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Jahresbericht 2011 - Universität Bayreuth Rechenzentrum

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RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 WLAN-Accesspoints WLAN auf dem Campus OmniAccess Steuergerät RECHENZENTRUM 2 Jahresbericht 2011 Inhalt 1. Rückblick ........................................3 2. Organisationsstruktur ....................7 2.1. Organigramm ...................................7 2.2. Mitarbeiter und Aufgaben .................7 3. Service-Übersicht .........................10 3.1. Hörsäle, Seminarräume und Konferenzräume .............................10 3.2. IT-Infrastruktur für Studierende ...... 11 3.3. Informationsund KommunikationsInfrastruktur ....................................13 3.4. Zentrale Services ...........................15 3.5. Hardwareund Softwarebeschaffung .................................... 18 3.6. Digitale Informationsversorgung .....19 3.7. Verschiedenes ................................20 4. Ausstattung ..................................21 4.1. Sachmittel .......................................21 4.2. Räumliche Ausstattung ...................21 4.3. Zentrale Server ...............................21 4.4. Öffentliche Arbeitsplätze .................24 4.5. Wichtige Peripheriegeräte ..............25 4.6. Multimedia-Infrastruktur ..................26 4.7. Kommunikationssysteme ...............30 5. Organisation des Rechenbetriebs ............................32 5.1. Betrieb der zentralen Server ..........32 5.2. Betrieb der dezentralen Informationstechnik ........................32 5.3. Informationssysteme im Rechenzentrum ..............................33 6. Aktivitäten des Rechenzentrums ..........................37 6.1. Veranstaltungen .............................37 6.2. Lehrveranstaltungen .......................38 6.3. Mitarbeit in Arbeitskreisen und Vereinen .........................................38 6.4. Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen .......................39 7. Anlagen zum Bericht ....................40 7.1. IT-Ordnung .....................................40 7.2. Regelungen für den Umgang mit dem World Wide Web.....................45 7.3. Informationsmaterial für Studierende und Mitarbeiter ...........46 Herausgeber: Rechenzentrum der Universität Bayreuth Leitung: Dr. Andreas Grandel Redaktion: Klaus Wolf Druck: NovaConcept Schorsch GmbH RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 3 1. Rückblick Personelle Veränderungen Zum 31.05.2011 verließen die langjährigen Mitarbeiter Fredi Schmidtner, Heinrich Spiegelhauer und Gisela Stein altersbedingt das Rechenzentrum. Aufgrund der viermonatigen Stellensperre des Freistaats Bayern bedeutete ihr Weggang für das Rechenzentrum im Jahr des doppelten Abiturjahrgangs eine erhebliche Einbuße von Arbeitskraft ohne jegliche Kompensation. Die neuen Mitarbeiter Andreas Brütting und Frau Julia Steininger traten erst im Herbst 2011 ihren Dienst im Rechenzentrum an und haben sich mittlerweile gut in ihre Aufgaben eingearbeitet. Weiterhin konnte Herrn Sven Schaller, der bei der Bereitstellung und Weiterentwicklung der PC-Pools (23 Pools mit 450 Arbeitsplatzrechnern) schon bisher sehr gute Arbeit geleistet hat, eine dauerhafte Perspektive im Rechenzentrum angeboten werden. Das DFG-Forschungsprojekts VIATOR verstärkt Herr Jürgen Rempel seit 01.02. 2011 für 2 Jahre. Das gemeinsame Projekt der Lehrstühle Angewandte Informatik IV, Betriebswirtschaftslehre IV, des Rechenzentrums und der Universitätsbibliothek hat das Ziel, eine flexible und schnelle Einrichtung einer virtuellen Forschungsumgebung zu ermöglichen. Für den Leiter des Rechenzentrums sind die Mitarbeiter die wichtigste Ressource. Ihr Engagement, ihr Fachwissen, ihre Leistungsbereitschaft und ihr Leistungswillen sind für die Services entscheidend. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rechenzentrums 2011 RECHENZENTRUM 4 Jahresbericht 2011 Großgeräteanträge des Rechenzentrums Zum Jahreswechsel wurde der zentrale File-Service konsolidiert. Der Netapp 3050c-Metrocluster, der seit 30.04.2006 mit nur einer Abschaltung aufgrund von Arbeiten an der Stromversorgung ohne Ausfall betrieben werden konnte, wurde durch ein leistungsfähigeres und größeres System des gleichen Herstellers abgelöst. Der zentrale File-Service wird nun auf der Grundlage eines Netapp 6040-Metroclusters erbracht. Finanzielle Grundlage für die Erneuerung war ein Großgeräteantrag des Rechenzentrums, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 562 T€ empfohlen wurde. Ein weiterer Forschungsgroßgeräteantrag für ein Linux-Cluster für das wissenschaftliche Hochleistungsrechnen befindet sich zurzeit im Begutachtungsverfahren der DFG. Unter der Federführung des Rechenzentrum haben die Theoretische Physik, die Materialund Prozesssimulation sowie das Forschungszentrum Makromoleküle ein Linux-Cluster für 1,3 Mio € beantragt. Es ist beabsichtigt, das LinuxCluster Ende 2012 in einem dedizierten Serverraum mit Wärmerückgewinnung im Gebäude NW III in Betrieb zu nehmen. Dr. Grandel demonstriert das neue Cluster Multimedia Multimedia-Bedienpult in Hörsälen Die MM-Infrastruktur wurde im Altbestand (S21, S23, S52, H27 und H33 für Vorlesungsaufzeichnung) weiter modernisiert und an die aktuellen Anforderungen angepasst. Die Universität hat aufgrund der Neuregelung der Frequenzbereiche von der Bundesnetzagentur 32 neue Funkfrequenzen erhalten. Dies zog und zieht den Einbau neuer Anlagen in den Lehrräumen nach, da die alten Anlagen inW Frequenzbereichen senden, die nicht mehr zulässig sind. Die Mitwirkung bei der Multimediaausstattung in den Neubauten und die Unterstützung der Veranstaltungen wie der Sportökonomiekongress, der Ökonomiekongress, die Kinderuniversität, das BIGSAS-Festival und Wagner WorldWide erforderten den vollen Einsatz aller Mitar- RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 5 beiter. Beispielweise konzipierte und realisierte das RZ die Medientechnik in den über 10 Seminarräumen des RW-Anbaus. Bei der Konzeption und Bereitstellung der Medientechnik in den beiden Hörsälen des RW-Anbaus arbeitete das Rechenzentrum eng mit dem staatlichen Bauamt Bayreuth zusammen. Netz Das WLAN der Universität wurde auf ca. 200 Zugangsknoten ausgebaut. Für Tagungen und Veranstaltungen wurde eine Portal-Lösung entwickelt. Neben zahlreichen betrieblichen Aufgaben musste bei der Planung der Netztechnik in den Neubauten intensiv mitgearbeitet werden. Auch die mit dem Eintreffen des doppelten Abiturjahrgangs erforderliche Inbetriebnahme des Datennetzes im RW-Anbau stellte eine anspruchsvolle Herausforderung dar. Im III/2011 nutzten erstmals mehr als 500 Anwender die E-Groupware. Typische Sendereichweiten von WLAN-Accesspoints am Beispiel NW II PC-Pools für die Ausbildung Auf Grundlage der 2010 erfolgten Umsetzung der vom Präsidium beschlossenen PC-Pool-Konzeption (ehemals CIP) wurde