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Jana Černá (geb. Krejcarová) - Einleitung

Matteo Colombi; Gertraude Zand

Abstract

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Full text

Einlei ung Jana Če ná, geb. K ejca o á (1928–1981), auch Honza genann , is eine legendä e Figu de schechischen Nachk iegsli e a u , obwohl sie ein ech übe schauba es We k hin e lassen ha : In den spä en ie zige und ühen ün zige Jah en— eine Zei de poli ischen Rep ession, de ideologischen Gleichschal ung und de Negie ung des P i a en— ha sie in ime Tex e gesch ieben, de en o ene Sexuali ä bis heu e zu schockie en e mag und de en selbs e s ändliche weibliche Po enz ih esgleichen such ; in den sechzige Jah en ha K ejca o á E inne ungen an ih e be ühm e Mu - e Milena Jesenská niede gesch ieben und dami das Bild de linken Jou nalis in, Ka ka-F eundin und An i aschis in um eine wesen liche Pe spek i e e wei e — ge- wiß nich ohne eigene P ojek ionen au die Figu de Mu e . Einige wei e e belle - is ische Tex e, da un e de Ve such eine al e na i en Au bauli e a u und e zäh- le ische Minia u en übe Menschenschicksale im Zwei en Wel k ieg, gel en heu e als wenig belang oll, sind abe eine neuen Du chsich we . Eben alls lohnend schein es, die wenigen o handenen au hen ischen Lebenszeugnisse und die Face en on K ejca o ás Leben und We k absei s jene my hisie enden Zusch eibungen zu e o - schen, die sie sei meh als einem halben Jah hunde beglei en: als Muse de P age Su ealis en und Femme a ale des schechischen Unde g ound, als sub e si es Ele- men de Gesellscha und Sozial all, als scha denkende In ellek uelle und unheil- ba e Psychopa hin— so wie es in eine Vielzahl on E inne ungen, Rezensionen, K i- iken und Filmen geschehen is . Am 27. und 28. Ok obe 2016 and dahe — e ans al e om Ins i u ü Slawis ik de Uni e si ä Wien und om Leibniz-Ins i u ü Kul u und Geschich e des ös li- chen Eu opa (damals noch Geis eswissenscha liches Zen um ü Geschich e und Kul u Os mi eleu opas)— die Tagung „Honza K ejca o á und de schechische Un- de g ound. (Re-)Kons uk ion eines My hos“ s a , de en E gebnisse im o liegenden Band publizie we den: Pe e Zajac und Jose Voj odík beschä igen sich mi de kul- u geschich lichen Bedeu ung on K ejca o ás We k, indem sie dieses als Li e a u des Obszönen lesen. Zajac weis dabei au eine T adi ionslinie in de schechischen Li e a u hin, die aus dem äs he ischen Po en ial des Obszönen schöp , wäh end Voj- odík dessen philosophische und sub e si e Funk ion zu Zei des S alinismus ana- lysie . Anna Mili z und Ma eo Colombi se zen sich mi neu en deck en und bishe wenig ezipie en Tex en auseinande : Mili z p äsen ie K ejca o ás jou nalis ische OPEN ACCESS 14 SLOVO A SMYSL 28 An änge und weis au die s ilis ischen Ähnlichkei en ih e Sch eibweise mi jene ih e Mu e Milena Jesenská hin. Colombi analysie die Da s ellung on Mu e i- gu en in K ejca o ás Jesenská-Biog aphie und in ih em einzigen, bislang wenig e- zipie en Ku z oman H dins í je po inné. Au lebensgeschich liche Bezüge geh auch Na ascha D ubek ein, wenn sie K ejca o ás Namen und Tex e im jüdischen Zusam- menhang und aus eine Gende -Pe spek i e un e such , wobei sie die männlich do- minie e In e p e a ions- und Rezep ionsgeschich e k i isch hin e ag . Diese wi d auch im Bei ag on Ge aude Zand hema isie , de sich mi de My hologisie ung on K ejca o á beschä ig : Zand geh den G ünden nach, weswegen die ühen Tex e ela i bekann sind, wohingegen das spä e e We k endenziell unbe ücksich ig ge- blieben is , und mach au die Rolle on Egon Bondy in diesem Rezep ionsp ozeß au - me ksam— au ebendiese geh de Bei ag on Ma in Macho ec im De ail ein, de sich au K ejca o ás Spu en in Bondys ik ionalem We k konzen ie . Zule z se z sich auch Xa ie Galmiche mi de Rezep ion K ejca o ás auseinande ; e sieh exis- en ialis ische Zusammenhänge zwischen K ejca o á und den anzösischen en an s e ibles Jean Gene und Viole e Leduc, die on Jean Sa e und Simone de Beau oi meh hei s ähig gemach wu den, und schließ mi de F age nach eine möglichen Kanonisie ung on K ejca o á. Einen wesen lichen Ans oß zu Tagung ha die Publika ion de gesammel en Sch i en on Jana K ejca o á-Če ná (Tohle je sku ečnos . Básně, p ózy, dopisy, P aha: To s 2016) gegeben; beglei end zu den wissenscha lichen Vo ägen und Diskussi- onen wu de de Band on seine He ausgebe in Anna Mili z p äsen ie . Da übe hinaus and eine Begegnung mi de Übe se ze in Ma ina Lisa und ein Thea e abend mi Ma eo Colombi s a , de sein Solo-S ück „In den A sch heu e Nich .“ Milena Je- senská und Jana K ejca o á im legendä en Wiene Nach asyl zu Au üh ung b ach e. Zule z wu de de 1992 ged eh e Film Sie saß im Glashaus und wa mi S einen gezeig und im Gesp äch mi de Regisseu in Nadja Seelich disku ie . Allen, die zum E olg de Tagung in Wien beige agen haben, sei an diese S elle ebenso gedank , wie de Redak ion on Slo o a smysl ü die Möglichkei , ih e E gebnisse au den Sei en diese Zei sch i zu publizie en. Ma eo Colombi und Ge aude Zand OPEN ACCESS