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Zur langfristigen Instabilität einer Gold-Reservewährungs-Ordnung

Zippel, Wulfdiether

Abstract

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Full text

Zippel, Wul die he A icle Zu lang is igen Ins abili ä eine Gold-Rese ewäh ungs- O dnung K edi und Kapi al P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: Zippel, Wul die he (1981) : Zu lang is igen Ins abili ä eine Gold- Rese ewäh ungs-O dnung, K edi und Kapi al, ISSN 0023-4591, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 14, Iss. 1, pp. 32-51, h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/292885 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. 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Die zwei e Ände ung des IWF-Abkommens, wel- che am 1. 4. 1978 Rech sk a e lang e, ha das Gold keineswegs seine ak ischen Rese emi el unk ion be auben können. Die En wicklung de Goldkomponen e de in e na ionalen Liquidi ä is kün ig nich nu bloß in quan i a i e , sonde n nun auch in bewe ungsmäßige Hinsich ganz übe wiegend Ein lüssen un e wo en, welche nich wäh ungspoli i- sche Na u sind. Vom Konzep eines küns lichen Rese emi els, das om menschlichen Willen bewuß nach Gesich spunk en de ökonomi- schen Ra ionali ä gescha en und kon ollie we den kann, is o z de Maßnahmen zu Au we ung de mone ä en Rolle de Sonde zie- hungs ech e eins weilen eben alls keine Lösung de in e na ionalen Li- quidi ä s age zu e wa en. Dazu komm , daß die Scha ung wei e e Sonde ziehungs ech e ebenso wie die Beschluß assung im Rahmen des neuen Eu opäischen Wäh ungssys ems p imä un e poli ischen Übe - legungen e olg . Viele Anzeichen sp echen da ü , daß sich die Poli isie- ungs endenzen de in e na ionalen En scheidungsp ozesse in Wäh- ungs agen kün ig ehe noch e s ä ken we den. Ein Abbau des domi- nie enden Gewich s, welches gegenwä ig die De isengu haben im Rah- men de No enbank ese en haben, au das Maß on bloßen „wo king balances" kann somi insgesam gesehen ü noch unbes imm e Daue als illuso isch bezeichne we den. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 Zu lang is igen Ins abili ä eine Gold-Rese ewäh ungs-O dnung 33 I. Die P oblema ik de Ve wendung on na ionalem Geld als in e na ionales Zahlungsmi el Die S abili ä eine in e na ionalen Wäh ungso dnung, welche du ch ein Nebeneinande on Gold und na ionalem Geld als Mi el de am - lichen Rese ehal ung gekennzeichne is , wi d länge is ig on zwei Sei en he bed oh . Die Zusammenb uchsge ah e wächs en wede da - aus, daß im Zuge des kumula i en Anwachsens de De isenkomponen e eines Tages eine Ve auensk ise gegenübe de Pa i ä und/ode Kon- e ibili ä de Rese ewäh ung unausweichlich wi d, ode daß — wenn eine solchen En wicklung o gebeug wi d — es zu einem globalen Rese emangel und als Folge da on zu eine in e na ionalen Wi - scha sk ise komm . Es is das Ve diens T i ins1, e s mals mi Nach- d uck au dieses Dilemma hingewiesen zu haben. Die on T i in he o gehobene P oblema ik ha seine zei (unge äh ab 1960) schon bald eine um ang eiche wäh ungspoli ische Diskussion ausgelös . Sie is gleiche maßen in K eisen de p ak ischen Wäh ungs- poli ik als auch in de Wissenscha ge üh wo den. Den Ke n de E ö e ungen bilde e angesich s des Zwangs zu baldigen Ve besse ung de ame ikanischen Zahlungsbilanz die En wicklung und Abwägung im- me neue Vo schläge, wie eine e waigen Un e e so gung mi in e - na ionale Liquidi ä ku z is ig beizukommen sei, dami die Ge ah eine wel wei en De la ion lang is ig zu e lässig gebann we den kön- ne. Konk e e Aus luß wa die E ö nung imme neue „ o so gliche " Beis andsk edi -Fazili ä en und schließlich Ende de 1960e Jah e die Scha ung des Ins umen s de Sonde ziehungs ech e. II. De he kömmliche E klä ungsansa z ü die Auslösung eine Ve auensk ise gegenübe eine Rese ewäh ung Bei de Diskussion übe die wäh ungspoli ischen Konsequenzen, welche aus T i ins Gedankengängen zu ziehen sind, is du chweg da on ausgegangen wo den, daß die zu e meidende Ve auensk ise zwangs- läu ig dann zu gewä igen sei, wenn die au gelau enen ku z is igen Ve bindlichkei en des Rese ewäh ungslandes g öße gewo den sind als seine zu jede zei igen Einlösung diese Schulden einse zba en Gold- bes ände2. Zu Beg ündung diese Ansich wu de egelmäßig da au 1 Insbesonde e in R. T i in, Gold and he Dolla C isis — The Fu u e o Con e ibili y, New Hä en 1960, S. 8 . 