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Contemporary German Crime Fiction. A Companion. Ed. by Thomas W. Kniesche. Berlin [u. a.]: De Gruyter, 2019. IX, 336 S. (Companions to Contemporary German Culture; 7) ISBN 978-3-11-042655-7 [Reseña]

Parra Membrives, Eva

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HERAUSGEBER Bernd Bastert, Bochum Nicola Gess, Basel Joachim Jacob, Gießen Heidrun Kämper, Mannheim Jörg Kilian, Kiel Dorothee Kimmich, Tübingen Florian Kragl, Erlangen-Nürnberg Christine Lubkoll, Erlangen-Nürnberg 2021 · BAND 62 · HEFT 1-2 GERMANISTIK INTERNATIONALES REFERATENORGAN MIT BIBLIOGRAPHISCHEN HINWEISEN EDITION NIEMEYER zuvor, dessen Leistungen die versammelten Beiträge denn auch überzeu‐ gend darzulegen vermögen. Es ist das beachtliche Verdienst des Bandes, ein weites und durchaus offenes Forschungsfeld auf differenzierte Weise abgesteckt und urbar gemacht zu haben. Sina DellʼAnno, Basel Einzelne Beiträge sind unter den folgenden Nummern verzeichnet: 1098, 1106, 1109, 1117, 1119, 1121, 1125, 1130, 1132, 1134–1135, 1137, 1141–1143, 5051, 5107 1140 Werle, Dirk: Autorschaft und Bibliothek. Literaturtheoretische Perspekti‐ ven. In: 〈1099〉 S. 23–34. 1141 Wieland, Magnus: Werkgenesen: Anfang und Ende des Werks im Archiv. In: 〈1139〉 S. 213–235. 1142 Winko, Simone: Zum Werkbegriff in der gegenwärtigen Interpretations‐ praxis: Exemplarische Untersuchungen. In: 〈1139〉 S. 131–165. 1143 Wolf, Werner: ›Du texte à lʼœuvre‹? Zur Sinnhaftigkeit der Restauration bzw. Wiederverwendung des Werkbegriffs als eines Grundkonzeptes nicht nur der Literaturwissenschaft. In: 〈1139〉 S. 379–396. →161 (Allgemeine Sprachwissenschaft), 2003 (Aufklärung, Empfindsam‐ keit), 4715 (Henschel, Gerhard), 3127 (Kästner, Erich), 4786 (Kracht, Chris‐ tian), 3631 (Literatur von 1945 bis 1989), 2700 (Nietzsche, Friedrich), 1283 (Poetik: Stoffe und Motive) Poetik: Gattungen und Arten 1144 Autofiktion als Utopie // Autofiction as Utopia. Hrsg. von Yvonne Delhey, Rolf Parr und Kerstin Wilhelms. Paderborn: Wilhelm Fink, 2019. VI, 220 S. (Szenen/Schnittstellen; 9) ISBN 978-3-7705-6406-4 Tagung in Nijmegen 2018. Einzelne Beiträge sind unter den folgenden Nummern verzeichnet: 2428, 3089, 3887, 4180, 4449, 4720, 4849, 4941 1145 Collins, James: Literary List-making: Between the Curatorial Imperative and the Circumscribed Area. LWU. 51. Nr. 1–2. 2018. S. 63–77. 1146 Contemporary German Crime Fiction. A Companion. Ed. by Thomas W. Kniesche. Berlin [u. a.]: De Gruyter, 2019. IX, 336 S. (Companions to Con‐ temporary German Culture; 7) ISBN 978-3-11-042655-7 Der Band wird als Leitfaden zum aktuellen deutschen Kriminalroman präsentiert, bietet aber eher eine Reflexion über den Wert gewisser Texte, die weit über das Bestseller-Phänomen hinausgehen. Nach elf themati‐ schen Kapiteln werden als bedeutend erachtete Autoren vorgestellt. Der 124  XIX. Allgemeines zur Literaturwissenschaft Herausgeber Th. W. Kniesche ist für drei Kapitel verantwortlich. Im ers‐ ten, dem österreichischen Kriminalroman gewidmet, werden die NS-Ver‐ gangenheit und der Humor als charakteristische Merkmale erwähnt und anschließend einige Autoren etwas intensiver behandelt. In dem Ab‐ schnitt über den Soziokrimi steht der Detektiv als wichtige Neuerung im Mittelpunkt. Das wohl interessanteste Kapitel befasst sich mit dem histo‐ rischen Kriminalroman. Festgestellt wird, wie man über und von histori‐ schen Begebnissen lernen kann. G. Pailer widmet sich dem Frauenkrimi und analysiert Texte, die von Frauenermächtigung zeugen. Auch G. VilasBoas, der sich mit dem Schweizer Kriminalroman beschäftigt, leistet eine hervorragende Arbeit in seiner tiefgehenden Analyse von Glauser und Dürrenmatt. Interessant ist bei J. Vogts Abschnitt über den Regiokrimi die Überlegung, dass die Handlung vieler dieser Texte auch problemlos ir‐ gendwo anders stattgefunden haben könnte und dass Lokalkolorit nicht ausreicht, wenn dazu kein geeigneter Rahmen geschaffen wird. S. Beck analysiert in ihren beiden eigenen Abschnitten zuerst das Dritte Reich als Thema und danach die Darstellung des Anderen, hier speziell auf Isla‐ mismus fokussiert. Die Überlegungen von Wörtche und dann Donahue und Vogt in den beiden letzten Kapiteln wissen schließlich die Relevanz des zeitgenössischen Kriminalromans auch aus didaktischer Sicht sehr adäquat zu unterstreichen. Insgesamt kann man von einem sehr anregen‐ den Band über die Rolle des Kriminalromans im aktuellen Literaturbe‐ trieb sprechen. Eva Parra-Membrives, Sevilla Einzelne Beiträge sind unter den folgenden Nummern verzeichnet: 1047, 1150, 1166–1169, 1177, 1193, 3063, 3901, 3974, 4378, 4566–4567, 4579, 4588, 4603, 4659, 4665, 4690, 4710–4711, 4735, 4804, 4807, 4852 1147 Contzen, Eva von: Response Essay: a List Is a List Is a List – Between the Cognitive and the Ethical in Researching Lists in Literature. LWU. 51. Nr. 1–2. 2018. S. 155–164. 1148 Dąbrowski, Mieczysław: Der interkulturelle Text. Die Morphologie und die Philosophie. [Übersetzt von Konrad Miller]. In: 〈1501〉 S. 59–73. 1149 Dąbrowski, Mieczysław: Tekst międzykulturowy. Morfologia i filozofia. In: 〈1501〉 S. 75–88. 1150 Donahue, William Collins; Vogt, Jochen: Portal to the Humanities: Teach‐ ing German Crime Fiction in the American Academy. In: 〈1146〉 S. 229– 249. 1151 Fuchs, Irina: Literarische Reisen ins Weltall. Der historische Raumfahrt‐ roman. In: 〈1180〉 S. 593–606. 1152 Garber, Klaus: Europäische Schäfer-, Landlebenund Idyllendichtung. Eine Einladung zum Lesen. Göttingen: Wallstein, 2021. 326 S. ISBN 978-3-8353-3668-1 XIX. Allgemeines zur Literaturwissenschaft  125