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Attraktivität der beruflichen Bildung bei Studierenden: Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung

Bergerhoff, Jan N.,Hemkes, Barbara,Seegers, Philipp K.,Wiesner, Kim-Maureen

Abstract

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Full text

Bergerhoff, Jan N.; Hemkes, Barbara; Seegers, Philipp K.; Wiesner, Kim-Maureen Research Report Attraktivität der beruflichen Bildung bei Studierenden: Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung Wissenschaftliche Diskussionspapiere, No. 183 Provided in Cooperation with: Federal Institute for Vocational Education and Training (BIBB), Bonn Suggested Citation: Bergerhoff, Jan N.; Hemkes, Barbara; Seegers, Philipp K.; Wiesner, Kim-Maureen (2017) : Attraktivität der beruflichen Bildung bei Studierenden: Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung, Wissenschaftliche Diskussionspapiere, No. 183, ISBN 978-3-945981-75-7, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0035-0648-0 This Version is available at: https://hdl.handle.net/10419/236150 Standard-Nutzungsbedingungen: Die Dokumente auf EconStor dürfen zu eigenen wissenschaftlichen Zwecken und zum Privatgebrauch gespeichert und kopiert werden. 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If the documents have been made available under an Open Content Licence (especially Creative Commons Licences), you may exercise further usage rights as specified in the indicated licence. http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/ WISSENSCHAFTLICHE DISKUSSIONSPAPIERE Jan N. Bergerhoff | Barbara Hemkes | Philipp K. Seegers | Kim-Maureen Wiesner Attraktivität der beruflichen Bildung bei Studierenden Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung WISSENSCHAFTLICHE DISKUSSIONSPAPIERE Heft 183 Jan N. Bergerhoff | Barbara Hemkes | Philipp K. Seegers | Kim-Maureen Wiesner Attraktivität der beruflichen Bildung bei Studierenden Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung Die WISSENSCHAFTLICHEN DISKUSSIONSPAPIERE des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) werden durch den Präsidenten herausgegeben. Sie erscheinen als Namensbeiträge ihrer Verfasser und geben deren Meinung und nicht unbedingt die des Herausgebers wieder. Sie sind urheberrechtlich geschützt. Ihre Veröffentlichung dient der Diskussion mit der Fachöffentlichkeit. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. © 2017 by Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn Umschlaggestaltung: CD Werbeagentur Troisdorf Satz: W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG Herstellung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn Bestell-Nr.: 14.183 Bundesinstitut für Berufsbildung Arbeitsbereich 1.4 – Publikationsmanagement/Bibliothek Robert-Schuman-Platz 3 53175 Bonn Internet: www.bibb.de E-Mail: [email protected] ISBN 978-3-945981-75-7 CC-Lizenz Der Inhalt dieses Werkes steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (Lizenztyp: Namensnennung – Keine kommerzielle Nutzung – Keine Bearbeitung – 4.0 Deutschland). Weitere Informationen finden Sie im Internet auf unserer CreativeCommons-Infoseite www.bibb.de/cc-lizenz. Diese Netzpublikation wurde bei der Deutschen Nationalbibliothek angemeldet und archiviert: urn:nbn:de: Internet: www.bibb.de/veroeffentlichungen 0035-0648-0 Inhaltsverzeichnis Abbildungen .............................................................. 4 Tabellen .................................................................. 6 Das Wichtigste in Kürze ..................................................... 8 1Ausgangslage ......................................................... 10 2Untersuchungsziele .................................................... 12 3Methodische Vorgehensweise ........................................... 13 3.1 Durchführung der Online-Befragung ........................................ 13 3.1.1 Fragebogenkonstruktion ............................................ 13 3.1.2 Pretest .......................................................... 14 3.1.3 Haupterhebung ................................................... 14 3.1.4 Datenauswertung/Diskussion der Ergebnisse ............................ 14 3.2 Beschreibung der Gesamtstichprobe ........................................ 16 3.2.1 Filterkriterien ..................................................... 16 3.2.2 Stichprobenabgleich mit der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks und Zensusdaten des Statistischen Bundesamtes ........... 17 3.2.3 Weitere Beschreibung der Stichprobe .................................. 19 4Ergebnisse ............................................................ 22 4.1 Das Image der dualen Berufsausbildung .................................. 22 4.1.1 Semantisches Differenzial zur dualen Berufsausbildung ................... 22 4.1.2 Arbeitsmarkterwartungen im Vergleich zwischen Ausbildungsund Studienabschluss .................................................. 26 4.2 Postschulisches Bildungswahlverhalten ..................................... 28 4.2.1 Einfluss der Familie auf das postschulische Bildungswahlverhalten .......... 28 4.2.2 Rückblickende Bewertung postschulischer Bildungswege .................. 29 4.3 Informationsstand und Inanspruchnahme von Beratungsangeboten zur beruflichen Bildung ..................................................... 31 4.3.1 Allgemeine Selbsteinschätzung zum Informationsstand der Studierenden .... 31 4.3.2 Bekanntheit und Nutzung von Beratungsangeboten ...................... 32 4.4 Studienzufriedenheit und Studienausstieg/Studienfachwechsel .................. 35 4.4.1 Studienzufriedenheit ............................................... 35 4.4.2 Wahrscheinlichkeit eines Studienausstiegs oder Studienfachwechsels ........ 36 4.5 Attraktivität der beruflichen Bildung ........................................ 37 4.5.1 Alternativen bei vorzeitiger Beendigung des Studiengangs ................. 38 4.5.2 Zusammenstellung individueller Wunschausbildungen .................... 39 4.5.3 Vignette-Frage zu Ausbildungspräferenzen ............................. 42 4.5.4 Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der dualen Berufsausbildung .... 46 Inhaltsverzeichnis WDP 183 3 5Zusammenfassung und Ausblick ......................................... 49 Literaturverzeichnis ....................................................... 51 Anhang .................................................................. 52 Autorinnen und Autoren ................................................. 113 Abstract ................................................................ 114 Abbildungen Abb. 1: Zeitplan der quantitativen Online-Studierendenbefragung ................. 13 Abb. 2: Semantisches Differenzial (Fragebogenauszug) ........................... 23 Abb. 3: Semantisches Differenzial zur dualen Ausbildung im Allgemeinen ........... 23 Abb. 4: Semantisches Differenzial zur dualen Ausbildung im Allgemeinen, differenziert nach beruflicher Vorbildung ............................... 24 Abb. 5: Semantisches Differenzial zur dualen Ausbildung im Allgemeinen, differenziert nach ausgewählten Studienfächern ......................... 24 Abb. 6: Semantisches Differenzial zu ausgewählten dualen Ausbildungsberufen ...... 26 Abb. 7: Arbeitsmarkterwartungen im Vergleich (Fragebogenauszug) ................ 27 Abb. 8: Arbeitsmarkterwartungen der Studierenden im Vergleich zwischen dualer Ausbildung und Studium (in %) ...................................... 27 Abb. 9: Ratschläge verschiedener Personengruppen zu postschulischer Bildungsentscheidung (Fragebogenauszug) ............................. 28 Abb. 10: Ratschlag der Familie bezüglich der postschulischen Bildungswahl (in %) ..... 29 Abb. 11: Rückblickende Entscheidung der Studierenden für einen Bildungsweg (in %) .. 30 Abb. 12: Informationsstand bzgl. Übergangsmöglichkeiten in die duale Ausbildung (in %) ........................................................... 31 Abb. 13: Bekanntheit und Nutzung von Beratungsstellen (in %) .................... 33 Abb. 14: Zeitpunkt und Zustandekommen des Erstkontaktes mit der jeweiligen Beratungsstelle (Fragebogenauszug) ................................... 34 Abb. 15: Art und Inhalt der Beratung mit der jeweiligen Beratungsstelle (Fragebogenauszug) ................................................ 34 Abb. 16: Studienzufriedenheit hinsichtlich der Aspekte Berufs-/Praxisbezug, finanzielle Situation, Leistungsanforderungen und berufliche Perspektiven (in %) ........................................................... 36 Abb. 17: Wahrscheinlichkeit eines Studienausstiegs oder Studienfachwechsels (in %) ... 38 Abb. 18: Zusammenstellung einer individuellen Wunschausbildung (Fragebogenauszug) ................................................ 40 Abb. 19: Präferierte Berufsfelder der Studierenden für eine duale Ausbildung (in %) ... 41 Abb. 20: Präferierte Ausbildungsdauer der Studierenden für eine duale Ausbildung (in %) ........................................................... 41 Abb. 21: Präferenzen der Studierenden hinsichtlich des Berufsschulunterrichts (in %) .. 42 4WDP 183 Abbildungen Abb. 22: Beispiel einer Vignette-Frage zu Ausbildungspräferenzen (Fragebogenauszug) ................................................ 43 Abb. 23: Vignette-Analyse zum präferierten Berufsfeld der Studierenden (Logistische Regression, abhängige Variable [x-Achse]: Attraktivität) ................... 43 Abb. 24: Vignette-Analyse zur präferierten Ausbildungsdauer (Logistische Regression, abhängige Variable [y-Achse]: Attraktivität) ............................. 44 Abb. 25: Vignette-Analyse zur präferierten Übernahmechance im Ausbildungsbetrieb (Logistische Regression, abhängige Variable [y-Achse]: Attraktivität) ......... 45 Abb. 26: Vignette-Analyse zur präferierten Gestaltung des Berufsschulunterrichts (Logistische Regression, abhängige Variable [x-Achse]: Attraktivität) ......... 46 Abb. 27: Attraktivitätssteigernde Maßnahmen – Version A (Fragebogenauszug) ........ 46 Abb. 28: Attraktivitätssteigernde Maßnahmen – Version B (Fragebogenauszug) ........ 47 Abb. 29: Attraktivitätssteigernde Maßnahmen (Gruppe A und B) .................... 47 Abbildungen WDP 183 5 Tabellen Tab. 1: Aktueller Status der Studierenden .................................... 16 Tab. 2: Grund der Exmatrikulation ......................................... 16 Tab. 3: Geschlechtliche Verteilung der Studierenden im Vergleich (in %) ........... 17 Tab. 4: Verteilung der Studierenden nach Bundesländern im Vergleich (in %) ....... 17 Tab. 5: Verteilung der Studierenden nach Studienfach im Vergleich (in %) ......... 18 Tab. 6: Verteilung der Studierenden nach Hochschulart im Vergleich (in %) ......... 19 Tab. 7: Alter der Studierenden im Vergleich (in Jahren) ......................... 19 Tab. 8: Belegte Studienform der Studierenden im Vergleich (in %) ................ 19 Tab. 9: Art der HZB der Studierenden (in %) .................................. 20 Tab. 10: Besuchter Schultyp der Studierenden zur Erlangung der HZB (in %) ......... 20 Tab. 11: Anteil der Studierenden mit und ohne duale Ausbildung (in %) ........... 20 Tab. 12: Nächster angestrebter Abschluss der Studierenden (in %) ................. 21 Tab. 13: Höchster Schulabschluss der Eltern (in %) ............................. 21 Tab. 14: Höchster Berufsabschluss der Eltern (in %) ............................. 21 Tab. 15: Alternativen im Fall eines Ausstiegs aus dem aktuellen Studium (in %) ...... 39 Tab. A1: Semantisches Differenzial „duale Ausbildung im Allgemeinen“ ............ 52 Tab. A2: Korrelation semantisches Differenzial „duale Ausbildung im Allgemeinen“ .. 53 Tab. A3.1: Semantisches Differenzial Beruf „Bankkaufmann/-frau“ ................. 54 Tab. A3.2: Semantisches Differenzial Beruf „Dachdecker/-in“ ...................... 55 Tab. A3.3: Semantisches Differenzial Beruf „Fachinformatiker/-in“ ................. 57 Tab. A3.4: Semantisches Differenzial Beruf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ ...... 58 Tab. A3.5: Semantisches Differenzial Beruf „Forstwirt/-in“ ........................ 60 Tab. A3.6: Semantisches Differenzial Beruf „Friseur/-in“ .......................... 61 Tab. A3.7: Semantisches Differenzial Beruf „Gebäudereiniger/-in“ .................. 63 Tab. A3.8: Semantisches Differenzial Beruf „Hotelkaufmann/-frau“ ................. 64 Tab. A3.9: Semantisches Differenzial Beruf „Kaufmann/-frau für Büromanagement“ ... 66 Tab. A3.10: Semantisches Differenzial Beruf „Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung“ ............................................ 67 Tab. A3.11: Semantisches Differenzial Beruf „Kaufmann/-frau im Einzelhandel“ ........ 69 Tab. A3.12: Semantisches Differenzial Beruf „Kaufmann/-frau im Großund Außenhandel“ ................................................... 70 Tab. A3.13: Semantisches Differenzial Beruf „Medizinische/-r Fachangestellte/-r“ ...... 72 Tab. A3.14: Semantisches Differenzial Beruf „Pilot/-in“ ............................ 73 Tab. A3.15: Semantisches Differenzial Beruf „Tischler/-in“ ......................... 75 Tab. A4.1: Arbeitsmarkterwartungen im Vergleich ............................... 76 Tab. A4.2: Arbeitsmarkterwartungen im Vergleich ............................... 78 Tab. A4.3: Arbeitsmarkterwartungen im Vergleich ............................... 79 Tab. A5: Postschulische Bildungswahl – Ratschlag der Familie .................... 81 Tab. A6: Postschulische Bildungswahl – Ratschlag von Freunden ................. 82 6WDP 183 Tabellen Tab. A7: Postschulische Bildungswahl – Ratschlag des Partners/der Partnerin ....... 84 Tab. A8: Postschulische Bildungswahl – Retrospektive Entscheidung ............... 85 Tab. A9: Informationsstand bzgl. Übergangsmöglichkeiten in die duale Ausbildung .. 87 Tab. A10: Informationsstand bzgl. Übergangsmöglichkeiten in die berufliche Fortbildung ..................................................... 88 Tab. A11: Bekanntheit von Beratungsangeboten ................................ 89 Tab. A12: Nutzung von Beratungsangeboten ................................... 91 Tab. A13.1: Zeitpunkt des Erstkontaktes mit den Beratungsstellen .................... 92 Tab. A13.2: Zeitpunkt des Erstkontaktes mit den Beratungsstellen .................... 94 Tab. A13.3: Zeitpunkt des Erstkontaktes mit den Beratungsstellen .................... 95 Tab. A14.1: Initiierung des Erstkontaktes mit den Beratungsstellen ................... 97 Tab. A14.2: Initiierung des Erstkontaktes mit den Beratungsstellen ................... 98 Tab. A15: Art der Nutzung der Beratungsstellen ............................... 100 Tab. A16: Inhalt der Beratung ............................................. 100 Tab. A17: Studienzufriedenheit (allgemein) .................................. 101 Tab. A18: Korrelation Studienzufriedenheit .................................. 102 Tab. A19: Wahrscheinlichkeit eines Studienausstiegs oder -fachwechsels .......... 103 Tab. A20: Alternativen bei vorzeitiger Beendigung des Studiengangs ............. 104 Tab. A21: Alternativen bei vorzeitiger Beendigung des Studiengangs ............. 105 Tab. A22: Indifferenzlohn zwischen aktuellem Studium und optimaler Ausbildung .. 107 Tab. A23: Effektstärke sich verändernder Ausbildungskriterien – Gehalts-Äquivalenz . 108 Tab. A24: Attraktivitätssteigernde Maßnahmen ............................... 109 Tab. A25: Attraktivitätssteigernde Maßnahmen ............................... 111 Tabellen WDP 183 7 Maastricht University in den auf Basis des Online-Survey-Tools Fluidsurveys erstellten allgemei nen Fragebogen zur Studienreihe „Fachkraft 2020“ integriert. 3.1.2 Pretest Zum Zwecke der Überprüfung der technischen und inhaltlichen Integration des BIBB-Fragen komplexes in den Hauptfragebogen der Studienreihe „Fachkraft 2020“ wurde im Vorfeld der Haupterhebung von dem Kooperationspartner ein Pretest durchgeführt, an dem sich insgesamt 73 Personen beteiligten. Dabei handelt es sich in erster Linie um Forscher/-innen verschiedener Fachrichtungen der Maastricht University, der Universität Bonn und des BIBB. Darüber hinaus nahmen Mitarbeiter/-innen der STUDITEMPS GmbH an dem Pretest teil. Die Ergebnisse des Pretests wurden im Rahmen eines Arbeitstreffens zwischen dem BIBB und der Maastricht Uni versity diskutiert und anschließend umgesetzt. Diese Anpassungen bezogen sich auf die techni sche Umsetzung des Online-Fragebogens sowie die Formulierungen der Fragen. 