Familie Bachimont: Ein deutsches Ehepaar in Armenien nach dem 1. Weltkrieg (1920/1921) | Բախիմոնտ ընտանիք. գերմանացի մի ամուսնազույգ Հայաստանում Առաջին համաշխարհային պատերազմից հետո (1920/1921)
Abstract
Das deutsche Ehepaar Bachimont gehört zu den wenigen deutschen Augenzeugen zur Situation in Armenien in der Zeit des Endes der ersten Armenischen…
Full text
| 207 Martin Tamcke Familie Bachimont: Ein deutsches Ehepaar in Armenien nach dem 1. Weltkrieg (1920/1921) Abstract The German couple Bachimont is one of the few German eyewitnesses to the situation in Armenia at the time of the end of the first Armenian Republic and the takeover of power by the Soviets. Bachimont, who worked as a school inspector, travelled with his wife and co-workers by train through Artsakh during the times of turmoil. The article is intended as a lead-in to the couple’s work and the first steps towards further research into their accounts of the situation. 1. Einführung Nichts an diesem Fall ging seinen gewohnten Gang. Die deutschen Protestanten hatten schon lange intensive Beziehungen zu Armeniern und Armenien, aber der Erste Weltkrieg war eine Zäsur. Die deutschen Werke und Missionen unter den Armeniern waren zerstört, eine Arbeit in dem nun im Visier der russischen Sowjets stehenden Armenien schien unmöglich. Aber diese Lage erlaubte doch Ausnahmen. Noch über Jahrzehnte hielt der Kontakt deutscher Intellektueller zu armenischen Intellektuellen, die längere Zeit sich in Deutschland aufgehalten hatten.1 Auch die Missionen hielten den Kontakt über den Weltkrieg hinaus. Dies galt auch für den ›Verein für lutherische Mission in Persien‹, dessen Arbeit einerseits eine Fortführung der Arbeit unter den Ostsyrern im Nordwesten Persiens war (wie sie seit 1875 bis in den Zweiten Weltkrieg hinein bestand), andererseits seit der Weltmissionskonferenz in Edinburgh in einem joint venture mit amerikanischen Lutheranern unter den Kurden Persiens arbeitete.2 Die Interessen im Iran waren es, die dazu führten, dass die Hermannsburger Mission 1920–1921 erstmals direkt im kaukasischen Restarmenien tätig wurde. Die beiden Hauptakteure auf Seiten der Deutschen waren dabei Georg und Anna Bachimont.3 1 Vgl. beispielsweise Tamcke (2005), 201–217. 2 Überblick zur Orientarbeit der Hermannsburger Mission: Tamcke (2000), 511–548. 3 Der am 7. August 1878 in Fresnoy au Val / Villers Bretonneux bei Amiens geborene Mitarbeiter der Hermannsburger Kiel-UP • https://doi.org/10.38072/978-3-928794-95-4/p10
208 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը Mit dem Near East Relief war ausgemacht, dass er die Deutschen in der Wartezeit, die für die Weiterreise nach Iran unumgänglich erschien, in seinen Dienst nahm. Der kleine Missionsverein war eine Tochtergründung der Hermannsburger Mission. Immer schon hatte die Hermannsburger Mission Interesse an einer Arbeit in Armenien gezeigt. Der zweite Direktor der Mission, Theodor Harms, formulierte das einmal vor der Missionsgemeinde: »Wenn nun dort auch erst ein Hermannsburg ist am Fuße des Ararat, wie schön wäre das!«4 Dieses Ziel schien mehrmals näher zu rücken, etwa als erwogen wurde, ob der Missionar von Schlotheim nicht seine Arbeit vom georgischen Katharinenfeld ins armenische Schamacha (heute Aserbaidschan) verlegen sollte.5 Für eine Arbeit der Mission in Armenien verwies Theodor Harms besonders auf Schuschi, wo die Basler Mission gearbeitet hatte (besonders Felician M. von Zaremba, 1794–1874, in Schuschi 1825–1835).6 Das Netzwerk der Hermannsburger mit ihren armenischen Mittelsmännern überlebte den Ersten Weltkrieg und war dienlich bei weiteren Armenien-Aktivitäten. Schon die Beschreibung der Reiseroute in den veröffentlichten Berichten erwähnt kaum geographische Hinweise zur Route der Bachimonts. Immerhin ist deutlich, dass ein Teil sich auf der 1914 eröffneten südlichen Bahnstrecke abspielt (Nachitschewan, seit 1991 zum Erliegen gekommen). Die Berichte geben eher Anteil an dem unmittelbaren Erleben zweier Deutscher inmitten von Chaos und Hunger im politischen Wandel Armeniens. Die Zugehörigkeit der von General Andranik Ozanian gegen alle Angriffe armenischerseits gehaltenen Region Arzach/Berg Karabach zu Armenien wurde erst 1921 von den Sowjets beendet und die Region Aserbaidschan zugeschlagen.7 Genau in die Zeit der, trotz der ersten Präsenz der Sowjets noch ungeklärten Machtverhältnisse in der Region fällt die Fahrt der Bachimonts.8 Ihre Zeit sowohl in Jerewan als auch die Reisen, war zu kurz bemessen, als das sie ein klares Bild der Situation sich hätten schaffen können. Sie blieben während der Reise auf ihre armenische Begleitung angewiesen. Mission hatte zunächst ein aus einer Benediktinerabtei hervorgegangenes Seminar in Saint Riguier besucht, schloss ein Medizinstudium in Paris an und wurde 1898 aufgrund seiner Sprachbegabung Lehrer an einer ›Berlitz School‹. 1899 heiratete er eine evangelische Frau, Veronica Wagner, und übernahm die Leitung der ›Berlitz School‹ in Straßburg. Einige Zeit später übernahm er dieselbe Funktion an der entsprechenden Einrichtung in Metz. Nach dem Tod seiner Frau 1903 heiratete er 1904 erneut eine evangelische Frau, Anna Dreist. Ihre gemeinsamen Kinder wurden evangelisch getauft, er selbst konvertierte am 12. Juli 1912 zur evangelisch-lutherischen Kirche. Kurz darauf stellte ihn die Hermannsburger Mission mit dem Ziel ein, ihn als Missionar in der Kurdenmission zu verwenden. 1913/1914 verbrachte er noch ein Sprachund Theologiestudium in Göttingen besonders bei Carl Friedrich Andreas, dem ersten Armenier, der in Deutschland eine Professur bekleidete. Bachimont war ausgesprochen sprachbegabt. Er sprach fließend Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch, verstand Russisch, Türkisch, Armenisch und in geringerem Maß auch Chinesisch und erweiterte diese Palette berufsbedingt später um Arabisch, Persisch und Kurdisch, dessen Dialekt der Mukri-Kurden er erlernte hatte. Tamcke (2001), 118–120. Zur Arbeit mit den Kurden: Ders. (2003b), 25–51. 4 Harms (1868), 131. 5 Zu ihm besonders: Groß (1998). 6 Zu Zaremba: Ledderhose (1882); von Zaremba (1890). 7 Chalabian (1988). 8 Es ist davon auszugehen, dass die weitere Erschließung des Archivmaterials zu den Bachimonts das Bild noch erheblich differenzieren und konkretisieren wird.
Tamcke: Familie Bachimont: Ein deutsches Ehepaar in Armenien nach dem 1. Weltkrieg | 209 2. Reise in den Tod Seine erste Aussendung am 5. Juli 1914 nach Persien endete wegen des Kriegsbeginns bereits in Istanbul/Konstantinopel. Während des Krieges betätigte sich Bachimont dann als Gefangenenseelsorger in verschiedenen Kriegsgefangenenlagern. 1917 fuhr er erneut nach Konstantinopel. Er hatte dort auf der ersten Reise bereits sein Gepäck deponiert, um seinem kurdischen Einsatzgebiet näher zu kommen. Auch diese Reise blieb vergeblich. 1920 konnte er dann nach Jerewan reisen und blieb dort bis zur Ausreise nach Persien. Am 21. Mai 1921 siedelte das Team, das gegen seinen Willen lange in Täbris festgehalten worden war, nach Sautschbulagh über und begann sofort mit der Arbeit.9 Die Arbeit geschah im Bewusstsein der politisch sich zuspitzenden Lage in und um die Stadt. Ohne die Zusammenarbeit mit Assyrern und Armeniern war diese nicht zu denken. Das strapazierte das Verhältnis zu der kurdischen Mehrheitsbevölkerung ebenso wie die Kooperation mit den Beamten der persischen Zentralregierung.10 In der Heimat hatten die Verantwortlichen Kenntnis von der Rolle des Kurdenführers Simko Shikak.11 Er spiele »eine eigentümliche politische Rolle«.12 Man wusste von seinen wechselnden Allianzen mit Russen und Engländern und hielt auch eine mit den Türken für möglich. Er scheine »Kurdistan von Persien losreißen zu wollen«.13 Bachimont selbst war in Täbris konkreter zu den Vorgängen in Kenntnis gesetzt worden. Die konsularischen Vertreter der europäischen Mächte in Täbris warnten ihn nachdrücklich vor der Übersiedlung nach Sautschbulagh.14 Der englische Konsul gar erklärte, dass er ihm die Übersiedlung verbieten würde, wenn es in seiner Macht stünde. Bachimonts wies das Ansinnen zurück.15 Ende September rechnete Bachimont mit einem Angriff Simkos auf Sautschbulagh.16 Eine Flucht war mangels finanzieller Mittel für die Pferde nicht mehr möglich. Am Nachmittag des 6. Oktobers besetzten Soldaten die Berge. In der Nacht hörten die Bachimonts »das Feuer der Maschinengewehre und Kanonen«.17 Die Gendarmerieabteilung in der Stadt leistete Widerstand. Dann ergab sie sich. Plündernde Kurden erreichten das Missionsgelände 9 Vgl. NLMP 8,4 (Hermannsburg, 20. Oktober 1921), 6–7. Die Mitglieder des Teams sahen sich zu Überlegungen veranlasst, eine nicht beabsichtigte zweite Schule gründen zu müssen, da in der Stadt und ihrer Umgebung sich dreihundert bis vierhundert Kinder als Flüchtlinge aus der Urmiagegend aufhielten. 10 Vgl. Tamcke (2006), 175–190; Tamcke (2005), 595–604; Tamcke (2002), 307–322. 11 Vgl. NLMP 9,1 (Hermannsburg, 20. Februar 1922), 1; sein Weg wird auch späterhin, nach dem zeitweiligen Abzug der Mission aus Sautschbulagh und der Ermordung Bachimonts von der Missionsgesellschaft weiter beobachtet: NLMP 9,2 (Hermannsburg, 15. Mai 1922), 3; NLMP 9,3 (Hermannsburg, d. 25. Juli 1922), 2–4. 12 NLMP 9,1 (Hermannsburg, 20. Februar 1922), 1. 13 Ebd. 14 Vgl. ebd., 1–2. 15 Ebd. 16 Eine der deutschamerikanischen Schwestern war noch Ende September/Anfang Oktober 1921 der Meinung gewesen, dass Simko nicht bei Sautschbulagh, sondern im Suldus-Distrikt am südwestlichen Ende des Urmia-Sees den persischen Regierungstruppen entgegentreten werde, ebd., 2. 17 Ebd.
