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Die Errichtung des Basler Missionshauses in Schuschi |Պազելի Աւետարանական Քարոզչական Ընկերութեան տան կառուցումը Շուշիի մէջ: Das Ende einer hoffnungsvollen Mission | Յուսալի առաքելութեան մը վախճանը

Manoukian, Abel H.

Abstract

Der Beitrag beleuchtet die Geschichte des Basler Missionshauses in Schuschi. Im Jahr 1821 wurden zwei Missionsprediger in den Kaukasus entsandt,…

Full text

| 157 Abel H. Manoukian Die Errichtung des Basler Missionshauses in Schuschi Das Ende einer hoffnungsvollen Mission1 Abstract This paper sheds light on the history of the Basel Mission House in Shushi. In 1821, two missionary preachers were sent to the Caucasus to convert pagans, Muslims and Jews to Christianity. The first missionaries travelled to Shushi in 1822, where they initially opened schools and printing houses to support their mission. In the following years, they continuously expanded their activities until 1833, when an imperial decree from St. Petersburg banned any missionary activity by the Basel missionaries among the Armenians. Despite efforts to clarify the situation, the mission in Shushi was dissolved in 1838. The failure was influenced by political changes and the hostile attitude of the Armenian Church. 1821 beschloss das Basler Missionskomitee, zwei Missionsprediger in den Kaukasus und die angrenzenden Gebiete zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer zu entsenden, um dort Heiden, Muslime und Juden zum Übertritt zum christlichen Glauben zu bewegen.2 Als erste unmittelbar Beauftragte der Basler Mission wurden im Juni desselben Jahres Dr. phil. Felician Martin Graf Zaremba-Kalinowskij, zuvor als Diplomat im Auswärtigen Amt in St. Petersburg tätig, und August Heinrich Dittrich, Lehrer aus Sachsen, in die Kaukasusregion gesandt.3 Nach einer Privataudienz beim Zaren Alexander I. in St. Petersburg im Winter des Jahres 1822 erhielten sie die Erlaubnis, zur Unterstützung ihres ehrgeizigen Vorhabens Schulen und Druckereien zu eröffnen.4 1 Für die Transliteration des armenischen Alphabets, insbesondere bei den Quellenangaben der armenischen Literatur, wurde in der vorliegenden Studie das Transliterationssystem der Library of Congress verwendet. 2 Schlatter (1916), 93–119; Ehret (1951); Katterfeld (1939), 30–39; Manoukian (2012), 119–120. 3 Ebd. 4 Vgl. Basler Mission (1822), 447–448; Katterfeld (1939), 60; Pagel (1990), 10–14; Gazer (2012), 78; L ēō (1914), 87; Ō rmanian (1927), 3724; Karapetyan (2000), 146. Kiel-UP • https://doi.org/10.38072/978-3-928794-95-4/p8 158 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը Nachdem Zaremba und Dittrich fast ein ganzes Jahr bei den schottischen Missionaren in Astrachan verbracht hatten, überquerten sie im Frühjahr 1823 das Kaukasusgebirge und gelangten über Tiflis zunächst zu den sieben südkaukasischen deutschen Kolonistengemeinden, wo sie Pflege und Erziehung als eine der dringendsten Aufgaben der heimatlichen Mission erkannten.5 Dennoch mussten sie weiterziehen, um gemäß ihrer eigentlichen Aufgabe eine Missionsniederlassung zu gründen. Auf ihrem Weg lernten sie die Festungsstadt Schuschi kennen und erkannten, dass diese Stadt aufgrund ihrer strategischen Lage sehr gut geeignet war, um von dort aus nicht nur in Transkaukasien, sondern auch in Persien und in den östlichen Regionen der Türkei ihre zukünftige Missionstätigkeit zu verwirklichen.6 Anfang 1824 liessen sich Zaremba und Dittrich in dem von Armeniern bewohnten Stadtteil von Schuschi nieder und kauften dort ein kleines Haus, das ihnen als vorübergehendes Missionshaus dienen sollte.7 Von den Armeniern sehr freundlich aufgenommen, eröffnete Zaremba eine Schule für den Russischunterricht. In dem Sohn des armenischen Diakons Grigor Yetomeyan, Ghevond, der ebenfalls zum Diakon geweiht worden war, fand Zaremba bald einen jungen Mann, der beim Vardapet (Archimandrit) Hovsep Artsaxetsi8 ausgebildet worden war und über genügend Kenntnisse verfügte, um eine armenische Schule als Zukunftsprojekt zu betreiben.9 Noch bevor mit dem Bau dieser Schule begonnen werden konnte, reiste der Missionar Dittrich im März 1824 auf Geheiss des Basler Komitees zurück nach Basel,10 und an seiner Stelle wurde ein anderer Prediger, der Schweizer Missionar Friedrich Hohenacker, der spätere bekannte Botaniker, beauftragt, von Karass nach Schuschi zu gehen, um dort die mit Zaremba neu begonnene Missionsarbeit fortzusetzen.11 Die Mitteilungen Dittrichs in Basel weckten grosse Hoffnungen auf einen grossartigen Missionserfolg im Kaukasus und den umliegenden Gebieten. Das Komitee beschloss, zusätzliche Kräfte dorthin zu schicken, und ein frommes Ehepaar spendete 4000 Pfund zur Unterstützung der Mission und zum Druck orientalischer und armenischer Schriften.12 Während Gottlieb Pfander und Gottlieb Wöhr sofort nach Schuschi aufbrachen, machten sich August Dittrich und Christoph Haas bald darauf auf den Weg nach Moskau, um an der armenischen 5 Im ersten Viertel des 19. Jhs., seit 1817, hatten sich deutsche Aussiedler besonders aus dem württembergischen Bereich in einigen Gebieten im Kaukasus niedergelassen. Es entstanden die folgenden Siedlungen: Alexanderdorf, Alexanderhilf, Annenfeld, Neu-Tiflis, Waldheim, Blumenthal, Katharinenfeld, Traubenberg, Eigenfeld, Georgsfeld, Helenendorf, Petersdorf, Marienfeld und Freudenthal. Hierzu Gross (1998); Haigis/Hummel (2002); Gazer (2012), 7; Pagel (1990), 14–16; Karapetyan (2000), 146; Manoukian (2012), 121–122. 6 Pagel (1990), 16–17; Gazer (2012), 9; Katterfeld (1939), 71–80. Manoukian (2012), 122. 7 Hierzu: Basler Mission (1825a), 505; Katterfeld (1939), 77; Gazer (2012), 11; Manoukian (2012), 122. 8 Siehe Basler Mission (1825a), 509; L ēō (1914), 84–87. 9 Hierzu: Basler Mission (1825a), 403, 505. 10 Basler Mission (1825b), 385. 