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In memoriam HR Dr. Ernst Bauernfeind (1950–2025)

Berg, Hans-Martin

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In memoriam HR Dr. Ernst Bauernfeind (1950–2025) Hans-Martin Berg1 1 Vogelsammlung, Naturhistorisches Museum Wien, Burgring 7, 1010 Wien, Austria https://zoobank.org/9271475E-007B-4DA1-A936-82A4372AEF2D Corresponding author: Hans-Martin Berg (hans-martin.ber[email protected]) Academic editor: Andrea Krapf ♦ Received 28 November 2025 ♦ Accepted 2 December 2025 ♦ Published 23 December 2025 Es waren in den letzten Monaten leider nur mehr zufällige Begegnungen und Gespräche, die der Schreiber dieser Zeilen mit dem am 23. Mai 2025 in seinem Heimatort Starzing/NÖ verstorbenen Dr. Ernst Bauernfeind teilen konnte. Die Nachricht von seinem Tod kam dennoch unerwartet, denn allen Veränderungen den Lebensumständen zum Trotz, gab es doch so etwas wie eine Regelmäßigkeit, die uns in der Vogelsammlung oder im Hof im Naturhistorischen Museum Wien zusammenführte. Für ihn als im Haus immer noch beheimateter Wissenschaftler im Ruhestand, für mich als noch aktiver Sammlungsmanager der Vogelsammlung. Zuvor war Dr. Bauernfeind fast 17 Jahre lang von 1994 bis 2011 mein Vorgesetzter in der Vogelsammlung. Das gewährte mir auch manchen Einblick in sein Leben und Denken abseits des täglichen beruflichen Zusammenwirkens, wenngleich er als “Chef” immer eine verständliche Distanz wahrte. Ernst Bauernfeind wurde als erster von zwei Söhnen am 4. Mai 1950 in einen Lehrerhaushalt hineingeboren. Beide Eltern, Ernst und Eva, unterrichteten an Mittelschulen und waren auch als akademische Maler tätig. Davon mag Bauernfeinds “künstlerische Ader” hergerührt haben, die der trefflichen Illustration manch seiner späteren Veröffentlichungen zugutekam, wie ebenso mancher Fachpublikation im Spannungsfeld von Wissenschaft und Kunst, z.B. “Das Vogelskelett – Funktionalität und Ästhetik” im Katalog zur Ausstellung “Like a Bird” des prominenten Architekten Santiago Calatrava 2003 im KHM. Nach Abschluss seiner Schulzeit mit der Reifeprüfung im Juni 1968 im BRG Rainergasse (Wien) begann Bauernfeind im selben Jahr ein Studium der Zoologie und Paläontologie an der Universität Wien. Im September 1974 wurde er als Vertragslehrer für Biologie und Umweltkunde im BG und BRG Baden tätig, wo er bis Jänner 1992 verblieb. Später erzählte Bauernfeind nicht ohne Stolz, dass er mehrere seiner Schüler*innen erfolgreich zu einem zoologischen Studium motivierte. Tatsächlich hatte er es sehr gut verstanden, die Schüler*innen für seine Unterrichtsthemen zu begeistern, wie mir später manche in respektvoller Erinnerung an ihren Lehrer erzählten. Mit der Promotion zum Dr. phil. am 31. März 1980 beendete Bauernfeind erfolgreich sein Studium an der Universität Wien. Seine Dissertation lässt unschwer sein frühes ornithologisches Interesse erkennen, da Annals of the Natural History Museum Vienna 126 2025, 211–215 DOI 10.3897/anhmw.180719 Copyright Hans-Martin Berg. This is an open access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License (CC BY 4.0), which permits unrestricted use, distribution, and reproduction in any medium, provided the original author and source are credited. Figure 1. Ernst