210 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը und raubten die Häuser aus. »Die grausame Behandlung, die wir erfuhren, ist nicht zu beschreiben. Sie stießen uns mit den Gewehren, schlugen uns, rissen uns an den Haaren«,18 berichtete eine der Schwestern. Besonders schwer traf es Frau Bachimont. »Mein Körper war schwarz unterlaufen von den Schlägen«.19 Ende Dezember noch schrieb sie, dass die »innerlichen Schmerzen« weiterhin nicht verschwunden seien. Nachdem die Plünderer abgezogen waren, kam eine bewaffnete Gruppe und traf auf Bachimont. »Frau Bachimont sah ihren Mann die Treppe herunterkommen gefolgt von 3 Männern, die sie für türkische Offiziere hielt. Er war blaß, und sie merkte, daß ihm etwas Schlimmes widerfahren war. Auf ihre Frage konnte er nicht mehr antworten; er sank zu Boden, richtete sich noch einmal auf und wandte sich seiner Frau zu. Aus einer Wunde in der Nähe des Herzens floß Blut, und nach 5 Minuten entschlief er.« 20 Einem armenischen Augenzeugen zufolge hatte einer der drei Männer Bachimont hinterrücks erschossen. 21 Die drei amerikanischen Schwestern, die den ebenfalls erschossenen armenischen Pförtner noch im Todeskampf fanden, suchten Schutz. Sie flohen durch die kurdischen Reiter in der Stadt hindurch, wateten barfuß durch den Fluss und erklommen den steilen Hügel, von dem aus Simko das Geschehen verfolgte. Tatsächlich drückte Simko i hnen gegenüber »sein Bedauern über das Vorgefallene aus und sandte einen Offizier ab, der die Frauen in Sicherheit bringen sollte. Er brachte sie in das Haus des persischen Zollbeamten, der geflohen war.« Frau Bachimont hatte vor den Plünderern im Haus des Pförtners Zuflucht gesucht und nach dessen Ermordung sich in einem verfallenen Haus hinter dem Missionsgelände versteckt. Dort brach sie aufgrund der körperlichen Misshandlungen und der seelischen Überforderung zusammen und war nicht mehr fähig, sich wieder aufzurichten, bis sie von der Witwe des armenischen Pförtners gefunden und von ihr auf dem Rücken in deren Haus gebracht worden war. Hier trafen sie auch die drei amerikanischen Schwestern wieder. Zwei Schwestern stellten aus zwei Kisten einen notdürftigen Sarg für den ermordeten Bachimont her, den sie auf Leitern legten und zum Kirchhof der zerstörten armenischen Kirche tragen ließen. Am 9. Oktober wurde der Verstorbene neben dem ebenfalls dort bereits 1907 ermordeten jungen Semitisten Immanuel Dammann von der Deutschen Orient-Mission bestattet. Während die anderen Mitarbeiterinnen im Lande 18 Ebd., 3. 19 Ebd. 20 Ebd.; vgl. Lyko (1964), 13; Richter (1930), 209. 21 Vgl. NLMP 9, Nr. 1 (Hermannsburg, 20. Februar 1922), 1–4 und NLMP 9, Nr. 3 (Hermannsburg, 25. Juli 1922), 1–8. Vgl. o. Angabe d. Verfassers, Bericht über die Hermannsburger Mission (1923), 35. Zu Georg Hippolyt Bachimont und seinem Tod vgl. u.a.: o. Angabe d. Verfassers, Georg Bachimont, ein Märtyrer für die Kurdenmission (1921), 95–96; Evangelischlutherischer Friedensbote (1921), 361; Röbbelen (1923), 42–47; Röbbelen (1921), 331. Zu den politischen Hintergründen der Erhebung Simkos vgl. Brentjes (1983), 364–400. Zum Ganzen vgl. Tamcke (2006), 254–257.
Tamcke: Familie Bachimont: Ein deutsches Ehepaar in Armenien nach dem 1. Weltkrieg | 211 blieben, trat Anna Bachimont allein und schwer angeschlagen und traumatisiert die Rückreise an. Schon wenn sie kurze Wege machte, »stellten sich Schmerzen und Schwindelanfälle ein«.22 Eine Reise über Russland war zunächst unmöglich, weil die bolschewistische Regierung in Russland von Frankreich nicht anerkannt wurde und der französische Konsul ihr deshalb den Pass für die Reise verweigerte. Es schien, als müsse sie über Bagdad und Bombay reisen. Doch am 15. März wurde ihr schließlich die Rückreise über Armenien ermöglicht, nachdem sie in die Kämpfe zwischen Aufständischen und persischer Zentralregierung in Täbris geraten war und zwei Gewehrkugeln in ihr Schlafzimmer eingeschlagen waren.23 Jerewan wurde nochmals Schauplatz von Aggression für sie. »Am 19. kam sie spät abends nach Eriwan. An den von der Stadt weit abliegenden Bahnhof schickten die amerikanischen Beamten des Near East Relief, einer Gesellschaft zur Unterstützung der Notleidenden in Vorderasien, einen Wagen, der Frau Bachimont abholen sollte. Als dieser vom Bahnhof abgefahren war, wurde er von bewaffneten Räubern angehalten und die wehrlose Frau ihres Geldes und ihres Gepäcks beraubt. Auch die wertvollen Arbeiten ihres Mannes fielen zum Teil in die Hände der Räuber. Frau Bachimont wurde nun wieder in Eriwan fünf Wochen lang aufgehalten. Endlich konnte sie ohne weiteren Unfall die Reise zur Heimat zurücklegen und kam am 24. Mai, am Tage von dem Himmelfahrtsfeste, in Straßburg an.« 24 Otto Bachimont, der Sohn von Georg Bachimont, kämpfte um die Möglichkeit, die Arbeit seines Vaters fortsetzen zu dürfen. Vergeblich. Und Anna Bachimont ließ durch einen Nachfolger ihres Mannes dessen Leichnam an einen geheim gehaltenen Ort in den Bergen umbetten, weil mittlerweile die muslimische Bevölkerung den armenischen Friedhof benutzte, um ihre Notdurft zu erledigen. So endet diese Episode am Rande des umwälzenden Geschehens im wahrsten Sinne des Wortes im Nicht-Erreichbaren. 3. In Armenien In diesen größeren Ablauf der Geschehnisse gehört die Zeit in Armenien 1920–1921. Am 20. Juli 1920 erreichte Georg Bachimont mit seiner Frau Jerewan. 25 Wie von der deutschen 22 NLMP 9, Nr. 3 (Hermannsburg, 25. Juli 1922), 3. 23 Bei den Kämpfen um Täbris handelte es sich um die Auseinandersetzung zwischen iranischen Regierungstruppen und dem Kurdenführer Lahutti Chan. Vgl. NLMP 9, Nr. 3 (Hermannsburg, 25. Juli 1922), 4. 24 O. Angabe d. Verfassers, Bericht über die Hermannsburger Mission (1923), 35; NLMP 9, Nr. 3 (Hermannsburg, 25. Juli 1922), 3–4. 25 Vgl. NLMP 7, Nr. 3/4 (Hermannsburg, 20. September 1920), 5. Hatte Röbbelen, der als Vorsitzender des Vereins für lutherische Mission in Persien die Ausreise zu verantworten hatte, dessen Ausreise der Orientund Islam-Kommission der deutschen Missionsgesellschaften schon seit längerem angezeigt. Vgl. Röbbelens Brief an Dr. Axenfeld und die Orient-
212 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը Gesellschaft mit der amerikanischen Gesellschaft vereinbart, bekam Bachimont beim Near East Relief eine Anstellung. 26 Nur wenige Briefe zu der Zeit in Armenien sind im Archiv in Hermannsburg und im Lepsius-Archiv in Halle erhalten. Die meisten Briefe müssen heute aufgrund des damaligen Erliegens des Postverkehrs zwischen Armenien und Georgien als verloren gelten. 27 Bachimonts vorherrschender Eindruck von der Situation in der armenischen Hauptstadt war der »größter Not«.28 Diese herrsche überhaupt in der ganzen armenischen Republik. In »halbverhungerten, oft skelettartig abgemagerten, mit Lumpen bedeckten Gestalten«29 sei ihnen das Elend allgegenwärtig gewesen. Gerade in diese Not hinein wirkte die Arbeit des amerikanischen Near East Relief. Bachimont meinte aller politischen Spannungen zum Trotz die Anerkennung der Arbeit für die »so schwer heimgesuchten Armenier«30 deutlich wahrnehmen zu können. »Welch eine Dankbarkeit die Armenier für die Amerikaner empfinden, ist unbeschreiblich. Amerika hat die Bevölkerung eine ganze Periode hindurch ernährt und wird noch 20 bis 25 Jahre für 30.000 Waisenkinder der Wangegend sorgen.« 31 Notleidende, Kranke und Waisenkinder seien in erster Linie die Empfänger der Wohltaten. Der mit den Deutschen kooperierende Amerikaner Fossum wohnte sogleich im Haus des Near East Relief.32 Die amerikanische Gesellschaft sorgte dafür, dass sie »Lebensmittel zu mäßigen Preisen kaufen konnten«.33 Die Preise für die Nahrungsmitttel seien entsetzlich hoch gewesen. Ein Pfund Brot hätte sie 200 Rubel gekostet, doch über das Near East Relief erhielten sie es immerhin für 100 Rubel. Die Postverbindung von Deutschland nach Armenien war derart schlecht, dass die für die Missionsleute bestimmten Geldbeiträge nicht rechtzeitig dort anlangten. Die Missionsleute gerieten so »in ernstliche Sorge«.34 Die äußere Beanspruchung der amerikanischen Missionare führte zur vollkommenen Vereinsamung der deutschen Neuankömmlinge, die schwer auf ihnen lastete. Das Ehepaar Bachimont war ganz auf sich angewiesen. und Islam-Kommission vom 3. April 1920, in dem er sich krankheitshalber für die Verhandlungen der Kommission am 9. April 1920 entschuldigte. Sowohl der Brief als auch ein Verhandlungsnachweis für das Treffen am 9.4.1920 befinden sich im Archiv des ELM in Hermannsburg, Akte Armenien. 26 Vgl. ebd. 27 Vgl. Tamcke (2003a), 417–426; Tamcke (2003b), 25–51. 28 NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg,1. Februar 1921), 2. 29 Ebd. 30 Ebd. 31 Gemeint ist Van in der heutigen Osttürkei. 32 Vgl. NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg,1. Februar 1921), 2. 33 Ebd. 34 Ebd.
