besse ung de Be a ungs- und P oduk - quali ä und zu Ein üh ung neue Leis ungen müssen auße dem echni- sche, d.h. a bei smi elbezogene Kenn nisse und Fe igkei en e mi el und die soziale Kompe enz des Mi a bei e s ges ä k we den. Die bes e Quali ika ion is indes we los, wenn sie nich eingese z und genu z wi d. E s de Leis ungswille, d.h. die Mo i a ion zum an o de- ungsge ech en Einsa z de Leis ungs ähigkei en scheide le z lich übe die E giebigkei des Fak o s A bei und dami übe die P oduk i i ä de Mi a - bei e . Fü die Banklei ung is es dahe on eminen e Bedeu ung, sich neben dem Bemühen um mi a bei e ge ech e A bei sbedingungen sowie um 5 Vgl. D. Adam (1986), S. 16 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en 121 an o de ungsge ech e Schulungskapazi ä en o allem übe diejenigen Fak- o en Kla hei zu e scha en, welche die Leis ungsmo i a ion, das Engage- men im Sinne de bankbe ieblichen Ziele bei jedem einzelnen bes immen. Die Wi kung diese Mo i a ions ak o en, die allgemein als En gel e bezeichne we den können, häng wiede um ab on de indi iduellen Bedü niss uk u . Diese se z sich nach Maslow zusammen aus physiologi- schen Bedü nissen sowie aus den Bedü nissen nach Siche hei , Zugehö ig- kei , Ach ung und Selbs e wi klichung6. Ve hal ens ele an sind genauge- nommen abe nu diejenigen Bedü nisse, die bishe noch nich be iedig we den konn en. Jedes En gel , das zu Bedü nisbe iedigung bei äg , wi k dami mo i ie end und e anlaß den Mi a bei e , seine Leis ungs- ähigkei in de gewünsch en Rich ung einzuse zen. Un e dem Beg i „En gel " we den jedoch nich nu das (leis ungsbezogene) Gehal ode die Al e ssiche ung als ma e ielle An eize, sonde n ebenso die Au s iegschan- cen, die Ve an wo ung ü ein bes imm es Au gabengebie , die Mi wi kung bei de Ziel Ve einba ung, die Ane kennung in eine A bei sg uppe sowie die Möglichkei en zu En al ung de Pe sönlichkei ode zu Selbs e wi k- lichung subsumie 7. Un e de hie gewähl en P oblems ellung is unschwe zu e kennen, daß in de Regel nich de au ein einzelnes Sachgebie ode au einen bes imm- en A bei ssch i spezialisie e, ohne Kompe enz und Ve an wo ung agie- ende und ungeach e de e b ach en Leis ung bezahl e „Bankbeam e" die ge o de e Fähigkei und Mo i a ion zu Ve kau so ien ie ung mi b ing . Vielmeh läß sich de Schluß ziehen, daß die om Mi a bei e im Kunden- kon ak e wa e e un e nehme ische Leis ung nu on ihm e b ach we den wi d, wenn e eben auch wie ein Un e nehme ope ie en kann. Denn die mi diese Philosophie ü jeden einzelnen einhe gehenden un e nehme ischen Implika ionen (En scheidungskompe enz und Gewinn e an wo ung, ziel- o ien ie e, ganzhei liche und e an wo liche Au gabenbewäl igung im Ma k kon ak , Leis ungskon olle als Basis eine leis ungso ien ie en Bezahlung, Möglichkei zu Pe sönlichkei sen al ung und Selbs e wi k- lichung) en sp echen exak den zu o als no wendige Vo ausse zung ü eine nachhal ige S abilisie ung de E agslage e kann en Mo i a ions ak o en. Die Umse zung diese Fo de ung in die be iebliche P axis ha sich das P o i -Cen e -Konzep zum Ziel gese z . Die hie zu schwe punk mäßig wäh end de siebzige Jah e ge üh e Diskussion soll an diese S elle wiede au geg i en we den. Wie gezeig wu de, s ell sich heu e die seine zei ü 6 Vgl. A. H. Maslow (1970), S. 35 . 7 Vgl. D. Adam (1986), S. 19. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 122 Be nd Rol es und Ch is oph K äme die Übe agung dieses S eue ungskonzep es aus de indus iellen P axis au den Bankbe ieb ausschlaggebende P oblema ik in e schä em Maße: Meh noch als o ün zehn Jah en wünsch de on ielen Finanzdiens lei- s e n gleichzei ig umwo bene Kunde eine kompe en e, alle inanziellen P o- bleme um assende Be a ung aus eine Hand. Neue Konku enzp oduk e, s ändig sich e ände nde Ma k kons ella ionen und Umwel bedingungen e langen eine ma k nahe, dezen al und lexibel ges al e e Du ch üh ung des Bankgeschä es ans elle de zen alen S eue ung und Kon olle alle Ak i i ä en im Kundengeschä . Nu de hochmo i ie e, selbs ändig und eigen e an wo lich ope ie ende Mi a bei e sieh sich jedoch in de Lage, diese Ziele umzuse zen. Dazu muß ein o ganisa o ische Rahmen en wickel we den, inne halb dessen die ma k bezogenen O ganisa ionseinhei en zielo ien ie ges eue we den können. Diese Au gabe soll das P o i -Cen- e -Konzep e üllen. Abe auch die Ta sache, daß in den e gangenen Jah en du ch das Bank- Con olling mode ne, en scheidungso ien ie e Kalkula ions e ah en en - wickel wo den sind, die sich au g und ih e O ien ie ung am Einzel- geschä zu e an wo ungsbezogenen Kalkula ion g undsä zlich jede Ma k einhei und dami auch jedes P o i -Cen e s eignen, läß eine e neu e Übe p ü ung dieses S eue ungskonzep es aus bankbe iebswi scha liche Pe