Bauernfeind in der Vogelsammlung des Naturhistorischen Museums Wien, Mai 2005. Foto: Alice Schumacher/NHM Wien. anhmw.pensoft.net Hans-Martin Berg: In memoriam HR Dr. Ernst Bauernfeind (1950–2025)212 sie sich auf Anregung von Antal Festetics mit der Nahrungsökologie und dem Bestand der Graugans am Neusiedler See beschäftigte. Dieses Thema fand auch bei seinem nicht minder prominenten Dissertationsvater, Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schaller, Zustimmung. Dies sollte auch den Grundstein für Bauernfeinds wissenschaftliche Karriere legen. Denn ungeachtet seiner Erfolge als Pädagoge strebte er, eigenen Worten nach, immer den Weg als Wissenschaftler an. Doch es verstrichen noch einige Jahre, bis er nach seiner Bewerbung auf einen freien Kuratorenposten in der Vogelsammlung im Naturhistorischen Museum Wien am 17. Februar 1992 dort dienstzugeteilt wurde. Schon Jahre zuvor war er ab 1980 als freier Mitarbeiter im Museum für die hier ansässige Österreichische Gesellschaft für Vogelkunde, für die Bibliothek, die Vogelsammlung und die 2. Zoologische Abteilung (Entomologie) tätig. Aufgrund der gesundheitlich bedingten, frühzeitigen Pensionierung des Sammlungsleiters Dr. Herbert Schifter übernahm Bauernfeind am 1. Dezember 1994 ebendiese Funktion, die er bis zum 30. September 2011 innehatte. 1994 war Bauernfeind gleich mit einem Großereignis konfrontiert, das wesentlich auf die Aufgaben der Vogelsammlung “abfärbte”. Vom 20. bis zum 25. August fand in der Wiener Hofburg der 21. Internationale Ornithologenkongress statt, der zu einem „akademischen Gewusel“ an Fachkolleg*innen in der Vogelsammlung führte, die alle die Gelegenheit für einen Arbeitsbesuch und eine Inaugenscheinnahme der zahlreichen wertvollen (historischen) Belege nutzen wollten. Zuvor war unter Bauernfeinds Kuratierung der Saal 29 der Schausammlung (der sogenannte “Österreichsaal”) mit großem Aufwand neu eingerichtet worden, um sich dem internationalen Fachpublikum in neuem Glanz zu zeigen. Als kleine Anekdote zum Kongress soll die spätere Reflexion eines neuseeländischen Kollegen (Trewick 1995: 4) hier wiedergegeben werden: „Ernst Bauernfeind and Herbert Schifter, the curators bowled me over with their courtesy and mastery of the English language […] My mother (oh yes, she was there too) spent a lot of time trying to recall which film she had seen Ernst in, something about a man in a white coat. We agreed that we had never seen someone look so much like a character in a `50s movie. If ever you are there look him up – see if you can work it out”. Letzteres ist nun leider nicht mehr möglich, dennoch war die Beschreibung trefflich, Bauernfeind konnte ein charmanter Gastgeber in den Räumen der Vogelsammlung sein, und wenn nötig, in einem makellosen Englisch kommunizieren, auf das er auch ersichtlich stolz war. Und ja, sein weißer, manchmal etwas zu kleiner Arbeitsmantel war die typische Arbeitskleidung. Freilich verdeckte sie den untadeligen Anzug mit Krawatte, der fast immer seine Alltagskleidung war. Nur wenn nach dem Dienst eine jagdliche Betätigung anstand – die Bauernfeind neben der Leidenschaft für das Fliegenfischen pflegte – wechselte das „Outfit“ zu Haferlschuhen, Knickerbocker und einer etwas in die Jahre gekommen grünen