Tamcke: Familie Bachimont: Ein deutsches Ehepaar in Armenien nach dem 1. Weltkrieg | 213 Im August nötigte Fossum Bachimont, mit ihm eine Reise zum Ararat zu unternehmen. Das Ziel war die Besteigung des Ararat. Beide ritten zunächst nur bis zum kleinen Ararat. Dort endete die Reise. Es habe »ernste Gefahr«35 von umherstreunenden Kurden gedroht. Auf dem Heimweg nach Jerewan mussten sie feststellen, dass die Kurden die Absicht hatten, sie zu töten. Bachimont wurde von ihnen für einen Armenier gehalten. Der vom Tode Bedrohte konnte sich nur durch eine überstürzte Flucht zu Pferd retten, die ihn zwanzig Stunden im Sattel hielt. Sie nahmen absichtlich einen Umweg in der Nacht, durchquerten den Araxes, um in die armenische Hauptstadt zurückzukehren. Bachimonts Urteil zu dieser ihm aufgenötigten Unternehmung war eindeutig. Der Ertrag »de cette entreprise folle«36 (»dieses törichten Unternehmens«), in Zeiten von Krieg und Stammesfehden in ein gefährdetes Gebiet einzudringen, sei allenfalls die Bekanntschaft mit den nomadisierenden Kurden gewesen.37 Er hielt sie für »Banden von Mördern«38, oft mehrfach zum Tode verurteilte Nomaden. Etwas bizarr wirkt es, dass Bachimont selbst diese Kurden am Ararat aufforderte, ihre Kinder später zu ihm in die Missionsschule zu senden. Fossum wiederholte diese Reise etwas später allein und bestieg dabei auch den Ararat. Das war seine letzte körperliche Leistung. Er sah sich genötigt, sein Amt beim Near East Relief aufzugeben. Am 6. Oktober brach ein unübersehbares Nervenleiden bei ihm aus. Geschüttelt von heftigen Krämpfen war seine Kraft nach dem 16. Anfall endgültig erloschen. Am 10. Oktober verstarb er nach vier Krankheitstagen im Alter von 41 Jahren.39 Nach seinem Tod wurde Bachimont nicht nur Führer des Missionstrupps, sondern auch vom Near East Relief zum Schulsuperintendenten von Jerewan ernannt und mit der Gründung verschiedenartiger Schulen beauftragt.40 Aus Amerika stieß eine weitere, medizinisch ausgebildete Missionsschwester, Auguste Gudhart, zum Missionstrupp hinzu. Nunmehr gehörten zum Trupp Bachimonts seine Frau und die drei deutsch-amerikanischen Missionsschwestern.41 Bachimont brachte die neue Stellung erhöhtes Ansehen, stellte ihn aber zugleich vor unlösbare Aufgaben. Die ihm aufgetragenen Schulgründungen nahm er als Vorbereitung der später von ihm zu bewerkstelligenden Schulgründungen in dem persischen Missionsgebiet. Allerdings erfolgte diese Arbeit auf Abruf. Die Amerikaner planten wegen der neuen bolschewistischen Regierung bereits die Verlagerung der Arbeit.42 Entsprechend war alles, was Bachimont in die Wege zu leiten suchte, stets behaftet mit der Unsicherheit, wie 35 Ebd. 36 Ebd. 37 Vgl. NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg,1.2.1921), 3. 38 Ebd. 39 Mein britisch-amerikanischer Kollege Coakley und ich waren bisher nicht in der Lage, den archivalischen Nachlass Fossums in Amerika ausfindig zu machen. Bericht zum Tod Bachimonts: NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg,1. Februar 1921), 3. 40 Vgl. ebd.; zu der dort angezeigten Aussendung des deutsch-amerikanischen Pastors Becker kam es – trotz erfolgreich verlaufender Vorverhandlungen und fachlicher Eignung – dann nicht mehr. 41 Alma Fossum, Auguste Gudhart, Hanna Schonhood. 42 Vgl. NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg,1. Februar 1921), 4.
214 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը lange der Near East Relief noch in der Lage sein würde, ihn als Mitarbeiter in Armenien zu finanzieren. Mittlerweile mussten die deutschen Verantwortlichen in der Missionsgesellschaft ohne genaue Nachrichten aus Armenien auskommen. Sie erfuhren zwar, dass die Bolschewiki in Armenien die Regierung übernommen hatten, konnten aber nur mutmaßen, dass die Amerikaner – und mit ihnen die Missionsleute – Jerewan wohl schon verlassen hätten. Noch im Oktober trug sich Bachimont mit dem Gedanken, einen Erkundungsritt von Armenien nach Täbris zu wagen. Der Gedanke blieb unausgeführt. Die Verbindung mit Deutschland über Tiflis war endgültig unterbrochen. Bachimont verfügte kaum über die nötigsten Mittel, um der Not abzuhelfen. Und dennoch suchte er unablässig nach Lösungen. Im Spätsommer fragte Bachimont so noch bei Röbbelen und über ihn auch bei der Deutschen Orient-Mission und Lepsius an, ob deutsche Universitäten nicht eine Medizinlsammlung für die zu gründende Universität in Jerewan zu stiften imstande seien. Die Missionen waren die einzigen Institutionen, bei denen er ein Interesse am Schicksal der Armenier voraussetzen konnte. Den armenischen Studierenden bat er für ihr Studium in Deutschland Erleichterungen zu gewähren.43 Er sah keine Möglichkeiten, im Land selbst aufgrund der Bürgerkriegssituation zu den nötigen Mitteln zu kommen. Die Deutsche Orient-Mission teilte aber schlicht mit: »Mit Eriwan haben wir keine Verbindung (mehr)«.44 Sie verwies als Begründung auf den politischen Wechsel und die Errichtung der Sowjetrepublik Armenien. Über ein Vierteljahr blieb die postalische Verbindung Bachimonts nach Deutschland ein Weg ins Nichts. Seine Briefe aus dieser Zeit sollten ihr Ziel nie erreichen. Röbbelen teilte seinen Lesern in der Missionszeitschrift mit: »In Armenien ereignete sich irgend etwas, das einer Revolution ähnlich war, und es entstand eine bolschewistische Regierung. Diese geriet in Konflikt mit Georgien. Ob aus diesem Grunde oder aus anderen Gründen, jedenfalls war die Verbindung zwischen Eriwan und Tiflis aufgehoben«. 45 Während die Elsässer Freunde der Hermannsburger Orientmission noch im folgenden Jahr unverblümt schrieben, dass die Bachimonts schließlich »mit bolschewistischer Hilfe«46 ihre Weiterreise bewerkstelligen konnten, wurde dieser Passus bei der Veröffentlichung in den 43 Vgl. Brief Karl Röbbelens an Johannes Lepsius vom 29. November 1920. Die Microfiche-Edition in Goltz/Meissner, Teil 2, Microfiche-Edition, NC 2129; verzeichnet bei Goltz/Meissner, Teil 1, Katalog, 243. 44 Schreiben der Deutschen Orient-Mission an Röbbelen aus Potsdam vom 19. Dezember 1920 im Archiv des ELM in Hermannsburg, Akte Bachimont. 45 NLMP 8, Nr. 2 (Hermannsburg,15. Mai 1921), 2. 46 Evangelisch-lutherischer Friedensbote (1921), 361. Die Schriftleitung des Blattes lag in Händen des Pfarrers Karl Maurer, eines führenden Theologen in der Leitung der Hermannsburger Persienmission, der als einziger der zuständigen Verantwortlichen selbst des Syrischen mächtig war und vor dem Ersten Weltkrieg eine Visitationsreise zu den Gemeinden der Hermannsburger im persischen Urmia-Distrikt unternommen hatte. Er setzte sich entschieden für die Ausweitung der Hermannsburger Arbeit auf die Kurdenmission ein.
