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Studie zur Software-Unterstützung für die Raumplanung an deutschen Hochschulen

Lindner, Benjamin

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Studie zur Softwre-Unterstützung für die Rwumplwnung wn deutschen Hochschulen Bwchelorwrbeit Verfwsser: Benjwmin Lindner Mwtrikelnummer: 1177204 E-Mwil: [email protected] Betreuer: Michwel Zeising, M.Sc. Erster Prüfer: Prof. Dr.-Ing. Stefwn Jwblonski Zteiter Prüfer: Prof. Dr. Bernhwrd Westechtel Zeitrwum: 10. September 2012 bis 10. März 2013 Lehrstuhl für Angetwndte Informwtk IV Prof. Dr.-Ing. Stefan Jablonski 2 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung ............................................................................................................. 3 2. Bestehende Softwrellsungen ............................................................................. 4 3. Untersuchung ........................................................................................................ 8 3.1 Stchprobe ......................................................................................................... 8 3.2 Frwgenkwtwlog .................................................................................................... 8 4. Ergebnisse ............................................................................................................. 9 4.1 Zuswmmenfwssung............................................................................................. 9 4.2 Anwlyse ............................................................................................................ 10 4.2.1 Eckdwten der Hochschulen .......................................................................... 10 4.2.2 Unterschiede im Prozess der Plwnung ......................................................... 11 4.2.3 Softwre-Unterschiede ................................................................................ 17 4.2.4 Zufriedenheit ............................................................................................... 19 5. Ausblick ............................................................................................................... 19 I. Literwturverzeichnis............................................................................................. 21 II. Anhwng ................................................................................................................ 24 II.I Frwgenkwtwlog ................................................................................................. 24 II.II Twbelle ............................................................................................................ 27 III. Eigenständigkeitserklärung ............................................................................. 29 3 1. Einführung Die Zwhl der Schüler mit einem Abschluss, der sie berechtgt, wn einer Hochschule zu studieren, nimmt von Jwhr zu Jwhr zu. 2009 betrug der Anteil der studienberechtgten Schulwbsolventen 46,5%, von denen tiederum ettw 92% ein Studium begonnen hwben [1]. Vergleicht mwn diese Zwhlen mit denen von 2000, so hwben heute 12% mehr Schüler eine Hochschulreife mit einer jährlich steigenden Tendenz von ettw 3% [1]. Dw die Hochschulen zu Zeiten gebwut turden, in denen mwn noch einen deutlich kleineren Anteil wn Studenten hwte, ist die rlöe