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Trenderkennung in der Berufsbildung: bibliometrische Analyse des Berufsbildungsdiskurses in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2012 bis 2014

Linten, Markus,Woll, Christian

Abstract

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Full text

Linten, Markus; Woll, Christian Research Report Trenderkennung in der Berufsbildung: bibliometrische Analyse des Berufsbildungsdiskurses in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2012 bis 2014 Wissenschaftliche Diskussionspapiere, No. 169 Provided in Cooperation with: Federal Institute for Vocational Education and Training (BIBB), Bonn Suggested Citation: Linten, Markus; Woll, Christian (2015) : Trenderkennung in der Berufsbildung: bibliometrische Analyse des Berufsbildungsdiskurses in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2012 bis 2014, Wissenschaftliche Diskussionspapiere, No. 169, ISBN 978-3-945981-11-5, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn, https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0035-0576-0 This Version is available at: https://hdl.handle.net/10419/236134 Standard-Nutzungsbedingungen: Die Dokumente auf EconStor dürfen zu eigenen wissenschaftlichen Zwecken und zum Privatgebrauch gespeichert und kopiert werden. 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Ihre Veröffentlichung dient der Diskussion mit der Fachöffentlichkeit. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. © 2015 by Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn Umschlaggestaltung: CD Werbeagentur Troisdorf Satz: W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG Herstellung: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn Bestell-Nr.: 14.169 Bundesinstitut für Berufsbildung Arbeitsbereich 1.4 – Publikationsmanagement/Bibliothek Robert-Schuman-Platz 3 53175 Bonn Internet: www.bibb.de E-Mail: [email protected] ISBN 978-3-945981-11-5 CC-Lizenz Der Inhalt dieses Werkes steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (Lizenztyp: Namensnennung – Keine kommerzielle Nutzung – Keine Bearbeitung – 4.0 Deutschland). Weitere Informationen finden Sie im Internet auf unserer CreativeCommons-Infoseite www.bibb.de/cc-lizenz. Diese Netzpublikation wurde bei der Deutschen Nationalbibliothek angemeldet und archiviert. Internet: www.bibb.de/veroeffentlichungen Inhaltsverzeichnis Einleitung ................................................................. 4 ITheoretische Grundlagen ................................................ 5 1Bibliometrie und verschiedene Analysearten .................................. 5 2Anwendungen bibliometrischer Analysen ..................................... 7 3(Journal) Impact Factor .................................................... 8 4Einschränkungen und Kritikpunkte bibliometrischer Analysen .................... 9 II ANALYSE .............................................................. 11 1Einleitung ............................................................. 11 2Zielsetzung und Forschungsstand .......................................... 12 3Methodik .............................................................. 13 4Ergebnisse ............................................................. 15 4.1 Vergleich der Themenfelder Österreich/Schweiz ............................ 15 4.2 Vergleich der absoluten Schlagworthäufigkeiten Österreich, Schweiz, Deutschland ....................................................... 17 5Fazit ................................................................. 20 6Verwertbarkeit der Ergebnisse und Ausblick .................................. 20 III Literaturverzeichnis .................................................... 21 IV ANHÄNGE ............................................................. 23 Anhang 1Literaturnachweise mit dem geografischen Schlagwort „Österreich“ .......... 23 Anhang 2Literaturnachweise mit dem geografischen Schlagwort „Schweiz“ ........... 39 Abstract .................................................................. 60 Abbildungen Abb. 1: Häufigkeitsverteilung Themenfelder Österreich 2012–2014 .................... 16 Abb. 2: Häufigkeitsverteilung Themenfelder Schweiz 2012–2014 ...................... 16 Abb. 3: Schlagwort-Ranking Österreich 2012–2014 ................................. 17 Abb. 4: Schlagwort-Ranking Schweiz 2012–2014 .................................. 18 Abb. 5: Schlagwort-Ranking Deutschland 2012–2014 .............................. 19 Inhalt WDP 169 3 Einleitung Die Bewertung von Forschungsleistungen im Rahmen von Evaluationen ist inzwischen im ge samten Wissenschaftssystem der Bundesrepublik Deutschland fest verankert (vgl. WOLL 2011). Dies gilt nicht nur für den Hochschulbereich und die großen außeruniversitären Forschungsein richtungen (beispielsweise die Institute der Max-Planck-Gesellschaft und der Leibniz-Gemein schaft), sondern auch für die Ressortforschung. Seit 2004 führt der Wissenschaftsrat regelmäßig Einzelevaluationen von Einrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben des Bundes durch. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wurde zuletzt im Jahr 2005 durch den Wissenschaftsrat begutachtet. Das nächste Evaluationsverfahren ist für 2016 terminiert. Vor diesem Hintergrund stellt sich auch für das BIBB die Frage, wie sich die von den Mitarbei terinnen und Mitarbeitern erbrachten Forschungsleistungen am besten „messen“ und darstellen lassen. Aus strategischer Sicht ebenfalls von großer Bedeutung sind Anhaltspunkte zur Entwick lung von Forschungsthemen. Mithilfe bibliometrischer Analysen lassen sich mit überschaubarem Aufwand entsprechende Kennzahlen und Daten zu beiden Fragestellungen gewinnen. Das vorliegende Wissenschaftliche Diskussionspapier gliedert sich in zwei Teile: Im theoretischen Teil werden die wichtigsten bibliometrischen Grundlagen dargestellt. Neben einer Beschreibung der verschiedenen bibliometrischen Analyseformen wird dabei ausführlich auf den sogenannten Journal Impact Factor (JIF) eingegangen. Dieser wird im Kontext von Eva luationen zwar häufig herangezogen, ist aber insbesondere in geistesund sozialwissenschaftli chen Disziplinen auch starker Kritik ausgesetzt. Im analytischen Teil stellen die Autoren die Ergebnisse ihrer bibliometrischen Untersuchung vor. Hierbei handelt es sich um eine thematische Trendanalyse, welche die Identifizierung der „Top-Themen“ in der beruflichen Bildung in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Basis der Literaturdatenbank Berufliche Bildung (LDBB) für die Erscheinungsjahre 2012 bis 2014 zum Gegenstand hat. 4WDP 169 Einleitung I Theoretische Grundlagen 1Bibliometrie und verschiedene Analysearten Bibliometrie beschäftigt sich mit der Messung von (wissenschaftlichen) Publikationen mittels mathematischer und statistischer Verfahren. Der Begriff bibliometrics selbst wurde 1969 von Alan Pritchard eingeführt (vgl. Tunger 2009, S.32). Bereits 1934 hatte der