Tamcke: Familie Bachimont: Ein deutsches Ehepaar in Armenien nach dem 1. Weltkrieg | 215 Hermannsburger Berichten schlicht gestrichen.47 Dabei hatten die Sowjets dem Missionarstrupp sogar einen eigenen Eisenbahnwagen in einem der unregelmäßig verkehrenden Züge nach Persien zugestanden.48 Überstürzt erfolgte der Aufbruch. Am 6. Januar 1921 wurden sie morgens zur Abreise noch am Abend desselben Tages bestellt. Doch der Zug fuhr nicht und der Waggon wurde zur Wohnstatt. Der dem Stab Bachimonts beigetretene Armenier besorgte nach einer frostreichen ersten Nacht das benötigte Brennholz.49 Schon der Umstand, dass sie als Ausländer mit solchen Dingen versorgt wurden, belegt ihre privilegierte Situation mitten im Elend. Schließlich fuhr der Zug am 8. Januar nachts um 3 Uhr bis Nachitschewan, wo sie abends um 20 Uhr eintrafen. Und abermals blieb er stehen. Lediglich drei Viertel der Strecke bis zur persisch-armenischen Grenzstation Dschulfa waren zurückgelegt. Normalerweise hätte die Reise in sechs Stunden getätigt werden können. Wieder erhielten die Bachimonts die Erlaubnis, »den Eisenbahnwagen bis zur Weiterfahrt als Wohnung«50 zu nutzen. Der Grund für die nicht erfolgende Weiterfahrt: »Nach Dschulfa konnte man vorläufig nicht fahren, weil keine Lokomotive da war«.51 Der Zug, mit dem sie gekommen waren, kehrte, ausgenommen des Waggons, der ihnen überlassen wurde, nach Jerewan zurück. Der zurückfahrende Zug war so hoffnungslos überfüllt, »dass etwa 100 in Lumpen gehüllte Menschen auf den Wagendächern lagen und so in der schrecklichen Winterkälte die Fahrt mitmachten«.52 Ohnehin boten sich den Bachimonts Bilder des Schreckens. So sahen sie fast unbekleidete Kinder, die »barfuß im Schnee standen«.53 Ihnen wurde berichtet, dass »oft Wagen voll von verhungerten und erfrorenen Menschen hinausgefahren wurden, dass 48 Dörfer der Umgegend nicht mehr existierten, ihre Einwohner […] zum Teil getötet, zum Teil geflohen«54 waren. Die Bachimonts berichteten immer wieder von unglaublicher Not der Armenier und es ist deutlich, dass ihnen nur der Blick aus dem alltäglichen Miteinander blieb, und sie keine größeren Erklärungszusammenhänge bemühen konnten, sondern lediglich schlichte Wiedergaben ihrer vom Erleben gekennzeichneten Eindrücke zu liefern in der Lage waren.55 47 Vgl. den Zeitungsauschnitt im Archiv des ELM in Hermannsburg, Personalakte Bachimont. 48 Vgl. NLMP 8, Nr. 2 (Hermannsburg, 15. Mai 1921), 2–4. 49 Vgl. ebd., 2–3. »Da sich unsere Freunde auf ein längeres Wohnen in dem Eisenbahnwagen einrichten mussten, so ließen sie durch einen armenischen Begleiter, Dschehanian, den sie auf die Reise mitnahmen, einen großen Vorrat Holz aus Eriwan holen. So litten sie in der zweiten Nacht in ihrem Wagen weniger von der Kälte als in der ersten.« 50 Ebd., 3. 51 Ebd. 52 Ebd. 53 Ebd. 54 Ebd. 55 Das ›Elend‹ und ›die größte Not‹, die die Bachimonts in Jerewan bereits ebenso wie im ganzen Land gesehen hätten, beschrieb Röbbelen in den ›Nachrichten‹ der Missionsgemeinde. Oft seien die Menschen halbverhungert, skelettartig abgemagert und nur mit Lumpen bedeckt ihnen entgegengekommen. NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg, 1. Februar 1921), 2.
222 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը պարսկական կենտրոնական իշխանության պաշտոնյաների հետ:10 Հայրենիքում պատասխանատուները տեղյակ էին տեղի քուրդ առաջնորդ Սիմկո Շիկակի դերակատարությանը:11 Նա «յուրօրինակ քաղաքական դեր» էր խաղում,12 քանի որ հայտնի էին նրա փոփոխվող դաշինքները ռուսների և անգլիացիների հետ, ինչպես նաև նրա հավանական համարվող դաշինքը թուրքերի հետ: Սիմկոն կարծես «ցանկանում էր Պարսկաստանից պոկել Քուրդիստանը»։13 Բախիմոնտը հասնելով Թավրիզ՝ մանրամասն տեղեկացվում է վտանգավոր իրադարձություններին։ Թավրիզում եվրոպական տերությունների հյուպատոսական ներկայացուցիչները համառորեն նախազգուշացնում էին նրան Սավջբալագ տեղափոխվելուց։14 Անգլիայի հյուպատոսը նույնիսկ հայտարարում է, որ կարգելեր նրան ընդհանրապես այնտեղ մեկնել, եթե դրա լիազորությունն ունենար։ Բախիմոնտը մերժում է այդ առաջարկը։15 Սեպտեմբերի վերջին Բախիմոնտը կանխակալում էր Սիմկոյի հարձակումը Սավջբալագի վրա։16 Փախուստն այլևս հնարավոր չէր՝ ձիերի համար անհրաժեշտ ֆինանսական միջոցների բացակայության պատճառով։ Հոկտեմբերի 6-ի կեսօրին քրդական զորքը գրավում է մոտակա լեռները։ Գիշերը Բախիմոնտները լսում են «գնդացիրների ու թնդանոթների կրակոցներ»։17 Ժանդարմերիայի գումարտակը քաղաքում դիմադրություն է ցույց տալիս, սակայն հետո հանձնվում է։ Թալանչի քրդերը հասնում են միսիոներական տեղանք և կողոպտում նրանց տները։ «Այն դաժան վերաբերմունքը, որին մենք արժանացանք, անհնարին է նկարագրել: Մեզ հրացաններով հրում էին, հարվածում և քաշում մեր մազերից»,18 - նկարագրում էր միսիոնար քույրերից մեկը։ Ի մասնավորի տուժել էր տիկին Բախիմոնտը. «Մարմինս հարվածներից սևացել էր»:19 Դեկտեմբերի վերջին նա գրում է, որ «ներքին ցավերը» դեռ չէին անցել։ Թալանչիների գնալուց հետո զինված մի խումբ կրկին հանդիպեց Բախիմոնտների ամուսնազույգին. 10 Տե՛ս Tamcke, Die deutschen Kurdenmissionen in Mahabad, 190; Tamcke Martin, Zwischen kurdischem Nationalismus, 595-604; Tamcke, Deutsche Missionare unter kurdischen Muslimen, 307-322: 11 Տե՛ս NLMP 9.1 (Hermannsburg, 20.2.1922), 1; նրա ճանապարհը նաև հետագայում՝ միսիոներական առաքելության Սավջբալագից դուրս բերումից և Բախիմոնտի սպանությունից հետո, դիտարկվում է միսիոներական ընկերության կողմից, տե՛ս NLMP 9.2 (Hermannsburg, 15.5.1922), 3; NLMP 9.3 (Hermannsburg, 25.7.1922), 2-4: 12 NLMP 9.1 (Hermannsburg, 20.2.1922), 1: 13 Նույնը։ 14 Տե՛ս նույնը, 1-2: 15 Նույնը։ 16 Դեռևս 1921 թ. սեպտեմբերի վերջին/հոկտեմբերի սկզբին գերմանա-ամերիկյան քույրերից մեկը այն կարծիքին էր, որ Սիմկոն չի դիմակայելու պարսկական կառավարական զորքերին Սավջբալագի մոտ, այլ հավանաբար ընդհարման է գնալու Ուրմիա լճի հարավ-արևմտյան ծայրում՝ Սուլդուսի շրջանում, NLMP 9.1 (Hermannsburg, 20.2.1922), 2։ 17 Նույնը։ 18 Նույնը, 3: 19 Նույնը։