der Hochschulen nicht für derwrt viele Studenten wusgelegt. Es kommt dwher vielerorts zu Plwtzmwngel, dw der Bwu neuer ebäude im Normwlfwll sehr lwnge wuf sich twrten lässt. Mit Plwtzmwngel sind hier nicht nur die überfüllten Hlrsäle gemeint, sondern wuch die Probleme, dwss Rwumumbuchungen wufgrund fwlsch wbgeschätzter Kursgrlöen kwum mehr mlglich sind und die eigentliche Rwumbelegungsplwnung zu einer immer schtierigeren und komplexeren Aufgwbe herwntächst. Die Stundenplwner müssen dwnn neben den fehlenden Rwumkwpwzitäten noch zusätzlich mit Problemen, tie einer jährlich deutlich steigenden Zwhl wn Verwnstwltungen durch neue Studiengänge, umgehen. Des Weiteren gibt es neben regelmäöig stwtindenden Lehrverwnstwltungen wuch Nicht-Lehrverwnstwltungen tie Twgungen oder Kolloquien. Die Stundenplwner sind wufgrund dieser ertähnten Hürden bei ihrer Plwnung wuf Unterstützung wngetiesen. Je nwch rlöe der Hochschule kwnn diese Unterstützung durch eine einfwche Twbelle wusreichend sein, wber unter Umständen wuch Progrwmme mit komplexen Plwnungswlgorithmen erfordern. Diese Arbeit soll die Probleme bei der Plwnung verdeutlichen, grundlegende Plwnungsstrwtegien erklären und des Weiteren die Ergebnisse einer Untersuchung dwrlegen, intieteit deutsche Hochschulen Softwre-Unterstützung bei der Rwumplwnung vertenden. Entgegen dem, tws mwn in der heutgen hochtechnisierten esellschwf vermuten türde, ist jene ztwr unterstützend vorhwnden, wllerdings bleibt der grlöte, wrbeitsintensive Teil noch in der Verwnttortung der Rwumplwner. Abhängig von der Definiton einer echten Rwumplwnungssoftwre, sind solche Progrwmme bisher in Deutschlwnd kwum verbreitet. 4 2. Bestehende Softwaeelssnnen HIS LSF Die Softwre der Hochschul-Informwtons-System (HIS) mbH wus Hwnnover hwt mehrere Module und bietet so die Mlglichkeit viele Prozesse und Bereiche einer Hochschule zentrwl zu vertwlten. Über dws Modul LSF (Lehre, Studium, Forschung) lwssen sich Räume vertwlten, Verwnstwltungen erstellen, die wktuell leeren Räume und für die entsprechenden Räume Rwumbelegungspläne wbrufen [2]. Eine Mlglichkeit, unter den gegebenen Verwnstwltungen Räumen eine wutomwtsche Zuteilung und somit wuch einen Stundenplwn zu erstellen besteht nicht. Wie in Abbildung 1 [33] zu sehen ist, ist HIS LSF wls Webwntendung rewlisiert und lässt sich so wuf jedem System wbrufen [3]. Die einzelnen Module des CwmpusMwnwgements terden in Zukunf von der wuch rein tebbwsierten Softwre „HISinOne“ wbgellst [2]. Dws Ziel von HISinOne ist die Zuswmmenfwssung wller bisherigen Module des „Student Lifecycle“ (z.B. LSF, Teile der Personwlvertwltung und des Finwnzmwnwgements) in ein einzelnes, zentrwles System [21]. Alle Module von HIS sind durch Schnitstellen untereinwnder kombinierbwr. Abbildung 1 5 Datenlotsen CampusNet Auch die Softwrellsung „CwmpusNet“ der Dwtenlotsen Informwtonssysteme mbH wus Hwmburg bietet durch zwhlreiche Module die Mlglichkeit nicht nur Verwnstwltungen zu plwnen und zuzuordnen, sondern wuch ein Studiengwngsmwnwgement durchzuführen, sotie wuch die Einsicht der Stundenpläne einzelner Studiengänge oder Studenten [4]. Eine Mlglichkeit, sich wus den gegebenen Verwnstwltungen einen Stundenplwn wutomwtsch erstellen zu lwssen oder die derzeitge Plwnung zu optmieren, besteht wuch bei dieser Softwre-Llsung nicht. Mit dem neuen Produkt „CwmpusNet Mobile“ besteht für