Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb

150 Peržiūros - 0 Atsisiuntimai

Peržiūra

Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb #0 Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb #1 Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb #2 Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb #3 Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb #4 Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb #5 Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb #6 Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb #7 Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb #8 Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb #9

Ištrauka

Universität LeipzigErziehungswissenschaftliche FakultätInstitut für Pädagogik und Didaktik im Elementar – und PrimarbereichGrundschuldidaktik DeutschJulia NitzscheMatrikel-Nummer: 2592927Anschrift: Philipp – Rosenthal – Straße 33Zimmer 50904103 LeipzigE-Mail: [email protected] zum Thema: „Schriftspracherwerb“ -„Die Bedeutung der Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb“im Modul05-GSD-DEU05: Fachliche und didaktische VertiefungenSeminar zur Vertiefung: Aufgaben im Deutschunterricht der GrundschuleDozentin: Maria KurzaiSommersemester 2017Datum der Abgabe: 02.05.2017Inhalt1.Einleitung32.Definition der alphabetischen Strategie und Erläuterung ihrer Bedeutung43.Das IntraActPlus-Konzept73.1.Vorstellen des Lernmaterials93.2.Potenziale und Grenzen des Förderprogramms104.Fazit155.Anhang175.1.Literaturverzeichnis175.2.Quellenverzeichnis175.3.eidesstattliche Erklärung20EinleitungFast alle Kinder wollen in der Welt der „Großen“ mithalten können und kommen dementsprechend mit klaren Vorstellungen sowie Erwartungen in die Schule. Der Start in die Bildungsstätte und vor allem das Lesen und Schreiben lernen stellen für viele Kinder aber auch eine erste große Hürde dar.Auf dem Weg zur Schrift gibt es immer wieder Schüler und Schülerinnen, deutsche und zugewanderte, lernschwache und hochbegabte, die beim Erwerb der Kulturtechniken Lesen und Schreiben und insbesondere beim Rechtschreiben mit Schwierigkeiten zu ringen haben. Es sind Grundfertigkeiten, deren Beherrschung die Grundlage für das Zurechtfinden in unserer Gesellschaft sichern. (vgl. Günther, 2007, 9) Betrachtet man jedoch die Tatsache, dass laut PISA-Studie unsere Kinder nur eine mittelmäßige Lesekompetenz besitzen, so entstehen Ängste um die Zukunft der SchülerInnen und darauffolgend erregte Diskussionen. „Seit der erkennbaren empirischen Wende im Bildungswesen, die mit PISA eingeläutet wurde, hat sich mit der Output- statt Input-Orientierung, der Etablierung von Bildungsstandards und der Installation eines Bildungsmonitorings ein regelrechter Paradigmenwechsel vollzogen. So beschäftigt sich die Fachdidaktik inzwischen zunehmend mit der Frage, wie sie ihre Lerngegenstände und die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler als Kompetenzen modellieren können.“ (Philipp, 2017, 9) Allerdings wird kaum darüber debattiert, auf welche Art und Weise man das Lesen und Schreiben lehrt bzw. wo die Ursachen der mangelnden Lesekompetenz liegen. Oftmals wird behauptet, dass Lesen eine immer geringfügigere Rolle in unserem Lebensstil spiele, vor allem durch die Digitalisierung und Visualisierung verschiedenster Medien. Frust, Motivationsprobleme, Schulunlust, Schulangst und sinkendes Selbstvertrauen sind mögliche Konsequenzen, wenn die Kulturtechniken nicht ausreichend vermittelt und beherrscht werden. (vgl. Günther, 2007, 9) Traditionell zählt der Schriftspracherwerb zu der Aufgabe der Grundschulen. Daher ist im Bewusstsein vieler Erwachsener das Lesen und Schreiben lernen auf die Klasse 1 reduziert. Doch lohnt es sich überhaupt, sich dann noch zusätzlich damit zu beschäftigen? Sind andere Lernbereiche nicht genauso wichtig? Sollten unsere SchülerInnen nicht eher eine medien- und informationstechnologische Basiskompetenz entwickeln? Die Antwort lautet nein. Denn angesichts der veränderten Lebensweisen von Kindern kann/sollte man eher einer zunehmenden Schriftsprachbedeutung entgegensehen. Doch dies sieht ebenso ein erhöhtes Auftreten von Problemen mit sich. Die Lesesozialisation wird auch durch weitere Faktoren wie z.B. die Familiensituation, das Freizeitverhalten oder die Mediennutzung beeinflusst. „Etwas überpointiert kann man sagen, dass Kinder und Jugendliche in eine doppelte Medienfalle geraten: Einerseits setzt die Nutzung des Informationsüberflusses eine erhöhte Schriftsprachkompetenz voraus – andererseits wird der Schriftspracherwerb durch die Omnipräsenz konkurrierender Medien nicht gefördert, sondern gestört.