3 K edi und Kapi al 1/1981 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 34 Wul die he Zippel hingewiesen, daß die USA dann nich meh in de Lage seien, säm liche ausländischen Dolla gu haben zu bishe igen Pa i ä in Gold einzu au- schen. We de in eine solchen Si ua ion allgemein eine Fo se zung de ame ikanischen Zahlungsbilanzde izi e e wa e , könne es nich ausblei- ben, daß sich bei den p i a en und den am lichen Dolla hal e n de Wunsch nach einem Um ausch ih e Dolla bes ände in Gold asch e - s ä ken we de. Au g und de 1931 im Hinblick au das b i ische P und3 gemach en E ah ungen müsse da on ausgegangen we den, daß die Zen- albanken da um bemüh sein wü den, sich bei de Goldkon e sion ih e Dolla gu haben einande zu o zukommen. De a ige übe s ü z e und massi e Kon e sionsbegeh en gegenübe den ame ikanischen Wäh- ungsbehö den müß en unausweichlich einen e neu en Zusammenb uch des in e na ionalen Geldwechsels nach sich ziehen. III. Die wäh ungspoli ischen E ah ungen aus de Zei nach dem Zwei en Wel k ieg An ang de 1970e Jah e is das u sp ünglich e einba e B e on- Woods-Sys em zusammengeb ochen. U sächlich hie ü wa ein s ändig zunehmendes in e na ionales Miß auen in die gel ende Dolla pa i ä und -kon e ibili ä . Im olgenden soll dahe e such we den, den E klä ungswe de jenigen Hypo hese zu übe p ü en, de zu olge ein miß auensbeding e Zusammenb uch eine in e na ionalen Gold-Re- se ewäh ungs-O dnung un e meidlich dann ein e en wi d, wenn die kumulie en, ku z is ig älligen Auslandsschulden des Emissionslandes de Rese ewäh ung dessen eigene Wäh ungs ese en (Goldbes ände) zu übe s eigen beginnen. 2 So z. B. R. T i in, Gold and he Dolla C isis..., a.a.O., S. 62 . — De s., Das Eu opäische Wäh ungssys em in ame ikanische Sich , in: Außenwi - scha , 33. Jg. (1978), S. 331. — J. Rue , Die Wäh ungssünden de wes lichen Wel , F ank u 1972, S. 180. — E. Küng, Die Ve so gung de Wel wi scha mi Wäh ungs ese en, Tübingen 1974, S. 9 . — H. Lip e , Ein üh ung in die Wäh ungspoli ik, 7. Au l., München 1973, S. 239 . — E. Heuss, Fik i e und wi kliche P obleme de in e na ionalen Wäh ungso dnung, in: Außenwi - scha , 20. Jg. (1965), S. 234. — H.-E. Scha e , Die g oße K ise im in e na io- nalen Wäh ungssys em, in: Wi scha sdiens , 48. Jg. (1968), S. 188. 3 R. T i in, Eu ope and he Money Muddle, New Ha en and London 1957, S. 296. — De s., Gold and he Dolla C isis..., a.a.O., S. 67. — De s., Weg- weise om Wäh ungswi wa , Be lin 1967, S. 81, 238. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 Zu lang is igen Ins abili ä eine Gold-Kese ewäh ungs-O dnung 35 1. Die Au be ei ung des s a is ischen Ma e ials Bei de Auswe ung des empi ischen Ma e ials soll die En wicklung de äglich älligen ame ikanischen Auslands e p lich ungen e mi el und mi den gleichzei ig bes ehenden Möglichkei en eine un e züg- lichen Einlösung e glichen we den. Vo eine solchen Gegenübe s el- lung sind jedoch einige F agen me hodologische A zu e ö e n. a) Das Ausmaß de wäh ungspoli isch bedeu samen Auslands e bindlichkei en de USA Als Maßs ab ü die Höhe de Kon e sionsbegeh en, welchen die ame ikanischen Wäh ungsgoldbes ände plö zlich ausgese z sein könn- en, is in de Li e a u wiede hol die Summe de ku z is igen B u o- Auslands e p lich ungen de USA anzu e en4. Bei diese Vo gehens- weise bleib jedoch auße Ansa z, daß die USA neben ih en Gold ese en wäh end des gesam en Beobach ungszei aumes auch noch übe einen wachsenden Bes and an ku z is igen Fo de ungen gegenübe dem Aus- land e üg haben. Gleichwohl e schein es nich angezeig , die Beu ei- lung de ame ikanischen Liquidi ä ssi ua ion au de Basis de ku z- is igen Ne o-Auslands e p lich ungen o zunehmen. Denn es is nich es s ellba , in welchem Ausmaß die Ve wendung am liche ku z is i- ge Auslandsgu haben de USA zu Ablösung ällige Ve bindlichkei en au g und poli ische Übe legungen un e blieben wä e. Ein ande e Ansa z bes eh da in, den Debe saldo, welche sich bei den ku z is igen K edi beziehungen zwischen in- und ausländischen Diens s ellen5 e gib , zu G undlage de Beu eilung de wäh ungspoli- isch ele an en Auslands e schuldung de USA zu machen. Auch gegen diese Vo gehensweise können Bedenken gel end gemach we den. Es muß nämlich im Zusammenhang mi den hie zu klä enden F agen ge- sehen we den, daß bis zu Beendigung de Tä igkei des sog. Goldpools (Mä z 1968) auch die p i a en Wi scha ssubjek e einen — wenn auch du ch die Be eiligung ande e No enbanken abgeschwäch en — Zug i 8 4 Vgl. F. E. Aschinge , Das Wäh ungssys em des Wes ens, F ank u /M. 1971, S. 175. — De s., Die Zukun des Dolla s und de EWG-Wäh ungen, in: Außenwi scha , 27. Jg. (1972), S. 376 . — K. Boeck und D. Geh mann, Die DM als in e na ionale Rese ewäh ung wide Willen, Hambu g 1974, S. 23. — 5 Vgl. F. E. Aschinge , Das Wäh ungssys em des Wes ens, a.a.O., S. 175. — De s., Die Zukun des Dolla s ..., a.a.O., S. 376 . 