spek i e angeb ach e scheinen. Denn mi diesen Kalkula ions e ah en is ein seh wesen liches P oblem, das bislang iel ach zu Ablehnung de P o i -Cen e -S eue ung üh e, das zumindes abe eine wei gehende Dezen alisie ung in seh kleine, ma k nah agie ende, gewinn e an wo - liche Einhei en e hinde e, seine Lösung nähe geb ach . II. Me kmale und Ziele des P o i -Cen e -Konzep es Ein P o i -Cen e kann als eine mi E gebnis e an wo ung ausges a e e Un e nehmenseinhei gekennzeichne we den. Die P o i -Cen e -Lei e planen e an wo lich die wei e e geschä liche En wicklung inne halb ih es Be eiches und en scheiden inne halb des Rahmens de on de Geschä slei ung o gegebenen Ziele. Dies se z neben eine bes imm en G öße des Gesam un e nehmens sowie einem hohen G ad an Di e si ika- ion insbesonde e die Bildung kla oneinande abgeg enz e o ganisa o i- sche Ve an wo ungsbe eiche o aus. Schließlich muß die Möglichkei gegeben sein, jede diese mi Gewinn e an wo ung ausges a e en Einhei- en du ch die Zusammen assung on Au wands- und E agskomponen en den on ih e b ach en Bei ag zum Gesam e gebnis e u sachungsge ech zuzuo dnen8. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en 123 Auch ü K edi ins i u e gil un e den genann en Vo ausse zungen, daß die Vo züge on Kleinun e nehmen - und nich s ande es s ellen die P o i - Cen e ode Di isionen ja da - mi de Schlagk a und Ma k mach des Gesam un e nehmens kombinie we den sollen9. Da die Ini ia i e, das E olgsbewuß sein und das Ve an wo lichkei semp inden de P o i -Cen- e -Lei e ges ä k we den, en wickel sich de einzelne Mi a bei e im In e esse de Bank seh schnell zum quasi-selbs ändigen Un e nehme . Das wi k sich im Ve gleich zum he kömmlichen Füh ungskonzep eben alls au das Füh ungsk ä epo en ial de Gesam bank o eilha aus. Die Bildung on Kleinun e nehmen im Un e nehmen bewi k e ne , daß die iel äl igen Ak i i ä en des K edi ins i u s un e s ä ke e E olgso ien ie ung unmi - elba au die Ma k leis ung des einzelnen P o i -Cen e s konzen ie we - den. Gleichzei ig e o de die P o i -Cen e -S eue ung, daß die Lei e de gewinn e an wo lichen Einhei en mi um ang eiche en En scheidungs- kompe enzen ausges a e we den. Denn die Delega ion de Ve an wo ung ü das E eichen des E olgszieles is nu dann sinn oll, wenn die Kompo- nen en, die den P o i -Cen e -E olg de e minie en, om e an wo lichen Lei e auch beein luß we den können10. Diese konzep immanen e Fo de- ung nach En scheidungsdelega ion üh konsequen e weise zu En la- s ung de Füh ungsspi ze on De ailen scheidungen im Tagesgeschä und äg so zu Ve besse ung de Quali ä de s a egischen Füh ung, zu e - kü z en Kommunika ionswegen und dahe le z lich zu schnelle en Reak- ion au e ände e Ma k bedingungen bei. Wesen liche Vo ausse zung zu Realisie ung diese Vo eile is ein geeig- ne es Kalkula ions e ah en zu e u sachungsge ech en E mi lung des E gebnisbei ages jedes einzelnen P o i -Cen e s. Nu au diese G undlage kann eine objek i e Leis ungsbeu eilung und in de en Ge olge die Mobili- sie ung de Mi a bei e du ch eine ges eige e Mo i a ion e olg eich sein. Denn de einzelne P o i -Cen e -Lei e , ja nach Möglichkei jede Mi a - bei e , muß in de Lage sein, jede zei das a sächliche wi scha liche E gebnis seine Ak i i ä en zu e kennen. Dami wi d ihm ein ganz pe sön- liche Leis ungsmaßs ab an die Hand gegeben. Diese Maßs ab dien abe auch de Geschä slei ung zu S eue ung und Übe wachung de einzelnen Di isionen bzw. Ve an wo ungsbe eiche und - was als wesen liche Mo i- a ions ak o im Zusammenspiel mi den zu o e wähn en nich -ma e iel- len An eizen nich un e schä z we den soll e - als G undlage ü die mög- s Vgl. G. Daue (1971), S. 195; P. Me ens (1969), S. 1. 9 Vgl. H. E. Büschgen (1975), S. 19 . 10 Vgl. P. Penzko e , K. Täube (1972), S. 109 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 124 Be nd Rol es und Ch is oph K äme liehs ku z is ig und di ek an die indi iduelle Leis ung gekoppel e Bezah- lung11. Um die posi i en Wi kungen de P o i -Cen e -S eue ung ealisie en zu können, sind also die olgenden d ei Vo ausse zungen zu e üllen: Zunächs müssen übe schneidungs eie o ganisa o ische Ve an wo - ungsbe eiche gebilde we den, denen dann diejenigen En scheidungskom- pe enzen zugewiesen we den, die zu S eue ung und Beein lussung de ü ih en Be eich ele an en E olgskomponen en no wendig sind12. Wei e hin is ein Ins umen a ium zu en wickeln, mi dessen Hil e eine ho izon ale wie e ikale Koo dina ion de Di isionen un e einande bzw. mi Hinblick au das Zielsys em de Gesam bank du chge üh we den kann13. Hie s ell die e u sachungsge ech e E mi lung des P o i -Cen e - E olges du ch geeigne e Kalkula ions e ah en zu Bewe ung de inne - be ieblichen Leis ungen des We - und Be iebsbe