Belgier Paul Otlet, ein Begründer der modernen Dokumentationswissenschaft, den Begriff bibliométrie verwendet (vgl. ebd.). Die Fragestellungen, die Gegenstand bibliometrischer Analysen sein können, sind sehr vielfäl tig. Am häufigsten werden sie angewandt, um Aussagen über die wissenschaftliche Leistung (Publikationsleistung/Output) einer Person, einer Forschungsgruppe, einer Institution oder einer geografischen Einheit zu treffen. Darüber hinaus ermöglichen bibliometrische Analysen auch die Beobachtung von Themengebieten im Zeitverlauf. In der Literatur werden vier verschiedene Varianten bibliometrischer Analysen unterschieden (vgl. bspw. Ball 2006, S.310; Ball/Tunger 2005, S.21f.; Ball 2014, S.23–27), die nachfol gend näher beschrieben werden. Outputanalyse (Messung des Publikationsvolumens) Die einfachste Variante bibliometrischer Analysen sind Outputanalysen. Hier wird die Summe der wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Einzelautorinnen/-autoren, eines Autorenkollek tivs, einer Arbeitsgruppe, eines Instituts, einer gesamten wissenschaftlichen Einrichtung oder ei ner ganzen Nation in einem bestimmten Beobachtungszeitraum ermittelt. Der Umfang der be rücksichtigten Publikationsarten variiert. Teilweise werden in Outputanalysen nur (referierte) Zeitschriftenaufsätze berücksichtigt, teilweise ist das Spektrum jedoch sehr breit und umfasst auch Monografien, Proceedings und graue Literatur. Mithilfe von Outputanalysen lässt sich un ter anderem feststellen, wie sich der gesamte Publikationsoutput oder aber der Anteil bestimm ter Veröffentlichungsarten im Zeitverlauf verändert haben. Outputanalysen geben also Hinweise zur Produktivität von Forschenden. Zu berücksichtigen sind dabei das jeweilige Forschungsgebiet sowie andere soziale oder individuelle Variablen. Aussagen zur Qualität einzelner Publikationen lassen sich mithilfe von Outputanalysen nicht treffen. Ein weiteres Problemfeld ist das als „Publish or perish!“ („Veröffentliche oder verende!“) bekannte Dilemma, möglichst viel publizieren zu müssen, um wissenschaftlich erfolgreich zu sein (vgl. hierzu Botte/Sondergeld/Rittberger 2015, S.73). Der erhöhte Publikationsdruck führt nicht selten zu einer Veröffentlichungsstrategie, in welcher Forschungsergebnisse auf meh rere kleinere Publikationseinheiten verteilt („Salamitaktik“) oder nahezu identische Texte mehr fach publiziert werden. Hierdurch können Ergebnisse bibliometrischer Analysen verzerrt wer den. Daher sind bei Outputanalysen eine Differenzierung nach dem Publikationstyp und ggf. zusätzlich eine Gewichtung der Publikationen sinnvoll. Ebenfalls zu berücksichtigen ist der Um stand, dass die durchschnittliche Anzahl der Koautorinnen und -autoren pro Publikation konti nuierlich wächst und gleichzeitig die Anzahl der Einzelautorenschaften, insbesondere in den Na turwissenschaften und der Medizin, abnimmt. Daraus ergibt sich die Problematik der korrekten Erfassung bzw. Zählung solcher Veröffentlichungen. Eine mögliche Lösung ist, Publikationen fraktional zu zählen, d.h. jedem/jeder Einzelautor/-in einen gleichen Anteil an der Publikation anzurechnen (vgl. Woll 2011, S.33). I Theoretische Grundlagen WDP 169 5 Resonanzanalyse Bei der zweiten Variante bibliometrischer Analysen steht die Messung der Wirkung (Resonanz) und Wahrnehmung (Sichtbarkeit) von Publikationen in der Fachöffentlichkeit im Fokus. Für diesen Zweck wird in der Regel auf Zitationsanalysen zurückgegriffen. Als Datengrundlage hier für dienen häufig die Zitationsdatenbanken von Thomson Reuters, die im „Web of Science“ ge bündelt sind: ►Science Citation Index Expanded (SCIE): Er umfasst mehr als 8.500 Zeitschriften aus rund 150 Disziplinen ab dem Erscheinungsjahr 1900. ►Social Sciences Citation Index (SSCI): Er umfasst mehr als 3.000 Zeitschriften ab dem Er scheinungsjahr 1900. ►Arts & Humanities Citation Index (A&HCI): Er umfasst mehr als 1.700 Zeitschriften ab dem Erscheinungsjahr 1975. Der am weitesten verbreitete Indikator, der auf dieser Basis berechnet wird, ist die durchschnitt liche Anzahl der Zitate pro Artikel (Zitationsrate) in Form des sogenannten „Journal Impact Fac tors“ (JIF). Dieser gibt darüber Auskunft, wie häufig ein in einer bestimmten Zeitschrift veröf fentlichter Artikel in anderen wissenschaftlichen Artikeln pro Jahr zitiert wird (vgl. hierzu im Detail Kapitel 3). Vergleichsanalyse (Ranking und Benchmarking) Vergleichsanalysen werden häufig für Zwecke des Benchmarkings verwendet. Dabei werden ab solute Zahlen (Veröffentlichungszahlen oder Zitationszahlen) in einen Bezugsrahmen gesetzt. Dies kann zum Beispiel erreicht werden, indem thematisch ähnlich ausgerichtete Institute als Vergleichsmaßstab herangezogen werden. Im Vorfeld einer Vergleichsanalyse gilt es, eine Reihe von Fragen zu klären, u.a.: ►Wie lautet der (Forschungs-)Auftrag der Institution und welche Rechtsform hat sie? ►Wie hoch ist der Anteil der wissenschaftlichen oder auch publizierenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? ►Welche Publikationen sollen miteinander verglichen werden? Wird der Output von Institutionen verschiedener Größe verglichen, dann wird die Anzahl der Veröffentlichungen pro Wissenschaftler/-in oder Vollzeitäquivalent als Output für Produktivität herangezogen. Werden Länder analysiert, dann können dazu auch andere Parameter wie Ein wohnerzahl, Bruttosozialprodukt oder Ausgaben für Forschung und Entwicklung verwendet werden. Thematische Trendanalysen Ein weiteres Einsatzgebiet bibliometrischer Analysen sind thematische Trendanalysen, d.h. the matisch ausgerichtete Recherchen zum Publikationsverhalten in der Scientific Community ins gesamt. Hier geht es darum, wissenschaftliche oder inhaltliche Thementrends herauszufinden. So können beispielsweise die Entwicklung von Themen in ausgewählten wissenschaftlichen Fachzeitschriften über in der Forschungsgemeinschaft intensiv diskutierte Themen („hot top ics“), aber auch über Desiderate in Wissenschaft und Forschung Aufschluss geben. Mögliche Fra gestellungen können hierbei sein: ►Wie viele Artikel sind zu einem Thema erschienen und wie hat sich das im Laufe der Jahre verändert? ►Welche Themen werden wissenschaftlich aktuell diskutiert, in welchem Bereich wird viel publiziert? 