Joppe, die auf dem Haupt durch einen nicht minder gealterten Hut – ein neuer wäre unbequem – ergänzt wurde. Ob dieser Stilwechsel ein bewusstes äußerliches Statement zur bäuerlichen Herkunft seiner Großeltern von mütterlicherseits war, mag ein Hintergrund sein. Denn Bauernfeind bekannte sich immer wieder in Erzählungen zu dieser Herkunft aus einfachen Verhältnissen. Waren die beiden leidenschaftlichen Aktivitäten in der Natur der Grundstein für die vogelkundlichen Ambitionen, oder umgekehrt, bleibt uns verborgen. Jedenfalls haben Bauernfeinds Kontakte zur Jagd und Fischerei zu manch wertvollem Belegmaterial für die Vogelsammlung beigetragen, wie etwa Serien von Reiherenten-Skeletten vom Traunsee und Kormorane vom Neusiedler See im Sammlungsbestand belegen. Unter Bauernfeinds Ägide wurde die von Dr. Schifter in den 80er Jahren begonnene Neuunterbringung der wissenschaftlichen Sammlung in kuratorisch adäquate Sammlungskästen aus Stahlblech konsequent fortgeführt. Die alten hölzernen Sammlungskästen der Originalausstattung verschwanden zunehmend. Insbesondere der Ausbau und die Dokumentation der im Umfang zuvor etwas vernachlässigten Skelettsammlung lagen ihm am Herzen und viel Zeit wurde investiert, hier eine ansehnliche Belegund Vergleichssammlung zu generieren. Heute wird diese gerne genutzt. Auch bei den ersten Digitalisierungsbemühungen des Belegmaterials ab 1994 und sonstigen Arbeiten in der Sammlung wurden manche seiner ehemaligen Schüler*innen eingesetzt. Das waren wertvolle Hilfen im Alltag, die dem Museum sehr zugute kamen. Bauernfeind hatte in seinem wissenschaftlichen, facettenreichen Publizieren sicher einen ambivalenten Zugang, da sein Interesse auch den Eintagsfliegen galt, wo er weithin als internationaler Experte bekannt und geschätzt war. In der Vogelkunde widmete er sich “ganz Museumsmann” (Randolf 2025) taxonomischen Fragen, der Bearbeitung von Typenmaterial, wissenschaftshistorischen Themen sowie der Bestimmung von Vogelknochenmaterial und Eischalen aus archäologischen Grabungen. Besonders geschätzt war seine Expertise bei der Bestimmung von Federn, etwa im Kontext historischer (mexikanischer) Federnbilder, kultureller Gegenstände oder Modeaccessoires. Ging es um taxonomische Fragen, war Bauernfeind ebenso ein gesuchter Kollege, da er wohl wie selten andere, den “International Code of Zoological Nomenclature” anzuwenden wusste. Unter den wichtigsten Publikationen in seinem ornithologischen Schaffen sind zu nennen: die Bearbeitung von wertvollen Skeletten neuseeländischer Vögel aus der Sammlung Andreas Reischek (1995), die jahrzehntelang vergessen im Museum lagerten, die Aufarbeitung des bislang unbekannten (ornithologischen) Briefwechsels von Kronprinz Rudolf v. Österreich mit dem Schweizer Arzt Dr. A. Girtanner (1999, gem. mit B. Schneider), die Aktualisierung der Aufstellung an Belegen aus den wertvollen Beständen des Museums Leverianum (2004), die 1806 für Kaiser Franz I für die Wiener Sammlung ersteigert worden waren sowie der “Typenkatalog der Nonpasseres” der Sammlung (2007, Annals of the Natural History Museum Vienna 126 2025, 211–215 anhmw.pensoft.net 213 gemeinsam mit H. und T. Schifter). 