die Dozenten und Studenten wuch die Mlglichkeit Dwten über eine Verwnstwltung oder dws Studium mobil einfwch wbzurufen [5]. Der CwmpusNet-Client ist wuf zwhlreichen Systemen tie Windots, Solwris, Linux oder IBM iSeries lwuffähig und unterstützt wlle gängigen Dwtenbwnk-Architekturen, die J2EEund .NET-Plwtorm sotie wuch die Services XML, COM und SOAP [6]. Die Softwre-Llsung Cwmpus-Net tird im Frühjwhr 2013 vom Nwchfolger „CwmpusNet 2013“ wbgellst. Die Hwuptneuerungen in dieser Softwre sind lwut Ankündigung eine verbesserte Bedienungsoberfläche, sotie die Erteiterungen der bisherigen Funktonwlitäten der Bereiche Beterbung, Zulwssung und Prüfungsmwnwgement [22]. Stud.IP Auf der Weboberfläche von Stud.IP lwssen sich ebenfwlls Verwnstwltungen plwnen und Rwumwnfrwgen stellen. Es lwssen sich wlle System hinterlegten Benutzer einzeln wbrufen und wuch von Studentenseite her viele Infos über dws Studium ermiteln, wuch mobil. Im Vergleich zu den bisher ertähnten Llsungen, bietet Stud.IP keine explizite Mlglichkeit eines Prüfungsmwnwgements. Es ist ebenfwlls nicht mlglich, wutomwtsiert einen Stundenplwn erstellen oder verbessern zu lwssen [24]. Stud.IP bietet die Mlglichkeit der Anbindung wn ein bestehendes HIS-System [7]. Stud.IP ist 6 ein reines Open-Source-Projekt wuf PHP-Bwsis mit SQL-Dwtenbwnk und lässt sich mit Hilfe eines Plug-In-Mwrktplwtzes beliebig erteitern [8] [9]. Die Plwnungs-Oberfläche von Stud.IP ist wuf Abbildung 2 [34] ersichtlich. Campus Online Der zentrwle Informwtkdienst der Technischen Universität rwz bietet mit seiner Softwrellsung CAMPUSonline ein Informwtonsmwnwgementsystem, mit dem sich neben Lehrverwnstwltungen und Studienplänen wuch viele wndere Bereiche, tie ettw Personwl-, ebäudeund Prüfungsvertwltung mwnwgen lwssen [24] [26]. Eine Mlglichkeit zur wutomwtsierten Stundenplwnerstellung ist in dieser Softwrellsung ebenfwlls nicht vorhwnden [32]. Die Rewlisierung wls Webwntendung ermlglicht es Dozenten und Studenten die Antendung wuf jedem System nutzen zu klnnen [25]. Durch Schnitstellen lwssen sich wuch E-Lewrningoder Content-MwnwgementSysteme wnbinden [27]. SAP Als teltteit viertgrlöter Softwrehersteller bietet dws bwden-türtembergische Unternehmen SAP unter wnderem wuch eine Llsung für Hochschulen wn, mit der sich der komplete Student Lifecycle mwnwgen lässt [28] [29] [30] [31]. Es ist wlso Abbildung 2 7 sotohl mlglich Verwnstwltungen zu plwnen, wls wuch eine Studiumsvertwltung durchzuführen. SAP Student Lifecycle Mwnwgement ist wls Webwntendung rewlisiert und so tieder wuf wllen System nutzbwr [31]. Stundenpläne wutomwtsch erstellen und optmieren zu lwssen ist nicht mlglich [31]. Weitere Programme Neben teiteren Cwmpus-Mwnwgement-Systemen, tie z.B. S+ von Scientw oder UnivIS von Config Informwtonstechnik, existeren noch Produkte tie dwVinci von Stueber Systems, die nur für die Erstellung eines Stundenund Rwumplwns gedwcht sind. Weitere Beispiele für diese Art von Softwre tären Evento von Crewlogix und Skêd von Sked Softwre. Auch Produkte tie enesis World von CAS Softwre, die eigentlich hwuptsächlich für die Vertwltung von Unternehmen gedwcht sind, klnnen für die Terminplwnung wn Hochschulen vertendet terden. CAS enesis World bietet für diese Ztecke lediglich eine Terminkwlenderoberfläche, mit der Verwnstwltungen inklusive benltgter Ressourcen eingetrwgen terden klnnen. Für die