6WDP 169 Theoretische Grundlagen I ►Wie viele Artikel wurden zu einem bestimmten Thema veröffentlicht? ►Wie hat sich dieses Publikationsverhalten im Laufe der vergangenen Jahre geändert? ►Wie ist die Resonanz auf ein Thema? Welche Änderungen hat es hier gegeben? ►Welches sind die führenden Einrichtungen zu einem Thema bzw. wer hat zu führenden The men publiziert? Themenanalysen sind insofern komplementär zu Zitationsanalysen zu sehen, als letztere ledig lich Informationsflüsse nachzeichnen und nicht erfassen können, welche inhaltlichen Aspekte in einem Werk tatsächlich behandelt werden (vgl. Stock 1994, S.90). Bei themenanalytischen Verfahren wird in der Regel auf Deskriptoren aus einem Thesaurus oder Notationen eines Klassifikationssystems zurückgegriffen (vgl. ebd., S.62–64). In Disziplinen, in denen solche Indexie rungsinstrumente nicht zur Verfügung stehen, findet alternativ auch die sogenannte Textwortmethode (Text Mining) Anwendung. Hierbei werden ausschließlich aus dem Text selbst entnommene Stichwörter verwendet, wobei sich die Auswahl der Textwörter vor allem nach der Häufigkeit ihres Vorkommens im Text sowie ihrer Textposition (bestimmte Schlüsselstellen wie Titel, Zusatztitel, Zusammenfassungen) richtet (vgl. Stock 2000, S.28). Zu beachten ist bei Trendanalysen der Grundsatz, dass aus der Betrachtung der Vergangen heit Aussagen über wahrscheinliche zukünftige Entwicklungen abgeleitet werden (vgl. Tunger 2009, S.165). Die Vergangenheit wird dabei durch die Entwicklung der Artikel, die zu dem jeweiligen Thema in Datenbanken zu finden sind, charakterisiert. Die Entwicklung sollte über einen ausreichend langen Zeitraum skizziert werden und der Beobachtungszeitraum nur abgeschlossene Jahre umfassen, sodass eine unveränderliche Größe vorliegt (vgl. Tunger 2009, S.164). 2Anwendungen bibliometrischer Analysen Anfänglich bestand der Hauptzweck bibliometrischer Verfahren darin, (wissenschaftliche) Bibliotheken bei Entscheidungen über die Aufrechterhaltung bzw. die Abbestellung von Zeit schriftenabonnements zu unterstützen. Inzwischen ist das Spektrum der praktischen Anwen dungsfälle bibliometrischer Analysen wesentlich größer geworden. Einen besonders hohen Bedeutungszuwachs hat die Bibliometrie im Kontext der Messung von Forschungsleistungen erfahren (vgl. Fleck 2013, S.613f.). So führt der Wissenschaftsrat seit den 1980er-Jahren Evaluationen von Forschungseinrichtungen durch. Zunächst waren dies Ein zelevaluationen der Institute der sogenannten „Blauen Liste“ (inzwischen Wissenschaftsgemein schaft Gottfried Wilhelm Leibniz). In den Jahren 1998 bis 2001 folgten „Systemevaluationen“ aller Trägerorganisationen der außeruniversitären Forschungseinrichtungen. 2004 wurde der Wissenschaftsrat mit der Evaluation der Ressortforschungseinrichtungen des Bundes beauftragt, die im November 2010 abgeschlossen wurde. Seitdem werden einzelne Ressortforschungsein richtungen – nach Beauftragung durch das jeweilige Ressort – erneut evaluiert. Die nächste Eva luation des BIBB durch den Wissenschaftsrat findet 2016 statt. Eine wichtige Grundlage für die Evaluation bilden jährliche Indikatorenberichte, die auch bibliometrische Indikatoren (Publika tionsoutput) beinhalten. Im Hochschulbereich spielt die Messung wissenschaftlicher Leistungen seit Ende der 1990erJahre eine zunehmend wichtige Rolle. Dies steht im Zusammenhang mit der Novellierung des Hochschulrahmengesetzes im Jahr 1998, in welchem die regelmäßige Qualitätsbewertung von Forschung und Lehre rechtlich festgeschrieben wurde. Parallel hierzu wurde sukzessive die „Leistungsorientierte Mittelvergabe“ (LOM) eingeführt, bei der Teile der jährlichen Mittelzuwei sungen an die Erfüllung bestimmter Leistungskriterien in Lehre und Forschung geknüpft wer den. 2Anwendungen bibliometrischer Analysen WDP 169 7 Nachfolgend wird die Vorgehensweise bei der thematischen Trendanalyse beschrieben. Zunächst werden auf der Grundlage der LDBB für die Jahre 2012, 2013 und 2014 alle Litera turnachweise mit dem geografischen Schlagwort „Österreich“ oder „Schweiz“ einer inhaltlichen Analyse unterzogen.5 Diese soll darüber Auskunft geben, welche Berufsbildungsthemen in die sen beiden Ländern (prioritär) die Fachcommunity beschäftigen. Für Österreich sind in besag tem Zeitraum 178 Publikationen (s. Anhang 1) aus der Datenbank ermittelt worden, für die Schweiz 236 (s. Anhang 2). In einem zweiten Schritt werden die extrahierten Schlagwörter jeweils einem der folgenden 14 thematischen Hauptfelder innerhalb des Gegenstandsbereichs Berufsbildung und Berufsbil dungsforschung zugeordnet: ►Bildungssystem/Bildungspolitik/Finanzierung (53)6 ►Ausbildungsstellenmarkt (16) ►Berufsorientierung/Berufswahl/Bildungsund Berufsberatung (16) ►Berufsausbildung, Ausbildungsberufe, Berufsfelder (58) ►Lernen und Lehren/Unterricht (87) ►Übergänge/Bildungsverhalten/Bildungsverläufe (39) ►Institutionen (Berufliches Schulwesen, Hochschulwesen, etc.) (40) ►Weiterbildung/Erwachsenenbildung (25) ►Personal in der beruflichen Bildung (12) ►Personengruppen, Benachteiligtenförderung (38) ►Qualifikation/Bildungsabschluss, Arbeitsmarkt & Beschäftigungssystem (100) ►Trends & Entwicklungen/Gesellschaft (36) ►Theorien und Bezugsdisziplinen (76) ►Berufsbildungsforschung/Forschungsmethoden (46). Die Themencluster basieren auf dem Auswertungsscope der LDBB. Sie bilden eine geeignete Analyseeinheit, die Datenmenge thematisch voneinander abzugrenzen, in Beziehung zueinan derzusetzen und auf der Grundlage der Nennungshäufigkeit der Schlagwörter die Relevanz von Berufsbildungsthemen einzuschätzen. Nichtdestotrotz war in wenigen Einzelfällen eine eindeu tige Zuordnung von Schlagwörtern schwierig. Die Schlagwörter wurden dann dem Cluster zuge ordnet, in dessen semantischen Umfeld sie am häufigsten vorkommen. Abschließend werden für jedes Themenfeld die Nennungshäufigkeiten der zugehörigen Ein zelschlagwörter addiert, wobei Schlagwörtern referierter Beiträge kein stärkeres Gewicht beige messen wird als Schlagwörtern nicht-referierter Beiträge. Die Datensätze für Deutschland wurden nicht anhand eines geografischen Schlagwortes7, son dern mithilfe des Klassifizierungssystems ermittelt. Dabei sind, nach dem Ausschlussprinzip, nur solche Datensätze selektiert worden, denen bei der intellektuellen Inhaltserschließung keine Systemstelle einer Region außerhalb Deutschlands zugewiesen worden war. Auf diese Weise sollten die Datensätze herausgefiltert werden, die sich thematisch auf Deutschland fokussieren. Insgesamt waren dies für den besagten Zeitraum 3.851 Literaturnachweise. Der Tatsache, dass in den drei untersuchten Ländern trotz der gemeinsamen deutschen Spra che teilweise unterschiedliche Termini für gleiche Sachverhalte und Phänomene gebräuchlich sind, wird durch die Verwendung eines Thesaurus Rechnung getragen. Die Schlagwörter in der 5Berücksichtigt wurden alle bis zum Stichtag 30.06.2015 in der LDBB erfassten Nachweise. 6In Klammern ist jeweils die Anzahl der verschiedenen Schlagwörter innerhalb eines Themenfeldes angegeben, die sich in den Metadaten der Publikationen für die Schweiz und Österreich wiederfinden. Der Gesamtthesaurus für die Verschlagwortung innerhalb der LDBB umfasst aktuell rund 9.200 Deskriptoren (Stand: September 2015). 7Das Schlagwort „Bundesrepublik Deutschland“ wird nur bei internationalen Vergleichen vergeben. 