3.1.3 Haupterhebung Die Haupterhebung der siebten Befragungswelle der Studienreihe „Fachkraft 2020“, in die der Fragenkomplex zu Image und Attraktivität der beruflichen Bildung integriert wurde, fand vom 07.09.2015 bis zum 21.09.2015 statt. Dabei wurden innerhalb der ersten Befragungswoche alle 420.147 zum Zeitpunkt der Befragung auf dem Internet-Portal Jobmensa registrierten Personen vom Kooperationspartner mit Bitte um Teilnahme angeschrieben. In der zweiten und dritten Be fragungswoche wurden Reminder (Erinnerungsmails) an die Kontakte versendet. Realisiert wurde die Umfrage mittels des Online-Survey-Tools Fluidsurveys. Komplexere Fra gestellungen wie die Vignette-Frage wurden mithilfe von Java-Script programmiert und über ein Plug-in in den Fragebogen integriert. Unabhängig vom Inhalt des Forschungsanliegens wurden – auf Kosten des Kooperationspartners – Anreize zur Teilnahme an der Befragung durch ein Ge winnspiel geschaffen. Insgesamt wurden unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Be fragung 50 Amazon-Gutscheine mit einem Gesamtwert von 2.950 Euro verlost (1×500€ und 49×50€). Die Gewinnbenachrichtigungen erfolgten bis zum 15.10.2015 per E-Mail. Von allen angeschriebenen Kontakten haben 20.621 Personen den Fragebogen begonnen. Die Conversion Rate innerhalb des Fragebogens lag bei 70 Prozent. Zusätzlich zu ungültigen Fragebogen wur den diejenigen herausgefiltert, die von Schülerinnen und Schülern sowie Hochschulabsolventin nen und -absolventen ausgefüllt wurden (s. Kapitel 3.2.1), wodurch sich eine Gesamtstichprobe von N=12.143 Personen ergibt. Hierunter befinden sich neben Studierenden auch exmatriku lierte Studienabund Studienunterbrecher/-innen. Da deren Anteil unter den Befragten mit zwei Prozent jedoch sehr gering ist, wurde in der Auswertung der Ergebnisse (s. Kapitel 4) auf die Gruppe der immatrikulierten Studierenden fokussiert, sodass sich eine Analysestichprobe von 11.894 Studierenden ergibt. 3.1.4 Datenauswertung/Diskussion der Ergebnisse Im Anschluss an die Datenerhebung wurde der Rohdatensatz durch den Kooperationspartner aufbereitet, anonymisiert und mithilfe der Statistik-Software STATA codiert. Der codierte Da tensatz wurde dem BIBB inklusive eines Codebuchs, das detaillierte Angaben zur Codierung der einzelnen Variablen enthält, ausgehändigt. Zur Auswertung der Daten wurden verschiedene Analysetechniken herangezogen. Ein Groß teil der Fragestellungen ließ sich mithilfe deskriptiver statistischer Verfahren auswerten. An stelle einer Berechnung von Gewichtungsfaktoren wurden hier Durchschnitte quantitativer Vari ablen beziehungsweise die Verteilung innerhalb kategorischer Variablen für vorher festgelegte 14 WDP 183 Methodische Vorgehensweise 3 Dimensionen5 gebildet. Folgende Faktoren waren ausschlaggebend bei der Entscheidung für dieses Vorgehen: ►Wie in Kapitel 3.2.2 beschrieben, kann der Datensatz als repräsentativ für die Studierenden schaft der Hochschulen in Deutschland betrachtet werden. ►Die Nutzung von Gewichten führt nicht zwangsläufig zu einer Annäherung an die Population der Studierenden. Nicht messbare Faktoren können zu einer Verstärkung eventueller syste matischer Fehler führen. ►Es ist nicht eindeutig, für welche Charakteristika Gewichtungen eingeführt werden sollen. Während eine Gewichtung nach der Variable Geschlecht eindeutig wäre, wäre dies bei wei teren Variablen, wie z.B. Bundesland, Studienfach, Studienart oder familiärem Bildungshin tergrund, nicht mehr der Fall. ►Die Aufschlüsselung nach Dimensionen beinhaltet deutlich mehr Informationen als die An gabe eines einzigen gewichteten Durchschnitts. Wann immer die Beziehung zwischen verschiedenen Variablen gemessen werden sollte, wurden darüber hinaus Korrelationsanalysen erstellt. Alle Korrelationen wurden mithilfe des PearsonTests auf Signifikanz geprüft. Sofern die Korrelationen signifikant von null abwichen, wurden diese im Bereich 1>|r|>0,8 als sehr stark, im Bereich 0,8>|r|>0,6 als stark, im Bereich 0,6>|r|>0,4 als moderat, im Bereich 0,4>|r|>0,2 als schwach und im Bereich 0,2>|r|>0 als sehr schwach klassifiziert. Es wurden pro Teilnehmer/-in drei Vignette-Fragen (Runden) mit jeweils drei Auswahlmög lichkeiten (Vignetten) erhoben. Jede Vignette entsprach dabei dem zufällig zusammengestellten Profil (10 Charakteristika) einer fiktiven dualen Ausbildungsstelle. Die Verteilungen, aus denen die Charakteristika jeweils zufällig ermittelt wurden, wurden im Vorhinein bestimmt. Mit Aus nahme des Gehalts folgten alle Kriterien einer Uniformverteilung (jeder Level wurde mit gleicher Wahrscheinlichkeit ausgewählt). Das Gehalt wurde aus einer Normalverteilung mit Durchschnitt 700 und Standardabweichung 350 gezogen. Die komplette Randomisierung des Prozesses zur Erstellung der Vignette bedeutet, dass keine Kriterien programmiert wurden, wel che eine Mischung der Vignetten oder eine komplette Abdeckung aller Kombinationen gewähr leisten. Aufgrund der vielen möglichen Kombinationen ist allerdings eine Dopplung von Vignet ten innerhalb einer Runde extrem unwahrscheinlich (<0,00001%) und eine Abdeckung aller möglichen Kombinationen (>160 Millionen) praktisch unmöglich. Die Auswahl der Teilneh mer/-innen wurde binär kodiert (0 für nicht gewählt, 1 für gewählt). Aufgrund der Randomisie rung lag die Wahrscheinlichkeit der Auswahl jeder einzelnen Vignette bei 33 Prozent. Die Aus wertung der in den Fragebogen integrierten Vignette-Frage setzte die Anwendung elaborierter statistischer Verfahren voraus. Die Analyse der Daten erfolgte durch eine logistische Regression mit der binär codierten Auswahl als abhängige Variable. Diese wurde separat für die verschiede nen Ausbildungsfaktoren gerechnet. Möglich war dies, weil aufgrund der Randomisierung die Ausbildungscharakteristika sowohl innerhalb einer Vignette als auch zwischen verschiedenen Vignetten per Design nicht miteinander korrelierten. Eine Verzerrung der Ergebnisse durch aus gelassene Variablen (omitted variable bias) liegt demnach nicht vor. Die errechneten Koeffizienten in einem solchen Modell entsprechen der marginalen Veränderung in der Attraktivität einer Vignette; anders ausgedrückt: in der Wahrscheinlichkeit, dass eine Vignette ausgewählt wurde. Das Verhältnis verschiedener Koeffizienten zueinander erlaubt die Umrechnung von einem Cha 5Folgende Dimensionen wurden festgelegt: (1) Geschlecht, (2) familiärer Bildungshintergrund, (3) Migrationshin tergrund, (4) duale Ausbildung vor Beginn des Studiums, (5) besuchter Schultyp vor Beginn des Studiums, (6) Art der Hochschulzulassungsberechtigung, (7) nächster angestrebter Hochschulabschluss, (8) Hochschulart, (9) Studi enfach, (10) die Wahrscheinlichkeit eines Studienfachwechsels oder Studienabbruchs, (11) der Informationsstand bezüglich Übergangsmöglichkeiten in eine duale Berufsausbildung und (12) der Informationsstand bezüglich Übergangsmöglichkeiten in eine berufliche Fortbildung. 3.1 Durchführung der Online-Befragung WDP 183 15 rakteristikum in ein anderes. Dadurch kann, zum Beispiel, der monetäre Gegenwert (Gehalt pro Monat) anderer Ausbildungscharakteristika berechnet werden. Bei diesem Wert handelt es sich um eine lineare Annäherung im Durchschnitt. Die Diskussion der Ergebnisse vollzog sich primär im Rahmen eines ganztägigen Workshops in den Räumlichkeiten des BIBB sowie eines weiteren Austauschs über Telefonund E-Mail-Ver kehr unter Einbeziehung weiterer Expertinnen und Experten. Über die von der Maastricht Uni versity gelieferte Auswertung hinaus wurden vom BIBB weitere deskriptive Auswertungen mit hilfe der Analysesoftware STATA vorgenommen. 3.2 Beschreibung der Gesamtstichprobe Die Studierendenbefragung ist als repräsentativ zu betrachten. Wie sich die Gesamtstichprobe der Erhebung – insbesondere im Vergleich zur Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks sowie den Zensusdaten des Statistischen Bundesamtes – zusammensetzt, wird im Folgenden dargestellt. 3.2.1 Filterkriterien Entsprechend der Zielstellung des Projektes wurden die regulär in die „Fachkraft 2020“-Studie integrierten Schüler/-innen sowie Absolventinnen und Absolventen aus der projektbezogenen Stichprobe ausgeschlossen6. Ebenfalls ausgeschlossen wurden Datensätze, in denen Angaben zu mehr als 20 Prozent der Variablen fehlten, es sei denn, die fehlenden Angaben waren auf die Fil terführung im Erhebungsinstrument zurückzuführen. Der finale Datensatz beinhaltet Studien abbrecher/-innen, Studienunterbrecher/-innen und Studierende, wobei der Fokus der Daten auswertung angesichts der Fallzahl auf der Gruppe der immatrikulierten Studierenden liegt (Tabelle 1 und 2). Tabelle 1 Aktueller Status der Studierenden Aktueller Status Anzahl Prozent Exmatrikuliert 249 2,05% Student(in) 11.894 97,95% Tabelle 2 Grund der Exmatrikulation Grund Exmatrikulation Anzahl Prozent Studium abgebrochen 183 73,49% Studium unterbrochen 66 26,51% 6Da die Anmeldung auf der Online-Plattform Jobmensa, wenngleich es sich um eine Jobbörse für Studierende handelt, nicht nur Studierenden offensteht, zählen zu den registrierten Mitgliedern ebenfalls Schüler/-innen am Übergang zur Hochschule sowie Absolventinnen und Absolventen von Hochschulstudiengängen. 16 WDP 183 Methodische Vorgehensweise 3 3.2.2 Stichprobenabgleich mit der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studenten werks und Zensusdaten des Statistischen Bundesamtes Die Stichprobe der siebten Befragungswelle der „Fachkraft 2020“-Studie (FK2020) und somit auch der Studierendenbefragung zur Attraktivität der beruflichen Bildung weist für die Gruppe der Studierenden keine systematischen Unterschiede zur repräsentativen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks auf. Im Folgenden wird ein Stichprobenabgleich mit der 20. Sozial erhebung des Deutschen Studentenwerks von 20127 und, wo möglich, mit aktuellen Zensusda ten des Statistischen Bundesamtes vorgenommen. Mit Blick auf die geschlechtliche Verteilung der Teilnehmer/-innen zeigt sich für die FK2020Stichprobe ein bekanntes Befragungsproblem. Da weibliche Personen im Durchschnitt häufiger an Befragungen teilnehmen, sind auch im vorliegenden Datensatz weibliche Studierende über repräsentiert. Ähnlich ausgeprägt ist diese Problematik im Rahmen der 20. Sozialerhebung (Ta belle 3). Tabelle 3 Geschlechtliche Verteilung der Studierenden im Vergleich (in %) Geschlecht Studierende FK2020 Sept.'15 Sozialerhebung '12 destatis '15 Männlich 41,44 41,70 51,96 Weiblich 58,46 58,40 48,04 Die Verteilung der FK2020-Stichprobe über die 16 Bundesländer entspricht mit geringen Abwei chungen den durch das Statistische Bundesamt vorab veröffentlichten Zensusdaten für das Win tersemester 2015/2016. Die 20. Sozialerhebung von 2012 bildet diese Verteilung im Vergleich schlechter ab (Tabelle 4). Tabelle 4 Verteilung der Studierenden nach Bundesländern im Vergleich (in %) Bundesland Studierende FK2020 Sept.'15 Sozialerhebung '12 destatis '15 Baden-Württemberg 11,45 17,04 13,05 Bayern 14,52 14,77 13,69 Berlin 7,06 5,29 6,37 Brandenburg 1,95 2,05 1,79 Bremen 2,00 1,08 1,31 Hamburg 3,08 2,11 3,59 Hessen 9,34 10,90 8,84 Mecklenburg-Vorpommern 1,72 1,83 1,39 Niedersachsen 7,51 8,03 7,30 7Mit den Ergebnissen der 21. Sozialerhebung ist erst im Laufe des Jahres 2017 zu rechnen, weshalb nur die Daten von 2012 herangezogen werden können. 3.2 Beschreibung der Gesamtstichprobe WDP 183 17 (Fortsetzung Tab. 4) Bundesland Studierende FK2020 Sept.'15 Sozialerhebung '12 destatis '15 Nordrhein-Westfalen 23,90 18,81 27,22 Rheinland-Pfalz 4,39 4,84 4,39 Saarland 0,65 0,89 1,11 Sachsen 5,36 5,22 4,05 Sachsen-Anhalt 2,63 2,82 1,98 Schleswig-Holstein 2,23 2,01 2,10 Thüringen 2,22 2,32 1,82 Die in der „Fachkraft 2020“-Studie berücksichtigten Studienfachbereiche entsprechen nicht den vom Statistischem Bundesamt und der 20. Sozialerhebung genutzten Klassifizierungen. Gründe für die abweichende Einteilung sind das mutmaßlich mangelnde Wissen der Studierenden über die Zuteilung (Beispiel: Psychologie wird als Sprachund Kulturwissenschaft klassifiziert) und die teilweise sehr grobe Klassifizierung (Beispiel: Rechts-, Wirtschaftsund Sozialwissenschaf ten). Dennoch können die Studienfächer der „Fachkraft 2020“-Erhebung weitestgehend in den Klassifizierungen der zwei genannten Referenzquellen abgebildet werden, wodurch ein Ver gleich möglich wird (Tabelle 5). Tabelle 5 Verteilung der Studierenden nach Studienfach im Vergleich (in %) Studienfach Studierende FK2020 Sept.'15 Sozialerhebung '12 destatis '14 Sprach-/Kulturwissenschaften 19,62 21,90 18,51 Sport 1,27 1,30 1,04 Rechts-, Wirtschaftsund Sozialwissenschaften 37,29 27,70 30,48 Mathematik, Naturwissenschaften 17,44 20,70 20,13 Medizin/Gesundheit 4,81 7,20 6,12 Ingenieurwissenschaften 16,86 18,40 20,21 Kunst, Kunstwissenschaft 2,71 2,80 3,39 Sonstige Fächer --- --- 0,11 Eine Darstellung der Stichprobe nach Hochschulart zeigt, dass die auf Universitäten und andere Hochschulen entfallenden Einschreibungen im Rahmen der siebten Befragungswelle der Studi enreihe „Fachkraft 2020“ mit geringer Abweichung wiedergegeben werden. Die Sozialerhebung überrepräsentiert, auch mit Blick auf ältere Vergleichswerte, Studierende an Universitäten deut lich stärker (Tabelle 6). 18 WDP 183 Methodische Vorgehensweise 3 Tabelle 6 Verteilung der Studierenden nach Hochschulart im Vergleich (in %) Hochschulart Studierende FK2020 Sept.'15 Sozialerhebung '12 destatis '15 Universität 59,37 74,30 62,61 Andere Hochschule 40,63 25,70 37,39 Die Teilnehmenden der „Fachkraft 2020“-Studie sind im Schnitt jünger als die Teilnehmenden der 20. Sozialerhebung. Die Altersunterschiede ergeben sich womöglich aus der abweichenden Ansprache der Studierenden. Während die FK2020-Daten online erhoben werden, bittet die Sozialerhebung die Studierenden um postalische Teilnahme. Der Median des Alters in den FK2020-Daten entspricht den Zensusdaten des Statistischen Bundesamtes (Tabelle 7). Tabelle 7 Alter der Studierenden im Vergleich (in Jahren) Alter Studierende FK2020 Sept.'15 Sozialerhebung '12 destatis '14 Arithmetisches Mittel 23,6 24,6 --- Median 23 --- 23 Ein weiterer relevanter Faktor für den Abgleich des Datensatzes ist die Wahl der Studienform. Hier zeigen sich insgesamt keine großen Unterschiede zur 20. Sozialerhebung, wobei das klassi sche Präsenzstudium in der siebten „Fachkraft 2020“-Befragung leicht stärker repräsentiert ist (Tabelle 8). Tabelle 8 Belegte Studienform der Studierenden im Vergleich (in %) Studienform Studierende FK2020 Sep'15 Sozialerhebung '12 Duales Studium 2,41 3,00 Fernstudium 1,89 3,00 Präsenzstudium 95,70 94,00 3.2.3 Weitere Beschreibung der Stichprobe Über den Abgleich der Stichprobe hinaus werden nun weitere wichtige Charakteristika der sieb ten Befragungswelle der „Fachkraft 2020“-Studienreihe vorgestellt. Mit Blick auf den Fragen komplex zur Attraktivität der beruflichen Bildung sind die Art des Erwerbs der Hochschulzu gangsberechtigung (HZB) sowie der zuvor besuchte Schultyp (zum Erwerb der HZB) von zentraler Bedeutung (Tabellen 9 und 10). 3.2 Beschreibung der Gesamtstichprobe WDP 183 19 Tabelle 9 Art der HZB der Studierenden (in %) Art der HZB Abitur 79,83 Fachabitur 14,08 Berufliche Qualifizierung 1,38 Internationale HZB 4,71 Tabelle 10 Besuchter Schultyp der Studierenden zur Erlangung der HZB (in %) Besuchter Schultyp8 Gymnasium 74,89 Gesamtschule 6,07 Berufsschule 7,47 Anderer Schultyp 11,57 Insgesamt haben knapp 13 Prozent der Studierenden vor dem Studium eine duale Ausbildung abgeschlossen. Dieses Ergebnis liegt unter dem in vorherigen „Fachkraft 2020“-Erhebungen so wie dem im Rahmen der 20. Sozialerhebung gemessenen Wert (Tabelle 11). Grund der Abwei chung ist vermutlich die veränderte Fragestellung, denn statt nach einer Berufsausbildung im Allgemeinen wurde hier explizit nach einer dualen Ausbildung gefragt9. Tabelle 11 Anteil der Studierenden mit und ohne duale Ausbildung (in %) Duale Ausbildung Abgeschlossen 12,95 Abgebrochen 1,32 Nicht gemacht 85,73 8Diese Frage bezieht sich lediglich auf Studierende, die im Inland und durch Abitur/Fachabitur die HZB erworben haben. 9Duale Ausbildung und Fortbildung wurden im Fragebogen wie folgt definiert: Duale Ausbildung (nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. Handwerksordnung (HwO)): →Anerkannte duale Berufsausbildung, früher Lehre genannt (Kombination betrieblicher und schulischer Lehr einheiten) → Abschluss durch Kammerprüfung (z.B. zu Glaser/Glaserin, Bankkaufmann/Bankkauffrau) Fortbildung (nach BBiG bzw. HwO): →Berufliche Weiterbildungen, die zu einem anerkannten Fortbildungsabschluss führen →Abschluss durch Kammerprüfung (z.B. zu Glasermeister/Glasermeisterin, geprüfter Bankfachwirt/geprüfte Bankfachwirtin) 20 WDP 183 Methodische Vorgehensweise 3 Mit Blick auf den nächsten angestrebten Abschluss der Studierenden zeigt sich eine klare Domi nanz des Bachelors. Traditionelle Abschlüsse wie Diplom oder Magister werden mit unter die Kategorie „anderer Abschluss“ gefasst und spielen eine untergeordnete Rolle (Tabelle 12). Tabelle 12 Nächster angestrebter Abschluss der Studierenden (in %) Nächster angestrebter Abschluss Bachelor 66,60 Master 20,34 Staatsexamen 9,39 Promotion 0,98 Anderer Abschluss 2,69 Zuletzt soll auf den Bildungshintergrund der Studierenden eingegangen werden. Diesbezüglich wurden die höchsten schulischen (Tabelle 13) sowie die höchsten beruflichen Abschlüsse der je weiligen Elternteile (Tabelle 14) erhoben. Hierbei zeigt sich, dass die meisten Studierenden über mindestens ein Elternteil mit (Fach-)Abitur sowie eine Berufsausbildung verfügen. Tabelle 13 Höchster Schulabschluss der Eltern (in %) Höchster Schulabschluss der Eltern Mutter/Elternteil 1Vater/Elternteil 2 Kein Abschluss 5,59 5,00 Real-/Hauptschule 43,61 38,90 (Fach-)Abitur 46,98 50,53 Nicht bekannt 3,82 5,57 Tabelle 14 Höchster Berufsabschluss der Eltern (in %) Höchster Berufsabschluss der Eltern Mutter/Elternteil 1Vater/Elternteil 2 Kein Abschluss 10,46 7,23 Ausbildung 48,17 30,77 Meister/Fachschule/Techniker 7,18 18,83 Hochschulabschluss 29,38 36,46 Nicht bekannt 4,80 6,70 3.2 Beschreibung der Gesamtstichprobe WDP 183 21 4Ergebnisse Es folgt eine detaillierte Darstellung zentraler Ergebnisse der Studierendenbefragung. Dabei be ziehen sich die Analysen – wie bereits in Kapitel 3.2.1 erläutert – ausschließlich auf die Gruppe der immatrikulierten Studierenden (n=11.894). Die Reihenfolge der Darstellung orientiert sich an der chronologischen Abfolge der Themenkomplexe innerhalb des Fragebogens. 