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Das neue Handbuch der Soziologie

von Wiese, Leopold

Abstract

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Full text

on Wiese, Leopold A icle Das neue Handbuch de Soziologie Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha P o ided in Coope a ion wi h: Duncke & Humblo , Be lin Sugges ed Ci a ion: on Wiese, Leopold (1957) : Das neue Handbuch de Soziologie, Schmolle s Jah buch ü Gese zgebung, Ve wal ung und Volkswi scha , ISSN 1619-6244, Duncke & Humblo , Be lin, Vol. 77, Iss. 3, pp. 81-102, h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 This Ve sion is a ailable a : h ps://hdl.handle.ne /10419/290877 S anda d-Nu zungsbedingungen: Die Dokumen e au EconS o dü en zu eigenen wissenscha lichen Zwecken und zum P i a geb auch gespeiche und kopie we den. Sie dü en die Dokumen e nich ü ö en liche ode komme zielle Zwecke e iel äl igen, ö en lich auss ellen, ö en lich zugänglich machen, e eiben ode ande wei ig nu zen. So e n die Ve asse die Dokumen e un e Open-Con en -Lizenzen (insbesonde e CC-Lizenzen) zu Ve ügung ges ell haben soll en, gel en abweichend on diesen Nu zungsbedingungen die in de do genann en Lizenz gewäh en Nu zungs ech e. Te ms o use: Documen s in EconS o may be sa ed and copied o you pe sonal and schola ly pu poses. You a e no o copy documen s o public o comme cial pu poses, o exhibi he documen s publicly, o make hem publicly a ailable on he in e ne , o o dis ibu e o o he wise use he documen s in public. I he documen s ha e been made a ailable unde an Open Con en Licence (especially C ea i e Commons Licences), you may exe cise u he usage igh s as speci ied in he indica ed licence. h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by/4.0/ 337] 81 Das neue Handbuch de Soziologie1 Von Leopold y. Wiese - Köln I. Es lieg nahe, die Anlage des neuen „Handbuches de Soziologie" mi dem „Handwö e buche de Soziologie" zu e gleichen, das ün - undzwanzig Jah e ühe im gleichen Ve lag e schienen is . Dem Um- ange nach we den sie unge äh gleich sein; das al e Handwö e buch ha e zwa nu 690 Sei en, wäh end das neue We k 1243 Sei en um- aß . Abe jenes wa zweispal ig und enge ged uck als das Hand- buch. Das äl e e We k ha e 37, das neue ha 16 Mi a bei e . De Gesam s o wa damals in eine g oße Anzahl on A ikeln au gelös , jedoch nich so seh , daß die gewähl e Bezeichnung „Hand wö e - buch" zu e end gewesen wä e. Die Bei äge wa en om He aus- gebe in den Ka ego ien: Gesellscha ssoziologie, allgemeine Kul u - soziologie, Soziologie de einzelnen Kul u gü e und schließlich „Einzelkul u en und Epochen" zusammenge aß wo den. Die An- o dnung des neuen Handbuches is komplizie e . Dem Ganzen lieg eine Zwei eilung zu G unde: A. G undlagen und Me hoden de Ge- sellscha swissenscha en und B. Daseins o men und Ges al ungsweisen de Gesellscha . Es äg meh als Vie kand s We k den Cha ak e eine Enzyklopädie. Die Nachba wissenscha en inden bei Ziegen uß iel meh Raum, als es damals de Fall wa . Ja, man kann ge adezu sagen, daß die eigen liche Soziologie zu seh on den Nachba - disziplinen eingeeng wi d. Wäh end die An h opologie bei Vie - kand übe haup kaum e wähn wi d, is sie bei Ziegen uß als Sozial- an h opologie Gegens and eines um ang eichen Kapi els. Dasselbe gil on S a is ik und Be ölke ungsleh e. Diese wi d au as hunde Sei en im neuen We ke aus üh lich behandel , wäh end damals Julius 1 Handbuch de Soziologie, bea bei e on H. E i c h 1 e - Nü n- be g, O.-H. on de Gablen z - Be lin, H. Hellpach - Heidelbe g, F. A. F h . . d. H e y d e - Wü zbu g, F. Kei e - Hambu g, L. Ko ie - Köln, Ch. Lo enz- Gö ingen, H. Maus- Mainz, G. Mensching - Bonn, K. M u h s - Be lin, H. M. Pe e s- Tübingen, O. S amme - Be lin, C. Weiss- Nü nbe g, G. Weisse - Köln, W. Ziegen uss - Be lin, F . Zwilgmeye - B aunschweig, he ausgegeben on We ne Ziegen uss. S u ga 1956. Fe dinand Enke Ve lag. XLIV a. 1243 S. Schmollen* Jah buch LXXVI1, 3 6 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 82 Leopold Wiese [338 Wol den A ikel „Be ölke ungs age44 au d eizehn Sei en zu- sammen assen muß e. Eine s ä ke e Be ücksich igung ha auch die Sozialpsychologie e ah en. Diese s o liche Be eiche ung is ü den Soziologen, de den Zu- sammenhang mi den üb igen Wissenscha en om Menschen nich en beh en kann, on We . Das soll hie nich bes i en we den. Die Bezeichnung „Handbuch de Sozial wissenscha e n44, die sach- lich angemessene gewesen wä e, e bo sich, um eine Ve wechslung mi dem je z en s ehenden g oßen Handwö e buche (de Sozial- wissenscha en) zu e meiden. Auch is ja jedes Sammelwe k imme da on abhängig, welche Mi a bei e sich inden. Die Ein eilung, die Namengebung und die Behandlungsweise de e schiedenen Ma e ien sind nich bloß und p ak isch nich einmal o wiegend eine F age de Sachzusammenhänge, sonde n eine Pe sonen age. Da es gelungen is , ausgezeichne e Mi a bei e zu gewinnen, p äsen ie sich das We k ech o eilha als ielsei ige und an egende G undlage ü die Ve - meh ung unse e Kenn nisse. Ein Leh buch de Soziologie kann es nich sein; dazu mangel ihm un e meidliche weise die Einhei - lichkei de Sys ema ik. Abe es is nich bloß ein Nachschlagewe k. Das is es auch, da, das Sach egis e o e lich is . Es is ein Lese- buch g oßen S ils ü An änge und noch meh ü Fo gesch i ene. Fü diese eiche Gabe muß man dem He ausgebe , den Mi a bei e n und dem mu igen Ve lage Dank wissen. Ziegen uß' wissenscha liche Ve diens e, die sich hie wiede bekunden, soll en, meine ich, übe - all ane kann we den. Sein une müdliche Fleiß und die geis ige Hin- gabe an sein We k können nich genug gep iesen we den. Wie schwe wa en die ihm aus ö ich en poli ischen G ünden seine Zei be- ei e en Hinde nisse bei de He ausgabe des „Philosophen-Lexikons", das e mi Ge ud Jung gescha en ha e und das e s 1949 e scheinen konn e. Ges ei we den kann hie nu sein Wi ken ü das Ge- nossenscha swesen und ande e Gebie e de Sozialpoli ik. Nu die „Sch i en zu lebendigen Soziologie44 übe Lenin, Augus in, Ge ha Haup mann und Rousseau müssen ebenso he o gehoben we den wie de Band übe die „bü ge liche Wel 44. 