14 WDP 169 ANALYSE II LDBB entstammen der gemeinsamen „Schlagwortliste Arbeitsmarkt, Beruf und Berufsbildung“ des Instituts für Arbeitsmarktund Berufsforschung (IAB) und des BIBB. So ist hier beispiels weise das Vorzugs-Schlagwort (Deskriptor) „Berufseinmündung“ für den Übergang von der Schule und/oder Ausbildung in das Beschäftigungssystem vorgesehen. Diesem Terminus sind mehrere Synonyme (Berufseinstieg, Berufseintritt und Berufsstart) zugewiesen. Gleichzeitig ist „Berufseinmündung“ Oberbegriff zu „erster Schwelle“ und „zweiter Schwelle“. Hier zeigt sich die Vielzahl an unterschiedlichen Bezeichnungen für einen Sachverhalt: In der österreichischen und schweizerischen Fachliteratur finden sich Wörter und Phrasen wie „Übergang von der Schule ins Berufsleben“, „Schnittstelle Ausbildung und Erwerbsarbeit“, „Transition (von der Erstausbildung) ins Erwerbsleben“, „Eintritt in den Arbeitsmarkt“ oder „Übertritt ins Berufsle ben“, die letztendlich allesamt – ungeachtet etwaiger semantischer Unschärfe – als Synonym zu „Berufseinmündung“ fungieren und bei der Analyse hierunter subsumiert worden sind. Während die Problematik der Verwendung unterschiedlicher Bezeichnungen für gleiche Sachverhalte also weitgehend gelöst werden kann, birgt die auf intellektueller Erschließung ba sierende Untersuchung der Vorkommenshäufigkeit von Schlagwörtern einige andere Unwägbar keiten, die das Ergebnis der Resonanzanalyse mitunter beeinflussen können: ►Bei der inhaltlichen Erschließung von Beiträgen gibt es keine Gewichtung der Deskriptoren mit der Folge, dass Hauptund Nebenaspekte bei der Indexierung den gleichen Wert haben und entsprechend gleich gezählt werden.8 ►Einige Zeitschriften geben Themenhefte heraus. Diese stellen ein bestimmtes Thema in den Fokus, das von diversen Autorinnen und Autoren in Beiträgen behandelt wird. Ein Heft, das sich beispielsweise dem Schwerpunktthema „Berufsorientierung“ (vgl. bwp@ Heft27, 2014) widmet, sorgt dafür, dass Schlagwörter aus diesem semantischen Umfeld entsprechend häu fig indexiert werden. Bei einem Periodikum wie der bwp@ mit einer hohen Anzahl von Heft beiträgen ist dies eine nicht zu vernachlässigende Größe. ►Gelegentlich finden sich identische Beiträge in unterschiedlichen Fachzeitschriften innerhalb eines engen Zeitraumes. Wissenschaftlich Publizierende versuchen mitunter, gemäß dem Motto „Publish or perish!“ ihren Beitrag in mehreren Zeitschriften unterzubringen (vgl. Zierer/Ertl 2014) – was bei mehrfachem „Erfolg“ das Häufigkeitsvorkommen bestimmter Schlagwörter überproportional beeinflussen kann. 4Ergebnisse Nachfolgend werden die zentralen Ergebnisse der bibliometrischen Analyse grafisch dargestellt und jeweils kurz beschrieben. 4.1 Vergleich der Themenfelder Österreich/Schweiz Zunächst werden die Häufigkeitsverteilungen der 14 Themenfelder für Österreich und die Schweiz genauer betrachtet (vgl. Abb.1 und 2). Die Größe der einzelnen Themenfelder resul tierte dabei jeweils aus der Summe der Nennungen der diesen jeweils zugeordneten Schlagwör ter. Abbildung 1 zeigt die Häufigkeitsverteilung der 14 Themenfelder für die Datensätze mit dem geografischen Schlagwort „Österreich“. Die Spitzenposition nimmt das Themenfeld „Bildungs system/Bildungspolitik/Finanzierung“ mit insgesamt 118 Nennungen ein, knapp gefolgt vom Themenfeld „Qualifikation/Bildungsabschluss, Arbeitsmarkt und Beschäftigungssystem“ (116 8Bei der Indexierung von Literatur wird je nach Datenbank unterschieden zwischen Hauptschlagwörtern (mainheadings) und Nebenschlagwörtern (subheadings). Bei solchen Datenbanken kann im Rahmen einer Themenanalyse eine unterschiedliche Gewichtung der Schlagwörter vorgenommen werden. 4Ergebnisse WDP 169 15 Abbildung 1 Häufigkeitsverteilung Themenfelder Österreich 2012–2014 0 20 40 60 80 100 120 Ausbildungsstellenmarkt Berufsbildungsforschung/Forschungsmethoden Personal in der beruflichen Bildung Berufsorientierung/Berufswahl/Bildungsberatung Theorien und Bezugsdisziplinen Institutionen (berufliches Schulwesen, Hochschulwesen, etc.) Weiterbildung/Erwachsenenbildung Trends und Entwicklungen, Gesellschaft Personengruppen, Benachteiligtenförderung Lehren und Lernen/Unterricht Übergänge/Bildungsverhalten/Bildungsverläufe Berufsausbildung, Ausbildungsberufe, Berufsfelder Qualifikation/Bildungsabschluss, Arbeitsmarkt und Beschäftigungssystem Bildungssystem/Bildungspolitik/Finanzierung Quelle: Eigene Darstellung Abbildung 2 Häufigkeitsverteilung Themenfelder Schweiz 2012–2014 0 20 40 60 80 100 120 140 160 Personal in der beruflichen Bildung Berufsorientierung/Berufswahl/Bildungsberatung Trends und Entwicklungen, Gesellschaft Berufsbildungsforschung/Forschungsmethoden Weiterbildung/Erwachsenenbildung Ausbildungsstellenmarkt Institutionen (berufliches Schulwesen, Hochschulwesen, etc.) Theorien und Bezugsdisziplinen Lehren und Lernen/Unterricht Personengruppen, Benachteiligtenförderung Qualifikation/Bildungsabschluss, Arbeitsmarkt und Beschäftigungssystem Übergänge/Bildungsverhalten/Bildungsverläufe Berufsausbildung, Ausbildungsberufe, Berufsfelder Bildungssystem/Bildungspolitik/Finanzierung Quelle: Eigene Darstellung 16 WDP 169 ANALYSE II Nennungen) auf Position zwei. Den dritten Platz im Themenranking belegt das Cluster „Berufs ausbildung, Ausbildungsberufe, Berufsfelder“ (85 Nennungen), welches bereits einen relativ großen Abstand aufweist. Fast gleichauf liegt der Bereich mit den viertmeisten Schlagwortnen nungen „Übergänge/Bildungsverhalten/Bildungsverläufe“ (76). Das Themenfeld „Lehren und Lernen/Unterricht“ komplettiert mit 65 Nennungen die Top 5. Die wenigsten Schlagwortnen nungen weist indes das thematische Cluster „Ausbildungsstellenmarkt“ auf (10), das jedoch auch vergleichsweise sehr wenige unterschiedliche Schlagwörter (16) umfasst. Die Häufigkeitsverteilung der 14 Themenfelder für die Datensätze mit dem geografischen Schlagwort „Schweiz“ weist ebenfalls dem Themenfeld „Bildungssystem/Bildungspolitik/Finan zierung“ (157 Nennungen) die Spitzenposition zu. Das Themenfeld „Berufsausbildung, Ausbil dungsberufe, Berufsfelder“ (154 Nennungen) liegt fast gleichauf dahinter auf Platz zwei. Mit gewissem Abstand folgen die Themenfelder „Übergänge/Bildungsverhalten/Bildungsverläufe“ (140) sowie „Qualifikation/Bildungsabschluss, Arbeitsmarkt und Beschäftigungssystem“ (132 Nennungen). Wiederum einen deutlichen Abstand weist das Themenfeld „Personengruppen/ Benachteiligtenförderung“ (85) auf, welches Rang 5 belegt. Das Schlusslicht bildet dagegen das Themenfeld „Personal in der beruflichen Bildung“ mit 14 Nennungen. 