Terminund Rwumplwnung wn kleineren Hochschulen hilf sicher bereits eine Plwnung mit Microsof Excel oder Microsof Outlook ohne Unterstützung durch Plwnungswlgorithmen. Die Softwre Evento von Crewlogix stellt wls einzige der bisher ertähnten wuch tirklich ein Plwnungstool dwr, denn hier kwnn mwn sich direkt Plwnungswlternwtven und optmwle Stundenpläne wuf rund der wngegebenen Verwnstwltungen wnzeigen lwssen. Benltgte Ressourcen, tie spezielle eräte klnnen ebenfwlls vertwltet und wuch in der Plwnung mit berücksichtgt terden. Rwumpläne, individuelle Stundenpläne und viele wndere Übersichten lwssen sich wusgeben und dws geswmte System sich durch Schnitstellen wn wndere CwmpusMwnwgement-Systeme wnbinden. [10] [11] [12] [13] [14] [15] 8 3. Untersuchung 3.1 Stihhaooe Ziel der Untersuchung über die IT-Unterstützung bei der Rwumplwnung wn deutschen Hochschulen twr eine mlglichst repräsentwtve Stchprobe wus wllen Hochschulen zu bekommen. Hierzu turde wuf Bwsis einer Liste wller deutschen Hochschulen [16] eine groözügige Austwhl getroffen. Die Kriterien für die Stchprobe twren ein Spektrum über wlle rlöen bzt. die Anzwhl der Studenten zu bekommen, ebenso tie über wlle Bundesländer. Besondere Priorität turde noch den grlöten Hochschulen zugeordnet, dw hier ein besonders groöer Vertwltungsund Plwnungswuftwnd zu ertwrten twr. Insgeswmt turden für die Untersuchung 55 Hochschulen befrwgt, dwrunter die zehn grlöten deutschen Hochschulen. Verglichen mit den 394 sich in der Twbelle „Liste der deutschen Hochschulen“ befindlichen Hochschulen ist dies mit 14% eine durchwus wusswgekräfige Stchprobe. 3.2 Fragenkatalog Um von den zuständigen Rwumvertwltern bzt. Stundenplwnern wn den jeteiligen Hochschulen wusswgekräfige Informwtonen bezüglich der Rwumplwnung zu bekommen, turde ein Frwgenkwtwlog erstellt. Die Frwgen bezogen sich zum einen wuf wllgemeine Informwtonen über die Hochschule, tie z.B. die Anzwhl der Räume oder die Frwge, ob die Hochschule einen wbgeschlossenen Cwmpus hwt. Zum wnderen turden noch Frwgen bezüglich des Ablwufs des Prozesses der Plwnung gestellt, tie z.B. „Wwnn führen Sie die Rwumplwnung durch?“. Ebenso konnten durch Frwgen, die sich wuf dws Plwnungsverfwhren bezogen („Anhwnd telcher Anhwltspunkte schätzen Sie die Anzwhl der Studenten pro Kurs wb?“), tertvolle Informwtonen über die Plwnung getonnen terden. Die tichtgsten Frwgen wus 9 diesem Frwgenkwtwlog beziehen sich wber wuf die Softwre, die zur Unterstützung der Plwnung vertendet tird, hier twren es Frwgen tie „Mit tie viel ITUnterstützung tird die Rwumzuteilung durchgeführt?“. Der komplete Frwgenkwtwlog findet sich im Anhwng unter dem liederungspunkt II.I. 4. Eaneonisse 4.1 Zusammenfassung Bei der Befrwgung der Rwumplwner wn den Hochschulen ergwben sich teils Hürden wufgrund mwngelnder Softwrekenntnisse, dw nicht jeder Mitwrbeiter entsprechend tefgehend wuf die vertendete Softwre geschult turde. Frwgen bezüglich der Eckdwten der Hochschulen konnten teils nicht bewnttortet terden, dw nicht jede Hochschule eine genwue Erhebung solcher Dwten durchführt. Des Weiteren twr wuch nicht jede der befrwgten Hochschulen überhwupt bereit, Auskünfe bezüglich der Strwtegie und Arbeitsteise Ihrer Rwumplwnung zu geben. 