4.1 Das Image der dualen Berufsausbildung Zur Bestimmung des Images, das die duale Berufsausbildung unter Studierenden hat, wurde in der Erhebung primär das Verfahren des semantischen Differenzials aufgegriffen. Zusätzlich wur den die Studierenden zu den Arbeitsmarkterwartungen im Zusammenhang mit einem Ausbil dungsabschluss gegenüber einem Studienabschluss befragt. 4.1.1 Semantisches Differenzial zur dualen Berufsausbildung Um das Image der dualen Berufsausbildung im Allgemeinen ermitteln zu können, wurden die Studierenden gebeten, Inhaber/-innen eines dualen Ausbildungsabschlusses hinsichtlich vorge gebener Eigenschaften zu bewerten. Hierfür wurde auf das Verfahren des semantischen Differenzials nach Osgood, Suci und Tannenbaum (1957) zurückgegriffen. Dabei handelt es sich um ein Skalierungsverfahren, das insbesondere in der Marktforschung zur Messung des Images von Personen, Objekten o. Ä. genutzt wird. Den Befragten werden Skalen mit bipolaren Wortpaaren zur Merkmalsbeschreibung (z.B. „faul“ – „fleißig“) vorgelegt, auf denen sie eine Person oder ein Objekt bewerten sollen. Die Assoziationen, die die Befragten mit einer Person bzw. einem Ob jekt verbinden, lassen sich über diese Bewertung ausdrücken, wodurch Aussagen über das Image der Person bzw. des Objekts getroffen werden können (vgl. Hammann/Erichson 1990). Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung wurden den Studierenden sechs solcher bipola ren Wortpaare auf einer fünfstufigen Skala vorgelegt (Abbildung 2). Dabei wurden negative Merkmalsausprägungen (z.B. „ungebildet“) mit dem Wert 1, positive Merkmalsausprägungen (z.B. „gebildet“) mit dem Wert 5 codiert. Zur Definition der zugrunde liegenden Merkmale wur den die Ergebnisse einer 2005 vom BIBB durchgeführten Schülerbefragung zum Einfluss von Be rufsbezeichnungen auf die Berufswahl von Jugendlichen herangezogen. Danach handelt es sich bei den vier Merkmalen Ehrgeiz, Bildung, Intelligenz und Reichtum um diejenigen Eigenschaf ten, die maßgeblich für die Bewertung einer Person als angesehen sind und somit als zentral für die Imagebewertung betrachtet werden können (vgl. Eberhard/Scholz/Ulrich 2009, S.11). Darüber hinaus wurden zwei weitere bipolare Wortpaare zu den Eigenschaften Geschicklichkeit und Fleiß einbezogen, die nach Ergebnissen der BIBB-Schülerbefragung zwar weniger maßgeb lich für das Prestige einer Person sind, aber dennoch zur Bestimmung des Images von Berufen bzw. Berufsträgerinnen und Berufsträgern herangezogen werden können. Diese werden differenziert zu den übrigen Eigenschaften betrachtet. 22 WDP 183 Ergebnisse 4 Abbildung 2 Semantisches Differenzial (Fragebogenauszug) Grundsätzlich konnten im Zuge der Auswertung keine primär negativen Vorbehalte der Studie renden hinsichtlich der dualen Ausbildung festgestellt werden. Für alle sechs genannten Krite rien ergibt sich ein arithmetisches Mittel, das über dem Skalenmittel von 3 liegt (Abbildung 3). Am positivsten assoziieren Studierende den Abschluss einer dualen Ausbildung mit dem Krite rium Fleiß, welches als einziges einen Mittelwert von über 4,0 Punkten erzielt (� −=4,1). Aber auch das prestigegebende Merkmal Ehrgeiz wird mit einem Mittelwert von 3,9 deutlich positiv bewertet. Am schlechtesten bewertet ist hingegen das an individuelle monetäre Zielsetzungen geknüpfte Kriterium Reichtum (� −=3,2). Insgesamt ergibt sich für die vier prestigegebenden Merkmalsausprägungen ein Mittel von 3,62. Werden die Werte für die Merkmale Geschick und Fleiß hinzugezählt, ergibt sich ein Gesamtmittel von 3,72. Demzufolge halten Studierende Inha ber/-innen eines dualen Ausbildungsabschlusses allgemein für angesehen und bewerten das Image der dualen Berufsausbildung positiv. Differenziert nach Geschlecht zeigt sich, dass die duale Ausbildung bei weiblichen Studieren den gegenüber männlichen einen leichten Image vorteil genießt. Während über alle sechs Einzel kriterien hinweg aufseiten der Hochschülerinnen ein Gesamtmittel von 3,8 ermittelt werden konnte, liegt der Referenzwert der Hochschüler bei 3,6. Dies entspricht einer Abweichung um gut 5Prozentpunkte. Diejenigen Befragten, die bereits im Vorfeld ih res Studiums eine duale Ausbildung absolviert und somit einen auf konkreten Erfahrungswerten basierenden Blickwinkel vorweisen, lassen ein tendenziell unterdurchschnittliches Imagebild er kennen. So bewertet diese Gruppe mit 3,9 Punk ten lediglich das Kriterium Geschick leicht besser als der Durchschnitt der befragten Hochschüler innen und Hochschüler (� −=3,8). In den fünf übrigen Kategorien reicht die Abweichung nach unten von (vernachlässigbaren) 0,01 Punkten Abbildung 3 Semantisches Differenzial zur dualen Aus bildung im Allgemeinen 12345 ungebildet arm dumm anspruchslos faul ungeschickt gebildet reich intelligent ehrgeizig fleißig geschickt n = 11.894 4.1 Das Image der dualen Berufsausbildung WDP 183 23 Abbildung 11 Rückblickende Entscheidung der Studierenden für einen Bildungsweg (in %) Weiß nicht Anderer Werdegang Duale Ausbildung Duales Studium Studium n=11.894; in % 59 2 4 11 23 Analog zur vorab in Kapitel 4.2.1 dargestellten Ergebnislage wirkt sich der Bildungsgrad der El tern auch hinsichtlich der rückwirkenden Beurteilung einzelner Bildungsoptionen prägend aus. Die retrospektive Präferenz für ein Studium erreicht ihren Höhepunkt mit 69 Prozent dort, wo beide Elternteile über einen akademischen Abschluss verfügen. Demgegenüber fällt der Zu spruch im nichtakademischen Familienumfeld (beide Eltern ohne Hochschulabschluss) mit 56 Prozent unterdurchschnittlich aus. Ebenfalls lässt die Analyse zur rückblickenden Bewertung der Wahloption duale Ausbildung (Mittelwert gesamt: 11%) deutliche Analogien zur Ergebnislage des vorangegangenen Kapitels erkennen: Mit steigendem Bildungsgrad der Eltern sinkt auch die retrospektive Präferenz für ei nen dualen Ausbildungsberuf – von 13 Prozent in Nichtakademikerfamilien bis auf 7 Prozent in solchen Konstellationen, in denen beide Elternteile ein Hochschulstudium absolviert haben. Besonderes Augenmerk gilt dem dualen Studium, dem rückwirkend eine ausgesprochen hohe Relevanz zugesprochen wird. Diese fällt deutlich höher aus als die tatsächliche Partizipation der Befragten an dieser Bildungsoption. Zum Vergleich: Während sich lediglich 2,4 Prozent der Ge samtstichprobe als einem dualen Studiengang zugehörig zu erkennen gaben, liegt die retrospek tive Präferenz im Mittel bei 23 Prozent – knapp eine Verzehnfachung also gegenüber dem Real wert. Gleichwohl geht auch hier der Anstieg des elterlichen Bildungsgrades einher mit einer retrospektiv rückläufigen Präferenz der Befragten. Abschließend soll der Blick auf diejenigen Befragten gerichtet werden, deren Abbruchoder Fachwechselwahrscheinlichkeit im Studium laut Selbstauskunft bei mindestens 20 Prozent liegt – jene Teilnehmer/-innen also, die im Rahmen des vorliegenden Projektes als potenzielle Studi enaussteigende definiert und als Hauptzielgruppe für Durchlässigkeitsbemühungen der beruflichen Bildung am Übergang von der Hochschule in die Berufsbildung klassifiziert wurden (s. Kapitel 4.4.2). Im Vergleich zum Rest der Stichprobe (Abbruch-/Wechselwahrscheinlichkeit <20%) zeichnet sich bei einer rückblickenden Entscheidung für diese Gruppe eine klar niedri gere Präferenz für das klassische Hochschulstudium ab. Während sich unter den potenziellen Studienaussteigenden lediglich 51 Prozent nochmals für die Aufnahme eines Studiums entschei den würden, sind es aufseiten derjenigen mit geringer Abbruchoder Fachwechselwahrschein lichkeit 63 Prozent. Dazu passend können die Optionen duale Ausbildung, duales Studium und anderer Werdegang jeweils dort profitieren, wo eine erhöhte Abbruch-/Fachwechselwahr scheinlichkeit vorliegt. Im Bereich der dualen Ausbildung beispielsweise liegt der Zuspruch bei 14 Prozent. Liegt keine erhöhte Abbruchoder Wechselwahrscheinlichkeit vor, sind es nur noch 10 Prozent. Tabelle A8 im Anhang beinhaltet die Gesamtheit der vorliegenden Zahlen. 30 WDP 183 Ergebnisse 4 4.3 Informationsstand und Inanspruchnahme von Beratungsangeboten zur beruf lichen Bildung Da in der öffentlichen Debatte häufig ein defizitärer Informationsstand sowie ein Mangel an ent sprechenden Beratungsangeboten zur Erklärung eines geringen Interesses an beruflichen Bil dungsangeboten seitens der Studienaussteigenden (und z.T. Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen) herangezogen wird, lag ein weiterer Fokus der Untersuchung auf dem Informationsstand der Studierenden sowie ihrer Kenntnis über und Inanspruchnahme von Bera tungsangeboten im Zusammenhang mit Bildungsund Berufswahlentscheidungen. 4.3.1 Allgemeine Selbsteinschätzung zum Informationsstand der Studierenden Die Studierenden wurden dazu befragt, wie gut sie sich selbst bezüglich der Übergangsmöglich keiten nach dem Studium in (a) eine duale Ausbildung und (b) eine berufliche Fortbildung informiert fühlen. Hierzu wurde ihnen eine vierstufigen Skala – von „schlecht“ über „eher schlecht“ und „eher gut“ bis hin zu „gut“ – vorgelegt. Zwei Drittel der Befragten bewerten ihren Informationsstand bezüglich der Übergangsmög lichkeiten in eine duale Ausbildung als eher schlecht (22%) bis schlecht (45%). Folglich fühlt sich lediglich ein Drittel der Studierenden eher gut bis gut beraten, wobei Letzteres gerade ein mal auf 13 Prozent der Befragten zutrifft (Abbildung 12). Abbildung 12 Informationsstand bzgl. Übergangsmöglichkeiten in die duale Ausbildung (in %) n=11.894; in % gut eher gut eher schlecht schlecht 45 22 13 20 Differenziert nach Geschlecht zeigt sich, dass weibliche Studierende ihren Informationsstand deutlich schlechter einschätzen als männliche. So entfallen bei den weiblichen Studierenden auf die Antwortoptionen „eher schlecht“ und „schlecht“ kumulierte 72 Prozent, während es bei den männlichen Studierenden 62 Prozent sind. Überraschend ist, dass mit Blick auf die berufliche Vorbildung der Studierenden auch diejeni gen, die bereits eine duale Ausbildung absolviert haben, ihren Informationsstand zu 62 Prozent als eher schlecht bis schlecht einschätzen. Für diejenigen Studierenden, die bisher keine Ausbil dung absolviert oder eine Ausbildung begonnen aber abgebrochen haben, ergibt sich jeweils ein kumulierter Wert von 68 Prozent. Lohnenswert ist auch ein Blick auf die Art der HZB, mit der die Studierenden an die Hoch schule gekommen sind. Mit Abstand am besten informiert fühlen sich Studierende, die ihre HZB international erworben haben (kumulierte 60% für die Antwortoptionen „eher gut“ und „gut“), gefolgt von beruflich Qualifizierten (kumulierte 44%) sowie Inhaberinnen und Inhabern eines Fachabiturs (kumulierte 43%). Umgekehrt stellt es sich für Studierende mit Abitur dar: Von ih nen schätzen insgesamt nur 29 Prozent ihren Informationsstand als eher gut bis gut ein. 4.3 Informationsstand und Inanspruchnahme von Beratungsangeboten zur beruflichen Bildung WDP 183 31 Bei potenziellen Studienaussteigenden, also Studierenden mit erhöhter Abbruchoder Fach wechselwahrscheinlichkeit (≥20%), konnten im Vergleich zu solchen mit geringer Wahrschein lichkeit (<20%) für keine der genannten Antwortoptionen nennenswerte Unterschiede ausge macht werden (vgl. Tabelle A9 im Anhang). Hinsichtlich des Kenntnisstandes zu den Übergangsmöglichkeiten in eine berufliche Fortbil dung liegt ein vergleichbares Gesamtbild vor. Mit anteilig 42 Prozent überwiegt nicht nur die Antwortoption „eher schlecht“, sondern es lässt sich erneut – unter Hinzuziehen der Antwortop tion „schlecht“ – eine insgesamt negative Sichtweise feststellen; wenn auch mit kumulierten 58 Prozent nicht ganz so ausgeprägt wie im Bereich der dualen Ausbildung. Eine weitere Paral lele zum Informationsstand bezüglich der dualen Ausbildung existiert im Bereich der ge schlechtsdifferenzierten Wahrnehmung: So fühlen sich die weiblichen Befragten insgesamt schlechter zu den Übergangsmöglichkeiten in eine berufliche Fortbildung informiert (63%) als die männlichen, wo sich die Antwortoptionen „eher schlecht“ und „schlecht“ auf 51 Prozent ad dieren. Und auch hier konnten im Vergleich der Stichprobenanteile mit erhöhter und geringer Abbruchoder Fachwechselwahrscheinlichkeit für die vier Antwortmöglichkeiten keine nen nenswerten Abweichungen vom Durchschnitt aller Befragten ausgemacht werden (vgl. Tabelle A10 im Anhang). 4.3.2 Bekanntheit und Nutzung von Beratungsangeboten Die Studierenden wurden ebenfalls dazu befragt, welche Beratungsstellen ihnen bekannt sind und wo sie bereits Beratungsangebote in Anspruch genommen haben. Dabei standen die sechs Antwortmöglichkeiten „Zentrale Studienberatung“, „Studentenwerk“, „Career Service“, „Allge meiner Studierendenausschuss (AStA)“, „Bundesagentur für Arbeit/BiZ“ sowie „Kammern (z.B. IHK)“ zur Auswahl. Darüber hinaus hatten die Studierenden die Möglichkeit, weitere Stellen zu nennen. Über alle sechs genannten Institutionen hinweg besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen Bekanntheit und (aktiver) Nutzung der jeweiligen Informationsund Beratungsangebote zur be ruflichen Bildung. Das Studentenwerk ist die bekannteste Beratungsstelle unter den Studieren den (83%), wurde bis zum Zeitpunkt der Erhebung jedoch nur von jeder/jedem fünften Studie renden genutzt. Am häufigsten wurden noch die Beratungsangebote der Bundesagentur für Arbeit (BA) bzw. der angeschlossenen Berufsinformationszentren (BiZ) aufgesucht (34%), die über drei Viertel der Studierenden bekannt sind. Und obwohl immerhin 65 Prozent der Studie renden wissen, dass auch die Kammern Information und Beratung anbieten, nehmen nur sieben Prozent der Befragten diese wahr (Abbildung 13). Der Blick in die Stichprobendetails fördert lediglich punktuell Nennenswertes zutage. So be wegen sich Bekanntheit und Nutzung der Beratungsangebote der Kammern gerade dort über dem Durchschnitt, wo Befragte bereits auf eine abgeschlossene (19%) oder abgebrochene Be rufsausbildung (13%) zurückblicken können (vgl. Tabelle A11 und A12 im Anhang). Noch deut lichere Abweichungen zeigen sich hinsichtlich der Art der HZB. Am stärksten frequentiert sind die Kammern von Studierenden, die die HZB über berufliche Qualifizierung erlangt haben (24%), am geringsten von denjenigen mit Abitur (6%). Geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen sich lediglich hinsichtlich der Inanspruchnahme von Angeboten seitens BA/BiZ. Während 38 Prozent der weiblichen Studierenden diese bereits genutzt haben, gilt dies nur für 29 Prozent der männlichen Studierenden. 32 WDP 183 Ergebnisse 4 Abbildung 13 Bekanntheit und Nutzung von Beratungsstellen (in %) 0% 20% 40% 60% 80% 100% Kammern (z.B. IHK, HWK) Bundesagentur für Arbeit / BiZ Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA) Career Service Zentrale Studienberatung Studentenwerk Genutzt Bekannt n=11.894; in % Abschließend die Beantwortung der Frage, ob Studierende mit erhöhter Abbruch-/Fachwechsel wahrscheinlichkeit (≥20%) die Beratungsangebote häufiger nutzen als die übrigen Studieren den. Hier lässt sich lediglich feststellen, dass die Nachfrage nach Beratung durch die Kammern geringfügig mit der Wahrscheinlichkeit des Studienabbruchs wächst: Bei einer Abbruch-/Fach wechselwahrscheinlichkeit der Studierenden von unter 20 Prozent beläuft sich der Wert auf sechs Prozent gegenüber knapp acht Prozent bei einer Wahrscheinlichkeit von 20–49 Prozent so wie elf Prozent bei einer Wahrscheinlichkeit von über 75 Prozent. Um eine bessere Einschätzung zu Zeitpunkt und Zustandekommen der Erstnutzung der Bera tungsangebote zu erhalten, wurden den Studierenden im Anschluss vertiefende Fragen hierzu gestellt (Abbildung 14). Falls die Studierenden bei der vorausgegangenen Frage mehr als zwei Beratungsstellen als genutzt angegeben haben, wurden aus diesen per Zufall zwei für die wei terführenden Fragen ausgewählt12. Die Beratungsangebote der BA/BiZ und der Kammern wurden von den Studierenden am häu figsten während der Schulzeit genutzt. Im erstgenannten Fall gilt dies für knapp 83 Prozent der (teils zufällig ausgewählten) Befragten. Die übrigen Befragten wurden bei der BA/BiZ erst im Laufe des Studiums (8,6%) oder zu einem anderen Zeitpunkt (8,5%) vorstellig. Im zweitge nannten Fall der Kammern ist die Ergebnislage indes nicht ganz so eindeutig. Während die Bera tungsangebote hier von mehrheitlichen 41 Prozent bereits zur Schulzeit erstmals in Anspruch genommen wurden, waren es im Studium oder zu einem anderen Zeitpunkt 25 respektive 34 Prozent. Die übrigen vier Institutionen wurden mehrheitlich im Studium erstmals aufgesucht, und zwar insbesondere das Studentenwerk (82%) und der Career Service (79%). Weniger eindeutig fällt die Ergebnislage mit Blick auf den Erstkontakt beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und der Zentralen Studienberatung aus. So wurden beim AStA rund 66 Prozent der Be fragten erstmals zur Studienzeit und rund 26 Prozent erstmals zur Schulzeit vorstellig. Fast aus geglichen ist das Verhältnis in Bezug auf die Zentrale Studienberatung, die von 48 Prozent der Befragten während des Studiums und rund 44 Prozent während der Schulzeit aufgesucht wurde (vgl. Tabellen A13-1 bis A13-3 im Anhang). 12 Durch die Zufallsauswahl ergeben sich folgende n-Zahlen für die einzelnen Beratungsstellen: Studentenwerk: n=1.737; Zentrale Studienberatung: n=1.955; Career Service: n=839; AStA: n=340; BA/BiZ: n=3.807; Kammern: n=553. 