6 Die In e en ionen des 1961 ins Leben ge u enen Goldpools gingen an- eilsmäßig zuguns en bzw. zu Las en de mone ä en Gold ese en de No en- 3* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 36 Wul die he Zippel au das ame ikanische Wäh ungsgold ha en. Abe auch nach de Au - lösung des Goldpools ha eine gegen den Dolla ge ich e e Abwe ungs- spekula ion p i a e Wi scha ssubjek e noch bis Mi e 1971 au indi- ek em Wege zu einem e s ä k en D uck au die ame ikanischen Wäh- ungsgoldbes ände ge üh . Denn die p i a un e hal enen Dolla gu - haben konn en wegen de Be olgung de In e en ionsp lich wei e hin übe den De isenma k den na ionalen Wäh ungsbehö den e äuße we den, welchen bis zum 15. Augus 1971 die Möglichkei zu Goldkon- e sion beim ame ikanischen Scha zam nich g undsä zlich e weh wa . Au g und diese Gegebenhei en soll die En wicklung des ku z is i- gen Debe saldos zwischen ame ikanischen und ausländischen Diens s el- len hie nich e olg we den. Bei eine Bezugnahme au die En wick- lung de ku z is igen B u o-Auslands e bindlichkei en is zu beach- en, daß hie bei das Ausmaß de Bed ohung de ame ikanischen Gold- ese en übe zeichne wi d. Dagegen e gib sich ein zu güns iges Bild om Um ang de zu einem Zei punk möglichen Goldkon e sionswün- sche, wenn man au die ku z is igen Ne o-Auslands e bindlichkei en abs ell . Schließlich spiel bei de In e p e a ion des empi ischen Ma- e ials auch die Einschä zung des Dolla s sei ens des P i a publikums eine wich ige Rolle. Hinweise hie au e geben sich aus einem Ve gleich de Höhe des lau enden außenwi scha lichen De izi s de USA mi dem Ans ieg de Dolla o de ungen de ausländischen No enbanken. b) Die Fähigkei de USA zu jede zei igen Goldkon e sion ih e ku z is ig älligen Auslands e bindlichkei en Bei de E mi lung de Fähigkei de USA, o geleg e Dolla o de- ungen in Gold kon e ie en zu können, soll im olgenden eben alls on dem im Sch i um7 eingeschlagenen Weg abgewichen we den. Denn es e schein zwingend gebo en, die Ta sache zu be ücksich igen, daß bis 1968 nu ein Teil de am lichen Gold ese en de USA ü die Einlösung ausländische Dolla gu haben zu Ve ügung ges anden ha . Dies wa dadu ch beding , daß in den USA gese zliche Vo sch i en bezüglich eine 25Voigen Golddeckung de Mindes ese en (bis Feb ua 1965) und des No enumlau s (bis Mä z 1968) eingehal en8 we den muß en. banken de be eilig en Lände (USA, Belgien, Deu schland, F ank eich, G oß- b i annien, I alien, Niede lande, Schweiz). 7 Vgl. F. E. Aschinge , Das Wäh ungssys em des Wes ens, a.a.O., S. 175. — De s., Die Zukun des Dolla s ..., a.a.O., S. 376 . — K. Boeck und D. Geh - mann, a.a.O., S. 23. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 Zu lang is igen Ins abili ä eine Gold-Rese ewäh ungs-O dnung 37 2. Die Da s ellung des empi ischen Be unds Die jeweils bes ehende Fähigkei des ame ikanischen Scha zam es, o ge agene Einlösungsbegeh en e üllen zu können, wi d du ch den Linienzug „In e na ionale Zahlungs ähigkei de USA" (1) da ges ell . Die einzelnen We e e geben sich du ch Zusammen assung des jeweili- gen ame ikanischen Gold- und De isenbes andes (ab 1970 auch SZR- Gu haben) mi de beim IWF bedingungslos in Ansp uch nehmba en Posi ion, abzüglich de oben besch iebenen Golddeckungsp lich ü Min- des ese en und ü den No enumlau . Daneben wu den die kumulie - en ku z is ig älligen Ne o- (2) und B u o-AuslandsVe bindlichkei- en (3) de USA ausgewiesen. Die Linien (4) und (5) machen sich ba , in welchem Ausmaß die De izi e de USA du ch Eingehung am liche Aus- lands e bindlichkei en inanzie wu den und welche An eil da on au ausländische Wäh ungsbehö den en iel. Schließlich wu den qua als- weise die Salden de Handelsbilanz (6) und de Leis ungsbilanz (7)9 in die Da s ellung au genommen. Un e nimm man den Ve such eine Deu ung de aus de