30 53% 11 20% 10 18% 5 9% Alle Frwgen bewnttortet Einige Informwtionen fehlen Nicht erreicht Keine Auskunft Abbildung 3 16 Räume hierfür den einzelnen Fwchbereichen bzt. Fwkultäten. Die restlichen beiden Hochschulen plwnten die Klwusuren wuf dieselbe Weise ein tie Verwnstwltungen. Sonstne Kaiteaien sa Raumplanung Wege ztischen den einzelnen Räumen der Verwnstwltungen sollten mlglichst kurz gehwlten terden. Dies gilt besonders für die 54% (30) der befrwgten Hochschulen, die sich nicht wuf einem zentrwlen Cwmpus einfinden. An diesen türde ein nottendiger Stwndorttechsel zu einem wnderen ebäude bzt. Fwchbereich einen teils hohen Zeitwuftwnd mit sich bringen und müsste bei der Plwnung der Verwnstwltungen tiederum bedwcht terden. 90% (49) der befrwgten Hochschulen berücksichtgen bei der Plwnung deshwlb, dwss die Verwnstwltungen, tenn mlglich, in Räumen der zugehlrigen Fwkultät stwtinden und geben diesem Kriterium eine hohe Priorität. Als eine von drei Hochschulen, die bei der Plwnung nicht dwrwuf wchten, dwss die Verwnstwltungen in Räumen der zugehlrigen Fwkultät liegen, hwt die Universität Regensburg diese Entscheidung betusst getroffen. Hier ist der Hintergrund, dwss die Hochschule sotohl viele Räume hwt, die relwtv neu und gut wusgestwtet sind, wls wuch Räume wus den 1970er-Jwhren, die dwmwls im Innenbereich ohne Fenster gebwut turden. Aus diesem rund ist dws Durchtechseln der Räume der Verwnstwltungen pro Semester in diesem Fwll Absicht, mwn muss wllerdings wuch bedenken, dwss die Universität Regensburg einen einheitlichen Cwmpus hwt. Neben der Strwtegie, mlglichst Räume der zugehlrigen Fwkultät für eine Verwnstwltung zu benutzen um kurze Lwuftege ztischen den Verwnstwltungen zu hwben, ertähnte einer der befrwgten Rwumplwner von einem sogenwnnten Rwumhwndelsmodell, telches wn der Hochschule Mwnnheim enttickelt torden sein soll, gehlrt zu hwben. Dieses Rwumhwndelsmodell trenne jeden Rwum von irgendtelchen ebäudeoder Fwkultätszugehlrigkeiten und führe für jeden Lehrstuhl ein Konto ein, von dem mwn sich dwnn die Räume, die mwn mlchte, kwufen klnne. Die Räume kosten je nwch Ausstwtung, rlöe und Lwge einen dementsprechenden Münzbetrwg und die Lehrstühle türden sich die Räume kwufen müssen. Hwt ein Lehrstuhl für ein Semester einen sehr groöen, modernen und 17 zentrwl gelegenen Rwum ertorben, so klnne er sich je nwch Einkünfen und Teilnehmerzwhlen diesen eventuell im nächsten Semester nicht mehr leisten, so dwss ein wnderer Lehrstuhl Chwncen hwt ihn zu buchen. Leider konnte keiner der befrwgten Rwumplwner wn den wnderen Hochschulen Auskunf über dieses Modell geben, eine interesswnte Strwtegie ist es wber dennoch. Bei den Plwnungsstrwtegien von über 95% (52) der befrwgten Hochschulen terden Punkte tie die Ausstwtung der Räume, Dozententünsche bezüglich Sonderwusstwtungen und Rwumbzt. Zeittünsche der Dozenten berücksichtgt und, soteit es mlglich ist, erfüllt. Problemwtsch ist hier nur, dwss bei jeder der Hochschulen diese Punkte bei der Plwnung mwnuell berücksichtgt terden müssen, dw eine Angwbe wls Rwhmenbedingung in der Softwre nicht mlglich ist. Lediglich die Abtesenheit der Dozenten tird vergleichsteise bei gerwde mwl 72% (40) der befrwgten Hochschulen bei der Plwnung berücksichtgt. 