4.2 Vergleich der absoluten Schlagworthäufigkeiten Österreich, Schweiz, Deutsch land Nachfolgend werden die absoluten Nennungshäufigkeiten der Einzelschlagwörter für Öster reich, die Schweiz und Deutschland präsentiert. Abbildung 3 Schlagwort-Ranking Österreich 2012–2014 0 5 10 15 20 25 30 35 40 Professionalisierung Erwachsenenbildung Jugendarbeitslosigkeit Qualitätssicherung Niederlande Dänemark Nationaler Qualifikationsrahmen Hochschulbildung Beschäftigungsfähigkeit Berufseinmündung Berufsorientierung betriebliche Berufsausbildung Berufsbildung Durchlässigkeit im Bildungssystem Berufsausbildung duales System Berufsbildungssystem internationaler Vergleich Schweiz Bundesrepublik Deutschland Quelle: Eigene Darstellung 4Ergebnisse WDP 169 17 Abbildung 3 zeigt das Ranking der unter den Top 209 platzierten Schlagwörter für Österreich. Auffällig ist, dass die beiden Spitzenpositionen von geografischen Schlagwörtern („Bundesrepu blik Deutschland“, „Schweiz“) belegt sind und auf Platz drei das Schlagwort „internationaler Vergleich“ folgt. Ansonsten sind vor allem eher weite, d.h. allgemeinere, Schlagwörter wie „Berufsbildungssystem“ oder „Berufsausbildung“ auf den vorderen Positionen zu finden. Relativ weit oben platziert sind zudem Schlagwörter mit einem höheren Detailliertheitsgrad wie „Durchlässigkeit im Bildungssystem“, „Berufsorientierung“ und „Berufseinmündung“. Einige Sachschlagwörter wie „Beschäftigungsfähigkeit“, „Hochschulbildung“ oder „Nationaler Qualifikationsrahmen“ tauchen ausschließlich im Ranking für Österreich auf. Abbildung 4 Schlagwort-Ranking Schweiz 2012–2014 0 1020304050 berufliche Integration höhere Berufsbildung Ausbildungsabsolventen erste Schwelle Durchlässigkeit im Bildungssystem Bildungssystem Rekrutierung Auszubildende zweite Schwelle Ausbildungsstellenmarkt betriebliche Berufsausbildung duales System Ausbildungsabbruch Berufsbildungssystem Österreich internationaler Vergleich Berufsbildung Berufseinmündung Berufsausbildung Bundesrepublik Deutschland Quelle: Eigene Darstellung Das Ranking der Top-20-Schlagwörter für die Schweiz (Abb.4) zeichnet ein ähnliches Bild wie für Österreich: Das geografische Schlagwort „Bundesrepublik Deutschland“ vereint die meisten Schlagwortnennungen auf sich, allerdings ist der Oberbegriff für den Übergang von der Schule in die Arbeit mit „Berufseinmündung“ mit 33 Nennungen sehr weit oben platziert – und nimmt die gleiche Position ein (Platz 3) wie im Ranking für Deutschland. Ähnliches gilt für die verwandten Schlagwörter (Assoziativrelationen) „Ausbildungsstellenmarkt“, „zweite Schwelle“ und „Rekrutierung“. Der an achter Stelle platzierte Terminus „Ausbildungsabbruch“ (mit den Synonymen „vorzeitige Vertragslösung“ und „Dropout“) ist ausschließlich im Ranking für die Schweiz zu finden. 9Es wurden nur Schlagwörter mit mindestens sieben Nennungen berücksichtigt. 18 WDP 169 ANALYSE II Abbildung 5 Schlagwort-Ranking Deutschland 2012–2014 0 50 100 150 200 250 300 Inklusion Weiterbildung Professionalisierung betriebliche Weiterbildung Jugendliche Berufsschule demografischer Wandel Qualitätssicherung duales System Fachkräftebedarf benachteiligte Jugendliche Migranten Ausbildungsstellenmarkt erste Schwelle Auszubildende Übergangssystem Durchlässigkeit im Bildungssystem Berufsorientierung betriebliche Berufsausbildung Berufseinmündung Berufsausbildung Berufsbildung Quelle: Eigene Darstellung Abschließend wird in Abbildung 5 das Ranking der Top-20-Schlagwörter für Deutschland dargestellt. Im Vergleich zu Österreich und der Schweiz fällt auf, dass hier kein geografisches Schlagwort den Sprung unter die Top 20 geschafft hat. Stattdessen nehmen die Schlagwörter „Berufsbildung“, „Berufsausbildung“ und „Berufseinmündung“ die Spitzenpositionen ein. Sehr weit oben platziert – und auch nur in Deutschland – sind die Termini „Berufsorientierung“ und „Übergangssystem“. Auch stehen in Deutschland eher Personengruppen im Fokus („Migranten“, „benachteiligte Jugendliche“) sowie der Themenkomplex „Fachkräftebedarf“ und „demografischer Wandel“. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass mit „Inklusion“ (78 Nachweise für Deutschland) ein Schlagwort knapp unterhalb der Top 20 auftaucht, das es einige Jahre zuvor faktisch nicht gab: 2008 weist die LDBB lediglich einen Nachweis mit diesem Schlagwort nach – von ins gesamt über 1.600 Nachweisen aus dem Erscheinungsjahr 2008. 4Ergebnisse WDP 169 19 5Fazit Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Eingangshypothese weitgehend bestätigt worden ist. Wie erwartet ist der Übereinstimmungsgrad zwischen Österreich und der Schweiz beim Vergleich der Häufigkeitsverteilungen zu den Themenfeldern relativ hoch: ►Das Themencluster „Bildungssystem/Bildungspolitik/Finanzierung“ führt in Österreich und der Schweiz jeweils knapp das Ranking an, wobei das Themenfeld „Lehren und Lernen/ Unterricht“ nur in Österreich in den Top 5 ist, während dies für die Schweiz auf das Themen feld „Personengruppen/Benachteiligtenförderung“ zutrifft. ►Nur bei zwei Themenfeldern betragen die Abweichungen im Ranking mehr als drei Positionen (Themenfelder „Trends und Entwicklungen, Gesellschaft“ sowie „Ausbildungsstellen markt“ mit jeweils fünf Positionen). Trotz des hohen Übereinstimmungsgrades lassen sich aus dem Vergleich der Schlagworthäufigkeiten jeweils auch „länderspezifische“ Themen10 ablesen: ►Österreich: Beschäftigungsfähigkeit, Nationaler Qualifikationsrahmen ►Schweiz: Ausbildungsabbruch, Rekrutierung, zweite Schwelle ►Deutschland: Übergangssystem, Migrant, benachteiligter Jugendlicher, Fachkräftebedarf, Qualitätssicherung Schließlich zeigt der Vergleich der Schlagwort-Rankings noch eine gemeinsame Themenkon junktur: Das doch recht spezifische Schlagwort „Durchlässigkeit im Bildungssystem“ ist in allen drei Schlagwort-Rankings gelistet (Österreich: Rang 6; Schweiz: Rang 16; Deutschland: Rang 6). Dies ist ein Indiz dafür, dass dieses Thema in den vergangenen drei Jahren länderübergrei fend in Fachdiskursen einen hohen Stellenwert eingenommen hat. 6Verwertbarkeit der Ergebnisse und Ausblick Thematische Trendanalysen auf der Basis von Literaturdatenbanken wie der hier verwendeten LDBB können Hinweise auf mögliche Forschungsdesiderate geben. Dies kann beispielsweise bei der Fortschreibung von Forschungsprogrammen hilfreich sein. Da die vorliegende Resonanz analyse zugleich eine international vergleichende Perspektive eingenommen hat, liefert sie zu gleich Hinweise auf Themen, die möglicherweise für eine (verstärkte) Kooperation in der Be rufsbildungsforschung geeignet sein könnten. Um die Einsatzmöglichkeiten in Zukunft auszuweiten, müssten die Analysen über einen län geren Zeitraum durchgeführt werden, sodass sich Zeitreihen bilden lassen. Dies würde aller dings die Nutzung einer speziellen Software voraussetzen, die große Datenmengen weitgehend automatisch analysieren kann. Wünschenswert wäre in diesem Zusammenhang, das Verfahren dahingehend zu optimieren, dass durch die Einbeziehung weiterer Daten (Abstract, Klassifizierungssystem, Titelstichwörter und ggf. vorliegender Volltext) in die Inhaltsanalyse eine stärkere Gewichtung von Einzelschlagwörtern möglich wird. 10 Hiermit sind solche Schlagwörter gemeint, die jeweils nur in einem der Länder eine hohe Position im Schlag wort-Ranking eingenommen haben. 20 WDP 169 ANALYSE II III Literaturverzeichnis Ball, R. (2006): Der Hirschfaktor – ein neuer „Stern“ am bibliometrischen Indikatorenhimmel. B.I.T. online 9 (4) 4, S.309–312. Ball, R. (2014): Bibliometrie. Einfach – Verständlich – Nachvollziehbar. (Praxiswissen). Berlin: De Gruyter/Saur. Ball, R.; Tunger, D. (2005): Bibliometrische Analysen. Daten, Fakten und Methoden. 