die infrastrukturelle Situation in den PCPools weiter konsolidiert. Die Geräte in den PC-Pools können nunmehr alle fünf Jahre erneuert werden. Insgesamt wurden 2011 drei PC-Pools mit 80 Geräten und digitalem Didaktiknetz neu ausgestattet. Zur Nutzung anderer Betriebssysteme in Pools wurde eine Lösung auf der Grundlage des VMware-Players konzipiert. Zum Wintersemester 2011/2012 wurde mit der Studierendenkennung ein SingleSign-On in den PC-Pools bereitgestellt. Das neue Verfahren setzte umfangreiche Vorbereitungen voraus, schont jedoch die Ressourcen, entlastet die Kursleiter und bietet den Studierenden einen besseren Service. PC-Pool mit Didaktik-Netz RECHENZENTRUM 6 Jahresbericht 2011 Studienbeiträge Das Rechenzentrum hat mit Mitteln aus Studienbeiträgen die Studienbedingungen erheblich verbessert. Dazu wurde das Serviceangebot für Studierende beispielsweise durch folgende Projekte erweitert: Förderung des Einsatzes neuer Medientechnologien Integration der Funktionalität der studentischen Kurskennungen in die universelle Benutzerkennung für Studenten Modernisierung der MM-Ausstattung im Hörsaal H27 und in den Seminarräumen S21, S23, S52 Betrieb der Laptop-Sprechstunde, der PC-Garage und der EndgeräteBetreuung in den Bibliotheken Das Studierendenparlament führte 2011 eine Evaluation zur Verwendung der Studienbeitragsmittel durch. Dabei schnitt das Rechenzentrum mit seinen Projekten PCGarage und Laptop-Sprechstunde sowie Medienausstattung hervorragend ab. Mediensteuerung in Seminarräumen IT-Support in der PC-Garage Zusammenfassung Für die Mitglieder der Universität Bayreuth erbrachte das Rechenzentrum Dienstleistungen in der Informationstechnik. Die folgenden Kennzahlen verdeutlichen die IT-Dienstleistungen des Rechenzentrums: 5600 Anschlüsse an das Netzwerk der Universität 275 Netzknoten und Tausende km Datenleitungen über 300 Server für rechenintensive Aufgaben, für zentral bereitgestellte Applikationen, für Backup-, Archivund File-Services und für Kommunikationsund Netzdienste 200 Zugangspunkte zum WLAN in Hörsälen, Seminarräumen und Bibliotheken 23 PC-Pools für Studierende mit 450 Arbeitsplätzen und 230 Softwarepaketen Allen am Zustandekommen des Berichts beteiligten Mitarbeitern sei an dieser Stelle herzlich gedankt. RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 7 2. Organisationsstruktur 2.1. Organigramm Rechenzentrum Leitung: Dr. Andreas Grandel Vertreter: Dr. Andreas Weber u. Dipl.-Inform. Klaus Wolf Netze Leitung: Dr. Herbert Thurn Vertreter: Dr. Martin Bahr Anwenderbetreuung Leitung: Dipl.-Inform. Klaus Wolf Vertreter: Dr. Ronald Schönheiter Zentrale Dienste Leitung: Dr. Günther Neubauer Vertreter: Dipl.-Kfm. Wolfgang Kießlling Digitale Informationsversorgung Leitung: Dr. Andreas Weber Vertreter: Dipl.-Biol. Jörn Baumgarten 2.2. Mitarbeiter und Aufgaben Leitung:* Dr. Andreas Grandel 172 ) 3000 Sekretariat: Elfriede Thurn 171 ) 3001 DFG-Projekt VIATOR: Robin Hecht 176 ) 7626 Jürgen Rempel 176 ) 3219 Verwaltungsangelegenheiten: RAR Hans-Peter Oertel 139 ) 3145 Abteilung I: Netze Leitung: Dr. Herbert Thurn 145 ) 3144 Mitarbeiter: Dr. Martin Bahr 158 ) 3152 * Legende: Büroraum: Gebäude NW II, Bauteil 3.2.U1 ) Telefondurchwahl: (0921) 55Dr. Heidrun Benda 157 ) 2687 Werner Grießl 143 ) 2685 Helena Riffel 144 ) 3459 Martina Schmidt 142 ) 2096 Heinrich Spiegelhauer (bis 31.05.) 159 ) 3133 Julia Steininger (ab 1.10.) 159 ) 3133 Dr. Ulrich Trapper 143 ) 2296 Aufgaben: Planung, Ausbau und Betrieb der Netzinfrastruktur der Universität Bayreuth, der zugehörigen Netzdienste sowie der leistungsfähigen Anbindung an nationale und internationale Netze; Bereitstellung externer Netzzugänge Betrieb, Konzeption und Pflege von Netzwerkmanagementsystemen und Datenbanken zur Unterstützung eines zuverlässigen und sicheren Betriebes der Netzinfrastruktur RECHENZENTRUM 8 Jahresbericht 2011 Bereitstellung und Betrieb von Kommunikationsdiensten und deren Weiterentwicklung Konzeption, Bereitstellung und Betrieb von Sicherheitsstrukturen im Datennetz der Universität Unterstützung bei der Anbindung dezentraler Arbeitsplatzrechner an das Datennetz der Universität, bei deren Systemadministration und technischen Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Datennetz der Universität Schulung und Beratung der IT-Verantwortlichen der Universität in Kommunikationsfragen Abteilung II: Zentrale Server und Dienste Leitung: Dr. Günther Neubauer 136 ) 3135 Mitarbeiter: Andreas Brütting (ab 1.9.) 148 ) 3234 Reinhard Denk 137 ) 3146 Stefan Dittrich 150 ) 3218 Gerhard Eichmüller 151 ) 3217 Wolfgang Kießling 138 ) 3134 Klaus Küfner 152 ) 3154 Heinrich Ney 147 ) 3143 Thomas Rüger 146 ) 3142 Dirk Schädlich 148 ) 3234 Sven Schaller 135 ) 3131 Fredi Schmidtner (bis 31.5.) 170 ) 3216 Dieter Tröger 170 ) 3141 Dr. Bernhard Winkler 156 ) 3659 Aufgaben: Konzeption, Betrieb und Bereitstellung von zentralen Servern und Diensten: zServer für rechenintensive Aufgaben (z.B. Compute-Server) und für zentral bereitgestellte Applikationen zServer für Verzeichnisdienste (Die Pflege der Daten ist eine gemeinschaftliche, verteilte Aufgabe.) zBasisdienste im Datennetz wie Backup-, Archivund File-Server zInformationsund Informationsvermittlungsdienste, z. B. WWW Multimedia-Dienste Dazu gehören beispielsweise die Bereitstellung und der Betrieb von zMM-Infrastruktur in den Hörsälen und Seminarräumen zGrafikund Visualisierungshardware und –software, zspeziellen E-/A-Geräten wie Drukkern, Plottern, Scannern, Audio/ VideoSystemen zur Medienbearbeitung zund der Betrieb von Medien-Servern zur Aufnahme eigener und fremder Inhaltsangebote. Konzeption, Betrieb und Bereitstellung von Servern und Pools mit Arbeitsplatzrechnern für Studenten Beratung und Unterstützung bei der Beantragung von Großgeräten über das Wissenschaftlerarbeitsplatzprogramm (WAP) Abteilung III: Anwenderbetreuung Leitung: Klaus Wolf 173 ) 3130 Mitarbeiter: Christopher Heimler 160 ) 2689 Rudolf Jung 161 ) 3149 Darno Scholl (bis 30.11) 162 ) 3233 Dr. Ronald Schönheiter 163 ) 3147 Gisela Stein (bis 31.5.) 