Abbildung e sich lichen Ve häl nisse, so schein das empi ische Ma e ial au den e s en Blick eindeu ig dagegen zu sp echen, daß die oben wiede gege- bene Hypo hese, welche sich au den Zei punk des Ein i s eines miß- auensbeding en Zusammenb uchs des B e on-Woods-Sys ems bezieh , uneingesch änk au ech e hal en we den kann. Dies wi d besonde s deu lich du ch die Ta sache beleg , daß die ü Kon e sionszwecke so o e ügba en Wäh ungs ese en de USA (ganz übe wiegend Wäh ungs- gold) schon sei Ende 1958 in einem s ändig zunehmenden Ausmaß nich meh in de Lage gewesen sind, die kumulie en ku z is igen Aus- lands e bindlichkei en zum he schenden Goldp eis abzudecken. 1962 wa en die ku z is ig p äsen ie ba en Auslandsschulden de USA be ei s doppel , 1964 schon meh als d eimal, 1967 ie mal und An ang 1968 soga und ün mal so hoch wie die simul ane Fähigkei de Ve einig en S aa en, diese so o in Gold kon e ie en zu können. De du ch einen allgemeinen Ve auensschwund in die kün ige S a- bili ä des Dolla ku ses e u sach e Zusammenb uch des B e on- Woods-Sys ems is e s in den Jah en 1971 -197310 sch i weise e olg . 8 Vgl. F. E. Aschinge , Das Wäh ungssys em des Wes ens, a.a.O., S. 105, FN 112. 9 Zusammen assung des Wa en- und Diens leis ungsaus ausches sowie de p i a en und o iziellen Übe agungen. 10 Den sukzessi en Au lösungse scheinungen des u sp ünglichen B e on- Woods-Sys ems is die Spal ung des Goldma k es am 18. 3.1968 o angegan- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 38 Wul die he Zippel Diese Ums and bie e einen wei e en Anhal spunk da ü , daß de Ein- i eine nich meh behe schba en Ve auensk ise wede on eine „pa i ä ischen" noch on i gendeine bes imm en ande en nominellen Schulden-Goldbes ands-Rela ion des Rese ewäh ungslandes allein ab- hängen kann, sonde n daß es o enba noch wei e e Gegebenhei en be- da . Hie au deu e auch hin, daß de „Ve schuldungsg ad" de USA in den Jah en unmi elba Vo und wäh end de Au lösungsphase des B e on-Woods-Sys ems güns ige e We e au wies, als es Mi e de 1960e Jah e de Fall wa . Diese Ve besse ung wa haup sächlich da- du ch beding , daß die Ve einig en S aa en mi le weile die eilweise Golddeckungsp lich bezüglich de Mindes ese en und des No en- umlau s au gehoben ha en. Als Folge da on wu de de bis dahin blockie e Teil de ame ikanischen Gold ese en eben alls ü Kon e - sionszwecke e ügba . Dieses Fak um is in de bishe igen Diskussion allem Anschein nach egelmäßig unbe ücksich ig geblieben. 3. E klä ungs e such ü die beobach e e En wicklung Neben den empi isch undie en Bedenken lassen sich auch gedank- liche Einwände dagegen gel end machen, daß ein Lei wäh ungss anda d be ei s schon dann unweige lich ze b echen soll, wenn die jede zei älligen Auslandsschulden des Rese ewäh ungslandes eine Höhe e - klimmen, welche den We seine zu so o igen Einlösung einse zba en Ak i a übe s eig . Zwa i es zu, daß ab diesem Zei punk nich meh säm liche ku z is igen Fo de ungen des Auslands zu gel enden Pa i ä in Gold abgelös we den könn en, alls diese alle zugleich o geleg we den wü den. Da aus zu olge n, daß deshalb zwangsläu ig ein panik- a ige Umwandlungsp ozeß in ande e Rese emi el un e züglich in Gang komm , s öß jedoch au Bedenken. Wä e nämlich die besag e Hypo hese s ichhal ig, so müß e de miß auensbeding e Zusammen- b uch bei E eichen eines Schulden-Rese en-Gleichgewich s selbs dann ein e en, wenn die bishe igen Zahlungsbilanzde izi e des Rese ewäh- ungslandes s e s genau mi dem gleichzei igen Beda alle ausländi- schen Zen albanken an zusä zlichen In e en ionsmi eln übe einge- s imm hä en. Es e schein jedoch ausgeschlossen, daß es un e de a - gen. Diese Maßnahme ha die Goldeinlösba kei des Dolla s ak isch einge- sch änk . De ju e wu de die Goldkon e ibili ä des Dolla s e s im Augus 1971 au gehoben. Ende Dezembe 1971 und im Feb ua 1973 muß e de US- Dolla abgewe e we den. Von An ang 1972 bis zum F ühjah 1973 haben nach und nach alle bedeu enden Wel handelslände die S ü zung eine „ es en" Dolla pa i ä einges ell . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 Zu lang is igen Ins abili ä eine Gold-Hese ewäh ungs-O dnung 39 igen Bedingungen zu einem Run au das No enbankgold des Rese e- wäh ungslandes kommen könn e. In diesem hypo he ischen Fall wü de das Au e en um ang eiche Kon e sionsbegeh en selbs dann noch nich zu gewä igen sein, wenn die ku z is ige Ve schuldung des Rese - ewäh ungslandes seinen Gold o a be ei s deu lich übe s eig . Denn die No enbanken de Nich -Rese ewäh ungslände wü den dann s e s nu übe denjenigen De isen o a e ügen, welchen sie ü In e en- ionszwecke unmi elba benö igen ode in Kü ze zu benö igen glauben. Eine de a ideale (weil s e s beda sge ech e) Auswei ung de wel - wei en De isen ese en kann in de P axis alle dings nu ein zu ällig und dann bes en alls mi äuße s ku ze Daue au e en. Dennoch ebne de soeben e ö e e ik i e Fall den Weg zu de Einsich , daß auch un e ealis ischen Bedingungen beim E eichen eines Gleichs ands zwi- schen den ku z is igen Auslandsschulden und den liquiden Rese e- ak i a ( e ügba e Gold ese en) keineswegs eine Ve auensk ise ge- genübe de Rese ewäh ung schon ku z be o s eh . Dabei is zunächs zu be ücksich igen, daß die Gewäh leis ung eine we gesiche en Au - bewah ung außenwi scha liche Ube schüsse nu eine de Au gaben is , welche ein Rese emedium wah zunehmen ha . Daneben dienen am liche Wäh ungs ese en in e s e Linie dazu, die bes ehende wech- selku spoli ische Zielse zung ohne einen Rückg i au p o ek ionis ische P ak iken e olgen zu können. Au die Vo angigkei dieses Aspek s deu en die un e B e on-Woods-Bedingungen ela i ge ingen, biswei- len soga nega i en ealen E ags a en de am lichen Bes ände an Gold als auch an Dolla gu haben hin11. Daß ih e Auss a ung mi Rese eak i a on den Wäh ungsbehö den o angig un e Liquidi ä s- und wenige un e We au bewah ungs- gesich spunk en beu eil wi d, ha sich auch nach de Abkeh om Konzep s u en lexible Wechselku se bes ä ig . Obwohl de Ube gang zu g öße e Wechselku s lexibili ä ce e is pa ibus eine Abnahme des Beda s an In e en ionsmi eln implizie , konn e sei de P ak izie- ung des Floa ing meh ach die E ah ung gemach we den, daß eine wei e e Au s ockung de am lichen Bes ände an eine Rese ewäh ung soga dann noch d ingend e wünsch sein kann, wenn de en We au - bewah ungs auglichkei den al e na i en Rese eak i a deu lich un e - legen is . So g i im Anschluß an den An ang de 1970e Jah e allge- mein bemängel en Dolla übe hang schon wenig spä e wiede die Übe - 11 Nähe es hie zu bei P. Callie , S. Eas on, H. G ubel, Nominal and Real Yields on In e na ional Rese e Asse s, in: Kykl. Vol. 30 (1977), S. 637 ., 654. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 46 Wul die he Zippel USA einzus ellen beginn und gleichzei ig die ame ikanischen Rese en an Wäh ungsgold (in e na ionale Liquidi ä ) bei wei em nich meh aus eichen, alle ku z is igen Auslands e bindlichkei en abzudecken. Obwohl aus wi scha s heo e ische Sich e hebliche Bedenken gegen die Au assung ins Feld ge üh we den können, daß eine Passi ie ung de Handelsbilanz das Hegen on Abwe ungse wa ungen zwingend ech e ig , lie e die obige G aphik meh e e Belege da ü , daß in de bishe igen De isenma k p axis die Meinungsbildung in s a kem Maße on de jeweils ak uellen und de ku z is ig e wa e en Handelsbilanz- en wicklung gep äg wo den is 18. Dies zeig sich in deu liche Weise be ei s am Beispiel de En wicklung des Jah es 1959. Die damalige „ ela i e" Handelsbilanzschwäche, welche zu eine empo ä de izi ä en Leis ungsbilanz üh e, lös e e s mals be äch liche Un uhen an den De isenmä k en aus. Daß die S ö ungen un e Kon olle gehal en we - den konn en, wu de zum einen dadu ch e leich e , daß die Schulden- Rese en-Rela ion de USA seine zei noch nich als übe schulde be- ach e we den muß e. Auße dem ha e sich om d i en Qua al 1957 bis zum zwei en Qua al 1959 die ame ikanische In la ions a e („cos o li ing") sch i weise on 4 % p. a. au 0,5 °/o p. a. zu ückgebilde 19. Die am liche sei s kundge ane Zu e sich , daß sich die Handelsbilanz und dami auch die Leis ungsbilanz schon bald wiede be äch lich e bes- se n wü den, konn e dahe om Publikum du chaus als glaubwü dig angesehen we den. Im üb igen he sch e seine zei in de ö en lichen Diskussion die — aus wi scha s heo e ische Pe spek i e nich s ich- hal ige — Ansich o , daß die U sache de Passi i ä de ame ikani- schen Leis ungsbilanz allein in de kon inuie lich hohen Auslandshil e de USA und nich in eine undamen al alschen Bewe ung des Dolla zu suchen sei. Im Lau e des Jah es 1968 und 1969 endie e die Handelsbilanz de USA e s mals wiede sei 1959 schwach. Eine Passi ie ung a jedoch nich ein. Du ch Au hebung de 25°/oigen Golddeckungsp lich ü den No enumlau und de Ein äumung um ang eiche K edi linien de No- enbanken de Ube schußlände wa de G ad de ku z is igen Aus- lands e schuldung de USA zumindes o mal be äch lich gemilde 18 In diesem Zusammenhang is auch on In e esse, daß ü die Zei nach dem Übe gang zum Floa ing die En wicklung des DM-Ku ses des US-Dolla „zu as 85 ^/o du ch Ve ände ungen im Saldo de ame ikanischen Handels- bilanz e klä " we den kann. Siehe D. Ka h, Die Dolla schwäche — Signal eine Floa ing-K ise, in: Wi scha sdiens , 58. Jg. (1978), S. 174. 