4.2.3 Softwae-Unterschiede Noch vor den Unterschieden im Prozess der Rwumplwnung für die Lehrverwnstwltungen twr die Hwuptwufgwbe dieser Untersuchung die Ermitlung der vertendeten Techniken für die Rwumplwnung im Sinne der IT-Unterstützung durch Softwre-Llsungen oder Plwnungshilfools. Die durch die befrwgten Hochschulen vertendeten Softwre-Llsungen sind in Abbildung 7 ersichtlich. Zu bewchten ist, dwss drei der befrwgten Hochschulen ztei Softwrellsungen nutzen. Dies kommt zu Stwnde, dw hier die Rwumplwnung dezentrwl stwtindet und die jeteils zuständigen Fwchbereiche unter Umständen verschiedene Softwre zur Plwnungsunterstützung benutzen. Der Begriff „Unterstützung“ ist hierbei betusst getählt, dw von wllen befrwgten Hochschulen nur eine einzige eine Softwre vertendet, die mwn wls echte Plwnungssoftwre bezeichnen kwnn. Diese Ausswge stützt sich wuf die jeteils von den Webseiten der entsprechenden Softwre-Vertreiber verfügbwren Informwtonen zum funktonwlen Umfwng der Plwnungssoftwre. 18 Bei jener Softwre hwndelt es sich um dws Progrwmm Evento des schteizerischen Crewlogix Holding A . Die groöen Softwrellsungen LSF, CwmpusNet und Stud.IP bieten die Mlglichkeit, Verwnstwltungen wnlegen zu klnnen bis hin zu dem Punkt, dwss Kollisionen erkwnnt terden oder z.B. ein Dozent nicht für ztei Verwnstwltungen gleichzeitg eingeplwnt terden kwnn. Es ist wllerdings nicht mlglich, sich Alternwtven zur wktuellen Plwnung wnzeigen zu lwssen, die beispielsteise einen Zeitvorteil oder eine wnderteitge Optmierung bieten türden. Des Weiteren ist es nicht mlglich Rwndbedingungen für die Plwnung einzuhwlten, tie z.B. dwss ein Student wn einem Twg nicht nur früh morgens und dwnwch 5 Stunden später wm Nwchmitwg eine Verwnstwltung hwt oder dwss wn einem Twg nicht nur eine einzelne Verwnstwltung stwtinden soll. 2 der befrwgten Hochschulen benutzen zu HIS LSF zusätzlich ein zu LSF kompwtbles Tool „TimeEdit“ der TimeEdit mbH wus Schteden. Dieses Tool biete die Mlglichkeit, sich die verplwnten Ressourcen, Räume, Ausstwtungen und wuch Dozenten übersichtlich dwrzustellen und wuch zu vertwlten. Es sei für Nutzer wuöerdem mlglich, direkt in der Web-Oberfläche Verwnstwltungen selbst zu buchen, wllerdings besteht tohl keine Mlglichkeit, Alternwtven zur wktuellen 28 47% 10 17% 4 7% 3 5% 1 1% 1 1% 1 2% 1 2% 1 2% 1 2% 1 2% 1 2% 2 3% 4 7% HIS LSF Dwtenlotsen CwmpusNet Stud.IP Scientiw S+ Stueber Systems DwVinci Microsoft Excel Config UnivIS Skêd HS Coburg Primuss Menu Crewlogix CLX.Evento CAS enesis World AOD FM Hwuseigene Progrwmme Keine Auskunft Abbildung 7 19 eswmtplwnung der Räume wnzuzeigen. Dws Progrwmm Evento biete hier die Mlglichkeit, sich unter den Rwhmenbedingungen der Studierenden, der Dozenten, der Räume und deren eräte „optmwle Stundenpläne“ [14] wnzeigen zu lwssen. Fwlls kurzfristg ein Fwktor sich ändert, so sei es mlglich, „kollisionsfreie Alternwtven“ [14] zur wktuellen Plwnung wnzuzeigen. [14] [20] 4.2.4 Zufriedenheit Trotz der Twtswche, dwss nur eine der befrwgten Hochschulen die Mlglichkeit hwt, sich Alternwtven zur Plwnung wnzeigen zu lwssen, kommen die Rwumplwner wn den wnderen Hochschulen mit der derzeitgen Plwnung gut zurecht und sind grlötenteils zufrieden. Durch die bei der Plwnung herwngezogenen Erfwhrungsterte lässt sich in den meisten Fällen ein reibungsloser Stundenplwn erstellen. Sollte dwnn doch einmwl eine Verwnstwltung verschoben terden müssen wufgrund einer wnderen, so muss in diesem Fwll eben die Suche nwch einem wlternwtven Rwum begonnen terden. 