2007 tagten die europäischen Vogelkuratoren auf Einladung im NHM in Wien. Diese Veranstaltung hielt neben Bauernfeind das ganze (kleine) Team der Vogelsammlung auf Trab. Es führte 2010 aber auch zu einem gediegenen Tagungsband, der gemeinsam von E. Bauernfeind, A. Gamauf, H.- M. Berg und Y. Muraoka im Verlag des Museums herausgegeben wurde und einen hilfreichen Querschnitt zu Arbeiten und Methoden im Kontext musealer Vogelsammlungen bietet. Zu Unrecht mögen daher seine bedeutenden Arbeiten zu Ephemeropteren – die an anderer Stelle bereits dargestellt wurden (Randolf 2025) – ein wenig die ornithologischen Verdienste überlagern. Bauernfeinds berufliche Laufbahn führte ihn ungeplant in den letzten fünf Jahren im Aktivstand ab Oktober 2011 als Kurator der Sammlungen „Eintagsfliegen und Libellen“ am NHMW wieder zu seinen Lieblingstieren – den Eintagsfliegen – zurück. Dort setzte er auch nach seiner Pensionierung im Mai 2015, als Hofrat in Ruhe, seine wissenschaftliche Arbeit bis wenige Monate vor seinem Ableben fort. Ernst Bauernfeind war ein gern gesehener Gast und Redner auf Fachtagungen, wenngleich hier seine entomologischen Ambitionen überwogen. In Fischereikreisen schätzte man ebenso seine Expertise, doch hatte er sich auch im Spannungsfeld von Fischfressern unter den Wildtieren (Kormoran, Graureiher, Fischotter u.a.) immer wieder mit fachlicher Sichtweise konstruktiv eingebracht. Ebenso galten seine Bemühungen zum Schutz von Gewässern – etwa in behördlichen Verfahren – Vögeln und Fischen gleichermaßen. Die Pielach im niederösterreichischen Alpenvorland war ihm dabei ein besonderes Anliegen. Es belastete ihn aber auch sehr, wenn Verfahren inadäquat auf den Naturschutz eingingen. Bauernfeind engagierte sich über die beruflichen Verpflichtungen hinausgehend etwa im Vorstand des “Vereins der Freunde des NHMW” (1995–2001) und im NÖ Landesfischereiverband. Ernst Bauernfeind hatte unter vielen Kolleg*innen im NHM und darüber hinaus nicht nur einen untadeligen Ruf als Fachmann, er beeindruckte auch immer wieder durch seine ausgesprochen höflichen Manieren. Das fast zeremonielle Ziehen des Hutes bei einer Begrüßung war ein Ausdruck davon. In Diskussionen kamen seine Kommentare und fachlichen Äußerungen nie vorschnell. Ganz im Gegenteil äußerte er sich stets abwartend, aber dann mit klaren Vorstellungen zum Sachverhalt, wenngleich für manche seine Beiträge etwas belehrend gewirkt haben mögen. Und zugegebenermaßen: ging Bauernfeind etwas gegen den Strich oder entsprach so gar nicht seinen “Zugängen zur Welt”, konnte er auch sehr emotional reagieren. Die dabei manchmal antiquiert wirkende Lebenseinstellung hat wohl auch manchen irritiert oder sogar auf Distanz gehen lassen. Aber an seiner Lebenseinstellung hielt er eisern fest und “modernistischen” Strömungen stand er kritisch gegenüber. Das konnte sich auch in kleinen, banalen Dingen im Alltag manifestieren, wenn etwa das Fernsehgerät vor seiner Ankunft in seinem Urlaubsdomizil – über Jahrzehnte dasselbe Zimmer im Hotel Post in Traunkirchen – entfernt werden musste. Traunkirchen war nicht unbewusst gewählt, denn hier in der Nähe an der Gmundner Traun hatten schon Größen der hohen Kunst des Fliegenfischens, wie Charles Ritz und General Eisenhower ihren „Drill“. Wenngleich, letzteres für Bauernfeind sicher nicht das plakative Motiv war, hier dem