1954 endlich e schien seine „Gesellscha sphilosophie44. Und nun das s olze s a liche Handbuch! Es is wohl angeb ach , daß ich mich zue s seinem eigenen g oßen Bei age zuwende, zu o abe auch au seine Da legungen in de Ein- lei ung des We ks eingehe. Auch schein es mi zu Klä ung de mannig ach au zuwe enden F agen beizu agen, wenn ich au meine eigenen Deu ungs e suche de P oblema ik Bezug nehme. Ich habe mich, ehe ich hie zu sch eiben begann, ge ag , ob ich übe haup ge- eigne sei, unse es Au o s Denkweise zu k i isie en. Mi ehl es nich am Respek o ih ; abe sie is mi emd. Ich meine dami nich nu die Ausdehnung de Soziologie zu eine Enzyklopädie de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 339] Das neue Handbuch de Soziologie 83 Sozialwissenscha en, sonde n auch ih en Ideengehal . Bei allem Be- mühen, in ihn einzud ingen, muß e ich mich p ü en: wa um e s ehs du manches nich ? Bis du so eingesponnen in die eigene Schauweise, daß du die imme wiede on Ziegen uß be on e T anszendenz-Leh e nich ich ig au zunehmen e mags ? Kann ich ane kennen, daß „eine Au assungsweise des Gesellscha lichen als P ozeß dieses lediglich on außen als einen de Ges al ung du ch die Menschen en zogenen Zei - e lau de gesellscha lichen Reali ä ansieh ?44 (S. XX). Um hie schon e was dazu zu sagen: Es muß mi wich ig sein, daß de Beg i „soziale P ozesse44 (in de Meh zahl) die Basis meine eigenen Ve suche is . Bei eine mündlichen Aussp ache mi Z. wu de be ei s deu lich, daß es sich hie nu um einen e schiedenen Wo - geb auch handel . Fü Z. is „P ozeß44 ein na u wissenscha liche Be- g i , de e was „ on außen44 Wi kendes anzeige. Abe ich habe das Wo nie in diese engen Bedeu ung geb auch . Es is ü mich ein synonyme Ausd uck ü Vo gang ode Geschehnis. Ob sich ein P ozeß in de ma e iellen Wel ode im Inne n de Seele ollzieh , bleib zunächs o en. Die Wo wahl soll du chaus keine Ve engung au das Wah nehmba e en hal en. Sie soll nu den Gegensa z zum Dinge, zu Subs anz, zum Ruhenden ausd ücken. Das Wo „P ozeß44 is gewähl , um die e bale Bescha enhei dessen, was man Ge- sellscha nenn , he o zuheben. Diese Geschehnisse on o nhe ein als sinn gebunden und We e en hal end zu bezeichnen, schein mi die Ge ah he beizu üh en, daß ih e E klä ung ins Willkü lich-Sub- jek i e, in den Be eich de Vo u eile au genommen wi d. Dami soll abe nich gesag sein, daß nich am Schlüsse alle Beobach ungen die F age nach We und Sinn s eh . Alle le z e Schluß olge ung münde in Philosophie. Auch e kenn diese A on „We eihei 44 nich die Ta sache, daß Menschen bes ändig ih e Handlungen und Ge- danken mi Bewe ungen eng e knüp en. Diese ih e imme wäh ende Neigung da die Soziologie nich unbe ücksich ig lassen. In diesem wich igen Punk e s imme ich du chaus mi Z. übe ein. Wenn e un e dem „T anszendenz-Elemen de gesellscha lichen Reali ä 44 nu diese Ve hal ensweise de om Soziologen zu besch eibenden Menschen mein und bloß on eine mechanisie enden, nu den äuße en Ve lau be ach enden Schauweise ab ücken will, dann sind wi Weggenossen. Zunächs abe ha , schein mi , de Soziologe die Sphä e des Handelns zu be ach en und die wah nehmba en Me kmale es zus ellen. Um das Wah genommene zu e klä en, beda es auch de Ve senkung ins Seelische. Abe das bedeu e nich , Gül iges übe Me aphysik aus- sp echen. Mi e schein das Gesellscha liche als eine Ke e on beobach - ba en Fak o en. Dami wi d die Soziologie auch leh ba ; ande en- alls muß man sie als Glaubensleh e p edigen. 6* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 84 Leopold Wiese [340 Meine Zu ückhal ung gegenübe dem We cha ak e de gesell- scha lichen Lebens o gänge, die Z. ja auch als „unde inie ba und a ional nich ablei ba " (S. XIX) bezeichne , e klä sich nich aus einem die We e gesinnungsmäßig ablehnenden Ma e ialismus, sonde n eben aus ih e a ionalen Un aßba kei , besonde s aus de E ah ung, daß sich in Poli ik, Wi scha und Geselligkei diese Un aßba kei diejenigen Menschen selbs süch ig zunu ze machcn, die p ak ische Mach ziele ode Übe lis ungen ans eben. Dem Übel, das Unbeweis- ba e mi Hil e de Wissenscha zu mißb auchen, kann man nu da- du ch en gegen e en, daß man die g öß e Vo sich im Geb auche on Vo s ellungen des We es, de Wesensschau, des Sinnes wal en läß . Zu solche Vo sich mahn im G unde auch Z. Sag e doch selbs (S. XX): „(Ande e sei s) übe s eig es die Fähigkei en menschliche Wi klichkei sges al ung und menschlichen Ve s ehens, gleichmäßig allen We bezügen und We ungsmöglichkei en ge ech zu we den." T o z diese Ane kennung de Unsiche hei will e nich au E assung de „T anszendenz des We ollen" e zich en. E e äll dabei eine Deu ung des Sozialen, die nu das e nün ig Ge egel e als sozial gel en läß ; eine on innen he uni o mie e Gesellscha e wa sei in keinem Falle meh im we mäßigen Sinne „sozial" (S. XXII). Dami bekomm abe de Beg i „sozial" einen e hischen Cha ak e , de als solche jensei s de Soziologie höchs ane kennenswe is ; abe das Une hische gehö auch zum Sozialen, d. h. zum Zusammen- leben de Menschen; in ihm ha es ebenso Raum wie das Posi i - Si liche. Z. se z „sozial" gleich geo dne . Soll das schlech Geo dne e nich om Soziologen s udie we