131 ) 3132 Jürgen Sturm 163 ) 3153 Jörg Teichmann 160 ) 3222 RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 9 Aufgaben: Ausbau und Ausübung der zentralen Anlaufstelle für die IT-Anwender in Form eines Help-Desks und einer Hotline Information, Beratung und Schulung bezüglich der Nutzung der zentralen Systeme des RZ und zu Systemund Anwendungssoftwareprodukten Information, Beratung und Schulung der IT-Anwender in der Universität auf den Gebieten Netznutzung, Systemadministration und IT-Sicherheit Auswahl, Beschaffung und Verteilung von Software (z.B. Landeslizenzen, Campuslizenzen, etc.) Gestaltung des WWW-Auftritts des RZ IT-Betreuung für Studierende zUnterstützung bei Problemen mit der Hardware (PC-Garage) zUnterstützung der Sicherheit der Endgeräte und dem Zugang zum WLAN (Laptop-Sprechstunde) zKontrolle der Endgeräte in den Teilbibliotheken zHilfe bei Zugangsproblemen zu den Angeboten der Bibliothek zHilfe bei Druckproblemen Abteilung IV: Digitale Informationsversorgung und elektronisches Publizieren Leitung: Dr. Andreas Weber 174 ) 3140 Mitarbeiter: Jörn Baumgarten 175 ) 3170 Mathias Endres 176 ) 3219 Aufgaben: Konzeption, Bereitstellung und Betrieb zvon elektronischen Zugängen zu weltweit verfügbaren Informationsangeboten und Fachportalen zeines lokalen Bibliothekssystems mit der Zielsetzung der Integration von Diensten und Medien zuniversitätsspezifischer Fachdatenbanken, elektronischer Lehrund Lernmaterialien und elektronischer Volltexte zvon Zugangsmodellen und Mechanismen im Umgang mit Zugangsrechten und Nutzungslizenzen Förderung und Bereitstellung von eigenen elektronischen Publikationswegen und notwendigen lokalen Serverdiensten in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Informationstechnische Unterstützung der Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS) Weitere Mitarbeiter Studentische Hilfskräfte: Julia Beneke, Zoltan Blum, Florian Bodenschatz, Melanie Dietrich, Ariadne Engelbrecht, Christina Fröba, Maria Gundermann, Stefan Kachel, Kristina Kienbaum, Georg Kindop, Fanny Kittler, David Kübel, Johanna Lautner, Sean Leistner, Benjamin Lindner, Ricarda Lotte, Martina Morgenroth, Diana Niscu, Rainer Noack, Stefan Oehme, Stefan Palleis, Christian Peetz, Mareike Pfitzner, Johannes Reß, Sofia Rüdiger, Andreas Schäfer, Florian Schulz, Olivia Stiehl, Martin Vichtl, Sebastian Walther, Sarah Weber, Nora Wilmsmann, Jan Wolfrat Praktikanten: Sebastian Barthel, Andre Buder, Florian Fix, Maik Friedrich, Christian Müller, Toni Pech, Thorsten Schmitt, Dominik Speth, Thomas Tammen RECHENZENTRUM 16 Jahresbericht 2011 mensraums *.uni-bayreuth.de können vom Rechenzentrum für Lehrstuhlseiten weder auf dem zentralen Web-Server noch auf lokalen Web-Servern vergeben werden. Anonymous FTP-Server Der Bayreuther FTP-Server ist erreichbar unter der Adresse ftp.uni-bayreuth. de. Er stellt eine Fülle von Software zum Download zur Verfügung. Unter anderem beinhaltet er einen kompletten Mirror der GNU-Software, des FTP-Servers von Mozilla, des Servers von RedHat (inklusive der Fedora-Releases) und die DebianDistribution, zahlreiche weitere Software für Linux, Dokumentationen und Netzsoftware. Weltweit erreichbar ist dieser Server unter der Adresse ftp://ftp.uni-bayreuth.de/. E-Learning Der E-Learning-Server der Universität Bayreuth ist ein Serviceangebot zur Unterstützung der Lehre an der Uni Bayreuth. Erreichbar ist er unter https://elearning.uni-bayreuth.de. Der Elearning-Server basiert auf der Lernplattform Moodle. Zugang zum Server haben alle Studierenden der Universität Bayreuth sowie Mitarbeiter, die eine Benutzernummer des Rechenzentrums besitzen. Die Lehrinhalte werden von den Dozenten der Universität Bayreuth eingestellt. Zentraler Speicherbereich Für eigene Dateien stehen jedem Mitarbeiter 4 GB in einem persönlichen Bereich zur Verfügung. Die dem Dienst zugrundeliegende IT-Infrastruktur ist vom RZ hochverfügbar und zuverlässig ausgelegt und räumlich getrennt eingerichtet. Der Speicherbereich ist einer Benutzernummer (z.B. btax05) zugeordnet und wird auch von den Servern des RZ (Ausnahme: Mail) als Heimatverzeichnis verwendet. Der Speicherbereich kann nach Authentifizierung über Benutzernummer und Passwort von dezentralen Arbeitsplatzrechnern direkt über das Protokoll CIFS als Verzeichnis oder Laufwerk verwendet werden; von jedem Rechner im Internet über https://home-web.uni-bayreuth.de adressiert werden. Der File-Service verwendet eine Snapshot-Technologie, um sich alte Versionen von gelöschten und modifizierten Dateien für eine gewisse Zeit zu merken. Diese Versionen können durch den Benutzer wiederhergestellt werden. Zusätzlich wird der Datenbestand des File-Service täglich auf dem zentralen Datensicherungssystem des RZ gesichert. Der Speicherbereich kann über das Protokoll WebDav angesprochen werden. Er ist daher für die zentrale Ablage von Kalenderdateien und Adressbüchern, die von unterschiedlichen Rechnern oder Geräten abgerufen werden, geeignet. Public_html Mitarbeiter können Texte und Software im Internet verfügbar machen, indem sie im Heimatverzeichnis in dem Verzeichnis „public_html“ abgelegt werden. Auf Dateien in diesem Verzeichnis kann weltweit ohne Authentifizierung über die Adresse http:// RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 17 www.staff.uni-bayreuth.de/ ~bt-nummer zugegriffen werden. Zugriffseinschränkungen können vom Nutzer festgelegt werden. Zentrale Datensicherung Zur Datensicherung aller Benutzerdaten auf Servern des RZ und von File-Servern der Fakultäten wird vom Rechenzentrum eine zentrale Datensicherung bereitgestellt. Diese entlastet Wissenschaftler von lästiger Routinearbeit. Die zentrale Datensicherungs-Kapazität kann jedoch nicht in beliebiger Höhe zentral bereitgestellt werden. Das RZ bietet eine Grundversorgung für ein zu sicherndes Datenvolumen von 100 GB pro Lehrstuhl bzw. Professur an. Dieses Datenvolumen kann für weitere je 50.- € pro Jahr um jeweils 500 GB erhöht werden. Es fallen pro Backup-Client und Jahr 25,- € Software-Lizenzgebühren an. Pro Woche erfolgt eine Vollsicherung und täglich eine Differenzsicherung. Der neue Sicherungszyklus überschreibt das Backup der vorletzten Woche. Hinweis: Eine weitere Erhöhung des zu sichernden Datenvolumens eines lokalen FileServers im Rahmen eines WAP-Antrages ist prinzipiell möglich. Datenarchivierung Zur Archivierung von Daten, die nicht mehr online benötigt werden, sowie für Daten, die zum Schutz vor Datenverlusten (Plattendefekt, Rechnerdiebstahl, ...) gesichert abgelegt werden sollen, steht ein Archivserver mit einer Speicherkapazität von 4 GB pro Nutzer zur Verfügung. Die dem Dienst zugrundeliegende IT-Infrastruktur ist vom RZ hochverfügbar und zuverlässig ausgelegt und räumlich getrennt eingerichtet. Zur weiteren Sicherheit erzeugt das Dateisystem des Archivservers täglich einen sogenannten Snapshot, der etwa 3 Wochen aufgehoben wird. Während dieser Zeit können daraus auch versehentlich gelöschte oder überschriebene Daten zurückgeholt werden. Die Nutzerdaten werden mit dem Protokoll sftp auf dem Rechner archiv.rz.unibayreuth.de abgelegt bzw. von dort geholt. Neben dieser eher traditionellen Methode des Datentransfers können Nutzer für kleinere Dateien (kleiner als 4 GB) über das Web-Protokoll sowohl mit dem Browser direkt zugreifen, als auch mit dem WebNetzwerkslaufwerk verbunden werden. Hinweis: Daten, die als Basis für eine wissenschaftliche Veröffentlichung 10 Jahre aufbewahrt werden müssen (Forderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft), sollten nicht passiv auf diesem System gelagert werden, sondern gleich dauerhaft offline auf CD-ROMs oder DVD-ROMs (das Rechenzentrum gibt hierzu Unterstützung). Compute-Service Für rechenintensive Forschungsprojekte stellt das Rechenzentrum Rechenleistung auf Linux-Clustern zur