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Erg.-Lfg. – Bielefeld: Bertelsmann, 2012ff. – Losebl.-Ausg. – ISBN 978-3-7639-3448-5 30 WDP 169 ANHÄNGE IV Jugendliche und junge Erwachsene im Fokus von aktiver Arbeitsmarktpolitik und Berufs orientierung: Eine Projektschau der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich anlässlich des 20-jährigen AMS-Bestandsjubiläums 2014/Sabine Putz; René Sturm. – Wien: Arbeitsmarktservice Österreich, 2014. – 261 S. – (AMS report; 107/108). – http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/AMS_report_107_108.pdf [Zugriff: 16.12.2014]. – ISBN 978-3-85495-583-9 Jugendliche und junge Erwachsene im Übergang von der Ausbildung zum Beruf/Monira Kerler. – Wien: Arbeitsmarktservice Österreich, 2014. – 5 S. – (AMS info; 274). – http:// www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/AMSinfo274.pdf [Zugriff: 23.6.2014] Junge Erwachsene: Resilienz, Schulnoten und formaler Bildungsabschluss/Gabriele Beer; Rudolf Beer. – Literaturangaben, graf. Darst., Tab. 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In: Hessische Blätter für Volksbildung: Zeitschrift für Erwachsenenbildung in Deutsch land. – (2014), H.1, S.76–84 Zur Akademisierung der Berufswelt: europäische und österreichische Entwicklungen im Kontext von Wissensgesellschaft, Wissensarbeit und Wissensökonomie/Regina Haberfell ner; René Sturm. – Wien: Arbeitsmarktservice Österreich, 2014. – 112 S.: Literaturangaben, 38 WDP 169 ANHÄNGE IV graf. Darst. – (AMS report; 106). – http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/AMS_re port_106.pdf [Zugriff 28.11.2014]. – ISBN 978-3-85495-582-0 Zur biografischen Bedeutung der Schule im Jugendalter – Jugendsoziologische Thesen und Befunde einer qualitativen Studie/Ulrike Popp. – Literaturangaben. In: Diskurs Kindheitsund Jugendforschung. – 7 (2012), H.1, S.75–87 Zur Gesundheit der Gesundheitsund KrankenpflegeschülerInnen in Oberösterreich: eine quantitativ-deskriptive Querschnittstudie/Helmut Freudenthaler; Gerhard Müller. – Litera turangaben, Abb. In: Pflegewissenschaft. – 15 (2013), H.7/8, S.401–415 Zur Professionalisierung der Arbeit in der Berufsorientierung mit Gruppen: eine Handrei chung/Margit Voglhofer. – Wien: Communicatio, 2014. – 8 S.: Literaturverz. – (AMS info; 272/273). – http://www.ams-forschungsnetzwerk.at/ml.asp?n=10375 [Zugriff 13.5.2014] Anhang 2Literaturnachweise mit dem geografischen Schlagwort „Schweiz“ Abgänger/innen der kaufmännischen Grundbildung 2013: Rückblick, Stellensituation, Perspektiven/Michael Wicki; Michael Kraft. – Zürich, 2014. – 47 S.: Literaturverz., Abb., Tab. – http://edudoc.ch/record/111357/files/KV-Schweiz2013.pdf [Zugriff 16.6.2014] ABID-Assistenz in „Öschli“: Die Berufsausbildung zur Archiv-, Bibliotheks-, Informationsund Dokumentationsassistenz in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein („Öschli“)/ Andreas Hensel. In: Bibliotheksdienst. – 46 (2012), H.8/9, S.651–658 Abitur und Matura zwischen Hochschulvorbereitung und Berufsorientierung/Franz Eberle [Hrsg.]; Barbara Schneider-Taylor [Hrsg.]; Dorit Bosse [Hrsg.]. – Wiesbaden: Springer Fachme dien, 2014. – XIV, 268 S. – ISBN 978-3-658-06089-3 Abschluss ohne Schulbank: Beispiel: Anerkennung und Validierung von informellem Ler nen in der Schweiz/André Schläfli. In: Weiterbildung: Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends. – (2014), H.5: 25 Jahre Weiterbildung, S.23–26 Adjustment processes and fit perceptions as predictors of organizational commitment and occupational commitment of young workers/Christof Nägele; Markus P. Neuenschwander. In: Journal of vocational behavior. – 85 (2014), H.3, S.385–393 Akademische Grundbildung in der Pflege in der Schweiz/Lilli Mühlherr. – 13 S.: graf. Darst., Tab. In: Berufsund Wirtschaftspädagogik – online. – (2013), H. Spezial Nr.6 HT2013 – http:// www.bwpat.de/ht2013/ft14/muehlherr_ft14-ht2013.pdf [Zugang 25.10.2013] Akademisierung: Wo steht die Schweiz?: Erfahrungsbericht/Martina Merz-Staerkle. – Lite raturangaben. In: Die Schwester, der Pfleger: die führende Fachzeitschrift für Pflegeberufe; offizielles Organ des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe e.V. – 51 (2012), H.9, S.940–944 Die Akademisierungsfalle: warum nicht alle an die Uni müssen und warum die Berufslehre top ist/Rudolf H. Strahm. – bern: h.e.p. Verl., 2014. – 235 S.: zahlr. graf. Darst. – ISBN 978-3-0355-0017-2 Aktualisierte Berufsausbildung in der Schweiz: Fachpersonen Information und Dokumen tation: Eigenständiges Arbeiten lernen. Ein Vergleich mit dem deutschen FaMi/Karin Holste-Flinspach. In: BuB: Forum Bibliothek und Information; Fachzeitschrift des BIB, Berufs verband Information Bibliothek e.V. – 64 (2012), H.11/12, S.743–746 Anhang 2Literaturnachweise mit dem geografischen Schlagwort „Schweiz“ WDP 169 39 factors for the Dual VET System: possibilities for know-how-transfer <en.>. – http://www. ibw.at/components/com_redshop/assets/document/product/1392296354_fb177.pdf [Zugriff 4.4.2014]. – http://www.ibw.at/components/com_redshop/assets/document/product/14042 80103_fb177_en.pdf [Zugriff 21.7.2014]. – ISBN 978-3-902742-80-3 Ergebnisse der Metakognition im ePortfolio/Marianne Schärli. – Literaturangaben, Abb. In: Pflegewissenschaft. – 15 (2013), H.9, S.466–480 Ermittlung relevanter Determinanten der Schülerzufriedenheit: eine quantitative KanoStudie/Rödiger Voss. – Literaturangaben, Abb., Tab. In: Erziehungswissenschaft und Beruf: Vierteljahresschrift für Unterrichtspraxis und Lehrerbildung. – 62 (2014), H.3, S.259–265 Die erste grosse Entscheidung: wie Schweizer Jugendliche eine (Berufs-)Ausbildung wäh len/Michael Steiner; Tilmann Knittel; Daniela Müller; Pina Nell. – Basel: Prognos, 2013. – 68 S.: Literaturverz., Tab., Abb. – (Juvenir-Studie; 2.0). – http://www.juvenir.ch/media/mediali brary/2013/06/JUVENIR_II_Langfassung_2.pdf [Zugriff 17.6.2013] Der Erwerb von Schlüsselkompetenzen in Ausbildungsverbünden: Chance oder Risiko für Jugendliche aus bildungsfernen Herkunftsmilieus?/Regula Julia Leemann; Rebekka Sa gelsdorff. – Literaturangaben, Abb., Tab. In: Sozialer Fortschritt: unabhängige Zeitschrift für So zialpolitik. – 63 (2014), H.4/5, S.107–117 Erwerbsqualifizierung jenseits des Industrialismus: zur Geschichte und Reform des deut schen Systems der Berufsausbildung/Wolf-Dietrich Greinert. – 2., grundständig überarb. Aufl. – Frankfurt/Main: Gesellschaft zur Förderung arbeitsorientierter Forschung und Bildung, 2012. – 352 S.: Literaturverz., Tab., Abb. – (Qualifikationsbedarf und Curriculum; 05). – ISBN 978-3-925070-90-7 „Etwas machen. Geld verdienen. Leute sehen.