4.3 Informationsstand und Inanspruchnahme von Beratungsangeboten zur beruflichen Bildung WDP 183 33 Die Frage nach dem Zustandekommen des Erstkontaktes bezieht sich darauf, ob die jeweili gen Stellen in Eigenregie oder auf Anraten anderer aufgesucht wurden. Hier zeigt sich, dass die Studierenden lediglich mit der BA/BiZ mehrheitlich auf Anraten anderer den Kontakt suchten. In Summe trifft dies auf rund 57 Prozent der Befragten zu. Hinsichtlich der übrigen fünf Anlauf stellen überwiegt (teils klar) der Aspekt der Eigeninitiative, wobei das Ausmaß von rund 60 Pro zent bei den Kammern bis hin zu maximal 81 Prozent bei den Studentenwerken reicht (vgl. Ta bellen A14-1 und A14-2 im Anhang). Abbildung 15 Art und Inhalt der Beratung mit der jeweiligen Beratungsstelle (Fragebogenauszug) Darüber hinaus wurden weiterführende Fragen zu Art und Inhalt der Nutzung derselben Bera tungsstellen gestellt (Abbildung 15). In fünf von sechs Fällen stand beim Kontakt mit den informierenden Einrichtungen das per sönliche Gespräch im Vordergrund, insbesondere bei BA/BiZ (78%) und Zentraler Studienbera Abbildung 14 Zeitpunkt und Zustandekommen des Erstkontaktes mit der jeweiligen Beratungsstelle (Fragebo genauszug) 34 WDP 183 Ergebnisse 4 tung (76%). Mehr als drei Viertel der Nutzungen fanden hier jeweils auf Präsenz-Basis statt. Einzig in den Kammern steht das persönliche Gespräch nicht an erster Stelle. Mit 38 Prozent ran giert es knapp hinter dem bloßen Einholen von Informationsmaterialien (39%). Für die übrigen Anbieter stehen diese an zweiter Stelle der Nutzungshäufigkeit. Online-Angebote der Beratungs stellen stellen in der Zusammenfassung aller Anbieter die am dritthäufigsten durch Studierende genutzte Angebotsform dar (vgl. Tabelle A15 im Anhang). Hinsichtlich der thematischen Bandbreite der genutzten Informationsund Beratungsleistun gen richtet sich der Fokus nachfolgend auf die Themen duale Ausbildung und Studienabbruch – weitere Ergebnisse können Tabelle A16 im Anhang entnommen werden. Über die duale Ausbil dung wird am intensivsten an den Kammern informiert, wobei im Vordergrund klar inhaltliche Fragen stehen (47%). Es folgen Informationsvermittlungen zu den Themen „Berufsperspektivi sches“ (37%), „Organisatorisches“ (33%) und „Finanzielles“ (20%). Alle anderen Beratungsan gebote informieren primär nicht über die duale Ausbildung, sondern stellen das Studium in den Fokus. Informationen zum Thema Studienabbruch befinden sich bei keinem der Beratungsange bote an erster Stelle. Am häufigsten berät der AStA die Fragenden zum Thema Studienabbruch, wobei auch hier inhaltliche und organisatorische Fragen (jeweils 20%) wichtiger sind als Finan zielles und Berufsperspektivisches (jeweils 14%). Die Angebote der Kammern folgen ebenso wie die der Zentralen Studienberatung direkt dahinter. 4.4 Studienzufriedenheit und Studienausstieg/Studienfachwechsel Eng verknüpft mit der Frage, welche Studierenden als Zielgruppe für Angebote der beruflichen Bildung von besonderem Interesse sind, kann die Frage nach der Studienzufriedenheit sowie der Wahrscheinlichkeit eines Studienausstiegs oder Studienfachwechsels der Studierenden betrach tet werden. 4.4.1 Studienzufriedenheit Danach gefragt, wie zufrieden die Studierenden insgesamt mit ihrem aktuellen Studium sind, konnte keine generelle Unzufriedenheit im Rahmen dieser Untersuchung nachgewiesen wer den. Ganz im Gegenteil gaben insgesamt 77 Prozent der Stichprobe an, zum Zeitpunkt der Be fragung zufrieden (23,5%) oder eher zufrieden (53%) gewesen zu sein. Nur 6,5 Prozent der Be fragten äußerten sich als unzufrieden, 17 Prozent als eher unzufrieden. Weder differenziert nach Geschlecht noch dem aktuell angestrebten Abschluss (Bachelor, Master, Staatsexamen) oder aber dem Bildungsgrad der Eltern konnten nennenswerte Abwei chungen vom Durchschnitt der Gesamtstichprobe festgestellt werden (vgl. Tabelle A17 im Anhang). Bei einer gesonderten Betrachtung der Studierenden mit erhöhter Abbruch-/Fach wechselwahrscheinlichkeit (≥20%) lassen sich hingegen erwartungsgemäß Abweichungen feststellen. Die Ergebnisse zeigen, dass in dieser Gruppe nur noch 12 Prozent mit ihrem Studium zufrieden sind, was der Hälfte des Gesamtdurchschnitts entspricht. Interessanterweise spiegelt sich der Effekt nicht am anderen Ende der Antwortskala („unzufrieden“), sondern fast aus schließlich im Bereich des abgeschwächten „eher unzufrieden“. Konkret verorten sich hier 27 Prozent der Befragten mit erhöhter Abbruchoder Fachwechselwahrscheinlichkeit, was so wohl den Mittelwert der gesamten Stichprobe (17%) als auch den Referenzwert der Gruppe mit geringer Abbruch-/Wechselwahrscheinlichkeit (13%) deutlich übersteigt, in letztgenanntem Fall sogar um das Doppelte. Im Vergleich zu einer allgemeinen Einschätzung der Studienzufriedenheit wurde diese mit differenziertem Blick auf die Aspekte Berufsund Praxisbezug des Studiums, finanzielle Situa tion, Berufsperspektiven und Leistungsanforderungen abgefragt. Mit Blick auf die finanzielle Si 4.4 Studienzufriedenheit und Studienausstieg/Studienfachwechsel WDP 183 35 tuation der Studierenden und den Berufs-/Praxisbezug des Studiums fällt die Einschätzung deutlich negativer aus (Abbildung 16). Interessant ist nun, welche dieser Dimensionen wie stark mit der allgemeinen Studienzufrie denheit korrelieren. Tabelle A18 im Anhang beinhaltet darüber hinaus die Korrelationen für alle hier möglichen Kombinationen. Die Zufriedenheit mit den Leistungsanforderungen weist den stärksten linearen Bezug zur allgemeinen Studienzufriedenheit auf (r=0,34), knapp gefolgt von dem Berufs-/Praxisbezug (r=0,32). Die berufliche Perspektive und die finanzielle Situation weisen lediglich schwache Korrelationen mit der allgemeinen Studienzufriedenheit auf (r=0,25 und r=0,22). Dennoch kann die Nullhypothese (H0: r=0) für jede Kombination verworfen wer den (p<0,001). Abbildung 16 Studienzufriedenheit hinsichtlich der Aspekte Berufs-/Praxisbezug, finanzielle Situation, Leistungsanforderungen und berufliche Perspektiven (in %) zufriedeneher zufriedeneher unzufriedenunzufrieden Berufs-/Praxisbezug 10 30,5 37,5 22 14,5 36 36,5 13 Finanzielle Situation 4 20 53 23 Leistungsanforderungen 6 19 38 37 Berufliche Perspektiven n=11.894, in % 4.4.2 Wahrscheinlichkeit eines Studienausstiegs oder Studienfachwechsels Um die Wahrscheinlichkeit eines Studienausstiegs oder Studienfachwechsels bestimmen zu kön nen, wurden die Studierenden gefragt, für wie wahrscheinlich sie es auf einer Skala von 0 bis 100 Prozent einschätzen, ihr aktuelles Studienfach nicht abzuschließen. Dabei wurden Werte von ≥20 Prozent im Zuge der Untersuchung als erhöhte Abbruchwahrscheinlichkeit und Perso nen, die Werte von ≥20 Prozent angegeben haben, als potenzielle Studienaussteigende bzw. Studienzweifelnde definiert. Diese sind als Zielgruppe für die berufliche Bildung von besonde rem Interesse, da anzunehmen ist, dass sie aufgrund eines anhaltenden Orientierungsprozesses bzw. einer Unsicherheit in Bezug auf die eigene Bildungsentscheidung nicht nur für Angebote der Hochschulen, sondern insbesondere auch für Maßnahmen der beruflichen Bildung emp fänglich sind – womöglich sogar empfänglicher als die Gruppe derjenigen, die ihr Studium be reits infolge eines Entscheidungsprozesses abgebrochen und sich ggf. konkrete Anschlusspläne erarbeitet haben. 36 WDP 183 Ergebnisse 4 Die Wahl des Cut-Off von 20 Prozent lässt sich wie folgt begründen: Laut dem Deutschen Zen trum für Hochschulund Wissenschaftsforschung (DZHW) und mit Blick auf die Absolventinnen und Absolventen von 2012 beträgt die Quote der Studienabbrecher/-innen an Universitäten in Bachelorstudiengängen 33 Prozent, an Fachhochschulen 23 Prozent (im Master sind es jeweils 11% bzw. 7%). Daraus ergibt sich im gewichteten Mittel eine Abbruchquote von ca.25 Prozent. Im Gegensatz zu den Berechnungen des DZHW wurden im Rahmen dieser Befragung Studie rende verschiedener Studienanfängerjahrgänge in allen Phasen des Studiums sowie über alle Studienformen und angestrebten Abschlüsse hinweg befragt und in einer Kategorie zusammen gefasst. Die Teilnehmenden haben im Durchschnitt ca. 40 Prozent des Studiums durchlaufen. Bei einer linearen Verteilung des Studienabbruchs wären noch 15 Prozent Studienaussteigende zu erwarten. Da jedoch keine Ergebnisse über den genauen Zeitpunkt (Semester) des möglichen Studienausstiegs vorliegen, ist diese Zahl als Schätzung zu betrachten. Zudem wird in diesem Kontext nicht der reine Studienabbruch, sondern der Ausstieg aus dem aktuellen Studienfach und somit ebenso der Studienfachwechsel13 betrachtet. Darüber hinaus werden einige Studie rende aus dieser Gruppe ihr Studium bzw. Studienfach nicht abbrechen (Fehler zweiter Art) und einige Studierende, welche nicht als potenzielle Studienaussteigende klassifiziert wurden, ihr Studium bzw. Studienfach dennoch nicht zu Ende führen (Fehler erster Art). Wenn die Gruppe der potenziellen Studienaussteigenden leicht größer ist als die Gruppe der erwarteten tatsächli chen Studienaussteigenden, lässt dies die Annahme zu, dass Fehler zweiter Art häufiger sind als Fehler erster Art. Dies ist positiv zu bewerten, da es sich bei dem Studienabbruch um einen ge danklichen Prozess handelt: Es ist besser, ebenfalls Studierende zu messen, welche sich in die sem Prozess befinden und ihr Studium bzw. Studienfach anschließend nicht abbrechen, als Stu dierende, welche ihr Studium tatsächlich abbrechen werden, gar nicht zu messen. Diese selbsteingeschätzte Wahrscheinlichkeit von mindestens 20 Prozent, den zum Zeitpunkt der Erhebung aktuellen Studiengang nicht zu vollenden, liegt insgesamt bei 29 Prozent der Be fragten vor (Abbildung 17). Damit werden im Rahmen der Untersuchung 29 Prozent der Befrag ten als potenzielle Studienaussteigende klassifiziert. Bei männlichen Studierenden ist diese Gruppe mit 33 Prozent klar größer als bei weiblichen (26%). Zu Unterschieden kommt es auch im Vergleich der Hochschularten: Während an den Universitäten 31 Prozent der Teilnehmenden eine erhöhte Abbruchbzw. Wechselwahrscheinlichkeit erkennen lassen, sind es an den anderen Hochschulen 27 Prozent. Größere Abstufungen liegen hingegen im Bereich der angestrebten Hochschulabschlüsse vor. Studierende mit Zielrichtung Staatsexamen weisen in 34 Prozent der Fälle eine erhöhte Abbruchoder Wechselwahrscheinlichkeit auf. Anders dagegen die Masterstudiengänge, wo dies lediglich für 18 Prozent der Befragten gilt – wohl auch deshalb, weil hier mit dem Bachelor in der Regel bereits eine erste akademische Hürde genommen wurde. Hierzu passt, dass die Abbruchwahrscheinlichkeit im Bereich des Bachelors mit anteilig 31 Prozent deutlich höher ist. Tabelle A19 im Anhang verdeutlicht, wie es sich in der Frage nach Studienverbleib und -ausstieg mit einzelnen Fachrichtungen verhält. Alle weiteren Werte sind ebenfalls in dieser Tabelle zu finden. 4.5 Attraktivität der beruflichen Bildung Neben der Ermittlung des Images, das die duale Berufsausbildung unter Studierenden innehat, galt es als eines der Hauptanliegen der Untersuchung, zu erkunden, wie attraktiv Angebote der beruflichen Bildung für die jeweils individuelle Bildungsbiografie der Studierenden sind und welche externen Faktoren regulierend wirken können. Da die Ergebnisse insbesondere auch im 13 Studienfachwechsler/-innen fließen bei den Berechnungen des DZHW nicht in die Studienabbruchquote ein, sondern werden separat unter die sog. Schwundquote gefasst, da es sich per definitionem nicht um Studienab brechende handelt (vgl. Heublein u.a. 2012). 4.5 Attraktivität der beruflichen Bildung WDP 183 37 Kontext einer Weiterentwicklung der Maßnahmen zur Integration von Studienaussteigenden in die berufliche Bildung von Relevanz sind, stützen sich die im weiteren Verlauf dargestellten Er gebnisse zum Teil ausschließlich auf die Gruppe der potenziellen Studienaussteigenden (n=3.414), zum Teil aber auch auf die Gesamtheit der Befragungsteilnehmenden inkl. Exmatri kulierten (n=12.143). 4.5.1 Alternativen bei vorzeitiger Beendigung des Studiengangs Für den konkreten Fall eines Ausstiegs aus dem aktuellen Studium wurden die als potenzielle Studienaussteigende klassifizierten Studierenden befragt, welche Alternativen für sie interes sant wären. Dabei erhielten die Befragten mit und ohne vorliegenden Abschluss einer dualen Ausbildung jeweils leicht voneinander abweichende Antwortmöglichkeiten, aus denen sie meh rere auswählen konnten. Eine duale Berufsausbildung als Alternative zum Studium stellt für 28 Prozent der Befragten ohne vorhandenen Abschluss einer dualen Berufsausbildung eine interessante Alternative dar. So mit nimmt sie Rang vier unter den zur Auswahl gestellten Optionen ein (Tabelle 15). Davor lie gen die Aufnahme eines dualen Studiums (31%), Arbeiten in Vollzeit (39%) und die Aufnahme eines anderen (klassischen) Studiums (54%). Eine relevante geschlechtliche Heterogenität konnte für die Aufnahme einer dualen Ausbil dung nicht nachgewiesen werden. Deutliche Unterschiede ergeben sich jedoch aus der geson derten Betrachtung der Art der HZB, über die die Befragten verfügen. Die höchste Präferenz für eine duale Ausbildung haben diejenigen, die das Abitur haben (29%). Es folgen die Befragten mit Fachabitur (26%) sowie – mit deutlichem Abstand – diejenigen, die ihre Hochschulzulas sung mittels einer beruflichen Qualifizierung erlangten (18%). Abweichungen von der Gesamt stichprobe konnten zudem hinsichtlich der Kategorien Schultyp und Bildungshintergrund der Eltern festgestellt werden. Tabelle A20 im Anhang verdeutlicht dies genauso wie die vorhande nen Abstufungen zwischen den einzelnen Studienfächern. Für Befragte mit vorhandenem Abschluss einer dualen Berufsausbildung mussten die bildungsbi ografischen Anschlussoptionen ausgeweitet und inhaltlich angepasst werden. Daraus resultier ten anstelle von „Duale Ausbildung“ die alternativen Antwortmöglichkeiten „Andere duale Aus bildung“ und „Rückkehr in den erlernten Beruf“ (vgl. Tabelle 15). Dabei ist die Rückkehr in den erlernten Beruf mit 48 Prozent die attraktivste Option für die Studienzweifelnden. Die AufAbbildung 17 Wahrscheinlichkeit eines Studienausstiegs oder Studienfachwechsels (in %) 75–100%50–74%20–49%<20%n=11.894, in % 71 6 7 16 potenzieller Ausstieg aus dem aktuellen Studium potenzieller Verbleib im aktuellen Studium 38 WDP 183 Ergebnisse 4 Tabelle 15 Alternativen im Fall eines Ausstiegs aus dem aktuellen Studium (in %) Studienzweifelnde ohne dualen Ausbildungsabschluss (n=2.994) Studienzweifelnde mit dualem Ausbildungsabschluss (n=420) Duale Ausbildung 28 - Andere duale Ausbildung - 13 Fortbildung 12 29 Anderes Studium 54 39 Duales Studium 31 20 Rückkehr in den erlernten Beruf - 48 Direkteinstieg in einen (anderen) Beruf 39 33 Nebenjob 13 9 * Fehlende Werte innerhalb der Tabelle resultieren aus dem Umstand, dass Befragte mit und ohne dualen Ausbildungsab schluss leicht voneinander abweichende Antwortmöglichkeiten erhalten haben. Eine Mehrfachnennung war möglich. nahme eines anderen Studiums können sich nur noch 39 Prozent der Befragten vorstellen. Die Aufnahme einer weiteren dualen Ausbildung ist dagegen ebenfalls deutlich unattraktiver als zu vor und kommt nur für 13 Prozent der Befragten in Betracht, ein duales Studium (20%) oder eine Fortbildung (29%) sind wiederum attraktiver. Mit gesondertem Blick auf die Anschlussoption „Fortbildung“ zeigt sich, dass die Zustimmung zur Fortbildung bei im Durchschnitt 12 beziehungsweise 29 Prozent liegt – je nachdem, ob eine duale Ausbildung in der Vergangenheit abgeschlossen wurde oder nicht. Nennenswerte Abwei chungen hiervon sind vor allem in der Analysekategorie „nächster angestrebter Hochschulab schluss“ vorzufinden. Differenziert nach dem angestrebten Abschluss zeigen Studierende aus Masterstudiengängen ohne dualen Ausbildungsabschluss mit 20 Prozent überdurchschnittliches Interesse an einer Fortbildung14. Bei Studierenden mit einer abgeschlossenen dualen Ausbildung zeigt sich das Gegenteil: Eine Fortbildung wird uninteressanter, sobald ein Masterabschluss an gestrebt wird (vgl. Tabelle A20 und A21 im Anhang). 4.5.2 Zusammenstellung individueller Wunschausbildungen Im Rahmen der Erhebung wurden die – sowohl immatrikulierten als auch exmatrikulierten – Be fragten (n=12.143) gebeten, die für sie optimale duale Ausbildung zusammenzustellen (Abbil dung 18). Dabei ist anzumerken, dass die Befragten lediglich die am stärksten präferierte Option auswählen konnten. Die Ergebnisse dieses Themenkomplexes werden daher durch die die Er gebnisse der Vignette-Frage (s. Kapitel 4.5.3) komplementiert, da diese Fragetechnik die Stärke bzw. die Ausprägung von Präferenzen messen kann. Als zur Einordnung und Justierung notwen dige Variablen standen den Teilnehmenden folgende Kriterien zur Auswahl, auf die anschlie ßend detaillierter eingegangen werden soll: ►Präferiertes Berufsfeld, ►Dauer der dualen Ausbildung, ►Chance auf Übernahme nach Abschluss der dualen Ausbildung, 14 Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass es den Studierenden zum Zeitpunkt der Befragung unbekannt war, dass formal i.d.R. ein entsprechender Ausbildungsabschluss vorliegen muss, um zu einer geregelten Fortbildung zugelassen zu werden. 