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Riccardo Concetti: Robert Michel: Ein österreichischer Dichter‑Offizier zwischen Halbmond und Doppeladler. Wien: Praesens, 2018

Smyčka, Václav

Abstract

158

Full text

158 BRÜCKEN 28/1 wi d, abe das als Beleg ange üh e Zi a ehe au die Di e enz zwischen dem ech‑ nisch e anlag en Spiel de jünge en de beiden Schwes e n und de beseel en, om He zen s ahlenden In e p e a ion de äl e en e weis . Die Ka ego ie, die einen ge‑ meinsamen Nenne de In e p e a ion bilden soll, wi d so ehe willkü lich au das Ma e ial übe agen, als übe zeugend da aus he o zugehen. Wei e e Kapi el widmen sich allgemeine en F agen. Mi de Analyse de E zählung B igi e soll das Ve häl nis des E habenen und de Hässlichkei e ass we den, die In e p e a ion on Nachkommenscha en wi d au die P oblema ik de Komik o ien ie , die No elle Abidas dien als Ausgangspunk ü die Un e suchung de Äs he isie ung des Wah scheinlichen, mi dem P osawe k Die Na enbu g wi d die F age on Selbs ‑ e lus in de E inne ung einge üh . De Beg i des E habenen wi d dabei jedoch als ein P inzip au ge ass , au das man den küns le ischen Tex eduzie en kann, somi als eine Fo mel, die de Tex zu e üllen habe. Hie ü ein Zi a als Beleg: „Eine noch gewal olle e, obwohl unblu ige Va ian e des E habenen bie e eine ande e E zählung S i e s: Die Na enbu g. Hie wi d de Ve such un e nommen, eine de G undlagen des E habenen einzuholen, nämlich das Unendliche, Un assba e und Unda s ellba e, wie es sich in de E inne ung und im Gedäch nis da s ellen kann“ (S. 541). Kann man abe den Sinn und die po en ielle Wi kung eines Tex es nu au eine solche Behaup‑ ung eduzie en? Kann man eine einzige Hypo hese mi de Au o enin en ion iden i‑ izie en? Und wenn es sich um das g undlegende P inzip de Tex s a egie handeln wü de, müss e die zi ie e Behaup ung mi eine aus üh lichen und übe zeugenden analy ischen A bei nich beleg we den? Das eingehende und g ündliche Buch on Elisabe h Häge ze äll so in zwei Teile. Im e s en wi d das Du chd ingen de äs he ischen und philosophischen Ka ego ie des E habenen in einem populä wissenscha lichen Disku s au übe zeugende Weise dokumen ie , die Fo schung zu S i e wi d du ch na u wissenscha liche Belege, die In e esse des Au o s e weck en, be eiche ; dies alles wi d nachs ehend mi gu em E gebnis au die Äs he ik und Poe ik on S i e s „lee en, gla en Räumen“ übe agen. De zwei e Teil de A bei s ell zwa in e essan e me hodologische F agen, wobei die Umse zung de Ausgangshypo hese in de In e p e a ion de einzelnen li e a ischen Tex e nu beding zu übe zeugen e mag. Ricca do Conce i: Robe Michel: Ein ös e eichische Dich e O izie zwischen Halbmond und Doppeladle . Wien: P aesens, 2018, 285 Sei en. Václa Smyčka– Akademie de Wissenscha en de Tschechischen Repu‑ blik/Ka ls ‑Uni e si ä P ag Das Thema Kolonialismus spiel e bishe in de E o schung de deu schen Li e a u aus den böhmischen Lände n kaum eine Rolle. We den in de Ge manobohemis ik die asymme ischen Mach e häl nisse un e such , konzen ie en sich die S udien selbs ‑ 159REZENSIONEN e s ändlich au die Beziehungen zwischen den ‚Tschechen, Deu schen und Juden‘. De 1876 in Chabeřice bei Káco gebo ene Dich e Robe Michel bie e sich da ü als ein gu es Beispiel