den? Seh zu ech ü ch e de Au o , daß seine Soziologie unabg enz- ba is , also nich sys ema isch behandel we den kann. E will das Unaussp echba e ein angen. Das E gebnis is , daß seine Schauweise beun uhigend schwe e s ändlich und schwe disku ie ba wi d. Manches kann man nach ühlen und gesinnungsmäßig ane kennen. Zu wähnen, daß das, was Z. übe Exis enzo dnung, Gene a ionso dnung, Ges al o dnung, Funk ions- und He scha so dnung sag , belanglos sei, wü de eine hochmü ige und enghe zige Ve kleine ung dieses sozial-philosophischen Bemühens sein. Es gib iele Wege de E - kenn nissuche. Ich möch e nu aussp echen, daß ich diesen Weg nich gehen da , weil e in die Philosophie, nich in die Soziologie üh . Am Schlüsse de lesenswe en Einlei ung s eh eine Wesensbes im- mung de Gesellscha , die ich nich abzulehnen b auche: Sie „is das in sich e loch ene und wechselsei ig du chd ingende und bes immende Ganze on ihnen allen" (S. XLIV). Mi diesen „allen" sind eilich nich schlech weg „Beziehungen", sonde n „O dnungen" gemein . OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 341] Das neue Handbuch de Soziologie 85 II. Diese om He ausgebe e aß e Einlei ung inde ih e we olle Fo se zung in dem on ihm e aß en Kapi el II: „Wesen und Fo men de Soziologie." Hie kam es Z. o allem da au an, S ellung zu den on ihm un e schiedenen Haup ich ungen de Soziologie zu nehmen und seine eigene Posi ion in de Gegenübe s ellung zu ihnen zu bekunden. E behandel da in zunächs die Leh e on den Fo men des Zusammenlebens (Simmel, Vie kand , . Wiese), danach die Au - assung de Gesellscha als O ganismus un e Einschluß de ch is - lichen Gesellscha sidee des Thomas on Aquino, wei e hin Hegel, Spann und Schä le. De d i e Abschni is Toennies' Theo ie: Ge- meinscha und Gesellscha gewidme . Von ih wi d ie ens ab- gelei e ein „Pe son und Gemeinscha " übe sch iebene seh aus- üh liche , selbs ändige Pa ag aph übe Die ich on Hildeb and, de wohl hie zum e s en Male in eine Geschich e de Soziologie e - schein . Diese meh his o ische, au die wissenscha lichen Rich- ungen eingehende Teil wi d au meh als d eißig Sei en un e b ochen du ch eine allgemeine S ellungnahme des Ve asse s. Jedoch nimm e in einem sieben en Pa ag aphen die o ausgehende Linie wiede au und behandel in ihm die „Soziologie als a ionales Ve s ehen menschlichen Handelns". Je z kommen Dil hey, Sp ange , Max Webe zu Wo e. Da an schließ sich die Be ach ung de j Soziologie als „Ve s ehen on Ges al en" an; Somba , T oel sch, . Go l-O - lilien eld, F eye und Macken o h we den behandel . Das inhal s eiche. Kapi el wi d on eine Da legung übe „Soziologie und Sozialwissen- scha en" beschlossen. Wie iel wä e zu dem allen zu sagen! Einiges — wie in ku zen Randbeme kungen — sei ausgesp ochen: Bei Simmel: glaub Z. einen scha en Wide sp uch zwischen zwei Au assungen on gesellscha - lichen Fo men es s ellen zu können. Au de einen Sei e wü den sie on ihm au Vo s ellungen im Bewuß sein de Einzelmenschen eduzie , au de ande n als ih eale Zusammenhang e aß . Es handel sich abe nu um zwei e schiedene Be ach ungsweisen de - selben Fak en. Man muß jede Ta sache sowohl au ih en Ablau in de Reali ä hin be ach en, wie man sich auch ih e Spiegelung im menschlichen Geis e zu e gegenwä igen ha . Fe ne üg Z., daß Simmel die Wechselwi kungen als G und o men des Zusammenlebens de Menschen au asse. Hie is nu de on Kan übe nommene alsche Ausd uck Wechsel Wi kung (s a Wechsel geschehen) zu adeln. Die In e dependenz des Ve keh s de Menschen un e - einande is , meine ich mi Simmel, die G unde scheinung des So- zialen. We oll is , daß Z. die Anlehnung Simmeis an Kan s Theo ie on de ungeselligen Geselligkei he o heb . Mi is dabei kla ge- OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 86 Leopold Wiese [342 wo den, daß ich (und mi mi auch die meis en ande en Soziologen, z. B. Maus) die Bedeu ung Kan s als Vo läu e unse e Wissenscha meh he o heben müß e. De zwei e Pa ag aph on Z.' Au sa z, „Die Gesellscha als O - ganismus" übe sch ieben, is geeigne , schlimme Ve wi ung anzu- ich en. Beim Lesen de Übe sch i muß man annehmen, daß in ihm die Rich ung de Soziologie des neunzehn en Jah hunde s behandel wi d, die man die o ganizis ische genann ha . Sie wi d in Deu sch- land haup sächlich ep äsen ie du ch Schä le (in seinen jünge en Jah en), noch! meh on Lilien eld [de — nebenbei Maus gegenübe beme k — nich Russe, sonde n Bal e wa (zu S. 24)], den meis en Rasse heo e ike n und spä e on Uexküll und on Ra zenho e , eil- weise (mi e heblichen Einsch änkungen) on Hellpach2. Abe on den ün hie Genann en wi d nu Schä le ku z in eine wenig kenn- zeichnenden Cha ak e isie ung genann ; da ü abe we den i e- üh end b ei de Jesui enpa e F odl und kü ze Spann behandel . Die ganze angeblich o ganizis ische Leh e wi d au Thomas on Aquino zu ückge üh . Dazu kann man doch nu sagen: Das heiß die Dinge ins Gegen eil e keh en! Die O ganizis en sind Biologen, keine Theologen ode Me aphysike . Sie spi zen die Analogie zwischen Leib und Gesellscha on einem gelegen lich e wende en Bilde zu eine Eino dnung de Gesellscha in dem Be eiche de O ganismen zu. Im neunzehn en Jah hunde sind sie Da winis en ode Rasse heo e- ike . Ih e Beg i swel is du chaus — um es noch einmal zu sagen — biologisch. F odls Denkweise is dem k aß en gegengese z . Die einzige Übe eins immung is de An iindi idualismus, die Au assung des Menschen als bloßen Gliedes eine uni e salen Gemeinscha . Abe auch diese Übe eins immung is nu besch änk gül ig: denn es gib auch O ganizis en (besonde s Hellpach), denen die Au assung de Pe son als bloßen Gesellscha sgliedes e nlieg , und es gib Sozial- heologen (auch un e Ka holiken), denen die En pe sönlichung des Menschen zuguns en de Gesellscha ge adezu als unch is lich e - schein . Und Thomas? Gewiß wa ihm die Vo s ellung on Einzel- menschen als Gliede n de Gesellscha nich emd; abe die on Z. he angezogenen Zi a e wü de ich ande s in e p e ie en als e . Spann und Toennies können in diesem Zusammenhange übe haup nich ge- nann we den, wenn man nich O ganizismus in dem ganz ungewöhn- lichen Sinne in e p e ie , in dem es Z. u . Toennies wa ein Gegne de Sozialbiologen, besonde s O o Amnions3. Imme hin b ing die nach olgende Da s ellung on Toennies' „Gemeinscha und Gesell- scha " seine Abneigung gegen eine na u alis ische Deu ung zum 2 Vgl. dazu meine Besp echung seines „Sozialo ganismus" in de Köln. Zei sch . . Soziologie, 6. Jah g., S. 110 . 