Verfügung. Neben mehreren für einzelne Lehrstühle betriebene Linuxcluster stellt das Rechenzentrum auch Rechenzeit für alle Nutzer bereit. RECHENZENTRUM 18 Jahresbericht 2011 Hinweis: Der zentrale Betrieb von Compute-Servern der Fakultäten kann durch das RZ erfolgen, wenn sich durch deren zentrale Aufstellung und deren zentralen Betrieb Synergien ergeben. Voraussetzungen sind dafür, dass das RZ bereits in die Systemauswahl einbezogen wurde, gleichartige oder sehr ähnliche Systeme bereits im RZ betrieben werden und die betriebliche Verantwortung ausschließlich beim RZ liegt. Ungenutzte Rechenkapazitäten werden anderen Forschungsprojekten zur Verfügung gestellt. Plotund Druck-Service Für Mitarbeiter der Universität mit RZBenutzernummer bestehen verschiedene Druckund Plotmöglichkeiten im Rechenzentrum (siehe 4.5). Die Nutzung erfolgt über einen speziellen Druckclient (iprintClient) und die Mitarbeiter-Benutzernummer. Bei dem Antrag auf eine RZ-Benutzernummer kann die Nutzung der Druckdienste unter Angabe eines Kostenrahmens erfolgen. Die Druckkosten werden universitätsintern verrechnet. Die Ausgabe der Drucke erfolgt zentral und nur im bedienten Betrieb, um kostenintensive Fehldrucke zu vermeiden. 3.5. Hardwareund Softwarebeschaffung Der Einkauf von IT-Komponenten an der Universität Bayreuth erfolgt zentral durch die Einkaufsabteilung. Das Rechenzentrum unterstützt die Bereiche der Universität Bayreuth bei der Auswahl der geeigneten Hardwareund Software-Lösung. Hardwarebeschaffung Die Universität Bayreuth bezieht eine Vielzahl von Hardware-Komponenten z.B. Server, Arbeitsplatzrechner, Notebooks, Drucker, Scanner, Datenprojektoren, Netzkomponenten über Rahmenverträge. Diese Rahmenverträge sind das Ergebnis gemeinsamer Ausschreibungen der nordbayerischen Universitäten. Sie sind so gestaltet, dass auf die aktuellen Gerätetypen zugegriffen werden kann, eine individuelle Konfiguration der Geräte möglich ist und feste Rabattsätze auf die Listenpreise vereinbart sind, so dass Preissenkungen unmittelbar weitergegeben werden. Gewährleistungsansprüche Gewährleistungsund Service-Ansprüche werden unter Angabe der Inventarnummer über das Referat IV/4 der zentralen Universitätsverwaltung abgewickelt. Softwarebeschaffung Die Softwarebeschaffung erfolgt über die Einkaufsabteilung (Referat IV/2). Die Universität nimmt, wenn dies wirtschaftlich ist, an Campusund Landeslizenzen sowie anderen Lizenzprogrammen teil. Die Verteilung dieser Software erfolgt über das Rechenzentrum. RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 19 3.6. Digitale Informationsversorgung In enger Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek erfolgen die Konzeption und die Bereitstellung des elektronischen Informationsangebots der Universität Bayreuth (Fachdatenbanken, Zugang zu elektronischen Zeitschriften und Fachportalen). Lokales Bibliothekssystem Das integrierte lokale Bibliothekssystem umfasst den InfoGuide, den Katalog, die Erwerbung und die Ausleihe. Der Katalog enthält bibliographische Daten (z.B. Autor, Titel), lokalspezifische Daten (z.B. Signatur, Standort) und die Bestandsangaben von Zeitschriften im Bestand der Universitätsbibliothek Bayreuth. Der InfoGuide ist die Weiterentwicklung des klassischen Instrumentes um auf den lokalen Katalog zuzugreifen. Er führt verschiedene bibliographischen Datenquellen und die Dienstleistungen der Bibliothek in einem personalisierten Informationsportal zusammen. Die Zusammenführung der Dienste und die Personalisierung bieten folgende Vorteile: die Recherche über WWW im Katalog der Universität Bayreuth und weiteren regionalen und überregionalen Datenquellen die Selbstbedienungsfunktionen Bestellung, Vormerkung, Kontoanzeige und Verlängerung einfacher Aufruf der Dokumentenlieferung, z.B. Bestellung über die OnlineFernleihe und von Volltexten die automatisierte Benachrichtigung über Leihfristende und die Bereitstellung von Bestellungen über Mail genaue Statusangaben der Medien des lokalen Katalogs Verminderung der Anmeldevorgänge Speicherung von Suchstrategien permanente Merkliste für Treffer periodische, automatische Wiederholung von Suchanfragen Online-Fernleihe Die Online-Fernleihe erlaubt die Beschaffung von Medien oder Kopien von Aufsätzen, die lokal nicht vorhanden sind. Sie kann im Anschluss an eine Recherche ausgehend von einem Treffer direkt angestoßen werden oder als freie Bestellung aufgegeben werden. Die Verwaltung der Bestellungen von rückgabepflichtigen Medien (Bücher, CDs etc.) erfolgt über den zentralen Fernleihserver (ZFL). Die Bestellungen über die OnlineFernleihe sind im Konto des Benutzers sichtbar. Die Kopienbestellungen werden über das System Medea3 abgewickelt. Das System bietet einen kompletten Workflow über den Vorgang. Die Bestellungen Medea3 sind in einem separaten Konto, das auch über den InfoGuide aufgerufen werden kann, einsehbar. Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) Es erfolgt eine kooperative Sammlung – auch freier – Zeitschriften und Beschreibung der Inhalte der Zeitschriften. Die Darstellung der Lizenzierung erfolgt im Kontext des Benutzers. RECHENZENTRUM 20 Jahresbericht 2011 Datenbanken Das Datenbank-Informationssystem (DBIS) stellt ein Verzeichnis der zugänglichen Datenbanksysteme zur Verfügung. Darüber kann ein direkter Aufruf der Datenbanken im Web oder auf dem lokalen CD-ROM-Server erfolgen. Die Einhaltung der Lizenzbedingungen wird dabei sichergestellt. Hinweise zur Nutzung weiterer – nicht im Netz befindlicher – Datenbanken (Einzelplatz) können entnommen werden. Neben DBIS werden spezielle Datenbanken (z.B. British National Corpus) oder die Zugänge zu Spezialdatenbanken, z.B. MDL Beilstein Commander oder Juris über Software oder Hardware-Lösungen bereitgestellt. 3.7. Verschiedenes Zentrale Anlaufstelle Die Zentrale Anlaufstelle ist für den ersten Kontakt bei allen Anliegen erreichbar: Montag - Freitag, 8.30-11.00 Uhr und Montag - Donnerstag, 13.30-15.30 Uhr, Räume 161 und 162 Telefon 0921/55-3003 Mail [email protected] Die Aufgabe der Anlaufstelle ist es, bekannte und einfachere Probleme sofort zu lösen sowie komplexere und zeitaufwändigere Probleme in Zusammenarbeit mit dem Anwender zu ermitteln und an die zuständige Fachabteilung qualifiziert weiterzugeben. Dabei wird das Problem und nicht der Anwender weitergeleitet. Die Arbeit der Anlaufstelle wird durch einen elektronischen HelpDesk unter stützt. Für spezielle Anliegen gibt es Ansprechpartner/innen, mit denen Sie direkt Kontakt aufnehmen können. Siehe auch: RZ-Startseite à Zentrale Anlaufstelle / Beratung Unterstützung bei Veranstaltungen Das Rechenzentrum unterstützt Tagungen und Veranstaltungen durch Bereitstellung von Internetzugängen Ausleihe von Multimedia-Geräten und Einweisung in deren Gebrauch bei Verwendung der Multimedia-Infrastruktur Hinweis: Es empfiehlt sich die rechtzeitige Kontaktaufnahme mit dem Rechenzentrum ([email protected]). Abhängig von der Größe