an. Auch wenn sein Oeu e lebenslang und p og amma isch de 1878 bese z en und 1908 annek ie en He zegowina gewidme wu de, wi d e heu zu age in de Ge manobohemis ik nu im Kon ex seine zwei „böhmischen Romane“ (Jesus im Böhme wald, Die Bu g de F auen), in Ve bindung mi de Ve leihung des schecho‑ slowakischen Li e a u p eises (1927) und de Ve eidigung on Hans Wa zlik o den schechoslowakischen Behö den e wähn . Diese e eng e Pe spek i e au den Au o is cha ak e is isch sowohl ü das heo e isch ansp uchs olle Handbuch de deu schen Li e‑ a u P ags und de Böhmischen Lände (2017) als auch ü die ak en eichen Českoněmecké li e á ní křižo a ky (2019). Die sei 2005 publizie en S udien und Edi ionen on Ricca do Conce i, die 2018 in de Monog a ie Robe Michel. Ein ös e eichische Dich e ‑O izie zwischen Halbmond und Doppeladle e we e und umgea bei e wu den, bie en eine seh e ischende E wei e ung des ü die egionale Ge manis ik üblichen Ho izon s. Conce i gliede sein Buch in zwei Haup eile. Im e s en Teil ekons uie e die Biog a ie Michels, im zwei en bemüh e sich um die In e p e a ion einige de wich igs en Tex e on Michel, die den balkanischen Themen gewidme sind. Die Re‑ kons uk ion de Biog a ie zeichne sich du ch pe ek e Heu is ik aus. Conce i is es gelungen, die Ko espondenz on Michel mi seinem in imen F eund Leopold And ian, mi seinen küns le ischen Ge äh en Hugo on Ho manns hal, He mann Bah und ande en Be ühm hei en (A hu Schni zle , Ja osla Weinbe ge , Ludwig Ficke , F anz Nabel, F anz Schamman e c.) auszuwe en und dadu ch eine hin eichende In o ma ionsquelle ü die Rekons uk ion de küns le ischen Bemühungen, p i a en Mo i a ionen und Beziehungen Michels zu gewinnen. Als He ausgebe de Ko e‑ spondenz Michel–Ho manns hal kenn e sich seh gu in de Au a bei ung diese Quellen aus. Conce i un e ließ es nich , die Kon ak e Michels mi den He ausgebe n, Ve lagen und Behö den zu dokumen ie en. Eine nü zliche Quelle sind ihm auch die zahl eichen Gesuche des an ch onischem Geldmangel leidenden Sch i s elle s, die diese bei e schiedenen böhmischen, schechoslowakischen und ös e eichischen Kul u ins i u ionen und soga beim Kaise einge eich ha . Das E gebnis is eine höchs plas ische Biog a ie, die nich nu die Lebensda en des Au o s au lis e , sonde n auch seh wohlbeg ünde e Hypo hesen übe das küns ‑ le ische Ve ah en, poli ische Eins ellungen und den pe sönlichen Cha ak e Michels p äsen ie . Conce i sch eib abe keine Legende eines ‚zu Un ech e gessenen‘ Au o s und scheu nich o k i ischen U eilen zu ück. E läss in zahl eichen Zi‑ a en aus den B ie en Michels Na zissmus, Selbs übe schä zung und kindische Ve ‑ an wo ungslosigkei deu lich he o e en, die zu Familien agödie (Bank o , Tod des Kindes, E mo dung de an Dep essionen leidenden F au in eine NS ‑Psychia ie) üh en. E meide die Schilde ung on Michels Oppo unismus gegenübe dem aus‑ o aschis ischen S ändes aa und de NS ‑Kul u poli ik nich . Die Biog a ie bie e einen gu en Ausgangspunk ü die In e p e a ion de Tex e im zwei en Teil des Buches. Dennoch läss sich Conce i hie nich zu psychologischen und biog aphischen Ku zschlüssen hin eißen. Die In e p e a ion de Tex e mi den he zegowinischen Themen s ü z sich haup sächlich au die pos colonial s udies und ih e Applika ion au den