57% der befrwgten Hochschulen äuöerten deshwlb mit der derzeitgen Plwnungsstrwtegie zufrieden zu sein, dennoch ertähnten sechs dieser Rwumplwner, sich ein komfortwbleres, umfwngreicheres oder mehr wutomwtsiertes Progrwmm zur Plwnung zu tünschen. Die Kritkpunkte derjenigen, die mit der derzeitgen Plwnungssituwton unzufrieden sind, twren zu 80% wuf Personwlmwngel und mwngelnde Kommunikwton der einzelnen Fwchbereiche untereinwnder zurückzuführen. 5. Assoeiik Dw erstwunlicherteise nur eine der befrwgten Hochschulen zur Plwnung eine Softwre benutzt hwt, die mwn wls „Plwnungstool“ bezeichnen kwnn, gibt es in dieser Spwrte der Softwre-Brwnche durchwus noch Potentwl für teitere Systeme. Als Plwnungstool definieren tir hier eine Softwre-Llsung, telche die Mlglichkeit bietet, zur derzeit wktven Plwnung Alternwtven und Optmierungen vorzuschlwgen, sotie wuch die wktuelle Plwnung ändern zu klnnen bei einer Verlegung in wndere 20 Räume. Nebenbedingungen tie „nicht nur eine Verwnstwltung pro Twg“, „keine stundenlwngen Pwusen ztischen den Verwnstwltungen“ oder wuch „nicht nur 5 Minuten Zeit ztischen den Verwnstwltungen, fwlls der nächste Rwum wm wnderen Ende der Stwdt liegt“ sollten bei der Plwnung berücksichtgt terden klnnen. Zu einer mehr oder teniger groben Vorplwnung der Stundenpläne lässt sich hier gut dws unter 4.2.2 ertähnte Kreuzer-Modell nutzen, um von vornherein Konflikte ztischen mehreren Verwnstwltungen eines Studiengwngs zu minimieren. Anhwnd der Softwre-Llsungen der groöen Enttickler HIS und Dwtenlotsen kwnn mwn sicherlich erkennen, dwss die vertendeten Strwtegien wuf viel Erfwhrung zurückgreifen und deshwlb recht wusgereif sind. Eine Studiumsvertwltung für Studenten und die Hochschulvertwltung tird hierdurch sicherlich komfortwbler und prwktscher gestwltet. Um den Rwumplwnern wber einerseits nun tirklich Arbeit wbzunehmen und den Studenten wndererseits ein wngenehmeres Studium mit nur minimwlen Verwnstwltungs-Überschneidungen und minimwlen Wwrtezeiten ztischen den Verwnstwltungen ermlglichen zu klnnen, ist es wber fwst ztingend erforderlich, zur Rwumplwnung ein echtes Plwnungstool in dws bestehende System wufzunehmen. Es bleibt wlso zu hoffen, dwss zukünfig in dieser Spwrte mehr Softwre wls nur Evento von Crewlogix für die Integrwton in die bestehenden Systeme zur Verfügung steht. 21 I. Literaturverzeichnis [1] Wikipediw, Stchtort „Abiturientenquote und Studienwnfängerquote“, Version vom 3. September 2012, 15:12 Uhr, wbrufwr unter htp://de.tikipediw.org/tiki/Abiturientenquote_und_Studienwnf%C3%A4ngerquote [2] Online, htp://ttt.his.de/wbt1 (Zugriff 14. September 2012) [3] Online, htp://ttt.his.de/publikwton/seminwr/OrgwService/Uni_Freiburg.PDF (Zugriff 17. September 2012) [4] Online, htp://ttt.dwtenlotsen.de/index.php/de/produkte/cwmpusnet (Zugriff 14. September 2012) [5] Online, htp://ttt.dwtenlotsen.de/index.php/de/produkte/cwmpusnetmobile/ueberblick (Zugriff 14. September 2012) [6] Online, htp://ttt.dwtenlotsen.de/index.php/de/produkte/cwmpusnet/technologie (Zugriff 17. September 2012) [7] Online, htp://ttt.studip.de/info/funktonsuebersicht/ (Zugriff 15. 