19 E echne nach IMF (H sg.), IFS, Jah gänge 1959 - 1961. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 Zu lang is igen Ins abili ä eine Gold-Hese ewah ungs-O dnung 47 wo den. Die in imme kü ze en Abs änden e neu au kommende Un uhe au den De isenmä k en e lo nach de Au we ung de D-Ma k im He bs 1969 und im Zuge de Ende 1969 einse zenden Ak i ie ung de ame ikanischen Handelsbilanz e was an Schä e. Ein nachhal iges Zu- sammen e en de beiden oben genann en Gegebenhei en a e s mals in de e s en Häl e des Jah es 1971 ein. Gleichzei ig e eich e die Fluch p i a e K eise aus dem Dolla de a k isena ige Ausmaße, daß die Deu sche Bundesbank im Mai die S ü zung eines es en Dolla - ku ses eins ell e und das ame ikanische Scha zam am 15. 8. 1971 die Goldeinlösung des Dolla au hob. Nach Ink a e en des „Smi hsonian Ag eemen "20, welches Ende 1971 zu Beendigung des Ze alls des B e on-Woods-Sys ems abgeschlossen wo den wa , a die besag e Kons ella ion schon bald ein wei e es Mal au . Als nämlich im zwei en Qua al 1972 nich das o iziell in Aus- sich ges ell e Ende, sonde n ielmeh eine apide zunehmende wei e e Passi ie ung de ame ikanischen Handelsbilanz zu Gewißhei wu de, leb e de alle Siche ungsmaßnahmen sp engende spekula i e D uck gegen den Dolla e neu au und bewi k e An ang 1973 den endgül igen Zusammenb uch des B e on-Woods-Sys ems. Im üb igen sp echen einleuch ende G ünde da ü , daß bei pe manen- en Ne o-Kapi alexpo en de be o s ehende Ein i eine nachhal i- gen Passi ie ung de Handelsbilanz des Rese ewäh ungslandes dann eine nich meh kon ollie ba e Ve auensk ise auslös , wenn das Rese ewäh ungsland zu o schon in e heblichem Ausmaß die Fähig- kei zu Ablösung seine ku z is igen Auslandsschulden e lo en ha . Den Ansa zpunk bilde de Ums and, daß eine ak i e und alle Vo aus- sich nach eins weilen auch ak i bleibende Handelsbilanz des Rese e- wäh ungslandes als ein Indiz da ü gewe e we den kann, daß die Rese ewäh ung im Hinblick au den in e na ionalen Gü e aus ausch keineswegs als übe bewe e zu gel en ha . Die au diesen Sach e hal ges ü z e Zu e sich in den Fo bes and de gegenwä igen Pa i ä is jedoch nich ei on A gwohn, wenn die Sich e bindlichkei en des Rese ewäh ungslandes den zu Ablösung e ügba en Bes and an in e na ionale Liquidi ä (mone ä em Gold) bei wei em übe s eigen. 20 Dieses Abkommen ha e im wesen lichen die wel wei e Ve einba ung neue Pa i ä en (einschließlich de e s en Abwe ung des Dolla ) sowie eine E wei e ung de Bandb ei e on 2°/o au 4,5 °/o zum Gegens and. Vgl. IMF (H sg.), Annual Repo o he Execu i e Di ec o s..., Washing on 1972, S. 21 ., 61 ., 85 . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 48 Wul die he Zippel Komm es in eine solchen Lage zu eine ie g ei enden Passi ie ung de Handelsbilanz des Rese ewäh ungslandes, so e mag die zu o noch nich eindeu ig e wiesene Übe bewe ung de Rese ewäh ung kaum noch in Ab ede ges ell zu we den. T o z noch so nachd ückliche Ve siche ungen am liche S ellen, daß genügend Mi el zu Ve eidi- gung des bes ehenden Wechselku ses e ügba seien, kann es nun nich meh ausbleiben, daß inne halb des Spek ums de E wa ungen das Miß auen in die Pa i ä und Kon e ibili ä de Rese ewäh ung sp ungha ein e d ückendes Übe gewich e lang . Dies wi d um so meh de Fall sein, wenn — wie im Fall de USA — das Rese ewäh ungs- land au g und ak ische Gegebenhei en gezwungen is , lang is ig eine o angig expansi o ien ie e Wi scha spoli ik zu be eiben. Denn es muß dann als gänzlich ausgeschlossen gel en, daß das Rese ewäh ungs- land angesich s de heu e bei P eisen und Einkommen bes ehenden S a hei nach un en in de Lage is , den zu Übe windung de Han- delsbilanzschwäche e o de lichen es ik i en wi scha spoli ischen Ku s lange genug du chzuhal en. Die E wa ungen müssen allen Demen- is zum T o z spä es ens dann