3 Vgl. daz auch Maus' Zi a au S. 24 dieses Handbuchs. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 343] Das neue Handbuch de Soziologie 87 Ausd ucke. Die Gegenübe s ellung on Simmel und Toennies is , schein mi , unkla , dagegen die Ve deu lichung de Toennies' eigenen Dicho omie on Wesen- und Kü wille du chaus zu e end. Besonde s wich ig e schein mi de le z e Abschni (S. 155/156), de die K i ik en häl , die e ende is als manche in le z e Zei on ande en o - geb ach e Beu eilung: die Spal ung in zwei Willens o men ze eiße die Einhei des Menschen; es ehle ihm dami die Wesensmi e, „in de beide Sei en bei ih e Gegensä zlichkei doch als in einem gemeinsamen Lebensg und zusammenhängend e s anden we den können". Die Mängel, die Z. an Toennies' Kons uk ion des Wesenwillens glaub es s ellen zu müssen, scheinen ihm übe wunden zu sein in Die ich on Hildeb ands ;,Me aphysik de Gemeinscha ". Ich muß mi Beschämung ges ehen, daß ich das We k nich kenne; abe es is doch1 wohl aglich, ob man es noch zu Li e a u de Soziologie echnen soll; es schein mi nach Z.' In e p e a ion zu phänomeno- logischen Philosophie zu gehö en. O enba s eh Hildeb ands U eils- weise de Op ik Z.' besonde s nahe. E inde an H. nich s zu be- mängeln. Doch schein mi auch de Kon e i Hildeb and meh j die Sozialphilosophie des Ka holizismus wiede zugeben, als es bei F odl de Fall is , schon weil e , wie Z. zeig , de Bedeu ung de Pe son ge ech e wi d. Im speziellen sind mi die Sei en, die sich mi Hilde- b and be assen, beme kenswe , weil de Ve asse die Gelegenhei benu z , noch einmal seine Abneigung gegen meine Theo ie de sozialen P ozesse Ausd uck zu geben (S. 165/166). Au Hildeb ands Gemeinscha sidee ges ü z , wi d hie e neu ausgesp ochen, daß kein „inne e einsehba e Zusammenhang on Beziehungen und P ozessen64 bes ehe; die zwei genann en hä en keinen e s ehba en soziologischen Sinn. „Selbs die loses e und , o mals e6 Ve einigung is niemals ganz unbe üh in ih e Fo m on dem Inhal . Ein Ve ein de Hunde- liebhabe ha ande e ,We e6 o Augen als ein Ve band de Kak een- züch e , und dies p äg mi seine E scheinungs o m, wenn auch die Sa zungen dies nich zum Ausd uck b ingen mögen.66 Soziologisch schein mi abe de Un e schied zwischen den beiden Ve einen (um bei seinem Beispiele zu bleiben) nu dann beach enswe , wenn die Objek e, mi denen sie sich be assen (Hunde und Kak een), eine e - schiedene A on Gesellung de Menschen zu Folge haben. Ve wi man diese Beg enzung, so dehn sich die Soziologie zu einem u e - losen Sammelsu ium on Wissenswe em und -unwe em aus. Dem wü de Z. wohl en gegenhal en, daß es sich s e s nu um das Sinn olle, Wesen liche handele. Was abe kann bei G uppen wesen liche sein als Einwi kungen on Menschen au Menschen? Es gib Wissenscha en, denen Hunde und Kak een wesen lich sind; sie sollen nich un e schä z we den; abe Soziologie is nich Zoologie ode Bo anik. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 88 Leopold Wies» [344 Weshalb Z. im Kapi el V und VI seine his o ischen Be ach ungen du ch einige g undsä zliche Aus üh ungen un e b ich , ehe e sich Thu nwald und noch einmal Spann zuwende , is mi nich kla ge- wo den. Zunächs such e hie die Ta sache de „Mannig al igkei des un e einba Ve schiedenen" (S. 171) mi de Idee, daß Soziologie „imme ein Ganzes de Gesellscha mein ", in Übe eins immung zu b ingen. De sechs e Pa ag aph, de „Soziologisches Denken und Soziologie als Wissenscha " übe sch ieben is , ha mi den Ve asse , de mi in dem o ausgehenden Abschni e in den Wolken zu en schweben schien, wiede e heblich nähe geb ach — dank de da in he o - gekeh en Idee de Pola i ä und de gedanken eichen Gegenübe - s ellung de Innen- und Außen-Be ach ung. So de Sa z: „Die Da- seinsebene de gesellscha lichen Wi klichkei is schließlich, alles in allem, dieses Ineinande on Innenbes imm hei und Außene scheinung, on Innenaspek und Wi kung nach außen hin" (S. 191). Mi will scheinen, als ob sich hie de Ve asse unse e beziehungswissenscha - lichen Be ach ungsweise nähe — so, wenn e sag : „Sodann abe ha de wissenscha liche Soziologe sich aus seinem pe sönlichen Denken he aus, dieses s ändig e wei e nd, dahingehend zu kul i ie en, daß e ähig wi d, das Zusammenleben aus de ganzen Viel al de imme nu in Pe sonen eal exis ie enden Zusammenhänge he aus zu e assen" (S. 201); ode wenn e eine Sei e danach on dem eigenen F agenbe eiche sp ich , de sich on de mannig achen pola en Ge- bundenhei und Ve loch enhei abheb . Im sieben en Abschni e wi d die ideengeschich liche Be ach ung wiede au genommen und (nach Edua d Sp ange ) haup sächlich Max Webe behandel . Die Auseinande se zung mi ihm, ha den Vo zug, daß sie sich nich an das häu ige Klischee de Webe -Beu eilung häl , sonde n selbs ändige Züge au weis . Es we den — da in zunächs de üblichen Be ach ung olgend — die