“ (Topsch, 2005, 10f.)Mit dem Wissen um die Bedeutung von Lese- und Rechtschreibkenntnisse gilt deshalb mein großes Interesse mich mit der Förderung in diesem Bereich auseinander zu setzen. In der vorliegenden Arbeit soll zunächst die alphabetische Strategie definiert werden, um dann ihre Bedeutung beim Schriftspracherwerb herauszustellen. Die Darstellung wichtiger inhaltlicher Begriffe sowie theoretische Grundlagen zum Schriftspracherwerb sollen ein entscheidendes Verständnis für die behandelte Thematik legen. Abschließend wird das Förderprogramm IntraActPlus unter folgender Fragestellung kritisch analysiert: Inwieweit kann die Förderung der alphabetischen Strategie beim Schriftspracherwerb durch das IntraActPlus-Konzept gewährleistet werden?Definition der alphabetischen Strategie und Erläuterung ihrer BedeutungDas deutsche Schriftsystem gehört zu den Alphabetschriften. Ihre Grundeinheiten – Buchstaben und feste Buchstabenverbindungen (Grapheme) –, welche sich auf lautliche Einheiten (Phoneme) beziehen, ermöglichen eine ökonomische und flexible Schreibung. Allerdings stellt das Erlernen der alphabetischen Schrift hohe Ansprüche an die Lernenden. Die Aneignung der Schriftsprache wird heute als aktive und konstruktive Leistung angesehen. „Der Begriff Schriftsprache ist ein moderner Begriff der letzten Jahrzehnte, der die drei Lernfelder und Teilbereiche Lesen, Schreiben und Rechtschreiben subsumiert. Der Schriftspracherwerb baut auf dem Lautspracherwerb auf und gehört zum täglichen Kommunikationsprozess des Menschen in unserer postindustriellen Informations-, Wissens- und Mediengesellschaft.“ (Günther, 2007, 12)Die Funktion und der Aufbau unseres Schriftsystems müssen dazu von den Lernenden erfasst werden. Es werden dabei 4 zu erreichende Fähigkeiten unterschieden, welche die Kinder im Schriftspracherwerb ausbilden müssen. Die erste Fähigkeit dabei ist die Vergegenständlichung von Sprache: Die Kinder lernen, den formalen und inhaltlichen Aspekt von Sprache zu unterscheiden. Anschließend wird ein neues formales Wortkonzept entwickelt, d.h. Segmentierungen vorzunehmen und alle Inhalts- und Funktionswörter zu verschriftlichen. „Vor allem aber müssen Schüler die Fähigkeit erwerben, die lautliche Struktur der gesprochenen Sprache zu analysieren, wobei zwei Einheiten verschiedener Größe und Zugänglichkeit eine Rolle spielen: Silben und Phoneme.“ (Budde, Riegler, Wiprächtiger – Geppert, 2011, 54)„Es gibt allerdings keine 1:1 Zuordnung zwischen Lauten und Buchstaben, sondern nur eine Beziehung zwischen Phonemen und Graphemen.“ (Stechow, 2011, 50) Die Isolierung der Phoneme als abstrakte Einheiten benötigt ein bewusstes, analytisches Verhalten zur Sprache von den Kindern und ist demnach anspruchsvoller, als das Herausfiltern von Silben, welche den Kindern als sprechmotorische Grundeinheiten gegeben sind. Nicht nur als Voraussetzung, sondern auch als Folge des Schriftspracherwerbs gilt die phonologische Bewusstheit, also die metalinguistische Fähigkeit zur kognitiven Auseinandersetzung mit sprachlichen Struktureinheiten unserer Sprache. Sie ist eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb und wird deshalb oftmals bereits in der Vorschule geübt. Als letzte Fähigkeit ist der Erwerb der Graphem-Phonem-Korrespondenzen zu nennen. Sie bilden die Grundlage des alphabetischen Schriftsystems. Seit den 1980er Jahren wird der Lernprozess in einem Stufenmodell dargestellt. Die Psychologin Uta Frith entwickelte 1985 ein dreistufiges Modell der Schriftsprachentwicklung in dem Lesen- und Schreiben lernen wechselseitig aufeinander wirken. In der logographischen Phase beginnen Kinder Wörter mithilfe einer Gedächtnisrepräsentation zu identifizieren und als auswendig gelernte Buchstabenreihen zu wiederzugeben. Abbildung1: Das Drei-Stufen-Modell von Uta Frith 1985 (Budde, Riegler, Wiprächtiger – Geppert, 2011, 56)„Die alphabetische Strategie hingegen macht sich den Lautbezug der Schrift zunutze: Die Kinder haben den Zusammenhang von Laut- und Schriftsprache erkannt, sie ken

 

Atsisiųsti dokumentą

Įsigyti ($10.20)


Įvertinimas


Dokumento tipas

Coursework


Kalbos

German (Deutsch).


Kategorijos

Uncategorized.


Valstybė

Germany.


Susiję dokumentai

Kaunas ist das zweitgrößte Industrie

Tein Teil meiner arbeit

Wie kam es zur Teilung des einstigen Koreas und was waren die Gründe für ihre unterschiedliche Entwicklung?