eiches das zen ale P o- blem da . Da übe hinaus is schließlich zu analysie en, in welche Weise die mi dem hie disku ie en S eue ungskonzep zwangsläu ig e bundene O ien- ie ung am ku z is igen Gewinnziel du ch lankie ende, die üb igen Zielsy- s emkomponen en ebenso wie das lang is ige Ren abili ä sziel de Gesam - bank be ücksich igende Vo gaben und S eue ungsmaßnahmen ko igie we den kann14. III. O ganisa o ische Vo ausse zungen de P o i -Cen e -S eue ung Als Me kmale ü die Gliede ung de P o i -Cen e kommen gene ell sowohl die unk ionale als auch e schiedene Ausp ägungen de di isiona- len O ganisa ion in Be ach . Alle dings schein die P o i -Cen e -Bildung nach unk ionalen K i e ien insbesonde e ü den Bankbe ieb wenige geeigne , da hie die ypischen Funk ionen de Bescha ung on Einsa z ak- o en, de P oduk ion und des Absa zes on Bankleis ungen wegen de g o- ßen Bedeu ung des mone ä en Fak o s und de dami einhe gehenden Ve - ke ung on K edi - und Einlagengeschä au de einen sowie on P oduk- ion und Absa z de Leis ungen au de ande en Sei e kaum oneinande abzug enzen sind15. Hingegen können als Me kmale de di isionalen ode Vgl. H. E. Büschgen (1975), S. 19 . 12 Vgl. L. Schus e (1973), S. 33 . 13 Vgl. Ch . Jänig (1975), S. 35 . 14 Vgl. P. Me ens (1969), S. 7 . is Vgl. L. Schus e (1973), S. 35. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en 125 objek o ien ie en O ganisa ionss uk u e wa einzelne P oduk e ode P o- duk g uppen, Filialen, Filialbezi ke ode Kunden bzw. Kundeng uppen genann we den. Selbs die o ganisa o ische wie auch e olgs echne ische Ve selbs ändigung de in e nen Diens leis ungsab eilungen (EDV-Ab ei- lung, O ganisa ionsab eilung) als „Quasi-P o i -Cen e " wi d heu e p ak i- zie . Au g und de Monopols ellung diese Be eiche kann dies jedoch zu P oblemen bei de Bewe ung des in e nen Leis ungs ans e s üh en16. Zu S eue ung de Ma k be eiche hingegen eigne sich das P o i -Cen e - Konzep ge ade ü Filialbanken, weil die einzelne Filiale in de Regel ohne- hin eine abgeg enz e Ve an wo ungseinhei da s ell , de en E olgsbei ag in egelmäßigen Abs änden e mi el wi d. Soll jedoch die Di isionalisie- ung nach Kundeng uppen e olgen, sind meis um ang eiche o ganisa o i- sche Anpassungsmaßnahmen du chzu üh en, wie die Umo ganisa ion de Ci y-Bank ode ande e nach olgende Beispiele e kennen lassen. In diesem Falle we den au de e s en ode zwei en Füh ungsebene jeweils selbs ändig agie ende Teilbanken ü e schiedene Kundeng uppen und de en spezi i- sche Leis ungsnach age gescha en (Bank ü Mengenkunden, Bank ü e mögende P i a kunden, Bank ü kleine und mi le e Fi menkunden e c.), de en S eue ung und Kon olle eine zen alen Holding oblieg . Ledig- lich die echnische Abwicklung des Bankgeschä s wi d eine ü alle Ma k be eiche ä igen Technik-Bank ode Ope a ing G oup übe agen17. Alle dings e geben sich bei diese Fo m de Di isionalisie ung e en uell P obleme, was die Abg enzung de Teilmä k e und dami de Kundeng up- pen und P o i -Cen e s selbs angeh . Ve bleibende In e dependenzen zwi- schen den einzelnen Di isionen, welche sich in e s ä k e in e di isionale Leis ungs e lech ung niede schlagen, e schwe en dann die inne be iebli- che Leis ungs e echnung und dami die e u sachungsge ech e E mi lung de P o i -Cen e -E olge. Genau genommen s ehen die Funk ionen de zen alen Holding sowie de Ope a ing G oup de P o i -Cen e -Philosophie en gegen. Doch läß sich ein Un e nehmen nich olls ändig di isionalisie en, da s e s bes imm e Funk- ionen, die de Koo dina ion, de S eue ung und Kon olle de dezen alen Einhei en dienen, au übe geo dne e Ebene wah genommen we den müs- sen. Hie zu zählen neben de allgemeinen Ziel o gabe- und Kon oll unk- ion de Geschä slei ung wesen liche Con olling-Au gaben wie e wa die S eue ung de E agsen wicklung ode de Risikos uk u de Gesam bank wie auch die Abs immung de dezen alen Pläne mi dem ku z- und lang i- s igen Gesam bankplan. Hinzu komm die Ein ich ung eine zen alen 16 Vgl. L. Schus e (1973), S. 33 . 17 Vgl. H. Wielens (1977), S. 61 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 132 Be nd Rol es und Ch is oph K äme E olgskomponen en zulässig. Dies be ei e ü P o isionsau wendungen und -e äge ebenso wie ü Teile de Pe sonal- und Sachkos en in de Regel keine Schwie igkei en, so e n sie nu ü die Leis ungse s ellung inne halb eines einzelnen P o i -Cen e s an allen. We den indes in e ne Leis ungen on ande en Ve an wo ungsbe eichen bezogen, e gib sich das P oblem de in e nen Leis ungs e echnung und -bewe ung. Auch wenn es sich bei de lie e nden S elle um ein eines Cos -Cen e handel , das keinen Ma k zu- gang ha und ausschließlich au Kos endeckung ausge ich e is , se z sich do au g und des Leis ungszusammenhanges mi