11 Ebd. 12 A.a.O., 411–412. Manoukian: Die Errichtung des Basler Missionshauses in Schuschi | 159 Lazarian-Akademie Altund Neuarmenisch zu lernen.13 Inzwischen war der Missionar Hohenacker am 23. Mai 1824 in Schuschi angekommen.14 Die Voraussetzungen waren sehr günstig, um die Festungsstadt Schuschi in Berg-Karabach zu einem Missionszentrum für den Kaukasus und die benachbarten islamischen Länder auszubauen. Die ursprüngliche kleine Niederlassung der Missionare erwies sich jedoch bald als unzureichend für die vielfältigen Einrichtungen und Erweiterungen, die dieses Missionsfeld benötigte, weshalb es als notwendig erachtet wurde, dem Bedarf entsprechende, größere Räumlichkeiten an einem geeigneten Ort in der Stadt zu finden.15 Gerade zu dieser Zeit wurde den in Schuschi angesiedelten Missionaren vom karabachischen Generalgouverneur ein äußerst attraktives Angebot gemacht: Zum Verkauf standen zwei verlassene und baufällige Häuser, die Mirza Ali Bey und Abi Samet Bey gehörten, die sich während des Russisch-Persischen Krieges von 1804–1813 nach Persien abgesetzt hatten und deren Häuser mitten in der Stadt Schuschi in der Nähe des Basars an der Grenze zwischen dem armenischen und dem tatarmuslimischen Stadtviertel lagen.16 In der armenischen Fachliteratur wird der genaue Standort dieser Häuser, die in der Folge zur Missionsstation umgebaut wurden, beschrieben. Sie lagen in einem Tal in Schuschi, das von den einheimischen »Casernen«17 oder von Armeniern »Dabaghneri Jor« (Tal der Gerber) genannt wurde.18 Diese Häuser und das umliegende Land waren von der russischen Armee beschlagnahmt und zum Eigentum der Krone erklärt worden. Nun aber hat der Oberbefehlshaber der russischen Armee, General Jermolow, die Erlaubnis erteilt, sie zu verkaufen.19 Wir hätten die wichtigen Details über dieses Anwesen, das bis 1838 als Missionszentrum in Schuschi diente, nicht erheben können, wenn nicht der Schweizer Missionar Rudolph Friedrich Hohenacker am 10. Februar 1826 einen ausführlichen Bericht über den Bau des Missions-Hauses zu Schuschi im Jahr 182520 an das Basler Komitee geschrieben hätte. Offenbar verfasste Hohenacker diesen Bericht erst, nachdem der Bau des Missionshauses nahezu abgeschlossen war.21 Die Archivalien enthalten zahlreiche Details, die den Aufbau einer Missionsstation paradigmatisch veranschaulichen. Da sich die bisherige Forschung eher am Rande mit den konkreten Rahmenbedingungen einer Mission beschäftigt hat, wollen wir 13 Vgl. a.a.O., 414–415. 14 Vgl. a.a.O., 385. 15 Vgl. Basler Mission (1826), 501. 16 A.a.O., 501–502; Hierzu auch: Hohenacker (1826), Nr. 3, 6. 17 Vgl. Waldburger (1984), 66. 18 Siehe L ēō (1914), 87. 19 Siehe Hohenacker (1826), Nr. 3, 3. 20 Vgl. Basler Mission (1826), 501–502; Hierzu auch: Hohenacker (1826). 21 Das Manuskript dieses Berichts befindet sich im Archiv von Mission 21 in Basel, im Dossier FC-2,2. An dieser Stelle möchte ich Mission 21 dafür danken, dass sie mir das Manuskript zum Studium zur Verfügung gestellt hat. Ich bedanke mich ebenfalls bei Frau Dr. Anahit Avagyan und Frau Andrea Rhyn, Historikerin und Archivarin bei Mission 21, für ihre Hilfe bei der Entzifferung dieses äußerst schwierig zu lesenden Manuskripts. 160 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը diesen im Folgenden einmal genauer nachgehen. Aus dem Bericht geht hervor, dass die gesamte Missionsniederlassung aus 4 separaten Gebäuden bestand: (siehe Abb. 1) 1. dem großen Missionshaus, das von Grund auf neu gebaut wurde, 2. dem kleineren Haus, einem alten Gebäude, das zunächst als armenische Schule, später als Druckerei genutzt wurde, und 3. zwei Nebengebäuden, die zum großen Missionshaus gehörten. 22 Das große Missionshaus – die Vorderseite dem Osten und die Rückseite dem Westen zugewandt – war ein einstöckiges, solide gebautes Gebäude mit je 14 Fenstern auf der Vorderund Rückseite und drei mit Fassadenornamenten verzierten Eingängen, die das Haus durchschneiden und in ebenso vielen Ausgängen zum Hof enden (siehe Abb. 2, 3 und 4). Das gesamte Gebäude hatte 14 Zimmer, darunter zwei Küchen und zwei Vorratsräume, die hinzukommen. Allerdings wurden 4 Zimmer nur durch Bretterverschläge geschaffen, sodass die Anzahl der Zimmer nach deren Entfernung nur noch 10 beträgt. Diese Räume waren so verteilt, dass sich an den beiden Enden des Hauses jeweils drei Räume mit einer Küche und einer Vorratskammer für je eine Familie befanden, und in der Mitte des Hauses lagen, auf beide Seiten des zentralen Eingangs verteilt, vier Räume, von denen jeder ein Fenster hatte. Einer der Räume war durch eine Holztür in zwei Hälften geteilt und hatte zwei Fenster, während ein anderer, kleinerer Raum nur ein Fenster besaß. Insgesamt gab es 8 Zimmer auf der Vorderseite des Hauses, die wegen ihrer Kühle für den Sommer geeignet waren, und 6 auf dem Hof, die im Winter angenehmer zu bewohnen waren. Sowohl die Außenals auch die Innenwände bestanden aus gebrochenen Steinen, die mit Kalk aufgemauert und von außen gut verkleidet waren, und die Fenster waren außerdem mit Gips und Asche eingerahmt. Die Fenster selbst hatten die übliche Größe, bestanden aber jeweils nur aus zwei Flügeln mit je drei Scheiben. Jedes Zimmer, mit Ausnahme der vier zentral gelegenen Zimmer, hatte einen Ofen und alle waren mit einem gemeinsamen Dach überzogen.23 Die Decke des Hauses bestand aus quer verlegten Balken mit Brettern darauf, die mit Spänen und 1 Fuß Erde bedeckt waren. Das Dach war mit Schindeln gedeckt. Der Dachboden wurde nur zur Aufbewahrung alter Gegenstände und zum Trocknen von Wäsche genutzt. Das kleinere Haus mit einem Erdgeschoss und einem darauf gebauten zweiten Stockwerk, das trotzdem niedriger war als das große Haus und dessen Fassade nach Norden zeigte, hatte in der Mitte zwei Eingänge, einen unteren und einen oberen (siehe Abb. 5 und 6). Der letztere war von außen über zwei Treppen zugänglich, die an der Hausmauer neben dem unteren Eingang hinaufstiegen und in einem Vorbau vor der oberen Tür endeten, während der Vorbau selbst verziert war und eine Fassade hatte. Nur das obere Stockwerk war zum 22 Vgl. a.a.O., 1. 