“: Arbeitsbiografien nach einer IV-Anlehre oder praktischen Ausbildung/Anne Parpan-Blaser; Kurt Häfeli; Michaela Studer-Supino u.a. – Zürich: Edition SZH/CSPS, 2014. – 262 S.: Literaturangaben, graf. Darst., Tab. – (Schriftenreihe der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich; 35). – http://www.fhnw.ch/ppt/ content/prj/s226–0051/bericht-in-leichter-sprache [Zugriff: 21.1.2015]. – ISBN 978-3-905890-18-1 EURIAC – European Class in Industrial Automation: Abschlussbericht zu Entwicklungspro jekt 1.5.308. Laufzeit: III/2011 bis III/2013/Christiane Eberhardt; Kristina Alice Hensen; Tanja Weigel. – 30. Oktober 2013. – Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2013. – 34 S.: Tab. – https://www2.bibb.de/tools/fodb/pdf/eb_15308.pdf [Zugriff 17.4.2014] Europeanization and the varying responses in collective skill systems/Justin J.W. Powell; Christine Trampusch. – Literaturangaben. In: The political economy of collective skill forma tion/Marius R. Busemeyer [Hrsg.]; Christine Trampusch [Hrsg.]. – Oxford. – (2012), S.284– 313 – ISBN 978-0-19-959943-1 Fit für die Berufslehre!: Forschungsbericht zur Berufswahlvorbereitung an der Schule bei Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf/Claudia Schellenberg; Claudia Hofmann. – Bern: Edition SZH/CSPS, 2013. – 163 S.: Literaturverz., Abb., Tab. – (Schriftenreihe der Inter kantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich; 33). – ISBN 978-3-905890-14-3 Forschungsprojekt „Stand der Umsetzung der Umweltbildung in der beruflichen Grundbil dung“: Abschlussbericht/Chantal Volz-Zumbrunnen; Katja Dannecker; Regula Stucki. – Zollikofen, 2014. – 95 S. – http://www.ehb-schweiz.ch/de/zentrumberufsentwicklung/Berufsüber greifendeProjekte–Studien/Documents/EHB%20Definitiver%20Schlussbericht_Umsetzung_ Umweltbildung_BAFU_20140220.pdf [Zugriff: 10.9.2014] 46 WDP 169 ANHÄNGE IV Früherkennung von Jugendarbeitslosigkeit in der Schweizer Berufsbildung/Markus P. Neu enschwander; Mascia Rüfenacht. – Literaturangaben, Tab. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis: BWP. – 42 (2013), H.6, S48–51 The future of vocational education and training in a changing world/Matthias Pilz [Hrsg.]. – Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwissenschaften, 2012. – XV, 592 S.: Literaturangaben, Abb., Tab. – ISBN 978-3-531-18527-9 GATEWAY Berufsbildungsstudie 2014: Eine Bestandesaufnahme zum Verhalten, zu den Vorlieben und den Vorstellungen von Schweizer Jugendlichen im Berufswahlprozess/ Martin Süess. – Bern, 2014. – 50 S.: Tab.; graf. Darst. – http://edudoc.ch/record/116492/files/ Studie_Schuelerumfrage_2014_def.pdf [Zugriff: 11.5.2015] Gemeinsam zum Erfolg: Früherfassung und Förderung in der beruflichen Grundbildung durch gelebte Lernortkooperation/Andreas Grassi; Katy Rhiner; Marlise Kammermann; Lars Balzer. – 1. Aufl. – Bern: h.e.p. Verl., 2014. – 187 S.: Literaturangaben, Abb., graf. Darst. – (Praxis). – ISBN 978-3-03-550090-5 Gemeinsamkeiten und Unterschiede kaufmännisch-betriebswirtschaftlicher Ausund Fortbildungsberufe (GUK): Abschlussbericht zu Forschungsprojekt 4.2.202 (JFP 2008). Laufzeit II/09-II/13/Rainer Brötz; Silvia Annen; Franz Kaiser; Anke Kock; Isabelle Noack; Be nedikt Peppinghaus; Michael Tiemann. – Juli 2013. – Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2013. – 96 S.: Literaturverz., Abb., Tab. – https://www2.bibb.de/tools/fodb/pdf/eb_42202.pdf [Zugriff 10.9.2013] Gemeinsamkeiten und Unterschiede kaufmännisch-betriebswirtschaftlicher Ausund Fortbildungsberufe (GUK) – Kontrastierung schweizerischer Berufe/Anke Kock. – Literatur angaben, Abb. In: Wirtschaft und Erziehung. – (2013), H.4, S.134–144 Gesellschaftliche Kosten der Ausbildungslosigkeit: mit Fokus auf Validierung und Ausbil dungsabbrüche. Schlussbericht/Tobias Fritschi; Livia Bannwart; Oliver Hümbelin; Sanna Frischknecht. – Bern, 2012. – 49 S.: Literaturverz., Tab., Abb. – http://edudoc.ch/record/ 102017/files/Schlussbericht%2BAusbildungslosigkeit.pdf [Zugriff 25.5.2012] Glossary of Vocational and Professional Education and Training/Peter Knutti [Projektlt.]. – Bern: SDBB Verlag, 2014. – 240 S. – ISBN 978-3-03753-115-0 Grosse Erwartungen an den anderen Weg zum Abschluss: Validierung von Bildungsleis tungen/Marie-Laure Favre. In: Panorama: Bildung, Beratung, Arbeitsmarkt. – (2013), H.1, S.14–15 Gründe und Motive für die Rekrutierung von qualifizierten Fachkräften – Fallstudien aus Deutschland, England und der Schweiz/Ute Hippach-Schneider; Tanja Weigel. In: Akademi sierung der Berufswelt?/Eckart Severing [Hrsg.]; Ulrich Teichler [Hrsg.]; Bettina Alesi [Mi tarb.]; u.a. – Bielefeld. – (2013), S.169–188 http://www.kibb.de/cps/rde/xbcr/SID-309 ABEE0-3E764009/kibb/a12_voevz_agbfn_13_8.pdf [Zugriff 11.07.2013]. – ISBN 978-3-7639-1158-5 Gut unterwegs, aber mit ein paar Stolpersteinen/Stefan C. Wolter. – Tab. In: Folio: die Zeit schrift des BCH-FPS für Lehrkräfte in der Berufsbildung. – 139 (2014), H.2, S.28–30 http:// skbf-csre.ch/fileadmin/files/pdf/bildungsmonitoring/artikel_bildungsbericht_2014/BCH_folio _02-14_gutunterwegs.pdf [Zugriff: 7.5.2014] Herausforderungen für die Berufsbildung in der Schweiz/Markus Maurer [Hrsg.]; Philipp Gonon [Hrsg.]. – Bern: h.e.p. Verl., 2013. – 252 S.: Literaturangaben, Tab., Abb. – ISBN 978-3-03905-923-2 Anhang 2Literaturnachweise mit dem geografischen Schlagwort „Schweiz“ WDP 169 47 Herausforderungen für die Berufsbildung in der Schweiz. Bestandsaufnahme und Per spektiven: Rezension/Heinrich Kilchsperger [Rez.]. In: Zeitschrift für Berufsund Wirtschafts pädagogik. – 109 (2013), H.4, S.622–626 Heterogenität: Der tägliche Spagat im Unterricht – und wie man ihn bewältigen kann (Themenschwerpunkt). In: Folio: die Zeitschrift des BCH-FPS für Lehrkräfte in der Berufsbil dung. – (2012), H.1, S.22–39 http://edudoc.ch/record/102178/files/Folio-12–01_d.pdf [Zu griff: 20.8.2012] Der Hochschulzugang im europäischen Vergleich/Christel Brüggenbrock. – Literaturanga ben. In: Abitur und Matura zwischen Hochschulvorbereitung und Berufsorientierung/Franz Eberle [Hrsg.]; Barbara Schneider-Taylor [Hrsg.]; Dorit Bosse [Hrsg.]. – Wiesbaden. – (2014), S.231–243 – ISBN 978-3-658-06089-3 Höhere Berufsbildung – Absolventenbefragung 2014 im kaufmännisch-betriebswirtschaft lichen Berufsfeld: Erkenntnisse, Ziele und Forderungen/Sabine Gisiger; Michael Kraft; Claude Meier. – Zürich, 2014. – 51 S.: Literaturangaben, graf. Darst., Tab. – http://edudoc.ch/ record/113984/files/Absolventenumfragebericht2014.pdf [Zugriff 27.2.2015] Die höhere Berufsbildung der Schweiz im Umbruch/Carmen Baumeier; Katja Dannecker; Ines Trede. – Literaturangaben, Abb. In: Wirtschaft und Beruf: W & B. – 66 (2014), H.1, S.56– 59 Hybrid qualifications: structures and problems in the context of European VET policy/ Thomas Deißinger [Hrsg.]; Josef Aff [Hrsg.]; Alison Fuller [Hrsg.]; Christian Helms Jorgensen [Hrsg.]