und der Dauer der Veranstaltung empfiehlt das RZ dem Veranstalter die Bereitstellung von Hilfskräften, die vom RZ gerne eingewiesen werden. Materialausgabe Die Bevorratung, die Lieferung und die Verrechnung von IT-Materialien innerhalb der Universität erfolgt über ein Warenwirtschaftssystem mit einer Web-Schnittstelle. Die Materialausgabe ist jeden Werktag von 10.00 – 11.00 Uhr geöffnet. RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 21 4. Ausstattung 4.1. Sachmittel Im Haushaltsjahr 2011 stand dem Rechenzentrum nur ein Etat von 267.954,- € in der Titelgruppe 99 (Kosten der Datenverarbeitung) zur Verfügung. Gegenüber dem Jahr 2002 mit 355.954,- €, stehen trotz Preissteigerung und Mehrwertsteuererhöhung deutlich weniger Mittel zu Verfügung (75 % der Mittel des Jahres 2002). Aufgrund der Mittelsituation konnten wichtige Investitionen zur Erneuerung und Ergänzung der IT-Infrastruktur nicht erfolgen. Die Auswirkungen dieses Investitionsstaus werden im Laufe der kommenden Jahre für alle Mitglieder der Universität zunehmend spürbar werden. Für sonstige Ausgaben (Titelgruppe 73) und für Wartung der Ausbildungspools standen im Haushaltsjahr 2011 20.400,- € bzw. 7.400,- € zur Verfügung. Bewilligte Großgeräteanträge des RZ der letzten drei Jahre Kennziffer und Datum der DFG Empfehlung Anschaffungsjahr Bewilligte Summe in T€ Einsatzschwerpunkt INST 91/206-1 FUGG 02.02.2009 2009 570 Linux-Cluster zum wissenschaftlichen Hochleistungsrechnen INST 91/236-1 FUGG 25.11.2009 2010 210 Linux-Cluster zum wissenschaftlichen Hochleistungsrechnen INST 91/244-1 LAGG 15.04.2010 2010 169 Virtualisierte Server-Infrastruktur INST 91/249-1 FUGG 01.06.2010 2010 250 Linux-Cluster zum wissenschaftlichen Hochleistungsrechnen INST 91/252-1 LAGG 04.11.2010 2011 311 Virtualisierte Desktop-Infrastruktur für die Universitätsbibliothek INST 91/270-1 LAGG 29.08.2011 2011 562 Network-Attached-Storage Metrocluster 4.2. Räumliche Ausstattung Das Rechenzentrum ist seit 1983 im Gebäude NW II untergebracht. Ein weiterer wichtiger EDV-Raum des RZ befindet sich im Gebäude FAN. In diesem Raum werden beispielsweise Datensicherungskomponenten des RZ betrieben, um höchste Datensicherheit bei einem Komplettausfall des Systemraums im Gebäude NW II zu erzielen. 4.3. Zentrale Server Das Rechenzentrum betreibt eine große Zahl von Servern unter den Betriebssystemen UNIX (verschiedene Varianten), Novell und Windows. Eine Übersicht wird nachfolgend in Tabellenform gegeben, aufgeschlüsselt in: Server für rechenintensive Aufgaben Server für zentral bereitgestellte Applikationen Backup-, Archivund File-Server Kommunikations-Server Server für Netzdienste RECHENZENTRUM 22 Jahresbericht 2011 Server für rechenintensive Aufgaben Funktion Typ CPU Hauptspeicher Betriebssystem Compute-Server Linux Cluster 64x Opteron 64 bit 2,4 GHz singlecore 392 GB LINUX 22x Xeon 64 bit 1,6 GHz Quadcore 120 GB LINUX 253 Rechenknoten • Prozessoren: 2x Intel E5520 2.26 GHz (201 Knoten) und 2x Intel E5620 2.4GHz (52 Knoten) • Interprozesskommunikation: 140 Knoten QDR Infiniband 40Gbit/s 51 Knoten SDR Infiniband 10Gbit/s 52 Knoten QDR Infiniband 40Gbit/s • Steuernetz: 1Gbit/s RAM: 24GB 1066MHz DDR3 insgesamt 6072 GB Lokale Platte: 250GB SATA LINUX Server für zentral bereitgestellte Applikationen Funktion Typ CPU Hauptspeicher Betriebssystem Lizenz-Server PC AMD K6 200 MHz 128 MB LINUX SISIS lokales Bibliothekssystem Sun Fire T5140 2 Ultra Sparc T2 1,2 ‚GHz / 6 Kerne 14 GB Solaris , Datenbanksystem SYBASE FAST-Index-Server Sun Fire 440 4 UltraSparc IIIi 1,6GHz 16 GB Solaris WWW-Server (UB-intern, UB-Benutzerverwaltung) Sun Fire T2000 UltraSPARC T1 1,0-GHz / 8 Kerne 16 GB Solaris SunRay-Server UB Sun Fire T2000 3x Sun Fire V210 UltraSparc T1 1,0-GHz UltraSparc IIIi 1,6 GHz 32 GB 16 GB Solaris Solaris Capio / Juris-Server UB PC/VM Virtuell auf dem VMWare-Server-Blade realisiert Windows 2003 Terminal Server Citrix-Server UB PC/VM Virtuell auf dem VMWare-Server-Blade realisiert Windows 2003 Server mit CPS4 Real-Server Sun Enterprise 280R Ultra Sparc III 4 GB Solaris Studenten-Server HP ProLiant DL385 HP ProLiant DL385 HP ProLiant DL380 HP ProLiant DL 360 HP ProLiant DL320 HP ProLiant ML350 HP ProLiant DL360 HP ProLiant ML350 HP ProLiant ML350 HP ProLiant DL180 HP ProLiant DL180 HP ProLiant DL180 HP ProLiant DL360 HP ProLiant DL360 HP ProLiant DL385 HP ProLiant DL360 Dell PowerEdge 1750 Opteron QC 2,3 GHz 2 Opteron QC 2,3 GHz Xeon DC 2,3 GHz Xeon QC, 2,3 GHz Xeon DC 2,6 GHz Xeon DC 2,0 GHz Xeon 3,6 GHz Xeon DC 2,0 GHz Xeon QC 2,5 GHz Xeon QC 2,0 GHz Xeon QC 2,0 GHz Xeon QC 2,0 GHz Xeon DC 2,0 GHz Xeon QC 2,3 GHz 2 Opteron QC 2,3 GHz Xeon QC 2,5 GHz Xeon 2,4 GHz 4 GB 8 GB 4 GB 4 GB 12 GB 4 GB 4 GB 2 GB 4 GB 4 GB 4 GB 4 GB 4 GB 4 GB 6 GB 4 GB 8 GB 1 GB Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Netware Windows Server 2008 x64 Windows Server 2003 x32 VMWare-Server 2x Sun Fire X2200 Sun Fire X2200 2x Opteron QC 2x Opteron QC 64 GB 32GB VMWare ESX VMWare ESX RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 23 Funktion Typ CPU Hauptspeicher Betriebssystem VMWare-Server-Blade FTS BX922 S2 16x Xeon Westmere Hexacore, 2,66 GHz 96 GB VMWare ESX Backup-, Archivund File-Server Funktion Typ CPU Haupt- / Plattenspeicher Betriebssystem Archivund File-Server NetApp 3050c Netapp 2040 4x Intel 3 GHz 2x Xeion QC 1,67 GHz 3 GB / 30 TB 8 GB/ 20 TB NetApp 7.3.5 P5 NetApp 7.3.5 P5 zentrales Datensicherungssystem SunFire X4240 Sun Storage Tek SL 3000 Library 2x Opteron QC 2,3 GHz 30 TB Disk 352 TB Band Solaris Kommunikationsserver Funktion Typ CPU Hauptspeicher Betriebs system Listserver Sun Ultra 5 Ultra Sparc II 333 MHz 192 MB Solaris Mailserver Sun Fire V440 4x Ultra Sparc IIIi 1281 MHz 16GB Solaris Mailserver (Studenten) Sun Fire T2000 Ultra Sparc T1 1 GHz (8 core) 16 GB Solaris Mailhub-in Sun Fire V240 Ultra Sparc III 2 GB Solaris Mailhub-out Sun Fire V240 Ultra Sparc III 2 GB Solaris File-Server für Kommunikationsrechner Sun Enterprise 3500 4x Ultra Sparc II 336 MHz 64 MB Solaris WWW-Server Sun Fire T2000 Sun Fire T2000 Sparc 8core Sparc 8core 32 GB 32 GB Solaris Solaris Newsserver Sun Ultra 60 Ultra Sparc 360 MHz 256 MB Solaris Authorization-Server 2x Sun Fire T1000 Ultra Sparc T1 1,0 GHz 8 GB Solaris aFTP-Server Sun Blade 1000 DEC Alpha XP1000 2x Ultra Sparc III 600MHz 21264A 667 MHz 1 GB 768 MB (6 TB Disk) Solaris Tru64 UNIX Lernmanagement (e-Learning) Sun X4240 SunFire V20z 2 Opteron QC 3,2 GHz 2 Opteron QC 2,6 GHz 64 GB 4 GB Solaris Server für Netzdienste Funktion Typ CPU Hauptspeicher Betriebs system Nameserver (extern) Sun Ultra 60 2x Ultra Sparc II 360 MHz 256 MB Solaris Nameserver (extern) Sun Ultra 60 2x Ultra Sparc II 360 MHz 256 MB Solaris Nameserver (intern) Sun Ultra 5 Ultra Sparc IIi 333 MHz 128 MB Solaris Nameserver (intern) Sun Ultra 5 Ultra Sparc IIi 333 MHz 128 MB Solaris DHCP, RADIUS, Firewall HP ProLiant DL145 2x Opteron 2 GHz 2 GB FreeBSD MySQL-Master