23 Vgl. a.a.O. Manoukian: Die Errichtung des Basler Missionshauses in Schuschi | 161 Wohnen eingerichtet, während das untere Stockwerk, wo das Haus am tiefsten im Boden lag, einen Keller, eine Speisekammer, eine Küche, zwei kleinere Zimmer und das Zimmer für den Dienstboten, sowie einen Raum für alle Arten von Waschgeräten usw. umfasste. In der Länge hatte das Haus im Obergeschoss acht Fenster, in der Tiefe nur eines. Die acht Fenster leuchteten jeweils zu zweien vier Räume aus. Dieses Haus war ebenfalls massiv gebaut, aber die Wände waren viel schwächer als die des großen Hauses; es hatte ebenfalls ein Schindeldach (siehe Abb. 7 und 8). Der Fußboden im Erdgeschoss bestand aus Erde, und der im Oberstock aus schlechten Brettern, wodurch die Räume im Winter sehr kalt und unhygienisch waren; die Decke war ein so genannter Lehmboden, d. h. die quer verlegten Balken sind durch Lehmwickel (oder Wellerhölzer), das sind mit Strohlehm umwickelte Holzstöcke (sogenannte Staken), miteinander verbunden. Das Ganze wurde mit einer Schicht aus Stroh und Lehm bedeckt, unten vergipst und oben mit Erde bedeckt. Das Wohnen in diesem Haus, dessen Fenster bis auf ein nach Osten gerichtetes alle nach Norden schauen, war ziemlich unangenehm, weil man nie direktes Sonnenlicht erhielt. Man hätte das Problem durch einen Durchbruch an der Südseite beheben können, aber die schwache Mauer und andere daraus resultierende Unzulänglichkeiten ließen dies nicht zu. Auch dieses Haus war an der Außenfassade mit Kalk und Sand verkleidet, aber man hat hier viel weniger Sorgfalt walten lassen als bei dem größeren Haus. Die Türen des oberen und des unteren Geschosses waren später mit Schlössern versehen, während sie vorher nur mit Holzgriffen von jedermann zu öffnen gewesen waren. Was die beiden Nebengebäude des großen Hauses betrifft, so ist das größere als zweiflügeliges Gebäude zu betrachten, nicht einstöckig, aber auch nicht so hoch wie ein zweigeschossiges Gebäude, mit einem Vorsprung in der Mitte (siehe Abb. 9). Von Süden aus gesehen befand sich der Stall mit Platz für 6-7 Pferde im Seitenflügel des eigentlichen Gebäudes, das parallel zum großen Haus verlief. Am nördlichen Ende schloss der Hauptflügel mit zwei zusätzlichen Räumen an, von denen einer früher als Abstellraum und der andere als Wohnraum genutzt worden war. Der eine Raum diente gewöhnlich zur Lagerung des Strohs, das für die Fütterung der Pferde benötigt wurde, während im anderen Holz, alte Kisten usw. gelagert wurden. Dieses Gebäude war ebenfalls aus Stein gebaut und hatte ein Dach aus Schindeln.24 Das zweite Gebäude, viel kleiner als das vorher beschriebene, enthielt nur einen Keller und zwei kleinere Kammern, die aber wegen der hohen Feuchtigkeit nicht bewohnbar waren. Das Brennholz wurde in der Scheune gelagert. Auch dieses Gebäude war aus Backstein errichtet und mit Schindeln gedeckt. Zu den Gärten, die die Gebäude umgaben, ist Folgendes zu sagen: Wenn meist nur die Rede von einem Garten ist, so ist anzumerken, dass es außer einem großen Garten, der vor dem Hauptgebäude lag, noch einige kleinere Gärten gab, die aber nicht von Bedeutung waren. So befand sich rund um das gesamte Hinterhaus, oder, wie es zuvor genannt wur24 Vgl. a.a.O., 2–3. 162 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը de, das größere Nebengebäude, ein Streifen Land, der zwar genutzt werden konnte, aber mangels Sonne nur wenig erschlossen war, abgesehen von einer etwas offenen Fläche. Ein weiterer kleiner Garten befand sich oberhalb des kleineren Hauses, wurde aber, wie ein anderer kleiner Garten in der Nähe des großen Hauses, nur für Obst und auch für kleine Blumenbeete genutzt. Der eigentliche Garten wurde mit mehreren Terrassen am Hang angelegt. Dieser Garten wurde vorwiegend genutzt, um gutes Obst – Äpfel, Birnen, Sauerkirschen, Pfirsiche und Aprikosen – zu ernten, aber die Bäume wuchsen nicht gut, zum Teil weil es zu kalt und der Boden zu trocken war. Es wurden mehrere Brunnen gegraben, um den Garten im Sommer zu bewässern, wenn es selten regnete. Das vorhandene Wasser erwies sich allerdings als nicht gut geeignet für diesen Zweck, da es zu hart, nämlich stark mit Salz versetzt war. Übrigens konnte der Garten, wenn er in gutem Zustand gehalten wurde, zwei Familien mit dem üblichen Gemüse recht gut ernähren, ausgenommen Kartoffeln und Kohl. Das gesamte Gelände der Siedlung war von einem Zaun mit einem größeren Tor umgeben, durch das man vom Markt direkt zum großen Haus gelangte. Ein kleineres Tor bot einen Ausgang auf der gegenüberliegenden Seite.25 Die detaillierte Beschreibung des Neubaus lautet im Original folgendermaßen: »Dieses ganze Gebäude ist 180 Fuss lang, und 31 ½ Fuss breit, die Wände zu 1 ½ Fuss, und die Riegelwände im Gebäude zu ½ Fuss gerechnet; folglich bleiben für jedes Lokal (scil. Zimmer) in der Breite noch 14 Fuss. Das Mass des Lokals von der Länge des Gebäudes ist nur selbstverständlich, und ist auch deutlich auf dem Plan vermerkt. Die Korridore sind 6 Fuss im Licht; wenn eine Treppe zum Keller führt, nimmt sie 3 Fuss ein, d.h. die Hälfte des Korridors. Die beiden Treppen in den Nebengebäuden sind klar und an ihrem richtigen Platz; eine führt von vorne zur Mitte hinauf; bei der Treppe im mittleren Gebäude ist jedoch zu beachten, dass sie von hinten zur Mitte hinaufführt. Am Ende des Ganges wird ein Raum von durchschnittlich 3 Fuss frei gelassen, von dem aus nur die Treppe beginnt; auf diese Weise führen alle Treppen zur Mitte des Bodens. Unter dieser letzten Treppe im mittleren Korridor befindet sich eine Tür, die in ein Zimmer führt; diese wird schon ihren Platz finden, man muss sie nur beachten. Schliesslich gibt es am Ende jedes Korridors auch ein Gemach zum notdürftigen Gebrauch, wie die Backöfen in den Küchen an der Aussenseite des Hauses angebracht. Dies betrifft den Grundriss. Die Höhe des Hauses ist kurz wie folgt: Vom Boden werden 1 ½ Fuss erhoben, die am Eingang genügend Stufen bilden: auf diesen 1 ½ Fuss liegt nun der Boden des Gebäudes. 