habsbu gischen Kon ex in den Au sä zen on Wol gang Mülle ‑Funk, Mo i z Csáky und Clemens Ru hne : 160 BRÜCKEN 28/1 Sah sich die Diskussion um die Anwendung de sogenann e pos colonial s udies au die Ve häl nisse Zen aleu opas an änglich mi dem P oblem kon on ie , ob es angeb ach sei, on kolonialen Hegemonial o men in den ehemaligen Gebie en de Habsbu ge K one zu sp echen, so beweis de Fall Michel, dass diese Beg i , zumal in Bezug au die Balkanpoli ik de Donaumona chie, ge os benu z we den da . Dies is bei Michel e minologisch soga besonde s zu e end, da de Au o in meh als einem Zeugnis un e hohlen on „geis ige “ E obe ung“ bzw. „küns le ische Kolonialpoli ik“ sch eib […]. (S. 175) Das, was Michel explizi als „küns le ische Kolonialpoli ik“ bezeichne , wi d in den Tex en abe als alles ande e als eine Demons a ion de zi ilisa o ischen E olge de ös e eichischen, bzw. böhmischen Mission au dem Balkan en la . Die O izie e in den E zählungen on Michel we den on Ängs en, Unsiche hei , Dep essionen geplag . Auch homoe o ische Wünsche a es ie Conce i den Figu en on Michel, in de en Begeh en und Hass gegenübe den he zegowinischen Solda en e die F ei‑ legung und Ve d ängung de gesellscha lich e bo enen Fan asien sieh . Den Ausweg aus diese pa adoxen Si ua ion des kolonialen Subjek s inde Michel e wa in dem ge‑ wal samen, sexualisie en Exzess de kolonialen O izie e (die E zählung Osmanbego‑ wi sch), in de i onischen En äuschung de kolonialen Wünsche und des en essel en Begeh ens (die E zählung Die Ve hüll e) ode in de ‚Re ung‘ des Subjek s du ch Hei a und Rückkeh in die böhmische Heima (die No elle Leu nan Ne iny). Eine ande e Lösung des kolonialen Komplexes bie e Michel in den idyllischen Schilde ungen de he zegowinischen Gesellscha , in denen p og amma isch keine Ve e e de ös e ‑ eichischen Besa zungsmach da ges ell we den (haup sächlich de Roman Die Häuse an de Dzamija). Die Idylle spiel hie o ensich lich eine kompensa o ische Rolle und soll die Folgen de aschen Mode nisie ung und Ausbeu ung des Landes übe decken. Conce i sch eib also den he zegowinischen Tex en on Michel einen Schuld‑ komplex zu, „de in eine K i ik de wes lichen Mode ne und in die gleichzei ige Idealisie ung des ( e mein lich ücks ändigen, abe exo ischen) Fe nlandes münde “ (S. 176). „Das Ge üs “ ü Michels No ellen und Ku zgeschich en aus de Zei um die Jah hunde wende bes eh lau Conce i in de „Dynamik on Schuld und [dem] Wunsch nach Ve söhnung“ (S. 176) mi jene Region, an dessen Okkupa ion e ak i be eilig wa . Conce i beschä ig sich auch mi de „e hnog aphisch ealis ischen“ und „ isu‑ ellen“ Sch eibweise Michels, die ihn zu in e medialen Expe imen en üh e. Michel a bei e e an meh e en he zegowinischen P ojek en mi Male n, Fo og a en, Kompo‑ nis en und Filmmache n zusammen. E selbs g ünde e soga in den 20e Jah en meh‑ e e Filmgesellscha en und sch ieb Filmd ehbüche , in denen die He zegowina eine zen ale Rolle spiel e. All diese Bemühungen we den du ch eine Spannung zwischen dem e hnog aphischen Realismus und de o ien alis ischen Idealisie ung gep äg . Conce i sieh da in Michels Bemühung um S eige ung de Aussagek a on seinen desk ip i en Tex en und eine „Poe ik de Ech hei “ (S. 207), die die Bewäl igung de kolonialen E ah ungen