Fliegenfischen nachzugehen. Dieses war für Bauernfeind vermutlich nicht nur fachliches Handwerk und Kunstfertigkeit, sondern auch eine meditative Tätigkeit, wie manche zu Papier gebrachte Gedanken erkennen lassen (Bauernfeind 2002). In seinem Denken und Wirken hatte Bauernfeind eine kongeniale aus Piräus/Griechenland stammende Partnerin und Ehefrau, Elisabetta (genannt Lisa), geb. Simantiri, die er während des Studiums kennen gelernt und am 20. August 1971 in Wien geheiratet hatte. In der familiären Kommunikation waren seine ausgezeichneten Kenntnisse des Altgriechischen – die er auch immer wieder stolz erkennen ließ – dabei sicher von Vorteil. Das ausgesprochen innige Verhältnis zu seiner Frau war von großem, gegenseitigem Respekt und Anerkennung geprägt. Umso schmerzvoller aber war für Bauernfeind die Zäsur nach dem frühen Ableben von Lisa am 22. November 2003. Wie er öfters selbst betonte, war sie etwa ein wichtiger Gradmesser für die rhetorische Qualität seiner Vorträge und eine “lenkende” Hand im Alltag. Ich erinnere mich an Bauernfeinds Figure 2. Ernst Bauernfeind „konzentriert“ beim Fliegenfischen an der Pielach bei Hofstetten/NÖ, April 2008. Foto: Wolfgang Hauer. anhmw.pensoft.net Hans-Martin Berg: In memoriam HR Dr. Ernst Bauernfeind (1950–2025)214 Aussage: “Meine Frau sagt, ich soll auf das Wohlergehen meiner Mitarbeiter achten”. Das mündete etwa in die über lange Zeit regelmäßige, fürsorgliche Versorgung meiner Person mit einem mittäglichen Punschkrapfen. Ich habe es aber nie über das Herz gebracht, Bauernfeind zu sagen, dass ich diese “Köstlichkeit” leider gar nicht so goutierte. Er möge mir verzeihen. Bauernfeinds Wertschätzung für seine Frau hat er unter anderem mit einem Dedikationsnamen bei der Neubeschreibung einer griechischen Eintagsfliege zum Ausdruck gebracht – Rithrogena lisettae (Bauernfeind 2003). Bauernfeinds persönliche, wertvolle Ephemeropteren-Sammlung ging als Geschenk des Verstorbenen bereits 2023 an das Naturhistorische Museum (Randolf 2025, Vohland 2025). Das Naturhistorische Museum ist stolz auf die enorme Vielfalt seiner gesammelten Schätze. Ebenso nehmen die Erforschung und der Schutz der biologischen Vielfalt einen hohen Stellenwert ein. Warum nicht auch die wertvolle Vielfalt im Wissen, Denken und Handeln der hier tätigen Menschen in Erinnerung rufen? Mit Ernst Bauernfeinds Ableben hat eben diese Vielfalt ein bereicherndes Stück verloren. R.i.P. Literatur Bauernfeind E (2002): Novemberäschen. Traun-Journal 9: 28–31. Randolf S (2025) Ernst Bauernfeind (1950–2025). Beiträge zur Entomofaunistik 26: 301–307. Trewick S (1995) Observations on a Gathering of Ornithologists. The 21st International Ornithological Congress, Vienna, Austria. OSNZ news 74: 3-4. Vohland K (2025) Nachruf Dr. Ernst Bauernfeind (1950–2025). https:// www.nhm.at/museum/mitarbeiter*innen/nachruf/ernst_bauernfeind [Abgerufen 2025-11-24] Publikationen von Dr. Ernst Bauernfeind mit ornithologischem Bezug: Bauernfeind E (1973) Bestandsentwicklung und Abschusszahlen der Gänse und Enten im Bezirk Neusiedl am See in den Jahren 1955-1971. Österreichs Weidwerk 7: 284–288. Bauernfeind E (1975) Das Problem der Räuber-BeuteBeziehung in bestandsregulatorischer Hinsicht. Österreichs Weidwerk 2: 51–155. Bauernfeind