4.5 Attraktivität der beruflichen Bildung WDP 183 39 ten Berufsfeld Organisation, Verwaltung und Büro aufzuschließen. Tabelle A23 im Anhang be nennt die Beträge für sämtliche Dimensionen. Abbildung 26 Vignette-Analyse zur präferierten Gestaltung des Berufsschulunterrichts (Logistische Regression, abhängige Variable [x-Achse]: Attraktivität) Feste Wochentage In Blöcken 0 .1 .2 .3 .4 Attraktivität − geschätzt Ähnliche Vorbildung Bildungsübergreifend 0 .1 .2 .3 .4 Attraktivität − geschätzt Auch allgemeinbildend Nur ausbildungsbezogen 0 .1 .2 .3 .4 Attraktivität − geschätzt n=12.143 4.5.4 Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der dualen Berufsausbildung Um mögliche Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der dualen Ausbildung für diejenigen po tenziellen Studienaussteigenden identifizieren zu können, für die eine solche zum Zeitpunkt der Befragung keine interessante Alternative zum Studium darstellte (vgl. Kapitel 4.5.1), wurden diese (n=2.143) Befragten um Aussagen zu folgender Frage gebeten: „Sollte ich mein Studium nicht abschließen, dann würde ich eine duale Ausbildung eher in Betracht ziehen, wenn...“ Abbildung 27 Attraktivitätssteigernde Maßnahmen – Version A (Fragebogenauszug) 46 WDP 183 Ergebnisse 4 Abbildung 28 Attraktivitätssteigernde Maßnahmen – Version B (Fragebogenauszug) Zur Auswahl standen vier Antwortmöglichkeiten in zwei leicht voneinander abweichenden Ver sionen (Abbildung 27 und 28), mit denen die Teilnehmenden zufällig konfrontiert wurden. Für Gruppe A hat sich durch diese Zufallszuordnung eine Stichprobe von n=1.088 und für Gruppe B eine Stichprobe von n=1.055 ergeben. Dieses Vorgehen wurde gewählt, weil es u.a. Ziel der Fragestellung war, den Effekt der unterschiedlichen Optionen, wie z.B. „Praktikum“ und „be zahltes Praktikum“, zu messen. Abbildung 29 Attraktivitätssteigernde Maßnahmen (Gruppe A und B) 0 20 40 60 80 100 81 69 53 43 Separate Berufsschulklassen Kein Wohnortwechsel erforderlich Kennenlernpraktikum Verkürzung durch Anrechnung von Studienleistungen 0 20406080100 81 78 62 45 Befreiung vom Berufsschulunterricht Ausbildungsteile im Ausland Bezahltes Kennenlernpraktikum Anrechnung von Studienleistungen auf die Abschlussprüfung Gruppe A Gruppe B n=1.088 n=1.055 Jeweils 81 Prozent aus Gruppe A und Gruppe B gaben an, dass sie sich eher für eine duale Aus bildung entscheiden würden, wenn es die Möglichkeit auf Anrechnung gäbe – entweder mit dem Ziel einer Ausbildungsverkürzung (Gruppe A) oder einer Anrechnung von Studienleistun 4.5 Attraktivität der beruflichen Bildung WDP 183 47 gen auf die Abschlussprüfung (Abbildung 29). Dabei lässt sich jeweils eine leicht überdurch schnittliche Präferenz der weiblichen Befragten ausmachen. Einen weiteren attraktivitätssteigernden Effekt scheint das Kennenlernpraktikum – in bezahl ter oder unbezahlter Form – zu bieten: 78 Prozent der Befragten aus Gruppe B würden sich ein bezahltes Kennenlernpraktikum wünschen und immer noch 69 Prozent ein Kennenlernprakti kum ohne Angabe zur Vergütung. Interessanterweise sind es auch hier jeweils weibliche Be fragte, die den genannten Optionen überdurchschnittliche Relevanz beimessen. Die entspre chenden Werte wie auch weitere Differenzierungen können den Tabellen A24 und A25 im Anhang entnommen werden. Wie bereits anhand der Ergebnisse der Vignette-Analyse (Kapitel 4.5.3) deutlich wurde, mes sen die Studierenden dem mit einer dualen Ausbildung einhergehenden Berufsschulbesuch we nig Relevanz hinsichtlich der Attraktivitätsbewertung bei. Weniger als die Hälfte der Befragten würde sich eher für eine Ausbildung entscheiden, wenn sie entweder in separaten Berufsschul klassen unterrichtet (Gruppe A) oder sogar vom Berufsschulunterricht befreit würden. 48 WDP 183 Ergebnisse 4 5Zusammenfassung und Ausblick Zusammenfassend lassen sich die folgenden zentralen Ergebnisse der Untersuchung festhalten: ►Knapp ein Drittel (29%) der Studierenden zweifelt an einem erfolgreichen Abschluss des derzeitigen Studiums: Jede/-r Sechste gibt an, die Wahrscheinlichkeit, das aktuelle Stu dium vorzeitig zu beenden, liege in einem Bereich zwischen 20 und 50 Prozent, bei jeder/ jedem Achten sogar bei 50 Prozent und höher. ►Studierende schreiben der dualen Ausbildung zwar einerseits ein positives Image zu, die Angebote der beruflichen Bildung sind aber andererseits nur wenig attraktiv für die eigene Bildungsbiografie der Studierenden. Personen mit dualem Ausbildungsabschluss werden insbesondere als ehrgeizig wahrgenommen; deren Verdienstmöglichkeiten hingegen schät zen die Studierenden verhältnismäßig schlecht ein. In einem direkten Vergleich von Ausbil dung und Studium schneidet die duale Ausbildung gegenüber dem Hochschulstudium aber deutlich schlechter ab, insbesondere in Bezug auf gesellschaftliches Ansehen, Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten. Eine duale Ausbildung hingegen punktet bei der erwarteten Ar beitsplatzsicherheit. Entsprechend ist es kaum verwunderlich, dass die duale Ausbildung als Alternative im Falle eines vorzeitigen Ausstiegs aus dem aktuellen Studium nur für ver hältnismäßig wenige Studierende attraktiv ist. Erstaunlich ist allerdings, dass als Alternative nicht nur Angebote der Hochschule attraktiver für einen Großteil der Studierenden sind, sondern ebenfalls das Einmünden in den Arbeitsmarkt – auch ohne ersten berufsqualifizierenden Abschluss. ►Knapp ein Viertel der Studierenden würde sich aus heutiger Sicht rückblickend für ein duales Studium entscheiden. Dieser Befund mag in Zusammenhang mit einem mangeln den Berufsund Praxisbezug stehen, den die Studierenden ihrem aktuellen Studium zu schreiben. Die vorliegende Untersuchung bietet hierzu jedoch lediglich Hinweise. ►Zwei Drittel der Studierenden geben bei der Frage nach ihrem Informationsstand zu den Übergangsmöglichkeiten in eine duale Ausbildung an, dass sie sich eher schlecht bis schlecht informiert fühlen. Bezüglich der Übergangsmöglichkeiten in eine berufliche Fort bildung gilt dies immer noch für 58 Prozent der Studierenden. Dabei sind ihnen bestehende Informationsund Beratungsangebote durchaus bekannt, sie werden jedoch kaum von den Studierenden genutzt. Während beispielsweise das Studentenwerk ganzen 83 Prozent der Studierenden als Beratungsstelle bekannt ist, wird es bezüglich einer Beratung nur von jeder/jedem Fünften genutzt. Ähnlich gestaltet sich das Bekanntheits-Nutzungs-Verhältnis auch bei den übrigen Anlaufstellen. ►Kennenlernpraktika und Anrechnung machen die berufliche Ausbildung für Studien zweifelnde attraktiver, die Gestaltung des Berufsschulunterrichts hat für sie hingegen kaum Relevanz: Einen besonders positiven Einfluss auf eine mögliche Entscheidung für eine duale Ausbildung als Alternative zum Studium nehmen die Anrechnung hochschulisch er brachter Leistungen auf die Ausbildung (bzw. die Ausbildungsabschlussprüfung) sowie betriebliche Kennenlernpraktika mit und ohne Option der finanziellen Vergütung. Bezüglich einer derzeit häufig diskutierten zielgruppenspezifischen Gestaltung des Berufsschulunter richts zeigen sich zwar leichte Präferenzen der Studierenden hin zu lernhomogenen Klassen strukturen, für ihre Entscheidung, ob eine duale Ausbildung für sie infrage kommt oder nicht, hat die Gestaltung der Berufsschule jedoch keine Relevanz. 5Zusammenfassung und Ausblick WDP 183 49 Die vorliegenden Forschungsergebnisse lassen nicht nur Aussagen bezüglich der Imageund At traktivitätsbewertung der beruflichen Bildung aus Sicht von Studierenden zu, sie liefern auch konkrete Hinweise darauf, wie Angebote der beruflichen Bildung – insbesondere der dualen Be rufsausbildung – gestaltet sein sollten, um für Studienzweifelnde eine reelle Alternative zum Hochschulstudium darzustellen. Entsprechend relevant sind die Ergebnisse für die berufliche Praxis. Weiterführend ist angestrebt, eine erneute Studierendenbefragung zu realisieren, die schwer punktmäßig auf die Attraktivität beruflicher Fortbildungsangebote als Alternative zum Master studium bzw. Anschlussoption nach Erwerb eines akademischen Abschlusses fokussiert. Dieser Aspekt konnte im Zuge der vorliegenden Untersuchung nur marginal behandelt werden, ge winnt aber in der öffentlichen Diskussion um die Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit beruflicher und hochschulischer Bildung zunehmend an Bedeutung. 50 WDP 183 Zusammenfassung und Ausblick 5 Literaturverzeichnis BIBB: Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2014 – Informationen und Analysen zur Entwick lung der beruflichen Bildung. Bonn 2014 BMBF: Ausbildungschancen weiterhin gut – Bundeskabinett beschließt Berufsbildungsbericht 2013/Wanka: „Duales System hat hohe Integrationskraft“. Pressemitteilung vom 15. Mai 2013 – URL: https://www.bmbf.de/de/ausbildungschancen-weiterhin-gut-773.html (Stand: 29.04.2016) Ebbinghaus, Margit; Beicht, Ursula; Gei, Julia; Milde, Bettina: Studienabbrecher für die duale Berufsausbildung gewinnen. Ergebnisse aus dem BIBB-Expertenmonitor Berufliche Bildung 2014. Bonn 2014 Eberhard, Verena; Scholz, Selina; Ulrich, Joachim Gerd: Image als Berufswahlkriterium – Be deutung für Berufe mit Nachwuchsmangel. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (2009) 3, S.9–13 Euler, Dieter; Severing, Eckart: Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bil dung: Hintergründe kennen. Initiative „Chance Ausbildung – jeder wird gebraucht!“. Güters loh 2015 – URL: http://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/ GrauePublikationen/LL_GP_Durchlaessigkeit_Hintergrund_final_150622.pdf (Stand: 29.04.2016) Frommberger, Dietmar: „Durchlässigkeit“ in Bildung und Berufsbildung: Begriff, Begründun gen, Modelle und Kritik. In: bwp@ (2009) Profil 2: Holger Reinisch – URL: http://www. bwpat.de/profil2/frommberger_profil2.pdf (Stand: 29.04.2016) Hammann, Peter; Erichson, Bernd: Marktforschung. 2. Auflage. Stuttgart 1990 Heublein, Ulrich; Richter, Johanna; Schmelzer, Robert; Sommer, Dieter: Die Entwicklung der Schwundund Studienabbruchquoten an den deutschen Hochschulen. Statistische Berechnun gen auf der Basis des Absolventenjahrgangs 2010. HIS: Forum Hochschule 3/2012. Hannover 2012 Maier, Tobias; Zika, Gerd; Wolter, Marc Ingo; Kalinowski, Michael; Helmrich, Robert: Eng pässe im mittleren Qualifikationsbereich trotz erhöhter Zuwanderung. Aktuelle Ergebnisse der BIBB-IAB-Qualifikationsund Berufsfeldprojektionen bis zum Jahr 2030 unter Berücksichti gung von Lohnentwicklungen und beruflicher Flexibilität. BIBB REPORT 23/2014 Osgood, Charles E., Suci, George; Tannenbaum, Percy: The measurement of meaning. Urbana 1957 Statistisches Bundesamt: Bildung und Kultur – Studierende an Hochschulen Wintersemester 2013/2014. Wiesbaden 2014 Literaturverzeichnis WDP 183 51 Anhang Tabelle A1 Semantisches Differenzial „duale Ausbildung im Allgemeinen“ (n=11.894) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Alle Teilnehmer 3,93 3,70 4,08 3,70 3,15 3,77 3,72 Geschlecht Männlich 3,81 3,59 3,97 3,62 3,14 3,71 3,64 Weiblich 4,00 3,79 4,16 3,77 3,16 3,82 3,78 Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 3,93 3,72 4,08 3,72 3,14 3,78 3,73 Einer der Eltern HS-Abschluss 3,95 3,70 4,10 3,71 3,17 3,77 3,73 Beide Eltern HS-Abschluss 3,88 3,67 4,06 3,67 3,15 3,75 3,70 Migrationshintergrund Nicht vorhanden 3,95 3,69 4,10 3,70 3,14 3,79 3,73 Vorhanden 3,92 3,67 4,07 3,68 3,15 3,75 3,71 Duale Ausbildung Abgebrochen 3,48 3,48 3,82 3,41 2,94 3,73 3,48 Abgeschlossen 3,78 3,66 3,88 3,69 2,95 3,91 3,65 Nicht gemacht 3,95 3,71 4,11 3,71 3,18 3,75 3,74 Schultyp Anderer Schultyp 3,87 3,67 4,02 3,71 3,07 3,79 3,69 Berufsschule 4,00 3,73 4,04 3,74 3,09 3,81 3,74 Gesamtschule 4,00 3,76 4,12 3,75 3,17 3,75 3,76 Gymnasium 3,94 3,68 4,10 3,68 3,16 3,76 3,72 Hochschulzulassung Abitur 3,93 3,69 4,09 3,69 3,16 3,76 3,72 Berufliche Qualifizierung 3,88 3,71 4,05 3,81 2,97 4,01 3,74 Fachabitur 3,95 3,73 4,03 3,74 3,08 3,82 3,73 Intern. Studienberechtigung 3,81 3,92 4,04 3,84 3,27 3,78 3,78 Nächster Abschluss Bachelor 3,94 3,70 4,09 3,70 3,15 3,77 3,73 Master 3,89 3,71 4,05 3,71 3,14 3,76 3,71 Staatsexamen 3,89 3,68 4,08 3,70 3,19 3,81 3,73 Hochschulart Universität 3,90 3,67 4,06 3,67 3,14 3,76 3,70 Hochschule 3,96 3,75 4,09 3,73 3,16 3,79 3,75 Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 4,07 3,76 4,20 3,79 3,20 3,86 3,81 Informatik 3,76 3,64 3,92 3,65 3,15 3,65 3,63 Ingenieurwissenschaften 3,90 3,71 4,02 3,70 3,15 3,78 3,71 Kunst/Musik 3,95 3,69 4,13 3,69 3,13 3,82 3,74 Mathematik 3,88 3,69 4,07 3,70 3,03 3,67 3,67 Medien/Kommunikation 3,99 3,72 4,14 3,70 3,22 3,77 3,76 52 WDP 183 Anhang (Fortsetzung Tab. A1) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Medizin/Gesundheit 3,90 3,70 4,04 3,72 3,16 3,85 3,73 Naturwissenschaften 3,89 3,70 4,05 3,65 3,12 3,76 3,70 Psychologie 3,90 3,75 4,08 3,73 3,13 3,83 3,74 Rechtswissenschaft/Jura 3,88 3,71 4,12 3,69 3,20 3,84 3,74 Sozial-/Geisteswissenschaften 3,98 3,68 4,14 3,71 3,16 3,82 3,75 Sportwissenschaften 4,01 3,74 4,16 3,78 3,23 3,80 3,79 Sprach-/Kulturwissenschaften 3,97 3,73 4,14 3,74 3,20 3,82 3,77 Wirtschaftswissenschaften 3,93 3,70 4,09 3,70 3,12 3,71 3,71 Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%3,93 3,70 4,10 3,70 3,15 3,78 3,73 Wahrscheinlichkeit ≥ 20%3,92 3,71 4,04 3,71 3,15 3,75 3,71 Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 3,92 3,67 4,08 3,67 3,12 3,77 3,71 Gut/eher gut 3,96 3,79 4,08 3,79 3,22 3,79 3,77 Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 3,93 3,67 4,10 3,68 3,13 3,77 3,71 Gut/eher gut 3,92 3,76 4,05 3,74 3,18 3,78 3,74 Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Tabelle A2 Korrelation semantisches Differenzial „duale Ausbildung im Allgemeinen“ (n=11.894) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick Ehrgeiz 1,00 Bildung 0,44*** 1,00 Fleiß 0,49*** 0,38*** 1,00 Intelligenz 0,45*** 0,57*** 0,40*** 1,00 Reichtum 0,23*** 0,25*** 0,18*** 0,21*** 1,00 Geschick 0,23*** 0,30*** 0,27*** 0,34*** 0,11*** 1,00 p < 0,001(***) Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Anhang WDP 183 53 Tabelle A3.1 Semantisches Differenzial Beruf „Bankkaufmann/-frau“ (n=772) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Alle Teilnehmer 3,38 3,47 3,51 3,45 3,39 3,26 3,41 Geschlecht Männlich 3,29 3,39 3,44 3,38 3,43 3,10 3,34 Weiblich 3,45 3,53 3,56 3,51 3,36 3,37 3,46 Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 3,39 3,53 3,51 3,46 3,43 3,28 3,43 Einer der Eltern HS-Abschluss 3,44 3,39 3,54 3,48 3,37 3,23 3,41 Beide Eltern HS-Abschluss 3,27 3,38 3,46 3,40 3,27 3,22 3,33 Migrationshintergrund Nicht vorhanden 3,40 3,49 3,56 3,45 3,41 3,21 3,42 Vorhanden 3,35 3,35 3,36 3,36 3,33 3,22 3,33 Duale Ausbildung Abgebrochen 3,30 3,40 4,00 3,50 3,30 3,20 3,45 Abgeschlossen 3,65 3,66 3,69 3,59 3,45 3,25 3,55 Nicht gemacht 3,34 3,44 3,47 3,43 3,38 3,26 3,39 Schultyp Anderer Schultyp 3,51 3,59 3,60 3,61 3,32 3,25 3,48 Berufsschule 3,73 3,59 3,71 3,59 3,53 3,18 3,56 Gesamtschule 3,66 3,43 3,51 3,31 3,17 3,26 3,39 Gymnasium 3,3 3,42 3,46 3,39 3,39 3,22 3,36 Hochschulzulassung Abitur 3,33 3,43 3,46 3,42 3,39 3,24 3,38 Berufliche Qualifizierung 3,20 3,40 3,40 3,60 3,30 3,30 3,37 Fachabitur 3,59 3,63 3,72 3,58 3,42 3,27 3,54 Intern. Studienberechtigung 3,67 3,79 3,61 3,70 3,39 3,58 3,62 Nächster Abschluss Bachelor 3,39 3,50 3,49 3,45 3,40 3,24 3,41 Master 3,36 3,39 3,47 3,43 3,34 3,21 3,37 Staatsexamen 3,29 3,39 3,58 3,46 3,42 3,39 3,42 Hochschulart Universität 3,32 3,44 3,44 3,43 3,44 3,24 3,39 Hochschule 3,43 3,49 3,54 3,49 3,32 3,27 3,42 Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 3,29 3,44 3,47 3,62 3,74 3,38 3,49 Informatik 3,10 3,33 3,29 3,35 3,27 3,10 3,24 Ingenieurwissenschaften 3,39 3,43 3,48 3,38 3,38 3,06 3,35 Kunst/Musik 3,09 3,14 3,41 3,23 3,41 3,32 3,27 Mathematik 3,33 3,83 3,83 3,75 3,67 3,33 3,62 Medien/Kommunikation 3,48 3,55 3,71 3,55 3,74 3,16 3,53 Medizin/Gesundheit 3,63 3,63 3,67 3,59 3,28 3,39 3,53 Naturwissenschaften 3,24 3,46 3,32 3,24 3,35 3,20 3,30 Psychologie 3,6 3,33 3,73 3,33 3,33 3,47 3,47 Rechtswissenschaft/Jura 3,21 3,45 3,34 3,48 3,31 3,34 3,36 54 WDP 183 Anhang (Fortsetzung Tab. A3.1) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Sozial-/Geisteswissenschaften 3,45 3,47 3,56 3,47 3,57 3,30 3,47 Sportwissenschaften 3,50 3,50 3,88 3,75 3,25 3,13 3,50 Sprach-/Kulturwissenschaften 3,53 3,53 3,67 3,55 3,36 3,35 3,50 Wirtschaftswissenschaften 3,40 3,51 3,49 3,51 3,27 3,33 3,42 Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%3,42 3,48 3,52 3,47 3,37 3,28 3,42 Wahrscheinlichkeit ≥ 20%3,29 3,45 3,46 3,41 3,44 3,19 3,37 Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 3,35 3,45 3,46 3,44 3,34 3,22 3,38 Gut/eher gut 3,39 3,52 3,58 3,51 3,50 3,29 3,47 Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 3,26 3,43 3,44 3,41 3,37 3,19 3,35 Gut/eher gut 3,53 3,53 3,58 3,53 3,41 3,34 3,49 Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Tabelle A3.2 Semantisches Differenzial Beruf „Dachdecker/-in“ (n=796) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Alle Teilnehmer 3,14 2,84 4,02 3,05 2,63 4,40 3,35 Geschlecht Männlich 3,09 2,76 3,92 3,01 2,65 4,27 3,28 Weiblich 3,17 2,89 4,08 3,08 2,62 4,49 3,39 Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 3,13 2,84 3,97 3,04 2,69 4,42 3,35 Einer der Eltern HS-Abschluss 3,19 2,85 4,16 3,12 2,56 4,46 3,39 Beide Eltern HS-Abschluss 3,10 2,80 3,93 2,99 2,58 4,25 3,28 Migrationshintergrund Nicht vorhanden 3,13 2,73 4,08 3,03 2,58 4,50 3,34 Vorhanden 3,09 2,89 3,94 3,03 2,67 4,45 3,35 Duale Ausbildung Abgebrochen 2,67 2,44 3,89 2,56 2,56 4,78 3,15 Abgeschlossen 