Ideen des Ideal ypus und de Chance e läu e , abe die Eigena on Webe s Denken in de He o keh ung de zwecko ien ie en Ra ionali ä gesehen. Es heiß : „Max Webe läß wissenscha lich soziologisch nu das gel en, was e on seine Lei o s ellung des Ra ionalen he de inie ha " (S. 206). Das e schein mi an ech ba . Die nun olgende Wiede gabe on F eye s und Macken o hs Theo ien bedü e eine in ensi e en Ve senkung in ih e We ke, als sie hie gegeben we den kann. Ih e in de Haup sache posi i e K i ik k eis o allem um den Beg i des Ve s ehens und de Geschich - lichkei . De g oße Bei ag des He ausgebe s zum Handbuche wi d be- schlossen du ch ein Kapi el übe „Soziologie und Sozialwissenscha en", in dem manches den F eund beziehungswissenscha liche Soziologie OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 351] Da9 neue Handbuch de Soziologie 95 hie in eine ech dunkle Schich de In e p e a ion. Vieles is mi un e s ändlich geblieben, und ich soll e deshalb schweigen. Jeden alls bedü e es eine seh aus üh lichen Un e suchung, um meine Ein- wendungen gegen die ganz ungewöhnliche und ang ei ba e Au assung dieses sel samen Ma xis en o zu agen. Ich zi ie e als Beispiel ol- gende S elle: „Weil de Mensch nach Ma x wegen seine bishe igen wesen lich ökonomischen (ma e iellen) Bes imm hei halb Tie , halb Mensch wa , is die bishe ige Geschich e als bloße ,Vo geschich e6 de Menschhei zu be ach en. Mi de klassenlosen Gesellscha beginn ,die eigen liche Geschich e6, in welche die Gesellscha He ih e ,Gese ze6 wi d und de Mensch sich in olle F eihei en al e . Klas- senlos is diese Gesellscha ; nich , weil alle in ih unge äh ,gleich leben6 — eine solche aus de kapi alis ischen Denkweise Ma x un e - leg e Vo s ellung is ihm emd — sonde n weil de Mensch nich meh zum Mi el des Menschen we den kann66 (S. 524). Aus Hö lichkei will ich diese Sä ze nich analysie en. Übe be on wi d auch die Ve - he lichung de A bei du ch Ma x; sie sei es, die das e zeug , was wi Gesellscha nennen. Sie om biologischen S andpunk e zu be- ach en, sei lach-ma e ialis isch. Die A bei p oduzie e die Gesell- scha lichkei . (Läge nich eine Umkeh ung nähe : Das gesellscha - liche Leben üh die planmäßige A bei he bei?) Audi bei Koble spiel de je z so ge n he o gekeh e Beg i de „En emdung"6 als Mi elpunk de Ma xschen Ideologie eine Rolle. Es is sel sam, wie man je z o diesen Beg i s a k he o keh , de beim jungen Ma x o seine Pa ise Zei in de Ta im Mi elpunk e; s eh , abe spä e gegenübe de ein ökonomischen Be ach ungsweise e schwin- de . (Wenn ich mich nich seh i e, komm das Wo im „Kapi al66 ga nich meh o .) Hie zeig sich ein Gene a ionengegensa z, de zu e heblichen Unkla hei en ge üh ha : Vo ün zig Jah en be aß e man sich as ausschließlich mi dem Ma x des „Kapi al66 (besonde s mi dem zwei en und d i en Bande): heu e is de junge Ma x, de sich mi Feue bach und ande en auseinande se z , und de noch nich Na ionalökonom, sonde n Philosoph wa , de Gegens and des S u- diums. Da aus e gib sich ein ganz ande es Bild de Pe sönlichkei . Die Da s ellung K's. ha mi dem Ma xbild meine S uden enzei nu noch die Gegenübe s ellung on P oduk i k ä en und P oduk ions- e häl nissen gemein7. O o S amme behandel „Gesellscha und Poli ik66. Seh eingehend e b ei e e sich zunächs übe das Ve häl nis de Wissen- scha on de Poli ik (ich kann unmöglich o z dem Königs eine Beschlüsse WP sagen) zu den Nachba disziplinen. Nach einem aus- 7 Übe Ko ie s Übe eibung in de Au assung des Menschen als a bei en- den Wesens gl. Weisse S. 1004 in diesem Handbuche. OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 96 Leopold Wiese [352 gedehn en Jongleu -Spiele en scheide e sich dahin, daß sie eine spezielle Soziologie sei (S. 557). Wäh end ich mich mi ihm in diese Hinsich in olle Übe eins immung be inde, s eh es mi de be- ziehungswissenscha lichen Schauweise ande s. E mein : „Desgleichen wi d die WP mi dem inhal slee en S aa sbeg i de Beziehungsleh e wenig e olg eich a bei en können, wenn sie übe die ,äuße e O dnung' de Abhängigkei sbeziehungen hinaus e wa e suchen will, das Mach - po en ial in einem bes imm en s aa lichen Gewal sys em aus indig zu machen" (S. 550). Dazu kann ich nu sagen: Das „Mach po en ial" is ein ausgesp ochen beziehungswissenscha liche Gegens and. Und was die Inhal slee e unse es S aa sbeg i es angeh , so haben mich auch die eingehenden Da legungen S amme s in de Übe zeugung ge es ig , daß ein S aa sbeg i , de die zahllosen A en und Fo men de wi k^ liehen S aa en um assen soll, inhal slee sein muß. Das Ope ie en mi Wo en wie He scha sge iige, He scha so dnung, Ak ionszen um und ähnlichen schei e an dem Vo handensein de quasi-s aa lichen Gebilde. Das ganze Kapi el is ech gu disponie ; abe einen Punk muß ich schulmeis e lich monie en: Das Li e a u e zeichnis, das wei übe d eihunde Büche i el au üh , nimm ebenso wenig wie de Tex No iz on so he o agenden Au o en de Poli ik wie Hol zen- do , Rosche , Ra zenho e . Ich selbs habe mich o Jah zehn en bei meine in ensi en Beschä igung mi de Theo ie de Poli ik ge ade an diesen d ei Denke n geschul . V. Die zwei e Häl e des Handbuches en häl au as 600 Sei en Bei- äge on nich wenige als, el Au o en. Es wi d gehandel on den Gesellungs o men de Tie e, on den Na u ölke n, on den gesell- scha lich-kul u ellen Lebens o gängen, on den Lebensg uppen e s e O dnung, on de Gesam gliede ung und O dnung de Gesellscha , on Religion, E ziehung, Rech , S aa , Wi scha , Kul u . Welch ein eiches Feld, das ausgezeichne e Au o en bes ellen! Ich kann nu einiges he ausg ei en, das mi besonde s nahelieg , ohne dami du ch Schweigen übe ande e Bei äge e wa ein Unwe u