1 ½ Fuss ist nun der Boden des Gebäudes; von diesen 1 ½ Fuss, oder vom Boden, werden nun 3 ½ Fuss bis zum Fensterloch gerechnet; das Loch selbst wird 4 Fuss breit und 5 Fuss hoch. Von diesen 5 Fuss, oder vom Fensterloch, rechnet man nun noch 1 ½ Fuss in der Höhe bis zur Decke des Zimmers. Auf diese Weise erreicht der Raum eine Höhe von 10 Fuss. Das Dach lässt sich am leichtesten auf dieselbe Weise bauen, aber wie flacher, wie schöner und mehr müssen die Kamine und die Feuerstellen in den Küchen, sowie die Herde in den 25 Vgl. a.a.O., 3–4. Manoukian: Die Errichtung des Basler Missionshauses in Schuschi | 163 Zimmern, erst nach Bequemlichkeit an Ort und Stelle gesetzt werden. Ich muss Sie nur daran erinnern, dass auch der Wassereimer in den Küchen einen Platz an der hinteren Wand, in der Nähe des nächsten Abflusses, erhalten muss, damit dieser das Wasser aus dem ersten aufnehmen kann. Der Rest wird sich von selbst erledigen.«26 Die folgenden Illustrationen stammen von Hohenacker selbst und sind seinem bereits erwähnten Bericht entnommen. Die beiden zuvor erwähnten Häuser von Mirza Ali Bey und Abi Samet Bey wurden von Grund auf renoviert und die baufälligen Teile abgetragen. Der Schutt der Häuser wurde als Baumaterial für das neu zu errichtende Haus verwendet.27 Als der Architekt, bei dem es sich wahrscheinlich um den im Kaufvertrag erwähnten Fähnrich Gorbatschewski28 handelte, das Grundstück absteckte, boten drei Nachbarn an, ihre Häuser an die Basler Missionare zu verkaufen, was auch ohne Schwierigkeiten geschah. Aufgrund des schlechten Zustands wurden zwei von ihnen vollständig abgerissen und nur das Haus mit Garten und Brunnen wurde dem Missionsgrundstück angegliedert.29 Für die Bauarbeiten wurden elf Maurer aus Helenendorf bei Gantzak (heute Ganja) eingeladen. Darüber hinaus wurden armenische Handwerker eingestellt: ein Zimmermann, Maurer, Schreiner, Glaser und ein Schlosser. Die übrigen 90 Tagelöhner, die Wasser, Holz, Steine und anderes Baumaterial transportierten, waren ebenfalls Armenier und Tataren, die von einem Deutschen aus dem benachbarten Helenendorf beaufsichtigt wurden.30 Während des Baus des grossen Missionshauses konnten weder Zaremba noch Hohenacker die Empfehlung des Oberbefehlshabers und Generals, Fürst Matatow, ablehnen, einige Säulen und Gewölbe an den Haupteingängen und einige Ornamente im Gebäude selbst hinzuzufügen.31 In ihren Mitteilungen nach Basel mussten sich beide dafür rechtfertigen und begründen, warum beim Aufbau unvorhergesehene und zusätzliche Kosten verursacht worden sind. Jedenfalls gab es in gewissen pietistischen Kreisen in Basel bereits Kritik an den Missionaren in Schuschi, weil sie die Grenzen der Bescheidenheit überschritten hätten und diese palastartige Anlage nicht dem Geist der wahren Mission und der christlichen Armut entspräche. Die finanzielle Unterstützung der Basler Mission sei aus Liebesgaben zusammengekommen, und diese dürfen vom moralischen Standpunkt aus nicht unnötig ausgegeben werden.32 Der Kauf der bereits erwähnten Häuser von Mirza Ali Bey und Abi Samet Bey kostete die Basler Mission 3180 russische Silberrubel, was 1060 europäischen Dukaten entsprach und für die damaligen Einkaufsverhältnisse äußerst günstig war.33 Hinzu kamen jedoch Ausga26 Vgl. a.a.O., 4–5. 27 Vgl. a.a.O., 5. 28 Siehe Beylage (sic!) II, a.a.O. 29 Vgl. a.a.O., 6. 30 Vgl. a.a.O., 7. 31 Vgl. a.a.O., 8. 32 Vgl. Basler Mission (1826), 502; Waldburger (1984), 66. 33 Vgl. Hohenacker (1826), 3, 11. 164 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը ben für Baukosten, Materialund Arbeitslöhne usw., die zusammen mit dem Kaufpreis 5177 Silberrubel und 55 Kopeken ergaben, was ca. 1726 Dukaten entsprach. Dennoch konnte die Missionsarbeit vorerst ungehindert fortgesetzt werden. Hatte Zaremba anfangs nur eine relativ kleine Schule für den Russischunterricht in dem alten und bescheidenen Missionshaus eröffnet, so wurde nun am 29. Januar 1825 eine neue armenische Schule eingeweiht. »Mit einer kleinen Anzahl von Armeniern, die bei der Feierlichkeit teilnehmend beiwohnten, waren an diesem Tage auch einige deutsche Freunde von Helenendorf in Schuschi eingetroffen, um diese stille Feier mit ihren Gebeten zu unterstützen«.34 Zunächst musste Hohenacker die Leitung der Schule übernehmen, bis Haas, von Beruf Schulmeister aus Württemberg, der zuvor mit Dittrich an der Lazarian-Akademie in Moskau Armenisch studiert hatte, nun den Sprachunterricht in Schuschi selbst übernehmen konnte. Im Jahr 1829 zählte diese Musterschule 40 Schüler, die Haas bald auf bis zu 100 Schüler steigern konnte.35 Interessanterweise wurden die Einrichtungen der Missionare von der einheimischen Bevölkerung »Lēmsi [= nemetsi] tner« (Häuser der Deutschen) und »Lēmsin školә« [= schola] (Schule der Deutschen) genannt.36 Die Schule stand zwar für alle offen, bevorzugt wurden allerdings die Kinder aus ärmeren Verhältnissen.37 Die Basler Missionare scheuten auch nicht davor zurück, einen der damals bekannten Mönchspriester der armenischen Kirche, den Vardapet Boghos Gharataghtsi, als Armenischlehrer anzustellen.38 Neben dieser Schule gab es auch ein Internat, sozusagen eine Lehrerbildungsschule mit 6 erwachsenen Schülern, von denen einige selbst armenische Schulen in Arzach eröffneten und leiteten.39 Ab 1828 konnte die Druckerei in Betrieb genommen werden.40 Die ersten Bücher wurden von einem jungen Tscherkessen, Johannes Aberkrombie, gedruckt, der von den schottischen Missionaren in Karras aus der Sklaverei freigekauft und in Astrachan zum Drucker ausgebildet worden war.41 Da die Nachfrage nach gedruckten Büchern in Schuschi stieg – auch relativ kleine Lehrbücher für komplexere Werke wie die Evangelien oder das gesamte Neue Testament sollten in einer Auflage von etwa 2.000 oder mehr Exemplaren gedruckt werden – wurde ein neuer Facharbeiter aus Basel angefordert, sodass ab April 1830 Johann Christian Friedrich Judt in der Druckerei tätig war.42 34 Vgl. Basler Mission (1825a), 407; Schlatter (1916), 101. 35 Schlatter (1916), 101–102. 36 Siehe L ēō (1914), 87. 37 Schlatter (1916), 101. 38 L ēō (1914), 94. 39 A.a.O., 90; Schlatter (1916), 101–102. 40 Vgl. Basler Mission (1829), 376. 