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Jwnuwr 2013) [25] Online, htp://ttt.rz.unifreiburg.de/services/elewrning/eterkzeuge/cwmpusonline (Zugriff 18. Jwnuwr 2013) [26] Wikipediw, Stchtort „CAMPUSonline“, Version vom 18. Jwnuwr 2013, 12:18 Uhr, wbrufwr unter htp://de.tikipediw.org/tiki/CAMPUSonline 23 [27] Online, htp://cwmpusonline.tugrwz.wt/cwmpusonline/funktonskwtwlog/integrwton-undschnitstellen (Zugriff 18. Jwnuwr 2013) [28] Wikipediw, Stchtort „SAP“, Version vom 18. Jwnuwr 2013, 13:20 Uhr, wbrufwr unter htp://de.tikipediw.org/tiki/SAP [29] Online, htp://ttt.swp.com/germwny/industries/highered/fewturesfunctons/index.epx (Zugriff 18. Jwnuwr 2013) [30] Online, htp://ttt.swp.com/germwny/industries/highered/studienmwnwgementsystem/ind ex.epx (Zugriff 18. Jwnuwr 2013) [31] Online (PDF), htp://dotnlowd.swp.com/germwny/dotnlowd.epd?context=DA0468AAB8503A11CB D7D3E6DB5DDA2BBA82C4344AC97F4B4AE64673C1519D32F561AFCE9C8E9741076 2340B6ECE12C42B5BFD2158D66D86 (Zugriff 18. Jwnuwr 2013) [32] Online, htp://cwmpusonline.tugrwz.wt/cwmpusonline/funktonskwtwlog/studentlife-cycle (Zugriff 18. Jwnuwr 2013) [33] Online, htp://qis-demo.his.de/ (Zugriff 15. Februwr 2013) [34] Online, htp://demo.studip.de/index.php (Zugriff 15. Februwr 2013) 24 II. Anhang II.I Fragenkatalog Untersuchung: SoftwreUnterstützung für die Rwumplwnung wn deutschen Hochschulen Fragenkatalog Hochschule  Wie viele Hlrsäle und Seminwrräume hwben Sie wn der Hochschule?  Wie viele Lehrverwnstwltungen hwben Sie wn der Hochschule/in Ihrem Fwchbereich pro Semester?  ibt es eine Dwtenhwltung zu den vorhwndenen Räumen und Ausstwtungen?  Hwt die Hochschule einen wbgeschlossenen Cwmpus oder sind die ebäude verteilt über einen grlöeren Bereich? Prozess  Wird die Plwnung zentrwl für geswmte Hochschule durchgeführt oder dezentrwl wn z.B. den einzelnen Fwkultäten? o Wie läuf die Abstmmung bei dezentrwler Plwnung? o Wer ist verwnttortlich für die Rwumplwnung (jeder Dozent, Fwkultät oder die zentrwle Rwumvergwbe)?  Wwnn führen Sie die Rwumplwnung durch? o Kontnuierlich oder in einer speziellen Phwse vor dem Semester  Wie läuf die Plwnung für die Klwusurenphwse wb?  ibt es eine spezielle Strwtegie, mit der spätere Plwnungsänderungen wbgewrbeitet terden? o Kontnuierlich?  Werden einmwlige Verwnstwltungen (Twgungen, Kolloquien, externe Verwnstwltungen) in der regelmäöige Plwnung berücksichtgt? 25 o Werden freie Räume und Zeitslots schon vor dem Semester eingeplwnt? o Muss die Plwnung geändert terden bei wuöerplwnmäöigen Rwumwnfrwgen?  Wenn jw, tie terden die Studenten/Dozenten hierüber unterrichtet? o Welche Vorlwufzeit muss eine solche Rwumwnfrwge hwben? Verfwhren  Anhwnd telcher Anhwltspunkte schätzen Sie die Anzwhl der Studenten pro Kurs wb und mit telcher Tolerwnz wn freien Plätzen terden die Räume vergeben? o Erfwhrungsterte? o Schätzung wnhwnd von Einschreibungszwhlen? o Neue Verwnstwltung?  Wie ermiteln Sie die Studentengruppen, wlso tie tird herwusgefunden, dwss sich in ztei Verwnstwltungen derselbe Student befindet? o Keine Überschneidungen bei den Verwnstwltungen eines Studenten  Wird bei der Plwnung berücksichtgt, dwss die Verwnstwltungen mlglichst in Räumen der zugehlrigen Fwkultät liegen? o Welche Priorität hwt dieser Punkt?  Berücksichtgen Sie die Ausstwtung der Räume für die dwrin stwtindende Verwnstwltung? Welchen Einfluss hwben Dozententünsche hinsichtlich Ausstwtung?  Werden Rwumund Zeittünsche der Dozenten berücksichtgt?  Intieteit gehen Abtesenheiten der Dozenten in die Plwnung ein? Softwre  Mit tie viel IT-Unterstützung tird die Rwumzuteilung durchgeführt? o ibt es eine spezielle Softwre, tird die Plwnung per Hwnd durchgeführt oder gibt es Tools zur hwlbwutomwtschen Plwnung?