. – Bern: Lang, 2013. – 280 S.: Literaturangaben, Tab., Abb. – (Studies in vocational and continuing education; 10). – ISBN 978-3-0343-1059-8 The hybridization of vocational training and higher education in Austria, Germany, and Switzerland/Lukas Graf. – Opladen: Budrich UniPress, 2013. – 302 S.: Literaturverz., Tab. – http://www.pedocs.de/volltexte/2013/8290/pdf/Graf_2013_Vocational_Trai ning_and_Higher_Education.pdf [Zugriff 31.10.2013]. – ISBN 978-3-86388-043-9 „Ich dachte, es wird zuviel für mich“: Nationalfonds-Studie über Herausforderungen in der beruflichen Grundbildung/Simone Berweger; Patrizia Salzmann; Samuel Krattenma cher. – Abb. In: Folio: die Zeitschrift des BCH-FPS für Lehrkräfte in der Berufsbildung. – 137 (2012), H.5, S.28–31 Identifizierung und Anerkennung informellen und nicht-formalen Lernens in Europa: eine vergleichende Studie zur Durchlässigkeit der Bildungssysteme in Deutschland, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz/Claudia Schmeißer; Susanne Kretschmer; Thomas Reglin; Sylvia Kestner. – Nürnberg, 2012. – 86 S.: Literaturverz., Tab. – (f-bb online; 01/2012). – http://www.f-bb.de/fileadmin/Materialien/f-bb_online/f-bb_on line_01.2012.pdf [Zugriff 16.7.2014] Individualisierte Lernförderung – Lerncoaching/Michele Eschelmüller. – Literaturangaben, Abb. In: Wer hilft mir, was zu werden?: Professionelles Handeln in der Berufsintegration/Anna marie Ryter; Dorothee Schaffner. – 1. Aufl. – (2014), S.201–214 – ISBN 978-3-0355-0192-6 Internationale Berufsbildungszusammenarbeit IBBZ: Konkretisierung der internationalen BFI-Strategie der Schweiz für den Bereich Berufsbildung/Staatssekretariat für Bildung, For schung und Innovation [Hrsg.]. – Vom Vorsteher des Eidgenössischen Departementes für Wirt schaft, Bildung und Forschung am 11. März 2014 genehmigt. – Bern, 2014. – 47 S.: graf. Darst., Kt., Tab. – http://edudoc.ch/record/112887/files/5_SBFI_Strategie_IBBZ_finale_Version_20 14_deutsch-2.pdf [Zugriff 7.1.2015] 48 WDP 169 ANHÄNGE IV Internationale Berufsbildungszusammenarbeit IBBZ: strategischer Grundlagenbericht/ Arbeitsgruppe Internationale Berufsbildungszusammenarbeit IBBZ [Hrsg.]. – November 2014. – Bern: Arbeitsgruppe Internationale Berufsbildungszusammenarbeit IBBZ, 2014. – 39 S.: graf. Darst., Kt., Tab. – http://edudoc.ch/record/115279/files/BRA_WBF_20140920_IBBZ_-__Be richt_-_final.pdf [Zugriff 7.1.2015] Internationaler Vergleich der Bildungssysteme: Heikel, aber sinnvoll/Stefan C. Wolter. – Li teraturangaben. In: Die Volkswirtschaft: das Magazin für Wirtschaftspolitik. – (2013), H.10, S.39–42 http://www.dievolkswirtschaft.ch/de/editions/201310/pdf/Wolter_39_42.pdf [Zu griff: 5.11.2013] Internationales Handbuch der Berufsbildung/Uwe Lauterbach [Begr.]; Wolfgang Mitter [Begr.]; Philipp Grollmann [Hrsg.]; Dietmar Frommberger [Hrsg.]; Ute Clement [Mitarb.]; Tho mas Deißinger [Mitarb.]; Uwe Lauterbach [Mitarb.]; Matthias Pilz [Mitarb.]; Georg Spöttl [Mi tarb.]. – ab 41./42. Erg.-Lfg. – Bielefeld: Bertelsmann, 2012ff. – Losebl.-Ausg. – ISBN 978-3-7639-3448-5 Invest in the best or compensate the weak?: An empirical analysis of the heterogeneity of a firm’s provision of human capital/Samuel Mühlemann; Romy Brändli; Stefan C. Wolter. In: Evidence-based HRM: a global forum for empirical scholarship. – 1 (2013), H.1, S.80–95 Ist die Berufsbildung fit für die Zukunft?: Themenheft/Josef Widmer; Stefan C. Wolter; Ur sula Renold; Thomas Bolli; Marimée Montalbelli; Laurent M. Feuz; Andreas Kuhn; Jürg Schweri; Laura Antonelli Müdespacher; Luca D’Alessandro; Yves-André Jeandupeux; Martin Flügel; Hans-Ulrich Bigler. – ca. 50 S. In: Die Volkswirtschaft: das Magazin für Wirtschaftspoli tik. – (2014), H.7/8 Ist nutzenorientierte Bildung gerechtfertigt?: Berufliche und gymnasiale Bildung in der Schweiz zwischen Industrie, Gesellschaft und Individuum/Philipp Gonon. – Literaturanga ben. In: Von der Krippe zum Gymnasium: Bildung und Erziehung im 21. Jahrhundert/Eva Wyss [Hrsg.]. – Weinheim. – (2014), S.123–139 – ISBN 978-3-7799-2934-5 Kann man mit dem öffentlichen Beschaffungswesen Lehrstellen fördern?/Mirjam Strupler Leiser; Stefan Wolter. In: Wirtschaft und Beruf: W & B. – 65 (2013), H.4, S.56–57 Kann man mit dem öffentlichen Beschaffungswesen Lehrstellen fördern?/Mirjam Strupler Leiser; Stefan C. Wolter. – Zürich, 2013. – 15 S.: Literaturverz., Tab., Abb. – (Leading House working paper; 85). – http://edudoc.ch/record/107283/files/zu13058.pdf [Zugriff 3.9.2013] Kaufmännische „Kernqualifikationen“ in deutschsprachigen Ländern/Anke Kock. – Litera turangaben, Abb. In: Kaufmännische Bildung?: Sondierungen zu einer vernachlässigten Sinndi mension/H.-Hugo Kremer, Tade Tramm, Karl Wilbers [Hrsg.]. – Berlin. – (2014), S.84–94 – ISBN 978-3-8442-8461-4 Kompetent für die grüne Wirtschaft? Cleantech in der beruflichen Grundbildung der Schweiz/Eva Heinimann. – Literaturangaben, Abb., Tab. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis: BWP. – 42 (2013), H.6, S.23–27 Kompetenzbasierte duale Berufsbildung und ihre kulturelle Verankerung/Carmen Bau meier. – Literaturangaben. In: Wirtschaft und Beruf: W & B. – 66 (2014), H.4/5, S.80–81 Ein komplexes Feld: Weiterbildung in der Schweiz – Aktuelle Daten und politische Ziele/ Stefan Denzler-Schircks. – Literaturangaben, Abb. In: Weiterbildung: Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends. – (2013), H.3, S.38–40 Kongruenzen und Divergenzen des Lernens in Schule und Betrieb: Die Perspektive von Auszubildenden in der schweizerischen Berufsbildung/Carmela Aprea; Viviana Sappa. – 20 Anhang 2Literaturnachweise mit dem geografischen Schlagwort „Schweiz“ WDP 169 49 S.: Literaturverz. In: Berufsund Wirtschaftspädagogik – online. – (2014), H.26 http:// www.bwpat.de/ausgabe26/aprea_sappa_bwpat26.pdf [Zugriff: 3.11.2014] Kontinuität und Wandel: Determinanten der beruflichen Entwicklung vom Jugendbis ins mittlere Erwachsenenalter: Valorisierungsbericht zu Handen des SBFI/Kurt Häfeli; Claudia Schellenberg; Nicolas Schmaeh; Achim Hättich; Alexander Grob. – Februar 2014. – Zürich; Ba sel, 2014. – 13 S.: Literaturangaben, graf. Darst., Tab. – http://edudoc.ch/record/116083/files/ 15019.pdf [Zugriff 12.5.2015] Kontinuität und Wandel von Geschlechterungleichheiten in Ausbildungsund Berufsver läufen junger Erwachsener in der Schweiz: Zusammenfassung der Projektergebnisse. Langversion/Andrea Maihofer [Mitarb.]; Manfred Max Bergmann [Mitarb.]; Sandra HupkaBrunner [Mitarb.]; Nina Wehner [Mitarb.]; Karin Schwiter [Mitarb.]; Evéline Huber [Mitarb.; Shireen Kanji [Mitarb.]. – Basel, 2013. – 8 S. – http://www.nfp60.ch/SiteCollectionDocuments/ Projekte/nfp60_projekte_maihofer_zusammenfassung_projektergebnisse_lang.pdf [Zugriff 30.8.2013] Kopenhagen-Prozess: Die Schweiz schreitet gut voran/Christoph Bühlmann. – Literaturan gaben; Tab. In: Folio: die Zeitschrift des BCH-FPS für Lehrkräfte in der Berufsbildung. – 138 (2013), H.3, S.22–25 Kritische Anmerkungen zur Berufsbildung: Zum Jahr der Berufsbildung/Daniel Fleisch mann. – Literaturangaben. In: Panorama: Bildung, Beratung, Arbeitsmarkt. – (2014), H.4, S.14–15 http://www.panorama.ch/dyn/1122.aspx?id_article=428 [Zugriff: 16.9.2014] Kritische Transitionen in der beruflichen Grundbildung: Wenn Ausbildungswege nicht der Norm entsprechen/Barbara E. Stalder. – Literaturangaben. 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