MySQL-Slave HP ProLiant DL145 HP ProLiant DL145 2x Opteron 2 GHz 2x Opteron 2 GHz 2 GB 2 GB FreeBSD FreeBSD NAGIOS, SQUID, BigBrother FSC Esprimo 5925 Core2Quad 2,66 GHz 4 GB FreeBSD VPN-Anbindung Außenstellen HP ProLiant DL160 Xeon QC 2,0 GHz 4 GB FreeBSD Helpdesk HP ProLiant ML350 Xeon DC 2 GB 2 GB Windows 2003 RECHENZENTRUM 24 Jahresbericht 2011 4.4. Öffentliche Arbeitsplätze Rechnerräume Auf dem Universitätsgelände werden für die Studierenden Rechner räume bereitgestellt, die außerhalb der Kursund Übungszeiten für Aufgaben wie Seminararbeit, Diplomarbeit, Dissertation sowie zur Informationsbeschaffung aus dem Internet genutzt werden können. Vorhandene Software auf den Rechnern: InternetBrowser, Office-Programme (Word, Excel, Powerpoint), Grafik-Programm, Dienstprogramme zur Datenübertragung und Archivierung, u.a. Gebäude Raum Anzahl Drucken Scannen Fachbereich AI 1.03 21 X Angewandte Informatik AI 1.37 13 X Angewandte Informatik AI 2.01 39 X Angewandte Informatik B IX 01 40 Rechtsund Wirtschaftswissenschaften B IX 24 25 Rechtsund Wirtschaftswissenschaften FAN A.0.20 21 Rechenzentrum FAN B.1.01 28 X Angewandte Naturwissenschaften GEO 003/1 9 X Rechenzentrum GEO S 24 29 X X Geowissenschaften GSP S 5 15 Kulturwissenschaften / Rechenzentrum GW I U.17.1 21 X Kulturwissenschaften GW I U.17.2 16 X Sprachund Literaturwissenschaften NW I 4.0.00.09 9 X Chemie NW I 4.0.00.10 7 X Rechenzentrum NW I 6.0.00.04.2 20 X Biologie NW II 3.2.U1.164.2 3 X X Rechenzentrum NW II S 71 25 X Rechenzentrum NW II S 73 19 X Mathematik / Physik NW II S 81 14 X Mathematik / Rechenzentrum RW 0.38 12 X X Rechtsund Wirtschaftswissenschaften Sport 1.37 9 X Sport GW I U17.2 AI 2.01 FAN A.0.20 RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 25 Öffentliche Arbeitsplätze in der Universitätsbibliothek 12 Capio-Terminals: Nutzung der Bibliotheksdienste und Juris 70 Sun Ray 2 - Terminals: uneingeschränkter Zugriff auf das Internet nach Authentifizierung 4.5. Wichtige Peripheriegeräte Im RZ-Zentralbereich bestehen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität mit RZ-Benutzernummer mehrere Druckmöglichkeiten. Es findet eine universitätsinterne Verrechnung der Verbrauchskosten statt. Canon ImagePress C1 CANON imagePROGRAF 8000S Farb-Laserdrucker Postscript (Level 3) DIN A4 und DIN A3 Papier (100g/m2) DIN A4 Karton (160 g/m²) DIN A4 Folien doppelseitiger Druck bei Papier möglich Farb-Tintenstrahl drucker (600 dpi) Postscript (Level 3) Normalpapier gestrichenes Papier (180 g/m²) Hochglanz-Fotopapier (190 g/m²) Blattgröße bis max. DIN A0 RECHENZENTRUM 32 Jahresbericht 2011 5. Organisation des Rechenbetriebs Die zentralen Server sind durchgehend in Betrieb. Die Datensicherung wurde weitgehend in die Nachtstunden verlegt. Kurze Rechnerabschaltungen zur Durchführung von Systemarbeiten erfolgen nach Bedarf – vorzugsweise am Mittwochvormittag. Damit wurde eine hohe Verfügbarkeit der Rechner von 99 % erreicht. Bedienter Betrieb findet nur in einer Schicht statt. Die Bedienzeiten unterliegen der Dienstvereinbarung über die gleitende Arbeitszeit für das nichtwissenschaftliche Personal der Universität Bayreuth. Druckausgaben am Farblaserdrucker und Farbdruckausgaben an den HP Designjets finden nur während des bedienten Betriebs statt, um Fehldrucke zu vermeiden. 5.1. Betrieb der zentralen Server Der Hardware-Übersicht (Abschnitt 4.3) ist zu entnehmen, dass das Rechenzentrum eine Vielzahl von Servern betreibt. Die Auslastung des Linux-Clusters und die prozentuale Nutzung durch die Anwendungsbereiche ist der nachfolgenden Abbildung zu entnehmen. FAN; 2,36 % Biologie; 5,75 % Chemie; 1,04 % Geowissenschaften; 0,18 % BGI; 27,53 % Mathematik; 14,82 % Physik; 37,52 % Sonstige; 0,06 % ungenutzt; 10,74 % Nutzung des Linux-Clusters durch die Anwenderbereiche Gesamtauslastung und Verfügbarkeit 2010 und 2011 Jahr Auslastung des Systems Ausfallzeiten 2010 83 % bei 8688 Betriebsstunden 1 Tag wegen eines Cluster-Upgrades, 3 Tage wegen Arbeiten an der Gebäude-Stromversorgung 2011 89 % bei 8736 Betriebsstunden 2 Tage wegen Arbeiten an der Kühlungsverteilung 5.2. Betrieb der dezentralen Informationstechnik Der Betrieb der dezentralen Informationstechnik erfolgt in der Verantwortung der Fakultäten und Lehrstühle. Das Rechenzentrum unterstützt bei der Erstellung von Großgeräteanträgen für sogenannte WAPCluster (Wissenschaftler-ArbeitsplatzProgramm) in den Fakultäten und Fachgruppen. In Zusammenarbeit mit den Rahmenvertragspartnern für IT-Geräte werden Service-Pakete definiert und umgesetzt. Der Anwender kann nach einem Neukauf über einen weitgehend betriebsbereiten Rechner verfügen. Bei Problemfällen hilft das Rechenzentrum, soweit dies die personellen Ressourcen zulassen. RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 33 5.3. Informationssysteme im Rechenzentrum Der Betrieb des Rechenzentrums wird durch abteilungsinterne und abteilungsübergreifende Informationssysteme unterstützt. Nachfolgend werden einige Beispiele verfügbarer Informationssysteme für Anwender vorgestellt, die in den Abteilungen des Rechenzentrums betrieben und weiterentwickelt werden: Online-Netzwerkantrag Der Online-Netzwerkantrag wird für die Anmeldung, den Umzug und die Abmeldung von Rechnern, die im Datennetz betrieben werden, benötigt. Die Authentifizierung der IT-Anwender erfolgt über ihre RZ-Benutzungskennung. Die eingegebenen Daten werden in Datenbanken des Netzwerkmanagements übernommen. Mit Unterstützung des Netzwerkmanagements werden Arbeitsaufträge für das Patchen von Kabelwegen und Netzwerkdosen, die Vergabe von IP-Adressen, die Lieferung von Material sowie für die Anbindung und Einrichtung der Netzkonfiguration des dezentralen Rechners erzeugt. 2011 wurden 1661 Anträge bearbeitet. Multimedia-Datenbank Die Multimedia-Ausstattung der Lehrräume wird in einer Datenbank gepflegt, die interaktiv von den Anwendern abgefragt werden kann. Die Datenbank enthält Angaben zur MM-Ausstattung zur Größe und zur Anzahl der Sitzplätze. Bekannte Störungen und Defekte werden in die Datenbank eingepflegt. MM-Datenbankabfrage auf der Internetseite des RZ RECHENZENTRUM 34 Jahresbericht 2011 PC-Pool-Service Ein Web-basierendes Informations system stellt den IT-Anwendern Informationen über die Rechnerräume der Universität zur Verfügung. Die IT-Anwender haben die Möglichkeit, mit den Pool-Koordintoren zu kommunizieren und sich über die Ausstattung zu informieren. Zu diesem Zweck sind Grundrisspläne und Fotografien der Räume hinterlegt. Wenn Hardwareund Software-Probleme auftreten, können diese über eine Web-Schnittstelle gemeldet werden. PC-Pool-Service auf der Internetseite des RZ 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 35.000 40.000 45.000 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember AI 1.03 AI 1.37 AI 2.01 B IX R01 B IX R24 FAN A.0.20 FAN B.1.01 GEO 003/1 GEO S24 GSP S5 GW I U.17.1 GW I U.17.2 NW I 4.0.00.09 NW I 4.0.00.10 NW I 6.0.00.04.2 NW II 3.2.U1.164.2 NW II S71 NW II S73 NW II S81 RW II 0.38 Sport 1.37 PC-Pool Logins 2011 RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 35 Elektronischer User Helpdesk Die Anwenderbetreuung berät und informiert bezüglich der Nutzung der zentralen Systeme des RZ und zu Systemund Anwendungssoftwareprodukten sowie auf den Gebieten Netznutzung, Systemadministration und IT-Sicherheit. Über eine Anlaufstelle werden die elektronischen, persönlichen oder telefonischen Anfragen kanalisiert. Komplexere Anfragen werden an die Fachabteilungen weitergeleitet. Zur Unterstützung der Aufgabe ist ein elektronischer Helpdesk in Betrieb. Anfragen werden erfasst und strukturiert, die Verfolgung von Problembehandlungen ist möglich. 