E (1979) Nahrungsökologie und Bestand der Graugans (Anser anser rubrirostris) im österreichischen Neusiedler See Gebiet. Dissertation, Universität Wien, Formal und Naturwissenschaftliche Fakultät, Wien, Österreich, 115 pp. Bauernfeind E (1993) Schnabelund Schädelmaße kontinentaler Kormorane (Phalacrocorax carbo sinensis). Egretta 36(2): 78–85. Bauernfeind E (1994) Magenkiesel (Gastrolithen) einer Auerhenne (Tetrao urogallus) vom Ötscher, Niederösterreich. Egretta 37 (1): 33–34. Bauernfeind E (1995) Die Collection Reischek (Skelettsammlung). Stapfia 41: 51–70. Aubrecht G, Bauernfeind E (1995) Index der von Andreas Reischek in seinen Publikationen über Neuseeland (1877-1897) verwendeten Vogelnamen und Synonyme. Stapfia 41: 71–81. Bauernfeind E (1996) Die österreichische Costa-Rica-Expedition 1930. In: Sehnal P, Zettel H (Eds) Der Regenwald der Österreicher in Costa Rica. Katalog zur Ausstellung im Naturhistorischen Museum Wien. Eigenverlag Naturhistorischen Museum Wien, Wien, 126–128. Bauernfeind E (1996) Jagd und Wissenschaft – die Kronprinz-Rudolf-Sammlung. In: Jagdzeit. Österreichs Jagdgeschichte. Eine Pirsch. Katalog zur 209. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, Eigenverlag des Historischen Museums der Stadt Wien, Wien, 308–309. Bauernfeind E (1996) Zur Vogelwelt von Franz-JosephLand. In: Die Schrecken des Eises und der Finsternis. Katalog zur Sonderausstellung im Heeresgeschichtlichen Museum Wien. Heeresgeschichtliches Museum Wien, Wien, 263–264. Bauernfeind E (1997) Flußuferläufer Actitis hypoleucus. In: Aubrecht G, Brader M (Eds) Zur aktuellen Situation gefährdeter und ausgewählter Vogelarten in Oberösterreich. Vogelkundliche Nachrichten Oberösterreich – Naturschutz aktuell, Sonderband 1997: 72–73. Bauernfeind E (1997) Gerfalke (Falco rusticus) mit Falkenhaube verkappt. In: Guntsche-Liessmann G, Figure 3. Ernst und Lisa Bauernfeind bei einem Empfang anlässlich ihrer Hochzeit, Griechenland 1971. Foto: Privat. Annals of the Natural History Museum Vienna 126 2025, 211–215 anhmw.pensoft.net 215 Schurian D (Red.) alles jagd ... eine kulturgeschichte. Katalogbuch zur Kärntner Landesausstellung 1997. Land Kärnten, Kulturabteilung – Kärntner Landesausstellung, Klagenfurt, 517. Bauernfeind E (1998) Leihgaben zur Eierund Nesterausstellung aus dem Naturhistorischen Museum Wien. Berichte des Anselm Desing Vereins, Kremsmünster, 39: 38–40. Schneider B, Bauernfeind E (1999) Kronprinz Rudolf: Sein Briefwechsel mit Dr. G.A. Girtanner. Veröffentlichungen des Naturhistorischen Museums, Neue Folge, Wien 25: 1–162. Bauernfeind E (2000) Sammlungsbestände – Die Vogelsammlung am NMW. Österreichische Museumskustoden Botanik – Zoologie. Newsletter 4/2000: 5. Bauernfeind E (2000) Vögel und Farben, von Chemie bis Biologie. In: Ink J (Ed.) “Organische Kunst in Glas“. Glas und Bilder von Jack Ink präsentiert von der Glass Gallery Neusser mit Naturobjekten des Naturhistorischen Museums. Veröffentlichungen des Naturhistorischen Museums, Neue Folge, Wien, 28, ohne Pag. Bauernfeind E, Gälzer R, Korner I (2001) Ökologie beim Leitungsbau. Untersuchung der Auswirkungen auf Natur und Landschaft und ökologische Bauaufsicht bei der Errichtung einer 380 kV Leitung. 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