Թամքե, Բախիմոնտ ընտանիք. գերմանացի մի ամուսնազույգ Հայաստանում | 223 «Տիկին Բախիմոնտը տեսավ, թե ինչպես էր ամուսինն իջնում աստիճաններով` երեք տղամարդու ուղեկցությամբ, և կարծում էր, որ դրանք թուրք սպաներ էին։ Նա գունատ էր և նկատվում էր, որ հետն ինչ-որ վատ բան է կատարվել: Նրանց հարցին այլևս չէր կարող պատասխանել. նա ընկավ գետնին, նորից կանգնեց և դարձավ կնոջ կողմը: Սրտի մոտ գտնվող վերքից արյուն հոսեց, և հինգ րոպե անց նա ննջեց»: 20 Ըստ մի հայ ականատեսի` երեք տղամարդկանցից մեկը թիկունքից կրակել էր Բախիմոնտի մեջքին։21 Ամերիկացի երեք միսիոնար քույրերը, գտան նույնպես գնդակահարված հայ դռնապանին, որը դեռևս հոգեվարքի մեջ էր, ու փորձեցին ապաստարան փնտրել: Նրանք փախան քաղաքում գտնվող քուրդ ձիավորների միջով, ոտաբոբիկ դեգերելով` գետով բարձրացան զառիթափ բլուրը, որտեղից Սիմկոն անձամբ հետևում էր իրադարձություններին։ Սիմկոն նրանց իսկապես հայտնեց «իր ափսոսանքը կատարվածի համար և մի սպա ուղարկեց՝ կանանց ապահով տեղ հասցնելու համար: Նա բերեց նրանց պարսիկ մաքսավորի տունը, որը փախուստի էր դիմել»։ Տիկին Բախիմոնտը թալանչիներից պատսպարվել էր նախ դռնապանի տանը, իսկ նրա սպանությունից հետո թաքնվել միսիոներական տեղանքի ետևում գտնվող խարխուլ մի տան մեջ: Այնտեղ նա ֆիզիկական բռնության և հոգեկան տվայտանքների պատճառով ուժասպառ էր եղել ու այլևս ի վիճակի չէր նորից կանգնելու, մինչև որ նրան հայ դռնապանի այրին, գտնելով և մեջքի վրա կրելով, տանում է իրենց տուն: Այստեղ նրան կրկին հանդիպում են վերոնշյալ երեք ամերիկացի քույրերը: Երկու քույրերն երկու արկղերից ժամանակավոր մի դագաղ են պատրաստում սպանված Բախիմոնտի համար, որը, դնելով սանդուղքների վրա, տեղափոխել են տալիս ավերված հայկական եկեղեցու բակը։ Հոկտեմբերի 9-ին հանգուցյալը հուղարկավորվում է 1907 թ. նույնպես սպանված, Արևելքի գերմանական առաքելության (Deutsche Orient-Mission) երիտասարդ սեմիտագետ Էմանուել Դամմաննի շիրիմի կողքին: Մինչ մյուս գերծընկերները Պարսկաստանում են մնում, Աննա Բախիմոնտը միայնակ, գերհոգնած և հոգեմաշ բռնում է վերադարձի ճանապարհը: Նույնիսկ շատ կարճ տարածություն կտրելիս, նրա մոտ «ցավեր ու գլխապտույտ էին սկսվում»:22 Ճանապարհորդությունը Ռուսաստանով անհնար էր, քանի որ բոլշևիկյան իշխանությունը Ֆրանսիայի կողմից չէր ճանաչվել, և ֆրանսիական հյուպատոսն այդ իսկ պատճառով հրաժարվել էր նրան ճամփորդության արտոնագիր տրամադրել: 20 Նույնը; տե՛ս նաև Lyko, Gründung, Wachstum und Leben, 13; Richter, Mission and Evangelism in the Orient, 209։ 21 Տե՛ս NLMP 9, Nr. 1 (Hermannsburg, 20.2.1922), 1-4 և NLMP 9, Nr. 1 (Hermannsburg,25.7.1922), 1-8։ Տե՛ս առանց հեղ. տվյալների, Bericht über die Hermannsburger Mission, 35: Գեորգ Հիպոլիտ Բախիմոնտի և նրա մահվան մասին տե՛ս, ի թիվս այլոց.՝ առանց հեղ. տվյալների, Georg Bachimont, ein Märtyrer für die Kurdenmission (1921), 95-96; Evangelischlutherischer Friedensbote (1921), 361; Röbbelen, Lebensbild des ersten Missionars, 42-47; Röbbelen, Funeral report from Persia, 331։ Սիմկոյի ապստամբության քաղաքական պատճառների մասին, տե՛ս Brentjes, Kurdish Tribes and the State in Iran, 364-400: Ամբողջական պատկերի վերաբերյալ տե՛ս Tamcke, Die deutschen Kurdenmissionen, 254-257։ 22 NLMP 9, Nr. 3 (Hermannsburg, 25.7.1922), 3։
224 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը Մի պահ թվում էր, թե նա պետք է ճանապարհորդեր Բաղդադով և Բոմբեյով: Բայց մարտի 15-ին նա վերջապես հնարավորություն է ստանում վերադարձի ճամփա բռնել Հայաստանով, այն բանից հետո, երբ ապստամբների և Թավրիզում պարսկական կենտրոնական իշխանության միջև բռնկված մարտերի ընթացքում հրացանի երկու փամփուշտ նրա ննջասենյակի պատի մեջ են մխրճվում։23 Երևանը հերթական անգամ նրա համար ագրեսիայի թատերաբեմ դարձավ. «19-ին նա ուշ երեկոյան հասնում է Էրիվան։ Մերձավոր Արևելքում ամերիկյան օգնության կոմիտեի պաշտոնյաները կառք են ուղարկում քաղաքից հեռու գտնվող գնացքի կայարան, տիկին Բախիմոնտին դիմավորելու։ Սակայն երկաթուղային կայարանից դուրս գալուն պես այն կանգնեցնում են զինված ավազակները, անպաշտպան կնոջից հափշտակում նրա գումարը և ուղեբեռը։ Նաև ամուսնու արժեքավոր գործերը մասամբ ընկնում են ավազակների ձեռքը։ Տիկին Բախիմոնտը կրկին հինգ շաբաթ կանգ է առնում Էրիվանում։ Վերջապես նա կարողանում է հայրենիք վերադառնալ առանց հերթական պատահարի և Ստրասբուրգ է ժամանում մայիսի 24-ին՝ Համբարձման տոնի օրը»։ 24 Օտտո Բախիմոնտը` Գեորգի որդին, պայքարում է հոր աշխատանքը շարունակելու հնարավորության համար: Ապարդյուն: Իսկ Աննա Բախիմոնտն ամուսնուն հաջորդող միսիոնարի միջոցով Գեորգի մարմինը հուղարկավորել է տալիս լեռներում գտնվող գաղտնի մի վայրում, քանի որ մահմեդական բնակչությունը հայկական գերեզմանոցն օգտագործում էր որպես արտաքնոց: Այսպիսով` այս դրվագը ավարտվում է հաջորդող իրադարձությունների հոլովույթում` բառի բուն իմաստով` անհասանելիի հորձանուտում: 3. Հայաստանում Իրադարձությունների այս մեծ հաջորդականության մեջ իր տեղն է գրավում Հայաստանում 1920-1921 թթ. ընկած ժամանակահատվածը։ 1920 թ. հուլիսի 20ին Գեորգ Բախիմոնտը կնոջ հետ հասնում է Երևան:25 Ինչպես որ գերմանական 23 Թավրիզի համար մղվող մարտերի պարագայում խոսքը գնում էր իրանական կառավարական զորքերի և քուրդ առաջնորդ Լահուտի Խանի հակամարտության մասին։ Տե՛ս NLMP 9, Nr. 3 (Hermannsburg, 25.7.1922), 4։ 24 Առանց հեղ. տվյալների, Bericht über die Hermannsburger Mission, 35; NLMP 9, Nr. 3 (Hermannsburg, 25.7.1922), 3-4։ 25 Տե՛ս NLMP 7, Nr. 3/4 (Hermannsburg, 20.9.1920), 5; Ռյոբելենը, ով որպես Պարսկաստանում լյութերական առաքելությունների կազմակերպության նախագահ, պատասխանատու էր նրանց մեկնելու համար, երկար ժամանակ առաջ մեկնման մասին հայտնել էր գերմանական միսիոներական ընկերության Արևելքի և Իսլամի հանձնաժողովին: Տե՛ս Ռյոբելենի 1920 թ. ապրիլի 3-ի նամակը Դոկտ. Աքսենֆելդին և Արևելքի ու Իսլամի հանձնաժողովին, որտեղ նա ներողություն է խնդրում հանձնաժողովի բանակցությունների համար՝ հիվանդության պատճառով: Ինչպես սույն նամակը, այնպես էլ 1920 թ. ապրիլի 9-ի հանդիպման