41 Vgl. Basler Mission (1828), 420f. 42 Gazer (2012), 27; Schlatter (1916), 102f. Manoukian: Die Errichtung des Basler Missionshauses in Schuschi | 165 Zu Beginn waren alle Bedingungen für die Missionierung der Heiden, Tataren und Juden im Kaukasus und den angrenzenden Gebieten zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer sowohl politisch als auch gesellschaftlich sehr günstig. Auch die Wahl von Schuschi als Missionszentrum war sehr richtig, um nicht nur die Muslim-Tataren im Kaukasus, sondern von hier aus auch die Nachbarländer in Nordpersien und in der Osttürkei zu missionieren. Die Basler Missionare wurden von den Armeniern sehr herzlich aufgenommen und unterhielten gute Beziehungen zu armenischen Kirchenvertretern, insbesondere zu Erzbischof Nerses Ashtaraketsi, dem Oberhaupt der armenischen Diözesen in Georgien und Bessarabien, sowie zum Katholikos von Gantzasar, Sargis II Gantzasaretsi (1810–1828), und seinem Nachfolger Metropolit Baghtasar Jalalian.43 Diese zunächst für die Mission freundliche Situation verschlechterte sich jedoch, als Zar Alexander I. 1825 starb und Nikolaus I. in St. Petersburg auf dem russischen Thron folgte, der den im Reich tätigen ausländischen Predigern aus politischen Gründen nicht wohlgesonnen war.44 Darüber hinaus wurden die Bedingungen schwieriger in Bezug auf die guten Beziehungen zur armenischen Kirchenführung, und allmählich entstand sogar eine gewisse Feindseligkeit, die umso stärker wurde, je mehr die Brüder bei der armenischen Bevölkerung Anklang fanden. Der Klerus fürchtete um seinen Einfluss, seine Macht und Autorität, vor allem da die Priester sich stärker für das Wort des Evangeliums interessierten.45 Die Versuchung für die Basler Missionare war groß, die Armenier abzuweisen, wenn sie sich zum evangelischen Glauben bekehren wollten. Unter fremder Herrschaft und unter den damals schwierigen Lebensbedingungen im Kaukasus erkannten viele das Licht einer neuen Kultur und des Wissens durch die Basler Missionare, um ihren Glaubensdurst zu stillen und ihr Recht auf Bildung bei den Missionaren zu suchen.46 So entstand die armenisch-evangelische Gemeinde in Shamachi, was sich schließlich als verhängnisvoll für die Basler Mission im Kaukasus erweisen sollte.47 Der neue Katholikos Hovhannes VIII. Karbetsi scheute nicht davor zurück, den russischen Behörden die Basler Missionare als Proselyten und ihre Tätigkeit in Schuschi als Proselytismus anzuklagen.48 Angesichts dieser Situation musste das Basler Missionskomitee 1833 darauf bestehen, dass jegliche Missionsarbeit unter den Armeniern eingestellt wurde, und es ermutigte die Missionare in Schuschi mit wiederholten Anweisungen, ihre Tätigkeit nur auf die Nichtchristen in den tatarischen, türkischen und persischen Gebieten zu konzentrieren.49 Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen traf am 23. August 1835 ein Ukas (kaiserlicher Erlass) aus Petersburg in Schuschi ein, der fortan jegliche Missionstätigkeit der Basler Missionare unter43 Basler Mission (1825a), 508–509; Manoukian (2021), 93–94. 44 Manoukian (2021), 71. 45 Manoukian (2021), 67. 46 L ēō (1914), 88–90. 47 Waldburger (1984), 90; Schlatter (1916), 105. 48 A.a.O., 88–90; Manoukian (2021), 77. 49 Schlatter (1916), 104. 172 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը Abb. 7: Fassade des neuen Hauses. © Foto von Abel H. Manoukian, Basel - Juni 2022 / Նկ. 7 - Վերանորոգուած շէնքին ճակատային յատակագիծը։ © Լուսանկարը՝ Աբէլ Հ. Մանուկեանի, Պազել - Յունիս 2022 ։ Abb. 8: Fassade des alten Hauses. © Foto von Abel H. Manoukian, Basel - Juni 2022 / Նկ. 8 - Վերանորոգումէ առաջ՝ շէնքին հին տեսքը։ © Լուսանկարը՝ Աբէլ Հ. Մանուկեանի, Պազել - Յո ւնիս 2022։ Manoukian: Die Errichtung des Basler Missionshauses in Schuschi | 173 Abb. 9: Plan zu einem Ökonomie-Gebäude für Br. August Dittrich und seine Ehefrau. © Foto von Abel H. Manoukian, Basel - Juni 2022 / Նկ. 9 - Յարակից շէնքի մը յատակագիծը, որ հետագային կառուցուեցաւ Աուկուստ Տիթրիխին եւ իր կնոջ բնակութեան համար։ © Լուսանկարը՝ Աբէլ Հ. Մանուկեանի, Պազել - Յունիս 2022: 174 | Աբէլ Հ. Մանուկեան Պազելի Աւետարանական Քարոզչական Ընկերութեան տան կառուցումը Շուշիի մէջ. Յուսալի առաքելութեան մը վախճանը 1821 թ., Պազելի Աւետարանական Քարոզչական Ընկերութիւնը կ’որոշէ երկու քարոզիչ եղբայրներ ուղարկել Կովկաս՝ Սեւ եւ Կասպից ծովերու միջեւ գտնուող տարածաշրջաններ, տեղի հեթանոսները, մահմետականներն ու հրեաները դարձի բերելու նպատակով։1 Նոյն թուականի յունիսին փիլ. գիտ. դոկտ. կոմս Ֆելիսիան Մարթին Զարեմպա-Կալինովսկին, որ նախապէս արտաքին գործերու նախարարութեան դիւանագէտի պաշտօն վարած էր Սանկտ-Պետերբուրգի մէջ, ապա Սաքսոնիայէն Աուկուստ Հայնրիխ Տիթրիխը, որ մասնագիտութեամբ ուսուցիչ էր, վերոնշեալ առաքելութեան համար կ’ուղարկուին կովկասեան տարածաշրջան։2 Անոնք 1822 թ. ձմռան ընդունելութեան կ’արժանանան Աղեքսանդր Ա.-ին կողմէ, որմէ ոչ միայն կը ստանան Անդրկովկասի հեթանոս եւ մահմետական ցեղախումբերուն մէջ Աստուծոյ խօսքը տարածելու, այլ նաեւ այս նպատակին համար դպրոցներ բանալու եւ տպարան հիմնելու իրաւունք։3 Անոնք գրեթէ տարի մը Աստրախանի մէջ սկովտիացի միսիոնարներուն քով մնալով՝ կը սորվին հայերէն, պարսկերէն եւ թրքերէն լեզուները, ապա 1823 թ. գարնան կ’անցնին Կովկասեան լեռները եւ Թիֆլիսով կու գան հարաւկովկասեան գերմանացի ներգաղթողներուն4 աւանները։ Սակայն ինչքան ալ կարեւոր ըլլար այդ 1 Տե՛ս Schlatter, Geschichte der Basler Mission, 93–119; Ehret, Die Anfänge der Basler Mission in Russland; Katterfeld, Felician von Zaremba, 30–39; Manoukian, Zeugen der Menschlichkeit, 119–120։ 2 Նոյնը։ 3 Տե՛ս Basler Mission,Magazin für die neueste Geschichte (1822), 447–448; Katterfeld, Felician von Zaremba,60; Pagel, Licht im Osten, 10–14; Gazer, Studien zum kirchlichen Schulwesen, 78; Լէօ, Պատմութիւն Ղարաբաղի hայոց թեմական հոգեւոր դպրոցի, 87; Օրմանեան, Ազգապատում, 3724; Կարապետյան, Շուշի Բերդաքաղաքը, 146։ 4 ԺԹ դարու առաջին քառորդին՝ 1817 թ. սկսեալ, մասնաւորաբար Գերմանիոյ Վիւրթեմպերկ (Württemberg) նահանգէն կամ Շուապիայէն (Schwaben) կրօնական համոզումներէ մղուած արտագաղթողներ, այլ խօսքով՝ գաղութարարներ, հաստատուած էին այդ շրջաններուն մէջ։ Անոնք այնտեղ հետզհետէ հիմնած էին Alexanderdorf, Alexanderhilf, Annenfeld, Neu-Tiflis, Waldheim, Blumenthal, Katharinenfeld, Traubenberg, Eigenfeld, Georgsfeld, Helenendorf, Petersdorf, Marienfeld եւ Freudenthal անուններով բնակավայրերը։ Այս մասին տե՛ս Gross, Missionare und Kolonisten; Haigis/Hummel, Schwäbische Spuren im Kaukasus; Gazer, Studien zum kirchlichen