gewäh leisen soll. Als Zwischen azi läss sich also zusammen assen, dass es Conce i gelungen is , Michels Tex e ü die pos koloniale Diskussion zu e schließen und ihnen so eine neue ‚Lesba kei ‘ zu e scha en. Wie uch ba diese Re ‑Lek ü e is , zeig das Michel‑ ‑Kapi el in Mo i z Csákys Gedäch nis Zen aleu opas. Csáky schließ hie an Conce is 161REZENSIONEN A bei an und s ell den „ e gessenen Au o “ aus Chabeřice neben Ho manns hal, Bah , Ro h, K leža, Kunde a, Ka ka und Kiš als einen Schlüsselau o ü die kul u ellen P ozesse Zen aleu opas o . So uch ba und leh eich abe die Pe spek i e on den pos colonial s udies ü die Neue schließung Michels und ü die Ge manobohemis ik is , so wünschenswe wä e umgekeh auch meh Sensibili ä bei de Anwendung dieses Ansa zes au den egionalen Kon ex on Michels Biog a ie und seinen Tex en. Auch wenn Conce i die böhmischen Kon ak e Michels nich bei Sei e läss , seine „Rückkeh “ zu böhmischen Iden i ä in den 1920e und 1930e Jah en kons a ie und auch die S udie on Václa Maidl zu Michels Ve eidigung on Wa zlik o schechoslowakischen Behö den e wähn , wi d die Rolle de egionalen Ne zwe ke ü den Au o nich aus eichend e lek ie . Was bedeu e e de gemeinsame p o inzielle Hin e g und ü Michel und seine Bekann en, mi denen e Kon ak p leg e, wie e wa F anz Nabl, F anz Schamman, Hans Wa zlik, Hans E enbe ge , Paul Leppin? Ein Zeugnis da on, dass die Kon ak e zu den deu schböhmischen Au o en nich e s in den 1920e Jah en im Zusammen‑ hang mi de Wende zu Heima kuns ü Michel wich ig wu den, leg e wa die ( on Conce i unbeach e e) Mi a bei on Michel an de li e a ischen Zei sch i de Jung‑ P age Wi ab, die on Leppin und Richa d Teschne 1906 he ausgegeben wu de (wie sie e wa Julia Hadwige im Handbuch de deu schen Li e a u P ags und de Böhmischen Lände besp ochen ha ). Me kwü dig mu en auch die Passagen an, in denen Conce i Böhmen als „U ‑ Ös e eich“ („de Kon as zwischen de „u ‑ös e eichischen böhmischen und de exo ischen bosnischen Landscha “, S. 201) bezeichne und das Land symbolisch mi dem „Doppeladle “ (ans a des doppelschwänzigen Löwen) e binde : „Denn neben seinem Heima land Böhmen gal Michels Au me ksamkei diese ehemals osmani‑ schen, 1878 on Ös e eich ‑Unga n okkupie en P o inz, de e ein li e a isches Mo‑ numen zu se zen gedach e– eben zwischen Halbmond und Doppeladle .“ (S. 8) Lau diese Auslegung hä e de Un e i el de Monog a ie eigen lich „Ein ös e eichische Dich e ‑O izie zwischen Halbmond und doppelschwänzigem Löwen“ heißen sollen. Zu meh Sensibili ä gegenübe de egionalen He e ogeni ä de Mona chie hä en auch einige In e p e a ionen de Tex e on Michel e hel en können. Beispielweise geh es in de E zählung Osmanbegowi sch, in de de gleichnamige bosnische Rek u on einem Ko po al Dolansky schikanie wi d, meine Meinung nach nich um den Kon lik zwischen dem zi ilisie en und Mach ausübenden „ös e eichischen Zen um“ (Ko po al) und de kolonisie en Pe iphe ie (gemeine Solda ), sonde n um den Kon lik zwischen einem ‚semi ‑subal e nen‘ und o ensich lich schechisch ma kie en und einem subal e nen Bosnie . Auch de Ko po al wi d am An ang de E zählung in eine un e geo dne en S ellung gegenübe einem e hnisch unkodie ‑ en (also e mu lich „ös e eichischen“) Haup mann gezeig . E beklag sich, dass