Թամքե, Բախիմոնտ ընտանիք. գերմանացի մի ամուսնազույգ Հայաստանում | 225 միսիոներական ընկերությունն ամերիկյան կողմի հետ պայմանավորվել էր, Բախիմոնտն աշխատանք է ստանում Մերձավոր Արևելքում ամերիկյան օգնության կոմիտեում։26 Այդ ժամանակահատվածից Հայաստանում Հերմանսբուրգի արխիվում և Հալլեի Լեփսիուսի արխիվում միայն մի քանի նամակներ են պահպանվել։ Նամակներից շատերը Հայաստանի և Վրաստանի միջև փոստային կապի դադարեցման պատճառով այսօր կորած են համարվում։27 Հայաստանի մայրաքաղաքում տիրող իրավիճակի մասին Բախիմոնտի գերիշխող տպավորությունը հետևալն էր. «մեծագույն կարիք»։28 Այն տիրում էր ողջ Հայաստանի Հանրապետությունում. «Կիսասոված, հաճախ կմախքացած կերպարներ՝ ծածկված լաթերով»։29 Թշվառությունը նրանց մոտ ամենուր էր: Մերձավոր Արևելքում ամերիկյան օգնության կոմիտեն աշխատում էր հենց այս կարիքը վերացնելու համար: Բախիմոնտը հստակ կերպով հասկանում էր իրենց աշխատանքի կարևորությունը «այսքան ծանր աղետահար եղած հայերի» համար,30 ի հեճուկս քաղաքական ողջ լարվածության: «Որչափ աննկարագրելի էր հայերի երախտագիտությունն ամերիկացիների հանդեպ։ Ամերիկան կերակրեց բնակչությանը մի ամբողջ ժամանակահատված և կշարունակի 20-25 տարի ևս Վանի շրջանի 30.000 որբերին խնամել»։ 31 Խիստ կարիքավորները, հիվանդներն ու որբերը դարձել էին օգնության ծրագրերի շահառուները: Գերմանացիների հետ համագործակցող ամերիկացի Ֆոսսումը բնակվում էր հենց ամերիկյան օգնության կոմիտեի շենքում։32 Ամերիկյան միությունը հոգ էր տանում, որ նրանք «սնունդը մատչելի գներով գնել կարողանային»:33 Սննդի գները սարսափելի բարձր էին: Մեկ ֆունտ հացը 200 ռուբլի արժեր, բայց Բախիմոնտներն ամերիկյան օգնության կոմիտեի միջոցով այն 100 ռուբլով էին գնում։ Գերմանիայից Հայաստան փոստային կապն այնքան վատ էր, որ միսիոներության աշխատակիցների համար նախատեսված գումարը ժամանակին տեղ չէր հասնում: Միսիոներության աշխատակիցներն այդպիսով «լուրջ հոգսերի»34 մեջ էին հայտնվում: Ամերիկացի բանակցությունների արձանագրությունը գտնվում են Հերմանսբուրգի ավետարանական-լյութերական առաքելության արխիվի Հայաստան (Armenien) թղթապանակում: 26 Նույնը։ 27 Տե՛ս Tamcke, Die Archivalien der deutschen Kurdenmissionen, 417-426; Tamcke, Les documents d‘archives de la mission allemande au Kurdistan, 25-51: 28 NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg, 1.2.1921), 2։ 29 Նույնը։ 30 Նույնը։ 31 Նկատի ունի Վանն այսօրվա արևելյան Թուրքիայի տարածքում: 32 Տե՛ս NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg, 1.2.1921), 2։ 33 Նույնը։ 34 Նույնը։
226 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը միսիոներների ծանրաբեռնվածությունը հանգեցնում էր գերմանացի նորեկների լիակատար մեկուսացման, ինչը վերջիններս շատ ծանր էին տանում: Բախիմոնտ ամուսնազույգը բոլորովին իրենք իրենց հույսին էին մնացել: Օգոստոսին Ֆոսսումը համոզում է Բախիմոնտին իր հետ արշավել դեպի Արարատ լեռ։ Նպատակն Արարատ լեռը մագլցելն էր։ Երկուսն էլ սկզբում ձիավարում են միայն մինչև փոքրիկ Արարատ։ Այնտեղ ճամփորդությունն ավարտվում է, քանի որ թափառաշրջող քրդերը «լուրջ վտանգ»35 էին ներկայացնում։ Երևան վերադարձի ճանապարհին նրանք հասկանում են, որ քրդերը մտադրվել էին սպանել իրենց, որովհետև Բախիմոնտին նրանք հայի տեղ էին դրել։ Մահավտանգվածը կարողանում է փրկվել միայն ձիով հապճեպ փախուստով՝ քսան ժամ թամբի վրա նստած։ Նրանք գիշերը դիտմամբ շեղվում են հիմնական ճանապարհից, ապա կտրում Արաքսը` Հայաստանի մայրաքաղաք վերադառնալու համար։ Բախիմոնտի կարծիքն իրեն պարտադրված այդ ձեռնարկման մասին միանշանակ էր: Այս «de cette entreprise folle»36 (ֆրանս. «այս տխմար ձեռնարկի») արդյունքը, պատերազմի և ցեղային թշնամությունների ժամանակ վտանգված տարածք թափանցելը լավագույն պարագայում քոչվոր քրդերի հետ ծանոթությունն էր։37 Գեորգը նրանց համարում էր «մարդասպանների ավազակախումբ»,38 հաճախ՝ մի քանի անգամ մահապատժի դատապարտված քոչվորներ։ Մի քիչ տարօրինակ էր թվում, որ Բախիմոնտը հետագայում ինքն է այդ քրդերին հորդորել՝ իրենց երեխաներին իր իսկ միսիոներական դպրոց ուղարկել: Ֆոսսումը մի փոքր ուշ միայնակ կրկնեց այս արշավն ու բարձրացավ Արարատ լեռը։ Դա նրա վերջին ֆիզիկական ձեռքբերումն էր։ Նա ստիպված էր հրաժարվել Մերձավոր Արևելքում ամերիկյան օգնության իր պարտականություններից: Հոկտեմբերի 6-ին նրա մոտ անկանխատեսելի նյարդային խանգարումներ սկսվեցին: Կատաղի ջղաձգություններից ցնցված՝ նա վերջնականապես ուժասպառվում է թվով 16-րդ ներվային ցնցումից հետո։ Հոկտեմբերի 10-ին, չորս օր տևող հիվանդությունից հետո նա մահանում է 41 տարեկան հասակում:39 Նրա մահից հետո Բախիմոնտը ոչ միայն դառնում է տեղի միսիոներական խմբի ղեկավար, այլև Մերձավոր Արևելքում ամերիկյան օգնության կոմիտեի կողմից նշանակվում Երևանի միսիոներական դպրոցների տեսուչ և ստանում նոր դպրոցներ հիմնելու առաջադրանք։40 Ամերիկայից մեկ այլ՝ բժշկական կրթություն 35 Նույնը։ 36 Նույնը։ 37 Տե՛ս NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg, 1.2.1921), 3։ 38 Նույնը։ 39 Իմ բրիտանացի-ամերիկացի գործընկեր Քոքլեյն ու ես առ այժմ չենք կարողացել գտնել Ամերիկայում Ֆոսումի արխիվային ժառանգությունը։ Տեղեկատվություն Բախիմոնտի մահվան մասին՝ NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg, 1.2.1921), 3։ 40 Տե՛ս նույնը; այստեղ նշված գերմանա-ամերիկյան պաստոր Բեքերի առաքվելու լուրը, չնայած հաջող նախնական բանակցություններ և մասնագիտական համապատասխանության, չի իրագործվում:
Թամքե, Բախիմոնտ ընտանիք. գերմանացի մի ամուսնազույգ Հայաստանում | 227 ստացած միսիոներ քույր, Օգյուստ Գուդհարթը, միանում է իրենց խմբին: Այսուհետև Բախիմոնտի խմբի մեջ էին իր կինը և երեք գերմանո-ամերիկյան միսիոներ քույրերը։41 Բախիմոնտին իր նոր պաշտոնը բարձր հեղինակություն է բերում։ Նրան հանձնարարված դպրոցների հիմնումը ծառայում է որպես նախապատրաստություն, հետագայում պարսկական միսիոներական տարածքում այլ դպրոցներ ստեղծելու համար: Սակայն այդ աշխատանքը պետք է իրականացվեր համապատասխան հրահանգով: Ամերիկացիները բոլշևիկյան նոր կառավարության պատճառով ծրագրում էին աշխատանքի լիարժեք տեղափոխում:42 Այդ իսկ պատճառով, այն ամենը, ինչ Բախիմոնտը կամենում էր անել, մշտապես հղի էր անորոշությամբ, կախված նրանից՝ թե որքան ժամանակ Մերձավոր Արևելքում օգնության կոմիտեն ի վիճակի կլիներ նրան ֆինանսավորելու որպես աշխատակից Հայաստանում։ Միաժամանակ, միսիոներական ընկերության գերմանացի պատասխանատուները մնում էին առանց հստակ լուրերի Հայաստանից: Նրանք թեև տեղեկացել էին, որ բոլշևիկները Հայաստանում իրենց ձեռքն են վերցրել իշխանությունը, բայց և այնպես կարող էին միայն կռահել, որ ամերիկացիները, և նրանց հետ միասին առաքելության անդամները, հավանաբար արդեն լքել էին Երևանը: Դեռևս հոկտեմբերին Բախիմոնտը մտածում էր Հայաստանից դեպի Թավրիզ ստու գողական արշավ ձեռնարկելու մասին։ Այդ գաղափարը մնաց անկատար: Թիֆլիսով կապը Գերմանիայի հետ վերջնականապես խզվել էր։ Բախիմոնտը գրեթե չուներ միջոցներ՝ կարիքները բավարարելու համար։ Այդուհանդերձ, նա անդադար լուծումներ էր փնտրում։ Ամռան վերջին Բախիմոնտն այսպես հարցնում է Ռյոբելենին ևս ու նրա միջոցով նաև Արևելքի գերմանական առաքելությանն ու Լեփսիուսին՝ արդյոք գերմանական համալսարանները ի վիճակի չեն Երևանում նոր հիմնվող համալսարանին դեղորայքային հավաքածու նվիրաբերել։ Միսիոներական առաքելությունները միակ հաստատություններն էին, որոնցից նա կարող էր հետաքրքրություն սպասել հայերի ճակատագրի վերաբերյալ։ Նա խնդրում էր, որ հայ ուսանողներին Գերմանիայում կրթվելու համար հեշտացնող պայմաններ տրամադրվեն:43 Քաղաքացիական պատերազմի իրավիճակում գտնվող երկրում, նա հնարավորություն չէր տեսնում սեփական ուժերով անհրաժեշտ միջոցներ ձեռք բերելու: Սակայն Գերմանիայի արևելքի միսիոներությունը պարզապես հայտնում է նրան. «Մենք Էրիվանի հետ (այլևս) կապ չունենք»։44 41 Ալմա Ֆոսումը, Օգյուստ Գուդհարթն ու Հաննա Շոնհուդը: 42 Տե՛ս NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg, 1.2.1921), 4։ 43 Տե՛ս Կարլ Ռյոբելենի 1920 թ. նոյեմբերի 29-ի նամակը Յոհաննես Լեփսիուսին: Խմբագրված միկրոֆիլմը՝ Goltz/ Meissner, Deutschland, Armenien und die Türkei, Մաս Բ, Microfiche Edition, NC 2129; թվարկված՝ Goltz/Meissner, Deutschland, Armenien und die Türkei, Մաս Ա, Katalog, 243։ 44 Արևելքի գերմանական առաքելության 1920 թ. դեկտեմբերի 19-ի գրությունը Պոտսդամից Ռյոբելենին տե՛ս Հերմանսբուրգի ավետարանական-լյութերական առաքելության արխիվի՝ Բախիմոնտ (Bachimont) թղթապանակում:
228 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը Որպես հիմնավորում մատնանշվում է՝ քաղաքական փոփոխությունները և Հայաստանի Խորհրդային Հանրապետության ստեղծումը։ Ավելի քան երեք ամիս Բախիմոնտի նամակագրական կապը Գերմանիայի հետ ոչ մի արդյունք չի բերում: Նրա` այն ժամանակվա նամակները երբեք չեն հասնում իրենց նպատակին: Ռյոբելեն միսիոներական ամսագրում իր ընթերցողներին փոխանցում է. «Հայաստանում ինչ-որ բան է տեղի ունեցել, որ նման էր հեղափոխության, և բոլշևիկյան կառավարություն է կազմավորվել։ Այն հակամարտության մեջ է մտել Վրաստանի հետ։ Թե այս պատճառով, և կամ էլ այլ պատճառներով, ամեն դեպքում Էրիվամի և Թիֆլիսի միջև կապը խզվեց»: 45 Մինչ Հերմանսբուրգի արևելքի միսիոներության էլզասցի ընկերները դեռ հաջորդ տարում անթաքույց գրում էին, թե Բախիմոնտներն ի վերջո իրենց ճանապարհը կարող են «բոլշևիկների օգնությամբ»46 շարունակել, Հերմանսբուրգի զեկույցներում այս հատվածը հրապարակման պահին պարզապես ջնջվում է:47 Այդ ընթացքում սովետները միսիոներական խմբին դեպի Պարսկաստան անկանոն գնացող գնացքների մեջ նույնիսկ առանձին երկաթուղային վագոն են տրամադրում։48 Մեկնումը հապճեպ է տեղի ունենում։ 1921 թ. հունվարի 6-ին նրանց հրամայվում է մեկնել նույն օրը երեկոյան։ Սակայն գնացքը չշարժվեց, և վագոնը դարձավ նրանց բնակավայրը։ Բախիմոնտի անձնակազմին միացած մի հայ առաջին ցրտաշունչ գիշերվանից հետո անհրաժեշտ քանակությամբ վառելափայտ է հայթայթում։49 Միայն այն փաստը, որ նրանց, իբրև օտարերկրացիների, այդ թշվառության մեջ նման պարագաներ են տրամադրվել, վկայում էր իրենց արտոնյալ վիճակի մասին: Վերջապես, հունվարի 8-ին`գիշերը ժամը 3-ին, գնացքը մեկնեց մինչև Նախիջևան, որտեղ նրանք ժամանեցին երեկոյան, ժամը 20-ին: Բայց այն դարձյալ կանգ առավ։ Ճանապարհի միայն երեք քառորդն էին անցել` մինչև հայ-պարսկական սահմանային Ջուլֆա կայանը: Սովորաբար այդ ճանապարհորդությունը կարող էր կատարվել վեց ժամում: Կրկին Բախիմոնտները թույլտվություն 45 NLMP 8, Nr. 2 (Hermannsburg, 15.5.1921), 2։ 46 Evangelisch-lutherischer Friedensbote (1921), 361: Թերթի խմբագրությունը Կարլ Մաուրեր պաստորի ձեռքում էր՝ Հերմանսբուրգի Պարսկաստանի առաքելության ղեկավարության առաջատար աստվածաբան։ Նա պատասխանատուներից միակն էր, ով գիտեր սիրիերենը և Առաջին համաշխարհային պատերազմից առաջ այցելություն էր կատարել պարսկական Ուրմիայի շրջանի Հերմանսբուրգյան համայնքները։ Նա վճռականորեն քաջալերում էր հերմանսբուրգցիների աշխատանքի ընդլայնումը՝ քրդական առաքելության ուղղությամբ։ 47 Թերթի տվյալ հատվածը տե՛ս Հերմանսբուրգի ավետարանական-լյութերական առաքելության արխիվի Բախիմոնտի անձնական գործում: 48 Տե՛ս NLMP 8, Nr. 2 (Hermannsburg, 15.5.1921), 2-4։ 49 Տե՛ս նույնը, 2–3։ «Քանի որ մեր ընկերները պետք է համակերպվեին երկաթուղային վագոնում ավելի երկար մնալուն, նրանց հայ ուղեկից՝ Ջեհանյանը, որին իրենց հետ ճանապարհ էին վերցրել, փայտի մեծ պաշար բերեց Էրիվանից։ Այսպիսով, նրանք երկրորդ գիշերն իրենց վագոնում ավելի քիչ տանջվեցին ցրտից, քան առաջինի ընթացքում»։
Թամքե, Բախիմոնտ ընտանիք. գերմանացի մի ամուսնազույգ Հայաստանում | 229 ստացան «երկաթուղային վագոնը որպես բնակարան [օգտագործելու] մինչև ճանապարհորդության շարունակվելը»:50 Ճանապարհորդությունը շարունակել չկարողանալու պատճառը. «Ջուլֆա ժամանակավորապես հնարավոր չէր մեկնել լոկոմոտիվ չլինելու պատճառով»։51 Գնացքը, որով նրանք եկել էին, վերադարձավ Երևան, բացառությամբ այն վագոնի, որն իրենց էր տրամադրվել։ Հետադարձ գնացքն այնպես անհույս կերպով էր գերլցված, «որ մոտ 100 լաթերով փաթաթված մարդ վագոնների տանիքներին էին պառկել և այդպես ձմեռային սարսափելի ցրտին ճամփորդում էին»:52 Առանց այդ էլ Բախիմոնտները սարսափելի տեսարանների ականատես էին դառնում։ Այսպես նրանք տեսնում էին գրեթե մերկ երեխաների, որոնք «ոտաբոբիկ կանգնած էին ձյան մեջ»։53 Նրանց պատմել էին, որ «հաճախ վագոնները, սովյալ և ցրտահարված մարդկանցով լի էին շարժվում, և որ տարածքի 48 գյուղեր այլևս գոյություն չունեին, նրանց բնակիչները […] մասամբ սպանվել, մասամբ էլ փախուստի էին դիմել»։54 Բախիմոնտները տեղեկացնում են կրկին ու կրկին հայերի անհավատալի ճգնաժամի մասին և դրանից պարզ է դառնում, որ նրանց միայն առօրյա համակեցության պատկերն էր ներկայանում և իրենք չէին կարող պատճառաբացատրական կապեր որոնել, այլ ի վիճակի էին միայն ուղղակի շարադրել իրենց վերապրած տպավորությունները:55 Երբեմն այս թշվառությունը չափազանց մոտենում էր երկու ճանապարհորդներին։ «Երկաթուղային վագոնի մոտ, որում ապրում էին Բախիմոնտները, մի օր թափառող շների կողմից ձյան միջից փորվում-հանվում են կմախքներ և դիակներ»։56 Բախիմոնտը վայելում էր պարսից հյուպատոսի և տեղի բոլշևիկ կառավարչի բարեհաճությունը, քանի որ «ուսուցչի մասնագիտության պատճառով ճանաչվել էր որպես աշխատավոր՝ ստանալով հացի կտրոններ»։57 Հյուպատոսն «ուրախ էր ինչ-որ մի բան անել նման մարդու համար, որ Եվրոպայից Պարսկաստան էր ճամփորդում՝ այնտեղ դպրոց հիմնելու համար: Հյուպատոսը ծանոթ էր միսիոներական դպրոցների բարեբեր օրհնությանը, որովհետև նրա զարմիկները նման դպրոցում էին կրթվել»։58 Պարսկաստանում 50 NLMP 8, Nr. 2 (Hermannsburg, 15.5.1921), 3։ 51 Նույնը։ 52 Նույնը։ 53 Նույնը։ 54 Նույնը։ 55 Այն «թշվառությունն» ու «մեծագույն կարիքը», որ Բախիմոնտներն տեսել են ինչպես Երևանում, այնպես էլ ողջ երկրում, նկարագրել է Ռյոբելենը առաքելության համայնքի «Նորություններում»: Հաճախ իրենց առջև հայտնվող մարդիկ կիսասովյալ, կմախքի նման նիհարած էին ու միայն շորի կտորներով ծածկված։ NLMP 8, Nr. 1 (Hermannsburg, 1.2.1921), 2։ 56 Նույնը։ 57 Նույնը։ 58 Նույնը։