Schulwesen, 7; Pagel, Licht im Osten, 14-16; Կարապետյան, Շուշի Բերդաքաղաքը, 146; Manoukian, Zeugen der Menschlichkeit, 121–122: Մանուկեան, Պազելի Աւետարանական Քարոզչական Ընկերութեան տան կառուցումը | 175 գաղութներուն հոգեւոր խնամքը, այնուամենայնիւ անոնք կը նախընտրեն նուիրուիլ իրենց իսկական կոչումին եւ շարունակել իրենց ճամբան՝ կովկասեան հեթանոս եւ մահմետական ժողովուրդներն ու ցեղախումբերը դարձի բերելու համար։ Իրենց ճանապարհին՝ Լեռնային Արցախի մէջ ծանօթանալով Շուշի բերդաքաղաքին ունեցած աշխարհագրական կարեւոր դիրքին, Զարեմպա եւ Տիթրիխ կ’որոշեն միսիոնարական առաքելութեան կեդրոն դարձնել ուղղակի Շուշին՝ նկատելով, որ այդտեղէն շատ աւելի մատչելի պիտի ըլլայ գործունէութիւն ծաւալելու ոչ միայն անդրկովկասեան տարածաշրջաններուն մէջ, այլեւ Պարսկաստանի եւ Օսմ. կայսրութեան արեւելեան շրջաններէն ներս։5 1824 թ. յունուարի սկիզբը, Զարեմպա եւ Տիթրիխ բնակութիւն կը հաստատեն Շուշիի հայկական թաղամասին մէջ, ուր կը գնեն փոքրիկ տուն մը՝ իբրեւ քարոզչական ժամանակաւոր կեդրոն։6 Շուշիի հայերէն ջերմ ընդունելութիւն գտնելով՝ Զարեմպա կը քաջալերուի հիմնելու ռուսերէն լեզուի դպրոց մը։ Յանձին շուշեցի տարեց սարկաւագի մը՝ Գրիգոր Եթոմեյեանի որդւոյն Ղեւոնդի, որ նոյնպէս ձեռնադրուած սարկաւագ մըն էր եւ իր ուսումը ստացած էր ժամանակի նշանաւոր վարդապետներէն Յովսէփ Արցախեցիին7 քով, Զարեմպա հայկական դպրոց մը հիմնելու իր ապագայ ծրագրին համար կը գտնէ այն խոստմնալից երիտասարդը, որուն կարելի պիտի ըլլար վստահիլ իր կազմակերպչական աշխատանքներուն մէկ մասը։8 Տակաւին այդ դպրոցի շինարարութիւնը չսկսած, Տիթրիխ՝ Պազելի Աւետարանական Քարոզչական Ընկերութեան թելադրութեամբ 1824 թ. կը վերադառնայ Պազել,9 եւ իրեն փոխարէն կը նշանակուի այլ միսիոնար մը՝ զուիցերիացի Ֆրիտրիխ Հոհենաքերը, որ Քարրասէն (ներկայիս՝ Ինոսեմեցւօ) Շուշի կը փութայ Զարեմպայի սկսած քարոզչական գործունէութեան սատարելու համար։10 Պազելի մէջ Տիթրիխի հաղորդած տեղեկութիւնները մեծ յոյսերով կը ներշընչեն Աւետարանական Քարոզչական Ընկերութեան ղեկավարութիւնը՝ Անդրկովկասի մէջ լիարժէք յաջողութիւններու հասնելու հեռանկարով։ Ան իսկոյն կ’որոշէ լրացուցիչ ուժեր ուղարկել Կովկաս, մինչ բարեպաշտ զոյգ մը Քարոզչական Ընկերութեան կը նուիրէ 4.000 ֆունտ ստերլինգ, ձեռնարկուած առաքելութեան նիւթապէս օժանդակելու՝ արեւելեան եւ հայկական սուրբ գրոց վերաբերեալ գրականութիւն 5 Տե՛ս Pagel, Licht im Osten, 16–17; Gazer, Studien zum kirchlichen Schulwesen, 9; Katterfeld, Felician von Zaremba, 71–80; Manoukian, Zeugen der Menschlichkeit, 122։ 6 Տե՛ս Basler Mission, Schuschi. Arbeit der deutschen Missionarien dasselbst, 505; Katterfeld, Felician von Zaremba, 77; Gazer, Studien zum kirchlichen Schulwesen, 11; Manoukian, Zeugen der Menschlichkeit, 122։ 7 Տե՛ս Basler Mission, Schuschi. Arbeit der deutschen Missionarien dasselbst, 509; Յովսէփ Արցախեցիին մասին նաեւ՝ Լէօ, Պատմութիւն Ղարաբաղի hայոց թեմական հոգեւոր դպրոցի, 884-87։ 8 Տե՛ս Basler Mission, Schuschi. Arbeit der deutschen Missionarien dasselbst, 403, 505։ 9 Տե՛ս Basler Mission, Die Missionsversuche unserer evangelischen Missionsgesellschaft, 385. 10 Նոյնը։ 176 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը հրատարակելու նպատակով:11 Երբ Կարլ Գոթթլիպ Փֆանտեր եւ Գոթթլիպ Վէօր իսկոյն դէպի Շուշի կը մեկնին, անոնց հետ Տիթրիխ եւ Քրիստոֆ Հաաս դէպի Մոսկուա կ’ուղեւորուին՝ Մոսկուայի Լազարեան ճեմարանին մէջ գրաբար եւ աշխարհաբար հայերէն սորվելու առաջադրանքով։12 Այդ ընթացքին միսիոնար Հոհենաքեր Շուշի կը ժամանէ 23 մայիս 1824 թ.։13 Նախապայմանները խիստ նպաստաւոր էին Լռնային Ղարաբաղի Շուշի բերդաքաղաքը վերածելու Անդրկովկասի եւ հարեւան իսլամական երկիրներու առաքելութեան համար գլխաւոր կեդրոնի մը։ Այնուամենայնիւ, Շուշիի մէջ հաստատուած միսիոնարներու սկզբնական փոքր հաստատութիւնը շուտով անհամապատասխան կը նկատուի քարոզչական գործունէութիւն ծաւալելու այն ծրագրերուն համար, որոնք կը նախատեսուէին ապագայի հեռանկարով. ուստի անհրաժեշտ եղաւ քաղաքի յարմար վայրերէն մէկուն մէջ գտնել աւելի մեծ տարածք մը՝ այս ուղղութեամբ բոլոր կարիքներուն լուծումներ գտնելու պահանջով:14 Ահաւասիկ, ճիշդ այդ ժամանակ էր, երբ Շուշիի գլխաւոր նահանգապետը չափազանց գրաւիչ առաջարկով մը կը մօտենայ բողոքական քարոզիչներուն. վաճառքի դրուած էին Շուշի քաղաքի կեդրոնական մասին մէջ, հայկական եւ թաթար-մահմետական թաղամասերու սահմանին, շուկային մօտ գտնուող նախապէս Միրզա Ալի եւ Ապի Սամիթ պէյերուն պատկանող լքուած ու կիսավեր մնացած ապարանքները։ Անոնք 1804-1813 թթ. ռուս-պարսկական պատերազմին ժամանակ փախուստի դիմելով Պարսկաստան ապաստանած էին, մինչդեռ իրենց ապարանքը ռազմական աւար նկատուած էր ռուսական բանակին կողմէ՝ զանոնք յատկացնելով արքունի գանձարանին։15 Ժամանակին այդ տարածքը «Casern»16 (զօրակայան) կոչուած է, որ ենթադրել կու տայ, թէ այնտեղ պարսկական կայազօր մը գտնուած է՝ տարածաշրջանին մէջ պարսից ռազմական վերահսկողութիւնը ապահովելու համար։ Հայ գրականութիւնը յաւելեալ տեղեկութիւններ կը հաղորդէ այդ կալուածներու ճշգրիտ վայրին վերաբերեալ՝ նշելով, որ անոնք կը գտնուէին տեղի հայերուն կողմէ «Տապաղներու (կաշեգործ) ձոր» կոչուած շրջանին մէջ:17 Սակայն այժմ անոնք վաճառքի դրուած էին ռուսական բանակի գլխաւոր հրամանատար Ալեքսէյ Պետրովիչ Երմոլովի մասնաւոր հրամանագրով:18 Մենք պիտի չկարենայինք այս կալուածի մասին կարեւոր մանրամասնութիւններ իմանալ, եթէ զուիցերիացի քարոզիչ եղբայրներէն Հոհենաքեր, 10 փետրուար 1826 թ., չներկայացնէր ծաւալուն տեղեկագիր մը Պազելի Աւետարանական Քարոզչական 11 Անդ, 411–412։ 12 Անդ, 414–415։ 13 Անդ, 385։ 14 Տե՛ս Basler Mission, Magazin für die neueste Geschichte (1826), 501: 15 Անդ, 501–502; տե՛ս նաեւ՝ Hohenacker, Bericht über den Bau des neuen Missions-Hauses zu Schuschi, Nr. 3, 6։ 16 Տե՛ս Waldburger, Missionare und Moslems, 66: 17 Տե՛ս Լէօ, Պատմութիւն Ղարաբաղի hայոց թեմական հոգեւոր դպրոցի, 87։ 18 Տե՛ս Hohenacker, Bericht über den Bau des neuen Missions-Hauses zu Schuschi, Nr. 3, 3: Մանուկեան, Պազելի Աւետարանական Քարոզչական Ընկերութեան տան կառուցումը | 177 Ընկերութեան տնօրէնութեան՝ «Զեկոյց 1825 թ. Շուշիի մէջ միսիոնարական տան կառուցման վերաբերեալ»19 խորագրով։ Ըստ երեւոյթին, Հոհենաքեր իր սոյն տեղեկագիրը պատրաստած է միսիոնարական տան շինարարական աշխատանքներուն գրեթէ մեծ մասի աւարտին։20 Դժբախտաբար սոյն ձեռագիրը այլ փաստաթուղթերու հետ միացուելով կոշտ կազմով ամփոփուած է հատորի մը մէջ, որուն համար ալ ձեռագրին սիւնակները դարձած են գրեթէ անընթեռնելի։ Ուստի, յաճախ ստիպուած էինք բովանդակութենէն եզրակացնելու, թէ ինչի՞ մասին կրնային ըլլալ անընթեռնելի դարձած բառերը։ Այսպէս, զեկոյցէն յստակ կը դառնայ, որ ամբողջ միսիոնարական հաստատութիւնը բաղկացած էր 4 առանձին շէնքերէ. (տե՛ս նկար 1) 1. Քարոզչական առաքելութեան գլխաւոր շէնքը, որ ամբողջութեամբ վերակառուցուած շինարարութիւն մըն է, 2. Համեմատաբար աւելի փոքր տուն մը, որ հին շինութիւն մըն էր, որ վերանորոգուելով՝ սկիզբը նկատի կ’առնուի օգտագործելու համար իբրեւ հայկական դպրոց, ապա անոր կը կցուի տպարանի մասնաբաժինը, նաեւ 3. Տնտեսական եւս երկու շինութիւններ, որոնք պատկանած են միսիոնարական տան գլխաւոր շէնքին: 21 Շուշիի Աւետարանական Քարոզչական առաքելութեան գլխաւոր շէնքը՝ առջեւը դէպի արեւելք եւ ետեւի կողմը դէպի արեւմուտք, միայարկ, ամուր կառուցուած շէնք մըն էր՝ իւրաքանչիւրը 14 պատուհանով առջեւի եւ ետեւի մասերը, նաեւ երեք մուտքերով, որոնք զարդարուած էին ճակատային զարդանախշերով, որոնք կը հատէին տունը եւ հաւասար թիւով կ’աւարտէին դէպի բակը առաջնորդող նոյնքան ելքերով (տե՛ս նկար 2, 3 եւ 4)։ Ամբողջ շէնքը ունէր 14 սենեակ, ընդսմին՝ երկու խոհանոց եւ երկու մառան։ Սակայն 4 սենեակ ստեղծուած էր փայտեայ փոխադրական պատերով, այնպէս որ զանոնք հեռացնելէ ետք սենեակներուն թիւը կը վերածուէր ընդամէնը 10-ի։ Այս սենեակները այնպէս բաշխուած էին, որ տան իւրաքանչիւր ծայրամասը ապահովուած էր երեք սենեակներով՝ ամէն մէկ ընտանիքի համար նախատեսուած խոհանոցով ու մառանով մը, իսկ տան մէջտեղը՝ կեդրոնական մուտքի երկու կողմերը կային եւս չորս սենեակներ, որոնք բոլորն ալ ունէին համապատասխան պատուհաններ։ 19 Basler Mission, Magazin für die neueste Geschichte (1826), 501; Hohenacker, Bericht über den Bau des neuen MissionsHauses zu Schuschi, Nr. 3, 6։ 20 Այս զեկոյցին 16 էջերէ բաղկացած ձեռագիրը պահպանուած է Զուիցերիոյ Աւետարանական Բարենորոգուած Եկեղեցիներու միջազգային առաքելութեան Mission 21 անունով հաստատութեան արխիւին մէջ (թղթ. FC-2,2), որուն պարտք կը զգամ յայտնելու իմ անկեղծ շնորհակալութիւնը՝ զայն ուսումնասիրելու նպատակով ինծի տրամադրելուն համար։ Այստեղ ոչ-պակաս երախտապարտ եմ նաեւ դոկտ. Անահիտ Աւագեանին եւ Mission 21 հաստատութեան արխիւներու պատասխանատու Տիկին Andrea Rhyen-ին, որոնք մեծապէս օգտակար հանդիսացան այս չափազանց դժուարընթեռնելի ձեռագիրը վերծանելու հարցով։ 21 Տե՛ս անդ, 1։ 178 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը Սենեակներէն մին կիսով չափ բաժնուած էր փայտէ դուռով մը եւ ունէր երկու պատուհան, իսկ մէկ այլ՝ աւելի փոքր սենեակ մը՝ ունէր միայն մէկ պատուհան։ Բայց ընդհանուր առմամբ տան ճակատային մասը կային 8 սենեակներ, որոնք իրենց զովութեան պատճառով յարմար էին ամառուան համար, իսկ բակը կային եւս 6 սենեակներ, ուր բնակիլը աւելի հաճելի էր ձմեռ ժամանակ։ Թէ՛ արտաքին եւ թէ ներսի պատերը ջարդուած քարէ էին, կրաքարով հիւսուած եւ լաւ երեսապատուած արտաքինով, իսկ պատուհանները նոյնպէս շրջանակուած էին գաճով եւ մոխիրով։ Պատուհանները սովորական չափեր ունէին, բայց իւրաքանչիւրը բաղկացած էր երկու թեւերէ, որոնցմէ ամէն մէկը կազմուած էր երեք ապակիով։ Իւրաքանչիւր սենեակ, չորս կեդրոնական սենեակներէն բացի, ունէր վառարան եւ բոլորը ծածկուած էին ընդհանուր տանիքով մը:22 Այս տանիքը բաղկացած էր գերաններէ, որոնք խաչաձեւ ամրացուած էին տախտակներով, ծածկուած փայտի տաշեղներով եւ 1 ոտնաչափ հողով: Ձեղնայարկը կ’օգտագործուէր միայն հին իրեր պահելու եւ լուացքը չորցնելու համար։ Շուշիի Աւետարանական Քարոզչական առաքելութեան երկրորդ մասնաշէնքը համեմատաբար աւելի փոքր տուն մըն էր, որ բաղկացած էր երկու յարկէ (տե՛ս նկար 5 եւ 6)։ Սոյնը մեծ տունէն աւելի ցած էր եւ որուն ճակատը դէպի հիւսիս կը նայէր՝ ունենալով երկու մուտք մէջտեղը՝ ստորին եւ վերին։ Վերջինս հասանելի էր դուրսէն երկու սանդուղներով, որոնք կը բարձրանային ստորին մուտքին մօտ գտնուող տան պատով եւ կ’աւարտէին վերին դռան դիմաց գտնուող շքամուտքով մը. իսկ բուն գաւիթը զարդարուած էր եւ ունէր ճակատ մը։ Բնակութեան համար կահաւորուած էր միայն վերին յարկը, իսկ ներքեւի յարկը, ուր տունը գետնի ամենացած մասին մէջ կը մխրճուէր, կը ներառէր նկուղ, մառան, խոհանոց, երկու փոքր սենեակ եւ ծառայողի սենեակ, ինչպէս նաեւ սենեակ մը լուացքի վերաբերեալ ամէն տեսակ գործիքներու համար եւ այլն: Տան վերի յարկը ունէր ութ պատուհան, իսկ վարինը՝ միայն մէկ։ Ութ պատուհաններէն իւրաքանչիւր զոյգը կը լուսաւորէր չորս սենեակ։ Այս տունը նոյնպէս ամուր կառուցուած էր, բայց պատերը համեմատաբար աւելի թոյլ էին, քան գլխաւոր շէնքին պատերը. տանիքը կաւարածածկ էր (տե՛ս նկար 7 եւ 8)։ Առաջին յարկին յատակը հողածածկ էր, իսկ վերի յարկը ծածկուած էր վատ տախտակներով, որոնց պատճառով ձմեռ ժամանակ սենեակները շատ ցուրտ ու վատառողջ էին։ Առաստաղը, այսպէս կոչուած, կաւէ յատակով մը ծածկուած էր, լայնակի շարուած գերանները միմեանց հետ կապուած էին կաւային թաղանթներով (կամ ծալքաւոր փայտով), այսինքն՝ փայտէ ձողիկներ՝ միահիւսուած ծղոտախառն կաւով: Ուրեմն՝ ամբողջը ծածկուած էր ծղոտախառն կաւի շերտով, ներքեւը ծեփուած, իսկ վերը հողով լեցուած։ Այս տունին մէջ ապրիլը, որուն պատուհանները բոլորը դէպի հիւսիս կը նայէին, բացի այն մէկէն, որ դէպի արեւելք կը նայէր, բաւական տհաճ էր, քանի որ արեւուն ճառագայթները անոնց մէջ բնաւ չէին ներթափանցեր։ Առկայ անպատեհութիւնը կարելի էր լուծել, թերեւս հարաւային կողմէն բանալով լուսանցք 22 Նոյնը։ Մանուկեան, Պազելի Աւետարանական Քարոզչական Ընկերութեան տան կառուցումը | 179 մը, սակայն պատին թուլութիւնը եւ յաւելեալ խոչընդոտներ թոյլ չեն տար այդ քայլին դիմելու։ Այս տունը նոյնպէս դուրսէն պատուած էր կրաքարով եւ աւազով, բայց այստեղ շատ աւելի քիչ խնամք դրուած էր, քան գլխաւոր շէնքին վրայ։ Վերի եւ վարի յարկերուն դուռերուն վրայ կղպանքներ տեղադրուած են, մինչդեռ առաջ անոնք միայն փայտէ բռնակներ ունէին, որոնք կրնար որեւէ մէկը բանալ: Այն, ինչ կը վերաբերի միսիոնարական գլխաւոր շէնքին կից երկու կենցաղային շէնքերուն, ապա աւելի մեծը պէտք է համարել երկթեւ, որ ոչ մէկ եւ ոչ ալ երկյարկանի կարելի է կոչել, եւ որուն մէջտեղի մասը կը գտնուի ելուստ մը (տե՛ս նկար 9)։ Հարաւէն տեսանելի է, որ 6-7 ձիու համար նախատեսուած ախոռը կը գտնուի գլխաւոր շէնքի կողային թեւին կողմը, որ զուգահեռաբար կ’անցնի գլխաւոր տունին հետ։ Հիւսիսային ծայրը գլխաւոր թեւն էր՝ երկու լրացուցիչ սենեակներով, որոնցմէ մէկը նախապէս օգտագործուած է իբրեւ պահեստ, իսկ միւսը՝ բնակելի տարածք։ Մէկ սենեակը սովորաբար կ’օգտագործուի ձիերը կերակրելու նպատակով պահելու անհրաժեշտ յարդը, իսկ միւսը՝ փայտ, հին սնտուկներ եւ այլն: Այս շէնքը նոյնպէս քարաշէն է եւ ունի կաւարածածկ տանիք մը։23 Երկրորդ շէնքը, որ շատ աւելի փոքր էր, քան նախորդ նկարագրուածը, կը պարունակէր միայն նկուղ մը եւ ունէր երկու աւելի փոքր խցիկներ, որոնք, սակայն, բարձր խոնաւութեան պատճառով բնակութեան համար պիտանի չէին։ Վառելափայտը