den Ma k be eichen die Fo de ung nach di ek e Zu echenba kei de E olgskomponen en o . Au diese Weise soll e hinde we den, daß bei den nach olgenden Rech- nungss u en zu E mi lung des P o i -Cen e -E olges in i gendeine Fo m Gemeinkos en geschlüssel und unge ech e ig übe gewälz we den. Aus dem olls ändigen Ve zich au Gemeinkos enschlüsselung esul ie im Umkeh schluß die No wendigkei , alle Kos en (und auch E löse) als Ein- zele olge zu e assen. Dieses au Riebel zu ückgehende Ve ah en de ela i en Einzelkos en- echnung26 basie au eine je nach Kalkula ionszweck lexibel auswe - ba en Bezugsg ößenhie a chie. Hie we den in eine G und echnung - om kleins en Bezugsobjek (Einzelgeschä , Kon o, Kunde, Mi a bei e , Kos en- s elle e c.) ausgehend - sukzessi e alle Kos enkomponen en genau de jeni- gen Ebene zugeo dne , au de sie e s mals ih en Gemeinkos encha ak e e lie en und ü die be e ende Bezugsg öße zu Einzelkos en we den. Alle dings e gib sich au g und des hohen Gemeinkos enan eils speziell in K edi ins i u en das P oblem, daß e s mi höhe angesiedel en Bezugsg ö- ßen nennenswe e Teile de Gesam kos en zu Einzelkos en we den. Dies gil insbesonde e ü die wäh end eine Pe iode au Gesam bankebene an allen- den Kos en de Geschä slei ung und de allgemeinen Ve wal ung, die nu allen Ma k be eichen gemeinsam zugeo dne we den können. Analoge Übe legungen be e en die Absch eibungen, welche in de Regel nich mi dem a sächlichen We e e zeh inne halb de Be ich spe iode übe ein- s immen und dahe eben alls au de obe s en S u e de Bezugsg ößen- hie a chie es zuhal en sind. Au de Basis diese G und echnung e gib sich sodann als Auswe ungs echnung das nach olgend da ges ell e all- gemeine Schema eine p o i -cen e -o ien ie en Deckungsbei ags ech- nung27. 26 Vgl. P. Riebel (1985), S. 149 . 27 In Anlehnung an H. Schie enbeck (1985), S. 134. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en 133 Abb. 2: P o i -Cen e -o ien ie es Schema de Deckungsbei ags echnung ü den Be iebsbe eich = Di ek e Be iebse löse eines Geschä es - Di ek e Be iebskos en eines Geschä es = Deckungsbei ag I - Di ek e Be iebskos en de P o i -Cen e -G uppe = Deckungsbei ag II - Allgemeine Ve wal ungskos en = Deckungsbei ag III - De Pe iode nich di ek zu echenba e Kos en = Ne o-E gebnis Be iebsbe eich Die hie nu allgemein au ge üh en P o i -Cen e können sich nun en - wede nach dem Ve an wo ungsk i e ium au Filialbezi ke, Geschä ss el- len bzw. geschä ss ellenin e ne Ve an wo ungsbe eiche, jedoch eben alls au Geschä sa en ode Kundeng uppen als wei e e Dimensionen de E gebnisen s ehung beziehen. Au jeden Fall is in jede de genann en Aus- we ungsdimensionen da ü So ge zu agen, daß au de Basis eine konsi- s en en, d.h. olls ändigen und übe schneidungs eien P o i -Cen e -Hie - a chie jeweils alle in das Ne oe gebnis des Be iebsbe eiches eingehenden Kos en und E löse auch a sächlich zugeo dne we den. Mi els de e läu e en Pe ioden echnung sind nun zwa Kos en und E löse als Einzele olge au die jeweiligen Bezugsobjek e e eil wo den, doch e gib sich dabei das P oblem, daß ge ade bei de E s ellung on Bank- leis ungen ein G oß eil de Be iebskos en nich au de Ebene ma k bezo- gene O ganisa ionseinhei en, wie sie e wa die P o i -Cen e da s ellen, sonde n e s au höhe e Ve echnungsebene, d.h. bei de ü meh e e Ma k be eiche zugleich ä igen Ope a ing G oup als Einzelkos en an allen. Es is dahe zu un e suchen, in welche Fo m die Einzelkos en de echni- schen Abwicklung des Bankgeschä es e u sachungsge ech au die gewinn e an wo lichen Einhei en umgeleg we den können, um zu eine objek i en Bewe ung de inne be ieblichen Leis ungen des Be iebsbe ei- ches zu gelangen. Die Beach ung des Ve u sachungsp inzips se z zunächs o aus, daß die be ach e en Leis ungen genau de inie und meßba sind und daß sie o - lau end in eine genau es geleg en A und Weise e b ach we den28. Sind 28 Vgl. R. Flechsig (1982), S. 184 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 134 Be nd Rol es und Ch is oph K äme diese Bedingungen e üll , können in eine zwei en, als S ückleis ungs ech- nung zu kennzeichnenden Rechnungss u e bes imm e Einzelkos en de echnischen Geschä sabwicklung insbesonde e im Zahlungs e keh on de Ope a ing G oup au die Emp änge de Leis ungen - also au die gewinn e an wo lichen Ma k be eiche - umge echne we den. Au diese Weise we den die Einzelkos en des Cos -Cen e s übe die Anzahl de S ück- leis ungen als Maßs ab ü die Kos en e u sachung in Einzelkos en de P o- i -Cen e umgewandel . Alle dings b ingen in diesem Zusammenhang sowohl die Vollkos en- als auch die Teilkos en echnung bes imm e P obleme mi sich: Eine Wei e e - echnung ausschließlich de a iablen Kos en de kalkulie en Leis ung üh zwa einzig zu en