e die Sp ache de bosnischen Rek u en nich so gu behe sch wie die Sp ache de P o inz, in de e bishe dien e ( e mu lich Böhmen). Ge ade diese Ve lus seine p i ilegie en S ellung eines de Sp ache de Rek u en kundigen Semi ‑subal e nen, ü den die Sp ache das Ins umen seine Mach ausübung wa , u im schechischen Ko po al Dolansky seine Agg essi i ä he o . Schließlich zeig auch de Faus kamp zwischen dem s a ken Bosnie und dem schechischen Ko po al keinen Kamp eines ‚Zi ilisie en‘ gegen einen ‚Na u wüchsigen‘, sonde n zweie ‚ ie ische ‘ Cha ak e e. 162 BRÜCKEN 28/1 Die Mach e häl nisse in de E zählung e scheinen so noch komplizie e als bei eine ein achen Gegenübe s ellung des gebie enden Zen ums und eine au üh e ischen Pe iphe ie, wie es Conce i o schläg . Dies is alle dings ein wei e b ei e e Mangel de meis en au die Habsbu ge ‑ mona chie applizie en pos kolonialen Ansä ze (beispielweise die sons e liche Monog a ie on Ane e Röskau ‑Rydel Kul u an de Pe iphe ie des Habsbu ge Reiches: Die Geschich e des Bildungswesens und de kul u ellen Ein ich ungen in Lembe g on 1772 bis 1848), die die inne e He e ogeni ä des Zen ums und die Rolle de Ve mi le im Sinne de ‚Semi ‑subal e nen‘ in dem kolonialen P og amm und de Machausübung in de Mona chie un e schä zen. Ge ade ü die Besch eibung de Rolle de ‚Semi‑ ‑subal e nen‘ (beispielsweise die schechischen und mäh ischen O izie e, In ellek‑ uellen und Beam en, die in Bosnien und He zegowina und noch meh in Galizien die mi le en Posi ionen in de Ve wal ung, im Bildungswesen und in de A mee bese z en) schein mi die pos koloniale Pe spek i e am p oduk i s en, da ge ade hie die Konzep e wie ‚Zwischen aum‘ ode ‚Mimik y‘ am uch ba s en angewende we den können. So eine pos koloniale Analyse de Habsbu ge mona chie, in de kein ein aches Zen um ‑Pe iphe ie Modell dominie , sonde n die sich au die e ‑ schiedenen ‚Semi ‑subal e nen‘ in Diens en de ös e eichischen Zi ilisa ionsmission konzen ie en wü de, schein die g öß e zukün ige He aus o de ung diese Fo ‑ schungs ich ung zu sein. Die Ho izon e, die Conce i mi seine A bei übe Michel ö ne e, sind siche ein gu e Ausgangspunk dazu. I is B uce/Ma k H. Gelbe (Hgg.): Ka ka a e Ka ka. Dialogical Engagemen wi h His Wo ks om he Holocaus o Pos mode nism. Roches e , New Yo k: Camden House, 2019, 231 Sei en und 14 Abbildungen. Man ed Weinbe g– Ku K olop Fo schungss elle ü deu sch‑ böhmische Li e a u , Ka ls ‑Uni e si ä P ag De Ti el Ka ka a e Ka ka läss sich au zwei Weisen e s ehen. Das e s e und p o‑ duk i e e Ve s ändnis wü de anknüp en an die Schlusspassage on Ul ich S adle s S udie Ka kas Poe ik ( gl. meine Rezension in b ücken 27/1 [2020], S. 144–153). Un e de Kapi elübe sch i „Kämp en, Ze s ö en und Au bauen, zu ieden sein beim Tod (auch eine Rückschau)“ sch eib S adle zule z : E [Ka ka] glaub e nich an eine zei lose Kuns ; schon ga nich woll e e de eigenen Kuns Ewigkei im Gegensa z zu Endlichkei seines Lebens zusp echen. Eine dies‑ bezüglichen Umsch eibung und Umdeu ung des hippok a ischen Apho ismus i a b e is a s longa hä e e ielleich soga zuges imm , alle dings– auch hie wiede nu un e eine g a ie enden Einsch änkung. Länge als das Leben ih es Au o s soll en nich We ke wie die Goe heschen daue n, de en Lebendigkei ollkommen