2011 wurden 1409 Benutzeranfragen in den elektronischen Helpdesk aufgenommen und bearbeitet: Sprache/Literatur 15% Kultur 10% Biologie 9% Geo 9% Wirtschaft 9% Chemie 7% Studierende 6% Recht 6% FAN 6% Physik 4% Mathematik 4% RZ 3% Sport 3% Sonstige 3% Verwaltung 3% Institute 2% ZT 1% Informatik 1% Problemfälle in 2011 nach Anwendergruppe Kommunikationsdienste 13% Malware 6% Netzwerkanschluss 20% Netzwerkstörung 5% PC Hardware 21% PC Software 15% Sonstiges 6% Zentrale Dienste 14% Problemfälle in 2011 nach Problemfeld RECHENZENTRUM 36 Jahresbericht 2011 IT-Support für Studierende In der Laptop-Sprechstunde wird der mobile Rechner des Studierenden registriert und der für den Zugang zum Universitätsnetz erforderliche VPN-Client installiert, eingerichtet und überprüft. Zusammen mit dem Studierenden wird die IT-Sicherheit auf dessen mobilen Rechnern überprüft und gegebenenfalls wieder hergestellt. In der PC-Garage bietet das Rechenzentrum für Studierende der Universität Bayreuth kostenlose Unterstützung bei Problemen mit ihren privaten Computern. 2011 wurden 5118 mobile Rechner in der Laptopsprechstunde registriert, insgesamt 996 Probleme wurden in der PC-Garage ausführlicher bearbeitet: Malware 164 PC Hardware 465 PC Software 167 unspezifiziert 60 VPN 10 Datenrettung 103 Performance 27 Laptops 3789 Smartphones 1329 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% 5118 WLAN-Registrierungen 996 PC-Problemfälle in 2011996 PC-Problemfälle in 2011 Software-Verteilung Das Rechenzentrum stellt für die Software-Anforderungen einen Web-Service zur Verfügung. Die Beschaffungswünsche werden in einem elek tronischen Warenkorb erfasst, der via Mail übermittelt werden kann. Alle Software-Anforderungen, die auf bestehende Softwarelizenz-Rahmen verträge zugreifen, werden in einer Datenbank erfasst, die den jeweiligen Bearbeitungsstand der Software-Anforderung enthält. Die Datenbank dient dem RZ zur Abrechnung der anfallenden Kosten und zur Abrechnung mit den Rahmenvertragspartnern. 2011 fielen 123.351,80 € als Lizenzkosten an und 1528 Nutzungs rechte wurden in 893 Vereinbarungen verteilt: 3,92% 3,27% 4,07% 14,00% 9,23% 18,04% 1,46% 1,24% 0,85% 50,50% 55,69% 39,34% 5,71% 8,25% 11,19% 16,35% 16,03% 17,72% 7,50% 5,89% 7,06% 0,56% 0,39% 1,72% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Adept Adobe Corel Microsoft RRZE RZ SPSS Systat Nutzungs-Rechte (1528) Lizenz-Kosten (123.351,80 €) Software-Vereinbarungen (893) RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 37 6. Aktivitäten des Rechenzentrums 6.1. Veranstaltungen Datum Veranstaltung Name Mo – Fr Laptop-Sprechstunde Registrierung des Laptops zur Nutzung des WLAN, Hilfe bei der Installation von Sicherheitsupdates, Virenscannern, VPN-Client-Software und bei der Entfernung von Viren und anderer Malware. Schönheiter u. a. Mi 13:00 - 14:00 (14-tägig) Jour-Fix für Anwenderfragen Wolf Datum Jour Fix für IT-Verantwortliche Name 03.05.2011 Vorstellung des Rechenzentrums, Zusammenarbeit mit den IT-Verantwortlichen und Software-Beschaffung Grandel / Wolf 10.05.2011 Hardwarebeschaffung über den Rahmenvertrag (PCs, Laptops, Apple u.a.) Sturm / Oertel / Schönheiter 17.05.2011 Der Aufbau des Netzwerks an der Uni Bayreuth, Anschlussmöglichkeiten, Netzantrag / Netzdokumentation Thurn / Riffel 24.05.2011 e-Groupware: was lässt sich damit alles machen? Thurn 31.05.2011 Nutzung des zentralen Backups und des Archivservers Kolinsky / Thurn 07.06.2011 Grundlegende Systemadministration unter Windows 1. Netzwerkkonfiguration unter Windows XP, Vista und Windows 7 2. Dateizugriff (Freigaben, Netapp) 3. IT-Sicherheit allgemein sowie a) Sophos b) Firewall c) Systemupdates d) Skype-Nutzung Thurn / Schönheiter 28.06.2011 Grundlegende Systemadministration unter OSX 1. Netzwerkkonfiguration 2. Standardapplikationen a) Dateizugriff (Freigaben, Netapp) b) Drucken (Netzwerk und mit iPrint) 3. IT-Sicherheit Schönheiter / Winkler 05.07.2011 Grundlegende Systemadministration unter Linux, hauptsächlich bei RPM-basierten Systemen, u.a. Installation, Netzwerkeinrichtung, Sicherheit Rüger 12.07.2011 Netzwerkprobleme - was kann ich selber tun, welches Vorgehen ist sinnvoll? Benda 19.07.2011 Virtuelle Server Baumgarten / Winkler 26.07.2011 Gemeinsamer Datenspeicher (Fileserver) für den Lehrstuhl - Vergleich Novell Netware, Windows, NAS-Systeme Kießling / Thurn RECHENZENTRUM 38 Jahresbericht 2011 6.2. Lehrveranstaltungen Sommersemester 2011 Wintersemester 2011/12 Elementare Netzwerkprogrammierung in C Bahr Mathematische Methoden der Analyse von digitalen Kommunikationssystemen Bahr Vertiefte theoretische und praktische Grundlagen in Computernetzwerken Benda Vertiefte theoretische und praktische Grundlagen in Computernetzwerken Benda Wissenschaftliches Rechen mit Scilab I Thurn Wissenschaftliches Rechen mit Scilab II Thurn Fortran Winkler Fortran Winkler EDV-gestütztes Publizieren Wolf EDV-gestütztes Publizieren Wolf 6.3. Mitarbeit in Arbeitskreisen und Vereinen Im Bemühen um größere Synergieeffekte ist der Austausch von Informationen und Erfahrungen sowie die Zusammenarbeit auf regionaler und nationaler Ebene erforderlich. Die bayerischen und deutschen Hochschulrechenzentren arbeiten eng und erfolgreich zusammen. Die Mitarbeiter des Rechenzentrums der Universität Bayreuth engagieren sich in folgenden Arbeitskreisen, Kommissionen und Vereinen: Gremium DFN Verein zur Förderung eines deutschen Forschungsnetzes Dr. Martin Bahr, Dr. Andreas Grandel ZKI Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Forschung und Lehre e.V. Dr. Andreas Grandel GI Gesellschaft für Informatik Dipl.-Kfm. Wolfgang Kießling ISOC Internet Society Dr. Martin Bahr RRZE Beirat des Regionalen Rechenzentrums Erlangen Dr. Andreas Grandel, Dipl.-Inform. Klaus Wolf Arbeitskreise der bayerischen Rechenzentren AK-By-Web Arbeitskreis Bayerischer Webmaster Dipl.-Ing. (FH) Rudolf Jung, Dipl.-Inform. Klaus Wolf AK Meta-Diretory Arbeitskreis „Meta-Directory“ der bayerischen Hochschulen Heinrich Ney AKNetzPC Arbeitskreis „Vernetzte Arbeitsplatzrechner“ Dr. Günther Neubauer, Dr. Herbert Thurn BHN Bayerisches Hochgeschwindigkeitsnetz Dr. Martin Bahr, Dr. Heidrun Kolinsky BUB Bayerische Unix-Betreuer Dr. Bernhard Winkler, Dipl.