scheidungs ele an en E gebnissen, doch is de en In o ma ionsgehal au g und des hohen Fixkos enan eils in de echnischen Abwicklung des Bankgeschä es ü den P o i -Cen e -Lei e äuße s ge ing. Umgekeh üh die Leis ungsbewe ung au Vollkos enbasis dazu, daß die Kalkula ionse gebnisse e s ens in bezug au die Einzelleis ung nich en scheidungs ele an sind und zwei ens du ch die Abhängigkei on de Auslas ung de Ope a ing G oup mi meh ode wenige hohen, ausschließ- lich om Lei e des Cos -Cen e s zu e an wo enden Lee kos en belas e we den. Die En scheidungs ele anz de Kos enin o ma ion im Sinne eine P eis- un e g enze ü eine bes imm e S ückleis ung kann in diesem Be eich bei un e ände em Ve häl nis on a iablen zu ixen Kos en wohl nich e bes- se we den. Zumindes bes eh abe die Möglichkei , die Vollkos enin o - ma ionen on F emdein lüssen, die sich in de Höhe de Lee kos en p o S ückleis ung niede schlagen, eizuhal en. Dies beding die E mi lung s anda disie e Kos eng ößen un e Be ücksich igung des Zei beda s p o e s ell e Leis ung (REFA-Ve ah en, Mul imomen au nähme). Fe ne sind die Maximalkapazi ä en de an de jeweiligen Leis ungse s ellung be eilig- en Be eiche bzw. Kos ens ellen sowie de en zu o e mi el e Einzelkos en zug unde zu legen. Aus de Di ision on Kos ens ellenkos en du ch die Anzahl de maximal möglichen (Teil-)Leis ungen und anschließende Addi- ion de Teile gebnisse übe die be eilig en S ellen e geben sich schließlich die S anda deinzelkos en de beansp uch en Leis ungen. Zu beach en is dabei, daß diese Kalkula ion ü jedes P o i -Cen e sepa a du chge üh we den muß, so e n es sich eben um p o i -cen e -indi iduelle Va ian en de be e enden Leis ung (z.B. Aus üh ung eine Übe weisung) handel . Diese S anda deinzelkos en we den sodann dem emp angenden P o i - Cen e p o S ückleis ung belas e , dem lie e nden Cos -Cen e hingegen gu gesch ieben. Dami e ö ne sich bei de Ope a ing G oup die Möglich- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en 135 kei , anhand de Di e enz zwischen Is -Gesam kos en und de Summe de „ e gü e en" S anda deinzelkos en die Wi scha lichkei de Leis ungs- e s ellung zu beu eilen und die Abweichungen eine di e enzie en Res - kos enanalyse zu un e ziehen29. Mi diesem Vo gehen wi d au jegliche Schlüsselung on Gemeinkos en, die den P o i -Cen e -E olg e älschen könn en, ebenso e zich e wie au die an eilige Ve echnung on Lee kos en im Ve wal ungsbe eich, welche om P o i -Cen e -Lei e nich zu e an wo en sind. Kos en, de en Beziehung zum Ma k be eich übe haup nich meßba is (z.B. Kos en de Geschä slei ung), we den im Ab echnungsschema de Deckungsbei ags echnung e s au höhe en Rechnungsebenen zugeo dne . Dami sind ü die zusammen assende Bewe ung de P o i -Cen e - E olge die Kondi ionsbei äge ü die einzelnen Ak i - und Passi geschä e im We be eich, die dem be e enden P o i -Cen e di ek zu echenba en Einzelkos en und -e löse des Be iebsbe eiches sowie die S anda deinzel- kos en ü die Inansp uchnahme inne be iebliche S ückleis ungen on- einande isolie wo den. Im olgenden Sch i sind diese Komponen en inne halb eine s u enweisen Deckungsbei ags echnung zu agg egie en, was dann in den e schiedenen Agg ega ions ich ungen ode Dimensionen de E gebnisen s ehung (Ve an wo ungsbe eiche, Geschä sa en, Kun- deng uppen) zu den E olgsbei ägen einzelne P o i -Cen e , zu den E olgsbei ägen on P o i -Cen e -G uppen und schließlich zum E gebnis de Gesam bank üh 30. Alle dings muß dieses Ab echnungsschema noch modi izie we den, wenn die anspa enze höhende Wi kung de d eidimensionalen Au spal- ung de E gebnisen s ehung e ziel we den soll. Denn in allen d ei Agg e- ga ions ich ungen iden ische Deckungsbei äge e geben sich logische weise nu , wenn au de be ach e en Rechnungss u e die Summe de bis dahin be ücksich ig en Einzelkos en ü alle Dimensionen de E gebnisen s e- hung übe eins imm . Dies bedeu e im Umkeh schluß, daß eine Un e schei- dung de Kos en- und E löskomponen en nach dem K i e ium de gleichzei- igen Zu echenba kei au Geschä sa en, Kundeng uppen und Ve an wo - ungsbe eiche ge o en we den muß. Geh man da on aus, daß die E olgs- komponen en des We be eiches ebenso wie die Be iebse löse du ch ih e enge Beziehung zum Einzelgeschä ü alle Agg ega ions ich ungen ein- deu ig zu echenba sind, e bleib lediglich ü die Be iebs- und Risiko- kos en das E o de nis, zu un e scheiden zwischen „dem be e enden Be- 29 Vgl. R. Flechsig (1982), S. 194 . 30 In Anlehnung an H. Schie enbeck (1985), S. 152. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 136 Be nd Rol es und Ch is oph K äme Abb. 3: P o i -Cen e -o ien ie e Deckungsbei ags echnung (G undschema) 1. Einzel-P o i - Cen e Summe de Kondi ionsbei äge im Zinsgeschä (Zinsübe schuß) = Deckungsbei ag I des Einzel-P o i -Cen e s - Di ek e Risikokos en = Übe schuß im We be eich = Deckungsbei ag II des Einzel-P o i -Cen e s + Di ek e zu echenba e E löse des Be iebsbe eiches (P o isionse löse) - Di ek zu echenba e Be iebskos en = Di ek es Teilbe iebse gebnis = Deckungsbei ag III des Einzel-P o i -Cen e s 2. P o i -Cen e -G uppe Summe de Deckungsbei äge III de agg egie en P o i -Cen e - E s de P o i -Cen e -G uppe (z.B. P oduk g uppe) di ek zu echen- ba e Risikokos en - E s de P o i -Cen e -G uppe (z. B. Geschä ss elle) di ek zu echen- ba e Be iebskos en = Deckungsbei ag IV de P o i -Cen e -G uppe 3. Gesam bank Summe de Deckungsbei äge IV de P o i -Cen e -G uppen - Den P o i -Cen e -G uppen nich di ek zu echenba e Be iebskos en +/— B u oe gebnisbei ag aus S uk u en scheidungen und Eigen- geschä en = Be iebse gebnis de Gesam bank zugsobjek und gleichzei ig den beiden üb igen Dimensionen di ek zu- echenba en Kos en" sowie dem „be e enden Bezugsobjek , jedoch nich den beiden üb igen Dimensionen di ek zu echenba en Kos en". Die zwei e Ka ego ie kann dann e s au eine höhe en Ve echnungss u e, un e Ums änden soga e s au Gesam bankebene in die Kalkula ion einbezogen we den. Es dü e einleuch en, daß du ch diese Modi ika ion des Ab echnungs- schemas zwa ü jede Bezugseinhei du ch die Möglichkei de d eidimen- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en 137 sionalen E gebnisda s ellung die T anspa enz des P o i -Cen e -E gebnis- ses e besse wi d. Gleichzei ig we den abe aus ab echnungs echnischen G ünden Teile de Be iebs- und Risikokos en, die zwa de be e enden gewinn e an wo lichen Einhei , jedoch nich den beiden üb igen Dimen- sionen di ek zu echenba sind, im In e esse des konsis en en d eidimensio- nalen Ab echnungsschemas e s au höhe en Rechnungss u en einbezogen, so daß die Modi ika ion als addi i e E gänzung und nich als Al e na i e zum G undschema de P o i -Cen e -Rechnung zu e s ehen is . V. Eino dnung des P o i -Cen e -Konzep es in das Ins umen a ium de bankbe ieblichen Ren abili ä s- und Risikos eue ung Au de G undlage on Ma k zinsme hode, ela i e Einzelkos en- und -e lös echnung sowie S anda deinzelkos en echnung können aussagek ä - ige P o i -Cen e -E gebnisse ü e schiedene Hie a chie-Ebenen e mi el we den. Zwa kann auch mi diesen Ve ah en die Fixkos enp oblema ik im Be iebsbe eich nich gelös we den, doch is zumindes siche ges ell , daß dem einzelnen P o i -Cen e nu die on ihm e u sach en E olgskompo- nen en zugeo dne we den. Da übe hinaus wi d ü den P o i -Cen e -Lei- e e sich lich, au welche Weise das E gebnis seine Ve an wo ungseinhei en s anden is , welche de einzelnen E olgsbei äge a iable und welche ixe Na u sind. Dami we den - zumindes was das Gewinnziel anbelang - die genann en An o de ungen an den E olgsmaßs ab e üll und zugleich wi d ein wesen liche An eiz zu Leis ungss eige ung gescha en. Dennoch da nich übe sehen we den, daß e s die Rela i ie ung de absolu en E olgszi e n Ve gleichsmöglichkei en scha und dami ü den gewinn e an wo lichen Mi a bei e wie ü die Banklei ung ele an e In o ma ionen lie e . Ungeach e de iel äl igen Un e schiede hinsich lich de e olgsbeein lussenden Fak o en bei den einzelnen P o i -Cen e s lie- e n in diesem Zusammenhang e schiedene Kennzahlen die G undlage ü einen E olgs- bzw. E olgss uk u e gleich. So können e wa einzelne E olgskomponen en ode Deckungsbei äge zum Geschä s olumen des P o i -Cen e s bzw. de P o i -Cen e -G uppe ode zu S ückzahlen (Anzahl de Kon en, de Mi a bei e e c.) des Be iebsbe eiches ins Ve häl nis gese z we den. Ebenso in e essan is de Ve gleich des P o i -Cen e -E gebnisses mi dem anges eb en, zu o im Rahmen des Budge ie ungsp ozesses mi de Geschä slei ung e einba en Soll-E gebnis. Un e s ell man eine ealis i- sche und olls ändige Be ücksich igung alle ü den Be eichse olg ele- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 138 Be nd Rol es und Ch is oph K äme an en Fak o en im Rahmen des Planungsp ozesses, so is o allem diese Soll-Is -Ve gleich ü den P o i -Cen e -Lei e ausschlaggebend. De Ve - gleich soll e dahe so ak uell wie möglich du chge üh we den, um dem e an wo lichen Lei e im In e esse de E eichung seines Gewinnzieles ech zei ige S eue ungsmaßnahmen, abe auch de Geschä slei ung die Ausübung eine e izien en und ühzei igen E olgskon olle zu e mög- lichen. Die Fo de ung nach ku z is ige E olgskon olle e deu lich jedoch einen sys emimmanen en Mangel de P o i -Cen e -S eue ung, den es du ch lankie ende S eue ungsmaßnahmen zu besei igen gil : Im Vo de g und alle Ak i i ä en des P o i -Cen e -Lei e s und seine Mi a bei e s eh das E eichen des ku z is igen Gewinnzieles, was un e mo i a o ischen Gesich spunk en ja auch e