3,14 2,78 4,05 3,02 2,65 4,39 3,34 Nicht gemacht 3,15 2,85 4,01 3,06 2,63 4,40 3,35 Schultyp Anderer Schultyp 3,18 2,95 3,91 3,08 2,73 4,24 3,35 Berufsschule 2,98 2,83 3,79 2,94 2,55 4,21 3,22 Gesamtschule 3,17 3,02 4,04 3,19 2,85 4,43 3,45 Gymnasium 3,12 2,73 4,05 3,01 2,57 4,53 3,34 Hochschulzulassung Abitur 3,13 2,79 4,03 3,02 2,61 4,45 3,34 Berufliche Qualifizierung 3,55 2,73 4,09 2,91 2,64 4,18 3,35 Fachabitur 3,23 2,91 3,97 3,19 2,70 4,36 3,39 Intern. Studienberechtigung 3,07 3,30 3,91 3,23 2,86 3,79 3,36 Anhang WDP 183 55 (Fortsetzung Tab. A3.6) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Nächster Abschluss Bachelor 2,87 2,56 3,61 2,85 2,24 4,17 3,05 Master 2,95 2,65 3,62 2,74 2,30 4,03 3,05 Staatsexamen 2,82 2,52 3,61 2,89 2,29 4,18 3,05 Hochschulart Universität 2,88 2,53 3,61 2,83 2,26 4,12 3,04 Hochschule 2,86 2,60 3,61 2,78 2,24 4,18 3,05 Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 3,17 2,77 3,77 2,97 2,34 4,29 3,22 Informatik 2,96 2,71 3,56 2,96 2,35 4,04 3,10 Ingenieurwissenschaften 2,84 2,69 3,59 2,86 2,38 4,20 3,09 Kunst/Musik 3,21 2,96 3,86 2,89 2,39 4,21 3,25 Mathematik 2,93 2,43 3,43 2,79 2,21 4,21 3,00 Medien/Kommunikation 2,89 2,75 4,04 3,11 2,36 4,00 3,19 Medizin/Gesundheit 2,83 2,48 3,52 2,59 2,35 4,09 2,98 Naturwissenschaften 2,88 2,65 3,63 2,83 2,18 4,10 3,05 Psychologie 3,53 2,60 3,73 3,00 2,47 4,27 3,27 Rechtswissenschaft/Jura 2,92 2,44 3,61 2,86 2,28 4,11 3,04 Sozial-/Geisteswissenschaften 2,88 2,49 3,66 2,90 2,11 4,24 3,05 Sportwissenschaften 3,09 2,36 3,64 2,73 2,09 4,36 3,05 Sprach-/Kulturwissenschaften 3,03 2,44 3,74 2,87 2,23 4,06 3,06 Wirtschaftswissenschaften 2,68 2,45 3,44 2,69 2,17 4,10 2,92 Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%2,87 2,55 3,61 2,81 2,24 4,17 3,04 Wahrscheinlichkeit ≥ 20%2,91 2,63 3,59 2,88 2,29 4,08 3,06 Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 2,83 2,50 3,56 2,77 2,18 4,17 3,00 Gut/eher gut 2,88 2,64 3,62 2,89 2,40 4,06 3,08 Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 2,82 2,51 3,59 2,75 2,15 4,17 3,00 Gut/eher gut 2,93 2,63 3,58 2,91 2,39 4,09 3,09 Maastricht University - Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) 62 WDP 183 Anhang Tabelle A3.7 Semantisches Differenzial Beruf „Gebäudereiniger/-in“ (n=773) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Alle Teilnehmer 2,70 2,49 3,89 2,82 2,17 3,74 2,97 Geschlecht Männlich 2,64 2,37 3,76 2,72 2,17 3,65 2,89 Weiblich 2,74 2,57 3,97 2,90 2,17 3,80 3,03 Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 2,71 2,49 3,90 2,85 2,19 3,76 2,98 Einer der Eltern HS-Abschluss 2,72 2,51 3,86 2,79 2,14 3,75 2,96 Beide Eltern HS-Abschluss 2,66 2,45 3,89 2,82 2,13 3,66 2,94 Migrationshintergrund Nicht vorhanden 2,58 2,40 3,88 2,78 2,08 3,77 2,92 Vorhanden 2,85 2,56 3,91 2,86 2,26 3,88 3,05 Duale Ausbildung Abgebrochen 2,50 2,21 4,14 2,57 2,21 3,79 2,90 Abgeschlossen 2,75 2,66 3,93 2,94 2,32 3,73 3,06 Nicht gemacht 2,70 2,46 3,87 2,81 2,14 3,74 2,95 Schultyp Anderer Schultyp 2,61 2,48 3,74 2,85 2,33 3,69 2,95 Berufsschule 2,87 2,57 4,04 2,89 2,24 3,89 3,08 Gesamtschule 2,63 2,26 3,79 2,74 2,12 3,91 2,91 Gymnasium 2,65 2,45 3,90 2,79 2,12 3,78 2,95 Hochschulzulassung Abitur 2,65 2,43 3,88 2,78 2,13 3,74 2,94 Berufliche Qualifizierung 3,19 3,19 4,00 2,94 2,38 3,94 3,27 Fachabitur 2,82 2,53 3,92 2,99 2,23 3,84 3,06 Intern. Studienberechtigung 2,94 3,16 3,87 3,03 2,52 3,13 3,11 Nächster Abschluss Bachelor 2,68 2,48 3,87 2,81 2,16 3,76 2,96 Master 2,79 2,49 3,79 2,88 2,21 3,62 2,96 Staatsexamen 2,64 2,43 4,08 2,82 2,03 3,82 2,97 Hochschulart Universität 2,65 2,45 3,86 2,77 2,16 3,70 2,93 Hochschule 2,74 2,55 3,96 2,88 2,19 3,77 3,02 Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 2,73 2,64 4,27 2,82 2,00 3,95 3,07 Informatik 2,74 2,49 3,84 2,91 2,30 3,88 3,03 Ingenieurwissenschaften 2,71 2,57 3,75 2,81 2,25 3,59 2,95 Kunst/Musik 2,86 2,77 4,00 2,95 1,95 3,86 3,07 Mathematik 2,93 2,40 4,07 2,93 2,20 3,80 3,06 Medien/Kommunikation 2,66 2,34 4,03 2,84 2,03 3,71 2,94 Medizin/Gesundheit 2,71 2,32 4,00 2,76 1,95 3,83 2,93 Naturwissenschaften 2,72 2,42 3,73 2,79 2,17 3,58 2,90 Psychologie 2,50 2,71 3,82 2,82 2,25 3,43 2,92 Rechtswissenschaft/Jura 2,64 2,50 3,83 2,86 2,14 3,90 2,98 Anhang WDP 183 63 (Fortsetzung Tab. A3.7) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Sozial-/Geisteswissenschaften 2,76 2,58 4,14 2,94 2,12 3,91 3,08 Sportwissenschaften 2,82 2,82 4,09 2,91 2,73 4,00 3,23 Sprach-/Kulturwissenschaften 2,76 2,53 3,98 2,93 2,17 3,64 3,00 Wirtschaftswissenschaften 2,63 2,35 3,78 2,70 2,18 3,76 2,90 Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%2,69 2,47 3,88 2,82 2,15 3,77 2,96 Wahrscheinlichkeit ≥ 20%2,73 2,53 3,91 2,84 2,20 3,66 2,98 Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 2,60 2,39 3,91 2,75 2,06 3,74 2,91 Gut/eher gut 2,94 2,71 3,87 2,97 2,40 3,79 3,11 Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 2,60 2,42 3,90 2,78 2,08 3,75 2,92 Gut/eher gut 2,84 2,57 3,89 2,86 2,29 3,72 3,03 Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Tabelle A3.8 Semantisches Differenzial Beruf „Hotelkaufmann/-frau“ (n=768) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Alle Teilnehmer 3,27 3,12 3,89 3,19 2,81 3,69 3,33 Geschlecht Männlich 3,21 3,05 3,80 3,09 2,88 3,57 3,27 Weiblich 3,31 3,17 3,95 3,26 2,76 3,77 3,37 Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 3,27 3,13 3,91 3,22 2,86 3,73 3,35 Einer der Eltern HS-Abschluss 3,42 3,20 3,95 3,23 2,76 3,68 3,37 Beide Eltern HS-Abschluss 3,13 3,01 3,77 3,08 2,73 3,59 3,22 Migrationshintergrund Nicht vorhanden 3,34 3,14 3,97 3,21 2,78 3,73 3,36 Vorhanden 3,16 3,02 3,79 3,11 2,83 3,65 3,26 Duale Ausbildung Abgebrochen 3,18 3,35 4,24 3,35 3,06 4,12 3,55 Abgeschlossen 3,40 3,29 4,09 3,29 2,75 3,75 3,43 Nicht gemacht 3,26 3,09 3,84 3,17 2,81 3,67 3,31 Schultyp Anderer Schultyp 3,22 3,11 3,77 3,26 2,73 3,66 3,29 Berufsschule 3,34 3,06 3,94 3,24 2,85 3,69 3,35 Gesamtschule 3,09 3,06 3,83 2,89 2,77 3,83 3,25 Gymnasium 3,29 3,10 3,91 3,16 2,79 3,68 3,32 Hochschulzulassung Abitur 3,26 3,10 3,87 3,17 2,78 3,66 3,31 Berufliche Qualifizierung 3,64 3,64 4,64 3,64 3,00 4,73 3,88 Fachabitur 3,27 3,13 3,98 3,19 2,82 3,75 3,36 Intern. Studienberechtigung 3,39 3,35 3,71 3,55 3,16 3,61 3,46 64 WDP 183 Anhang (Fortsetzung Tab. A3.8) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Nächster Abschluss Bachelor 3,29 3,12 3,92 3,21 2,82 3,71 3,35 Master 3,28 3,15 3,83 3,15 2,80 3,63 3,31 Staatsexamen 3,14 2,99 3,78 3,03 2,71 3,66 3,22 Hochschulart Universität 3,25 3,10 3,83 3,14 2,78 3,64 3,29 Hochschule 3,29 3,07 3,96 3,15 2,79 3,73 3,33 Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 3,97 3,54 4,26 3,49 2,97 4,17 3,73 Informatik 3,07 3,12 3,73 3,22 3,02 3,49 3,28 Ingenieurwissenschaften 3,28 3,22 3,83 3,19 2,87 3,58 3,33 Kunst/Musik 3,56 3,38 4,00 3,56 3,06 3,81 3,56 Mathematik 3,04 3,17 3,61 3,09 2,96 3,65 3,25 Medien/Kommunikation 3,33 3,02 4,00 3,13 2,88 3,73 3,35 Medizin/Gesundheit 3,13 2,87 3,66 3,03 2,79 3,55 3,17 Naturwissenschaften 3,32 3,20 3,87 3,16 2,86 3,58 3,33 Psychologie 3,27 3,08 3,97 3,11 2,73 3,70 3,31 Rechtswissenschaft/Jura 2,79 2,79 3,57 2,90 2,55 3,50 3,02 Sozial-/Geisteswissenschaften 3,50 3,25 4,16 3,34 2,86 3,88 3,50 Sportwissenschaften 3,10 2,90 3,60 2,90 3,00 3,60 3,18 Sprach-/Kulturwissenschaften 3,33 3,30 3,88 3,40 2,89 3,77 3,43 Wirtschaftswissenschaften 3,17 2,95 3,89 3,13 2,59 3,70 3,24 Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%3,27 3,12 3,89 3,18 2,77 3,68 3,32 Wahrscheinlichkeit ≥ 20%3,29 3,13 3,88 3,23 2,89 3,72 3,36 Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 3,25 3,07 3,93 3,14 2,74 3,68 3,30 Gut/eher gut 3,30 3,21 3,81 3,28 2,91 3,71 3,37 Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 3,23 3,02 3,91 3,11 2,75 3,67 3,28 Gut/eher gut 3,31 3,22 3,85 3,27 2,86 3,69 3,37 Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Anhang WDP 183 65 Tabelle A3.9 Semantisches Differenzial Beruf „Kaufmann/-frau für Büromanagement“ (n=827) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Alle Teilnehmer 3,11 3,23 3,42 3,24 3,00 3,26 3,21 Geschlecht Männlich 3,04 3,11 3,30 3,12 3,02 3,13 3,12 Weiblich 3,16 3,32 3,51 3,32 2,99 3,34 3,27 Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 3,10 3,26 3,43 3,30 3,01 3,30 3,23 Einer der Eltern HS-Abschluss 3,20 3,25 3,52 3,24 3,02 3,21 3,24 Beide Eltern HS-Abschluss 3,01 3,11 3,28 3,03 2,94 3,17 3,09 Migrationshintergrund Nicht vorhanden 3,10 3,20 3,42 3,20 2,93 3,23 3,18 Vorhanden 2,96 3,11 3,36 3,13 2,95 3,20 3,12 Duale Ausbildung Abgebrochen 3,44 3,44 3,44 3,33 3,00 3,22 3,31 Abgeschlossen 3,23 3,32 3,48 3,36 3,04 3,17 3,27 Nicht gemacht 3,09 3,21 3,41 3,21 2,99 3,27 3,20 Schultyp Anderer Schultyp 3,05 3,04 3,41 3,18 3,00 3,19 3,15 Berufsschule 3,00 3,25 3,40 3,28 2,96 3,33 3,20 Gesamtschule 2,95 3,13 3,42 3,16 2,76 3,05 3,08 Gymnasium 3,09 3,21 3,41 3,18 2,96 3,24 3,18 Hochschulzulassung Abitur 3,08 3,20 3,41 3,18 2,96 3,21 3,17 Berufliche Qualifizierung 3,40 3,30 3,70 3,60 2,90 3,20 3,35 Fachabitur 3,08 3,23 3,39 3,30 3,07 3,30 3,23 Intern. Studienberechtigung 3,59 3,70 3,59 3,73 3,43 3,75 3,63 Nächster Abschluss Bachelor 3,09 3,19 3,39 3,20 2,99 3,21 3,18 Master 3,16 3,37 3,49 3,32 3,03 3,37 3,29 Staatsexamen 3,01 3,09 3,39 3,16 2,93 3,32 3,15 Hochschulart Universität 3,08 3,21 3,45 3,21 2,99 3,26 3,20 Hochschule 3,08 3,25 3,40 3,22 3,00 3,21 3,19 Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 3,19 3,19 3,44 3,39 2,83 3,36 3,23 Informatik 2,93 3,14 3,34 3,02 2,77 3,14 3,06 Ingenieurwissenschaften 3,22 3,41 3,46 3,35 3,21 3,25 3,32 Kunst/Musik 2,85 3,25 3,40 3,05 3,10 3,10 3,13 Mathematik 3,07 3,21 3,57 3,29 3,29 3,64 3,35 Medien/Kommunikation 3,13 3,20 3,40 3,10 2,95 3,40 3,20 Medizin/Gesundheit 3,22 3,27 3,59 3,46 3,14 3,38 3,34 Naturwissenschaften 3,23 3,35 3,51 3,34 3,04 3,32 3,30 Psychologie 3,14 3,09 3,36 3,14 2,77 3,27 3,13 Rechtswissenschaft/Jura 2,92 3,06 3,28 3,03 3,19 3,17 3,11 66 WDP 183 Anhang (Fortsetzung Tab. A3.9) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Sozial-/Geisteswissenschaften 2,97 2,93 3,34 3,03 2,96 3,06 3,05 Sportwissenschaften 3,43 3,36 3,57 3,50 3,07 3,36 3,38 Sprach-/Kulturwissenschaften 3,13 3,38 3,50 3,32 2,98 3,27 3,26 Wirtschaftswissenschaften 3,09 3,23 3,37 3,24 2,88 3,27 3,18 Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%3,14 3,24 3,45 3,26 2,99 3,27 3,23 Wahrscheinlichkeit ≥ 20%3,03 3,22 3,36 3,17 3,03 3,23 3,17 Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 3,04 3,14 3,39 3,16 2,96 3,22 3,15 Gut/eher gut 3,26 3,40 3,50 3,40 3,07 3,32 3,33 Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 3,01 3,16 3,38 3,15 2,93 3,18 3,14 Gut/eher gut 3,25 3,33 3,50 3,37 3,10 3,37 3,32 Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Tabelle A3.10 Semantisches Differenzial Beruf „Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung“ (n=773) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Alle Teilnehmer 3,17 3,18 3,51 3,26 2,95 3,47 3,26 Geschlecht Männlich 3,06 3,05 3,40 3,08 2,96 3,34 3,15 Weiblich 3,26 3,28 3,59 3,40 2,93 3,56 3,34 Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 3,17 3,18 3,52 3,26 2,94 3,52 3,27 Einer der Eltern HS-Abschluss 3,18 3,18 3,49 3,26 2,95 3,46 3,25 Beide Eltern HS-Abschluss 3,17 3,18 3,51 3,28 2,97 3,38 3,25 Migrationshintergrund Nicht vorhanden 3,15 3,17 3,52 3,30 2,92 3,48 3,26 Vorhanden 3,19 3,18 3,47 3,18 2,96 3,44 3,24 Duale Ausbildung Abgebrochen 3,25 3,25 3,25 3,25 3,25 3,50 3,29 Abgeschlossen 3,15 3,36 3,46 3,46 2,99 3,46 3,31 Nicht gemacht 3,18 3,16 3,52 3,24 2,94 3,47 3,25 Schultyp Anderer Schultyp 3,26 3,22 3,41 3,33 2,93 3,56 3,29 Berufsschule 3,02 3,30 3,61 3,33 3,07 3,39 3,29 Gesamtschule 3,36 3,18 3,58 3,31 2,93 3,49 3,31 Gymnasium 3,13 3,13 3,48 3,22 2,91 3,47 3,22 Hochschulzulassung Abitur 3,16 3,17 3,52 3,25 2,94 3,48 3,25 Berufliche Qualifizierung 3,33 3,33 3,67 3,44 3,11 3,22 3,35 Anhang WDP 183 67 (Fortsetzung Tab. A3.10) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Fachabitur 3,06 3,17 3,36 3,25 2,88 3,41 3,19 Intern. Studienberechtigung 3,68 3,44 3,82 3,44 3,26 3,59 3,54 Nächster Abschluss Bachelor 3,14 3,17 3,47 3,26 2,93 3,46 3,24 Master 3,23 3,28 3,63 3,27 3,01 3,50 3,32 Staatsexamen 3,13 3,03 3,44 3,19 2,90 3,50 3,20 Hochschulart Universität 3,13 3,12 3,48 3,24 2,91 3,44 3,22 Hochschule 3,19 3,26 3,52 3,29 2,99 3,46 3,29 Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 3,34 3,24 3,52 3,31 2,97 3,55 3,32 Informatik 3,19 3,16 3,65 3,30 3,05 3,53 3,31 Ingenieurwissenschaften 3,06 3,09 3,38 3,16 2,97 3,29 3,16 Kunst/Musik 3,18 3,18 3,47 3,18 3,18 3,35 3,26 Mathematik 2,91 3,00 3,5 3,09 2,91 3,32 3,12 Medien/Kommunikation 2,83 3,17 3,68 3,29 2,93 3,66 3,26 Medizin/Gesundheit 3,22 3,22 3,68 3,43 2,92 3,65 3,35 Naturwissenschaften 3,18 3,32 3,49 3,32 2,94 3,38 3,27 Psychologie 3,00 3,21 3,50 3,18 2,79 3,46 3,19 Rechtswissenschaft/Jura 3,05 2,97 3,45 3,13 2,84 3,29 3,12 Sozial-/Geisteswissenschaften 3,42 3,31 3,62 3,47 3,03 3,76 3,44 Sportwissenschaften 3,00 3,00 3,11 3,11 3,00 3,44 3,11 Sprach-/Kulturwissenschaften 3,24 3,06 3,54 3,20 2,88 3,60 3,25 Wirtschaftswissenschaften 3,26 3,24 3,49 3,25 2,92 3,41 3,26 Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%3,19 3,19 3,54 3,27 2,97 3,49 3,28 Wahrscheinlichkeit ≥ 20%3,13 3,16 3,42 3,25 2,87 3,41 3,21 Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 3,12 3,12 3,52 3,23 2,90 3,45 3,22 Gut/eher gut 3,29 3,33 3,51 3,35 3,04 3,56 3,35 Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 3,14 3,18 3,50 3,28 2,91 3,45 3,24 Gut/eher gut 3,24 3,18 3,53 3,25 2,98 3,47 3,28 Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) 68 WDP 183 Anhang Tabelle A3.11 Semantisches Differenzial Beruf „Kaufmann/-frau im Einzelhandel“ (n=799) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Alle Teilnehmer 2,88 2,92 3,34 3,04 2,75 3,25 3,03 Geschlecht Männlich 2,89 2,89 3,31 3,06 2,80 3,12 3,01 Weiblich 2,88 2,94 3,36 3,03 2,72 3,35 3,05 Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 2,92 2,95 3,36 3,04 2,71 3,26 3,04 Einer der Eltern HS-Abschluss 2,82 2,88 3,31 3,06 2,78 3,24 3,02 Beide Eltern HS-Abschluss 2,87 2,89 3,32 3,05 2,87 3,27 3,05 Migrationshintergrund Nicht vorhanden 2,84 2,91 3,33 3,03 2,70 3,23 3,01 Vorhanden 2,80 2,87 3,28 3,00 2,72 3,27 2,99 Duale Ausbildung Abgebrochen 2,33 2,83 3,08 2,92 3,17 3,42 2,96 Abgeschlossen 3,05 3,07 3,48 3,17 2,71 3,25 3,12 Nicht gemacht 2,87 2,90 3,33 3,03 2,75 3,25 3,02 Schultyp Anderer Schultyp 2,82 2,86 3,19 2,94 2,67 3,16 2,94 Berufsschule 2,98 3,14 3,42 3,16 2,79 3,26 3,13 Gesamtschule 2,78 2,89 3,37 3,07 2,91 3,35 3,06 Gymnasium 2,83 2,88 3,32 2,99 2,72 3,25 3,00 Hochschulzulassung Abitur 2,84 2,89 3,32 3,00 2,74 3,23 3,00 Berufliche Qualifizierung 3,50 3,40 4,00 3,70 2,70 3,40 3,45 Fachabitur 2,88 2,98 3,23 3,09 2,80 3,25 3,04 Intern. Studienberechtigung 3,30 3,11 3,66 3,40 2,83 3,55 3,31 Nächster Abschluss Bachelor 2,86 2,89 3,33 3,02 2,75 3,26 3,02 Master 2,97 3,03 3,45 3,15 2,83 3,21 3,11 Staatsexamen 2,81 2,90 3,19 3,01 2,71 3,33 2,99 Hochschulart Universität 2,87 2,91 3,40 3,03 2,74 3,26 3,04 Hochschule 2,89 2,93 3,27 3,03 2,76 3,28 3,03 Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 2,93 2,90 3,45 2,90 2,60 3,50 3,05 Informatik 2,78 2,80 3,18 2,92 2,65 3,24 2,93 Ingenieurwissenschaften 3,00 2,99 3,36 3,11 2,84 3,16 3,08 Kunst/Musik 3,06 2,94 3,44 3,00 2,81 3,13 3,06 Mathematik 3,21 3,14 3,50 3,21 2,71 3,29 3,18 Medien/Kommunikation 2,79 2,76 3,18 2,87 2,71 3,05 2,89 Medizin/Gesundheit 2,68 2,97 3,18 3,08 2,82 3,16 2,98 Naturwissenschaften 2,91 2,98 3,43 3,10 2,70 3,20 3,05 Psychologie 2,78 2,84 3,53 2,94 2,78 3,38 3,04 Rechtswissenschaft/Jura 2,81 2,86 3,14 3,02 2,65 3,33 2,97 Anhang WDP 183 69 (Fortsetzung Tab. A3.11) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Sozial-/Geisteswissenschaften 2,73 2,95 3,44 3,02 2,78 3,33 3,04 Sportwissenschaften 2,93 2,87 3,07 3,13 2,67 3,20 2,98 Sprach-/Kulturwissenschaften 3,02 3,00 3,65 3,33 2,82 3,53 3,23 Wirtschaftswissenschaften 2,90 2,89 3,23 2,99 2,77 3,21 3,00 Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%2,89 2,93 3,36 3,05 2,78 3,21 3,04 Wahrscheinlichkeit ≥ 20%2,86 2,91 3,28 3,03 2,70 3,36 3,02 Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 2,82 2,85 3,31 2,99 2,71 3,24 2,99 Gut/eher gut 3,05 3,07 3,41 3,19 2,88 3,28 3,15 Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 2,80 2,85 3,30 2,97 2,73 3,20 2,98 Gut/eher gut 2,99 3,03 3,41 3,18 2,80 3,34 3,13 Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Tabelle A3.12 Semantisches Differenzial Beruf „Kaufmann/-frau im Großund Außenhandel“ (n=773) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Alle Teilnehmer 3,17 3,17 3,44 3,26 2,96 3,30 3,22 Geschlecht Männlich 3,08 3,03 3,34 3,12 2,93 3,14 3,11 Weiblich 3,24 3,26 3,51 3,36 2,97 3,41 3,29 Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 3,15 3,18 3,44 3,28 2,98 3,32 3,23 Einer der Eltern HS-Abschluss 3,19 3,17 3,36 3,19 2,99 3,20 3,18 Beide Eltern HS-Abschluss 3,21 3,13 3,54 3,29 2,87 3,36 3,23 Migrationshintergrund Nicht vorhanden 3,09 3,14 3,41 3,25 2,94 3,24 3,18 Vorhanden 3,25 3,15 3,52 3,23 2,96 3,35 3,24 Duale Ausbildung Abgebrochen 2,83 3,08 3,08 3,00 3,00 3,25 3,04 Abgeschlossen 3,38 3,48 3,54 3,55 3,14 3,28 3,40 Nicht gemacht 3,15 3,13 3,43 3,22 2,93 3,31 3,20 Schultyp Anderer Schultyp 2,95 3,07 3,38 3,07 2,82 3,27 3,09 Berufsschule 3,22 3,26 3,56 3,28 2,88 3,22 3,24 Gesamtschule 3,20 