կը պահուէր գոմին մէջ։ Այս շէնքը նոյնպէս աղիւսէ կառուցուած էր եւ ունէր կաւարածածկ տանիք մը։ Շէնքերը շրջապատող այգիներուն մասին կարելի է հետեւեալը ըսել. եթէ շատեր կը խօսին միայն մէկ այգիի մասին, ապա պէտք է նշել, որ բացի մեծ այգիէն, որ կը գտնուէր միսիոնարական տան գլխաւոր շէնքին դիմաց, կային նաեւ քանի մը փոքր այգիներ, բայց անոնք մասնաւորաբար կարեւոր չէին։ Այսպէս, ետեւի տան շուրջբոլորը կար հողատարածք մը, կամ ինչպէս առաջ կը կոչուէր, աւելի մեծ տնտեսական շինութիւն մը, որ կարելի էր օգտագործել, բայց որովհետեւ հոն բաւարար արեւ չկար՝ անուշադրութեան մատնուած էր: Ուրիշ փոքր այգի մըն ալ կը գտնուէր փոքր տան վերի մասը, կ’օգտագործուէր միայն միրգերու, նաեւ փոքրիկ ծաղկանոցներու համար: Փաստացի այգին ստեղծուած էր լանջին քանի մը դարատափերով: Բուն այգին կը տարածուէր հողատարածքի լանջին եւ ունէր քանի մը բարձրաւանդակներ: Այս այգին հիմնականօրէն կ’օգտագործուէր լաւ մրգեր քաղելու համար՝ խընձոր, տանձ, թթու կեռաս, դեղձ եւ ծիրան, բայց ծառերը լաւ չէին աճեր, մասամբ այն պատճառով, որ շատ ցուրտ էր, իսկ հողը՝ չափազանց չոր: Ամառը այգին ջրել կարենալու համար քանի մը ջրհորներ փորած էին, երբ անձրեւ հազուադէպ կու գար: Սակայն գոյութիւն ունեցող ջուրը պիտանի չէր այդ նպատակին համար, քանի որ այդ չափազանց կոշտ էր ու աղի: Ի դէպ, այգին լաւ վիճակի մը մէջ պահելու պարագային կարելի էր երկու ընտանիք բաւական լաւ կերակրել սովորական բանջարեղէնով, բացի գետնախնձորէն ու կաղամբէն: Բնակավայրի ամբողջ 23 Տե՛ս անդ, 2–3։ 180 | Das kulturelle Erbe von Arzach | Արցախի մշակութային ժառանգությունը տարածքը շրջափակուած էր մեծ դարպասով եւ ցանկապատով մը, որով շուկայէն անմիջապէս կարելի էր հասնիլ Աւետարանական Քարոզչական առաքելութեան գլխաւոր շէնքը։ Աւելի փոքր դարպաս մըն ալ ելքը կ’ապահովէր բնակավայրին հակառակ կողմէն։24 Հոհենաքերի զեկոյցը Շուշիի միսիոնարական նորակառոյց շէնքի չափերուն եւ յաւելեալ կառոյցներուն վերաբերեալ նաեւ կը հաղորդէ հետեւեալ մանրամասնութիւնները. «Ամբողջ շէնքը ունի 180 ոտնաչափ երկարութիւն եւ 31½ ոտնաչափ լայնութիւն, պատերը կը հաշուարկուին՝ 1½ ոտնաչափ, իսկ շէնքին շրջանակուած պատերը՝ ½ ոտնաչափ, հետեւաբար իւրաքանչիւր սենեակի համար կը մնայ 14 ոտնաչափ լայնութիւն: Շէնքին երկարութեան չափը ինքնին հասկնալի է, ու յստակ նշուած է նաեւ յատակագիծին վրայ։ Միջանցքները լոյսի տակ 6 ոտնաչափ են, իսկ դէպի նկուղ տանող սանդուղը կը զբաղեցնէ 3 ոտնաչափ տարածք մը, այսինքն՝ միջանցքին շուրջ կէսը։ Յարակից շէնքերուն երկու աստիճանները պարզ են եւ կը գտնուին իրենց ճիշդ տեղերը. առաջինը դէպի վեր կ’առաջնորդէ շէնքին ճիշդ մէջտեղէն. սակայն հարկ է նկատի ունենալ, որ միջին շէնքին սանդուղը ետեւէն դէպի մէջտեղ կը բարձրանայ։ Միջանցքին վերջաւորութեան ազատ կը մնայ մօտաւորապէս 3 ոտնաչափ տարածք մը, ուրկէ միայն սանդուղը կը սկսի. այս կերպ բոլոր աստիճանները կ’առաջնորդեն դէպի յատակին միջնամասը։ Միջին միջանցքի այս վերջին սանդուղին տակ սենեակ տանող դուռ մը կայ. սա արդէն իր տեղը կը գտնէ, որուն պարզապէս պէտք է ուշադրութիւն դարձնել: Ի վերջոյ, իւրաքանչիւր միջանցքի վերջաւորութեան կայ նաեւ պէտքարանային օգտագործման խցիկ, ինչպէս որ տան դուրսի խոհանոցներուն մէջ ալ վառարաններ տեղադրուած են: Սոյնը կը վերաբերի յատակագիծին։ Տան բարձրութիւնը հակիրճ հետեւեալն է. 1½ ոտնաչափ բարձրացուած է գետինէն, մուտքին մօտ ձեւաւորելով բաւականաչափ աստիճաններ. այս 1½ ոտնաչափին վրայ այժմ կը գտնուի շէնքին յատակը: Այս 1½ ոտնաչափէն կամ գետինէն, այժմ կը հաշուէք 3½ ոտնաչափ մինչեւ պատուհանին անցքը. այսպէս, փոսը ինքնին կ’ունենայ 4 ոտնաչափ լայնութիւն եւ 5 ոտնաչափ բարձրութիւն: Այս 5 ոտնաչափէն կամ պատուհանի անցքէն կարելի է 1½ ոտք հաշուել մինչեւ սենեակին առաստաղը: Այս կերպ սենեակը կը հասնի 10 ոտնաչափ բարձրութեան: Տանիքը ամենահեշտը կը կառուցուի նոյն ձեւով, բայց որքան աւելի հարթ, այնքան աւելի գեղեցիկ։ Խոհանոցներուն ծխնելոյզներն ու օճախները, ինչպէս նաեւ սենեակներուն օճախները պէտք է տեղադրուին միայն յարմարութեան համաձայն: Կը մնայ միայն յիշեցնել, որ խոհանոցներու ջուրի դոյլին պէտք է տեղ յատկացնել նաեւ ետեւի պատին վրայ, մօտակայ ծորակին 24 Տե՛ս անդ, 3–4։ Մանուկեան, Պազելի Աւետարանական Քարոզչական Ընկերութեան տան կառուցումը | 181 մօտ, որպէսզի մէկը կարենայ ջուրը մօտէն լեցնել։ Մնացածը ինքնըստինքեան կը տնօրինուի»։25 Վորոնշեալ նկարազարդումները պատրաստուած են ուղղակի Հոհենաքերին կողմէ եւ վերցուած են անոր արդէն հիշատակված զեկոյցէն: Միրզա Ալի պէյի եւ Ապի Սամիթ պէյի նախապէս յիշատակուած երկու տուները հիմնովին կը վերանորոգուին, իսկ խարխլուն հատուածները կը քանդուին։ Այդ տուներուն աւերակներէն յառաջացած քարի բեկորներն ու փշրանքները կ’օգտագործուին իբրեւ շինանիւթ նոր կառուցուող տան համար։26 Երբ ճարտարապետը, որ հաւանաբար գնման պայմանագրին մէջ նշուած Fähnrich Gorbatschewski-ն է,27 Պազելի աւետարանական քարոզիչներուն համար գնուած հողամասը կը չափէր, մահմետական թաթար երեք դրացիներ իսկոյն կ’առաջարկեն վաճառել իրենց տուները, որովհետեւ մահմետականներուն համար ընդունուած չէր ապրիլ քրիստոնեաներու անմիջական հարեւանութեան մէջ։ Սոյնը, բարեբախտաբար, կ’իրականանայ առանց դժուարութեան։ Վատ վիճակի պատճառով այդ տուներէն երկուքը ամբողջութեամբ կը քանդուին, իսկ Պազելի միսիոնարական կալուածին կը միացուի անոնցմէ միայն մէկը՝ այգիով եւ ջրհորով։28 Շինարարական աշխատանքներու իրականացման համար կը հրաւիրուին գերմանացի տասնմէկ որմնադիրներ Գանձակի մօտակայքը գտնուող Հելենենտորֆ բնակավայրէն։ Բաց աստի, շինարարութեան վրայ կ’աշխատէին նաեւ հայ արհեստաւորներ՝ որմնադիր, ատաղձագործ, ապակեգործ, փականագործ եւ այլ բանուորներ։ Մնացեալ 90 օրավարձու բանուորները, որոնք ջուր, փայտ, քար եւ այլ շինանիւթեր կը փոխադրէին, նոյնպէս հայեր եւ թաթարներ էին, որոնց կը վերահսկէր գերմանացի շինարար մը հարեւան Հելենենտորֆէն։29 Շուշիի մէջ Պազելի միսիոնարական տան կառուցման ժամանակ Զարեմպային եւ Հոհենաքերին դժուար կ’ըլլայ մերժել գլխաւոր հրամանատար եւ գեներալ արքայազն Մատաթովի առաջարկը՝ քանի մը սիւներ աւելցնել եւ կամարներ զետեղել գլխաւոր մուտքերուն, նաեւ որոշ զարդաքանդակներ՝ ուղղակի շէնքին պատերուն վրայ։30 Պազել ուղարկած իրենց տեղեկագրութիւններուն մէջ թէ՛ Զարեմպա եւ թէ՛ Հոհենաքեր ստիպուած կ’ըլլան իրենք զիրենք արդարացնել՝ պատճառաբանելով, թէ ինչո՞ւ համար շինարարութեան ընթացքին չնախատեսուած եւ յաւելեալ ծախսեր յառաջացած են։ Յամենայն դէպս, Շուշիի մէջ գործող միսիոնարներու հասցէին արդէն սկսած էին քննադատութիւններ հնչել Պազելի բարեպաշտական որոշ շրջանակներէ ներս, քանի որ անոնց կը թուէր, թէ անոնք անցած էին համեստութեան սահմանները 25 Տե՛ս անդ, 4–5։ 26 Տե՛ս անդ, 5։ 27 Տե՛ս Beylage (sic!) II, անդ։ 28 Տե՛ս անդ, 6։ 29 Տե՛ս անդ, 7։ 30 Տե՛ս անդ, 8։