wünsch is . Alle dings muß de gewinn e an - wo liche Mi a bei e - ebenso wie dies sein Un e nehme o bild aus eige- nem An ieb un wü de - dazu angehal en we den, auch den lang is igen E olg seine Ve an wo ungseinhei nachhal ig zu siche n. Dies beding e wa, daß auch kos enin ensi e Maßnahmen zu Schulung de Mi a bei e , zu Imagep lege ode zu Ve besse ung des A bei sklimas zwecks Senkung de Fluk ua ions a e du chge üh we den31. Hie kann die P oblema ik des zei lichen Auseinande kla ens on Kos en und Nu zen ü den be e enden Ve an wo ungsbe eich gemilde we den, indem eine (in e ne) Ak i ie ung de en sp echenden Au wendungen mi anschließende Absch eibung übe meh e e Pe ioden zugelassen wi d. Im Gegensa z zu diese implizi en S eue ungsmaßnahme können jedoch auch explizi e No men o gegeben we den, die de lang is igen Ren abili ä s- siche ung dienen. Hie , wie auch bei ande en explizi en Ve hal ensno men, s ell sich indes das P oblem des (zumindes eilweise) emdbes imm en P o i -Cen e -E olges. Analoge Übe legungen gel en insbesonde e ü die Du chse zung wei e e Komponen en des Gesam bank-Zielsys ems, die in indi e en e ode soga in kon ä e Beziehung zum Gesam bank- wie auch zum P o i -Cen e - Gewinnziel s ehen. Auch hie muß die Geschä slei ung da ü So ge agen, daß du ch en sp echende Vo gaben ode Ve einba ungen, die o ab inne - halb de e schiedenen Teilbudge s ode auch allweise zu e en sind, e wa bes imm e gesam bankbezogene Volumensziele ü e schiedene Geschä s- a en und in de en Folge wiede um en sp echende Risiko- und E ags- s uk u ziele wie auch Liquidi ä sziele e eich we den. 31 Vgl. H. E. Büschgen (1975), S. 20. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en 139 Dami zeig sich, daß das P o i -Cen e -Konzep zwa g undsä zlich dazu geeigne is , die un e nehme ische Mo i a ion des e an wo lichen Mi a - bei e s im Ma k kon ak zu s ä ken. Da hie du ch abe die Du chse zung de dezen alen Gewinnziele übe p opo ional be on wi d, is dieses S eue ungskonzep on ande en Ins umen en, wie sie im Con olling- Zyklus on Planung und Budge ie ung, Soll-Is -Ve gleich und Abwei- chungsanalyse ealisie we den, einzu ahmen32. Diese s ellen in de Regel nich nu au eine agg egie e Gewinng öße, sonde n eben alls au einzelne E olgs- und Risikokomponen en in absolu e und ela i e Sich ab. Aus diesem G unde kann du chaus on eine Kombina ion de E gebnis- mi de Komponen ens eue ung gesp ochen we den. Dies schläg sich olge ich ig in de E wei e ung des bishe s eng gewinno ien ie en E olgsmaßs abes um wei e e, die zen alen E o de nisse be ücksich igende Komponen en niede , de en Gewich ung im Ve häl nis zum di ek en E olgsbei ag o ab geklä und dem P o i -Cen e -Lei e na ü lich bekann gegeben we den muß. Die Ve einba ung ode Vo gabe zen ale Rich g ößen muß üb igens nich zwangsläu ig als Beschneidung de Kompe enzen des P o i -Cen e -Lei e s und dami als Beein äch igung de P o i -Cen e -Konzep ion bemängel we den. Denn ebenso können sie als ealis ische E gänzung des disku ie en S eue ungskonzep es um eben diejenigen Res ik ionen in e p e ie we - den, die dem Un e nehme o bild on seine Umwel au e leg we den. Li e a u Adam, D.: P oduk ionspoli ik, 4. Au l., Wiesbaden 1986. - Büschgen, H. E.: S ich- wö e zum Bankma ke ing, Theo ie und P axis de P o i -Cen e -O ganisa ion, in: bank und ma k , 4. Jg. (1975), He Feb ua , S. 19 - 20. - Co dewene , K.-F.: Kunden- bedien e Da ens a ionen als ma k poli ische Ins umen e des Bankbe iebs, Gö in- ge He e zu Bankbe iebsleh e und Un e nehmungs inanzie ung, H sg. H.-D. Deppe, He 10, Gö ingen 1982. - Daue , G.: Die Funk ion de P o i -Cen e , in: In o ma- ion und Kon olle in de mul ina ionalen Un e nehmung, Be ich übe eine Diskus- sions agung de Schmalenbach-Gesellscha , in: Zei sch i ü be iebswi scha - liche Fo schung, 23. Jg. (1971), S. 195 - 196. - Flechsig, R.: Kundenkalkula ion in K edi ins i u en, Sch i en eihe des Ins i u s ü K edi wesen de Wes älischen Wilhelms-Uni e si ä Müns e , H sg. H. Schie enbeck, Bd. 24, F ank u 1982. - Gäl- weile , A.: G undlagen de Di isionalisie ung, in: Zei sch i ü O ganisa ion, 40. Jg. (1971), N . 2, S. 55 - 66. - Hagenmülle , K. F.: De Bankbe ieb, Bd. I: S uk u leh e- Kapi albescha ung de K edi ins i u e, 4. Au l., Wiesbaden 1976. - Jänig, Ch.: 32 Vgl. H. Schie enbeck (1985), S. 305 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 140 Be nd Rol es und Ch is oph K äme P o i -Cen e s im Bankbe ieb - ein nü zliches Konzep ?, in: bank und ma k , 4. Jg. (1975), Teil 1: N . 5, S. 35 - 37, Teil 2: N . 6, S. 35 - 36.