3,29 3,39 3,39 3,10 3,49 3,31 Gymnasium 3,13 3,12 3,43 3,23 2,95 3,27 3,19 Hochschulzulassung Abitur 3,14 3,14 3,44 3,24 2,95 3,29 3,20 Berufliche Qualifizierung 2,73 3,09 2,64 3,36 3,09 2,45 2,89 Fachabitur 3,29 3,27 3,47 3,26 2,97 3,36 3,27 Intern. Studienberechtigung 3,42 3,40 3,63 3,51 3,02 3,58 3,43 70 WDP 183 Anhang (Fortsetzung Tab. A3.12) Ehrgeiz Bildung Fleiß Intelligenz Reichtum Geschick � − Nächster Abschluss Bachelor 3,13 3,13 3,40 3,25 2,92 3,24 3,18 Master 3,26 3,20 3,52 3,27 2,96 3,49 3,28 Staatsexamen 3,16 3,20 3,47 3,17 3,13 3,35 3,25 Hochschulart Universität 3,19 3,12 3,43 3,22 2,93 3,28 3,20 Hochschule 3,17 3,23 3,47 3,31 2,98 3,35 3,25 Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 3,35 3,21 3,59 3,35 3,00 3,41 3,32 Informatik 2,91 2,91 3,02 3,08 2,89 3,00 2,97 Ingenieurwissenschaften 3,04 3,10 3,31 3,13 3,01 3,23 3,14 Kunst/Musik 3,38 3,31 3,81 3,44 3,19 3,44 3,43 Mathematik 3,00 3,33 3,33 2,89 2,67 3,00 3,04 Medien/Kommunikation 3,53 3,26 3,58 3,58 3,14 3,40 3,42 Medizin/Gesundheit 3,10 3,15 3,41 3,08 3,05 3,23 3,17 Naturwissenschaften 3,20 3,15 3,32 3,19 2,93 3,32 3,19 Psychologie 3,08 3,15 3,46 3,38 2,92 3,46 3,24 Rechtswissenschaft/Jura 3,42 3,39 3,52 3,42 3,00 3,42 3,36 Sozial-/Geisteswissenschaften 3,21 3,09 3,60 3,31 2,90 3,33 3,24 Sportwissenschaften 2,44 2,44 3,22 2,78 2,89 3,22 2,83 Sprach-/Kulturwissenschaften 3,21 3,09 3,55 3,23 2,83 3,34 3,21 Wirtschaftswissenschaften 3,20 3,33 3,52 3,36 2,93 3,35 3,28 Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%3,17 3,16 3,44 3,29 2,95 3,34 3,23 Wahrscheinlichkeit ≥ 20%3,17 3,19 3,45 3,21 2,96 3,23 3,20 Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 3,16 3,13 3,42 3,24 2,94 3,28 3,20 Gut/eher gut 3,17 3,27 3,47 3,31 3,00 3,36 3,26 Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 3,15 3,11 3,43 3,26 2,93 3,28 3,19 Gut/eher gut 3,22 3,27 3,48 3,29 3,00 3,38 3,27 Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Anhang WDP 183 71 Tabelle A4.2 Arbeitsmarkterwartungen im Vergleich (n=11.894) Aufstiegsmöglichkeiten Ansehen in der Gesellschaft Besser mit… Studium Ausbildung Gleich Studium Ausbildung Gleich Alle Teilnehmer 48%20%32%56%12%32% Geschlecht Männlich 50%20%29%54%14%32% Weiblich 46%20%34%58%10%32% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 48%20%32%55%13%32% Einer der Eltern HS-Abschluss 46%20%33%56%12%32% Beide Eltern HS-Abschluss 50%19%31%59%9%32% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 49%18%33%57%11%32% Vorhanden 45%22%33%56%12%32% Duale Ausbildung Abgebrochen 58%15%27%67%12%21% Abgeschlossen 70%11%18%73%10%17% Nicht gemacht 44%21%34%54%12%34% Schultyp Anderer Schultyp 53%20%28%59%12%29% Berufsschule 55%20%25%56%15%28% Gesamtschule 43%21%36%52%13%34% Gymnasium 46%20%34%56%11%33% Hochschulzulassung Abitur 47%20%33%56%11%33% Berufliche Qualifizierung 54%17%29%59%13%28% Fachabitur 53%19%27%57%15%28% Intern. Studienberechtigung 51%22%27%60%13%27% Nächster Abschluss Bachelor 48%20%32%56%12%32% Master 48%20%32%55%13%33% Staatsexamen 44%19%37%62%8%31% Hochschulart Universität 48%19%33%58%10%32% Hochschule 49%21%30%55%14%31% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 43%20%37%57%9%34% Informatik 49%21%30%55%12%33% Ingenieurwissenschaften 52%20%28%53%14%32% Kunst/Musik 39%22%39%54%14%33% Mathematik 48%18%34%53%12%36% Medien/Kommunikation 41%22%37%49%12%39% Medizin/Gesundheit 51%17%32%65%7%27% Naturwissenschaften 46%20%34%57%10%33% Psychologie 44%21%35%56%8%36% Rechtswissenschaft/Jura 46%16%38%60%9%31% Sozial-/Geisteswissenschaften 45%23%32%57%11%31% Sportwissenschaften 37%27%36%46%13%40% 78 WDP 183 Anhang (Fortsetzung Tab. A4.2) Aufstiegsmöglichkeiten Ansehen in der Gesellschaft Sprach-/Kulturwissenschaften 40%22%39%57%10%34% Wirtschaftswissenschaften 54%18%28%58%13%28% Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%49%19%32%57%11%32% Wahrscheinlichkeit ≥ 20%45%22%33%54%13%33% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 48%20%32%58%11%30% Gut/eher gut 47%22%31%53%13%33% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 47%21%32%57%12%31% Gut/eher gut 49%20%31%55%12%33% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Tabelle A4.3 Arbeitsmarkterwartungen im Vergleich (n=11.894) Bezahlung Vereinbarkeit Beruf/Freizeit Besser mit… Studium Ausbildung Gleich Studium Ausbildung Gleich Alle Teilnehmer 51%25%24%41%18%41% Geschlecht Männlich 51%26%23%45%18%37% Weiblich 50%25%25%39%17%44% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 50%26%24%40%19%41% Einer der Eltern HS-Abschluss 50%25%25%42%16%42% Beide Eltern HS-Abschluss 51%25%24%42%17%41% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 51%25%24%41%17%42% Vorhanden 48%28%25%44%17%40% Duale Ausbildung Abgebrochen 61%21%18%36%16%48% Abgeschlossen 73%13%14%28%28%44% Nicht gemacht 47%27%26%43%16%41% Schultyp Anderer Schultyp 57%19%24%38%20%42% Berufsschule 56%25%19%42%19%39% Gesamtschule 46%27%27%44%15%41% Gymnasium 48%27%25%42%16%41% Hochschulzulassung Abitur 49%26%25%42%17%42% Berufliche Qualifizierung 59%22%19%33%27%40% Fachabitur 57%23%20%39%21%40% Intern. Studienberechtigung 56%17%28%36%24%40% Anhang WDP 183 79 (Fortsetzung Tab. A4.3) Bezahlung Vereinbarkeit Beruf/Freizeit Nächster Abschluss Bachelor 50%26%24%42%17%41% Master 51%24%24%41%19%40% Staatsexamen 51%24%25%39%17%44% Hochschulart Universität 50%25%25%40%17%42% Hochschule 52%25%23%41%18%40% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 46%25%29%43%13%44% Informatik 53%23%24%42%18%40% Ingenieurwissenschaften 53%24%23%40%21%39% Kunst/Musik 39%26%34%40%12%48% Mathematik 49%24%26%45%16%40% Medien/Kommunikation 43%31%26%42%18%40% Medizin/Gesundheit 53%23%23%37%20%43% Naturwissenschaften 50%26%24%37%22%41% Psychologie 48%22%29%40%17%43% Rechtswissenschaft/Jura 51%26%23%39%18%43% Sozial-/Geisteswissenschaften 45%29%26%45%13%42% Sportwissenschaften 44%30%26%44%11%45% Sprach-/Kulturwissenschaften 44%28%29%39%16%45% Wirtschaftswissenschaften 57%23%20%43%18%39% Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%51%25%24%42%17%41% Wahrscheinlichkeit ≥ 20%48%26%26%40%19%41% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 50%26%24%41%18%41% Gut/eher gut 50%25%25%43%18%39% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 49%27%24%41%18%41% Gut/eher gut 52%24%24%41%18%40% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) 80 WDP 183 Anhang Tabelle A5 Postschulische Bildungswahl – Ratschlag der Familie (n=11.894) Anderer Werdegang Ausbildung Duales Studium Keine Angabe Studium Alle Teilnehmer 5%11%11%10%63% Geschlecht Männlich 4%12%12%11%61% Weiblich 5%11%11%10%64% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 6%14%12%12%56% Einer der Eltern HS-Abschluss 3%9%12%8%68% Beide Eltern HS-Abschluss 2%5%9%7%76% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 5%13%12%11%59% Vorhanden 4%9%11%8%68% Duale Ausbildung Abgebrochen 4%18%17%15%46% Abgeschlossen 4%44%10%11%31% Nicht gemacht 5%6%11%10%68% Schultyp Anderer Schultyp 7%23%8%11%51% Berufsschule 7%22%10%11%50% Gesamtschule 6%8%12%12%63% Gymnasium 3%8%12%10%66% Hochschulzulassung Abitur 4%9%12%10%66% Berufliche Qualifizierung 13%37%5%12%33% Fachabitur 7%24%9%11%49% Intern. Studienberechtigung 5%5%11%10%69% Nächster Abschluss Bachelor 5%12%12%10%62% Master 4%10%12%12%62% Staatsexamen 4%7%8%7%74% Hochschulart Universität 4%9%10%10%67% Hochschule 5%14%13%11%57% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 5%12%9%13%61% Informatik 6%9%12%12%62% Ingenieurwissenschaften 4%12%13%10%61% Kunst/Musik 7%10%6%15%62% Mathematik 5%9%11%12%63% Medien/Kommunikation 7%11%12%13%58% Medizin/Gesundheit 5%7%8%8%72% Naturwissenschaften 5%8%9%12%66% Psychologie 4%10%11%10%65% Rechtswissenschaft/Jura 3%10%8%6%72% Sozial-/Geisteswissenschaften 5%11%8%11%65% Sportwissenschaften 3%11%13%11%63% Anhang WDP 183 81 (Fortsetzung Tab. A5) Anderer Werdegang Ausbildung Duales Studium Keine Angabe Studium Sprach-/Kulturwissenschaften 4%9%9%9%69% Wirtschaftswissenschaften 4%15%15%9%58% Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%4%11%11%10%63% Wahrscheinlichkeit ≥ 20%6%11%11%10%62% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 4%11%11%10%64% Gut/eher gut 5%12%12%9%62% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 4%11%12%10%63% Gut/eher gut 5%11%11%9%64% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Tabelle A6 Postschulische Bildungswahl – Ratschlag von Freunden (n=11.894) Anderer Werdegang Ausbildung Duales Studium Keine Angabe Studium Alle Teilnehmer 3%6%7%17%67% Geschlecht Männlich 4%7%8%17%64% Weiblich 3%5%6%18%69% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 3%7%7%19%63% Einer der Eltern HS-Abschluss 3%5%7%16%69% Beide Eltern HS-Abschluss 3%4%6%15%73% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 3%6%6%19%67% Vorhanden 3%7%8%16%66% Duale Ausbildung Abgebrochen 4%10%8%22%56% Abgeschlossen 3%22%7%23%44% Nicht gemacht 3%4%7%16%70% Schultyp Anderer Schultyp 5%13%6%21%55% Berufsschule 5%14%8%19%53% Gesamtschule 5%6%6%18%66% Gymnasium 2%4%6%17%71% Hochschulzulassung Abitur 3%4%6%17%70% Berufliche Qualifizierung 10%25%9%21%35% Fachabitur 5%15%7%19%53% Intern. Studienberechtigung 4%7%11%12%65% 82 WDP 183 Anhang (Fortsetzung Tab. A6) Anderer Werdegang Ausbildung Duales Studium Keine Angabe Studium Nächster Abschluss Bachelor 3%6%7%18%66% Master 3%6%7%18%66% Staatsexamen 2%3%5%14%76% Hochschulart Universität 3%4%6%17%70% Hochschule 4%8%8%19%61% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 3%5%5%18%69% Informatik 3%7%9%19%62% Ingenieurwissenschaften 4%9%9%16%63% Kunst/Musik 4%7%4%21%63% Mathematik 3%4%7%17%69% Medien/Kommunikation 4%4%7%18%67% Medizin/Gesundheit 3%5%6%12%74% Naturwissenschaften 3%4%5%21%67% Psychologie 3%6%4%15%72% Rechtswissenschaft/Jura 2%5%6%14%72% Sozial-/Geisteswissenschaften 3%6%4%19%68% Sportwissenschaften 0%4%9%19%68% Sprach-/Kulturwissenschaften 3%4%4%19%70% Wirtschaftswissenschaften 3%7%9%16%65% Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%3%6%6%18%68% Wahrscheinlichkeit ≥ 20%5%7%8%17%64% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 3%5%6%18%68% Gut/eher gut 4%8%9%14%65% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 3%5%6%19%67% Gut/eher gut 4%7%8%14%67% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Anhang WDP 183 83 Tabelle A7 Postschulische Bildungswahl – Ratschlag des Partners/der Partnerin (n=11.894) Anderer Werdegang Ausbildung Duales Studium Keine Angabe Studium Alle Teilnehmer 2%4%5%47%42% Geschlecht Männlich 2%4%5%47%41% Weiblich 2%4%4%47%43% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 3%5%5%47%40% Einer der Eltern HS-Abschluss 2%3%4%48%43% Beide Eltern HS-Abschluss 2%3%4%44%48% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 2%4%4%51%40% Vorhanden 3%5%5%45%43% Duale Ausbildung Abgebrochen 5%6%7%43%39% Abgeschlossen 2%15%5%49%28% Nicht gemacht 2%3%4%46%44% Schultyp Anderer Schultyp 3%6%5%47%39% Berufsschule 3%8%5%44%39% Gesamtschule 2%5%4%45%43% Gymnasium 2%3%4%50%42% Hochschulzulassung Abitur 2%3%4%48%42% Berufliche Qualifizierung 8%15%9%40%28% Fachabitur 3%9%5%44%39% Intern. Studienberechtigung 5%5%10%26%53% Nächster Abschluss Bachelor 2%4%4%48%41% Master 3%4%6%46%41% Staatsexamen 2%3%3%42%51% Hochschulart Universität 2%3%4%48%43% Hochschule 3%6%6%46%39% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 3%4%4%43%46% Informatik 4%5%6%43%43% Ingenieurwissenschaften 3%5%6%45%41% Kunst/Musik 3%3%3%47%44% Mathematik 2%2%4%45%47% Medien/Kommunikation 2%5%5%47%41% Medizin/Gesundheit 3%3%4%40%51% Naturwissenschaften 3%2%3%52%40% Psychologie 3%3%3%42%49% Rechtswissenschaft/Jura 1%5%4%42%49% Sozial-/Geisteswissenschaften 3%4%2%51%40% Sportwissenschaften 0%3%3%54%40% 84 WDP 183 Anhang (Fortsetzung Tab. A7) Anderer Werdegang Ausbildung Duales Studium Keine Angabe Studium Sprach-/Kulturwissenschaften 2%3%3%51%40% Wirtschaftswissenschaften 2%6%6%46%40% Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%2%4%4%47%43% Wahrscheinlichkeit ≥ 20%3%5%5%46%40% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 2%4%4%49%42% Gut/eher gut 3%5%7%39%46% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 2%4%4%50%40% Gut/eher gut 3%5%6%40%46% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Tabelle A8 Postschulische Bildungswahl – Retrospektive Entscheidung (n=11.894) Anderer Werdegang Ausbildung Duales Studium Keine Angabe Studium Alle Teilnehmer 4%11%23%2%59% Geschlecht Männlich 5%12%22%2%59% Weiblich 4%11%23%2%60% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 5%13%25%2%56% Einer der Eltern HS-Abschluss 4%11%22%2%60% Beide Eltern HS-Abschluss 4%7%19%2%69% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 4%12%22%2%60% Vorhanden 5%11%24%2%58% Duale Ausbildung Abgebrochen 10%6%22%1%61% Abgeschlossen 3%36%24%3%34% Nicht gemacht 5%8%23%2%63% Schultyp Anderer Schultyp 5%16%24%3%53% Berufsschule 3%18%27%2%49% Gesamtschule 7%12%25%2%54% Gymnasium 4%10%22%2%62% Hochschulzulassung Abitur 4%10%22%2%61% Berufliche Qualifizierung 8%22%21%5%43% Fachabitur 4%19%26%2%49% Intern. Studienberechtigung 4%7%22%4%63% Anhang WDP 183 85 (Fortsetzung Tab. A8) Anderer Werdegang Ausbildung Duales Studium Keine Angabe Studium Nächster Abschluss Bachelor 4%12%23%2%58% Master 4%11%25%2%59% Staatsexamen 4%7%15%2%71% Hochschulart Universität 5%10%21%2%63% Hochschule 4%14%26%2%54% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 6%12%19%3%60% Informatik 3%11%23%2%61% Ingenieurwissenschaften 4%13%27%2%55% Kunst/Musik 7%10%16%2%66% Mathematik 5%5%16%2%72% Medien/Kommunikation 5%12%22%2%58% Medizin/Gesundheit 4%7%13%3%73% Naturwissenschaften 6%10%18%3%63% Psychologie 3%9%17%2%69% Rechtswissenschaft/Jura 3%8%21%2%66% Sozial-/Geisteswissenschaften 5%11%20%3%61% Sportwissenschaften 3%9%28%1%58% Sprach-/Kulturwissenschaften 7%10%21%3%59% Wirtschaftswissenschaften 3%13%29%2%53% Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%3%10%22%2%63% Wahrscheinlichkeit ≥ 20%7%14%25%3%51% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 5%12%24%2%58% Gut/eher gut 4%11%23%2%60% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 5%12%24%2%57% Gut/eher gut 4%10%22%2%62% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) 86 WDP 183 Anhang Tabelle A9 Informationsstand bzgl. Übergangsmöglichkeiten in die duale Ausbildung (n=11.894) Schlecht Eher schlecht Eher gut Gut Alle Teilnehmer 22%45%20%13% Geschlecht Männlich 19%43%24%15% Weiblich 25%47%17%11% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 22%45%19%13% Einer der Eltern HS-Abschluss 23%46%20%12% Beide Eltern HS-Abschluss 22%44%21%13% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 25%48%17%10% Vorhanden 22%45%21%13% Duale Ausbildung Abgebrochen 17%51%19%13% Abgeschlossen 19%43%21%18% Nicht gemacht 23%45%20%12% Schultyp Anderer Schultyp 20%44%21%15% Berufsschule 15%43%26%16% Gesamtschule 24%47%17%13% Gymnasium 25%47%18%10% Hochschulzulassung Abitur 24%47%18%11% Berufliche Qualifizierung 15%41%22%22% Fachabitur 15%42%25%18% Intern. Studienberechtigung 13%28%33%27% Nächster Abschluss Bachelor 22%46%20%12% Master 24%43%19%14% Staatsexamen 23%47%19%11% Hochschulart Universität 25%46%18%12% Hochschule 20%45%21%13% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 29%43%18%10% Informatik 19%38%24%19% Ingenieurwissenschaften 18%42%24%16% Kunst/Musik 22%48%18%12% Mathematik 16%43%29%12% Medien/Kommunikation 21%50%17%11% Medizin/Gesundheit 20%44%21%14% Naturwissenschaften 27%44%18%11% Psychologie 22%46%21%11% Rechtswissenschaft/Jura 21%45%19%15% Anhang WDP 183 87 Tabelle A13.2 Zeitpunkt des Erstkontaktes mit den Beratungsstellen Career Service (n=839) AStA (n=340) Anderer Zeitpunkt Schulzeit Studium Anderer Zeitpunkt Schulzeit Studium Alle Teilnehmer 8%13%79%9%26%66% Geschlecht Männlich 12%14%74%7%27%66% Weiblich 5%12%83%10%24%65% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 8%10%82%12%22%66% Einer der Eltern HS-Abschluss 7%18%75%9%29%62% Beide Eltern HS-Abschluss 6%15%78%0%31%69% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 7%13%80%8%23%69% Vorhanden 6%15%79%12%28%60% Duale Ausbildung Abgebrochen 0%38%63% Abgeschlossen 15%9%76%10%14%76% Nicht gemacht 7%14%80%9%27%64% Schultyp Anderer Schultyp 10%17%73%9%30%61% Berufsschule 10%12%79%17%21%62% Gesamtschule 15%22%63%13%47%40% Gymnasium 6%13%81%7%27%67% Hochschulzulassung Abitur 7%13%80%7%28%65% Berufliche Qualifizierung 38%0%63%40%20%40% Fachabitur 10%17%73%13%21%66% Intern. Studienberechtigung 12%10%78%9%19%72% Nächster Abschluss Bachelor 10%17%73%10%30%61% Master 6%5%90%6%19%74% Staatsexamen 5%27%68%5%19%76% Hochschulart Universität 6%9%85%6%23%71% Hochschule 9%14%77%13%22%65% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 0%30%70%8%17%75% Informatik 6%19%74%6%36%58% Ingenieurwissenschaften 8%10%82%7%21%73% Kunst/Musik 21%7%71%30%0%70% Mathematik 38%15%46%11%33%56% Medien/Kommunikation 6%16%78%0%33%67% Medizin/Gesundheit 4%26%70%6%33%61% Naturwissenschaften 9%13%78%0%18%82% Psychologie 23%8%69%10%10%80% Rechtswissenschaft/Jura 7%23%70%27%36%36% Sozial-/Geisteswissenschaften 3%10%88%12%26%63% 94 WDP 183 Anhang (Fortsetzung Tab. A13.2) Career Service (n=839) AStA (n=340) Anderer Zeitpunkt Schulzeit Studium Anderer Zeitpunkt Schulzeit Studium Sportwissenschaften 6%22%72%0%33%67% Sprach-/Kulturwissenschaften 6%6%87%0%8%92% Wirtschaftswissenschaften 8%12%79%11%36%53% Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%8%14%79%9%25%66% Wahrscheinlichkeit ≥ 20%7%11%81%9%27%64% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 6%12%82%9%22%68% Gut/eher gut 