eil aussp echen zu wollen. Besonde s e eulich is es, daß endlich die Tie soziologie in de du ch Kla hei ausgezeichne en A bei on Hans Pe e s den gebüh enden Pla z in de Soziologie ge unden ha . Die höchs einsei ige Ablehnung, die sie besonde s on Somba e ah en ha , und die au de alschen Gleichse zung on sozial und kul u ell be- uh e, e spe e einen de Zugänge auch de Menschensoziologie. Tch habe diese sel samen Einengung imme wide sp ochen und bin du ch Sch i en und Vo äge des Zoologen Remane (den Pe e s nich nenn , abe Kei e in seine Li e a u übe sich au üh ) in diese OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 353] Das neue Handbuch de Soziologie 97 Meinung bes ä k wo den. Pe e s' Ein eilung schein mi ech we - oll, wenige seine Te minologie. De Sache nach is die Zwei eilung in soziologische Fo menleh e und Soziale hologie seh b auchba . Abe es müß e „soziale Fo menleh e44 (nich ..soziologische44) heißen. E hologie ü die Ve hal ensweisen de Tie e zu sagen, is zwa ein- gebü ge ; man soll e abe dieses Wo de Cha ak e kunde de Men- schen o behal en. Ganz unhal ba schein mi die Benennung de beiden G und o men de Gesellung de Tie e als Gesellscha und Gemeinscha zu sein (zumal un e Be u ung au Toennies, S. 616). Ehe e wendba sind die in Klamme n beige üg en la einischen Te - mini: Socie ä und Con i ium ( eilich besse in umgekeh e Bedeu- ung, als sie Pe e s geb auch ). Es is nich im en e n es en möglich, on dem Reich ume an Ge- danken und Mi eilungen in K e i e s Kapi el übe die Na u ölke Rechenscha zu geben. Man e kenn an diesen Aus üh ungen, wie* wei heu e die E hnologie o angesch i en is . Schon das g oße Li e- a u e zeichnis bekunde es. Kei e s o u eilslose und gewissen- ha e A zeig sich schon in de Wahl des Namens ü den Menschen- k eis, de hie behandel wi d. E nenn ihn die Na u ölke (nich die P imi i en) und will dami die am wenigs en abwe ende Bezeich- nung geb auchen. E aß dami die „im wesen lichen sch i losen und s ad losen Völke 44 zusammen. Seh abgewogen is au allen Sei en die He ausa bei ung des Ve bindenden und ebenso des Un e schied- lichen. Alle Aussagen sind du ch Mi eilung anschaulichen, au Be- obach ung ges ü z en Ma e ials gesä ig . E euliche weise komm danach nunmeh Kei e zum d i en Male zu Wo . Abe es schein ein ganz ande e Kei e zu sein, als de Ve - asse de „Na u ölke 44. Es handel sich je z um einen in de On o- logie wu zelnden, du chaus zu G undlagen o schung gehö enden Bei- ag übe „G und o men gesellscha lich-kul u elle Lebens o gänge46. Diesmal is de o he so anschauliche und au s Ta sächliche ge- ich e e Au o seh heo e isch, ich ü ch e, ü An änge und philo- sophisch Ungeschul e zu schwe e s ändlich. Besonde s die e s en ün undzwanzig Sei en e langen eine in ensi e Ve ie ung ins G und- sä zliche. De Abschni IV (S. 739 .) komm schon in de Übe - sch i („Mi - und Gegeneinande 44) de Beziehungsleh e seh nahe. Es muß e ü mich on hohem We e sein, zu lesen, was K. da übe sag . Ich hä e in keinem Punk e zu wide sp echen; abe ich habe eine ganz ande e Da s ellungsweise (nich Schauweise). Bei K. spü man den Ma hema ike , den s eng beg i lich denkenden Fo sche . Ich wü de das, was e o b ing , iel ein ache und ohne g iechisch- la einische Nomenkla u sagen. Doch is anzue kennen, daß hie manches ausgesp ochen wi d, was die Theo ie de zwischenmensch- lichen Beziehungen wei e üh . Ve eidigen möch e ich mich in einem Schmollen Jah buch LXXVD, 3 7 OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 98 Leopold Wiese [354 Nebenpunk e gegen den Einwand Ks., den e (S. 739) gegen meine Zwei eilung on Zueinande und Auseinande e heb . E sag : „Wie mi schein , ge ä das ,Gegeneinande 6 dabei in ein Zwielich ; das e - gib sich da aus, daß in Kon lik s ehende Menschen eine sei s ein- ande doch zugewende , ande e sei s abe du ch einen Abg und und du ch gegensei ige Abs oßung ge enn sind. Sie ge a en zugleich .an- einande 6 und ,auseinande 6, wie man mi eine olks ümlichen Wen- dung sagen könn e.64 Das habe ich be ücksich ig und ausgesp ochen, daß alle Beg i sscheidungen au G und des Abs ands nu ela i sind. Leide kann ich nich s meh übe Ks. „O dnungse scheinungen66 sagen. Es is as zu iel, was e o dem Lese ausschü e . Man be- ginn , sich o de Soziologie zu ü ch en, und kann sich nu dami ös en, daß ieles, was diese uch ba e Denke sag , in die Biologie gehö . Auch die olgende S udie on 0. H. . d. G a b 1 e n z übe Lebensg uppen e s e O dnung e lang e eine aus üh liche Ve ie ung in ih en eichen Inhal . Sie is angenehm lesba in knappe Fo mu- lie ung gesch ieben. Mi dem Ausd ucke „Lebensg uppen e s e O d- nung66, de du ch den Geb auch des Wo es „e s 66 leich miß e s an- den we den kann und de bei dem An i-Biologen . d. Gablen z („Leben66) übe aschend is , sind Cooleys P ima y G oups gemein , die man jedoch nich als „kleine66 G uppen bezeichnen da , da alle Pe sonen e bindungen gemein sind, bei denen sich die Menschen on Angesich zu Angesich kennen, so daß G. auch eligiöse Gemein- den ein echne . In de Haup sache zähl e Familie und Sippe, Nach- ba scha , Spiel- und ande e gesellige G uppen, Kame adscha en und Kul gemeinden dazu. Zwei Punk e da ich wohl nich une wähn lassen: G. gehö zu den K i ike n, die meine Sonde ung des Be- ziehungszusammenhangs on den sachlichen Zielse zungen („Be e - en66) nich ane kennen; es en s ehe ein „en lee e Beg i des Men- schen66 (S. 784). Ich will hie meine o geäuße e Gegena gumen a ion nich wiede holen, nu sagen: Wenn man das leugne , is Soziologie übe lüssig. Nun abe lieg hie bei G, de me kwü dige, abe nich sel ene Fall o , daß de K i ike gegen eine G undau assung pole- misie , die e bei de Aus üh ung seines eigenen Vo habens au s deu lichs e selbs anwende . Wenige Zeilen nach de e wähn en Be- me kung heiß es be ei s: „Gemeinsam is allen hie zu behandelnden G uppen die ge inge D i s a n z.66 Also Dis anz! Das is ja de G und- beg i de Beziehungsleh e, de jene Abhebung des Zwischenmensch- lichen om „Be e e66 möglich mach . In de Ta behandel de Ve - asse seinen F agenkomplex so, daß e eine Zie de, de Beziehungs- leh e sein könn e. Cha ak e is isch ü G's. übe ieben geis eswissen- scha liche Be ach ungsweise is seine Ablehnung de Tie soziologie. E be ach e sie als einen au Analogien be uhenden Ablege de OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 355] Das neue Handbuch de Soziologie 99 Menschensoziologie. Ich möch e es abe mi Remane hal en, wenn e sag : „Wi e kennen (abe gleichzei ig), daß diejenigen Sonde en - wicklungen des Menschen bishe die g öß e geschich liche Wi kung gezeig haben, die ein biologisches Elemen in sich au genommen haben8." De Au sa z übe die P imä g uppen wi d e allgemeine und o ge üh du ch die da au olgende S udie on F. A. on de He d e übe „Fo men de Gesam gliede ung und O dnung de Gesellscha ". E schein mi als Ein üh ung in die Gebildeleh e ech geeigne . Einige Thesen e mag ich nich anzue kennen, z. B.: „Ge- sellscha is O dnung" (S. 825) ode „Es gib keine amilienlose Ge- sellscha ". De S ei um die Beg enzung de Beg i e S and und Klasse e minde sich du ch den ech glücklichen Beg i de „Lebenss il-Schich en", den H. ein üh . Abe seine einengende Um- g enzung de Klasse als Kamp e band muß man, schein mi , ab- lehnen. Meine De ini ion des S andes und Be u es (S. 829) möch e ich au ech e hal en; es zeig sich imme wiede , daß, wenn man die Vo - s ellung on diesen Gebilden zu e inne lichen such , man in Ve - wi ung ge ä . Es wü de den Rahmen diese Inhal sübe sich übe das Handbuch sp engen, woll e ich die olgenden Bei äge übe Religion, E ziehung, Rech und S aa hie mi behandeln. Es is zu iel dazu zu sagen; ich nehme mi o , es ein ande mal zu un. Abe die beiden le z en Bei- äge, Ge ha d Weisse s 162 Sei en um assende Abhandlung übe „Wi scha " und F anzZwilgmeye s Essay übe „Kul u " bedü en doch einige Anme kungen: Weisse s übe aus eiche, iel- sei ige und ie d ingende A bei en häl — das wi d niemand bes ei en können, de sich in sie e senk — so iele neue Gedanken und An- egungen, daß sie au lange Zei nachwi ken und disku ie we den wi d. Es wä e e wegen, woll e ich nach dem e s en Lesen schon mi meinem U eile e ig sein. Das Gegebene muß imme wiede du ch- dach we den. Mi is keine ande e A bei aus den le z en Jah en übe die G undp obleme de Ökonomik bekann , die so seh geeigne is , Theo ie und Poli ik übe die wohl nich zu leugnende gegenwä ige S ockung de Na ionalökonomie und ih Abglei en in die Ma hema ik hinauszu üh en. Dami is nich gesag , daß man allem zus immen könn e; die Haup sache is : Es wi d ein neue Weg gewiesen. Weisse behandel besonde s aus üh lich die e kenn nis heo e- ischen G undlagen. Fachlich such e sie in eine geis eswissenscha - lichen An h opologie; die Leh e on de Wi scha is ihm eine 8 Vgl. Adol Remane, Die biologischen G undlagen des Handelns, Abhand- lungen de ma hema isch-na u wissenscha lichen Klasse de Akademie de Wissen- scha en und de Li e a u , Jh g. 1950, N . 18, Mainz 1951. 1* OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 100 Leopold Wiese [356 spezielle Soziologie und , wie e imme wiede be on , nich s ande es sons . Mi dem e s en Punk e kann ich du chaus ein e s anden sein; abe e müß e de „ einen" Ökonomik daneben Raum gewäh en. Doch das lehn e ab. E wende sich gegen jeden „Ökonomismus". Da in kann ich ihm nich olgen; ich un e scheide Wi scha ssoziologie und Wi scha s heo ie, in de aus dem ökonomischen P inzip Lei sä ze- des wi scha lichen Handelns abgelei e we den. Wenn man un e Wi scha en, wie e und ich es un, Umgehen mi knappen Gü e n e seh (S. 981), muß es eine Leh e om wi scha lichen Ve hal en jensei s on alle Soziologie und Poli ik geben. Diese Spezialp o inz is , e glichen mi de Wi scha ssoziologie, wenig um ang eich und kann den mannig achen a sächlichen K ä en de Reali ä nich ge- ech we den. Es is seh dankenswe , daß W. uns ein Sys em gib , das die Fülle de sozialen Elemen e zu e assen such , die in de Wi klichkei on Ein luß sind. Abe man e äh so nie, wo in die Be- sonde hei des ökonomischen Be eichs lieg . Es is beg ei lich, daß W. den homo oeconimicu3 ü „unmöglich" häl . Gewiß, e is kein Mensch on Fleisch und Blu ; abe e is eine unen beh liche Denk- igu . De Au o leugne , daß es eine selbs ändige Sphä e des Wi - scha ens gib . Wenn sie sich abe nich beg i lich isolie en läß , dann gib es übe haup keine Wi scha swissenscha . W. leg g oßen We au die He o hebung de G undbeg i e. Au nich wenige als zwöl Sei en we den im Kleind uck De ini ionen gegeben. Mi will scheinen, daß sich ge ade aus diesen Da legungen e gib , wie iele Besonde hei en die Sphä e de Wi scha gegen- übe den ande en P o inzen des sozialen Lebens besi z . Jedoch is es we oll, daß die soziologische Be ach ungsweise in solche Ein- d inglichkei behandel wi d — so e wa die Theo ie de Mo i e des „wi scha lichen Handelns" (also doch!). Was hie übe die Bedeu ung de Tempe amen e und Talen e gesag wi d, is neu und au schluß- eich. Hie zeig sich, daß in de Ta eine soziologische Be ach ung de Wi scha seh ieles on den K ä en des ökonomischen Lebens, besonde s on den seelischen Bewegk ä en, auszusagen ha , was nich aus dem mage en (abe une läßlichen) ökonomischen P inzipe abge- lei e we den kann. Imme wiede d äng es den Ve asse zu zeigen, daß Wi