öllig einsei ig pessimis isch und die Fluch aus de Rese ewäh ung da au hin ollends unbehe schba we den, wenn die Zen albanken de Ube schußlände un e dem D uck de Ve häl nisse dami beginnen, Abweh maßnahmen gegen eine wei e e Ve g öße ung ih e De isenbes ände e kennba in E - wägung zu ziehen. Die E ah ungen aus den Jah en 1971 -1973 en - hal en eichhal iges Anschauungsma e ial hie ü . VI. Schluß olge ungen Es ha sich gezeig , daß eine nach B e on-Woods-P inzipien ges al- e e in e na ionale Geld e assung länge lebens ähig zu sein e mag, als ih angesich s des T i in-Dilemmas u sp ünglich zuge au wu de. Dieses E gebnis ech e ig es jedoch keines alls, denjenigen Plänen das Wo zu eden, welche i gendeine g aduelle Modi ika ion de B e - on-Woods-Kons uk ion als Basis ü die in e na ionalen Wäh ungs- beziehungen emp ehlen. Denn aus Sich de o besch iebenen Zusam- menhänge beda es zumindes zweie Vo ausse zungen, dami eine Gold-Rese ewäh ungs-O dnung sich in eine wachsenden Wel wi - scha auch lang is ig s abil e häl . Hie bei handel es sich da um, daß die Handelsbilanz des Rese ewäh ungslandes sich allen alls nu ganz ku z is ig und nu ge ing ügig passi ie en da , wäh end seine Zahlungsbilanz imme genau ein solches De izi au weisen soll e, wel- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 Zu lang is igen Ins abili ä eine Gold-Rese ewäh ungs-O dnung 49 ches seine Höhe und egionalen S uk u nach s e s mi den Wünschen alle emden No enbanken nach zusä zliche in e na ionale Liquidi- ä im Einklang s eh . Die Realisie ba kei dessen muß sowohl aus ökonomische als auch aus poli ische Pe spek i e als öllig ausge- schlossen angesehen we den. So is zunächs da au hinzuweisen, daß die Auswi kungen wi scha spoli ische Maßnahmen au den Saldo de Zahlungsbilanz und ih e Teilposi ionen nich einmal annähe nd zu- e end o ausgesag we den können. Abgesehen da on muß auch die poli ische Du chse zba kei eine Zahlungsbilanzpoli ik des Rese e- wäh ungslandes, welche p imä am in e na ionalen Liquidi ä sbeda de üb igen S aa en o ien ie is , als u opisch gel en. Denn die wel - wi scha lichen Anpassungslas en wü den dann einsei ig de Binnen- wi scha des Rese ewäh ungslandes au gebü de we den, wäh end die üb igen Lände s e s diejenige Beschä igungs-, Wachs ums- und S abili ä spoli ik e olgen könn en, on de sie glauben, daß sie am bes en ih en na ionalen In e essen en sp ich . Wenngleich sich o enba ha , daß die Vo ausse zungen ü den Aus- b uch eine ze s ö e ischen Ve auensk ise e wickel e sind und spä- e ein e en, als u sp ünglich un e s ell wu de, so ände dies nich s an de Rich igkei de on T i in ges ell en Diagnose, daß die lang i- s ige S abili ä eine au B e on-Woods-P inzipien ußenden in e na- ionalen Geld e assung s e s on zwei Sei en he bed oh is . Die Ge- ah , daß eine solche Wel wäh ungso dnung on eine Ve auensk ise gegenübe eine Rese enkomponen e aus den Angeln gehoben wi d, bes eh in analoge Weise auch dann o , wenn das Wäh ungsgold du ch das Ins umen de Sonde ziehungs ech e e se z wi d. Dies olg allein schon da aus, daß das gel ende Sonde ziehungs ech -Konzep wede eine om Volumen noch eine on de S uk u he angemessene in e - na ionale Liquidi ä ss eue ung ges a e . Ob die Ve wi klichung eines sog. Subs i u ionskon os eine ins Gewich allende Abso p ion als „übe - schüssig" e ach e e Rese ewäh ungsgu haben bewi ken kann, s eh dahin. Die obige Analyse un e s eich somi einmal meh , wie wich ig es ü eine lang is ig k isenunan ällige Rese en e so gung is , daß die in e na ionalen Zahlungsmi els öme on einem un e züglich in Gang kommenden und hoch-e izien en Anpassungsmechanismus behe sch we den. 4 K edi und Kapi al 1/1981 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 50 Wul die he Zippel Zusammen assung Zu lang is igen Ins abili ä eine Gold-Rese ewäh ungso dnung Es wu de de Ve such un e nommen, Au schlüsse da übe zu gewinnen, ob und inwiewei die adi ionelle Au assung undie is , de zu olge es ü den Ein i eines miß auensbeding en Zusammenb uchs eine nach dem B e on-Woods-Konzep ges al e en in e na ionalen Wäh ungso dnung aus- eich , daß die ku z is igen Auslands e bindlichkei en des Rese ewäh ungs- landes seinen ei e ügba en Vo a an in e na ionale Liquidi ä (Gold) zu übe sch ei en beginnen. Es zeig sich, daß diese adi ionelle Hypo hese e idie we den muß. De Ausb uch eine nich meh un