230 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը դպրոցների դասադուլը սակայն հուշում է, որ ենթադրյալ հաջողություններն ավելի խոր ը ազդեցություն չեն ունեցել:59 Բախիմոնտները այցելում էին նաև տեղի բոլշևիկ կառավարչին։ Նա իրեն նույնպես (արտասահմանցի) «ճամփորդների հանդեպ բարյացակամ» էր դրսևորում և հոգ տանում նրանց ֆիզիկական բարեկեցության համար: Կառավարչի կողմից տրամադրված հացի կտրոնները հնարավորություն տվեցին «մեկ ֆունտ հացը 4 ռուբլով գնելու»,60 որի համար նրանք ազատ շուկայում 400 ռուբլի պետք է վճարեին: Լոկոմոտիվին 19 օր ապարդյուն սպասելուց հետո Բախիմոնտն իր անձնակազմի համար հինգ եզան կառք է վարձում, «որոնց վրա բոլոր արկղերն ու ճամպրուկները բեռնվում, և որոնց վրա նստելով, ճամփորդները դեպի ձյունածածկ երկիր են ճանապարհվում»:61 Ճանապարհորդությունը վերածվում է արկածախնդրության: «Գետերը հատելիս փոքր վթարներ են տեղի ունենում. մեկ կառք խրված մնաց ճահճի մեջ և մեկ ժամ պահանջվեց այն կրկին հանելու համար; տիկին Բախիմոնտը մի անգամ ինքն ընկավ սառը ջրի մեջ, բայց վնաս չկրեց դրանից: Ձնաբքի պատճառով ճանապարհորդները ստիպված մնում են մի գյուղում, որտեղ շատ հիվանդներ խորհուրդ և օգնություն էին խնդրում միսիոներներից»: 62 Հունվարի 28-ի երեկոյան նրանք «ողջ ու առողջ և իրենց ամբողջական ուղեբեռով [հասան] Ջուլֆա»,63 որտեղ նրանց թույլատրեցին առանց տուրքի հատել սահմանը։ Պարսկական կողմում նրանց բարյացակամ ընդունելություն էր սպասում։ «Մաքսային կետի ղեկավար Միրզա Մեհեմեթ Ալի Խան դե Չեյբանին ոչ միայն անմիջապես թույլ տվեց ներմուծել իրերը, այլև երեք միսիոներներին իր տուն տարավ և նրանց ութ օր շարունակ առատորեն հյուրասիրեց, քանզի այնքան երկար տևեց այդ առատ հյուրասիրությունը, մինչև որ նրանք կարողացան շարունակել իրենց ճանապարհորդությունը»: 64 Փետրվարի 6-ին նրանք մեկնեցին Թավրիզ և տեղ հասան փետրվարի 7-ին։ Պարսկաստանում նույնպես աշխատանքը տեղաբնիկ հայ և սիրիացի քրիստոնյաների համագործակցության վրա էր հիմնված։ Բախիմոնտները բավարար կերպով պատրաստված չէին քաղաքական իրավիճակին, չունեին անհրաժեշտ միջոցներ (օր.՝ դեղորայք կամ դրամ) և այդպես անօգնական կերպով 59 Տե՛ս Martin Tamcke, Mission und Kulturkonflikt, 433-446: 60 NLMP 8, Nr. 2 (Hermannsburg, 15.5.1921), 3: 61 Նույնը։ 62 Նույնը։ 63 NLMP 8, Nr. 2 (Hermannsburg, 15.5.1921), 3-4; Տե՛ս նաև կարճ հիշատակում՝ Schomerus Christoph, Drei Jahrzehnte Hermannsburger Missionsgeschichte, 96: 64 NLMP 8, Nr. 2 (Hermannsburg, 15.5.1921), 4։
Թամքե, Բախիմոնտ ընտանիք. գերմանացի մի ամուսնազույգ Հայաստանում | 231 ենթարկվում էին իրենց վրա հարձակումներին, ինչն ի վերջո արժեցավ նրան իր կյանքը, իսկ նրա կնոջը՝ ցկյանս հոգեկան տրավմա պատճառեց: Գրականություն Ohne Angabe des Verfassers, Bericht über die Hermannsburger Mission im Jahr 1922 [Առանց հեղինակի տվյալների, Հերմանսբուրգի առաքելության մասին զեկույցը 1922 թ.], Hermannsburg 1923: Ohne Angabe des Verfassers, Georg Bachimont, ein Märtyrer für die Kurdenmission [Առանց հեղինակի տվյալների, Գեորգ Բախիմոնտ, քրդական առաքելության մի մարտիրոս], Hermannsburger Bote 1921, 15. Dezember, 95–96: Brentjes, Burkard, Kurdish Tribes and the State in Iran: The Case of Simko’s Revolt, in: R. Tapper, The Conflict of Tribe and State in Iran and Afgahnistan, London 1983, 364–400։ Chalabian, Antranig, General Andranik and the Armenian Revolutionary Movement, Southfield/Michigan 1988: Evangelisch-lutherischer Friedensbote aus Elsaß-Lothringen 51, Nr. 45, »Georg Bachimont †« (6. November 1921) [Ավետարանական-լյութերական խաղաղության սուրհանդակ ԷլզասԼոթարինգից 51, թիվ 45, «Գեորգ Բախիմոնտ †»], Straßburg 1921: Goltz, Hermann / Meissner, Axel, Deutschland, Armenien und die Türkei. Dokumente und Zeitschriften aus dem Dr. Johannes-Lepsius-Archiv an der MartinLuther-Universität Halle-Wittenberg [Գերմանիան, Հայաստանն ու Թուրքիան։ Փաստաթղթեր և ամսագրեր Հալլեի համալսարանի Դոկտ. Յոհաննես Լեփսիուսի արխիվից], Teil 1: Katalog; Teil 2: Mikrofiche-Edition, München 1998–2004։ Groß, Andreas, Missionare und Kolonisten, Die Basler und die Hermannsburger Mission am Beispiel der Kolonie Katharinenfeld 1818–1870, Studien zur Orientalischen Kirchengeschichte 6 [Միսիոներներ և գաղութարարներ, Բազելի և Հերմանսբուրգի միսիոներությունը Կաթարինենֆելդի գաղութ ի օրինակով 1818–1870։ Արևելյան Եկեղեցական Պատմության Ուսումնասիրություններ հ. 6], Hamburg 1998: Harms, Theodor (Ed.), Hermannsburger Missionsblatt 15 [Հերմանսբուրգյան առաքելության թերթ], Hermannsburg 1868։ Ledderhose, Karl Friedrich, Leben und Wirken des Missionars Dr. Felician von Zaremba [Միսիոներ դոկտ. Ֆելիչիան ֆոն Զարեմբայի կյանքն ու գործունեությունը], Basel 1882: Lyko, Dieter, Gründung, Wachstum und Leben der evangelischen christlichen Kirchen im Iran, Oekumenische Studien 5 [Իրանում ավետարանական քրիստոնեական եկեղեցիների հիմնադրամը, աճը և կյանքը։ Էկումենիկ ուսումնասիրություններ 5], Leiden 1964։ Nachrichten aus der Lutherischen Mission in Persien (NLMP) [Լյութերական առաքելության նորություններ Պարսկաստանում], in: Verein für Lutherische Mission in Persien (ed.), Hermannsburger Missionsblatt, Hermbannsburg 1941–1933։ Richter, Julius, Mission und Evangelisation im Orient [Առաքելությունն ու ավետարանի քարոզչությունն Արևելքում], Allgemeine Evangelische Missionsgeschichte III, 2. Aufl. Gütersloh 1930: Röbbelen, Karl, Lebensbild des ersten Missionars der deutschen luth. Kurdenmission in Persien [Պարսկաստանում գերմանա-լյութերական քրդական առաքելության առաջին միսիոների կենսագրությունը], Hermannsburger Missionskalender 21, Hermannsburg 1923: Röbbelen, Karl, Trauerkunde aus Persien [Մահագույժ Պարսկաստանում], Hermannsburger Missionsblatt 1921։ Schomerus, Christoph, Drei Jahrzehnte Hermannsburger Missionsgeschichte 1890–1920 [Հերմանսբուրգի միսիոներական պատմության երեք տասնամյակ 1890–1920], Hermannsburg 1921։ Tamcke, Martin, Bachimont, Georg Hippolyt [հանրագիտ. խորագիր.` Բախիմոնտը, Գեորգ Հիպպոլիտ], in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL) 18, Nordhausen 2001, 118–120։ Tamcke, Martin, Die Arbeit im Vorderen Orient [Աշխատանքը Մերձավոր Արևելքում], in: Ernst-August Luedemann (ed.), Vision: Gemeinde weltweit, 150 Jahre Hermannsburger Mission und Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen [Տեսիլք. Եկեղեցի աշխարհով մեկ, Հերմանսբուրգի առաքելության 150 տարի և Ավետար.-Լութ. միսիոներական աշխատանք ներքին Սաքսոնիայում], Hermannsburg 2000։ Tamcke, Martin, Die Archivalien der deutschen Kurdenmissionen als Quellen zur Geschichte Kurdistans