scha en sich nich in de Ka allak ik, de Leh e om Tau- schen, e schöp . E se z sich mi dem Beg i e de na ü lichen Wi - scha auseinande , adel die Besch änkung au das Gebie de bloßen Ma k wi scha und enn Mo phologie und Au bauleh e. In wi scha spoli ische Hinsich wi d uns ein Sozialismus geleh , de nich Ma xismus is . Die Hypo hese om Klassenkamp e wi d als nich meh uch ba genug bezeichne , das heu ige Wi scha sleben „schlech hin als das Leben eine Klassengesellscha zu deu en (S. 1062) (Was sag dazu He Ko ie ?). Abe auch in dem eichs en OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 357] Das neue Handbuch de Soziologie 101 Lande de E de, in den Ve einig en S aa en, sei die Wi scha sgesell- scha — wenn auch nich scha — noch in Klassen gegliede (S. 1065). Das We k wi d beschlossen, du ch einen Essay on F anz Zwilgmeye , de ku z „Kul u " übe sch ieben is . Im An ange konn e ich mich bei ihm' beheima e ühlen; abe e ha den Logie - gas nich lange gedulde . Mi e schien e eulich, daß e nich Gesell- scha und Kul u gleichse z , sonde n nu enge Beziehungen zwischen ihnen es s ell . Es heiß da: „Wenn sie e was übe die Wi klichkei ,Kul u 6 aussag , u sie es nich , weil sie die Au hellung de Wi klich- kei ,Kul u 4 als ih Fo schungsziel ansieh •— de abgezogene Sinn- zusammenhang Kul u is e s ech nich ih Fo schungsgegens and —, sonde n weil sie du ch Be ach ung de Kul u wi klichkei e was übe das ih zugehö ige gesellscha liche Sein aussagen will" (S. 1102). Zwl. be ei sich auch on Hegels „objek i em Geis ", läß abe Hans F eye gel en. Ich muß mich auch hie zu Ke ze ei bekennen, daß, wie auch die bei Zw. gegebene Skizze de Ideengeschich e zeig , du ch eine Ve ie ung des Beg i s de Kul u das soziologische Denken nu e wi wi d. Es wi d zu einem Tummelpla ze unkla e Spekula io- nen. Wenn man wenigs ens die T ennung on Zi ilisa ion und Kul u es hiel e (Zw. u es nich ). F eilich bes eh dabei die e minoligsche Ve wi ung, daß in Deu schland die dem auße deu schen Wo ge- b auche ge ade en gegengese z e Auslegung o he sch . Au gea me habe ich, als ich bei Zw. den Sa z las: „Kul u is zunächs als Inbeg i on Kul u gü e n zu nehmen" (S. 1113). Audi de E wei e ung, die e (nach dem „zunächs ") o nimm , könn e ich zus immen, daß auch „die unpe sönlichen Objek i gebilde on Zweck- und We zusammenhängen, die uns' gleichsam in physische Ma e ie e kö pe sind", dazu gehö en. F eilich zeigen die nun olgenden Aus üh ungen, daß sich Zw. du ch die geis igen Füh e , denen e sich an e au ha , on einem kla en Realismus ablenken läß . Je z kom- men die „Sinngese zlichkei en", und mi ihnen e schein die Bewöl- kung des geis igen Ho izon s. Ich e s ehe un e Kul u alle Ve eine- ungen des on Na u Gegebenen, die e besse en Objek e und die bei ih e He o b ingung be ä ig en inne en und äuße en K ä e. Doch soll e man bei de Da legung de geis ig-seelischen K ä e die Bindung an die Objek e nich aus dem Auge e lie en. De Zusammenhang de Kul u leh e mi de Soziologie komm , wie Zw. zeig , zu Gel ung, wenn es sich um den Ein luß de Gesellscha au Ve b ei ung und Wi ksamkei on Kul u handel . Im Un e abschni e: „Wesens o men de Gesellscha und ih Ve - häl nis zu Kul u " schließ sich Zw. an Schele und Li an; e un e - scheide : Vi algemeinscha , „Gesellscha " (e se z es selbs in An- üh ungss iche) und Pe sonengemeinscha . (Seine Te minologie e - OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59 102 Leopold Wiese [358 schein mi auch sons agwü dig; bei ihm is z. B. ein Gebilde so iel wie Ans al und eine Un e ka ego ie on G uppe. Zw. nimm auch keine lei No iz on de Beziehungsleh e. Sie hä e ihm hel en können, seine kla en Ausgangspunk e beizubehal en.) Die wei e en Un e suchungen übe „Gesellscha sge üge und ih e Kul u ", de en g oße Ideengehal nich e kleine we den soll, zeigen, daß man un e de Übe sch i Kul u alle F agenkomplexe de ganzen An h opologie au - und ab ollen kann. Die U e - und Sys emlosigkei solche gene ellen Kul u leh en bekunden sich hie ge adezu beun uhigend. Diese A Theo ie is de eigen lichen Au - gabe wi kliche Theo ie ge adezu en gegengese z ; sie o dne nich , sie lös au . VI. Ein ku zes Wo des Rückblicks: Das We k is eich an Gedanken- gehal . Die zwöl hunde Sei en sind nich ge üll mi Ta sachen- ma e ial aus besch eibenden S udien on Einzelhei en; es wi d nu wenig übe s a is ische E gebnisse on handwe klichem „Team Wo k" be ich e . Wenn man in dem je z so häu igen Wüs e on „Resea ch" das „Mode ne" sieh , so muß man dieses We k als e eulich un- mode n bezeichnen. Es be ei uns on de Be ü ch ung, unse e Wissenscha könne im Kleink ame, den die Holo i h-Maschine p o- duzie , un e gehen. Es is Geleh ena bei , emsige, denkende und zum Wesen lichen d ängende Geleh ena bei . Es muß e gewiß ein Sammelwe k sein; denn ein so wei es Feld de zahl eichen Sozial- wissenscha en kann ein einzelne nich behe schen. Abe es is be- zeichnend, daß en gegen dem heu igen B auche jede S udie, auch wo sie so wei e Gebie e wie Be ölke ungsleh e, Sozialan h opologie, Wi - scha , um aß , imme nu einen Ve asse ha . Das is gu e deu sche T adi ion de wissenscha lichen A bei . Vielleich we den manche inden, daß das Beg i liche zu s a k übe wieg . Abe es wa hohe Zei , daß Weisse es ausgesp ochen ha : „Die Beg i e sind unen - beh liche E kenn nisins umen e . . . Am wenigs en können au kla e G undbeg i e und ih e eindeu igen Bezeichnungen diejenigen Wissen- scha en e zich en, die die ,P axis' be a en wollen" (S. 978). OPEN ACCESS | Licensed unde CC BY 4.0 | h ps://c ea i ecommons.o g/abou /cclicenses/ DOI h ps://doi.o g/10.3790/schm.77.3.81 | Gene a ed on 2023-04-04 11:24:59