e Kon olle zu hal enden Ve auensk ise is nich an eine ganz bes imm e Schulden-Gold- bes and-Rela ion des Emissionslandes de Rese ewäh ung gebunden. Die Anzahl de No enbanken und die „G öße" de hin e ihnen s ehenden Volks- wi scha en, au welche die Haup inanzie ungslas de Zahlungsbilanzde i- zi e des Rese ewäh ungslandes en äll , üben einen s a ken Ein luß au die Wah scheinlichkei g öße e Kon e sionsbegeh en und eines da on aus- gehenden allgemeinen Ve auensschwundes aus. Die sei 1950 gemach en E - ah ungen und heo e ischen E wägungen legen es nahe, daß de miß auens- beding e Zusammenb uch eine Gold-Rese ewäh ungs-O dnung e s dann nich meh abgewende we den kann, wenn zwei Gegebenhei en zusammen- e en. Und zwa handel es sich um die Kons ella ion, daß die Handels- bilanz des Rese ewäh ungslandes in ein länge anhal endes und k ä iges De izi abzuglei en beginn und gleichzei ig das Rese ewäh ungsland mi le - weile bei wei em nich meh in de Lage is , seine ku z is ig älligen Aus- lands e bindlichkei en zu gel enden Pa i ä in ande e Rese eak i a (Gold) kon e ie en zu können. Summa y On he Long- e m Ins abili y o a Gold-Re se e Cu ency Sys em He e he a emp has been made o de i e in o ma ion on whe he and o wha ex en he e is a sound basis o he adi ional iew ha o he collapse due o mis us o an in e na ional mone a y o de o ganized in ac- co dance wi h he B e on Woods concep i is su icien o he sho - e m o eign liabili ies o a ese e cu ency coun y o beginn o exceed i s eely a ailable s ock o in e na ional liquidi y (gold). I p o es ha his adi ional hypo hesis mus be e ised. The onse o a c isis due o mis us which can no longe be kep unde con ol is no linked up wi h any speci ic deb -gold s ock a io o he issuing coun y o a ese e cu ency. The numbe o cen al banks and he "size" o na ional economies behind hem, on which he main bu den o inancing he balance-o -paymen s de ici s o he ese e cu ency coun y alls, exe a s ong in luence on he p obabili y o ex ensi e con e sion-p oneness and hence a gene el loss o con idence. The expe ience ga he ed since 1950 and heo e ical conside a ions indica e ha he collapse o a gold- ese e cu ency sys em due o mis us can no longe be ob ia ed only when wo ac o s coincide. This si ua ion is gi en when he OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58 Zu lang is igen Ins abili ä eine Gold-Rese ewäh ungs-Ö dnung 51 balance o ade o he ese e cu ency coun y begins o un downhill in o a p olonged and ma ked de ici , and a he same ime he ese e cu ency coun y is a om being in a posi ion o con e i s sho - e m o eign liabili ies a he p e ailing pa i y a e in o o he ese e asse s (gold). Résumé De l'ins abili é à long e me d'un sys ème moné ai e de ése e-o L' on a en é de sa oi , en ue d'en i e des enseignemen s, si e dans quelle mesu e l'idée adi ionnelle es ondée selon laquelle il su i pou que s'engage le p ocessus d'e ond emen pa e ai de con iance d'un sys ème moné ai e in e na ional cons ui su le concep de B e on-Woods que les engagemen ex é ieu s à cou e me du pays de la monnaie de ése e commencen à excéde le olume de liquidi és in e na ionales (o ) don il dispose lib emen . Il appa aî que ce e hypo hèse adi ionnelle doi ê e é isée. L'écla emen d'une c ise de con iance incon ôlable n'es pas liée à une ela ion donnée en e les de es e l'a oi en o du pays d'émission de la monnaie de ése e. Le nomb e de banques cen ales e la " aille" des économies ainsi conce nées, c. à. d. qui suppo en la cha ge majeu e du inancemen des dé ici s de la balance des payemen s du pays de la monnaie de ése e, exe cen une o e in luence su la p obabili é d'ampli ica ion de mou emen s de con e sion e donc su l'appa i ion d'une mé iance géné a- lisée. Les expé iences accumulées depuis 1950 e des considé a ions héo iques indiquen que l'e ond emen d'un sys ème moné ai e de ése e-o engend é pa la mé iance n'es plus é i able lo sque deux condi ions son emplies simul anémen . Il s'agi en e e de la conjonc ion sui an e: la balance com- me ciale du pays de la monnaie de ése e commence à s'a aisse dans un dé ici impo an e du able andis que ledi pays n'es de loin plus en mesu e de con e i ses engagemen s ex é ieu s à cou e me à la pa i é cou an e en d'au es ac i s de ése e (o ). 4* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/ccm.14.1.32 | Gene a ed on 2023-01-16 12:45:58