-Kö ing, E.: Gewinno ien ie - es Ve kau smanagemen mi Deckungsbei ags echnung und P o i -Cen e s, München 1975. - Maslow, A. H.: Mo i a ion and Pe sonali y, 2. Au l., New Yo k 1970. - Me - ens, P.: Di isionalisie ung, in: Neue Be iebswi scha , 22. Jg. (1969), He Mä z, S. 1-10. -o. V.: Die E agslage de deu schen K edi ins i u e im Jah e 1985, in: Mona sbe ich e de Deu schen Bundesbank, 38. Jg. (1986), He Augus , S. 15 - 30. - Penzko e , P. und Täube, K.: P o i -Cen e s im Bankbe ieb - Zu P oblema ik de Di isionalisie ung on Uni e salbanken, in: Bank-Be ieb, 12. Jg. 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Zusammen assung E olgso ien ie e S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en Au dem Ma k ü Bankleis ungen ollziehen sich gegenwä ig e hebliche S uk- u e ände ungen, de en nega i e Auswi kungen au Wachs um, Ren abili ä und Siche hei des Bankgeschä es le z lich nu übe Quali ä und Da bie ung des P o- duk angebo es begegne we den kann. Zunehmend e kö pe dabei de einzelne Mi - a bei e im Kundenkon ak das en scheidende Elemen eine ma k - und doch zugleich e agso ien ie en Bankpoli ik. Als Konzep de e olgso ien ie en S eue ung ma k bezogene O ganisa ionsein- hei en e olg ge ade die P o i -Cen e -S eue ung das Ziel, übe ein e besse es und objek i ie es An eizsys em die Leis ungsbe ei scha de Mi a bei e zu s eige n und ih e Ak i i ä en im Hinblick au das bankbe iebliche Zielsys em zu koo dinie en. Un e Be ücksich igung o ganisa o ische Belange sind dahe zunächs im Lich mode ne Kalkula ions e ah en ü den We - und Be iebsbe eich die An o de un- gen an einen geeigne en E olgsmaßs ab abzulei en. Anhand eine p o i -cen e - o ien ie en Deckungsbei ags echnung wi d sodann au gezeig , wie die E olgsbei- äge einzelne gewinn e an wo liche Ma k einhei en e u sachungsge ech zu e mi eln sind. E s die In eg a ion dieses eindimensionalen E olgsmaßs abes in das um assende S eue ungsins umen a ium des Bank-Con olling e sp ich jedoch le z lich den gewünsch en E ek : die e olg eiche Bewäl igung s uk u elle Ve än- de ungen im K edi gewe be. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01 S eue ung ma k bezogene O ganisa ionseinhei en in K edi ins i u en 141 Summa y Success-O ien ed Managemen o O ganiza ional Uni s o C edi Ins i u ions Ope a ing Close o he Ma ke The ma ke o banking se ices is cu en ly expe iencing subs an ial s uc u al change. I s nega i e e ec s on g ow h, p o i abili y and he secu i y o banking ans- ac ions can ul ima ely be deal wi h success ully h ough high-quali y p oduc s only and h ough he way in which hey a e o e ed. In his con ex , he indi idual bank employee in his capaci y o he cus ome 's accoun execu i e inc easingly pe soni ies he decisi e elemen in a banking policy ha is cus ome and ea nings-o ien ed a he same ime. As a success-o ien ed managemen concep o o ganiza ional uni s o c edi ins i u ions ope a ing close o he ma ke , i is he aim especially o he p o i -cen e managemen sys em o imp o e he s a 's willingness o achie e and o coo dina e and gea he ac i i ies o he s a o he ins i u ion's sys em o objec i es h ough a s onge and mo e objec i e incen i e sys em. Bea ing in mind o ganiza ional equi emen s, he i s s ep o be aken in he ligh o mode n calcula ion me hods is o de elop app op ia e pe o mance indica o c i e ia o he ins i u ion's accoun ing and o i s ope a i e uni s. A p o i cen e- ela ed con ibu ion cos ing concep subsequen ly shows me hods o asce ain he p o i con ibu ions o be asc ibed o anyone uni wi h a p o i -making esponsibili y. Only he in eg a ion o his single-dimensional pe o mance indica o in o he en i e sys em o bank con olling ins umen s ul ima ely p omises he desi ed e ec : he success ul managemen o s uc u al change in he c edi indus y. Résumé Con ôle, o ien é e s les ésul a s, d'uni és d'o ganisa ion en onc ion du ma ché, dans les banques Le ma ché des p es a ions bancai es subi ac uellemen d'éno mes changemen s s uc u els, don les e e s néga i s su la c oissance, la en abili é e la sécu i é des opé a ions bancai es ne peu en ê e en in de comp e p é enus que pa la quali é e la p ésen a ion du p odui o e . Chaque collabo a eu inco po e de plus en plus, dans ses con ac s a ec le clien , l'élémen dé e minan d'une poli ique bancai e, o ien- ée e s le ma ché, e en même emps aussi e s les ésul a s. En an que concep de con ôle, o ien é e s les ésul a s, d'uni és d'o ganisa ion, en onc ion du ma ché, le p o i -cen e a pou objec i d'acc oî e la mo i a ion des collabo a eu s, en leu o an un meilleu sys ème de émuné a ion e de coo donne leu s ac i i és, en enan comp e du sys ème d'objec i s bancai es. Il au donc ou d'abo d dédui e, au moyen de p océdés de calculs mode nes, ce que equie une mesu e adéqua e des ésul a s, ou en considé an les exigences d'o ga- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.21.1.118 | Gene a ed on 2023-01-16 12:56:01