-Phys. Thomas Rüger RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 39 BRZL Arbeitskreis der Bayerischen Rechenzentrumsleiter Dr. Andreas Grandel BSK Bayerische Software-Koordination Dipl.-Inform. Klaus Wolf Gremien des Bibliotheksverbunds Bayern IT-Beirat IT-Beirat für das Bibliothekswesen Bayern Dr. Andreas Grandel KVB Kommission Virtuelle Bibliothek Dr. Andreas Weber AG Lokalsysteme Arbeitsgruppe Lokalsysteme Dr. Andreas Weber Nationale Arbeitskreise zur Informationstechnik der Bibliotheken SISIS Arbeitskreis der SISIS-Systemverwalter Dr. Andreas Weber (Vorsitz) Arbeitskreis der SISIS-Anwender Dr. Andreas Weber 6.4. Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen Veranstaltung ProfessorIn Wochenstunden Plattform Wagner World Wide Ringvorlesung Prof. Mungen 2 YouTube Semiotik interkulturellen Handelns Prof. Müller-Jacquier 2 keine Einführung in die Sportökonomie Dr. Fehr 1 keine Mathematische Grundlagen für Wirtschaftswissenschaftler Prof. Rambau 3 Moodle Mikroökonomik I Prof. Napel 2 Moodle Grundlagen der Wirtschaftsinformatik Prof. Eymann 2 YouTube Einführung in die Anglistik Prof. Arndt 2 keine Grundlagen des Marketing Prof. Germelmann 2 Moodle Global Change Ecology Dr. Audorff 2 keine RECHENZENTRUM 40 Jahresbericht 2011 7. Anlagen zum Bericht 7.1. IT-Ordnung Ordnung für die Informationsverarbeitungs-Infrastruktur der Universität Bayreuth 10. Februar 2005 Aufgrund des Art. 32 Abs. 3 Satz 1 des Bayerischen Hochschulgesetzes erlässt der Senat der Universität Bayreuth, im Benehmen mit dem Ausschuss für das Rechenzentrum, die folgende Ordnung für die Informationsverarbeitungs-Infrastruktur der Universität Bayreuth (IT-Ordnung).* Inhaltsverzeichnis Präambel §1 Geltungsbereich §2 Benutzerkreis und Aufgaben §3 Formale Benutzungsberechtigung §4 Pflichten des Benutzers §5 Aufgaben, Rechte und Pflichten der Systembetreiber §6 Haftung des Systembetreibers/Haftungsausschluss §7 Folgen einer missbräuchlichen oder gesetzeswidrigen Benutzung §8 Rechte des Personalrats, Datenschutz, Verbot einer Verhaltensbzw. Leistungskontrolle §9 Sonstige Regelungen §10 Inkrafttreten, Außerkrafttreten Präambel 1Die Universität Bayreuth und ihre Einrichtungen betreiben eine InformationsverarbeitungsInfrastruktur (IV-Infrastruktur), bestehend aus Informationsverarbeitungsanlagen (Rechnern), Kommunikationssystemen (Netzen) und weiteren Hilfseinrichtungen der Informationsverar- * Mit allen Funktionsbezeichnungen sind Frauen und Männer in gleicher Weise gemeint. Eine sprachliche Differenzierung im Wortlaut der einzelnen Regelungen wird aus Gründen der Klarheit und Verständlichkeit dieser Ordnung nicht vorgenommen. beitung. 2Die IV-Infrastruktur ist in das deutsche Wissenschaftsnetz und damit in das weltweite Internet integriert. 3Die vorliegende Ordnung regelt die Bedingungen für den Betrieb und die Benutzung der IVInfrastruktur. 4Die Ordnung orientiert sich an den gesetzlich festgelegten Aufgaben der Hochschulen sowie an ihrem Mandat zur Wahrung der akademischen Freiheit stellt Grundregeln für einen ordnungsgemäßen Betrieb der IV-Infrastruktur auf weist hin auf die zu wahrenden Rechte Dritter (z.B. Softwarelizenzen, Auflagen der Netzbetreiber, Datenschutzaspekte) verpflichtet den Benutzer zu korrektem Verhalten und zum ökonomischen Gebrauch der angebotenen Ressourcen klärt auf über eventuelle Maßnahmen des Systembetreibers bei Verstößen gegen die Benutzungsregelungen. §1 Geltungsbereich (1) Die vorliegende Ordnung gilt für die an der Universität Bayreuth betriebene IV-Infrastruktur, bestehend aus Informationsverarbeitungsanlagen (Rechnern), Kommunikationssystemen (Netzen) und weiteren Hilfseinrichtungen der Informationsverarbeitung. (2) Die vorliegende Ordnung kann durch den zuständigen Systembetreiber der IV-Infrastruktur nach §3(2) durch weitergehende Regelungen ergänzt werden, sofern dadurch die Bestimmungen der vorliegenden Ordnung nicht verletzt werden. RECHENZENTRUM Jahresbericht 2011 41 §2 Benutzerkreis und Aufgaben (1) Die in §1 genannte IV-Infrastruktur steht den Mitgliedern der Universität Bayreuth zur Erfüllung ihrer Aufgaben aus Forschung, Lehre, Verwaltung, Ausund Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Außendarstellung der Hochschulen und für sonstige in Art. 2 des Bayerischen Hochschulgesetzes beschriebene Aufgaben zur Verfügung. (2) Anderen Personen und Einrichtungen kann die Nutzung auf schriftlich begründeten Antrag hin vom Präsidialkollegium gestattet werden. §3 Formale Benutzungsberechtigung (1) Wer IV-Infrastruktur nach §1 benutzen will, bedarf einer formalen Benutzungsberechtigung des zuständigen Systembetreibers nach §3(2). (2) Systembetreiber a) der zentralen Informationsverarbeitungsanlagen und des Kommunikationssystems (Universitätsdatennetz) ist das Rechenzentrum; b) der dezentralen Informationsverarbeitungsanlagen ist die jeweils zuständige organisatorische Einheit (Fakultät, Lehrstuhl oder andere Untereinheit der Universität Bayreuth). (3) 1Der Antrag auf eine formale Benutzungsberechtigung soll folgende Angaben enthalten: zSystembetreiber (organisatorische Einheit, z.B. Lehrstuhl oder Rechenzentrum), bei der die Benutzungsberechtigung beantragt wird zSysteme, für welche die Benutzungsberechtigung beantragt wird zAntragsteller: Name, Adresse, Telefonnummer (bei Studierenden auch Matrikelnummer) und evtl. Zugehörigkeit zu einer organisatorischen Einheit der Universität zÜberschlägige Angaben zum Zweck der Nutzung, beispielsweise Forschung, Ausbildung/Lehre, Verwaltung zEinträge für Informationsund Verzeichnisdienste der Universität zdie Erklärung, dass der Benutzer die vorliegende Ordnung anerkennt und in die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten nach §5(4) einwilligt zgegebenenfalls Name und Unterschrift des Leiters der organisatorischen Einheit (z.B. Lehrstuhl). 2Weitere Angaben darf der Systembetreiber nur verlangen, soweit sie zur Entscheidung über den Antrag erforderlich sind. (4) 1Über den Antrag entscheidet der zuständige Systembetreiber nach §3(2). 2Er kann die Erteilung der Benutzungsberechtigung vom Nachweis bestimmter Kenntnisse über die Benutzung der Anlage abhängig machen. (5) Die Benutzungsberechtigung darf versagt werden, wenn a) nicht gewährleistet erscheint, dass der Antragsteller seinen Pflichten als Nutzer nachkommen wird; b) die Kapazität der Anlage, deren Benutzung beantragt wird, wegen einer bereits bestehenden Auslastung für die beabsichtigten Arbeiten nicht ausreicht; c) das Vorhaben nicht mit den Zwecken nach §2(1) und §4(1) vereinbar ist; d) die Anlage für die beabsichtigte Nutzung offensichtlich ungeeignet oder für spezielle Zwecke reserviert ist; e) die zu benutzende Anlage an ein Netz angeschlossen ist, das besonderen Datenschutzerfordernissen genügen www.rz.uni-bayreuth.de Campus-WLAN-Zugriffe 2004 - 2011 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 Laptops LAN Tagungen Laptops WLAN Smartphones