8%16%76%7%30%63% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 5%12%83%7%20%73% Gut/eher gut 8%16%76%9%30%61% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Tabelle A13.3 Zeitpunkt des Erstkontaktes mit den Beratungsstellen BA/BiZ (n=3.807) Kammern (n=553) Anderer Zeitpunkt Schulzeit Studium Anderer Zeitpunkt Schulzeit Studium Alle Teilnehmer 8%83%9%34%41%25% Geschlecht Männlich 11%76%12%35%35%29% Weiblich 7%86%7%32%46%21% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 8%84%8%37%42%21% Einer der Eltern HS-Abschluss 9%84%7%28%43%30% Beide Eltern HS-Abschluss 9%78%13%32%37%32% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 8%87%5%38%40%22% Vorhanden 9%83%8%26%51%23% Duale Ausbildung Abgebrochen 25%68%7%33%60%7% Abgeschlossen 13%83%4%47%44%9% Nicht gemacht 7%83%10%27%38%35% Schultyp Anderer Schultyp 11%83%6%38%45%17% Berufsschule 6%90%4%34%62%3% Gesamtschule 8%85%6%20%57%23% Gymnasium 8%86%7%32%41%27% Anhang WDP 183 95 (Fortsetzung Tab. A13.3) BA/BiZ (n=3.807) Kammern (n=553) Anderer Zeitpunkt Schulzeit Studium Anderer Zeitpunkt Schulzeit Studium Hochschulzulassung Abitur 8%84%8%34%38%27% Berufliche Qualifizierung 13%77%11%50%27%23% Fachabitur 9%86%5%30%58%12% Intern. Studienberechtigung 21%20%59%33%8%58% Nächster Abschluss Bachelor 8%85%7%35%47%18% Master 9%75%16%31%29%40% Staatsexamen 7%85%8%33%28%38% Hochschulart Universität 8%82%10%35%31%33% Hochschule 9%84%7%32%48%20% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 11%83%7%48%38%14% Informatik 10%80%10%35%41%24% Ingenieurwissenschaften 7%81%12%36%36%27% Kunst/Musik 12%84%5%29%35%35% Mathematik 4%86%10%31%31%38% Medien/Kommunikation 10%83%7%35%39%26% Medizin/Gesundheit 7%82%10%20%28%52% Naturwissenschaften 8%82%9%59%18%24% Psychologie 5%89%5%22%44%33% Rechtswissenschaft/Jura 7%85%7%42%27%31% Sozial-/Geisteswissenschaften 11%80%9%30%48%21% Sportwissenschaften 7%86%7%57%14%29% Sprach-/Kulturwissenschaften 10%79%10%28%48%24% Wirtschaftswissenschaften 7%86%7%28%54%19% Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%8%84%8%32%45%23% Wahrscheinlichkeit ≥ 20%9%80%11%36%34%30% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 8%84%8%29%44%26% Gut/eher gut 8%81%11%35%39%26% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 8%84%7%31%44%25% Gut/eher gut 8%80%12%33%39%29% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) 96 WDP 183 Anhang Tabelle A14.1 Initiierung des Erstkontaktes mit den Beratungsstellen Zentrale Studienberatung (n=1.955) Studentenwerk (n=1.737) Career Service (n=839) Anraten anderer Eigenregie Anraten anderer Eigenregie Anraten anderer Eigenregie Alle Teilnehmer 24%76%19%81%28%72% Geschlecht Männlich 26%74%21%79%33%67% Weiblich 23%77%18%82%24%76% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 22%78%18%82%26%74% Einer der Eltern HS-Abschluss 26%74%19%81%30%70% Beide Eltern HS-Abschluss 26%74%22%78%29%71% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 24%76%14%86%23%77% Vorhanden 24%76%19%81%28%72% Duale Ausbildung Abgebrochen 23%77%16%84%38%63% Abgeschlossen 18%82%11%89%25%75% Nicht gemacht 25%75%20%80%28%72% Schultyp Anderer Schultyp 17%83%15%85%24%76% Berufsschule 24%76%16%84%38%62% Gesamtschule 24%76%25%75%34%66% Gymnasium 24%76%16%84%25%75% Hochschulzulassung Abitur 24%76%19%81%26%74% Berufliche Qualifizierung 33%67%18%82%13%88% Fachabitur 22%78%16%84%31%69% Intern. Studienberechtigung 28%72%30%70%47%53% Nächster Abschluss Bachelor 26%74%20%80%29%71% Master 18%82%19%81%26%74% Staatsexamen 24%76%14%86%22%78% Hochschulart Universität 22%78%19%81%28%72% Hochschule 27%73%18%82%27%73% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 20%80%17%83%26%74% Informatik 29%71%26%74%30%70% Ingenieurwissenschaften 27%73%20%80%33%67% Kunst/Musik 20%80%25%75%29%71% Mathematik 21%79%38%63%54%46% Medien/Kommunikation 27%73%9%91%19%81% Medizin/Gesundheit 33%67%20%80%26%74% Naturwissenschaften 20%80%22%78%28%72% Psychologie 25%75%24%76%23%77% Rechtswissenschaft/Jura 26%74%12%88%23%77% Anhang WDP 183 97 (Fortsetzung Tab. A14.1) Zentrale Studienberatung (n=1.955) Studentenwerk (n=1.737) Career Service (n=839) Anraten anderer Eigenregie Anraten anderer Eigenregie Anraten anderer Eigenregie Sozial-/Geisteswissenschaften 23%77%13%87%17%83% Sportwissenschaften 33%67%30%70%39%61% Sprach-/Kulturwissenschaften 21%79%24%76%29%71% Wirtschaftswissenschaften 24%76%15%85%29%71% Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%22%78%17%83%25%75% Wahrscheinlichkeit ≥ 20%28%72%23%77%36%64% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 22%78%17%83%25%75% Gut/eher gut 29%71%23%77%33%67% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 23%77%16%84%23%77% Gut/eher gut 27%73%21%79%33%67% Tabelle A14.2 Initiierung des Erstkontaktes mit den Beratungsstellen AStA (n=340) BA/BiZ (n=3.807) Kammern (n=553) Anraten anderer Eigenregie Anraten anderer Eigenregie Anraten anderer Eigenregie Alle Teilnehmer 36%64%57%43%40%60% Geschlecht Männlich 38%62%55%45%39%61% Weiblich 34%66%58%42%41%59% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 37%63%56%44%41%59% Einer der Eltern HS-Abschluss 39%61%59%41%34%66% Beide Eltern HS-Abschluss 31%69%57%43%45%55% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 32%68%60%40%37%63% Vorhanden 33%67%52%48%41%59% Duale Ausbildung Abgebrochen 49%51%27%73% Abgeschlossen 33%67%55%45%38%62% Nicht gemacht 37%63%57%43%42%58% Schultyp Anderer Schultyp 40%60%52%48%38%62% Berufsschule 29%71%53%47%41%59% Gesamtschule 40%60%59%41%43%57% Gymnasium 33%67%59%41%40%60% 98 WDP 183 Anhang (Fortsetzung Tab. A14.2) AStA (n=340) BA/BiZ (n=3.807) Kammern (n=553) Anraten anderer Eigenregie Anraten anderer Eigenregie Anraten anderer Eigenregie Hochschulzulassung Abitur 34%66%58%42%42%58% Berufliche Qualifizierung 20%80%64%36%27%73% Fachabitur 34%66%52%48%37%63% Intern. Studienberechtigung 56%44%37%63%42%58% Nächster Abschluss Bachelor 32%68%57%43%41%59% Master 42%58%54%46%40%60% Staatsexamen 48%52%60%40%33%67% Hochschulart Universität 40%60%58%42%43%57% Hochschule 34%66%55%45%37%63% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 33%67%59%41%57%43% Informatik 48%52%58%42%50%50% Ingenieurwissenschaften 38%62%60%40%44%56% Kunst/Musik 56%44%57%43%18%82% Mathematik 33%67%53%47%54%46% Medien/Kommunikation 33%67%54%46%48%52% Medizin/Gesundheit 33%67%55%45%32%68% Naturwissenschaften 35%65%56%44%56%44% Psychologie 10%90%63%37%28%72% Rechtswissenschaft/Jura 36%64%62%38%31%69% Sozial-/Geisteswissenschaften 43%57%54%46%45%55% Sportwissenschaften 100%0%60%40%29%71% Sprach-/Kulturwissenschaften 29%71%60%40%52%48% Wirtschaftswissenschaften 28%72%54%46%31%69% Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%33%67%57%43%41%59% Wahrscheinlichkeit ≥ 20%42%58%56%44%39%61% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 36%64%58%42%42%58% Gut/eher gut 36%64%53%47%38%62% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 33%68%58%42%40%60% Gut/eher gut 37%63%56%44%40%60% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Anhang WDP 183 99 Tabelle A15 Art der Nutzung der Beratungsstellen Zentrale Studienberatung (n=1.955) Studentenwerk (n=1.737) Career Service (n=839) AStA (n=340) BA/BiZ (n=3.807) Kammern (n=553) Persönliches Gespräch 76%58%44%54%78%38% Telefonat 17%27%8%14%9%18% Schriftlicher Kontakt 16%32%15%10%12%20% Online-Angebot 24%41%42%31%35%31% Informationsmaterialien 31%36%42%31%45%39% Anders 1%1%10%4%4%8% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Tabelle A16 Inhalt der Beratung Zentrale Studienberatung (n=1.955) Studenten werk (n=1.737) Career Service (n=839) AStA (n=340) BA/BiZ (n=3.807) Kammern (n=553) Duale Ausbildung Inhaltliches 18%14%16%25%38%47% Organisatorisches 12%10%12%21%21%33% Finanzielles 8%11%8%14%15%20% Berufsperspektivisches 13%7%17%18%35%37% Studium Inhaltliches 71%46%45%49%50%31% Organisatorisches 66%59%44%61%31%24% Finanzielles 29%62%26%35%24%17% Berufsperspektivisches 41%21%47%36%48%26% Duales Studium Inhaltliches 20%13%18%23%26%22% Organisatorisches 14%10%14%17%15%19% Finanzielles 12%10%12%19%12%15% Berufsperspektivisches 14%8%13%20%21%20% Studienabbruch Inhaltliches 16%14%11%20%10%17% Organisatorisches 17%13%10%20%7%11% Finanzielles 6%7%6%14%5%8% Berufsperspektivisches 8%6%10%14%7%11% Fortbildung Inhaltliches 10%11%21%24%14%32% Organisatorisches 7%7%13%15%7%20% Finanzielles 5%6%8%14%6%18% Berufsperspektivisches 8%6%16%16%12%25% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) 100 WDP 183 Anhang Tabelle A17 Studienzufriedenheit (allgemein) (n=11.894) Unzufrieden Eher unzufrieden Eher zufrieden Zufrieden Alle Teilnehmer 7%17%53%24% Geschlecht Männlich 7%16%53%24% Weiblich 6%17%54%23% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 7%18%53%23% Einer der Eltern HS-Abschluss 6%16%55%23% Beide Eltern HS-Abschluss 7%14%53%26% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 6%16%54%24% Vorhanden 8%18%53%21% Duale Ausbildung Abgebrochen 8%18%47%28% Abgeschlossen 7%17%52%24% Nicht gemacht 7%16%54%23% Schultyp Anderer Schultyp 7%17%53%23% Berufsschule 8%20%51%22% Gesamtschule 8%20%53%19% Gymnasium 6%16%54%23% Hochschulzulassung Abitur 6%17%54%23% Berufliche Qualifizierung 9%14%47%30% Fachabitur 7%18%52%24% Intern. Studienberechtigung 6%15%53%27% Nächster Abschluss Bachelor 7%17%53%23% Master 5%15%58%22% Staatsexamen 6%17%49%27% Hochschulart Universität 6%18%54%22% Hochschule 7%15%52%27% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 6%21%55%19% Informatik 6%16%51%26% Ingenieurwissenschaften 6%15%53%26% Kunst/Musik 9%13%41%36% Mathematik 6%14%56%23% Medien/Kommunikation 6%16%52%25% Medizin/Gesundheit 7%12%46%34% Naturwissenschaften 5%16%56%23% Psychologie 6%15%55%25% Rechtswissenschaft/Jura 7%19%50%25% Sozial-/Geisteswissenschaften 6%17%55%21% Sportwissenschaften 8%19%53%19% Sprach-/Kulturwissenschaften 7%21%53%19% Anhang WDP 183 101 (Fortsetzung Tab. A17) Unzufrieden Eher unzufrieden Eher zufrieden Zufrieden Wirtschaftswissenschaften 7%17%55%21% Fachwechsel/Abbruch Wahrscheinlichkeit <20%6%13%53%28% Wahrscheinlichkeit ≥ 20%7%27%54%12% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 6%19%54%21% Gut/eher gut 8%12%52%28% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 6%20%55%19% Gut/eher gut 7%13%51%29% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) Tabelle A18 Korrelation Studienzufriedenheit Zufriedenheit (allgemein) Zufriedenheit (Berufs-/ Praxisbezug) Zufriedenheit (Finanzielle Situation) Zufriedenheit (Leistungsanforderungen) Zufriedenheit (Berufliche Perspektive) Zufriedenheit (allgemein) 1,00 Zufriedenheit (Berufs-/Praxisbezug) 0,33*** 1,00 Zufriedenheit (Finanzielle Situation) 0,21*** 0,19*** 1,00 Zufriedenheit (Leistungsanforderungen) 0,34*** 0,34*** 0,22*** 1,00 Zufriedenheit (Berufliche Perspektive) 0,25*** 0,33*** 0,35*** 0,26*** 1,00 p < 0,001(***) Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) 102 WDP 183 Anhang Tabelle A19 Wahrscheinlichkeit eines Studienausstiegs oder -fachwechsels (n=11.894) Durchschnittlich erwartete Wahr scheinlichkeit Anteil Wahr scheinlichkeit ≥20% Anteil Wahr scheinlichkeit ≥50% Anteil Wahr scheinlichkeit ≥75% Alle Teilnehmer 17%29%13%6% Geschlecht Männlich 19%33%15%7% Weiblich 16%26%11%6% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 18%30%14%7% Einer der Eltern HS-Abschluss 16%27%12%5% Beide Eltern HS-Abschluss 17%27%12%7% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 15%26%11%5% Vorhanden 18%30%14%7% Duale Ausbildung Abgebrochen 22%34%22%11% Abgeschlossen 16%27%11%6% Nicht gemacht 17%29%13%6% Schultyp Anderer Schultyp 18%30%14%7% Berufsschule 19%33%14%7% Gesamtschule 20%35%16%8% Gymnasium 16%27%11%6% Hochschulzulassung Abitur 17%28%12%6% Berufliche Qualifizierung 20%32%15%8% Fachabitur 18%31%14%7% Intern. Studienberechtigung 24%39%23%10% Nächster Abschluss Bachelor 18%31%13%6% Master 13%18%11%6% Staatsexamen 20%34%15%7% Hochschulart Universität 19%31%14%7% Hochschule 16%27%11%5% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 15%25%10%6% Informatik 21%38%18%7% Ingenieurwissenschaften 19%33%14%7% Kunst/Musik 15%25%11%4% Mathematik 22%40%14%7% Medien/Kommunikation 13%22%9%5% Medizin/Gesundheit 15%24%10%5% Naturwissenschaften 18%32%14%7% Psychologie 13%22%7%4% Rechtswissenschaft/Jura 26%46%22%11% Sozial-/Geisteswissenschaften 16%26%13%8% Anhang WDP 183 103 (Fortsetzung Tab. A24) KennenlernPraktikum Kein Umzug erforderlich Verkürzung durch Studien leistungen Separate Klassen Hochschulzulassung Abitur 69%55%83%42% Berufliche Qualifizierung 80%60%40%60% Fachabitur 65%45%75%39% Intern. Studienberechtigung 75%48%70%55% Nächster Abschluss Bachelor 70%53%82%42% Master 69%49%80%48% Staatsexamen 65%55%84%42% Hochschulart Universität 72%54%82%44% Hochschule 66%51%81%43% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 70%48%85%42% Informatik 62%50%80%40% Ingenieurwissenschaften 68%53%77%50% Kunst/Musik 70%48%83%48% Mathematik 66%41%71%39% Medien/Kommunikation 76%62%88%50% Medizin/Gesundheit 65%61%78%43% Naturwissenschaften 72%59%85%48% Psychologie 57%57%90%43% Rechtswissenschaft/Jura 62%54%84%41% Sozial-/Geisteswissenschaften 83%49%84%40% Sportwissenschaften 89%56%89%44% Sprach-/Kulturwissenschaften 75%57%80%38% Wirtschaftswissenschaften 68%49%80%37% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 70%56%85%42% Gut/eher gut 69%49%75%45% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 70%55%86%43% Gut/eher gut 68%52%76%43% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) 110 WDP 183 Anhang Tabelle A25 Attraktivitätssteigernde Maßnahmen (Gruppe B; n=1.055) Bezahltes KennenlernPraktikum Teile im Ausland Anrechnung Stu dienleistungen auf Prüfung Befreiung Berufsschule Alle Teilnehmer 78%62%81%45% Geschlecht Männlich 74%58%79%49% Weiblich 82%66%83%42% Bildungshintergrund Keiner der Eltern HS-Abschluss 75%62%81%43% Einer der Eltern HS-Abschluss 80%61%82%49% Beide Eltern HS-Abschluss 84%65%79%46% Migrationshintergrund Nicht vorhanden 79%62%84%44% Vorhanden 75%64%80%50% Duale Ausbildung Abgebrochen 71%48%67%38% Abgeschlossen Nicht gemacht 78%62%81%46% Schultyp Anderer Schultyp 78%62%78%48% Berufsschule 75%62%85%52% Gesamtschule 72%62%78%43% Gymnasium 78%62%82%44% Hochschulzulassung Abitur 78%63%82%43% Berufliche Qualifizierung 85%31%69%46% Fachabitur 76%65%81%55% Intern. Studienberechtigung 84%57%74%51% Nächster Abschluss Bachelor 78%63%82%46% Master 78%61%78%44% Staatsexamen 77%60%79%46% Hochschulart Universität 79%60%82%43% Hochschule 75%63%80%49% Studienfach (Hauptfach) Erziehungswissenschaft 89%54%91%46% Informatik 81%58%77%45% Ingenieurwissenschaften 75%64%82%46% Kunst/Musik 62%58%73%46% Mathematik 67%55%76%48% Medien/Kommunikation 82%67%88%58% Medizin/Gesundheit 82%59%75%39% Naturwissenschaften 77%59%75%44% Psychologie 81%67%86%24% Rechtswissenschaft/Jura 76%63%80%47% Sozial-/Geisteswissenschaften 82%60%79%49% Anhang WDP 183 111 (Fortsetzung Tab. A25) Bezahltes KennenlernPraktikum Teile im Ausland Anrechnung Stu dienleistungen auf Prüfung Befreiung Berufsschule Sportwissenschaften 80%30%80%50% Sprach-/Kulturwissenschaften 81%64%81%45% Wirtschaftswissenschaften 79%67%87%45% Informationsstand Ausbildung Schlecht/eher schlecht 80%62%84%47% Gut/eher gut 78%63%77%41% Informationsstand Fortbildung Schlecht/eher schlecht 80%63%84%46% Gut/eher gut 78%63%79%45% Maastricht University – Economics of Education und Bundesinstitut für Berufsbildung (2015) 112 WDP 183 Anhang Autorinnen und Autoren Jan. N. Bergerhoff Maastricht University - School of Business and Economics [email protected] Barbara Hemkes Bundesinstitut für Berufsbildung [email protected] Philipp K. Seegers Maastricht University - School of Business and Economics [email protected] Kim-Maureen-Wiesner Bundesinstitut für Berufsbildung [email protected] Autorinnen und Autoren WDP 183 113 Abstract Wie bewerten Studierende als potenzielle Ziel gruppe der beruflichen Bildung das Image des deutschen Berufsbildungssystems? Wie attrak tiv sind betriebliche Ausund Weiterbildungs angebote für die individuellen Bildungsbiogra fien der Studierenden? Diesen und weiteren Fragen wurde im Rahmen einer repräsentati ven Studie, die 2015 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Maastricht University durchgeführt wurde, empirisch nachgegangen. Das Diskussionspapier bündelt die Ergeb nisse dieser Studie und fokussiert dabei auf Image und Attraktivität betrieblicher Bildungs angebote sowie weitere Aspekte wie Informa tionsverhalten, Studienzufriedenheit und Ein fluss von Eltern und Peers auf das postschuli sche Bildungswahlverhalten. How do students, a potential target group, view the image of the vocational education system in Germany? What is the attractiveness of company-based vocational (continuing) training with respect to the educational biographies of the students? Such questions have been em pirically answered within the scope of a repre sentative study that has been conducted in 2015 as a cooperation between the Federal In stitute for Vocational Education and Training (BIBB) and Maastricht University. This discussion paper summarizes the re sults of the study and focuses on the image and the attractiveness of vocational training the in formation seeking behavior, the satisfaction with the course of studies and the impact of parents and peers on educational decision af ter high-school. 114 WDP 183 Abstract Bundesinstitut für Berufsbildung Robert-Schuman-Platz 3 53175 Bonn Telefon: (02 28) 1 07-0 Telefax: (02 28) 1 07 29 76 / 77 Internet: www.bibb.de E-Mail: [email protected]